Posts by Sbornaja

    Ex-ZSC-Trainer rastet aus

    Seit Sommer ist Rikard Grönborg (55) Trainer beim finnischen Klub Tappara Tampere. Nach dem 4:3-Heimsieg gegen IFK Helsinki am vergangenen Samstag hat sich der Ex-ZSC-Coach zu einer Schimpftirade hinreissen lassen. Der Auslöser: Zwei Schiri-Entscheidungen, die seiner Meinung nach falsch waren.

    Bevor die Pressekonferenz beginnt, lässt Grönborg Dampf ab. Auf einer Tonaufnahme ist mehrfach das F-Wort zu hören. Am Ende richtet er es mit einem direkten «F*** you» an den finnischen Schiri-Boss Jyri Rönn.

    Die Liga hat nun ein Verfahren wegen unsportlicher Ausdrucksweise gegen Grönborg eröffnet.

    Hockey-News im Ticker: EHC Winterthur droht Forfait-Niederlage



    https://www.blick.ch/sport/eishockey/nl/eishockey-transfer-und-news-zu-national-league-swiss-league-nhl-und-mehr-id18696176.html?utm_source=copy&utm_medium=social&utm_campaign=share-button&utm_term=blick_app_ios

    Mal schauen obs dann je einer in die Schweiz spühlt:


    Mögliche Importspieler für die Sasion 2024/25
    Fünf spannende Spieler, die in der National League ihre Spuren hinterlassen könnten

    Bei den National-League-Teams gibt es für die nächste Saison noch den einen oder anderen freien Platz bei den Imports. Wir haben deshalb einen Blick nach Finnland und Schweden geworfen und fünf spannende Spieler herausgesucht, deren Vertrag ausläuft.

    Charles-Edouard D'Astous (D - 1998)

    Der kanadische Verteidiger von Kookoo spielt die Saison seines Lebens. Nachdem er sich in Nordamerika nicht durchsetzen konnte und in der Spielzeit 2021/22 kaum in der AHL zum Einsatz gekommen war, entschied er sich für den Wechsel nach Finnland. Bei Kookoo konnte der 25-Jährige nun einen grossen Schritt nach vorne machen, auch was die offensive Produktion anbelangt. In der aktuellen Saison steht er nach 45 Einsätzen bei 15 Toren und 26 Assists. Ein Verteidiger, der in Finnland solche Statistiken an den Tag legt, ist definitiv auch gut genug für die National League.

    D'Astous ist 1.88 Meter gross und 85 Kilogramm schwer und würde damit sehr gut in die National League passen. Da er in Nordamerika etwas unter dem Radar geflogen ist, gibt es kaum Scouting Reports von ihm. Er wurde auch nie im NHL-Draft gezogen. In der ECHL wurde er 2021/22 zum Verteidiger des Jahres gewählt. Rein von seinen Offensivstatistiken her dürfte dennoch das eine oder andere NL-Team an ihm interessiert sein.

    Adam Clendening (D - 1992)

    Kommen wir zu einem US-Amerikaner, der bereits 31 Jahre alt ist. 2011 wurde der Verteidiger in der zweiten Runde von den Chicago Blackhawks gezogen. Ihm werden gute schlittschuhläuferische Fähigkeiten nachgesagt und er gilt als Zweiweg-Spieler. Er spielt aktuell seine erste Saison in Europa und läuft in Finnland für Ilves Tampere auf. Dort kommt er in 33 Einsätzen auf sieben Tore und 18 Vorlagen. Statistiken, die sich für einen Zweiweg-Verteidiger durchaus sehen lassen können.

    Clenening bringt eine Erfahrung von 97 NHL-Spielen und 554 Einsäten in der AHL mit. Er ist 1.83 Meter gross und 88 Kilogramm schwer. Seine Stocktechnik ist sehr gut und er verfügt über einen starken Schuss. Entsprechend kann er auch im Powerplay eingesetzt werden und an der offensiven blauen Linie eine wichtige Rolle übernehmen.

    Mit Daniel Winnik (Genève-Servette HC) hat er schon einmal Bekanntschaft gemacht:

    Eetu Koivistoinen (C/LW - 1995)

    Im Sturm haben wir den ersten von zwei Finnen in dieser Auflistung. Sie haben in den letzten Jahren in der National League an Beliebtheit gewonnen und waren jeweils zu Beginn der Saison das Land mit den meisten Importspielern in der National League. Eetu Koivistoinen spielt aktuell beim HIFK. Er verbrachte bislang seine gesamte Karriere in der Heimat und trägt seit 2021 das Trikot vom Verein aus Helsinki. Er ist 1.89 Meter gross und 86 Kilogramm schwer. In den letzten vier Saisons hatte er dreimal mehr Tore als Assists auf dem Konto, entsprechend ist er ein Spieler, der gerne in den Abschluss geht und in solchen Situationen das nötige Selbstvertrauen aufbringt.

    In der Saison 2020/21 gewann er mit Lukko Rauma die finnische Meisterschaft und übernahm in den Playoffs viel Verantwortung. Er kam in 11 Spielen auf sechs Tore und neun Vorlagen. Bei ihm stellt sich die Hauptfrage, ob er überhaupt an einem Wechsel ins Ausland interessiert ist. Falls dem so ist, dürfte sich das eine oder andere NL-Team für ihn interessieren.

    Reid Gardiner (RW - 1996)

    Der 28-Jährige wechselte auf die Saison 20219/20 nach Europa und spielte zuerst in der DEL. Dort wusste er in der COVID-Saison nicht vollends zu überzeugen und schaffte über die DEL2 den Sprung nach Finnland. Dort spielt er seit der Saison 2021/22 bei JYP und konnte sich prächtig entwickeln. Aktuell liefert er seine besten Leistungen seit dem Wechsel nach Europa ab und kommt in 45 Partien auf 22 Tore und 25 Assists. Damit ist er der produktivste Spieler in Finnland, der für die nächste Saison noch ohne Vertrag dasteht.

    Gedraftet wurde der rechte Flügelspieler nie. Ein Blick in seine Highlights zeigt, dass er ein Spieler ist, der oft den Slot sucht und dort die Scheibe immer wieder findet. Diese Saison scheint ihm das besonders gut zu gelingen. Vielleicht bekommen wir sein Können ja in der nächsten Spielzeit in der Schweiz zu sehen.

    Mikael Ruohomaa (C - 1988)

    Der älteste Spieler in dieser Auflistung spielt aktuell bei Frölunda. Sein Vertrag läuft aber Ende Saison aus und wer weiss, vielleicht will der Finne einmal in seinem Leben bei einem Schweizer Team auflaufen. Dass er die nötigen Qualitäten dafür besitzt, zeigt er eindrücklich, seit er zum Frölunda HC gewechselt ist. In elf Spielen kommt er auf fünf Tore und vier Assists. Mit diesen Werten wäre er auch in der National League vorne in der Scorerliste anzutreffen. Die Frage ist einfach, ob ihm ein Team eine Chance gibt, schliesslich ist er halt doch schon 35 Jahre alt. Wenn man aber sieht, wie Valtteri Filppula jeweils spielt, dann ist auch klar, dass das Alter nur eine Zahl ist.

