Beiträge von Sbornaja

    Dafür kann ein anderer bleiben
    SCB und Importspieler lösen Vertrag per sofort auf

    Beim SC Bern kommt es zu einer Veränderung im Kader. Martin Frk verlässt das Team per sofort, dafür verlängert Joona Luoto seinen Vertrag.

    Der SC Bern hat den Vertrag mit Stürmer Joona Luoto bis Saisonende verlängert. Der 26-jährige Finne stiess unmittelbar vor dem Saisonstart mittels Try-Out-Vertrag bis 10. November 2023 zum SCB. In 17 Partien für die Berner hat Luoto 7 Tore und 4 Assists erzielt. Sportchef Andrew Ebbett sagt: "Joona Luoto hat sich schnell und gut integriert. Er passt ins System von Jussi Tapola. Wir sind glücklich, können wir weiterhin auf seine Dienste zählen."

    Martin Frk hingegen wird den SCB per sofort verlassen. Der bis Frühling 2025 laufende Vertrag mit dem tschechischen Stürmer wurde im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst.

    Dieser reagiert auf zwei verletzungsbedingte Ausfälle
    Frk hat innerhalb der National League einen neuen Club gefunden

    Der SC Bern und Martin Frk haben ihren Vertrag bekanntlich aufgelöst. Der tschechische Stürmer hat mittlerweile bereits bei den SC Rapperswil-Jona Lakers unterschrieben. Die St.Galler reagieren damit auf zwei verletzungsbedingte Ausfälle.

    Martin Frk kam bei den Mutzen nur zu Beginn der Saison regelmässig zum Einsatz und sammelte sieben Scorerpunkte in elf Partien. Danach wurde er von Trainer Jussi Tapola immer weniger eingesetzt und musste zwischenzeitlich auch auf der Tribüne Platz nehmen.

    Die Lakers reagieren damit auf die Verletzungen von Emil Djuse und Brett Connolly. Djuse verletzte sich im Spiel gegen den HC Ajoie am Unterkörper und wird von Woche zu Woche neu beurteilt. Connolly trifft es schlimmer, denn für ihn ist die Saison definitiv zu Ende. Der Kanadier muss sich einer Hüftoperation unterziehen.

    Meine Worte. Wollte damit - aus meiner Sicht - nur klarstellen, dass unser Bartli damals keinen Pool von sehr guten Jungen
    hatte, die man ins Fanionteam hätte integrieren können. Der WILLE ist ganz sicher wichtig, dass man eigene Youngsters fördern will.
    Und da scheint es damals ja nicht wirklich gut funktioniert zu haben. Trotzdem muss aber auch die QUALITÄT in den Spielern sehen
    um dies zu tun. Und soweit ich das beurteilen kann, hat bis jetzt kein junger Spieler auch nur ansatzweise den Durchbruch geschafft,
    sei es bei uns oder einem anderen Team - den der Bartli "übersehen/nicht gefördert" hat.

    @Colin, ich weiss rein hypothetisch, aber denkst du Daniil Ustinkov/Bächler hätten eine Chance bei Grönborg erhalten?

    RG war, wie man hört, kaum (andere sprechen von NIE) zu Besuch bei GCK, der U17 oder U20. So KANN man es auch nicht sehen.
    Ich weiss nicht, ob sich dieses Gerücht zeitlich auf das letzte / zweitletzte Vertragsjahr bezieht oder schon von Beginn so war.
    Aber falls das stimmen sollte, kann man ein solches Verhalten nicht mal mit gewaltigem Druck oder vielen Verletzten beschönigen.
    Das ginge ja pracktisch unter mutwillig und dies in Zürich, der grössten Talentschmiede der Schweiz und da tauchst du als oberster CHefcoach nicht/kaum auf?
    Keine Ahnung ob das so stimmt, ich möchte das fast nicht glauben, aber jedes Gerücht hat mMn. meistens einen gewissen Wahrheitsgehalt, auch wenn viel übertrieben wird.

    Kaum steht MC da (sicher nicht nur er hat das gesehen), findet mehr oder weniger 3-6 Perlen in der U17!, U20 und bei GCK?

    Dazu Mustert er Sopa, Guebey und Bachofner auch gleich aus. Es kann sein, dass diese in Ajoie, Davos usw ihre Karriere neu lancieren können, aber dass dies in Zürich nichts / nichts mehr wird, sah glaube ich nicht nur MC ziemlich schnell.
      
    Allein wie der ZSC diese Saison spielt, macht mir 10x mehr Freude als das rumgegurke und die seltenen tollen Spiele unter RG. Da können sie von mir aus die nächsten 4 Jahre nie ins Finale kommen oder einen Titel holen, ist mir egal. 0 Titel bleiben 0 Titel.
    Aber ich weiss damit stehe ich alleine da, passt aber so für mich.
    (Ja auch die 4-6 schlechten Spiele in den letzten paar Wochen nehme ich gerne dazu, das war fast schon Standard bei RG)

    Wie gross wird der Einbruch sein, wenn A. Müller dann wieder nach Bosten geht.


    Sie sammelte 25 Scorerpunkte aus sechs Partien
    Überragende Alina Müller hat für die ZSC Frauen im Schnitt 2,5 Tore pro Spiel erzielt

    Alina Müller gilt als beste Schweizer Eishockey-Spielerin, weswegen sie von Boston auch an dritter Stelle gezogen wurde und somit zum ersten Mal als Profispielerin agieren kann.

    Um sich für die PWHL zu rüsten, bereitet sie sich bei den ZSC Lions Frauen auf ihr Nordamerika-Abenteuer vor. Im Spiel gegen die Lugano Ladies brillierte sie mit einem Hattrick und in sechs Partien sammelte sie sagenhafte 25 Scorerpunkte (15 Tore und zehn Assists). Somit sammelte sie im Schnitt etwas mehr als vier Scorerpunkte pro Partie und sie erzielte dazu pro Partie 2,5 Treffer. Die Statistiken belegen klar und deutlich, dass sie definitiv zu gut für die höchste Schweizer Frauenliga ist.

    https://sport.ch/postfinance-wo…o-spiel-erzielt


    Die Top-10 Torhüter der bisherigen Saison
    Zwei Schweizer sind im Goalie-Ranking ganz vorne

    In der National League haben die meisten Teams 20 Partien bestritten, also rund zwei Fünftel der Regular Season sind durch. Ein guter Zeitpunkt einmal die Leistungen der Torhüter unter die Lupe zu nehmen.

