Beiträge von Sbornaja

    Ein Interview mit Marco Sturm

    Marco Sturm: Danach war ich nicht mehr der Gleiche
    Der heutige Trainer spricht über seine Spielerkarriere und sein Leben in L.A.

    041323 Marco Sturm DE

    © Photo by TF-Images/TF-Images via Getty Images

    von Oliver Jensen @OliverJensen11 http://NHL.com/de freier Autor 11. Januar 2024

    Im Rahmen einer Serie „Im Gespräch mit …“ wird http://NHL.com/de während der Saison exklusive Interviews mit ehemaligen NHL-Spielern aus dem DACH-Raum führen.

    In der heutigen Ausgabe: Marco Sturm (in der NHL aktiv von 1997-2012)

    Marco Sturm gehörte zu den besten deutschen Eishockeyspielern aller Zeiten. In 938 Spielen gelangen ihm 242 Tore und 245 Assists. Er war der erfolgreichste deutsche Top-Scorer der NHL-Geschichte, ehe Leon Draisaitl ihn überbot. Nachdem Sturm in seiner aktiven Zeit für die San Jose Sharks, Boston Bruins, Los Angeles Kings, Washington Capitals, Vancouver Canucks und Florida Panthers aktiv gewesen ist, trainiert er heute in der AHL die Ontario Reign (Farmteam der Kings). http://NHL.com/de traf sich mit Sturm in Los Angeles, um mit dem 45-Jährigen über seine beeindruckende Karriere zu sprechen.

    Herr Sturm, können Sie sich noch daran erinnern, wie in Ihrer Kindheit oder Jugend der Traum von der NHL entstand?

    Ich habe früh gemerkt, dass ich ein relativ großes Talent war und besser gewesen bin, als alle anderen. Ich schätze, als ich etwa zwölf oder 13 Jahre alt war, begann ich von der NHL zu träumen. Ich durchlief in den Jahren darauf die U-Nationalmannschaften. Bei den Länderspielen waren die ganzen Scouts vor Ort. Da gab es für mich kein Zurück mehr.

    Sie sind beim NHL Draft 1996 in der 1. Runde an Position 21 von den San Jose Sharks gepickt worden. Wie war vorher der Kontakt zu den Sharks?

    Wenn man ein Kandidat für die 1. oder 2. Runde ist, hat man ein bisschen im Gefühl, welches Team besonders interessiert ist. Ich wusste vor dem Draft, dass San Jose am meisten Interesse hat. Das Problem war nur, dass die Sharks den 2. Pick im Draft hatten. Und um ehrlich zu sein: So gut, dass man mich als 2. Pick in der 1. Runde auswählen würde, war ich nun auch wieder nicht. Meine Hoffnung war, dass ich der 2. Pick in der 2. Runde sein würde. Allerdings war es unwahrscheinlich, dass ich dann überhaupt noch verfügbar sein würde. Das war auch San Jose klar (lacht). Daher haben sie einen Trade (mit den Chicago Blackhawks, Anm.d.Red.) gemacht, um den Pick-Nummer-21 zu bekommen. In diesem Moment war mir klar, dass ich nach San Jose gehen würde.

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    So kam es dann auch. Sie spielten von 1997 bis 2004 für die Sharks. War das rückblickend vielleicht sogar die schönste Zeit Ihrer Karriere?

    Absolut. Ich werde den Start in meine NHL-Karriere nie vergessen. In San Jose fühlte ich mich sofort pudelwohl. Dort bin ich zu dem Spieler geworden, der ich dann schlussendlich war. Zusammen mit Boston war das mit Sicherheit meine schönste Zeit.

    Sie sprechen es selber an: Im Jahre 2005 wurden Sie zu den Boston Bruins getradet. Kam das damals für Sie überraschend?