    Erfahrung würde er auf alle Fälle mitbringen und könnte ein wichtiger Spieler für ein junges Team werden. Über die nötigen defensiven Fähigkeiten verfügt er als Center und vorne ist er ebenfalls gefährlich. Eventuell entscheidet sich ein NL-Team ja, ihm ein Angebot zu unterbreiten.

    fuenf spannende spieler die in der national league ihre spuren hinterlassen koennten (sport.ch)

    WER SCHAFFT ES IN DIE NHL-PLAYOFFS?

    In der NHL geht es langsam, aber sicher in die heisse Phase der Regular Season. Wer sichert sich noch einen der begehrten Plätze am Playoff-Tisch? Thomas Roost schätzt die Chancen der einzelnen Teams ein und gibt seine persönliche Prognose ab.

    Knapp zwei Drittel der Regular Season sind gespielt und die Rangliste nimmt mittlerweile deutliche Konturen an. Es gibt einige Teams, die nur noch theoretisch aus den Playoffrängen gekippt werden können und solche, die nach menschlichem Ermessen chancenlos sind. Dazwischen gibt es eine grosse Grauzone an Teams mit erbitterten Kämpfen um jeden einzelnen Punkt.

    Wie lautet meine Vorhersage:

    Die Playoffqualifikation werden folgende Teams schaffen (in alphabetischer Reihenfolge):
    - Boston Bruins
    - Carolina Hurricanes
    - Colorado Avalanche
    - Dallas Stars
    - Edmonton Oilers
    - Florida Panthers
    - New York Rangers
    - Toronto Maple Leafs
    - Vancouver Canucks
    - Vegas Golden Knights
    - Winnipeg Jets

    Im Vergleich zur Saisonprognose im Spätsommer gilt es hier sicher die Vancouver Canucks und die Winnipeg Jets zu erwähnen. Vor allem Vancouver hatte kaum jemand als sicheres Playoffteam auf der Rechnung. Die Canucks grüssen aktuell sogar von der Tabellenspitze und erfreuen uns immer wieder mit höchst attraktiven Spielen. Aber auch die Winnipeg Jets spielen besser als von vielen erwartet und es gilt auch, sich vor den Boston Bruins zu verneigen: Die Bruins haben immer Sommer mit Bergeron und Krejci ihre beiden Nr. 1- und Nr. 2-Center verloren und trotzdem sind sie nach wie vor sehr kompetitiv.

    Interessant sind auch die Resultate der Edmonton Oilers. Sie sind katastrophal gestartet und haben kürzlich beinahe den NHL-Rekord von 17 Siegen aneinander geschafft. Die Oilers sind bei dieser Rekordjagd bei 16 Siegen stehen geblieben. Was zeigt uns dies? Alle Teams haben im Verlaufe einer langen Regular Season mit 82 Spielen eine Phase von 10 bis 20 Spielen, in denen sie «überperformen» und genau so eine Phase, in der sie «unterperformen»; solche Phasen sind normal, provozieren aber die «Experten» immer wieder, voreilige Schlüsse zu ziehen.


    Folgende Teams werden die Playoffqualifikation nicht schaffen:
    - Anaheim Ducks
    - Arizona Coyotes
    - Buffalo Sabres
    - Chicago Blackhawks
    - Columbus Blue Jackets
    - Montreal Canadiens
    - San Jose Sharks

    Die grösste Enttäuschung in diesem Feld sind für mich die Buffalo Sabres. Ich habe sie als heissen Playoffkandidaten eingestuft, ihre «Pipeline» mit jungen, aufstrebenden Spielern ist schlicht beeindruckend. Irgendwie haben es die Sabres aber bis jetzt nicht auf die Reihe gebracht, irgendwie hat der Wurm die Büffel befallen und die Säbel sind offensichtlich zu wenig geschliffen. Die anderen Teams habe ich in etwa in diesen Regionen erwartet. Enttäuschend sicher auch erneut die Columbus Blue Jackets, die nach der verkorksten letzten Saison eine markante Steigerung erhofft haben.

    Diese Teams werden in den nächsten Wochen erbittert um die Playoffqualifikation kämpfen:
    - Calgary Flames
    - Detroit Red Wings
    - Los Angeles Kings
    - Minnesota Wild
    - Nashville Predators
    - New Jersey Devils
    - New York Islanders
    - Ottawa Senators
    - Philadelphia Flyers
    - Pittsburgh Penguins
    - Seattle Kraken
    - St. Louis Blues
    - Tampa Bay Lightning
    - Washington Capitals

    Meine Favoriten für die Playoffqualifikation aus dieser Mittelfeldgruppe sind im Osten:
    - New Jersey Devils
    - Tampa Bay Lightning

    und im Westen:
    - LA Kings

    Um die letzten Plätze werden im Osten die Pittsburgh Penguins, die Detroit Red Wings, die Philadelphia Flyers und die New York Islanders kämpfen und im Westen die Nashville Predators und die Minnesota Wild.

    Die Seattle Kraken, St. Louis Blues, die Calgary Flames, die Ottawa Senators und die Washington Capitals sind aus meiner Sicht die Aussenseiter, keinesfalls aber völlig chancenlos.

    Im Vergleich zur Vorsaisonprognose gilt es an dieser Stelle die Philadelphia Flyers zu erwähnen. Ich habe sie für die Playoffs als chancenlos betitelt und verneige mich jetzt vor ihren bisher gezeigten Leistungen.

    Prognosen sind nur Prognosen; erstens kommt es anders als man zweitens denkt und überhaupt … Für Hochspannung ist auf jeden Fall gesorgt und wer weiss, vielleicht sehen wir auch in dieser Saison wieder ein Team im Final, das die Playoffqualifikation nur in letzter Sekunde schafft. Ich erinnere mich gerne an den erstaunlichen «Playoff-Run» der Florida Panthers, die aber in dieser Spielzeit bis jetzt auch in der Regular Season überzeugen.

    Wer schafft es in die NHL-Playoffs? (mysports.ch)

    NHL-Partie vor 80'000 Fans-Outdoor-Premiere für Hischier und Co.
    Die New Jersey Devils bestreiten in der Nacht auf Sonntag ein Spiel unter freiem Himmel – für die meisten eine Premiere.
    Heute, 09:52 Uhr


    Nico Hischier.

    Legende:Erstmals unter freiem Himmel im EinsatzNico Hischier.BRIAN BABINEAU/NHLI VIA GETTY IMAGES

    Im Rahmen der Stadium Series treten die New Jersey Devils in der Nacht auf Sonntag gegen die Philadelphia Flyers unter freiem Himmel an. Im MetLife Stadium, der Heimstätte der NFL-Teams New York Giants und New York Jets, haben über 80'000 Zuschauer Platz.