    Dabei haben wir uns für ein Top-10-Ranking entschieden. Für Platzierungen sind aus Statistiken (Fangquote, verhinderte Tore über dem Durchschnitt, angepasste Fangquote und mehr) persönlichen Meinungen zusammengestellt. Es wurden nur Torhüter berücksichtigt, die mindestens 500 Minuten im Tor gestanden sind. Die Statistiken haben wir von sihf.com und nlicedata.com.

    10. Janne Juvonen, HC Ambri-Piotta

    An zehnter Stelle klassiert sich mit Janne Juvonen gleich der erste ausländische Goalie. Der finnische Schlussmann der Leventiner zeigt bislang ansprechende Leistungen, kann aber sicherlich auch mehr. Im Kampf um den letzten Platz im Ranking setzte er sich knapp gegen Melvin Nyffeler und Niklas Schlegel durch, auch weil er in allen Statistiken leicht besser ist. Juvonen ist der einzige Torhüter in diesem Ranking, der eine Fangquote von unter 92% aufweist. Er kann sich bislang über eine starke Saison seines Teams freuen, das auf dem fünften Platz klassiert ist.

    9. Adam Reideborn, SC Bern

    Der neue Schwede der Mutzen kann sich über einen guten Start in die Saison freuen. Sein Team kassiert zwar viele Tore, schafft es aber enge Spiele für sich zu entscheiden und ist somit in der Tabelle auf dem vierten Platz klassiert. Reideborn zeigt konstante Leistungen, aber es macht von aussen den Anschein, als gäbe es noch Steigerungspotenzial. Das sagen auch seine Statistiken aus, die jeweils nur knapp über dem Durchschnitt der NL-Goalies liegen.

    8. Harri Säteri, EHC Biel-Bienne

    Die Seeländer sind in der Tabelle so richtig abgestürzt, nachdem sie in der letzten Saison noch auf dem zweiten Platz lagen und in den Playoff-Final einzogen. Harri Säteri gibt zwischen den Pfosten sein Bestes, aber auch er ist noch nicht auf seinem unglaublichen Niveau der Vorsaison angekommen. Bei den Shutouts führt er allerdings die National League zusammen mit Kevin Pasche vom Lausanne HC an. Zweimal spielte der Schlussmann der Bieler bislang zu null.

    7. Leonardo Genoni, EV Zug

    Dem EV Zug läuft es besser als in der letzten Saison und er gehört wieder zum Spitzentrio der National League. In der letzten Spielzeit ging das Siegen dem Team nicht so einfach von der Hand wie auch schon und dennoch kam es in den Playoff-Final und beendete die Regular Season auf dem vierten Platz. Leonardo Genoni hatte statistisch gesehen eine schlechte Saison, konnte sich aber wieder steigern. Was die Fangquote anbelangt, liegt er wieder in den Top-Fünf der Liga, allerdings nur ganz knapp vor Damiano Ciaccio und Stéphane Charlin. Spielt Genoni so weiter, dann dürfen wir auf den Leistungssprung auf die Playoffs hin gespannt sein. Er ist ja dafür bekannt, in der entscheidenden Phase der Saison eine Schippe draufzulegen.

    6. Connor Hughes, Lausanne HC

    Der Schlussmann der Waadtländer konnte in der letzten Saison zum ersten Mal so richtig auf sich aufmerksam machen. Beim HC Fribourg-Gottéron stand er für den verletzten Reto Berra zwischen den Pfosten und zeigte gerade am Anfang starke Leistungen. Bei Lausanne kann er sich auch über einen starken Start freuen. Seine Fangquote von 93.68% ist die beste der Liga und auch in den advanced Stats kann er überzeugen. Trotzdem ist er in diesem Ranking nicht ganz vorne dabei. Der Grund dafür liegt in den Absolvierten Partien. Statistiken tendieren dazu, sich über längere Zeit hin etwas anzugleichen. Da Hughes mit neun Spielen am wenigsten aller Torhüter in diesem Ranking auf dem Eis stand, haben wir ihn etwas zurückversetzt, denn auch die anderen Goalies wissen zu überzeugen.

    5. Damiano Ciaccio, HC Ajoie

    Einer davon ist Damiano Ciaccio vom HC Ajoie. Die vermeintliche Nummer zwei im Tor der Jurassier hat einen tollen Saisonstart hingelegt. In 13 Spielen liegt seine Fangquote bei 92.53% und er ist einer der Gründe, weshalb der HCA in letzter Zeit wieder näher an die Konkurrenz herangekommen ist. Zudem gehört er zu den am meistbeschäftigten Torhütern der Liga. Im Schnitt macht er pro Spiel 29.5 Paraden. Das kann sich sehen lassen.

    4. Stéphane Charlin, SCL Tigers

    Ebenfalls eine vermeintliche Nummer zwei finden wir auf dem vierten Platz. Stéphane Charlin von den SCL Tigers wusste in Abwesenheit von Luca Boltshauser so richtig zu überzeugen und war zuletzt auch dafür verantwortlich, dass die Partie gegen den EHC Biel nicht noch in die Verlängerung ging, indem er einen unglaublichen Reflex auspackte. Zudem hat er mit 34.5 Paraden pro Spiel sogar noch mehr zu tun als Damiano Ciaccio. Charlin hat bislang wirklich einen grossen Schritt gemacht.

    3. Simon Hrubec, ZSC Lions

    Der letzte ausländische Goalie schafft es in diesem Ranking auf das Podest. Simon Hrubec ist bei den ZSC Lions die Ruhe selbst und zeigt, wie bereits in der letzten Saison, äusserst konstante Leistungen. Seine Fangquote liegt über 93% und seine advanced Stats machen ebenfalls einen guten Eindruck. Ihn wird wohl einzig stören, dass er in dieser Saison erst einen Shutout auf dem Konto hat. Umso mehr mit dem Wissen, dass die ZSC Lions im Schnitt einmal mehr am wenigsten Gegentore erhalten.

