Beiträge von Sbornaja

    Apropos Malgin:

    Nur Joly und DiDo können mithalten
    Trotz Kritik an seiner Ausbeute ist Malgin nicht nur im Top-Scorer-Ranking erste Klasse

    Während der Spieler mit den meisten Torbeteiligungen pro Mannschaft im Flammenshirt auflaufen darf, gibt es andere Akteure, die bei einer Partie einen besonders guten Tag erwischten und den Gegner fast schon im Alleingang abschossen. Den Rekord für die meisten Scorerpunkte im gleichen Spiel der laufenden Saison hält ein Zürcher.

    10. David Aebischer (SCRJ / vier Scorerpunkte in 18:28 Minuten)

    Noch nicht bei Lugano, sondern bis Ende Saison noch beim SCRJ, ist David Aebischer. Nach 36 Spielen steht der Verteidiger bei 14 Scorerpunkten, von denen er vier im Spiel gegen die SCL Tigers sammelte. Diese starke Leistung glückte ihm innert 18:28 Minuten, seine Mannschaft gewann die Partie schlussendlich mit 6:3.

    9. Aleksi Saarela (SCL Tigers / vier Scorerpunkte in 18:20 Minuten)

    Wie Julian Schmutz auf Rang 7 (siehe Abschnitt weiter unten) konnte sich auch Aleksi Saarela beim jüngsten 5:2-Sieg über Kloten als vierfachen Scorer feiern lassen. In seinen 18:20 Minuten auf dem Eis gingen ein Treffer sowie drei Assists auf sein Konto, womit er es in der laufenden Kampagne auf 29 Scorerpunkte aus 36 Spielen bringt. Seiner Bestmarke aus der vergangenen Saison mit 39 Torbeteiligungen kam er dadurch ein gutes Stück näher.

    8. Jesper Fröden (ZSC / vier Scorerpunkte in 17:19 Minuten)

    Jesper Fröden ist zwar beim ZSC unter Vertrag, den Spitzenplatz in diesem Ranking muss er jedoch einem Teamkameraden überlassen (siehe letzter Abschnitt). Mit seinen vier Scorerpunkten im Spiel gegen Meister Genf hatte der 29-jährige Schwede grossen Anteil am 5:3-Sieg. Der einstige NHL-Spieler stand dabei während 17:19 Minuten auf dem Eis.

    7. Julian Schmutz (SCL Tigers / vier Scorerpunkte in 17:12 Minuten)

    Erst seit letztem Wochenende im Klub der Spieler mit vier Scorerpunkten in derselben Partie ist Julian Schmutz von den SCL Tigers. Beim 5:2-Erfolg über Kloten war er an 80 % aller Langnauer Tore beteiligt, wobei er als Hattrick-Torschütze glänzte. Seiner guten Leistung sei Dank konnten die Tigers wichtige Punkte im Kampf um die Play-Ins sammeln und liegen neu noch sechs Punkte hinter dem EHC Biel auf Rang 10.

    6. Michael Joly (HCL / vier Scorerpunkte in 16:10 Minuten)

    Als einziger Spieler ist Michael Joly gleich zweimal in diesem Ranking vertreten. Dies verdankt er seiner jüngsten Gala im Spiel gegen die Lakers, als er ein Tor und drei Assists sammelte und beim 5:2-Sieg für mehr als die halbe Miete zuständig war. Mit gerade einmal 16:10 Minuten Eiszeit wird er im Vergleich zu anderen Spielern, denen in der laufenden Saison ebenfalls vier Scorerpunkte glückten, nur von zwei Spielern geschlagen (siehe nachfolgende Abschnitte).

    5. Lino Martschini (EVZ / vier Scorerpunkte in 16:06 Minuten)

    Mit Lino Martschini schafft es nur ein Zuger in dieses Ranking. Der Nationalspieler und Assistenzcaptain des EVZ strich anfangs Oktober gegen Lausanne beim 9:2-Kantersieg einen besonders guten Tag ein und steuerte in 16:06 Minuten auf dem Eis vier Scorerpunkte bei. Dabei glänzte er als Hattrick-Torschütze.