    Für die Schweizer Fraktion um Nico Hischier, Jonas Siegenthaler, Timo Meier und Torhüter Akira Schmid wird es eine Premiere sein. Überhaupt können im Team der Devils erst 5 Spieler auf Outdoor-Erfahrung zurückgreifen. «Es bringt sehr viel Energie, dass man sich auf so ein Spiel freut, da spielt es keine Rolle, ob man schon mal im Freien gespielt hat oder nicht», schildert Meier gegenüber NHL.com im Vorfeld der Partie.

    «Atmosphäre wird gigantisch»

    Auch bei Landsmann Hischier ist die Vorfreude gross. «Es ist ein sehr spezielles und anderes Gefühl im Freien auf dem Eis zu stehen und noch dazu in so einem gewaltigen Stadion. Das ist schon cool. Die Atmosphäre mit Fans wird sicher gigantisch sein.»

    Für die Devils steht viel auf dem Spiel. Die Flyers liegen in der Metropolitan Division 7 Punkte vor New Jersey auf dem 3. Platz, haben allerdings zwei Spiele mehr ausgetragen. In den zwei bisherigen Saisonduellen resultierte je ein Sieg.

    NHL-Partie vor 80'000 Fans - Outdoor-Premiere für Hischier und Co. - Sport - SRF

    4:1-Sieg gegen den SCB
    Als Willy Riedi kommt, knackt der ZSC den Beton

    Lange tun sich die ZSC Lions gegen den SCB schwer, rennen eine halbe Stunde einem Rückstand hinterher. Dann sorgt Willy Riedi mit einem Energieanfall für die Wende.

    Angelo Rocchinotti Publiziert: 16.02.2024, 23:08

    Willy Riedi erobert gegen Ramon Untersander die Scheibe. Dann narrt er die Berner Knight und Vermin – und spielt die Scheibe schliesslich auf Derek Grant. Dieser trifft in Unterzahl zum 1:1.

    Willy Riedi erobert gegen Ramon Untersander die Scheibe. Dann narrt er die Berner Knight und Vermin – und spielt die Scheibe schliesslich auf Derek Grant. Dieser trifft in Unterzahl zum 1:1. Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)

    Bis zum Ende des vergangenen Jahres war der SC Bern für den ZSC kein Gradmesser. Die Lions gewannen sämtliche Duelle problemlos, siegten – inklusive Saisonvorbereitung – 5:0, 6:1 und 4:1. Doch der SCB von heute ist nicht mehr mit dem SCB des letzten Herbsts vergleichbar. Auch wenn die Berner noch immer um das Playoff bangen.

    Die Gäste sehen in den ersten sechs Minuten zwar keinen Puck, stehen defensiv aber solid und sind sich auch nicht zu schade, die Scheibe einfach mal wegzuschlagen. Prompt geht Bern nach einem Icing und einem darauffolgenden Bully in Führung. Marco Lehmann kommt mit viel Tempo aus der eigenen Zone, düpiert ZSC-Verteidiger Christian Marti und trifft zum 1:0.

    Die beiden Teams lassen in der Folge nur wenig zu. Phasenweise plätschert das Spiel vor sich hin. Richtig gefährliche Torchancen bekommen die 12’000 Fans in der ausverkauften Swiss-Life-Arena nur wenig zu sehen. Der ZSC ist zwar bemüht, es gelingt ihm allerdings nur selten, ernsthaft Druck zu erzeugen. Selbst in Überzahl nicht. Doch der Leader verliert nie den Mut, spielt geduldig weiter, versucht es auch mit Einzelaktionen. Und wird dafür belohnt.

    Als Simon Bodenmann im zweiten Drittel die erste Zürcher Strafe kassiert und das Spiel definitiv auf Berner Seite zu kippen droht, erobert Willy Riedi, auf dem Matchblatt bloss 13. Stürmer, die Scheibe, narrt die Berner Vermin und Knight und spielt schliesslich brillant auf Grant, dem prompt das 1:1 gelingt.

    «Im letzten Drittel haben wir dann aufgedreht», sagt Denis Hollenstein nach Spielende. Der 34-Jährige selbst sorgt für die Entscheidung. Hollenstein schnappt sich im Duell mit Loeffel die Scheibe und trifft, nachdem Nemeth ihn vergeblich mittels Crosscheck stoppen will, per Buebetrickli. Drei Minuten später macht Frödén alles klar. Dieses Mal brilliert Hollenstein als Vorbereiter. Nachher trifft er noch ins leere Tor.

    Dean Kukan gibt sein Comeback

    Der Leader feiert damit seinen sechsten Sieg aus den letzten sieben Partien und baut seinen Vorsprung an der Tabellenspitze auf fünf Punkte aus.

    Zu seinem erst dritten Einsatz in diesem Jahr kommt Dean Kukan. Der Nationalmannschafts-Verteidiger erkrankte nach Weihnachten an einer Lungenentzündung und erlitt später einen Infekt. Wegen schlechter Blutwerte musste er nach zwei Einsätzen gegen Kloten im Januar abermals pausieren. Nun will es Kukan langsam angehen lassen. Er dürfte am Samstag in Rapperswil-Jona pausieren.

    Das letzte Drittel gehört Denis Hollenstein. Der Stürmer erzielt das Game-Winning-Tor, bereitet das 3:1 vor – und trifft schliesslich noch ins leere Tor.

    Das letzte Drittel gehört Denis Hollenstein. Der Stürmer erzielt das Game-Winning-Tor, bereitet das 3:1 vor – und trifft schliesslich noch ins leere Tor. Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)

    4:1-Sieg gegen den SCB: Als Willy Riedi kommt, knackt der ZSC den Beton | Tages-Anzeiger (tagesanzeiger.ch)

    Was für wunderbare Erinnerungen!!


    So eroberten die ZSC Lions EuropaUnd dann wollte Wladimir Putin plötzlich nicht mehr kommen

    Als Underdogs gestartet, gewannen die Zürcher vor 15 Jahren die Champions League. Sie verdienten Millionen, einten die Hockeyschweiz und verärgerten die russischen Geldgeber.

    Simon Graf  Simon Graf Publiziert: 15.02.2024, 16:40


    In voller Montur unterwegs: Die ZSC Lions fahren in Magnitogorsk bei Dunkelheit zur Trainingshalle.

    In voller Montur unterwegs: Die ZSC Lions fahren in Magnitogorsk bei Dunkelheit zur Trainingshalle. Foto: Waldemar Da Rin

    Beinahe wäre der grösste Schweizer Erfolg im internationalen Club-Eishockey an europäischen Regularien gescheitert. Wenige Tage vor dem Abflug der ZSC Lions ans Final-Hinspiel der Champions Hockey League in Magnitogorsk im Januar 2009 strich die Swiss den gebuchten Charterflug. «Eine Sicherheitsmassnahme», erklärt Urs Seleger, der damals mit seiner Firma die Auslandsreisen der Zürcher organisierte. «Die Enteisungsmittel in Magnitogorsk entsprachen nicht den europäischen Standards.»