    2. Sandro Aeschlimann, HC Davos

    Die Karriere von Sandro Aeschlimann ist wirklich speziell. Lange konnte er sich nicht sicher sein, ob er es überhaupt einmal zum Profi-Torhüter schafft und mittlerweile gehört er zu den Konstantesten Goalies der National League. Über die letzten Saisons hatte er wirklich selten schlechte Phasen. Seine Fangquote liegt derzeit bei 93.26% und er konnte sich bislang über einen Shutout freuen.

    1. Reto Berra, HC Fribourg-Gottéron

    An der Spitze des Rankings liegt Reto Berra. Der Goalie des HC Fribourg-Gottéron ist hervorragend in die Saison gestartet und das ist nicht selbstverständlich. In der letzten Spielzeit musste er sich noch am Rücken operieren lassen. Zum Ende der Saison zeigte er aber schon sehr gute Leistungen. Jetzt kann er diese wieder konstant aufs Eis zaubern und verdient sich in diesem Ranking den ersten Platz und kann sich nicht nur in der Liga über die Top-Platzierung freuen. Seine Fangquote liegt derzeit bei starken 93.4% und er stand in dieser Saison schon viermal in zwei aufeinanderfolgenden Partien im Einsatz.

    Am meisten Eiszeit erhält erneut ein Österreicher
    15 U20-Spieler standen in der NL im Einsatz

    Das Thema der jungen Spieler kommt in der National League immer wieder auf, umso mehr, seit sechs Ausländer eingesetzt werden können. Alle Teams haben rund 20 Partien absolviert und das ist ein guter Zeitpunkt, um zu eruieren, welche Spieler mit Jahrgang 2004 oder jünger am meisten Eiszeit erhalten haben.

    Den Cut haben wir nicht umsonst beim Jahrgang 2004 gemacht. Das ist nämlich der Jahrgang, der noch an der U20-Weltmeisterschaft teilnehmen darf. Insgesamt sind schon 15 solcher Spieler in dieser Saison eingesetzt worden, darunter auch einige, die über eine CH-Lizenz verfügen, aber nicht für eine andere Nationalmannschaft auflaufen.

    5. Thierry Schild, SCB (C/RW - 2004), 144:07 Minuten, 08:28 TOI/GP

    Der 18-jährige Stürmer des SC Bern hat bereits einen Vertrag bis 2026 unterschrieben. In dieser Saison wurde er von allen Spielern mit Jahrgang 2004 oder jünger am fünftmeisten eingesetzt. Das hat auch damit zu tun, dass David Reinbacher beim EHC Kloten erst fünf Spiele absolviert hat, sonst wäre der Österreicher wohl ebenfalls in den Top-Fünf vorzufinden. Schild konnte in dieser Saison bereits einen grossen Meilenstein feiern. Er erzielte im Spiel gegen den Lausanne HC seinen ersten Treffer in der National League. Die Partie konnte der SCB am Ende mit 5:4 nach Verlängerung gewinnen.

    4. Tommaso De Luca, HCAP (C/LW - 2004), 158:39 Minuten, 09:19 TOI/GP

    Beim HC Ambri-Piotta kommt die Jugend auch hervorragend, wie ein Blick in diese Statistiken zeigt. Tommaso De Luca ist nämlich nicht der einzige Spieler, der den Sprung in die Top-Fünf geschafft hat. Er erzielte zuletzt seinen zweiten Treffer in der National League und auch dieser muss ganz speziell gewesen sein. De Luca traf zum ersten Mal in einem Derby und brachte den HCAP zwischenzeitlich mit 3:2 in Führung. Sicherlich ein Moment, den er nicht mehr vergessen wird. Insgesamt kommt er in 17 Spielen auf zwei Tore und fünf Assists.

    3. Leon Muggli, EVZ (D - 2006), 188:56 Minuten, 11:06 TOI/GP

    Auch der EV Zug hat junge Talente in seinen Reihen. Eines davon ist Leon Muggli. Der Verteidiger wird wohl in dieser Saison noch so einige NHL-Scouts nach Zug locken. Er hat Jahrgang 2006 und wird wohl im kommenden Sommer im NHL-Entry-Draft gezogen werden. Zuletzt erzielte Muggli im Spiel gegen den Genève-Servette HC seinen ersten National-League-Treffer. Kann er noch mehr jubeln, wird er vielleicht in den Listen der Scouts nach oben klettern. Bisher kommt der 17-Jährige in 17 Partien auf ein Tor und zwei Assists.

    2. Simone Terraneo, HCAP (D - 2004), 204:09 Minuten, 11:20 TOI/GP

    Der zweite Spieler des HC Ambri-Piotta in der Top-Fünf ist Simone Terraneo. Der 19-Jährige kommt in der National League oft zum Einsatz und hat in dieser Saison schon über 200 Minuten in den Beinen. Gleich im ersten Saisonspiel gegen die SC Rapperswil-Jona Lakers durfte der Verteidiger seinen Debüt-Treffer in der National League feiern. Mittlerweile kommt er auf vier Scorerpunkte in 18 Partien und gehört im Team von Luca Cereda zu den Stammspielern.

    1. Vinzenz Rohrer, ZSC (C/RW - 2004) 240:15 Minuten, 12:38 TOI/GP

    Zuoberst steht mit Vinzenz Rohrer erneut ein Österreicher. Denn bereits in der letzten Saison stand mit David Reinbacher ein Spieler aus dem östlichen Nachbarland zuoberst bei den eingesetzten U20-Spielern. Rohrer kehrte auf diese Saison hin aus der kanadischen Juniorenliga OHL zurück in die Schweiz. Bei den ZSC Lions kommt er auf 19 Einsätze, drei Tore und zwei Assists. Seinen ersten NL-Treffer durfte er beim Debüt gegen den HC Ajoie feiern.

