Beiträge von Pelato

    Es ist wirklich…fast schon romantisch.

    Schön zu sehen wie der HCD nun leiden muss - klingt erstmal hart – aber eigentlich ist es eher so ein leises, wohliges Geniessen.

    Die ersten Phasen: HCD sieht keinen Sack gegen das Forechecking von Fribourg. Nicht „ein bisschen Mühe“, nicht „noch nicht ganz im Spiel“ – einfach nichts. Nada. Wie ein WLAN-Signal in einem Bergkeller.

    Und dann Lemieux. Dreht komplett durch, drei Sekunden vor Schluss noch schnell auf „Ich spiel nicht mehr Hockey, ich spiel jetzt UFC“. Aber klar: „geiler Spieler“.Das ist so ein bisschen wie jemanden sympathisch finden, weil er beim Monopoly den Tisch umwirft – bringt Energie rein.

    Und oben tobt das Volk. Ferienresidenzen wieder bezogen, der SUV noch warm, man ist bereit, jetzt wieder ganz tief verwurzelt Bergclub zu sein. Diese Mischung aus Alpenromantik und Zweitwohnsitz-Steueroptimierung – herrlich.

    Meinepersönlichen Highlights aber: 2 x Jann Billeter. Er lobt Aeschlimann in den Himmel – „was für ein Big Save vom ÜBERRAGENDEN Torhüter dieser Saison“ – während der Puck ungefähr so nahe am Tor war wie ich an einer Tour de France Teilnahme. War halt einfach ein sauber gestellter Block. Aber hey, Details sind was für Buchhalter.

    Und dann diese Szene mit Ueli S. Jann will gerade wieder ansetzen zum Loben, wirklich mit Anlauf, und Ueli grätscht rein wie ein Verteidiger, der die Faxen dick hat – kritisiert den HCD für die Spielweise, nennt es einen Fehler… und Jann? Zehn Sekunden Funkstille.Einfach… weg. Wie ein Mikrofon, das kurz überlegt, ob es diesen Take wirklich senden will.

    Und über allem schwebt dieses leicht angestrengte bemühen, sympathisch zu sein. So dieses „wir sind doch eigentlich die Guten hier oben“ – ein bisschen zu bewusst, ein bisschen zu geschniegelt. So sympathisch wie damals Novak Djokovic auf seiner Image-Tour. Man merkt, wie viel Arbeit drinsteckt.

    Die Einordnung „enttäuscht ja, frustriert nein“ ist grundsätzlich nachvollziehbar – gerade wenn man die Serie nüchtern betrachtet. Der ZSC hat gegen den HC Davos kein schlechtes Hockey gespielt, aber genau das ist auf diesem Niveau das Problem: „nicht schlecht“ reicht für diese Organisation schlicht nicht mehr.

    Der ZSC ist heute nicht mehr einfach ein Top-Team der Schweiz – er ist eine der führenden Organisationen in Europa. Mit dieser Entwicklung ist auch der Anspruch gewachsen: es geht nicht nur um Resultate, sondern um Dominanz, Entwicklung und Identität auf dem Eis.

    1. Sport ist nicht planbar – Entwicklung schon

    Ja, der Sport bleibt unberechenbar. Serien kippen durch Details wie Effizienz, Special Teams oder Goaltending. Dass Davos „einen Tick effizienter“ war, ist eine valide Beobachtung.

    Aber: Was planbar ist, ist die Entwicklung eines Teams über eine Saison.

    Und genau hier liegt der Kern der Kritik:

    • Kein klar sichtbarer Fortschritt im Spielsystem
    • Keine offensive Entwicklung, die Spiele gewinnt
    • Kaum Spiele, die man als „dominant“ oder „unterhaltsam“ bezeichnen würde

    Für eine Organisation wie den ZSC ist das zu wenig. Es geht nicht nur darum, ob man gewinnt – sondern wie.

    2. Leistung vs. Erlebnis – ein unterschätzter Faktor

    Ein zentraler Punkt ist der fehlende Unterhaltungswert: „Ich kann mich an kein Qualifikationsspiel erinnern, an welchem ich wirklich unterhalten wurde.“

    Das ist kein Fan-Rant – das ist ein ernstzunehmender Indikator. Top-Organisationen zeichnen sich dadurch aus, dass sie:

    • Spiele kontrollieren
    • Tempo diktieren
    • eine klare Spielidee transportieren

    Beim ZSC war sichtbar:

    • hoher Einsatz (vor allem in der PO)
    • viel Kampf (vor allem in der PO)
    • aber limitierte offensive Kreativität (ganze Saison)

    Kurz gesagt: Das Team hat gearbeitet – aber selten begeistert.