    Ja, ich hatte damit nicht gerechnet. Es gab keinerlei Gerüchte, dass ich vielleicht getradet werden könnte. Der Trade ereignete sich früh in der Saison. Zu diesem Zeitpunkt wird man in der NHL nur sehr selten getradet. Ich wollte niemals weg aus San Jose. Meine Frau war mit unserem zweiten Kind schwanger, unser Sohn war erst ein Jahr alt. Ich habe damals auch meine Mutter verloren. Irgendwie kam zu dieser Zeit alles zusammen. Es war eine harte Zeit. Damals habe ich erstmals gespürt, dass die NHL auch ein Geschäft ist. Aber am Ende ging es gut aus. Ich bin fünf Spielzeiten in Boston geblieben und hatte eine gute Zeit.

    Wie wurde Ihnen mitgeteilt, dass Sie nach Boston getradet werden?

    Wir hatten damals ein Spiel in Dallas. Nach dem Warmup bekamen wir drei Jungs, also Brad Stuart, Wayne Primeau und ich, gesagt, dass wir in die Kabine des Trainers kommen sollen. Und dann sind wir getradet worden. Wir waren wie gesagt unterwegs. Außer meinem Anzug und meiner Zahnbürste hatte ich praktisch nichts dabei (lacht). Gleich am nächsten Morgen um 6 Uhr ging mein Flieger von Dallas nach Boston. Meine Familie habe ich in den nächsten vier, fünf Wochen nicht mehr gesehen.

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    Nach Ihrer Zeit in Boston wechselten Sie zur Spielzeit 2010/2011 zu den Los Angeles Kings. Also zu der Mannschaft, bei der Sie zuletzt Assistenz-Trainer gewesen sind und dessen AHL-Team Sie aktuell trainieren. Machen wir daher einen Sprung in die Gegenwart: War Ihnen die Franchise aus der aktiven Spielerzeit noch sehr vertraut, als Sie hier als Trainer begannen?

    Es hatte sich in all den Jahren nichts verändert. Es war so, als wäre ich nie weggewesen. Die Leute, die Büros – alles war wie früher. Das kann man positiv oder negativ betrachten. Ich habe mich sofort wohlgefühlt. Dennoch war es an der Zeit, dass sich hier etwas verändert. Das ist vor etwa vier Jahren geschehen. Nun sind wir wieder dort, wo diese Franchise hingehört. Aber um noch einmal auf meine aktive Karriere zurückzukommen: Ich bin zwar nur ein Jahr in Los Angeles gewesen, hatte hier aber trotzdem eine schöne Zeit.

    Fühlt sich Los Angeles für Sie wie eine Heimat an?

    Heimat? (überlegt) Nein, würde ich eher nicht sagen. Aber ich fühle mich sehr wohl. Wenn man in verschiedenen Orten der USA gelebt hat, dann weiß man, dass sich das Leben in jedem Bundesstaat ein bisschen anders anfühlt. Und Kalifornien gefiel mir vom ersten Moment an richtig gut. Das Leben hier ist zwar ziemlich teuer, zudem gibt es hier in Los Angeles ständig überall Verkehrsstaus. Aber die Menschen, die Mentalität und das Wetter sind einfach super. Das passt zu mir. Dennoch ist das nicht meine Heimat, denn meine Familie lebt in Florida. Das ist unser Domizil. Unser Sohn ist mittlerweile ausgezogen. Aber meine Tochter hat noch ein, zwei Jahre Schule vor sich. Wir haben einmal versucht, dass wir alle zusammen hier in Los Angeles leben. Aber für Teenager ist das nicht so einfach, weil sie ihre Freunde vermissen. Daher bleibt meine Familie in Florida, bis die Schulzeit beendet ist. Zumal ich als Trainer auch nie sicher sein kann, wie es weitergeht. Als ich hier anfing, hatte ich zunächst nur einen Vertrag über zwei Jahre.

    Hat Ihr Sohn auch den Traum, eines Tages in der NHL zu spielen?

    Den Traum hat er. Aber ich glaube, für die NHL reicht es nicht ganz. Er spielt gerade ein Jahr Junior-Hockey in Colorado. Im kommenden Jahr geht er dann aufs College. Wir sind sehr stolz, dass er durch das Eishockey bei einer der besten Universitäten in Amerika unterkommt.