    Die weiteren in der National League eingesetzten U20-Spieler

    • Rico Gredig, HCD (F - 2005), 90:19 Minuten, 07:31 Minuten TOI/GP
    • David Reinbacher, EHCK (D - 2004) 83 Minuten, 16:45 Minuten TOI/GP
    • Louis Füllemann, SCB (D - 2004), 82:24 Minuten, 05:29 TOI/GP
    • Mattheo Reinhard, EHCB (C - 2004), 76:45 Minuten, 06:59 TOI/GP
    • Daniil Ustinkov, ZSC (D - 2006), 67:59 Minuten, 07:33 TOI/GP
    • Rafael Meier, EHCK (LW/RW - 2005), 26:20 Minuten, 04:23 TOI/GP
    • Jiri Felcman, SCLT (C - 2005), 18:32 Minuten, 09:16 TOI/GP
    • Timo Jenni, SCLT (F - 2004), 11:35 Minuten, 01:55 TOI/GP
    • Jonas Taibel, SCRJ (C/LW - 2004), 09:31 Minuten, 09:31 TOI/GP
    • Nick Meile, SCB (D - 2004), 00:57 Sekunden, 00:11 TOI/GP

    https://www.srf.ch/sport/eishocke…rosser-hypothek

    Team-Analyse National League - Freiburg «wie die Feuerwehr» und Biel «mit grosser Hypothek»

    Ein gutes Drittel der regulären Saison in der National League ist um. SRF-Experte Marc Reichert analysiert Höhenflüge und Baissen.
    Heute, 09:57 Uhr

    Satte 43 Jahre dauert Freiburgs Wartezeit in der höchsten Liga bereits an. Damals, 1980, stiegen die «Drachen» auf – und bis heute konnte der mittlerweile dienstälteste Klub in der National League noch keinen Meistertitel feiern.

    In dieser Saison sind zumindest schon einmal die Weichen gestellt. Nach 21 Spielen grüsst Fribourg-Gottéron von der Tabellenspitze. Die Basis dazu legten die Westschweizer zum Saisonauftakt. «Sie kamen aus den Startlöchern wie die Feuerwehr. Ende September und Anfang Oktober reihten sie 9 Siege aneinander», weiss SRF-Experte Marc Reichert. Das schönste Gefühl im Eishockey sei nämlich «wenn du abends die Schlittschuhe anziehst, aufs Eis gehst und es einfach läuft». Reichert pickt Marcus Sörensen, Lucas Wallmark, Chris DiDomenico, Christoph Bertschy und Goalie Reto Berra als «Stützen, die Top-Niveau erreicht haben», heraus.

    Berns «Über-Trainer» liefert

    Auch der SC Bern gehört für Reichert zu den positiven Überraschungen. «Wenn man bedenkt, wie viel hartes Brot die Berner in den letzten Jahren essen mussten. Mit Jussi Tapola haben sie einen ‹Über-Trainer› mit grossen Vorschusslorbeeren verpflichtet. Und der Mann kann etwas; man hat wieder das Gefühl, dass der SCB eine Spielidee verfolgt.»

    Nach den Quali-Plätzen 8, 11, 9 und 9 in den letzten 4 Jahren ist der 16-fache Meister vergleichsweise sehr gut gestartet und liegt derzeit auf dem soliden 4. Rang.

    Ausfälle und auslaufende Verträge

    Weniger euphorisch blicken derzeit Biel und Rapperswil-Jona auf die Tabelle. Beide Teams spielen derzeit unter den Erwartungen, die sie sich in den letzten Jahren erarbeitet haben. So macht Reichert die Gründe bei den Seeländern fest:

    • Die Welle fehlt: «Biel hat in der letzten Saison das Maximum herausgeholt. So konnten die Spieler, wenn es mal nicht so gut lief, auf einer Welle mitreiten. In dieser Saison läuft alles noch etwas harzig.»
    • Die Ausfälle wiegen schwer: «Wenn ein Damien Brunner, ein Luca Cunti und ein Gaëtan Haas über längere Zeit ausfallen, geht das an einem Team nicht spurlos vorbei.»
    • Die auslaufenden Verträge hemmen: «Einige Spieler kann das beflügeln, weil sie um einen neuen Vertrag spielen. Bei anderen kann das hemmend wirken, weil man es auch zu gut machen will und sich verkrampft.»

    Reichert: «Biels Hypothek ist doch schon recht gross»

    01:52Video

    Reichert: «Biels Hypothek ist doch schon recht gross»
    Aus Sport-Clip vom 07.11.2023. Bild: Keystone/Anthony Anex abspielen. Laufzeit 1 Minute 52 Sekunden.

    Bei den Lakers spielen gemäss Reichert ähnliche Gründe eine Rolle. «Manchmal muss man einen Schritt zurück machen, um zwei nach vorne gehen zu können», bedient sich der ehemalige SCB-Stürmer einer Floskel. «Wenn die Lakers nicht auf dem Maximum spielen, werden sie durchgereicht.»


    https://www.srf.ch/sport/eishocke…unter-dem-radar

    National League
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    https://il.srgssr.ch/images/?imageU…=jpg&width=1920

    Reicherts NL-Bilanz - Ein «Skorer-Gesamtpaket» und ein Verteidiger unter dem Radar

    Pünktlich zur Nati-Pause verteilt SRF-Experte Marc Reichert in der National League Spieler-Awards. Gestern, 14:16 Uhr

    Nach einer letzten Vollrunde verabschiedete sich die National League am Samstag in eine knapp 2-wöchige Pause. Bislang haben alle Teams 20 oder 21 Partien absolviert, einzig Schlusslicht Ajoie steht bei 19. Damit ist ein gutes Drittel der regulären Spielzeit absolviert – Zeit, die ersten Monate unter die Lupe zu nehmen.

    Zu diesem Zweck hat SRF-Experte Marc Reichert diversen Spielern Awards verteilt:

    Die positive Überraschung: Calvin Thürkauf (Lugano)

    Reichert: «Als Schweizer steht er in der Skorerliste zuoberst – das ist bei den vielen starken Ausländern in der Liga beeindruckend. Neben den Skorerpunkten bringt er auch das Gesamtpaket mit. Er ist Anfang Saison Captain geworden und geht in dieser Rolle voll auf. Thürkauf ist der Leader, den Lugano braucht. Er geht nicht mit Worten, sondern mit Leistungen vorneweg, auch durch sein physisches Spiel.»

