Posts by theshadow72

    Die Meisterschaft geht an Alonso. Gratulation.

    Bei Bayern muss gründlich ausgemistet werden, die sind untrainierbar. Kimmich Gore Gnabry, Upamecano ersetzen. Plus noch ein paar weitere, aber führte zu weit.. Andernfalls scheitert der nächste Trainer ebenso. Aber ob die Führung das kapiert…

    Ist auch in Abhängigkeit der Intensität und Entschlossenheit. Die Lakers haben viel Aufwand betrieben um die Räume konsequent dicht zu halten. Das zu knacken hätte mehr Leistung vom ZSC abverlangt, für diesen Aufwand waren sie nicht bereit.

    Das ist blosse Theorie. Beim PP brauchst Du nicht mehr Aufwand, Du benötigst einstudierte Lösungsansätze, fixe Abläufe, klar definiertes Positionsspiel, klare Laufwege, einstudierte Kombinationen. Und die fehlen eben. Das kann man nicht von einem Moment auf den anderen mit Aufwand kompensieren.

    Geduld, wir sind immer noch an der Tabellenspitze. Die Konkurrenz macht es insgesamt nicht besser. ich wäre überrascht würde der ZSC (wenn noch gar nicht nötig) sein Leistungs Maximum bereits jetzt verpuffern. Das Ziel ist das letzten PO Game zu gewinnen.

    Ob das PP funktioniert oder nicht hat aber damit nichts zu tun. Das dürfte schon jetzt gerne funktionieren.

    Wir wissen alle, wie schnell es im SPort gehen kann und ich würde mich freuen wenn es für Bayer klappen würde... Bis jetzt haben sie einfach durchgezogen und mehrere Spiele auf den letzten Drücker noch gewonnen. Ich bin aber gespannt was passiert, wenn sie doch auch einmal ein Spiel verlieren. Dann beginnt es sicherlich auch bei ihnen im Kopf zu arbeiten...

    ISSO. Das ist aber das Einzige worauf Bayern hoffen kann. Jetzt wird der Druck zunehmen und alle erwareten den Meistertitel von Vizekusen, das war bis letzten Freitag noch nicht so. Das kann durchaus zu Einbrüchen führen. Wobei dann auch Bayern sich keine Verlustpunkte mehr leisten kann, und ob das gelingt steht auch noch auf einem anderen Blatt.

    Henriksen verlässt den FCZ per sofort und geht nach Mainz

    Neuer Job für den FCZ-TrainerBo Henriksen verlässt den FCZ per sofort und geht nach Mainz

    Eben erst schien es noch, als bleibe er bis Ende Saison beim FC Zürich – nun wechselt Trainer Henriksen in die Bundesliga.


    UPDATE FOLGT

    Publiziert heute um 10:42 Uhr


    Am Samstag Sieger im Derby, am Dienstag weg: FCZ-Trainer Bo Henriksen.

    Am Samstag Sieger im Derby, am Dienstag weg: FCZ-Trainer Bo Henriksen.

    Foto: Martin Meienberger (Freshfocus)

    Etwas überraschend teilt der FCZ mit, dass Bo Henriksen per sofort nicht mehr Trainer ist. Er hat ein Angebot aus der Bundesliga erhalten und den FCZ gebeten, ihn aus seinem laufenden Vertrag zu entlassen. Henriksen trainiert künftig den 1. FSV Mainz 05, den aktuell Zweitletzten der Bundesliga. Über die Auflösungsbedingungen wurde Stillschweigen vereinbart. Der Däne hat sich am Dienstagmorgen persönlich von der Mannschaft und seinem Trainerstab verabschiedet.

    Der FCZ schreibt: «Natürlich bedauern wir diese Entwicklung, verstehen aber, dass Bo Henriksen die Chance, in der Bundesliga tätig zu werden, ergreifen möchte. Wir danken Bo an dieser Stelle ausdrücklich für seinen grossen Einsatz, den er während den vergangenen rund eineinhalb Jahren für den FC Zürich geleistet hat und wünschen ihm für die Zukunft viel Glück und Erfolg.»

    Bis Ende Saison werden Murat Ural und Umberto Romano, beide Inhaber der Uefa-Pro-Lizenz, als Co-Trainer die Verantwortung für die erste Mannschaft übernehmen. Sportchef Milos Malenovic wird sie bei der Ausübung ihrer Funktion unterstützen.

    Gestern habe ich auf JEDEM deutschsprachigen Sender beim Zappen eine Vorschau zum Super-Bowl gesehen.
    Und in 3/4 der Fälle ging's um ....... Taylor Swift. Unglaublich welche Strahlkraft diese Lady zu haben scheint.
    Wegen ihr wurden sogar seit Längerem wieder Beautywerbungen am TV in den Pausen gezeigt.

