Ich rede nicht von Rollenspielern, sondern generell. Sowohl Truttmann, wie Pedretti sind genau wie oben erwähnt diese typischen Leuenberger Transfers und hatten nicht mehr wirklich Luft nach oben, die haben das geliefert, was man erwarten konnten von ihren vorherigen Stationen, aber auch mehr. Ich möchte endlich wieder mal ein Spieler, der noch Potential hat, der besser wird, der noch nicht fertig entwickelt ist (aus welchen Gründen auch immer), bei dem man überrascht ist von den Entwicklung.
Das wäre doch die Kernkompetenz von einem Sportchef - Spieler identifizieren, die noch besser werden können, als sie jetzt sind. Gibt‘s irgendein Spieler in den letzten 5-6 Jahren, der kam und bei dem du nach 2 Jahren gesagt hast „wow, guter Transfer, den hätte ich nicht so stark erwartet“?
Zehnder lasse ich bewusst noch aus, der ist noch zu kurz da.
Den hast du ebenfalls jede Saison von SL auf dem Silbertablett gekriegt, zBsp. Rossi, Simic, Prassl, Rohrer, Zehnder und und und. Wenn der Trainer diese dann nicht ins Team einbindet, obwohl man ihm dies mehrfach als Auftrag mitgibt, kannst du dies 100% nicht dem Sportchef anlasten. Schon garnicht, wenn Big Boss WF sein Veto einlegt und zur Küdigung njet sagt... Auf Platz 2-3 den Trainer entlassen wäre die Lösung gewesen, ein Fressen für die Medien wo du nur verlieren kannst. Das Geschrei hier und im Blätterwald wäre riesig gewesen, 100%!
Welche Spieler hättest du gerne vom Format, welche SL nicht geliefert hat. Er hat mMn. von Stars bis junge mit Potential alles geliefert, dazu noch die eigene Talentschmiede. WAS genau braucht es mehr von einem Sportchef? Einbisschen Verantwortung hat der Trainer, Staff und die Spieler dann auch. noch. Wenn du im Final 3 -0 in der Serie führst und den Titel nicht holst, soll das SL`s Leistungsproblem sein?
Transfers von Schweizer Spielern machen nur dann Dinn wenn Du einen Topshot wie Haas oder Thürkauf holen kannst; oder keinen eigenen Nachwuchsspieler für einen Role Player hast. Wenn Du einen vielversprechenden Jungen holst musst du ihn auch Spielen lassen! Ich würde Zehnder gerne mal sehen mit einigen Einsätzen in einer fixen Linie. Ich finde ihn viel besser als er gemacht wird, vor allem hat er speed wie nur wenige.
Sage ich schon seit Monaten.
Gilt auch für die Jungen, wenn du ihnen eine wirklich Chance geben möchtest, lass sie mehrere Spiele nacheinander mit möglichst den gleichen Spielern spielen. Warum performt Rohrer seit Tag eins? Eventuell weil er fix neben Grant gesetzt ist und absolutes Vertrauen spürt? Klar nicht nur, aber sicher auch. Vertrauen ist alles, wenn du weisst, dass du bei jedem Fehler wieder die Wolldecke kassierst, ist das ganz sicher nicht förderlich. Schon gar nicht wenn du nur 5-7min Eiszeit erhältst, bei jedem 2. Shift noch in einer anderen Linie parkiert wirst und pro Drittel nur 2-4 Einsätze hast. Das ist Verarschung pur, sorry. Vielleicht verdient sich Zehnder anhand von Trainingsleistungen nicht mehr, aber wenn ich ihn auf dem Eis endlich mal sehe, kommt da ziemlich viel Power. Klar macht er seine Fehler, wer nicht? Wie viele Fehler hat Malgin schon gemacht und uns sogar mehrere Games/Punkte gekostet, Wolldecke? Selten... Klar, auch einer meiner absoluten Lieblingsspieler, aber es wird nicht mit gleichen Ellen gemessen.
Ja er hat auch viele Punkte geholt, aber diese Saison eher weniger. Gründe dafür sind auch bekannt.War nur ein Beispiel von mir, Riedi, Hollenstein, Bodie, Schäppi hätte man auch noch aufzählen können.
Rohrer ist nächste Saison weg, Zehnder ist noch da, gebt dem Jungen etwas mehr Vertrauen. Was Rohrer kann haben wir gesehen,TOP, jetzt müsste man Zehnder auf-/einbauen.
Ich versteh nicht so ganz wie man im nachhinein SL verantwortlich machen will, dass seine verpflichteten Spieler "ihren Vertrag nicht outperformed haben". Gewisse Transfers waren nicht super ja, aber das sind dann solche wo man schon bei der Verpflichtung die Nase rümpft. Kommen mir zum Beispiel JB, oder Sopa in den Sinn.