    Wie leben Sie in Los Angeles? Wohnen Sie in der Nähe der Trainingseinrichtung?

    Ja, dies trifft auch auf die meisten Spieler der Kings zu. Das ist auch das Schöne: Los Angeles ist zwar einerseits riesengroß, aber hier (die Trainingsstätte der Kings, das Toyota Sports Performance Center, befindet sich in El Segundo, Anm.d.Red.) ist der wohl beste Standort in der gesamten NHL. Wir sind nur zehn Minuten vom Wasser entfernt, zehn Minuten von zu Hause, fünf Minuten vom Flughafen – besser geht’s nicht.

    Was machen Sie hier in Los Angeles, wenn Sie einmal einen Tag frei haben?

    Ich bin gerne am Strand, obwohl ich noch nie im Wasser gewesen bin (grinst). Aber es ist schön, dort ein bisschen spazieren oder laufen zu gehen – einfach, um ein bisschen abzuschalten, die Sonne zu genießen, einen Kaffee zu trinken, Musik zu hören. Ich bin auch viel mit meinem eBike unterwegs. Ich bin einfach gerne am Wasser, aber auch in den Bergen. Dabei kann ich gut meinen Akku aufladen.

    Kommen wir noch einmal auf Ihre aktive Karriere zurück: Nachdem Sie 17 Spiele für die Los Angeles Kings absolviert hatten, landeten Sie noch während der Saison bei den Washington Capitals…

    Das war auch super. Ich wusste vorher gar nicht, dass Washington so verrückt nach Eishockey ist. Die Stadt ist wunderschön, die Trainingseinrichtung war super.

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    In der Saison darauf waren Sie zunächst bei den Vancouver Canucks. Wie haben Sie diese Zeit in Erinnerung behalten?

    Vancouver war einerseits eine interessante Erfahrung, andererseits keine allzu schöne. Es war schwierig, weil ich durch meinen Kreuzbandriss aus einer längeren Verletzung kam. Ich muss zugeben, dass ich danach nicht mehr derselbe Spieler gewesen bin. Das ganze Drumherum war enorm, gerade auch durch die Medien. Das lässt sich mit den Standorten in den USA nicht vergleichen, nicht einmal mit Boston. Kanada ist von den Medien und den Fans ein ganz anderes Level, das ist noch verrückter als mit der NFL hier in den USA. Man kann das Leben dort praktisch nur genießen, wenn man erfolgreich ist. Ansonsten geht es unter die Gürtellinie.

    Ihre letzte Station waren die Florida Panthers. Dort haben Sie sich schlussendlich mit Ihrer Familie niedergelassen. Demzufolge dürfte es Ihnen dort gefallen haben…

    Ja, das stimmt. Wir hätten nicht unbedingt gedacht, dass wir so lange dortbleiben würden. Aber die Kinder wollten danach nicht schon wieder umziehen. Daher haben wir gesagt, dass wir noch ein bisschen in Florida bleiben. Daraus sind dann über zwölf Jahre geworden.

    Marco Sturm: Danach war ich nicht mehr der Gleiche | NHL.com/de

    Wie schaut es eigentlich mit der Wurst aus? Schmeckt die? Ich finde den Preis ganz okay, habe mich aber bis anhin nicht getraut eine zu essen...

    Welche? Zettwurst, Bratwurst, Currywurst?
    Hier mal meine Meinung:
    Zettwurst mit Püürli 9 Stutz!!: Gueti alti Säulibratwurst, heisse Siedwurst aus dem heissen Wasser spritzt und saftet richtig bei den ersten Bissen. Teuer, aber wenns ne Wurst sein muss, meine Empfehlung!

    Kalbsbratwurst mit Püürli 7.80: richtig hässlich, hat mit einer guten Kalbsbratwurst nichts zu tun. Möchte nicht noch mehr darüber herziehen, finde das Ding wirklich unter aller Sau! Irgendwie warm gemacht und gehalten... Da hungere ich lieber.