    4. Mark Arcobello (HCL / vier Scorerpunkte in 15:53 Minuten)

    Letzter Spieler mit vier Scorerpunkten in einer einzigen Partie und zudem jener, der für dieses Kunststück am kürzesten benötigte, ist Mark Arcobello vom HC Lugano. Nachdem er letzte Saison mit nur 27 Scorerpunkten eine schwache Kampagne einzog, konnte er diese Marke dank zwei Toren gegen den EHC Biel am vergangenen Wochenende einstellen. Im Spiel gegen Bern sammelte er vier Scorerpunkte, als er je zwei Treffer und Assists beisteuerte.

    3. Chris DiDomenico (HCFG / fünf Scorerpunkte in 18:51 Minuten)

    Erster Spieler mit fünf Scorerpunkten im gleichen Spiel sowie bereits auf dem Podest steht Chris DiDomenico. Der Prügelknabe von Gottéron stellte seine Offensivqualitäten eindrücklich gegen den HCAP unter Beweis, als er beim 7:4-Sieg Ende Oktober ein Tor und vier Assists beitrug und damit nur an zwei Toren nicht beteiligt war. In jenem Spiel stand er während 18:51 Minuten auf dem Eis.

    2. Michael Joly (HCL / fünf Scorerpunkte in 17:01 Minuten)

    Michael Joly, der erst seit dieser Saison in den Eishallen der Schweiz anzutreffen ist, steht nach 34 Spielen bei 35 Scorerpunkten. Gegen die SCL Tigers fuhr man Mitte Oktober einen diskussionslosen 8:0-Sieg ein, wobei Joly mit zwei Toren und drei Assists Mann des Spiels war. Auch gegen die Lakers zog er einen starken Tag ein, wie der Abschnitt auf Rang 6 beschreibt.

    1. Denis Malgin (ZSC / fünf Scorerpunkte in 16:51 Minuten)

    Ganz oben steht mit Denis Malgin einer, der seit seiner Rückkehr in die NL nicht selten kritisiert wurde. Gleichzeitig steht er bei 32 Scorerpunkten aus 34 Spielen und strafte vor allem zum Auftakt ins neue Jahr seine Kritiker Lügen, als er gegen den HCAP an fünf von sieben ZSC-Toren beteiligt war. Dabei stand er während 16:51 Minuten auf dem Eis.

    Denis Malgin ist beim ZSC nicht nur Topscorer, sondern hält auch den ligaweiten Rekord für die meisten Scorerpunkte in einem Spiel (in der Saison 2023/24).

    Nanana,
    dies ist nun mal Krakonos Meinung und auch er darf diese hier kund tun. Ob ihr gleicher Meinung seid oder nicht.

    Fakt ist, dass sind typische ZSC-Dezember/Januar spiele wie ich sie erwarte. Egal unter welchem Trainer oder welchem Tabellenrang wir aktuell stehen (zum Glück noch auf Pos.1).

    Einzelkritik an Spielern ist fehl am Platz, man könnte jeden einzelnen auseinander nehmen, ausser vielleicht einige aus der Defensive wie Weber/Lehtonen/Harrington oder Marti.

    Es ist Januar, da werden noch keine Meistertitel verteilt. Der Steigerungslauf sollte wie jede Saison ab Februar beginnen. Crawford möchte sich möglichst nicht in die Karten schauen lassen, was ich auch verstehe, das war in früheren MC-Saisons auch schon so.

    Der wäre mal was für die Zukunft! Jung, dynamisch... Phil / Truttmann Ersatz? Naja, als SL musst/solltest du deine Fühler ausstrecken! KEIN SCORER, sondern ein solider Stay at Home Verteidiger. Beobachte ihn schon seit Jahren, hatte eine unglaublich gute letzte Saison und Playoffs bei Biel.

    Da stimmt bei Biel bei weitem mehr nicht, als nur die vielen verletzten, dass so viele dem Club den Rücken kehren wollen.

    ( manu, gäge de häsch/händer amigs no gspillt :heavy:)


    Noah Delémont mit schwierigem Stand unter Petri Matikainen
    EHCB-Youngster soll sich trotz Vertrag bis 2025 bei anderen NL-Teams umschauen

    Noah Delémont gehört definitiv zu den vielversprechendsten Schweizer Verteidiger-Hoffnungen für die Zukunft, doch in dieser Saison isst der 21-Jährige schweres Brot unter dem neuen EHCB-Trainer Petri Matikainen.