Super Beispiel, was haben die Zuger in meinem Umfeld rumgehäult, dass wir Bachofner zurückgeholt haben... Bei Bachofner/Diem war es doch so, dass man vom grössten Konkurrenten einen eigenen zurückholt, der dort gut performt hat.
Quasi Figgi und e Mühli, verlorener Sohn kehrt zurück und der Konkurrent wird auch noch etwas geschwächt. Fehler wo?
Möchte man das "mir sind Züri" im Verein leben, sind es doch genau diese Transfers die du als Sportchef machen MUSST. Das der Schuss jetzt nach so hinten raus geht, kann doch niemand ahnen. Weder SL noch JB wollten dies so. Das Diem Motivationsprobleme hat und in Kloten mit 26 nach dieser Saison mit Hockey ganz aufhört, konnte auch niemand erahnen.
Wenn ein eigener frei wird, erwarte ich von Sportchef, dass er da mitbietet, was er sicher auch immer macht. Manchmal klappt es, manchmal nicht (zBsp. Künzle).
Cunti wollte auch niemand mehr in der ganzen Liga, bis er mit GCK im Testspiel gegen uns alle schwindlig gespielt hat und Hartley ihn unbedingt wollte. Resultat bekannt, hätte aber auch ganz anders ausgehen können.
Ich glaube in Zürich ja. Im Oktober unter der Woche hatten wir oft effektiv anwesend ca 6‘000. Also hast du 2‘000-4‘000 mehr anwesende Zuschauer, zusätzlich wird dort deutlich mehr konsumiert als an einem Dienstag im Oktober, da fast alle frei haben. Bin fast sicher, dass der Zett die 50k reinholen würde.
Locker! Genau in dieser Zeit könntest du Marketingtechnisch Zig Specials bringen!
Ja, ich glaube, die Bewertungen waren etwas missverständlich. Die Bewertungen waren immer in Verhältnis zum Vertrag. Wenn Du ein Ghetto aus der KHL holst, zahlst du ihn entsprechend, weil du ca. 30-40 Punkte erwartest. Wenn er dies in etwa erfüllt, dann bist du zufrieden, genügend. Ein Waeber hingegen haben wir als Ersatztorwart geholt, er spielte dann aber wie ein guter NLA Torwart, übertrifft also die Erwartungen.
Und da bin ich evtl. zu fest NFL fixiert, wo es konstant darum geht, möglichst viele Spieler zu haben, die den Vertrag übertreffen. Zugegebenmassen dort auch noch wichtiger aufgrund des Salary Cap.
Aber das Prinzip ist genau dasselbe. Hast du mehr Spieler, die den Vertrag outperformen, hast mehr Geld für andere im Topf. Und da waren wir in den letzten Jahren sehr mager aufgestellt.
Klar, du kannst nicht nur solche haben. Du brauchst auch die Ghettos, Malgins, etc. Ich behaupte aber, hätten wir in diesen Jahren einen Sportchef gehabt, der noch ab und zu einen gefunden hätte, der den nächsten Schritt bei uns gemacht hätte, dann hätten wir zwischendurch auch mal einen Titel geholt. Wenn du nur Spieler holst, die auf ihrem Karrierezenit sind, dann wird ein Titel halt sehr, sehr teuer.
Und wann haben wir zuletzt einen Spieler geholt, der zwar schon NLA Erfahrung haben (und entsprechend als Talent gelten), aber noch nicht auf dem Zenit sind? Die, die tendentiell jede Saison noch etwas besser werden?
Und die hatten wir früher immer wieder mal, Streit, Seger, um gerade die bekanntesten zu nennen, aber gibt sicher noch viele andere.
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Naja, mit Zehnder / Truttmann / Pedretti usw. hat er doch genau solche Spieler geholt.
Das sind Rollenspieler, was genau wird von Ihnen erwartet? 25 Tore? Eine starke +- Bilanz? PP Tore? BP keine Tore erhalten? Rücken freihalten/ stärken für Linie 1+2? Gegnerische Toplinie zermürben? Gerade letzteres, wie misst du das? Allein in der +-?
Bei jedem Transfer ist ein grosser Anteil an Risiko dabei.
Warum war Matthew in der Regular so genial und in den PO so blass? Das sind Fragen die wirst du nie beantworten können, das gehört zum Sport einfach dazu.
Der Sportchef setzt dir eine Mannschaft (mit seinem Team) zusammen, welches er beim ZSC zumindest, als meistertauglich hält.