    3. Spieler vs. System – wer trägt die Verantwortung?

    „Am Ende schiesst der Spieler den Puck in den Schoner.“

    Aber auf diesem Level gilt auch:

    • Systeme kreieren Chancenqualität
    • Coaching definiert Spielidentität
    • Entwicklung zeigt sich über Zeiträume, nicht einzelne Spiele

    Wenn ein Team konstant an Effizienz scheitert, ist das selten nur individuelles Versagen. Dann stellt sich die Frage, ob das System genug produziert.

    4. Kaderqualität vs. Output

    Der ZSC verfügt über einen der besten Kader der Liga. Wenn das maximale Output daraus „Kampf, aber nicht mehr rauszuholen“ ist, dann ist das ein Warnsignal.

    Top-Kader müssen:

    • Spiele entscheiden können
    • Gegner über Strecken dominieren
    • Lösungen finden, wenn Plan A nicht funktioniert

    Das war in dieser Serie – und über weite Strecken der Saison – nicht konstant der Fall.


    5. Organisation & Kultur – Stärke und Risiko zugleich

    Ein sehr wichtiger Punkt im Text: Menschlichkeit, Empathie, keine Hire-and-Fire-Mentalität

    Das ist absolut eine Stärke des ZSC:

    • Stabilität
    • Loyalität
    • langfristige Bindung

    Aber: Genau diese Stärke kann sportlich zur Schwäche werden, wenn notwendige Veränderungen zu spät kommen.

    Top-Organisationen müssen den Spagat schaffen:

    • Kultur bewahren
    • gleichzeitig Leistung kompromisslos einfordern

    6. Die entscheidende Frage: Was passiert jetzt?

    Ein Halbfinal-Out ist isoliert betrachtet kein Grund für einen radikalen Umbruch.
    Aber im Kontext:

    • fehlende spielerische Entwicklung
    • wenig offensive Identität
    • kein klarer Fortschritt über die Saison

    Dann ist es mehr als nur ein „Ausscheiden“. Es ist ein Signal.

    Fazit

    Der ZSC ist eine Top-Organisation mit Top-Ansprüchen

    • Das Team hat gearbeitet, aber nicht entwickelt
    • Der Output entspricht nicht dem vorhandenen Potenzial
    • Sport ist nicht planbar – Entwicklung schon

    Deshalb wäre es überraschend, wenn „nichts passiert“.

    Nicht zwingend ein kompletter Umbruch –aber klare Anpassungen an den entscheidenden Stellschrauben.

    Also ich sage es mal so:

    Dieses „arme Bergdorf gegen die reichen, bösen Zürcher“-Narrativ ist ungefähr so glaubwürdig wie wenn ich im Januar sage, ich ess jetzt nur noch clean bis zum Sommer und steh dann drei Tage später nachts um halb zwölf mit einem Raclette-Ofen im Wohnzimmer.

    Der HCD inszeniert sich jedes Jahr aufs Neue als dieser romantische Eishockey-Alpenverein, der mit Holzschlägern und Ziegenmilch gegen die Grossstadt-Elite antritt – während im Hintergrund halt einfach wieder irgendein Zürcher mit Loafers ohne Socken einen Sponsoringvertrag unterschreibt, der ungefähr dem BIP von Arosa entspricht.

    Das ist ja das eigentlich Geile:

    Man gibt sich nach aussen wie Heidi auf dem Weg zur Schule, aber finanziert wird das Ganze von Leuten, die am Bellevue mehr Quadratmeter besitzen als Davos Einwohner hat.

    Das ist kein Underdog. Das ist ein Start-up mit Bergblick und Zürcher Seed-Funding.

    Und während man sich dann im SRF-Grümpi wieder gegenseitig erzählt, wie wahnsinnig „ursprünglich“ und „bodenständig“ das alles sei, läuft im Hintergrund halt einfach die monatliche Alimentierung aus dem Grossraum Zürich rein.