    Currywurst mit Püürli 9.- : Hier verdeckt natürlich das gute alte Curry den Geschmack der K.-Bratwurst. Vermutlich die gleiche K.-Bratwurst, mit genügend Sauce und Currypulver irgendwie erträglich. Ich glaube gesehen zu haben, dass die Currywurst vor allem bei jüngerem Publikum beliebt ist.

    Servelat oder eine klassische Schweinsbratwurst/Puurebratwurst habe ich keine gesehen.

    Bringen auch keine richtige Kontinuität rein, mussten im letzten Jahr massiv Geld einschiessen. Und der mögliche Aufstieg bleibt doch eher ein Traum...

    Die sollen ja bleiben wo sie sind! Für mich ein typischer guter/starker NLB Verein wie dies auch Ajoie wäre.

    Findi no schad.


    Der Aufstiegsaspirant trennt sich von Lars Leuenberger
    Die zuletzt enttäuschenden Resultate haben in Olten personelle Konsequenzen

    Der EHC Olten ist eines von zwei Teams, das in der Swiss League eine Lizenz fürs Schweizer Oberhaus besitzt. Die sportliche Entwicklung deutete zuletzt aber nicht auf einen Aufstieg hin, nun muss der Head Coach die Konsequenzen tragen.

    Nach drei Niederlagen im neuen Jahr ist der EHC Olten in der Tabelle der Swiss League auf den vierten Rang abgerutscht. Die Powermäuse erwecken nicht den Eindruck, in diesem Jahr ein wirklicher Herausforderer für ein Team aus der National League zu werden. Auch im Rennen um den Titel in der Swiss League sind ihnen vor allem die Konkurrenten auch La Chaux-de-Fonds und Basel spielerisch enteilt. Die Playoffs zu erreichen, wird für die Oltner zwar kein Problem, die Entwicklung war der Vereinsführung dennoch zu wenig. Am Donnerstagabend folgten dann personelle Konsequenzen: Head Coach Lars Leuenberger wurde per sofort freigestellt.

    Seit 2021 stand Leuenberger in Olten an der Bande. In der ersten Saison scheiterte der EHCO als Qualifikationszweiter im Playofffinale am späteren Aufsteiger aus Kloten. Im letzten Jahr setzte sich La Chaux-de-Fonds im Finale gegen den Club aus dem Kanton Solothurner durch. Die 3:4-Pleite gegen die GCK Lions am Dienstag war nun die eine Niederlage zu viel. Für Ersatz hat der EHCO bereits gesorgt. Der kanadisch-schweizerische Coach Gary Sheehan übernimmt per sofort. Der 59-Jährige wurde im Dezember als Verstärkung für den Coachingstaff verpflichtet.

    Naja. Soooo krass würde ich es dann schon nicht sehen.

    Die Hauptsportarten Ski, Tennis und F1 sind meines Wissens noch immer in den Händen vom Leutschenbach. Und zwischendurch
    gibt's auch mal Leichtathlektik in ZH, ein Fussball WM oder EM sowie die Olympischen Spielen :oldie:

    Ja stimmt Ski auf jeden Fall und das bringen sie auch in einem coolen Format rüber.
    Die Zuschauerzahlen im Tennis sind seit RF`s Abgang von der grossen Bühne ganz sicher brutal eingebrochen.
    F1, naja da gibts unglaublich viel besseres als SRF 2. Der eine oder andere im Appenzell oder Berner Oberland der nur SRF 1 + 2 empfängt wird sich das schon antun.

    Aber klar hast recht, die sind mir beim schreiben nicht gerade in den Sinn gekommen.



    Tessiner investieren lieber in die eigene Jugend
    Der HCL bestätigt seine Haltung zum Projekt Bellinzona Rockets

    Die Sendung Ticinonews Sport befasste sich in ihrer gestrigen Ausgabe vom 9. Januar 2024 mit dem Thema der Zukunft des Teams der Bellinzona Rockets. Zu Gast waren der Präsident des Vereins Matteo Mozzini, und der sportliche Leiter Nicola Pini.