Was der Trainer, die Spieler, der Staff dann daraus machen ist eine ganz andere Sache. Hat Leuenberger seit er bei uns ist, dem Trainer und dessen Staff jeweils eine Meistertaugliche Mannschaft bereitgestellt? ICH meine: JA, ganz klar!
Es braucht im Eishockey soviel mehr um Meister zu werden als nur viel Geld und ein paar Top Transfers. Es muss alles passen, der Drive, die Stimmung und das Momentum müssen punktgenau stimmen, siehe EVZ gegen uns oder Biel letztes Jahr.
Wieviel besser ist unser 1. + 2. Block als der vom EVZ, Genf, Lugano oder Gotteron? Ich finde, realistisch betrachtet garnicht! In dieser Liga, kann jeder jeden schlagen und genau dies finde ich im Eishockey so geil!
Simms: Ich verstehe nicht was du von Spielern genau erwartest? Waren diese von dir negativ beurteilten Spieler denn alle in den vorherigen Vereinen soviel besser als bei uns für dein Urteil? Liegt es nicht an den Trainern das Potential aus den Spielern zu kitzeln? (Nein kein Gröni Bashing, gilt für alle)
Gerade zBsp. die Beispiele Roe + Pettersson, die haben doch beim ZSC genau das gemacht was Sie vorher bei Zug + Lugano gemacht haben, Scorerpunkte in Hülle und Fülle. Die Frage für MICH SEIT JAHREN/JAHRZEHNTEN ist eher, was passiert mit all diesen (meistens Top-) Spielern in Saison 2 bei uns, warum stagnieren da so viele?
Schreibst du vom eventuellen Potential dass DU siehst/kennst, dass Sie dies nicht abgerufen haben oder ist deine Beurteilung eher DEIN reines Wunschdenken? Warum spielen all diese Spieler dann nicht in der Nationalmannschaft? Also davor, vor dem Transfer zum ZSC.
Simic war zeitweise eine absolute Augenweide! Ähnlich wie aktuell in Kloten, hat den HCD war es glaube ich fast im Alleingang 1-2x abgeschossen. Dies möchtest du aber in jedem Spiel sehen? Hmmm wie soll ichs dir sagen; Hör auf zu träumen, triffts vielleicht am Besten Das wird nie jemand erreichen, auch Thürkauf hat seine Aussetzer und Tiefs und von dem schwärmt di ganze Liga.
Willkommen in der NLA beim ZSC und nicht in der NHL
Oder den doppelten Schienbeinbruch von Luca Capaul, der heute noch Mühe hat... Wie kann man Garrett Roe, nach der Arschlochattacke als Flop bezeichnen?
Gibt zusammengefasst: 0 Titel für den grössten Club in der Schweiz. Und Waeber der einzige Toptransfer, welche nicht in der obersten Lohnkategorie war und den Vertrag deutlich outperformed hat. Sonst keiner, der noch etwas jünger kam und bei uns den nächsten Schritt machte, keinen einzigen.
Was ja nicht zwingend nur mit dem Sportchef zu tun hat, sondern auch damit, was der/die Trainer daraus gemacht haben. Ich werde jetzt nicht jeden von dir und deiner Auffassung beurteilten Spieler kommentieren, das wird Colin dann schon machen Aber gerade Krüger, war zBsp. FÜR MICH, HERAUSRAGEND! und ein riesen Verlust als er ging. Gleiches gilt zBsp. auch für Andrighetto.
Was erwartest du von einem Pedretti, Diem, Sopa, Quebey usw.? Das sie die Liga zubombardieren? Morant war langzeitverletzt und hatte danach glaube ich gefühlt keine 10 Spiele mehr und dies kreidest du Leuenberger an?
Dies schrieb Klaus Zaug am 21.12.2021: (hier war allerdings noch die Rede von CHF 800`000.- und 13 Teams)
Neun Klubs profitieren? Wie das? Nun, der HC Davos bezahlt der Liga pro Jahr für den Meisterschafts-Unterbruch in der Altjahrswoche rund 800'000 Franken. Diese «Spengler Cup-Steuer» wird von der Liga an die Klubs ausgeschüttet, die nicht am Spengler Cup teilnehmen. In normalen Zeiten spielt neben dem HC Davos ein zweites Team aus der aktuell 13 Teams umfassenden höchsten Liga. Diese Saison war Ambri vorgesehen.
Unter normalen Umständen wäre also die Summe von 800'000 Franken (es sind unerheblich weniger, aber mit runden Summen ist das Rechnen einfacher) an die elf Teams ausgeschüttet worden, die beim Turnier nicht dabei sind. An die ZSC Lions, die SCRJ Lakers, die SCL Tigers, Biel, Fribourg-Gottéron, Ajoie, Lugano, Zug, den SC Bern, Lausanne und Servette. Für alle also etwas mehr als 70'000 Franken. Dazu kommt noch eine Entschädigung für einzelne Spieler, die von den Klubs fürs Turnier freigegeben werden. Dieses Geld ist in unserer Rechnung nicht enthalten.