    Der Verteidiger wurde zuletzt nämlich nicht mehr berücksichtigt, durfte Delémont doch letztmals am 19. Dezember 2023 mittun. In der Verteidiger-Hierarchie sind Yannick Buren, Luca Christan und Yannick Stampfli am Youngster vorbeigezogen. Nun gibt es gemäss Le Matin Gerüchte, dass sich Delémont trotz eines gültigen Vertrags bis 2025 einen neuen Verein sucht.

    Sein Agent soll sich bereits bei anderen Vereinen der National League umgesehen haben, wie es heisst. Die Zeit drängt jedoch, denn die Frist für Schweizer Spieler läuft nur noch bis zum 31. Januar. "Er hat einen Vertrag bei uns. Ich gehe davon aus, dass er bleiben wird", wie sich EHCB-Sportchef Martin Steinegger von den Gerüchten wenig beeindruckt zeigt.
    ehcb youngster soll sich trotz vertrag bis 2025 bei anderen nl teams umschauen (sport.ch)

    Die Playoffs beginnen! Tipps und Meinungen?

    • Cleveland Browns (-2) at Houston Texans (+2)
    • Miami Dolphins (+4.5) at Kansas City Chiefs (-4.5) Alles nur nicht KC! Denke aber sie überstehen die 1. Runde
    • Pittsburgh Steelers (+10) at Buffalo Bills (-10)
    • Green Bay Packers (+7) at Dallas Cowboys (-7)
    • Los Angeles Rams (+3) at Detroit Lions (-3)
    • Philadelphia Eagles (-3) at Tampa Bay Buccaneers (+3) Bucs Fan Tipp

    Die Bucs haben mit dem Gewinn der NFC South das Saisonziel eigentlich erreicht. Alles was noch kommt ist Zugabe. Spielen wir so wie gegen das Pack können wir die sich im Sinkflug befindenden und angeschlagenen Eagles besiegen.

    Browns raus
    Dolphins raus
    Cowboys raus
    Rams raus
    Mehr als nur eine Überraschung dieses Weekend.

    Lagst mit deinen Tipps etwas daneben, aber ich hätte auch so getippt.
    Aber Browns - Houston war mehr als ein Klassenunterschied. Houston wirklich brutal überlegen und die Browns total von der Rolle.

    Das ist schon mal positiv.

    Sbornaja

    Habe am Sonntag, draussen beim BBQ-Stand, eine Wurst gesehen, die war (glaube ich) mit scharf beschrieben. Weiss leider nicht mehr wie sie hiess...

    Naja, ist ja Wurst, dann probiere ich heute einfach eine ;)

    @ Eierchopf: Ich habs auf die Würste im Stadion bezogen (Doppeldeutigkeit ist so gewollt :mrgreen:)


    Das wird heute ziemlich sicher ein Auswärtsspiel, und die nächste Niederlage oder Verlängerung.
    Erwarte ein Geknorze.

    Trotzdem schöne spannende Match wünschi allne

    Da es mir kurzfristig möglich wäre, heute ins Stadion zu gehen, versuche ich mein Glück nochmals hier: Hat jemand noch ein Ticket für heute, das er mir verkaufen würde? Egal wo.

    Merci

    DEGShanahan hat glaube ich noch eins und geht heute DEG schauen.

    Ich schreib ihm schnell.

    Ein Interview mit Marco Sturm

    Marco Sturm: Danach war ich nicht mehr der Gleiche
    Der heutige Trainer spricht über seine Spielerkarriere und sein Leben in L.A.

    041323 Marco Sturm DE

    © Photo by TF-Images/TF-Images via Getty Images

    von Oliver Jensen @OliverJensen11 http://NHL.com/de freier Autor 11. Januar 2024

    Im Rahmen einer Serie „Im Gespräch mit …“ wird http://NHL.com/de während der Saison exklusive Interviews mit ehemaligen NHL-Spielern aus dem DACH-Raum führen.