    Übrigens, auch eine Schweizer Firma war am TV in der Superbowl Werbung vertreten: Lindt und Sprüngli.
    Bei Experten kam die Werbung aber nicht gut weg, zu bieder - schade.

    Schau Dir hier mal die einzelnen Werbungen an, krass und offensichtlich wie sehr die L&S Werbung abfällt... auch für nicht Experten.

    Die Superbowl-Werbespots – Zwischen Messi und Schweizer Schoggi geht es plötzlich um Hass
    Der Superstar kickt am Strand und David Beckham trifft auf Jennifer Aniston. In den millionenteuren Werbespots laufen die grossen Stars auf. Doch ein anderer…
    www.tagesanzeiger.ch

    Doch, das wars für Bayern. Bayer wird es nun durchziehen. Wenn sie so weiterspielen sind sie auch ein verdammt verdienter Meister. Als Bayern-Fan kann ich gut damit leben, wenn eine Mannschaft derart abliefert, dann auch Meister wird.

    3:5-Niederlage gegen TschechienEs ist Zeit für grundsätzliche Diskussionen im Schweizer Eishockey

    Patrick Fischers Team kann auch das neunte Spiel der Euro Hockey Tour nicht gewinnen. Das Turnier in Schweden sollte als Augenöffner dienen.

    Kristian Kapp

    Kristian Kapp

    Publiziert heute um 16:25 Uhr


    Kein Sieg auf der Euro Hockey Tour: Nationaltrainer Patrick Fischer an der Bande der Schweiz in Karlstad.

    Kein Sieg auf der Euro Hockey Tour: Nationaltrainer Patrick Fischer an der Bande der Schweiz in Karlstad.

    Foto: Fredrik Karlsson (Bildbyran/Freshfocus)

    Eines vorab: Die Resultate dieses Turniers sind im Hinblick auf nächsten Mai zweitrangig, da die WM-Teams wenig gemein haben werden mit den Aufgeboten in dieser Woche. Der gegen Tschechien (3:5) trotz später 3:2-Führung ausgebliebene positive Schlusspunkt hätte für die Schweiz dennoch eine Bedeutung gehabt.

    Erst kürzlich hat Swiss Ice Hockey den Vertrag mit der aus drei bis vier Turnieren bestehenden Euro Hockey Tour als Ersatz der ausgeschlossenen Russen bis 2027 verlängert, was grundsätzlich eine gute Sache ist: Pro Saison sind neun oder zwölf Testspiele auf höchstmöglichem Niveau garantiert. Wenn die Schweiz nun aber nicht nur kein Spiel gewinnen kann, sondern wie nun in Schweden erstmals auch niveaumässig abfällt, wird dies Fragen provozieren.

    Schweiz – Tschechien 3:5 (1:0, 1:2, 1:3)

    Löfbergs Arena, Karlstad (SWE). – 2672 Zuschauer.

    Tore: 15. Simic (Bader, Stadler) 1:0. 33. Zamorsky (Flynn, Jasek/Ausschluss Fora) 1:1. 39. Vozenilek (Kral, Jasek) 1:2. 40. (39:57) Marchon (Fora, Heim) 2:2. 44. (43:33) Moy (Stadler, Senteler) 3:2. 51. Kase (Najman, Kempny/Ausschluss Jung) 3:3. 53. Hajek (Gazda, Horak) 3:4. 59. (58:57) Vozenilek (Jasek, Ruzicka/ins leere Tor) 3:5.

    Strafen: 3-mal 2 Minuten Schweiz. 1-mal 2 Minuten Tschechien.

    Schweiz: Hughes; Glauser, Kreis; Fora, Stadler; Jecker, Jung; Wüthrich, Frick; Kessler, Senteler, Moy; Simic, Rochette, Bader; Marchon, Heim, Scherwey; Schmutz, Schmid, Zehnder.

    Bemerkungen: Schweiz ohne Hofmann, Biasca (verletzt). – 44. (43:47) Pfostenschuss Heim. – Schweiz von 58:34 bis 58:57 und von 59:02 bis 60:00 ohne Goalie, mit 6. Feldspieler. – 58:37 Time-out Schweiz.

    Euro Hockey Tour. Letztes Spiel der Beijer-Hockey-Games in Schweden: Schweden – Finnland (SO, 16.00). – Tabelle: 1. Schweden 2/6 (9:3). 2. Finnland 2/6 (8:4). 3. Tschechien 3/3 (8:11). 4. Schweiz 3/0 (7:14).