Obs stimmt weiss ich auch nicht Mit 500`000.- und 14 Teams, also durch 12= CHF 41`667.- Wauuu und dann sendest du noch 1-3 Spieler die müde oder verletzt zurück kommen.
David Aebischer war ein Pionier für das Schweizer Eishockey. Er war der Erste seines Landes, der sich in der NHL durchsetzen und im Jahr 2001 mit der Colorado Avalanche als Backup-Torhüter von Patrick Roy den Stanley Cup gewinnen konnte. Der heutige Torhüter-Trainer beim HC Fribourg-Gottéron wird in einer regelmäßigen Kolumne exklusiv für http://NHL.com/de seine Ansichten zu Teams, Spielern und brennenden Fragen teilen.
Hier die dritte Ausgabe 2023/24:
Ich starte heute gleich mal mit einem positiven Fazit. Die Schweizer Spieler haben sich in den vergangenen Wochen fast durchweg sehr gut entwickelt. Heute sieht es für ihre Mannschaften viel besser aus, als noch im November.
Die Winnipeg Jets haben sich in den Spitzenkampf der Central Division vorgearbeitet, und Nino Niederreiter hat seinen Anteil daran. Erfreulich für ihn, dass er seinen Vertrag mit den Jets frühzeitig um drei Jahre verlängern konnte. Es scheint ihm zu gefallen, auch wenn es dort im Winter sehr kalt ist. So schmerzlich der Abschied von den Nashville Predators im vergangenen Jahr für Nino war. Vom Sportlichen her ist er bei einem Team gelandet, das trotz eines kleinen Umbruchs mit ein paar Abgängen wieder auf Kurs in Richtung Stanley Cup Playoffs ist. Die Team-Chemistry in Winnipeg scheint in Takt zu sein, sie spielen gutes Hockey, was ich bisher gesehen habe. Sie haben einen sehr ausgeglichenen Kader und das zahlt sich offenbar auch für Nino aus, so dass er von den Trainern das notwendige Vertrauen bekommt.
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COL@WPG: Niederreiter erhöht Führung auf 5:1
Pius Suter hat nach seiner mehrwöchigen Verletzung sein Comeback gefeiert. Seine Vancouver Canucks sind überraschend der erste Verfolger der Vegas Golden Knights in der Pacific Division. Es scheint, als ob sie in Vancouver nach etlichen Jahren Durststrecke die richtige Mischung im Team gefunden und die jungen Spieler genug an Erfahrung gesammelt haben, um wieder vorne mitzuspielen. Die Canucks haben bislang die meisten Tore geschossen und das ist etwas, das dem Torjäger Suter sicher entgegenkommt.
Die Predators sind zuletzt besser und schneller in Schwung gekommen, als ich das erwartet hatte. Roman Josi führt dieses Team als Kapitän an und zeigt wieder einmal, wie wichtig er für diese Mannschaft ist. Er punktet offensiv und hält die Defensive zusammen. Nashville hat sich in der Tabelle nach vorne gearbeitet und nun eine gute Ausgangsbasis, um die Playoffs in der zweiten Hälfte der regulären Saison schaffen zu können.
Die New Jersey Devils spielen gut und gewinnen seit der Rückkehr von Nico Hischier wieder mehr Spiele, trotzdem sind sie noch etwas im Hintertreffen und müssen weiter Boden gutmachen. Jetzt muss noch Timo Meier auf Touren kommen, dann werden sie sicher in der Tabelle noch klettern und in einer guten Ausgangslage sein, um die Playoffs zu schaffen. Auch wenn die Metropolitan Division sehr stark besetzt ist, muss das mit dem Kader, den die Devils haben, natürlich der Anspruch sein.
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NJD@CBJ: Hischier baut Führung mit 300. Punkt auf 5:2 aus
Erfreulich ist, dass die Arizona Coyotes mit JJ Moser in der Verteidigung besser mitspielen, als allgemein erwartet wurde. JJ hat sich die Position, dass er nach den Abgängen im Frühjahr und Sommer eine tragende Säule der Verteidigung ist, redlich verdient und er füllt diese Rolle hervorragend aus. Er bekommt mehr Eiszeit und bringt solide sowie konstante Leistungen aufs Eis. Nebenbei punktet er noch regelmäßig. Die Coyotes werden sicher noch kämpfen müssen, aber die Wenigsten hätten wohl zu Saisonbeginn gedacht, dass Arizona zu Weihnachten im Bereich der Playoff-Plätze stehen würde. Insofern könnten sie zu einem Überraschungsteam avancieren.