    Seleger war gefordert, im Nu einen neuen Charterflug für 125 Personen an den Ural zu organisieren. Mit dem Bus in drei Tagen 4300 Kilometer quer durch Europa zu fahren, war keine Option. Da wären die Spieler völlig ausgelaugt am Zielort angekommen. Dank eines Freundes, der im Management der Schweizer Chartergesellschaft Hello arbeitete, konnte Seleger kurzfristig eine MD-90 auftreiben. Bei Hello habe man sich diebisch gefreut, die Swiss zu übertrumpfen. Die Freude währte aber nicht lange. 2012 musste die Airline Konkurs anmelden.

    Mit Polizeieskorte ins Stadion

    Jener Flug nach Magnitogorsk verlief störungsfrei, die Piloten trauten den lokalen Enteisungsmitteln aber auch nicht recht. «Ich glaube, sie haben im Flieger geschlafen und permanent sichergestellt, dass sich auf den Fenstern keine dicken Eisschichten bildeten», sagt Seleger.

    «Es war brutal kalt, minus 15, 20 Grad, so wie man sich das am Ural vorstellt. Es war alles voller Schnee. Vom Flughafen wurden wir dann mit einer Polizeieskorte ins Stadion geleitet.» Wenn Seleger, der inzwischen in Spanien lebt, an jenen frostigen Trip nach Russland zurückdenkt, wird ihm trotzdem warm ums Herz.

    Impressionen aus Magnitogorsk: Goldene Kuppeln der Kirche neben dem Eisstadion.

    Impressionen aus Magnitogorsk: Goldene Kuppeln der Kirche neben dem Eisstadion. Foto: Waldemar Da Rin

    Captain Mathias Seger haben sich die rauchenden Kamine der Stahlwerke auf der anderen Flussseite eingeprägt. Und dass sie für ihren Kurztrip in der eigenen Zeitzone bleiben mussten – Magnitogorsk ist vier Stunden voraus. «Wir blieben lange wach und schliefen aus.»

    Der Plan ging auf. Die ZSC Lions überraschten den russischen Topclub, führten 2:0 und erkämpften sich ein 2:2. Als sie beim Rückflug die letzten Ausläufer des Ural-Gebirges hinter sich gelassen hatten, meldete sich die Flugkontrolle von Ufa und wünschte ihnen ein erfolgreiches Rückspiel. Ufa war im Halbfinal der Champions League am Rivalen aus Magnitogorsk gescheitert.

    Die Champions League als Simpsons Chance

    Der damalige Trainer Sean Simpson kann sich noch an jedes Detail des Zürcher Siegeszugs durch Europa erinnern. Der 63-Jährige, der seine Coachingkarriere inzwischen abgeschlossen hat, lebt heute in Zug und ausserhalb von Toronto. Als er 2008 zu den ZSC Lions stiess, waren sie unter seinem Vorgänger Harold Kreis gerade Meister geworden. Und er überlegte sich, wie er den Spielern etwas Neues bieten konnte, um sie für sich zu gewinnen. Die neu gegründete Champions League, mit den Millionen des russischen Erdgas-Riesen Gazprom finanziert, kam ihm gerade recht.

    «In England geboren, habe ich den Fussball stets verfolgt», sagt Simpson. «Ich war immer fasziniert von den Clubwettbewerben. Wie die Topteams den Spagat schaffen, an den Wochenenden in der Liga zu spielen und dazwischen international.»

    Simpson überlegte sich, wie er den Fokus in den Wochen mit Champions-League-Partien ganz weg von der Meisterschaft lenken konnte. So wies er Materialwart Peter Schrag an, jeweils dafür zu sorgen, dass am Montag nichts mehr in der Kabine an die Meisterschaft erinnerte. Schrag brummte zuerst und machte es dann. Auch der Spielplan in der Kabine wurde entfernt. Und trainiert wurde nur noch in der Ausrüstung für die Champions Hockey League.

    Er plante die Champions-League-Kampagne akribisch: Sean Simpson mit dem Pokal.

    Er plante die Champions-League-Kampagne akribisch: Sean Simpson mit dem Pokal. Foto: Patrick B. Kraemer

    Simpson beschaffte sich Videos der Gegner, was damals noch nicht so einfach war wie heute, wo alles online verfügbar ist. Und er stellte die Taktik je nach Team um, erfand etwa für die Spiele gegen Magnitogorsk ein spezielles Forechecking, damit die Russen ihre läuferischen und spielerischen Qualitäten nicht entfalten konnten. «Unsere Gegner wussten wahrscheinlich kaum etwas über uns», sagt Seger. «Wir wussten alles über sie.»

    Die Champions League war damals ein elitärer Zirkel. Zugelassen waren nur zwölf Teams: je zwei aus Russland (Magnitogorsk, Ufa), Schweden (Linköping, Jönköping), Finnland (Oulu, Espoo) und Tschechien (Slavia Prag, Budejovice), die Meister aus der Schweiz (ZSC), der Slowakei (Slovan Bratislava) und Deutschland (Eisbären Berlin) sowie der SC Bern, der sich in einem Qualifikationsturnier durchgesetzt hatte. Der SCB kassierte zum Auftakt eine Kanterniederlage bei Jönköping (2:6), zwei Wochen später starteten die ZSC Lions in Linköping. Ohne viel Kredit.

    Die überheblichen Schweden

    Seger erzählt, wie sie in Linköping am Tag vor dem Spiel in einem Restaurant assen, eine Gruppe schwedischer Fans sie erkannte und höhnte: «Ihr denkt wohl nicht im Ernst, dass ihr eine Chance habt?» Linköping ging tags darauf dann auch schon früh in Führung, und Simpson fiel auf, dass die schwedischen Spieler nicht jubelten. «Sie dachten wohl: Das wird ein Spaziergang.» Nach 60 Minuten stand es 7:2 für die ZSC Lions. Sie hatten die überheblichen Schweden mit ihrem Tempospiel auf dem falschen Fuss erwischt.

    Mit dem 7:2 in Linköping begann alles: Die ZSC-Spieler bedanken sich bei den mitgereisten Fans.

    Mit dem 7:2 in Linköping begann alles: Die ZSC-Spieler bedanken sich bei den mitgereisten Fans. Foto: Stefan Jerrevang (EPA)

    «Da begannen wir daran zu glauben, dass wir etwas Grosses erreichen könnten», sagt Seger. «Wir wuchsen von Spiel zu Spiel. Und der Funke zündete auch bei den Fans. Nach Linköping waren noch nicht so viele gereist, aber mit jedem Spiel wurden es mehr. Es wuchs etwas zusammen. Auch deshalb hat dieser Titel eine solche Bedeutung für den Club. Wir trafen die Fans nach den Spielen, nach Magnitogorsk flogen sie mit uns im Flugzeug mit. Sie stellten ihre eigenen Mützen her mit dem alten ZSC-Logo. All das befeuerte diese Euphorie.»

    Nach dem Finaleinzug in Espoo sah es anders aus: Die ZSC-Spieler mobilisierten ihre Fans.