    In der heutigen Ausgabe: Marco Sturm (in der NHL aktiv von 1997-2012)

    Marco Sturm gehörte zu den besten deutschen Eishockeyspielern aller Zeiten. In 938 Spielen gelangen ihm 242 Tore und 245 Assists. Er war der erfolgreichste deutsche Top-Scorer der NHL-Geschichte, ehe Leon Draisaitl ihn überbot. Nachdem Sturm in seiner aktiven Zeit für die San Jose Sharks, Boston Bruins, Los Angeles Kings, Washington Capitals, Vancouver Canucks und Florida Panthers aktiv gewesen ist, trainiert er heute in der AHL die Ontario Reign (Farmteam der Kings). http://NHL.com/de traf sich mit Sturm in Los Angeles, um mit dem 45-Jährigen über seine beeindruckende Karriere zu sprechen.

    Herr Sturm, können Sie sich noch daran erinnern, wie in Ihrer Kindheit oder Jugend der Traum von der NHL entstand?

    Ich habe früh gemerkt, dass ich ein relativ großes Talent war und besser gewesen bin, als alle anderen. Ich schätze, als ich etwa zwölf oder 13 Jahre alt war, begann ich von der NHL zu träumen. Ich durchlief in den Jahren darauf die U-Nationalmannschaften. Bei den Länderspielen waren die ganzen Scouts vor Ort. Da gab es für mich kein Zurück mehr.

    Sie sind beim NHL Draft 1996 in der 1. Runde an Position 21 von den San Jose Sharks gepickt worden. Wie war vorher der Kontakt zu den Sharks?

    Wenn man ein Kandidat für die 1. oder 2. Runde ist, hat man ein bisschen im Gefühl, welches Team besonders interessiert ist. Ich wusste vor dem Draft, dass San Jose am meisten Interesse hat. Das Problem war nur, dass die Sharks den 2. Pick im Draft hatten. Und um ehrlich zu sein: So gut, dass man mich als 2. Pick in der 1. Runde auswählen würde, war ich nun auch wieder nicht. Meine Hoffnung war, dass ich der 2. Pick in der 2. Runde sein würde. Allerdings war es unwahrscheinlich, dass ich dann überhaupt noch verfügbar sein würde. Das war auch San Jose klar (lacht). Daher haben sie einen Trade (mit den Chicago Blackhawks, Anm.d.Red.) gemacht, um den Pick-Nummer-21 zu bekommen. In diesem Moment war mir klar, dass ich nach San Jose gehen würde.

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    So kam es dann auch. Sie spielten von 1997 bis 2004 für die Sharks. War das rückblickend vielleicht sogar die schönste Zeit Ihrer Karriere?

    Absolut. Ich werde den Start in meine NHL-Karriere nie vergessen. In San Jose fühlte ich mich sofort pudelwohl. Dort bin ich zu dem Spieler geworden, der ich dann schlussendlich war. Zusammen mit Boston war das mit Sicherheit meine schönste Zeit.

    Sie sprechen es selber an: Im Jahre 2005 wurden Sie zu den Boston Bruins getradet. Kam das damals für Sie überraschend?

    Ja, ich hatte damit nicht gerechnet. Es gab keinerlei Gerüchte, dass ich vielleicht getradet werden könnte. Der Trade ereignete sich früh in der Saison. Zu diesem Zeitpunkt wird man in der NHL nur sehr selten getradet. Ich wollte niemals weg aus San Jose. Meine Frau war mit unserem zweiten Kind schwanger, unser Sohn war erst ein Jahr alt. Ich habe damals auch meine Mutter verloren. Irgendwie kam zu dieser Zeit alles zusammen. Es war eine harte Zeit. Damals habe ich erstmals gespürt, dass die NHL auch ein Geschäft ist. Aber am Ende ging es gut aus. Ich bin fünf Spielzeiten in Boston geblieben und hatte eine gute Zeit.

    Wie wurde Ihnen mitgeteilt, dass Sie nach Boston getradet werden?

    Wir hatten damals ein Spiel in Dallas. Nach dem Warmup bekamen wir drei Jungs, also Brad Stuart, Wayne Primeau und ich, gesagt, dass wir in die Kabine des Trainers kommen sollen. Und dann sind wir getradet worden. Wir waren wie gesagt unterwegs. Außer meinem Anzug und meiner Zahnbürste hatte ich praktisch nichts dabei (lacht). Gleich am nächsten Morgen um 6 Uhr ging mein Flieger von Dallas nach Boston. Meine Familie habe ich in den nächsten vier, fünf Wochen nicht mehr gesehen.