In unserer Schweizer National League ist derzeit Calvin Thürkauf vom HC Lugano der Top-Scorer der Liga. Er war ein paar Jahre in Nordamerika, unter anderem bei den Columbus Blue Jackets, ehe er in die Schweiz zunächst zum EV Zug zurückgekehrt ist. Er gehört zu einer Reihe von guten Spielern, die Nordamerika frühzeitig wieder verlassen haben. Die Schweiz könnte vom Potenzial her sicher noch den einen oder anderen Spieler mehr in der NHL haben, doch manchmal fehlt vielleicht etwas der Biss oder die Geduld, um in Nordamerika Fuß zu fassen. Es ist die Liga mit den besten Spielern der Welt und es klappt nicht immer so schnell. Man muss eine Weile hartes Brot essen, um es zu schaffen.
Natürlich liegt es nicht nur an den Spielern, sondern es fehlt manchmal auch die Wertschätzung der Teams. Doch so ist das Business dort. Wenn sie in der Heimat auftrumpfen, dann zeigt das nur, wie gut sie sind. Es ist nicht einfach, im System NHL zu bestehen, und es ist sicher einfacher in der Heimat zu spielen. Am Ende muss jeder für sich selbst entscheiden, was das Beste für ihn ist. International gesehen ist es für das Schweizer Eishockey allerdings schade.
An Weihnachten beginnt wieder die Junioren-Weltmeisterschaft, dieses Mal in Schweden. Für die Schweiz ist es kein leichter Jahrgang, aber ich bin überzeugt, dass sie in diesem Turnier bestehen und zumindest in das Viertelfinale einziehen können. Dazu müssen sie in der Gruppenphase zumindest gegen die Slowakei und Norwegen gut abschneiden. Aus der Sicht von Fribourg hoffe ich natürlich, dass unser Spieler Julien Rod dabei sein wird und er es in den endgültigen Kader schafft. Er ist ein Spieler, der dieser Mannschaft helfen kann. Es wäre nicht nur für den Spieler schön, sondern auch für unsere Organisation.
http://NHL.com/de präsentiert in der Rubrik Rookie Watch aktuelle Themen rund um die diesjährigen Rookies. In dieser Ausgabe: Torjäger Marco Rossi.
Die Erfolgsgeschichte von Marco Rossi von den Minnesota Wild geht weiter. Der Rookie aus Österreich lässt in einer starken Saison nicht nach, ist weiterhin unter den besten Neulingen der NHL und beeindruckt Trainer und Mitspieler. Das bringt ihm mehr Eiszeit und Einsätze in wichtigeren Situationen ein und damit mehr Möglichkeiten, sein Können zu demonstrieren.
„Ich habe schon viel gegen Mats Zuccarello und Kirill Kaprizov gecoacht und weiß um ihre Stärken und dass sie explosive Spieler sind“, sagte Minnesotas neuer Trainer John Hynes, nachdem er Rossi zwischenzeitlich in eine Reihe mit den beiden Starstürmern gestellt hatte. „Aber ich hatte noch nicht so viel von Rossi gesehen und ich war wirklich beeindruckt von ihm. Er ist ein junger Kerl. Aber er kann die Geschwindigkeit halten und passt sehr gut in diese Reihe. Er fällt nicht ab.“
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CGY@MIN: Rossi zieht ab und trifft
In allen Reihen überzeugend
Rossi begann die Saison in der dritten Reihe der Wild als Center zwischen Marcus Foligno und Frederick Gaudreau. In den ersten Spielen der Saison war die eigentlich dritte Reihe oft die auffälligste und beste Formation der Mannschaft. Dass Rossis Talent neben diesen beiden Mitspielern, die harte Arbeiter, aber keine echten Scorer sind, nicht voll zum Tragen kommt, wurde schnell deutlich.
Mittlerweile kam der Center in Kombinationen mit verschiedenen Spielern zum Einsatz, etwa in der Top-Reihe mit Zuccarello und Kaprizov sowie mit Matt Boldy und Kaprizov. Zuletzt stellte Hynes ihn zwischen Zuccarello und Marcus Johansson, musste in diesem Trio aber Zuccarello durch Ryan Hartman ersetzen. Natürlich ist es einfacher Punkte zu sammeln, wenn man mit den bestmöglichen Teamkollegen auf dem Eis ist, doch Rossi überzeugte bisher in jeder Situation.