    Zitat

    Einen so starken Defensiv-Verteidiger wie ihn habe ich in der Liga schon lange nicht mehr gesehen.

    Autor: Marc Reichert über Berns Patrick Nemeth

    Mit Luft nach oben: Denis Malgin (ZSC)

    «Er ist nicht abgefallen, aber wenn man ihn mit seiner Form von vor seinem Nordamerika-Abenteuer vergleicht ... es ist immer eine Frage der Erwartungshaltung. Die ist bei ihm riesig. Man darf von Malgin noch mehr erwarten und ich hoffe, er kann noch richtig abheben. Es ist immer schön, ihm zuzuschauen, wenn er das Eis ‹streichelt›.»

    Die beste Sturmlinie: Thürkauf, Daniel Carr und Michael Joly (Lugano)

    «Diese 3 tragen Lugano. Eine Kombination aus Trickkiste und Wucht. Es ist aber nicht nur Tic-Tac-Toe, sie können ein Tor auch erzwingen. Carr und Thürkauf spielen seit Saisonbeginn zusammen, Joly hat im Verlauf Marco Zanetti ersetzt. Jetzt sind alle 3 in den Top 6 der Liga-Skorerliste zu finden. Eine solche Linie ist sehr schwer zu kontrollieren.»

    Reichert über die perfekte Mischung bei Luganos Toplinie

    https://www.srf.ch/static/cms/images/1280w/c80e20.webp 01:21 Video
    Reichert über die perfekte Mischung bei Luganos Toplinie

    Aus Sport-Clip vom 07.11.2023.

    Bild: PostFinance/KEYSTONE/Marcel Bieri abspielen. Laufzeit 1 Minute 21 Sekunden.

    Das beste Verteidigerduo: Patrik Nemeth und Romain Loeffel (Bern)

    «Es ist eine unspektakuläre Wahl, aber für mich macht genau das die grosse Stärke aus. Nemeth fliegt unter dem Radar, doch er spielt sehr stabil und seine Pässe kommen an. Wenn er in eine Ecke geht, erobert er eigentlich immer den Puck. Er hat eine starke Plus-8-Bilanz. Einen so starken Defensiv-Verteidiger wie ihn habe ich in der Liga schon lange nicht mehr gesehen. So gibt er Loeffel die Möglichkeit, nach vorne etwas zu riskieren. Bei ihm kommt sicher noch mehr.»

    Der beste Goalie: Reto Berra (Freiburg)

    «Er ist wieder zurück. Berra hatte ein schwieriges Jahr hinter sich mit Rückenoperationen. Er ist nicht mehr 20, da macht man sich sicher auch Gedanken darüber, ob es noch weitergeht und ob man wieder fit wird. Im Sommer hat er es geschafft, den Rücken dorthin zu bekommen, wo er sein muss. Nur schon durch seine Postur strahlt er eine grosse Ruhe aus und gibt der Mannschaft Sicherheit. Er ist aber auch sehr athletisch und reflexstark. Ich finde es sehr schön, dass ein solch grosser Schweizer Goalie seinen Weg zurückgefunden hat.»

    So schnell kann es gehen, wenn man den möchte!
    Bei uns stehen die Gerry Büssers, Jonas Hillers und diverse Sportchefs vor die Kameras der Nation und palavern etwas von Eigenverantwortung. Das es schnell umgesetzt werden kann hat die DEL nun vorgemacht und auch die Lieferanten spielen mit.

    Gleiches könnte man auch bei den Gitterhelmen umsetzen. Keiner bis U20 spielt ohne Gitter am Helm, warum abschrauben? Hat übrigens ei der Einführung beim Plexi auch funktioniert.


    Neue Regelung ab 01.01.24
    DEL reagiert als erste grössere Profiliga auf tragischen Vorfall aus England

    Der tragische Todesunfall in England des ehemaligen NHL-Spielers Adam Johnson schlug hohe Wellen in der Eishockeywelt und veranlasste etwa diverse Spieler der National League, neu mit einem Halsschutz aufzulaufen (siehe nachfolgender Artikel). Die DEL trifft nun als erste grössere Profiliga eine Massnahme, um solchen Unfällen vorzubeugen, wie nachfolgender Text der Ligawebsite beschreibt.

    In der Deutschen Eishockey Liga (PENNY DEL) müssen alle Spieler ab dem 1. Januar 2024 verpflichtend einen schnittsicheren Halsschutz tragen. Dies ist das einstimmige Ergebnis der Sitzung der Sportlichen Leitern aller 14 Clubs im Einvernehmen mit der Spielervereinigung (SVE) vom 6. November 2023. Das Regelbuch und die Richtlinien der PENNY DEL werden entsprechend angepasst.

    Die in der Liga aktiven Ausrüster haben eine rechtzeitige Lieferung der Produkte zugesagt. Darüber hinaus wird die PENNY DEL auch ihren Schiedsrichtern zeitnah entsprechende Protektoren zur Verfügung stellen.

    Gernot Tripcke, Geschäftsführer der PENNY DEL, sagte: „Der tragische Unfall von Adam Johnson hat die gesamte Eishockey-Welt sehr berührt. Um für einen optimierten Schutz zu sorgen, war es uns nach eingehenden Gesprächen mit Clubs, Spielern sowie Ausrüstern ein Anliegen, schnellstmöglich und verbindlich aktiv zu werden.

    SVE-Sprecher Florian Stenner: „Wir unterstützen als SVE den einstimmigen Beschluss der PENNY DEL. Wir haben uns im Vorfeld der Beratungen ein Stimmungsbild in Spielerkreisen eingeholt und dieses hat gezeigt, dass den Spielern ein Halsschutz wichtig ist. Dass viele Spieler bereits jetzt einen entsprechenden Schutz tragen, unterstreicht dies noch einmal.“

    und de nächst wonen zupft us Biel... Den hätte ich sehr gerne in Zürich gesehen.
    Tja vielleicht hat das sensationelle Playoff Klima nachgelassen oder die armen Spieler rennnen nun doch nur der Kohle nach und nicht einer landet in Zürich.
    Häää was, da stimmt doch etwas nicht?
    Das teure nur so mit Geld um sich werfende Zürich setzt auf Eigengewächse und die Konkurrenz kauft sich teure gestandene NLA Spieler?
    S K A N D A L ! ! !