    In diesem Zusammenhang bestätigt der Hockey Club Lugano, dass er im Dezember 2023 von der Direktion der Bellinzona Rockets kontaktiert wurde, welche die verschiedenen Szenarien bezüglich der Zukunft des Projekts ab der Saison 2024/25 aufzeigte und sich auf eine Antwort bis Mitte Januar einigte.

    Nach einer internen Diskussion ist der HCL zu der Überzeugung gelangt, seine bereits im letzten Frühjahr öffentlich geäusserte Position zum Thema eines Tessiner Teams in der Swiss League nicht zu ändern. Der HCL hält daher an seiner strategischen Entscheidung fest, die Ausbildung des Nachwuchses durch erhebliche Investitionen in seine Jugendabteilung zu fördern.

    Der HCL wird weiterhin seine besten Nachwuchsspieler in der Nähe des Niveaus der ersten Mannschaft ausbilden, wobei er von seinen Infrastrukturen, der spezifischen Ausbildung und der Erfahrung seiner Trainer profitiert und auch die Möglichkeit nutzt, die ihm das Reglement der Nationalliga bietet, vier Jungen unter 22 Jahren in der U20-Elite-Meisterschaft aufzustellen.

    Für die unter 22-Jährigen, die beim HCL unter Vertrag stehen und für deren Entwicklung es besser wäre, in einem Team der Schweizer Liga zu spielen, wird ad hoc eine Lösung gefunden.

    Generell ist der Hockey Club Lugano der Ansicht, dass der kürzliche Übergang des Projekts von den Ticino Rockets zu den Bellinzona Rockets nichts an der sportlichen Essenz und dem Gesamtbild der Situation geändert hat.

    Insbesondere weist der HCL erneut darauf hin, dass es seiner Meinung im Kanton Tessin nicht genügend junge Spieler gibt, um zwei Teams der National League, ein Team der Swiss League, zwei Teams, die an der U20-Elitemeisterschaft teilnehmen, und ein zusätzliches Team für die MyHockey League zu stellen.

    der hcl bestaetigt seine haltung zum projekt bellinzona rockets (sport.ch)

    Die würden wahrscheinlich ein 9000er Stadion schon extrem füllen. Sehr gute Fan base!
    Ausbauen, soe wie dies in Zug gerade geplant wird. Ja ich weiss, neues Stadion.

    Ein europaweiter Rekord
    Ausverkauft: keine Tickets mehr für Fribourg-Heimspiele

    Der HC Fribourg-Gottéron vermeldet eine erfreuliche Nachricht. Alle Heimspiele der Regular Season sind jetzt restlos ausverkauft.
    Verwaltungsratspräsident Hubert Waeber verkündet stolz, noch kein anderer Verein in Europa hätte je für eine ganze Qualifikationsphase das Stadion zu 100 Prozent ausgelastet gehabt. Dieser Erfolg kann Fribourg nun für sich verbuchen. Bis zum letzten Heimspiel im März sind alle Partien ausverkauft. Bereits zu Beginn der Saison verkauften die Drachen 7500 Saisonabonnements. Um der Nachfrage besser Folge leisten zu können, erhöht Gottéron auf die nächste Spielzeit hin. Bereits dann soll es mehr Tickets geben, insgesamt könnte die BCF Arena noch auf 9450 Plätze ausgebaut werden. Derzeit finden rund 9075 Zuschauerinnen und Zuschauer im Stadion Platz.

    Man wollte das Spiel, bzw. der Ausgang des Spiels, etwas gerechter machen. Penaltyschiessen ist schon sehr viel Zufall. Aber ja, bereits seit
    der Einführung bin ich kein Freund des 3 vs 3. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit Eishockey zu tun. Oder schon mal einen Check in der
    Verlängerung gesehen?

    In der NHL ist es ähnlich, aber aus meiner Sicht "hilft" es dort, dass die Eisfelder kleiner sind um es noch einigermassen attraktiv zu gestalten.
    Aber wenn sie jetzt schon gem. Larry am Diskutieren sind, ob es eine "Shot Clock" braucht oder nicht ..... aufhören!

    Ansonsten wirklich nach 60 Min. wieder ein Penaltyschiessen - und gut ist.