„Immer wenn eine Reihe neu zusammengestellt wird, legt man mehr Wert auf die Details und redet mehr miteinander“, schilderte Rossi nach seiner Versetzung zwischen Zuccarello und Johansson. „Ich denke, vom ersten Shift an hatten wir zusammen eine gute Chemie entwickelt und uns einige Chancen erarbeitet. Das hat uns viel Selbstvertrauen gegeben. Das führte dazu, dass wir ein gutes Spiel hatten.“
Vom Spielmacher zum Torjäger
Besonders auffällig an Rossi ist seine Vielseitigkeit. Er ist ein intelligenter Spieler mit guter Übersicht, ein starker Skater und zuverlässig in der Abwehr. Das zeigte er in den vergangenen beiden Jahren in der American Hockey League bei den Iowa Wild. Ein Unterschied zwischen seiner Spielweise in der AHL und in der NHL wird jedoch bei einem Blick auf seine Beiträge in der Offensive deutlich.
In Iowa glänzte Rossi als Spielmacher, der auch selbst abschließen kann. In 116 AHL-Spielen gelangen ihm 34 Tore und 70 Assists, also fast genau doppelt so viele Vorlagen wie Treffer. In der NHL erweist er sich diese Saison dagegen vor allem als gnadenloser Vollstrecker. In 29 Partien gelangen ihm zehn Tore und sieben Assists. Damit ist er der zweitbeste Torschütze der Wild hinter Joel Eriksson Ek. Ligaweit kann ihm als Torjäger nur ein anderer Rookie das Wasser reichen.
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CHI@EDM: Bedard glänzt beim dem ersten Tor des Spiels
Bedard auf den Fersen
Connor Bedard ist der einzige Liganeuling, der in der Statistik vor Rossi liegt. Das Ausnahmetalent der Chicago Blackhawks verbuchte bereits 26 Punkte (12 Tore, 14 Assists). Rossi liegt mit 17 Punkten auf Rang zwei. Am 14. Dezember wurde Rossi mit seinem Tor gegen die Calgary Flames der einzige Rookie neben Bedard, der bereits die Marke von zehn Toren erreichte. Mit dem Treffer glich er das Spiel zum 2:2 aus, erzwang die Verlängerung und Minnesota holte den Sieg im Penaltyschießen.
Insgesamt hat Bedard klar die Nase vorn, doch im einzigen direkten Duell stahl Rossi ihm die Show. Am 3. Dezember spielten die beiden Spitzenrookies erstmals gegeneinander und Rossi war mit seinem ersten Doppelpack maßgeblich daran beteiligt, dass Minnesota das Spiel mit 4:1 gewann. Bereits in der dritten Minute fälschte er einen Distanzschuss von Rookie-Verteidiger Brock Faber zum 1:0 ab. Zehn Minuten später erhöhte er nach schöner Vorarbeit von Faber und Gaudreau mit seinem ersten Powerplaytor auf 2:0.
„Unser Selbstvertrauen ist im ganzen Team gerade sehr hoch“, sagte er nach dem Spiel. „Wir haben drei Spiele in Folge gewonnen und versuchen einfach jeden Tag besser zu werden.“
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MIN@SEA: Rossi trifft gegen Joey Daccord
Rossi dreht immer weiter auf
Der Versuch, sich ständig zu verbessern, scheint bei Rossi zu funktionieren. Im Oktober kam er auf einen Durchschnitt von 0,44 Punkten pro Spiel. Diesen Wert steigerte er im November auf 0,67. Im Dezember liegt er mit 0,63 nur leicht unter der Ausbeute aus dem Vormonat. Besonders deutlich ist die Verbesserung, wenn man seine Effizienz im Abschluss betrachtet. Im Oktober erzielte er 0,33 Tore pro Spiel, im November 0,25. Diesen Wert verdoppelte er im laufenden Monat auf 0,5.
Rossi wird bereits am Dienstag die Chance haben, seine Statistik weiter aufzubessern, wenn die Wild bei den Boston Bruins zu Gast sind (1 p.m. ET; NHL.tv; Mi. 1 Uhr MEZ). Leicht wird das nicht, immerhin sind die Bruins gemeinsam mit den New York Rangers das punktbeste Team der Eastern Conference.
Ein spannender Spieler aus der SHL Ein Schwede mit Gardemassen, der in der National League eine Erscheinung wäre
Die National-League-Sportchefs werfen ihre Blicke bereits auf die nächste Saison. Dabei sind natürlich auch ausländische Spieler von grossem Interesse, sind sie doch in der Schweiz ein gewichtiger Faktor. Ein interessanter schwedischer Spieler wollen wir nun unter die Lupe nehmen.
Es geht um Victor Ejdsell von Färjestad BK. Der schwedische Stürmer ist 28 Jahre alt und sein Vertrag läuft Ende Saison aus. Derzeit ist er in der SHL der drittbeste Scorer mit 25 Scorerpunkten in 25 Einsätzen.