    Vertraglich sind die Tour-Teilnehmer verpflichtet, mit dem bestmöglichen Team anzutreten, wobei das natürlich ein dehnbarer Begriff ist. Fischers Aufgebot war beim dritten Turnier das schwächste und international unerfahrenste. Grund dafür waren aber diverse Absagen. Da zudem kein Spieler für alle Turniere aufgeboten werden kann (nur Ersatzgoalie Joren van Pottelberghe war immer dabei), offenbart die Tour die fehlende Breite der Schweiz auf europäischem Top-Niveau. «Schweiz C» kann nur wie früher ausserhalb der Tour gegen schwächere Gegner bestehen.

    Probleme grundsätzlicher Art

    Finnland, Tschechien und vor allem Schweden bekunden keine Mühe, auch ohne NHL-Spieler mehrere kompetitive Aufgebote zu stellen. Bei der Schweiz wird es da schon komplizierter. Als Augenöffner muss das Spiel gegen Schweden (2:5) am Samstag dienen, als man schon bei Spielhälfte 0:5 zurücklag. Nicht die Niederlage an sich ist dramatisch. Schweden trat an seinem Heimturnier mit der bestmöglichen Mannschaft an, darunter mit acht aktuellen sowie zwei ehemaligen Spielern aus der Schweizer Meisterschaft, die seit dem Krieg in der Ukraine zur Lieblingsdestination der besten Skandinavier ausserhalb der NHL geworden ist. Es war ein ungleiches Duell.

    Aber: Gerade in der Defensive traten auf dem Niveau der Schweden-Partie bei zu vielen Schweizern auch Defizite zu Tage, die grundsätzlicher Art sind und deren Ursprung bis in die Ausbildung zurückverfolgt werden kann. Wenn die Schweden auch ausserhalb der NHL (aktuell 77 Schweden!) auf ein so grosses Reservoir an Spielern zurückgreifen können, bei denen auch unter Druck Passqualität und Verteidigungsarbeit exzellent sind und auch taktisch kein Spieler mit oder ohne Puck abfällt, kommt dies nicht zufällig. Es ist nicht der Nationaltrainer, der diese Fähigkeiten beibringen muss.

    Es bleibt die Enttäuschung: Der Schweizer Captain Andrea Glauser während der Partie gegen Tschechien.

    Es bleibt die Enttäuschung: Der Schweizer Captain Andrea Glauser während der Partie gegen Tschechien.

    Foto: Fredrik Karlsson (Bildbyran/Freshfocus)

    Natürlich wird die öffentliche Diskussion nach neun Niederlagen auf der Euro-Tour sich in erster Linie um Patrick Fischer drehen. Und sie wird einmal mehr am Ziel vorbeizielen, falls es um langfristige Verbesserungen rund um die Nationalmannschaft gehen soll. Noch profitiert sie an Weltmeisterschaften von der goldenen Generation in der NHL. Mittlerweile sind es aber nur noch neun Schweizer in der besten Liga, Tendenz sinkend, da immer weniger nachrücken.

    Die Anzahl der Imports ist kein Hauptgrund

    Finnland und Schweden hatten bereits vor Jahren ihre grundsätzlichen Diskussionen rund um die Ausbildung und nahmen danach einschneidende Änderungen vor. Vielleicht wäre dafür auch in der Schweiz Zeit. Dabei aber nur die gerne geführte Debatte rund um die zu vielen Imports weiterzuführen, hiesse, eine weitere Nebelkerze zu zünden.

    In Schweden und Finnland dürfen unlimitiert Ausländer eingesetzt werden, in Deutschland maximal neun pro Spiel. Die Schweiz ist auch nach der Erhöhung von vier auf sechs also restriktiver. Es ist zudem die National League, die sich für die Erhöhung entschied und nicht der Verband, bei dem kaum jemand diese unterstützt haben dürfte.

    Es liegt also auch an den Clubs, weiter neue Wege zu finden, wie die Ausbildung verbessert werden kann. Dass die Swiss League als Unterbau seit der Loslösung und der Aufstockung der National League auf 14 Teams mit immer grösseren existenziellen Problemen kämpft, ist ein weiteres Alarmzeichen. Dies wird früher als später ebenfalls dafür sorgen, dass weniger gute Junge nachrücken.

    Dass Fischer mit dieser unerfahrenen und am Ende auch überforderten Truppe nach Schweden reiste, benötigt auch eine Portion Chuzpe. Falls er damit, ob gewollt oder nicht, diese grundsätzliche Diskussion anstösst, hätte dieser missglückte Ausflug nach Karlstad auch positive Folgen gehabt. Wichtig ist, dass sie nun intensiver geführt wird. Ansonsten erhält die Schweiz irgendwann auch bei einer WM die Quittung, selbst wenn dort dann ihre aktuell besten Spieler mittun sollten.