    Bereits vier Spieler haben Biel verlassen
    Der nächste EHCB-Spieler dürfte bei einem Ligakonkurrenten landen

    Beim EHC Biel laufen zahlreiche Verträge aus und das bekommt der Club derzeit auch zu spüren. Mit Joren van Pottelberghe, Yannick Rathgeb, Mike Künzle und Tino Kessler sind bereits vier Abgänge bekannt und es könnte in Bälde noch ein fünfter Wechsel hinzukommen.

    Wie Klaus Zaugg (via Watson) berichtet, hat der EHCB-Sportchef Martin Steinegger Luca Hischier einen Zweijahresvertrag angeboten, aber noch keine Antwort erhalten. Das aus guten Grund, denn er soll beim Genève-Servette HC unterschrieben haben. Dabei soll es sich um einen Mehrjahresvertrag handeln.

    Luca Hischier kam während der Saison 2020/21 vom HC Davos zum EHC Biel. Er war damals in einen Spielertausch verwickelt. Perttu Lindgren kam mit ihm ins Seeland, während Valentin Nussbaumer und David Ullström den anderen Weg gingen. In dieser Saison kämpft Hischier mit Verletzungen und kommt erst auf zehn Einsätze, dabei hat er je zwei Tore und Assist auf dem Konto.

    https://sport.ch/nla/1193364/de…urrenten-landen

    Dann hol dir einen den zu bezahlen kannst. Bei Rathgeb das gleiche Theater. Wir sind an unsere Schmerzgrenze gegangen aber das Gebot von Gottéron konnten wir unmöglich toppen. Ich war kurz vor dem Heulkrampf. Grade in der Weihnachtszeit bin ich auf solche wirklich herzzerreissenden Botschaften sehr empfänglich.

    Er bezahlt wohl zuviel für seine Senioren Brunner, Forster und Cunti und Co. Zudem wird Sätteri nicht einfach so verlängert haben. Sie werden einiges an Spieler brauchen für nächste Saison und erleben den vorausgesagten, brutalen Cut. Und ob Brunner und Forster weitermachen... Falls das so gewollt war. Mutig. Falls nicht. Eher wenig weitisichtig gemacht. Aber Stoni wurde ja hochgejubelt ohne Ende. Das wars dann wohl mit den Meisterträumen für längere Zeit.

    Denke sie bedienen sich vor allem dort wo es Spieler gibt.. die den Durchbruch schaffen könnten aber in Zürich, Zug etc. nicht zum Zug kommen.

    PS. Das wohl das Preis-Leistungsverhältnis bei Bachofner nicht stimmt, dürfte Tatsache sie.

    Genau so siehts aus, perfekt geschrieben.
    Was für ein verdammtes Geheule, kennt man normalerweise so nur aus Davos, Rappi, Bern oder Zug... Jämmerlich.

    Übrigens fand ich die Aussage von Biel Trainer Petri Matikainen stark, als er zu dem ausgedünnten Kader quasi gesagt hat, er lasse keine Ausreden gelten, Einsatz und Laufbereitschaft könne man trotzdem immer 100% zeigen/geben.
    Stoney und Villard haben ihm wohl vergessen zu sagen, dass er sobald er ein Mikrofon vor der Schnautze hat, wegen den pösen pösen reichen Zürchern rumheulen soll und immer wieder erwähnen soll wie arm man doch sei...

    Tja, wenigstens ein Sportsmann in Biel.

    Das Gehalt ist jedoch der Knackpunkt
    Der EHCB will ZSC-Leihgabe länger im Seeland behalten

    Die ZSC Lions haben Jérôme Bachofner leihweise für vier Spiele an den EHC Biel abgegeben und diese sind nun vorbei. Die Seeländer würden den Offensivspieler gerne länger beim EHCB behalten, wie CEO Daniel Villard gesagt hat.

    Im Gespräch mit dem Journal du Jura hat er betont, dass man derzeit in Gesprächen sei, um einen gemeinsamen Nenner zu finden. "Wir suchen nach einer Lösung, um Jérôme Bachofner zu halten, was aufgrund seines hohen Gehalts in Zürich nicht einfach ist." Der 27-Jährige konnte in den vier Partien für die Bieler keinen Scorerpunkt sammeln und im Schnitt stand er während 14:46 Minuten auf dem Eis.

    Der EHCB will ZSC-Leihgabe länger im Seeland behalten
    Das Gehalt ist jedoch der Knackpunkt
    sport.ch

    Bilanz der ersten Saisonphase
    Die Überflieger und Abtaucher der National League

    Nati-Pause – das erste Kapitel der Meisterschaft ist bereits geschrieben. Höchste Zeit, die herausragenden und die enttäuschenden Spieler beim Namen zu nennen.
    Publiziert: 06.11.2023 um 17:36 Uhr Aktualisiert: 06.11.2023 um 21:14 Uhr


    Die Überflieger

    Calvin Thürkauf (26, Lugano)

    Der Topskorer der Liga hat im Südtessin den Lead übernommen. Vereinigt verschiedene Stile zu einem Gesamtkonzept, der würde auch als Finne durchgehen. Oder als Schwede. Ein Alleskönner, der nötigenfalls mit dem Kopf durch die Wand geht.

    Marcus Sörensen (31, Fribourg)

    Letzte Saison kam der Schwede ganz langsam in die Gänge, nachdem er sich in einer Schlägerei den Finger ausgerenkt hatte. Er steigerte sich dann aber. Nun hat der giftige Flügel noch einmal ein Brikett nachgelegt und ist mit 15 Treffern der mit Abstand beste Torschütze der Liga und zweitbeste Skorer.