    Aber nach aussen bleibt man natürlich das arme Bergdorf, das sich heldenhaft gegen die böse Grossstadt stemmt.

    Mit fremder Kreditkarte.

    Ich sage es nicht böse, aber:

    Wenn wir eins können, dann ist es konsequente Charakterentwicklung. Andere Teams machen einfach nur Hockey – wir bauen daraus eine Dramaturgie, die selbst Netflix so nicht schreiben würde.

    Da führst du 2:0 gegen Ajoie, alles läuft, die Welt ist blau-weiss-rot, und plötzlich entscheiden die Jungs:

    „Wisst ihr was? Wir machen Fortschritte. Wir verlieren heute nur 2:3.“

    Denn hey – 2024 haben wir ja noch ein 4:0 weggeworfen. Und wenn man es genau nimmt, ist ein 2:3 nach 2:0 eigentlich schon fast eine Stabilisierung. Ein Trend nach oben. Eine ZSC-Variante von „small steps, big dreams“.

    Hier brennt es natürlich lichterloh. „Untergang“, „Schande“, „Hockey-Apokalypse in Kleinformat“.

    Und ich sitze da, nippe an meinem Kaffee Lutz und denke mir:

    Leute, chillt. Wenn wir schon verlieren, dann wenigstens mit dramaturgischer Finesse.

    Am Ende ist es simpel:

    Wer gegen Ajoie eine Führung herschenkt, zeigt damit nur, dass er weiterhin lernfähig ist. Fehler passieren – wir machen sie halt zweimal, aber dafür mit Stil. Und irgendwann, da bin ich mir sicher, passiert der grösste Fortschritt von allen: Wir gewinnen wieder. Vielleicht sogar einmal, ohne dass man danach einen Seelsorger braucht.

    Bis dahin:

    Kopf hoch. Nach vorne schauen.

    Die Reise ist lang – und Zürich macht sie halt mit Plot-Twists.

    Es dauert noch ein bisschen bis zum 1. April.... Habe trotzdem gut gelacht, danke dafür. Besonders über den letzten Abschnitt :rofl:

    Quelle: HCD-Forum?

    Keine Sorge, ist kein April-Scherz.
    Aber ja, die Idee ist so revolutionär, dass sie im HCD-Forum vermutlich erst akzeptiert wird, wenn jemand sie in Comic Sans postet und ein Lagerfeuer-Emoji drunter setzt.

    Mal eine kreative Idee, aber wie soll ich verstehen, dass Davos dabei bleibt? Als Austragungsort und -klub ohne Teilnahme der Mannschaft am Turnier oder mit Teilnahme (auch wenn sie nicht amtierender Meister sind). Letzteres wäre eine Farce.

    Guter Punkt – und völlig fair.


    Davos bleibt in meinem Vorschlag nicht als „Wildcard für immer“ drin, sondern als Host, der das Turnier trägt – so wie bei einem Festival, bei dem der Veranstalter nicht automatisch auch Headliner ist.

    Sportlich qualifizieren müssten sie sich ganz normal.

    Kein Freipass, kein „Hübsch, wir wären dann auch mal da“.

    Die Rolle von Davos wäre eher: Sie stellen die Hütte, sorgen für die Höhenluft, die Trommeln in der Kurve und das Budget, damit man überhaupt ein Turnier auf diesem Niveau in der Altjahreswoche stemmen kann. Das ist kein sportlicher Vorteil, sondern eine Art „lokale Verankerung“ – so wie Wimbledon ohne London oder die Vierschanzentournee ohne Oberstdorf irgendwie auch keinen Sinn ergäbe.

    Teilnahme gibt es nur über den Titel – Host sein dürfen sie trotzdem. Wenn nicht: dann schauen sie halt zu, verdienen sich eine goldene Nase als Veranstalter und sorgen dafür, dass das Ganze nicht wie ein Dienstagabend-Spiel im Februar wirkt.