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    Nach Ihrer Zeit in Boston wechselten Sie zur Spielzeit 2010/2011 zu den Los Angeles Kings. Also zu der Mannschaft, bei der Sie zuletzt Assistenz-Trainer gewesen sind und dessen AHL-Team Sie aktuell trainieren. Machen wir daher einen Sprung in die Gegenwart: War Ihnen die Franchise aus der aktiven Spielerzeit noch sehr vertraut, als Sie hier als Trainer begannen?

    Es hatte sich in all den Jahren nichts verändert. Es war so, als wäre ich nie weggewesen. Die Leute, die Büros – alles war wie früher. Das kann man positiv oder negativ betrachten. Ich habe mich sofort wohlgefühlt. Dennoch war es an der Zeit, dass sich hier etwas verändert. Das ist vor etwa vier Jahren geschehen. Nun sind wir wieder dort, wo diese Franchise hingehört. Aber um noch einmal auf meine aktive Karriere zurückzukommen: Ich bin zwar nur ein Jahr in Los Angeles gewesen, hatte hier aber trotzdem eine schöne Zeit.

    Fühlt sich Los Angeles für Sie wie eine Heimat an?

    Heimat? (überlegt) Nein, würde ich eher nicht sagen. Aber ich fühle mich sehr wohl. Wenn man in verschiedenen Orten der USA gelebt hat, dann weiß man, dass sich das Leben in jedem Bundesstaat ein bisschen anders anfühlt. Und Kalifornien gefiel mir vom ersten Moment an richtig gut. Das Leben hier ist zwar ziemlich teuer, zudem gibt es hier in Los Angeles ständig überall Verkehrsstaus. Aber die Menschen, die Mentalität und das Wetter sind einfach super. Das passt zu mir. Dennoch ist das nicht meine Heimat, denn meine Familie lebt in Florida. Das ist unser Domizil. Unser Sohn ist mittlerweile ausgezogen. Aber meine Tochter hat noch ein, zwei Jahre Schule vor sich. Wir haben einmal versucht, dass wir alle zusammen hier in Los Angeles leben. Aber für Teenager ist das nicht so einfach, weil sie ihre Freunde vermissen. Daher bleibt meine Familie in Florida, bis die Schulzeit beendet ist. Zumal ich als Trainer auch nie sicher sein kann, wie es weitergeht. Als ich hier anfing, hatte ich zunächst nur einen Vertrag über zwei Jahre.

    Hat Ihr Sohn auch den Traum, eines Tages in der NHL zu spielen?

    Den Traum hat er. Aber ich glaube, für die NHL reicht es nicht ganz. Er spielt gerade ein Jahr Junior-Hockey in Colorado. Im kommenden Jahr geht er dann aufs College. Wir sind sehr stolz, dass er durch das Eishockey bei einer der besten Universitäten in Amerika unterkommt.

    Wie leben Sie in Los Angeles? Wohnen Sie in der Nähe der Trainingseinrichtung?

    Ja, dies trifft auch auf die meisten Spieler der Kings zu. Das ist auch das Schöne: Los Angeles ist zwar einerseits riesengroß, aber hier (die Trainingsstätte der Kings, das Toyota Sports Performance Center, befindet sich in El Segundo, Anm.d.Red.) ist der wohl beste Standort in der gesamten NHL. Wir sind nur zehn Minuten vom Wasser entfernt, zehn Minuten von zu Hause, fünf Minuten vom Flughafen – besser geht’s nicht.

    Was machen Sie hier in Los Angeles, wenn Sie einmal einen Tag frei haben?

    Ich bin gerne am Strand, obwohl ich noch nie im Wasser gewesen bin (grinst). Aber es ist schön, dort ein bisschen spazieren oder laufen zu gehen – einfach, um ein bisschen abzuschalten, die Sonne zu genießen, einen Kaffee zu trinken, Musik zu hören. Ich bin auch viel mit meinem eBike unterwegs. Ich bin einfach gerne am Wasser, aber auch in den Bergen. Dabei kann ich gut meinen Akku aufladen.

    Kommen wir noch einmal auf Ihre aktive Karriere zurück: Nachdem Sie 17 Spiele für die Los Angeles Kings absolviert hatten, landeten Sie noch während der Saison bei den Washington Capitals…

    Das war auch super. Ich wusste vorher gar nicht, dass Washington so verrückt nach Eishockey ist. Die Stadt ist wunderschön, die Trainingseinrichtung war super.