    Das war in Saison 1+2 in der NHL und dann in Saison 1 auch in der NL richtig spektakulär und spannend. Alle haben sich jeweils darauf gefreut!

    Bis dann wieder mal ein schwedischer Devensiv-General in der SHL auf die Idee kam, dem ganzen ein Defensivkonzept zu verpassen. Seither wird die Scheibe so lang wie möglich gehalten resp. nicht mehr her gegeben oder nur geschossen wenn die Chance überdurchschnittlich gross ist.
    Scheibe halten und den Gegner zu einem 2er zu verleiten/zwingen ist seither das oberste Gebot und einzige Ziel.

    Dieses System haben dann sofort alle Teams übernommen. Seither ist es bei 3 vs 3 meistens einfach nur noch langweilig.

    2-2 Schlussresultat in Genf gegen Lukko Rauma, noch immer kein Sieg eines Schweizer Teams in der CHL, aber noch alles offen für den Finaleinzug.

    Im Finale wird dann Skelleftea AIK warten. Diese gewannen das Auswärtsspiel bei VÍTKOVICE 4-2.

    Materialwart Stefan Julmy wechselt den Verein
    Der HCFG wildert bei den ZSC Lions, wobei es sich nicht um einen Spieler handelt

    Normalerweise wildern die NL-Teams bei der Konkurrenz, wenn es um einen Spieler geht. In diesem Fall haben sich die Drachen bei den ZSC Lions beim Materialwart bedient, der ab Sommer für den HC Fribourg-Gottéron arbeiten wird.

    Stefan "Guzzi" Julmy wird der neue Materialwart beim HCFG, womit der 30-Jährige nur noch bis Saisonende für die ZSC Lions arbeiten wird. Der Mann aus Plaffeien schleift in seiner zweiten Saison die Schlittschuhe der ZSC-Cracks. Im Sommer geht es dann zurück zu seinen Wurzeln und zu seinem Herzensverein Fribourg. "Natürlich ist Freiburg etwas Wichtiges für mich. Ich bin stolz, als Sensler dieses Amt übernehmen zu können", wie er gegenüber RadioFR sagte.

    Seine Anfänge als Materialwart erlebte er bei den U20 Elite Junioren des SC Bern, ehe er sich seinen Traum erfüllen und eine Vollzeitstelle beim EHC Visp in der Swiss League antreten konnte. Nach drei Jahren folgte dann der Schritt in die National League zu den ZSC Lions, von wo er nun zum HCFG weiterziehen wird.
    der hcfg wildert bei den zsc lions wobei es sich nicht um einen spieler handelt (sport.ch)

    Gegen die Rangers gelang ihm sein 99. Scorerpunkt seiner NHL-Karriere
    Pius Suter fehlt nur noch ein kleiner Schritt für ein besonderes Jubiläum

    In der NHL-Nacht von Montag auf Dienstag war mit Pius Suter nur ein Schweizer im Einsatz. Der Center feierte mit seinen Vancouver Canucks einen 6:3-Erfolg gegen die New York Rangers, womit man im Duell von zwei der aktuell besten NHL-Teams klar die Oberhand behalten konnte.

    Beide Teams haben vor dem Duell in ihrer jeweiligen Conference den zweiten Platz belegt. Während im Osten nur die Boston Bruins vor den Rangers liegen, sind es im Westen die Winnipeg Jets, die noch mehr Zähler auf dem Konto haben als die Canucks.

    Bereits nach dem ersten Drittel lag das Team von Pius Suter mit zwei Längen voraus und die Entscheidung fiel dann im zweiten Abschnitt, als man innert 74 Sekunden von 3:2 auf 5:2 stellen konnte. Beim fünften Treffer hatte auch Pius Suter mit einem Assist seinen Anteil. Es war sein insgesamt zwölfter Scorerpunkte (acht Tore und vier Assists) in dieser Spielzeit.