    Nach dem Finaleinzug in Espoo sah es anders aus: Die ZSC-Spieler mobilisierten ihre Fans. Foto: Markku Ulander (AP Photo)

    So seriös Simpson die Spiele vorbereitete, er gestand den Spielern auch ihren Spass zu. Er sagt: «Du bist nicht so oft in Prag oder Helsinki. Deshalb solltest du auch davon profitieren.» Statt den Rückflug am Tag nach dem Spiel auf frühmorgens zu planen, damit er noch ein Training reinquetschen konnte, reisten die ZSC Lions erst am Mittag oder am frühen Nachmittag zurück. So konnten sie ihre Siege gebührend feiern und ausschlafen.

    «Ich weiss jetzt nicht, ob ich das erzählen sollte», sagt Simpson. «Aber gut, es liegt ja schon eine Weile zurück: In Prag waren wir nach dem Spiel erst um Mitternacht zurück im Hotel, und die Spieler wollten unbedingt noch in den Ausgang. Ich zögerte, dann sagte ich: ‹Okay, aber um drei Uhr seid ihr zurück.› Wir mussten alle lachen. Eine Sperrstunde um drei Uhr morgens? Wo gibt es das schon?» Die Spieler seien dann tatsächlich alle zur vereinbarten Zeit zurückgekehrt.

    Feiern mit dem Formel-1-Weltmeister

    Noch später wurde es, als die Zürcher mit einem 4:1 gegen Espoo den Final erreichten und Ari Sulander anlässlich seines 40. Geburtstags alle in einen Club in Helsinki einlud. Formel-1-Weltmeister Kimi Räikkönen hatte die Lokalität organisiert und war auch dabei, später ging es noch weiter zu Sulanders Haus im Vorort Vantaa. Seine Frau verpflegte die hungrige Meute mit Chickenwings, es war eine feuchtfröhliche Feier inklusive Saunagängen. Geburtstagskind Sulander durfte die Rückreise einen Tag später antreten, im Privatjet Räikkönens.

    Die wunderbare Reise der ZSC Lions kulminierte am 28. Januar 2009 im Final-Rückspiel gegen Magnitogorsk im Rapperswiler Exil, weil das Hallenstadion wegen der Umbauarbeiten zwischen CSI und Art on Ice besetzt war. Sogar der russische Präsident Wladimir Putin hatte sich zunächst angekündigt, erschien dann aber nicht. Wahrscheinlich hatte ihn das Hinspiel abgeschreckt. Eine weise Entscheidung. Putin hätte sich nur geärgert. Die ZSC Lions fegten die russischen Stars in einer mitreissenden Atmosphäre 5:0 vom Eis.

    Lächeln fürs Siegerfoto: Die ZSC Lions nach dem 5:0 im Final-Rückspiel gegen Magnitogorsk.

    Lächeln fürs Siegerfoto: Die ZSC Lions nach dem 5:0 im Final-Rückspiel gegen Magnitogorsk. Foto: Patrick B. Kraemer (Keystone)

    Er habe nie mehr eine bessere Stimmung erlebt als an jenem Abend, sagt ZSC-CEO Peter Zahner. «Weil es keine Gästefans gab, brandete der Jubel rundherum.» Hätten die Zürcher im Halbfinal und im Final der Champions League nicht an den Obersee ausweichen müssen, gäbe es die Swiss-Life-Arena heute vielleicht nicht. «Natürlich half mir die Argumentation mit der Champions League, wieso wir eine eigene Halle brauchen», sagt Zahner. «Uns entging damals rund eine Million Franken an Zuschauereinnahmen.»

    Zwei Millionen Franken Nettogewinn

    Aber auch so war die Champions-League-Kampagne für die Zürcher äusserst lukrativ. Allein an Prämien spielten sie 1,65 Millionen Euro ein, Zahner beziffert den Nettogewinn auf rund zwei Millionen Franken.

    Mit ihrem Triumph sorgten die ZSC Lions aber dafür, dass es bei nur einer Austragung blieb. Die Gazprom verlor ihr Interesse nach der Schmach Magnitogorsks. «Hätten die Russen gewonnen – es wäre zu 100 Prozent weitergegangen», ist Zahner überzeugt. 2014 wurde die Champions League neu lanciert, mit weniger Preisgeld und mehr Teams, aber ohne die Russen.

    Der stolze Captain: Mathias Seger mit der Trophäe.

    Der stolze Captain: Mathias Seger mit der Trophäe. Foto: Patrick B. Kraemer (Keystone)

    Die ZSC Lions wurden nach ihrem Coup überall in den Schweizer Stadien gefeiert. «Wir waren sonst ja nicht gerade die Sympathieträger der Liga», sagt Seger. «Aber da spürte man: Wir vertraten die Schweiz.» Danach war bei ihnen aber die Luft draussen. Im Playoff schieden sie im Viertelfinal gegen Fribourg mit 0:4 aus. «Das darf durchaus auch erwähnt werden», sagt Simpson. «Ich nehme das auf meine Kappe.»

    Ihr Siegeszug durch Europa stärkte aber den Glauben, dass Schweizer auch international Grosses erreichen können. Zumal die ZSC Lions im September 2009 im Victoria-Cup den Stanley-Cup-Sieger Chicago Blackhawks 2:1 schlugen. Im Frühling 2013 führte Simpson das Schweizer Nationalteam in Stockholm zu WM-Silber. 2018 tat ihm dies Patrick Fischer in Kopenhagen gleich.

    15 Jahre nach dem Coup der ZSC Lions fordert nun Servette am Dienstag im Final der Champions League das schwedische Skelleftea. Simpson wird den Genfern die Daumen drücken.

    Siegeszug der ZSC Lions: Wie sie Wladimir Putin verärgerten | Tages-Anzeiger (tagesanzeiger.ch)

    ZSC Lions 4:1 SC Bern
    Die Lions gewinnen hochverdient gegen überforderte Berner

    Der Spielbericht

    Das erste Drittel war von wenig Chancen geprägt. Beide Teams spielten äusserst diszipliniert und verteidigten gut. Nach einem Bully vor dem Berner Tor schalteten die Gäste schnell um und Lehmann besorgte in der 6. Minute mit einer tollen Einzelaktion die Führung für den SCB. Die Lions bemühten sich den Ausgleich zu erzielen, aber die Berner machten ihre Sache in der Defensive sehr gut. Aber auch die Zürcher haben wenig zugelassen und machten den Bernern das Leben schwer. So ging es mit dem Spielstand von 0:1 in die erste Pause.

    Das zweite Drittel war von Anfang an viel hitziger und schneller als noch das erste. Es waren vor allem die Lions, welche das Spiel gemacht hatten und den Ausgleich erzwingen wollten.
    Aber immer wieder scheiterten sie an der Berner Abwehr oder an Wüthrich. In der 35. Minute drohte das Spiel auf die Seite der Berner zu kippen, denn Bodenmann musste wegen Beinstellen auf die Strafbank. Doch anstatt die Führung auszubauen erzielten die Lions per Shorthander den Ausgleich. Riedi eroberte sich die Scheibe und passte zum alleinstehenden Grant, welcher Wüthrich wunderbar austanzte und zum 1:1 traf. Die Lions drängten auf die Führung, doch die Berner brachten das 1:1 über die Zeit.