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    In der Saison darauf waren Sie zunächst bei den Vancouver Canucks. Wie haben Sie diese Zeit in Erinnerung behalten?

    Vancouver war einerseits eine interessante Erfahrung, andererseits keine allzu schöne. Es war schwierig, weil ich durch meinen Kreuzbandriss aus einer längeren Verletzung kam. Ich muss zugeben, dass ich danach nicht mehr derselbe Spieler gewesen bin. Das ganze Drumherum war enorm, gerade auch durch die Medien. Das lässt sich mit den Standorten in den USA nicht vergleichen, nicht einmal mit Boston. Kanada ist von den Medien und den Fans ein ganz anderes Level, das ist noch verrückter als mit der NFL hier in den USA. Man kann das Leben dort praktisch nur genießen, wenn man erfolgreich ist. Ansonsten geht es unter die Gürtellinie.

    Ihre letzte Station waren die Florida Panthers. Dort haben Sie sich schlussendlich mit Ihrer Familie niedergelassen. Demzufolge dürfte es Ihnen dort gefallen haben…

    Ja, das stimmt. Wir hätten nicht unbedingt gedacht, dass wir so lange dortbleiben würden. Aber die Kinder wollten danach nicht schon wieder umziehen. Daher haben wir gesagt, dass wir noch ein bisschen in Florida bleiben. Daraus sind dann über zwölf Jahre geworden.

    Marco Sturm: Danach war ich nicht mehr der Gleiche | NHL.com/de

    Wie schaut es eigentlich mit der Wurst aus? Schmeckt die? Ich finde den Preis ganz okay, habe mich aber bis anhin nicht getraut eine zu essen...

    Welche? Zettwurst, Bratwurst, Currywurst?
    Hier mal meine Meinung:
    Zettwurst mit Püürli 9 Stutz!!: Gueti alti Säulibratwurst, heisse Siedwurst aus dem heissen Wasser spritzt und saftet richtig bei den ersten Bissen. Teuer, aber wenns ne Wurst sein muss, meine Empfehlung!

    Kalbsbratwurst mit Püürli 7.80: richtig hässlich, hat mit einer guten Kalbsbratwurst nichts zu tun. Möchte nicht noch mehr darüber herziehen, finde das Ding wirklich unter aller Sau! Irgendwie warm gemacht und gehalten... Da hungere ich lieber.

    Currywurst mit Püürli 9.- : Hier verdeckt natürlich das gute alte Curry den Geschmack der K.-Bratwurst. Vermutlich die gleiche K.-Bratwurst, mit genügend Sauce und Currypulver irgendwie erträglich. Ich glaube gesehen zu haben, dass die Currywurst vor allem bei jüngerem Publikum beliebt ist.

    Servelat oder eine klassische Schweinsbratwurst/Puurebratwurst habe ich keine gesehen.

    Bringen auch keine richtige Kontinuität rein, mussten im letzten Jahr massiv Geld einschiessen. Und der mögliche Aufstieg bleibt doch eher ein Traum...

    Die sollen ja bleiben wo sie sind! Für mich ein typischer guter/starker NLB Verein wie dies auch Ajoie wäre.

    Findi no schad.


    Der Aufstiegsaspirant trennt sich von Lars Leuenberger
    Die zuletzt enttäuschenden Resultate haben in Olten personelle Konsequenzen

    Der EHC Olten ist eines von zwei Teams, das in der Swiss League eine Lizenz fürs Schweizer Oberhaus besitzt. Die sportliche Entwicklung deutete zuletzt aber nicht auf einen Aufstieg hin, nun muss der Head Coach die Konsequenzen tragen.

    Nach drei Niederlagen im neuen Jahr ist der EHC Olten in der Tabelle der Swiss League auf den vierten Rang abgerutscht. Die Powermäuse erwecken nicht den Eindruck, in diesem Jahr ein wirklicher Herausforderer für ein Team aus der National League zu werden. Auch im Rennen um den Titel in der Swiss League sind ihnen vor allem die Konkurrenten auch La Chaux-de-Fonds und Basel spielerisch enteilt. Die Playoffs zu erreichen, wird für die Oltner zwar kein Problem, die Entwicklung war der Vereinsführung dennoch zu wenig. Am Donnerstagabend folgten dann personelle Konsequenzen: Head Coach Lars Leuenberger wurde per sofort freigestellt.