    Über seine ganze NHL-Karriere gesehen, war es der 99. Scorerpunkt, womit dem Zürcher nur noch ein Scorerpunkt fehlt, um einen persönlichen Meilenstein feiern zu können. Im Spiel gegen die Rangers erhielt der 27-Jährige 14:11 Minuten Eiszeit und beendete das Spiel mit einer Plus-1-Bilanz.

    pius suter fehlt nur noch ein kleiner schritt fuer ein besonderes jubilaeum (sport.ch)

    Drei Jahre nach dem Corona-Drama rockt der Österreicher und Ex-ZSC-Junior die NHL

    Die Auferstehung von Marco Rossi

    https://www.blick.ch/sport/eishocke…id19306976.html

    Drei Jahre nach dem Corona-Drama rockt der Österreicher und Ex-ZSC-Junior die NHL

    Die Auferstehung von Marco Rossi

    Marco Rossi schaffte den Durchbruch und zählt zu den Teamstützen der Minnesota Wild. Eine Herzmuskel-Entzündung nach einer Corona-Infektion hat den 22-jährigen Österreicher auf eine Geduldsprobe gestellt. Doch der Ex-ZSC-Junior ordnete dem NHL-Traum alles unter.

    Zwischen Marco Rossis Sätzen «Papa, ich habe Angst, dass mein Herz nicht mehr schlägt» und «Ich fühle mich zum ersten Mal als richtiger NHL-Spieler» liegen zweieinhalb Jahre. Und eine Odyssee, die mit einer Covid-Infektion begann, in der die Hoffnung die Ungewissheit ablöste, und die sein erster NHL-Treffer in eine Erfolgsgeschichte verwandelte.

    Doch der Reihe nach. Im November 2020, nur einen Monat nachdem Rossi von den Minnesota Wild in der ersten Runde als Nummer 9 gedraftet worden war, infizierte er sich in Zürich mit dem Coronavirus. Der Österreicher kam lange nicht wieder richtig auf die Beine. Er fühlte sich ständig müde, kehrte beim ZSC aber trotzdem aufs Eis zurück.

    Der Tiefpunkt folgte zum Jahreswechsel an der U20-WM in Kanada. «Ich war am Ende, ich konnte einfach nicht mehr aufs Eis.» Er habe an Jetlag oder sonstige Probleme gedacht. «Aber Corona, den Gedanken hatte ich nie», sagte Rossi im Frühjahr 2021 in der ORF-Sendung «Sport am Sonntag».

    Drittbester NHL-Rookie

    Er flog dennoch nach Minnesota und rückte ins Camp ein, wo er intensiven medizinischen Tests unterzogen wurde. Die Schock-Diagnose: Herzmuskel-Entzündung, hervorgerufen durch Corona. Rossi musste ein Jahr aussetzen, sein Einstiegsvertrag wurde entsprechend verschoben. Eine Geduldsprobe – für ihn, für seine Familie. Er kehrte zu ihr nach Vorarlberg zurück für die Genesung, wo die Sorgen um sein Herz eine Herausforderung für die Eltern war.

    Die entstandenen physischen Defizite arbeitete der Stürmer auf, doch sie zehrten an seiner Geduld. Oft musste sich der 22-Jährige nach seiner Rückkehr nach Nordamerika mit dem Farmteam Iowa Wild und der AHL begnügen. 2021/22 setzte ihn Minnesota nur in zwei, eine Saison später in 19 NHL-Partien ein.

    Den Durchbruch schaffte der Nationalstürmer in dieser Saison – und wie. Im zweiten Saisonspiel gegen Toronto (4:7) schoss Rossi sein erstes NHL-Tor. Mittlerweile zählt der einzig verbliebene Österreicher in der NHL zu den Teamstützen Minnesotas, ist als Center des Top-Sturms gesetzt. Und derzeit der drittbeste Rookie der Liga hinter Wunder-Teenie Connor Bedard (18, Chicago) und Adam Fantilli (19, Columbus).

    Der Tiefpunkt folgte zum Jahreswechsel an der U20-WM in Kanada. «Ich war am Ende, ich konnte einfach nicht mehr aufs Eis.» Er habe an Jetlag oder sonstige Probleme gedacht. «Aber Corona, den Gedanken hatte ich nie», sagte Rossi im Frühjahr 2021 in der ORF-Sendung «Sport am Sonntag».