    Fairness bleibt, Tradition bleibt, aber das Format gewinnt endlich ein Profil.

    neues CHL Konnzept

    Wer schon einmal am Spengler Cup war – also wirklich am Spengler Cup, nicht nur auf Instagram mit Glühwein in der Hand – der weiss: Dieses Turnier ist eigentlich der Grossonkel des europäischen Klub-Eishockeys. Einer, der immer am Fenster sitzt, davon erzählt, wie früher alles besser war, und trotzdem jeden Abend heimlich auf TikTok scrollt. Und genau diesen Grossonkel will ich adoptieren. Also nicht ich persönlich, aber die Champions Hockey League. Oder besser: eine CHL, die endlich weiss, was sie sein will.

    Denn mal ehrlich: Die CHL hat in ihren bisherigen Jahren ungefähr so viel Emotion erzeugt wie ein leerer Hallenboden nach dem Zamboni-Einsatz. Man schaut drauf, denkt „schön glatt“, und geht weiter. Es ist Zeit für etwas mit Würze, Drama, Höhenluft – und Fonduegeruch.


    Also: CHL, aber als Spengler-Cup-Deluxe. In der Altjahreswoche. In Davos. Fertig.

    Die Idee ist simpel:

    Die Meister aus Tschechien, Schweden, Finnland und der Schweiz steigen direkt ein. Vier Schwergewichte, die wissen, wie man Schlittschuhe zum Klingen bringt. Dazu kommen zwei bis vier Wildcards aus den sogenannten „Operettenligen“ – also all jene Ligen, die im europäischen Hockey zwar mitspielen dürfen, deren Highlights aber manchmal eher an Operetten erinnern: viel Herz, wenig Budget und ein paar Blechbläser zu viel.

    Die Wildcard-Teams dürfen eine Quali austragen. Eine Art Eurovision Song Contest, nur ohne Jury, Kostüme und politisches Voting. Dafür mit Checks an der Bande, was die Sache schon attraktiver macht.

    Und Davos?
    Davos bleibt Gastgeber, bleibt Bühne, bleibt Wintersport-Disneyland. Und ja – Davos darf weiter die Kohle einstreichen. Nicht nur, weil die Bündner sonst beleidigt wären, sondern weil sie damit weiterhin ein konkurrenzfähiges Budget haben (nebst der Kohle aus dem Unterland), um wieder Teams zu bauen, die nicht nur schön Schlittschuh laufen, sondern auch mal ein Viertelfinale überleben.

    Das Ganze hätte auf einmal alles, was die CHL bisher gesucht hat:
    Ein echtes Zentrum. Eine echte Identität. Ein Turnier, das sich nicht an Dienstagabenden in anonymen Arenen verliert, sondern im Alpenkessel brodelt. Die besten Teams Europas. Ein klarer Modus. Und eine Tradition, die man nicht erfinden muss – weil sie bereits seit 1923 auf der Seebühne steht.

    Vielleicht ist es am Ende genau das, was europäisches Eishockey braucht: Weniger „Konzept“, mehr Gefühl. Weniger Play-Ins, mehr Postkartenromantik. Weniger Verwaltungsrat, mehr Altjahreswoche.

    Und ja, wenn der Grossonkel Spengler Cup dadurch ein bisschen hipper wird – vielleicht sogar TikTok-tauglich – dann ist das doch eigentlich der schönste Nebeneffekt von allen.

    es gibt keinen sportchef, der die letzten 20 jahre über einen vollen tresor verfügt hat, ausser leuenberger. deshalb sind alle vergleiche lediglich mutmassungen, auch meine.

    In Bern, Lugano, Fribourg, Genf, Zug, Lausanne und Davos ganz bestimmt nicht. Da hast du wohl recht.

    Ich freue mich schon auf die Drohmail des ZSC Managements betreffend Saisonkarten.

    Was werden sie dieses Jahr für einen Preis verlosen? Wer diese Saison mindestens zehn Spiele durchhält, kriegt eine Therapie gutgeschrieben?

    Letztes Jahr Angst vorm Abo-Entzug.
    Dieses Jahr Angst vorm nächsten Heimspiel.

    Samstagabend, Eishockey, und die naive Hoffnung auf ein friedliches Spiel

    Also gut. Ich dachte, ich gönn mir mal was. Schluefweg, ein bisschen Hockey schauen, die teuersten Plätze – weil man ja auch mal ein Spiel geniessen will, ohne dass einem direkt ein Bierbecher zwischen die Schulterblätter fliegt. Ich also ganz neutral, ohne ZSC-Merch, einfach nur da, um ein bisschen Sport zu gucken.