    Seit 2021 stand Leuenberger in Olten an der Bande. In der ersten Saison scheiterte der EHCO als Qualifikationszweiter im Playofffinale am späteren Aufsteiger aus Kloten. Im letzten Jahr setzte sich La Chaux-de-Fonds im Finale gegen den Club aus dem Kanton Solothurner durch. Die 3:4-Pleite gegen die GCK Lions am Dienstag war nun die eine Niederlage zu viel. Für Ersatz hat der EHCO bereits gesorgt. Der kanadisch-schweizerische Coach Gary Sheehan übernimmt per sofort. Der 59-Jährige wurde im Dezember als Verstärkung für den Coachingstaff verpflichtet.

    Naja. Soooo krass würde ich es dann schon nicht sehen.

    Die Hauptsportarten Ski, Tennis und F1 sind meines Wissens noch immer in den Händen vom Leutschenbach. Und zwischendurch
    gibt's auch mal Leichtathlektik in ZH, ein Fussball WM oder EM sowie die Olympischen Spielen :oldie:

    Ja stimmt Ski auf jeden Fall und das bringen sie auch in einem coolen Format rüber.
    Die Zuschauerzahlen im Tennis sind seit RF`s Abgang von der grossen Bühne ganz sicher brutal eingebrochen.
    F1, naja da gibts unglaublich viel besseres als SRF 2. Der eine oder andere im Appenzell oder Berner Oberland der nur SRF 1 + 2 empfängt wird sich das schon antun.

    Aber klar hast recht, die sind mir beim schreiben nicht gerade in den Sinn gekommen.



    Tessiner investieren lieber in die eigene Jugend
    Der HCL bestätigt seine Haltung zum Projekt Bellinzona Rockets

    Die Sendung Ticinonews Sport befasste sich in ihrer gestrigen Ausgabe vom 9. Januar 2024 mit dem Thema der Zukunft des Teams der Bellinzona Rockets. Zu Gast waren der Präsident des Vereins Matteo Mozzini, und der sportliche Leiter Nicola Pini.

    In diesem Zusammenhang bestätigt der Hockey Club Lugano, dass er im Dezember 2023 von der Direktion der Bellinzona Rockets kontaktiert wurde, welche die verschiedenen Szenarien bezüglich der Zukunft des Projekts ab der Saison 2024/25 aufzeigte und sich auf eine Antwort bis Mitte Januar einigte.

    Nach einer internen Diskussion ist der HCL zu der Überzeugung gelangt, seine bereits im letzten Frühjahr öffentlich geäusserte Position zum Thema eines Tessiner Teams in der Swiss League nicht zu ändern. Der HCL hält daher an seiner strategischen Entscheidung fest, die Ausbildung des Nachwuchses durch erhebliche Investitionen in seine Jugendabteilung zu fördern.

    Der HCL wird weiterhin seine besten Nachwuchsspieler in der Nähe des Niveaus der ersten Mannschaft ausbilden, wobei er von seinen Infrastrukturen, der spezifischen Ausbildung und der Erfahrung seiner Trainer profitiert und auch die Möglichkeit nutzt, die ihm das Reglement der Nationalliga bietet, vier Jungen unter 22 Jahren in der U20-Elite-Meisterschaft aufzustellen.

    Für die unter 22-Jährigen, die beim HCL unter Vertrag stehen und für deren Entwicklung es besser wäre, in einem Team der Schweizer Liga zu spielen, wird ad hoc eine Lösung gefunden.

    Generell ist der Hockey Club Lugano der Ansicht, dass der kürzliche Übergang des Projekts von den Ticino Rockets zu den Bellinzona Rockets nichts an der sportlichen Essenz und dem Gesamtbild der Situation geändert hat.

    Insbesondere weist der HCL erneut darauf hin, dass es seiner Meinung im Kanton Tessin nicht genügend junge Spieler gibt, um zwei Teams der National League, ein Team der Swiss League, zwei Teams, die an der U20-Elitemeisterschaft teilnehmen, und ein zusätzliches Team für die MyHockey League zu stellen.

    der hcl bestaetigt seine haltung zum projekt bellinzona rockets (sport.ch)