    Juho Lammikko (27, ZSC Lions)

    Wenn der Finne mit der markanten Zahnlücke Tempo aufnimmt, hat er die Wirkung eines Trucks. Nichts stoppt ihn. Wer sich ihm in den Weg stellt, muss damit rechnen, unter die Räder zu kommen. Dazu hat der Lions-Topskorer der letzten und aktuellen Saison auch noch feine Hände und kühles Blut vor dem Tor.

    Patrik Nemeth (31, Bern)

    Ein Kühlschrank mit dem Zweikampfverhalten eines Käfigkämpfers. Der schwedische Verteidiger könnte wohl nur schon mit seinem Stellungsspiel die Pass- und Laufwege zustellen, macht sich aber einen Spass daraus, die Gegner auch mal aufs Kreuz zu legen. Ein Volltreffer.

    Fabrice Herzog (28, Zug)

    Der EVZ-Stürmer stellt derzeit so manchen Berufskollegen in den Schatten – nicht nur seiner Grösse (1,90 m) wegen. Der Flügel spielt mutig und voller Entschlossenheit. Herzog behauptet sich besser denn je in der Gefahrenzone, hat an seiner Agilität gearbeitet und schiesst Tor um Tor.


    Die Abtaucher

    Jonathan Ang (25, Kloten)

    Vor einem Jahr sorgte der Kanadier, der aus der Swiss League kam, mit seinen fantastischen Sololäufen, Spektakeleinlagen und Toren für einen Urknall im NL-Kosmos. Doch inzwischen scheint man ihn in der Liga durchschaut zu haben. Ang ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Das Selbstvertrauen ist weg und er trifft kaum mehr, hat nur drei Tore auf dem Konto.

    Philip-Michaël Devos (33, Ajoie)

    Der Kanadier füllt für die Jurassier seit 2015 die Netze. Doch sein Kultstatus bekommt derzeit Risse. Noch kein Tor in 16 Spielen, ab und an ist er sogar überzählig. Ist das Captain-Amt, das er auf diese Saison übernommen hat, eine zu grosse Bürde?

    Roman Cervenka (37, SCRJ Lakers)

    Die Dominanz des MVP (Most valuable Player) der letzten beiden Saisons wird schmerzlich vermisst. Und ist mit ein Grund, weshalb die Lakers in der Krise stecken. Sein Einfluss aufs Spiel ist gering, der Tscheche kann auch seine Mitspieler nicht mehr in Szene setzen.

    Ivars Punnenovs (29, Lausanne)

    Im Mai noch Mitglied des WM-Bronzeteams, droht der lettische Goalie mit Schweizer Lizenz nun zwischen Stuhl und Bank zu fallen. Wegen einer unterirdischen Abwehrquote von 82,7 Prozent. Und weil ihm neben dem derzeit verletzten Connor Hughes auch der junge Kevin Pasche den Rang abgelaufen hat.

    Juha Metsola (34, Kloten)

    Die Rechnung bei einem ausländischen Goalie ist schnell gemacht: Der sollte schon überperformen und ab und zu ein Spiel klauen, sonst investiert man die Lizenz besser in einen Feldspieler. In seiner ersten Saison in Kloten erfüllte der Finne diese Vorgabe, aktuell nicht mehr.

    https://www.blick.ch/sport/eishocke…id19116875.html


    sport.ch

    Dafür soll der Vertrag mit Säteri verlängert werden

    EHCB-CEO bestätigt den Abgang von Joren van Pottelberghe

    Beim EHC Biel laufen nach der Saison zahlreiche Verträge aus und auch die beiden Kontrakte der Goalies Harri Säteri sowie Joren van Pottelberghe neigen sich dem Ende entgegen. In einem Interview mit dem Journal du Jura hat EHCB-CEO Daniel Villard nun offiziell bestätigt, dass der Schweizer den Verein verlassen wird.

    Zuletzt wurde zwar bereits darüber geschrieben, dass van Pottelberghe in Richtung Lugano weiterziehen wird, nun hat Villard den Abgang auch bestätigt. Dafür arbeitet man mit Nachdruck daran, den Vertrag mit Harri Säteri zu verlängern: "Es ist noch nichts unterschrieben. Es gibt noch einige Details zu klären. Wir haben immer klar gesagt, dass dieses Duo nur für eine Saison machbar ist. Für beide ist es nicht optimal, intern einen solchen Konkurrenzkampf zu haben."

    Der Schweizer trifft im dritten Spiel in Folge
    Suter weiter in Skorerlaune

    Pius Suter ist so richtig bei den Vancouver Canucks angekommen, er traf bereits im dritten Spiel in Folge.

    Der 27-Jährige traf beim 6:2-Sieg seiner Vancouver Canucks über die Edmonton Oilers zum zwischenzeitlichen 2:1. Auf Vorlage von Joshua und Cole traf der Walliseller mit einem Handgelenksschuss.

    Suter kam auf fast 14 Minuten Eiszeit und beendete das Spiel mit einer +1 Bilanz. Überragender Akteur bei den Canucks war Quinn Hughes mit einem Tor und drei Assists.

    Keine Einsätze für Waeber und Bichsel

    Beim 5:4-Sieg der Florida Panthers kam Ludovic Waeber ebenso nicht zum Einsatz wie Liam Bichsel bei den Dallas Stars, die 3:2 gegen die Boston Bruins verloren.

    Klare Sache im Direktduell
    Chris Baltisberger zeigt Willy Riedi den Meister

    Beim ZSC sind sowohl Chris Baltisberger als auch Willy Riedi für Tore zuständig. Im Trainings-internen Kampf um die bessere Quote lässt Baltisberger seinem Kontrahenten Riedi keine Chance und siegt überlegen, wie ein Video des Vereins zeigt.

    Die ZSC Lions stehen nach 21 gespielten Partien mit einem Punkt Rückstand auf Gottéron auf dem 2. Rang und sowohl Chris Baltisberger mit vier als auch Willy Riedi mit zwei Treffern konnten schon zu diesem Erfolg beitragen. Für ihren Verein lieferten sich die beiden Offensivspieler ein Hockey-Tic-Tac-Toe, wobei Baltisberger überlegen siegte. Riedi hatte dabei wie schon mit Blick auf die Scorerliste der National League auch im Plauschwettbewerb grössere Schwierigkeiten, den Puck in der gewünschten Zone unterzubringen, wie nachfolgendes Video zeigt.