    Die Zürcher waren auch im dritten Drittel komplett überlegen. Doch es dauerte lange, bis das Heimteam den Führungstreffer erzielen konnte. In der 53. Minute traf Hollenstein per Buebetrickli zur Führung. Keine drei Minuten später passte Hollenstein auf den freistehenden Fröden, welcher überlegt mit einem Handgelenkschuss für die Entscheidung sorgte. In der 59. Minute sorgte Hollenstein für das Endresultat, mit einem Treffer ins leere Tor. Der Sieg geht absolut in Ordnung, die Zürcher haben das komplette Spiel dominiert und belohnen sich für einen sehr soliden Auftritt.

    Der Gewinner

    Denis Hollenstein (ZSC Lions) Der Zürcher hat heute das Spiel entschieden. Das 2:1 erzielt er mit einem schönen Buebetrickli , dass 3:1 legt er vor und das 4:1 erzielt er wieder selber. Das lässt nichts zu wünschen übrig und macht ihn damit zum Matchwinner.

    Der Loser

    Dominik Kahun (SC Bern) Es war nicht sein Spiel. Der Topscorer der Berner war heute total unauffällig und strahlte zu keinem Zeitpunkt Gefahr aus. Als er dann im 3.Drittel die Chance auf das 2:2 hatte, vergab er kläglich.

    Szene des Spiels

    In der 36.Minute erzielten die Lions den Ausgleichstreffer. Und dies per Shorthander. Die Berner lagen zu diesem Zeitpunkt 0:1 in Führung und hätten mit einem Powerplaytreffer diese ausbauen können. Mit dem Shorthander fiel aber die gesamte SCB Mannschaft auseinander und hatte gegen starke Zürcher stets nur das Nachsehen.

    Die Tore

    6. Min

    Tooor für SC Bern, 0:1 durch M.Lehmann.

    Und die Berner gehen in Führung! Die Gäste gewinnen das vorherige Bully. Lehmann geht alleine auf die Reise und bezwingt Hrubec mit einer tollen Einzelaktion.

    36. Min

    Tooor in Unterzahl für ZSC Lions, 1:1 durch D.Grant.

    Die Lions erzielen hier den Ausgleich per Shorthander! Die Berner spielen total unkonzentriert und verlieren die Scheibe. Grant wird von Riedi bedient und tanzt dann Wüthrich eiskalt aus.

    53. Min

    Tooor für ZSC Lions, 2:1 durch D.Hollenstein.

    Hollenstein erzielt den längst fälligen Führungstreffer! Vor dem Tor von Wüthrich ist grosses Gerangel, Hollenstein schnappt sich die Scheibe hinter dem Tor und trifft per Buebetrickli zum 2:1!

    56. Min

    Tooor für ZSC Lions, 3:1 durch J.Frödén.

    Ist das die Entscheidung? Hollenstein bedient Fröden, welcher ganz frei steht und mühelos per Handgelenkschuss trifft.

    59. Min

    Tooor für ZSC Lions, 4:1 durch D.Hollenstein.

    Hollenstein trifft ins leere Tor zur endgültigen Entscheidung!

    Infekt endlich überstanden-Kukan nach Comeback: «Ich bin happy, wieder zu spielen»

    Dean Kukan hatte nach zwei Infekten im neuen Jahr mit schlechten Blutwerten zu kämpfen. Gegen Bern kehrte er aufs Eis zurück.
    Heute, 09:06 Uhr

    Es war kein einfacher Start ins neue Jahr gewesen für ZSC-Verteidiger Dean Kukan. Nach Weihnachten kämpfte er mit einer Lungenentzündung, ehe er für zwei Spiele zurückkehrte und einen weiteren Infekt einfing, der ihn bis Mitte Februar vom Eis fernhielt. «Die Blutwerte sind nie gut geworden», verrät der 30-Jährige im SRF-Interview. Es sei ein langes Warten gewesen, oft hatte er mit Fieber zu kämpfen.

    Diese Leidenszeit hat er nun hinter sich gelassen: «Ich glaube, das habe ich jetzt abgehakt.» Am Freitag, beim 4:1-Heimsieg über den SC Bern, gab Kukan sein Comeback. Er fühle sich nach einer solch langen Krankheit zwar noch nicht so wie davor, sei aber «super happy, wieder zu spielen». Den Blick richte er nun vollends nach vorne, «auf das Ende der Saison».

    Die ZSC Lions haben für den Saison-Endspurt nämlich ein hochgestecktes Ziel, namentlich den Quali-Sieg. Dieser erscheint nach dem Erfolg am Freitag, wo man laut Kukan einmal mehr gezeigt habe, «dass wir ein Top-Team in dieser Liga sind», mehr als realistisch, beträgt der Vorsprung auf das zweitplatzierte Freiburg sechs Runden vor Schluss doch fünf Zähler. «Es wäre super, wenn wir für die Playoffs den Heimvorteil holen könnten», sagt Kukan.

    Hier noch das Interview:

    Infekt endlich überstanden - Kukan nach Comeback: «Ich bin happy, wieder zu spielen» - Sport - SRF

    TABELLE

    # MannschaftSp.SOTPENOTPEToreDiff.Pkt.
    1ZSC LionsZSC Lions462911753148:955399
    12SC Rapperswil-Jona LakersSC Rapperswil-Jona Lakers4614212441103:135-3253

    DIREKTER VERGLEICH

    Begegnungen 124

    Siege SC Rapperswil-Jona Lakers 41

    Siege ZSC Lions 74

    Unentschieden 9

    Torverhältnis 317 : 432

    LETZTE SPIELE

    23.01.2024
    ZSC Lions   2:1 SC Rapperswil-Jona Lakers

    07.01.2024
    ZSC Lions   2:3 n.V. SC Rapperswil-Jona Lakers


    07.10.2023
    SC Rapperswil-Jona Lakers   2:5 ZSC Lions


    18.02.2023
    ZSC Lions     3:4 SC Rapperswil-Jona Lakers


    07.01.2023
    SC Rapperswil-Jona Lakers  5:2 ZSC Lions

    HÖCHSTE SIEGE

    18.01.2004
    ZSC Lions   8:0 SC Rapperswil-Jona Lakers


    05.01.2021

    ZSC Lions   8:1 SC Rapperswil-Jona Lakers


    28.01.2014
    ZSC Lions   9:3 SC Rapperswil-Jona Lakers


    18.02.2005
    ZSC Lions    9:3 SC Rapperswil-Jona Lakers



    24.11.2001
    SC Rapperswil-Jona Lakers   8:2 ZSC Lions

    TABELLE

    # MannschaftSp.SOTPENOTPEToreDiff.Pkt.
    1ZSC LionsZSC Lions452811753144:945096
    5SC BernSC Bern4517531433122:123-173