    Drittbester NHL-Rookie

    Er flog dennoch nach Minnesota und rückte ins Camp ein, wo er intensiven medizinischen Tests unterzogen wurde. Die Schock-Diagnose: Herzmuskel-Entzündung, hervorgerufen durch Corona. Rossi musste ein Jahr aussetzen, sein Einstiegsvertrag wurde entsprechend verschoben. Eine Geduldsprobe – für ihn, für seine Familie. Er kehrte zu ihr nach Vorarlberg zurück für die Genesung, wo die Sorgen um sein Herz eine Herausforderung für die Eltern war.

    Die entstandenen physischen Defizite arbeitete der Stürmer auf, doch sie zehrten an seiner Geduld. Oft musste sich der 22-Jährige nach seiner Rückkehr nach Nordamerika mit dem Farmteam Iowa Wild und der AHL begnügen. 2021/22 setzte ihn Minnesota nur in zwei, eine Saison später in 19 NHL-Partien ein.

    Den Durchbruch schaffte der Nationalstürmer in dieser Saison – und wie. Im zweiten Saisonspiel gegen Toronto (4:7) schoss Rossi sein erstes NHL-Tor. Mittlerweile zählt der einzig verbliebene Österreicher in der NHL zu den Teamstützen Minnesotas, ist als Center des Top-Sturms gesetzt. Und derzeit der drittbeste Rookie der Liga hinter Wunder-Teenie Connor Bedard (18, Chicago) und Adam Fantilli (19, Columbus).

    Rossi hat sieben Kilo zugelegt

    «Ich fühle mich so stark wie noch nie», sagte Rossi vor zwei Monaten der «Kleinen Zeitung». An sich gezweifelt habe er nie, «sondern alles untergeordnet, um in der NHL zu spielen». Letzten Sommer blieb er fürs Training in den USA, hat sieben Kilo zugelegt. «Er stiess in einer phänomenalen Verfassung zu uns», betont Wild-Trainer Dean Evason (59, Ka), «er verdient es, wo er gerade spielt.»

    Vor Weihnachten erntete Rossi zudem den Respekt von seinem Star-Flügel Kirill Kaprisow (22): Nachdem der Russe heftig von Montreals Kaiden Guhle in die Bande gecheckt worden war und vom Eis aufgeblickt hatte, sah er keinen seiner Prügler-Teamkollegen, die für ihn einstanden, sondern den 175-cm-Ösi. «Ich dachte, wow, der ist eine Maschine», so Kaprisow. Es war Rossis erster Kampf in der NHL.

    "Klar ist, dass die Zürcher ihren Abwehrchef Dean Kukan momentan schmerzlich vermissen. Der 30-Jährige liegt seit Weihnachten krank im Bett und dürfte noch mindestens zehn Tage ausfallen. Ein neues Medikament habe gut angeschlagen, sagte Crawford. Aber wenn Kukan aufs Eis zurückkehre, brauche er noch eine Weile, bis er wieder bereit sei zu spielen."

    Weiss da jemand mehr? Hört sich gar nicht gut an...

    Long Covid? Bei ZSColin mal nachfragen wie sich das so anfühlt...

    ZSC Lions ohne Meier, Grant (verletzt), Bodenmann (überzählig), Kukan (krank), Landolt, Graf, Henry, Truog (GCK Lions), P. Baltisberger, Sopa (Ausleihe).

    Unmöglich, gemäss ZSC Lions Hompage Medical Report sieht unser Lazarett so aus:mrgreen::
    Medical Report | ZSC Lions

    Der Medical Report führt während der Saison alle verletzten Spieler auf, die aus Verletzungsgründen den ZSC Lions nicht zur Verfügung stehen.

    Folgende Spieler stehen den ZSC Lions aus Verletzungsgründen derzeit nicht zur Verfügung:

    SpielerVerletzungDatumAusfallzeit / Beurteilung
    Jeffrey MeierKnieverletzung01.09.2023ca. sechs Monate