Ejdsll wechselte 2013 von seinem Jugendclub Viking HC, bei dem er bereits in der ersten Mannschaft spielte, zu Färjestad in die U20. Im zweiten Jahr durfte er seine ersten elf Spiele in der SHL absolvieren und schoss sein erstes Tor. Zwischenzeitlich wurde er aber auch in die zweithöchste Liga ausgeliehen, wo er wichtige Erfahrungen sammeln konnte. 2016/17 wechselte er zu Karlskoga und zeigte in der zweithöchsten Liga so starke Leistungen, dass er zum MVP erkoren wurde und bei den Nashville Predators einen Vertrag über drei Jahre unterzeichnete.
Die Chance, sich einen Platz in der NHL zu verschaffen
Vorerst wurde Ejdsell von den Predators aber noch in die SHL zu HV71 ausgeliehen. Dort spielte er die gesamte Saison, wurde aber na der Trade-Deadline zu den Chicago Blackhawks getradet. Noch in der gleichen Spielzeit absolvierte der Schwede dann seine ersten sechs Partien für die Blackhawks und konnte sich ein Assist sichern. Auch in der AHL kam er noch zum Einsatz.
In der zweiten Spielzeit absolvierte der Stürmer 61 Partien in der AHL und wurde nicht mehr in der NHL eingesetzt. So ging seine kurze Karriere in Nordamerika zu Ende und Ejdsell wechselte zurück nach Schweden und schloss sich Färjestad BK an.
Zurück in Schweden folgt die Entwicklung zum Team-Leader
Bei Färjestad entwickelte sich Ejdsell Schritt für Schritt zu einem der Top-Spieler im Team. Einzig in der Regular Season 2021/22 lief es ihn nicht nach Wunsch und er sammelte in 48 Spielen nur 17 Scorerpunkte, sonst kam er immer auf über 30 Zähler. In den Playoffs hatte er aber entscheidenden Anteil am Titelgewinn. In 19 Spielen kam er auf 14 Scorerpunkte. Es war sein erster und bislang einziger Titel in seiner Karriere.
In dieser Saison läuft es ihm, wie oben erwähnt, noch besser und er ist einer der besten Spieler der SHL. Da sein Vertrag ausläuft, scheint es für ihn drei Optionen zu geben:
1. Er bleibt in Schweden 2. Er wagt einen zweiten Versuch in Nordamerika 3. Er wechselt ins Ausland.
Da Ejdsell erst 28 Jahre alt ist, ist ein Wechsel nach Nordamerika durchaus noch vorstellbar, aber die grosse Frage ist, ob er noch einmal durch die Mühlen der AHL gehen will? Eine andere Option ist der Wechsel in die Schweiz. Einen Gang, den auch diverse seiner Landsmänner in den letzten Jahren gemacht haben. Einen Vorgeschmack auf das Eishockey in der Schweiz hat er auf alle Fälle bereits erhalten. In dieser Saison traf er in der Champions Hockey League dreimal auf den EHC Biel und erzielte beim 5:3-Heimsieg im Achtelfinal zwei Tore. Zudem traf er im Karjala Cup auf die Schweiz und lieferte eine Vorlage.
Ejdsell ist ein dynamischer Zweiweg Center. Damit ist seine Spielweise mit Jacob De La Rose vom HC Fribourg-Gottéron zu vergleichen. Mit seinen 1.95 Metern und 98 Kilogramm verfügt er zudem über Gardemasse und wäre in der National League eine Erscheinung. Trotz seiner Grösse verfügt er über eine tolle Stocktechnik und hat eine gute Übersicht.
Den würd ich blind nehmen, ist ein Sniper von Gottes Gnaden.
Ähnlich wie Owen Nolen damals, dieser hatte in 24 Spielen auch 26 Punkte bei uns, kam aber kaum vorwärts... Aber schiessen konnte der Junge und was für Laserpässe.
Für ein paar Spiele würde ich die Lizenz nicht vergeben, dann lieber noch einen Nordamerikaner mit Gardemassen. Diesmal einen Defender.
Wenn ich meine Isles ansehe was die diesen Sommer an Körpermasse eingekauft haben SCB kauft übrigens ebenfalls genau in diese Richtung ein (Big, Bad or Ashole).