    DIREKTER VERGLEICH

    Begegnungen 134

    Siege ZSC Lions 55

    Siege SC Bern 76

    Unentschieden 3

    Torverhältnis 341 : 388

    LETZTE SPIELE

    05.01.2024
    SC Bern   3:2 n.P. ZSC Lions

    31.10.2023
    ZSC Lions   4:1 SC Bern

    26.09.2023
    SC Bern   1:6 ZSC Lions


    04.03.2023
    SC Bern   4:1 ZSC Lions

    04.01.2023
    ZSC Lions   3:0 SC Bern


    HÖCHSTE SIEGE

    15.02.2005
    SC Bern   7:1 ZSC Lions


    27.10.2013
    ZSC Lions   6:0 SC Bern


    26.02.2013
    SC Bern   2:7 ZSC Lions

    21.12.2004
    ZSC Lions   7:2 SC Bern


    25.10.2003
    ZSC Lions   7:2 SC Bern

    Saisonende für den Captain
    Bittere Nachricht für den Schweizer Meister

    Es wurde nach dem Sieg gegen den HC Ajoie schlimmes befürchtet, das hat sich jetzt bestätigt. Captain Noah Rod fehlt den Genfern bis zum Saisonende.

    Noah Rod musste nach einem Bandencheck das Eis beim 3:1 Sieg gegen den HC Ajoie verletzungsbedingt einige Minuten vor der Schlusssirene verlassen. Jetzt ist die Bestätigung des Vereins erfolgt, der Genfer wird in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen können. Entgegen dem ersten Eindruck ist es nicht eine Handgelenksverletzung, sondern eine Schulterverletzung, die den Offensivspieler um die Playoffs bringen. Rod gelangen in der laufenden Saison zwölf Tore und sechs Assists in 45 Partien.



    bittere nachricht fuer den schweizer meister (sport.ch)


    Ohne Mantegazza keine Titel für den HC Lugano. War auch für das Hockey "ein grosser", wenn man das so sagen darf/kann.

    Vater von Vicky und deren vier Geschwister ist Geo Mantegazza, gestorben ist Sergio, der Bruder von Geo.

    Milliardäre (zumindest Multimillionäre) sind sie alle... Bin mir sicher, dass sie genügend Kohle aufwerfen kann wenn sie muss/will.
    Seit einigen Jahren gehören zu Vickys Leidenschaft noch Immobilien dazu.

    Geo war der Gründer des 1. Profi Eishockeyverein und baute den HC Lugano so auf/um.

    So hab ich das alles zumindest in Erinnerung.

    Ein zweiter Damian Brunner... Ist der Mann aus Zucker und Glas? Wünsche Ihm trotzdem gute Besserung!

    Fussverletzung schlimmer als gedacht?
    Für Grégory Hofmann könnte die Saison schlimmstenfalls bereits gelaufen sein

    Grégory Hofmann wird in dieser Saison wahrlich nicht vom Glück verfolgt, wenn es um Verletzungen geht. Bei der Schweizer Nati zog sich der Schlüsselspieler des EVZ gemäss der Luzerner Zeitung eine Fussverletzung zu, die im schlimmsten Fall sogar sein vorzeitiges Saisonende bedeuten könnte!

    Der Stürmer hat sich nämlich am exakt gleichen Fuss verletzt, welcher schon beim letzten Zusammenzug der Schweizer Hockey-Nati im November in Mitleidenschaft gezogen wurde. Der EVZ hat noch keine Diagnose kommuniziert, doch gemäss der genannten Quelle droht die Gefahr, dass Hofmann in dieser Saison kein Spiel mehr absolvieren kann.

    War es ein Fehler, dass man Hofmann zur Nati hat gehen lassen? "Im Nachhinein ist man immer schlauer. Ein Verletzungsrisiko gibt es immer. Gegen gewisse Einflüsse ist man schlicht machtlos. Hofmann hätte sich genauso bei uns im Training verletzen können", wie Reto Kläy gegenüber der Luzener Zeitung sagt.

    Am Schluss ists ja eh scheissegal, da Fischi 2 Jahre unterschrieben hat.
    Aus diesem Grund werden wir auch nie herausfinden ob unter den genannten Namen (es gäbe noch so viele mehr!) einer darunter wäre, der eine Runde weiter als Fischi in den letzten 4 Jahren kommen würde.

    Ich kann mit Fischi leben, aber mein Bauchgefühl sagt mir dass da etwas nicht (mehr) stimmt.
    Klar wird das kaum jemand öffentlich zugeben, da alle an die WM möchten und Fischi dann das kleinere "Übel" ist.

    Aber der Typ ist nachtragend, seine positiven Sprüche laufen in Dauerschleife und ob dies eine gute Ausgangslage ist, wenn er mit der Wut im Bauch Spieler aufbieten muss, nur weil ihm die Alternative fehlen, weiss ich nicht?

    Naja, vielleicht stehen wir im Frühlin im HF / F oder werden Weltmeister... Sbornaja`s bekanntes Karma, dann kannst du meinen Text wieder hervorkramen :mrgreen:

    Oder man holt einen neuen Trainer und ist GENAU so erfolreich/los wie bisher. Die Chancen sind ziemlich gut dass es so sein wird.

    Gut möglich, aber vielleicht braucht es mal frischen Wind. Ständig die gleiche Leier zu hören macht die Sache nicht besser.
    Fischi scheint zudem noch lernresistent und bei einer Absage ziemlich eingeschnappt zu sein. Da wurden einige im besten Alter wegen Kleinigkeiten aussortiert, als ob wir so viele Topspieler hätten. Unschuldig an der ganzen Situation ist er also auch nicht.

    Ob er die Spieler noch erreicht oder sie all seine Motivationssprüche schon 25x gehört haben und er deshalb möglichst viele neue/junge Spieler dabei haben möchte?

    Ob Cereda, Henlon, VonArx`s, Leuenberger, Sturm!!, Shedden, Pelletier, Aubin usw... soviel schlechter abschliessen würden?

    Er seit das i praktisch jedem Interview…

    Darum hab ich es Fett markiert, irgendwie kann ich es nicht mehr hören. Geht meinen Jungs aus der Eishockeygarderobe gleich, den nimmt kaum mehr einer ernst.
    Aber es freuen sich alle auf eine super tolle Quali, wissen, dass danach sofort Schluss ist und der Übungsleiter so ein Ende niiieeee erwartet hätte.

    Janu, vielleicht straft er und sein Team uns ja mal Lügen und man kommt tatsächlich mal ins Halbfinal.

    Oder man trauert 2026/2027 all den möglichen Chancen nach, weil man zulange an Fischi festgehalten hat.

    Die Schweizer Nordamerika-Goalies müssen liefern
    Wichtige eineinhalb Monate stehen für Schmid und Waeber bevor
    Maic Frieden Content Creator & Hockey Producer

    Mit Ludovic Waeber und Akira Schmid stehen derzeit zwei Schweizer Torhüter in Nordamerika im Einsatz. Wir werfen einen Blick auf ihre Situation in der jeweiligen NHL-Franchise.