    Bis zum 2:0 hat das auch funktioniert. Ich meine, klar, ein Tor des Z ist immer schön, aber ich hab’s wirklich diskret gefeiert – also so diskret, wie man halt feiern kann, wenn einem innerlich der Z im Herzen brennt.

    Offensichtlich war das schon zu viel. Denn plötzlich – zack – einer aus der Reihe hinter mir verteilt eine saftige Kopfnuss auf meinen Hinterkopf. Oder, um im Zürcher Dialekt zu bleiben: richtig eis an Chessel! Ich drehe mich um, in der Hoffnung, ein „Sorry, bin ausgerutscht“ zu hören, aber nein – stattdessen vier Klotner, die aussehen, als hätten sie gerade erst von ihrer Bewährungsstrafe gehört. „Häsch es Problem? Willst eine in die Fresse?“, schnauzt einer.

    Ich, höflich wie ein frisch gebügeltes Hemd, setze mich wieder hin. Kopf brummt, aber gut.

    In der Drittelpause dann das nächste Highlight: Plötzlich klebt mir irgendwas am Kopf. Ich taste nach – und ja, es ist, wie es ist. Jemand hat mir einen Schluefburger auf die Mütze geklebt. Wer auch immer das war – ich hoffe, du hast wenigstens Mayo draufgemacht, sonst war’s einfach nur lieblos. Ich drehe mich um, frage ruhig, was das soll. Falscher Move. Die Jungs hinter mir drehen komplett durch, schubsen mich rum, und nur dank einer stabilen Hand am Geländer mache ich nicht den Abflug die Treppe runter.

    Kleine Randnotiz: Die Hand ist jetzt verstaucht, aber gut. Wenigstens hat mir niemand den Kopf abgerissen – was mir übrigens noch angedroht wurde.

    Security? Nirgends. Polizei? Wahrscheinlich gerade mit einer Radarkontrolle beschäftigt. Ich? Dann halt auf den Rollstuhlplätzen weitergeschaut – das sicherste Plätzchen in dieser Halle.

    Jetzt mal ehrlich: Ich bin seit über 30 Jahren in den Hallen dieses Landes unterwegs, von Kloten bis zu den entferntesten Ecken, wo man in der Drittelpause noch Kaffi mit Schuss serviert bekommt. Und ja, klar, Frotzeleien gehören dazu. Aber das? Das war keine Rivalität, das war einfach nur asozial.

    Und jetzt sitz ich hier, denke nach, und merke: So ein Erlebnis raubt einem kurz mal die ganze Liebe zum Spiel. Aber hey – Eishockey ist zu schön, um es solchen Idioten zu überlassen. Ich komm wieder. Aber beim nächsten Mal vielleicht mit Helm.


    Warnung: kann Spuren von Sarkasmus enthalten

    Da müssten doch auch die Spieler aufstehen und sagen, dass sie Anders bzw. so wie früher spielen möchten. Klar, jeder Spieler spielt gerne viel - aber im "schlimmsten besten" Fall gibt es noch 23 Spiele zu absolvieren. Da kann man nicht mit 3 Linien durchpowern...

    Damien Brunner hat im Eisbrecher-Podcast erwähnt, dass als Antti ausfiel vielfach die Spieler Steinegger gesagt haben wie sie spielen möchten - unteranderem auch als einige Linien zu stark forciert wurden. Also sollte das doch vor allem beim ZSC auch möglich sein.


    Brunner hat halt auch nie was gewonnen. Daher würde ich ihn nicht als Referenz nehmen.

    Absolut korrekt.
    Aber im Vergleich zum einem CL- oder UEFA-Finale im Fussball, wirst du kaum abertausende Schweden haben, die unter der Woche nach ZH kommen
    um den CHL sehen zu wollen.
    Daher fände ich es eben doch richtig, dass die Gesamtverantwortung der Ticketvergabe - in diesem Fall - beim Heimteam wäre. Selbstverständlich nach
    Abzug eines Kontingents für Verbands-Leute und Gäste-Fans Tickets (Sitzplätze). Mal schauen wie's kommt.

    Sehe ich genauso. Vermutlich bleibt der CHL aktuell gar nichts anderes übrig, als es so zu handhaben, um überhaupt eine Chance zu haben, das Stadion einigermassen zu füllen.