Naja, ich stells mal hier rein. Da kommt mir irgendwie Owen Nolen in den Sinn
Transfer-Center
Breaking
Im letzten Frühling gewann er mit den Vegas Golden Knights nach den Titeln mit den Pittsburgh Penguins (2016 und 2017) zum dritten Mal den Stanley Cup. Seither wartet Phil Kessel (36) auf einen neuen Job in der NHL. Nun soll sich der amerikanische Flügel nach einem Klub in der Schweiz umsehen, wie der renommierte Journalist Pierre LeBrun berichtet. Welcher Klub sich das NHL-Schwergewicht im doppelten Sinne (92 Kilos bei einer Grösse von 1,82 Meter sowie 1386 NHL-Partien und 447 -Tore) schnappen könnte, ist nicht bekannt. Praktisch jeder NL-Klub ist noch auf der Suche nach einem zusätzlichen Ausländer. In der NHL hatte der Stürmer, der eine Vorliebe für Fastfood haben soll, einen bemerkenswerten Rekord aufgestellt: Er spielte zwischen dem 3. November 2009 und dem 13. April dieses Jahres jedes einzelne Spiel und stand 1064-mal in Folge auf dem Eis.
Ich weiss/verstehe was du meinst. Bin ich aber nicht einverstanden damit, tönt zu negativ.
Ist heute eine komplett andere Zeit und von den Jungs wird unheimlich viel verlangt.
Früher hatten Sie meist ein Eistraining pro Tag 3-5x pro Woche und gut war. Rest war Freizeit. Heute wirst du getrackt, komplett überwacht, musst in den Kraftraum, aufs Eis, Videostudium usw... Das ganze hat wirklich nicht mehr viel mit Spass zu tun und wurde zum Job. Natürlich sagt dir das fast niemand ins Gesicht. Schon gar kein Junger! Aber klar um gut zu sein, muss man heute alles aus sich rauskitzeln und das ganze Traking, Kraftraum Training Videostudium hilft auf jeden Fall! Talent alleine reicht schon lange nicht mehr.
Das Problem welches ich sehe, ist das man Stereotypen produziert, es hat kein Platz mehr für Schillerfalter. Millenials, Beispiel; Torhüter mit einem anderen Stiel als dem Butterfly, Torhüter wie Bührer, Simmen oder Anken, die auch mal noch gehechtet sind. Sie fallen heute alle schon früh durch den Raster oder werden umgepolt. Die Leidenschaft wird auch darunter leiden, aber eigentlich wäre es doch scheissegal wie ein Torhüter die Pucks hält, solange er diese hält.
Meine Anerkennung an Diem. Ein harter aber angeblich durchdachten Schritt von ihm. Viel Glück.
Maschine!! De Cedi isch au wieder es Biespiel vo so sensationelle Junioretrainer/Stufeleiter wo mit 10-14 chönd id Zuekunft luege und säge: Us dem wird nie en Hockeyspiller.
Leider händs de Chlie so verruckt gmacht das er letscht Jahr grad ganz ghört hät.
Verfolge sini Karriere scho sit 6-7Jahr. Scho krass wer alles obe use spillt us oisem chliene Füdliverein und wos die alli heregspüehlt hät. Fast alles ohni Geld und Dach
Ciao Dominik machs Gut und viel Glück für die Karriere nach der Karriere.
Kloten-Stürmer Diem (26) hört im besten Alter auf
«Hockey erfüllt mich nicht mehr»
Dominik Diem macht nach dieser Saison Schluss mit Hockey. Weil es für den Stürmer des EHC Kloten von der Passion zum Job geworden ist, weil Freude und Motivation fehlen.
Die Seeländer wurden beim HCAP fünding Der EHC Biel gibt nach vielen Abgängen den ersten Neuzugang bekannt
Der EHC Biel-Bienne kann nach vielen Abgängen auch den ersten Neuzugang auf die kommende Saison hin verkünden. Die Seeländer verpflichten Johnny Kneubuehler vom HC Ambri-Piotta.
Kneubuehler unterschreibt in Biel einen Vertrag über drei Jahre bis zum 30. April 2027. Der Chefscout der Seeländer, Thomas Roost, wird in der Medienmitteilung des EHCB folgendermassen zitiert:
Zitat
Johnny Kneubuehler ist ein sogenannter «Late Bloomer», d.h. ein Spieler, der nach anfänglicher Stagnation im Profihockey erst später in seiner Karriere spürbare Fortschritte erzielt hat. In den letzten zwei Jahren hat er sich in Ambri vom Ergänzungsspieler zu einem wichtigen Puzzleteil in der Offensive entwickelt und die Torgefährlichkeit – die ihn bereits zu Juniorenzeiten ausgezeichnet hat – auch auf National League Niveau unter Beweis gestellt. Er hat solide Handskills, läuft ganz gut Schlittschuh und hat jüngst auch seinen Hockeysense auf den nächsthöheren «Level» gehievt.
Thomas Roost (Chefscout EHC Biel), 15.12.2023, Medienmitteilung