    Ludovic Waeber: Das schwierige, aber wichtige erste Jahr

    In der letzten Saison war Waeber noch hinter Simon Hrubec die Nummer zwei bei den ZSC Lions. Er entschied sich, diese Position zu verlassen und sein Glück in Nordamerika zu versuchen. Das kann ihm niemand verübeln, schliesslich träumt praktisch jeder Eishockeyspieler von einer Karriere in Übersee. Diese Chance hat er erhalten und versucht sie jetzt zu nutzen. Bei den Florida Panthers unterschrieb Waeber einen Entry-Level-Vertrag über eine Saison. Sein Kontrakt läuft also zum Ende der Spielzeit aus.

    Bild


    In der Rangordnung der Torhüter ist er bei den Florida Panthers die Nummer vier. Sergei Bobrovski ist klar die Nummer eins vor Anthony Stolarz, die beide in der NHL zum Einsatz kommen. In der AHL bekommt Spencer Knight etwas mehr als das Doppelte an Spielzeit von Ludovic Waeber. Grundsätzlich ist dieser Start für den Schweizer ganz ok, schliesslich ist es sein erstes Jahr in Nordamerika und da müssen die meisten hartes Brot essen. Der auslaufende Vertrag hängt aber wie ein Damoklesschwert über der NHL-Karriere von Waeber.

    Er kommt auf 15 Einsätze und eine Fangquote von 88.7%, da würde noch mehr gehen. Aber auch Spencer Knight hat zu kämpfen und bleibt mit seiner Fangquote unter 90%. "Spencer Knight ist sehr talentiert und wir haben eine gute Competition miteinander", meinte Waeber in einem Interview mit uns Mitte Dezember 2023. Die Charlotte Checkers kämpfen in der Atlantic Dicistion um einen Platz in den Playoffs und liegen aktuell auf dem fünften Rang. Neben Waeber läuft auch der Vertrag von Anthony Stolarz aus. Bei den Panthers laufen noch 13 Verträge aus, das Salary Cap wird sicherlich auch einen entscheidenden Faktor einnehmen. So sind die Chancen für Waeber schwierig einzuschätzen. Vielleicht bekommt er die Möglichkeit, sich noch einmal für ein Jahr in der AHL zu beweisen.

    Quote

    "Meine Gedanken sind hier und ich will hier alles geben und bis am Ende kämpfen. Ob es die Möglichkeit gibt, hier zu bleiben, darauf habe ich keinen Einfluss; ausser gute Spiele zu spielen und zu zeigen, dass ich genug gut bin, um zu bleiben. Ich stelle nicht grosse Fragen, aber solange ich hier bin, will ich alles geben und bis zum Ende kämpfen."

    Ludovic Waeber, 14. Dezember 2023

    Für ihn kann es bis zum Ende der Saison also nur ein Ziel geben: Alles daran setzen, einen neuen Vertrag zu erhalten. Das kann er vor allem mit guten Leistungen erreichen.



    Akira Schmid: Die schwierige Goalie-Situation in New Jersey

    Schmid wusste in den Playoffs 2022/23 zu überzeugen und war ein entscheidender Faktor beim Comeback in der Serie gegen die New York Rangers. In neun Playoff-Spielen kam er auf eine Fangquote von 92.1%. In dieser Saison ist die Situation aber anders und er hat zu kämpfen. Zu Beginn war er noch Teil des NHL-Teams, aber Ende Dezember wurde er schliesslich in die AHL geschickt. Grund dafür war, dass die Devils Nico Daws testen wollten und der Schweizer in die AHL geschickt werden durfte, ohne dass er den Umweg über Waivers nehmen musste. Das wäre bei Vitek Vanecek nicht der Fall gewesen.

    Seit dem 12. Februar ist Schmid wieder Teil der Devils und bekommt seine zweite Chance in dieser Saison. Die Stimmung bei den Fans, speziell, wenn man auf die Reaktionen in den sozialen Medien schaut, ist schlecht. Grund dafür ist, dass die Leistungen der Torhüter kritisiert werden und bei diversen Supportern als Hauptgrund für die schlechte Saison gesehen werden. Die Devils liegen aktuell auf dem vierten Rang der Metropolitan Division und wären für die Playoffs qualifiziert. Es wird aber mehr erwartet, weil das Team über sehr viel Talent verfügt.

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    wichtige eineinhalb monate stehen fuer schmid und waeber bevor (sport.ch)

    Essenziell für den Verein
    Der Bau der zweiten Eishalle in Langnau kommt voran

    Die SCL Tigers bauen ein zweites Eisfeld und eine Athletikhalle direkt neben der Emmental Versicherung Arena. Es ist ein wichtiges Projekt für die Langnauer, schafft es doch professionellere Bedingungen für den ganzen Verein.

    Alleine das zweite Eisfeld ist wichtig, damit alle Teams genügend Eiszeit bekommen. Die Athletikhalle wird bekanntlich 1200 Quadratmeter gross sein und ein wichtiger Faktor des Vereins werden. Jetzt haben die Emmentaler auf Instagram neue Bilder zum Fortschritt des Baus geteilt und da geht etwas.

    🏟 ⚒ Unser Stadionerweiterungsbau "Campus" wächst und wir möchten euch das neuste Bildmaterial nicht vorenthalten! ↗️ 📸 ℹ Mehr Infos zum… | Instagram

    der bau der zweiten eishalle in langnau kommt voran (sport.ch)

    Photo by SCL Tigers on February 14, 2024. May be an image of crane and text.

    Photo by SCL Tigers on February 14, 2024. May be an image of silo, lumberyard and text.

    Matt Tennyson verstärkt die Bianconeri
    Auch der HC Lugano rüstet seine Abwehr mit einem zusätzlichen Import nach

    Nach dem HC Ambri-Piotta hat auch der HC Lugano am Mittwoch seinem Kader einen zusätzlichen Ausländer hinzugefügt. Der US-Amerikaner Matt Tennyson wird bei den Bianconeri den letzten Kontingtentsplatz erhalten.

    Der HC Lugano sichert sich vor der heissen Schlussphase der Saison mit einem zusätzlichen Import ab. Bislang war Joey LaLeggia der einzige Verteidiger im Kader von Luca Gianinazzi, der selbst keine Schweizer Lizenz besitzt. Nun haben die Tessiner mit einem US-Amerikaner nachgelegt. Von den Coachella Valley Firebirds wechselt der 33-jährige Matt Tennyson in die National League. Der Routinier schaffte einst bei den San Jose Sharks den Sprung in die NHL. Noch in der letzten Saison absolvierte er acht Einsätze für die Nashville Predators, so hat sich die Erfahrung aus 173 NHL-Einsätzen angesammelt.

    Tennyson wechselt erstmals nach Europa und wird planmässig in der nächsten Woche ins Training beim HCL einsteigen. Das Engagement ist bis zum Saisonende befristet.


    https://www.sport.ch/hc-lugano/1240…20Import%20nach