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    Keywords: Chris Baltisberger
    ZSC-Stürmer Chris Baltisberger äussert sich zu diversen Stichwörtern aus dem sportlichen und privaten Bereich. Dabei äusserte er sich zu Beginn der Saison zu…
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    Ellbogencheck gegen den Kopf
    ZSC-Youngster hat ein Verfahren am Hals

    Viele Eigengewächse der ZSC Lions verdienen ihre Sporen in der Swiss League bei den GCK Lions ab und so ist es auch bei Marlon Graf, der in der letzten Saison immerhin sechs NL-Partien für die Zürcher absolvieren durfte.

    Nun ist der 20-Jährige wegen einer unschönen Aktion im Fokus, denn die Disziplinarkommission hat ein Verfahren gegen den Offensivspieler eingeleitet. Der Grund ist ein Ellbogencheck gegen den Kopf von Jacob Nilsson während des Meisterschaftsspiels vom 4. November 2023. Die Szene ereignete sich in der 50. Spielminute. Marlon Graf sammelte in der Swiss League in bislang 19 Partien elf Scorerpunkte (fünf Tore und sechs Assists).

    https://sport.ch/gck-lions/1192…rfahren-am-hals

    Interessante Wege mit Stolpersteinen
    Zwei junge Spieler mit Potenzial bekommen die Chance, den nächsten Schritt zu machen

    Für die Schweizer Nationalmannschaft steht zum zweiten Jahr in Folge die Euro Hockey Tour auf dem Programm. Es kommt also erneut zu je einem Turnier in Finnland, Schweden, Tschechien und der Schweiz. Den Anfang macht Finnland mit dem Karjala Cup. Dabei kommen zwei junge Schweizer zum Zug.

    Mit den zwei jungen Spielern sind Valentin Nussbaumer und Marco Lehmann gemeint. Lehmann wurde zum ersten Mal überhaupt für die Schweizer Nationalmannschaft aufgeboten, Nussbaumer wird zum zweiten Mal in der A-Nati auflaufen. Es sind zwei junge Schweizer, die in dieser Saison ziemlich auf sich aufmerksam gemacht haben, entsprechend kommen die Aufgebote keinesfalls aus dem Nichts.

    Valentin Nussbaumer und der grosse Durchbruch

    Nussbaumer wurde beim HC Ajoie ausgebildet und wechselte 2015 in die U17-Mannschaft des EHC Biel. In der Saison 2017/18 kam er zum Debüt in der ersten Mannschaft und absolvierte sogleich 27 Partien. Anschliessend schloss er sich während eineinhalb Saisons den Shawinigan Cataractes in der kanadischen QMJHL an, bevor er ins Seeland zurückkehrte. Unter Antti Törmänen konnte Nussbaumer aber keine grosse Rolle einnehmen und so kam es während der Saison 2020/21 zum Spielertausch mit dem HC Davos. Luca Hischier und Perttu Lindgren schlossen sich dem EHC Biel an, während Nussbaumer und David Ullström zum HCD wechselten.

    Valentin Nussbaumer im Einsatz für den EHC Biel (Urs Lindt/freshfocus).

    Die Bündner bekamen damals mit Nussbaumer einen jungen Spieler mit viel Potenzial, während der EHC Biel mit Hischier einen gestandenen NL-Spieler erhielt. So sah es zumindest auf dem Papier aus, aber Nussbaumer legte einen Top-Start hin. In den ersten 26 Partien für den HC Davos sammelte er 19 Scorerpunkte. Sein erstes Nati-Aufgebot erhielt er übrigens nach der Rückkehr aus der QMJHL.

    In der Saison 2021/22 musste Nussbaumer dann etwas unten durch und verpasste viele Spiele aufgrund einer Verletzung an der Hand, die eine Operation zur Folge hatte. Er nahm damals auch die Nationalmannschaft ins Visier, konnte sich aber im Team von Patrick Fischer keinen Platz ergattern.

    Das hat sich in dieser Spielzeit geändert und das aus gutem Grund. Nach 21 Spielen hat Nussbaumer sechs Tore und neun Assists auf dem Konto. Damit trägt er beim HC Davos den Topscorer-Helm. Ganz allgemein scheint Nussbaumer in seinem Spiel den nächsten Schritt gemacht zu haben. Entsprechend ist auch das Nationalmannschaftsaufgebot keine Überraschung.

    Marco Lehmann ist endlich wieder gesund

    Auf die Saison 2022/23 hin wechselte Marco Lehmann zum SC Bern. Wirklich viel bekamen die Fans der Mutzen aber nicht vom neuen Schützling zu sehen. Nur gerade vier Spiele machte der Stürmer. Eine Krankheit bremste Marco Lehmann vollends aus und schon in der Saison 2021/22 kämpfte der Stürmer mit Verletzungen. Er spielte nur 29 Partien, damals noch bei den SCRJ Lakers. Seine bislang beste Saison machte er 2020/21, als er in der Regular Season in 50 Partien elf Tore schoss und 19 Assists sammelte. In den Playoffs kamen dann in elf Partien vier weitere Scorerpunkte hinzu. Verdient wurde er Ende Saison an den Swiss Ice Hockey Awards zum "Youngster of the Year" gewählt.

    Marco Lehmann im EHCK-Trikot (Pascal Muller/freshfocus)

    Gross wurde Lehmann beim EHC Kloten, wo er in der Saison 2016/17 sein Debüt in der National League gab. Den Schritt in die erste Mannschaft komplettierte er aber erst nach dem Abstieg in die Swiss League. 2018/19 war er erstmals so richtig Teil des Kaders beim EHC Kloten. Den Durchbruch schaffte er ein Jahr später, als er in 40 Partien auf 37 Scorerpunkte kam. Entsprechend folgte der Wechsel zum SCRJ.

    Zurück in der Gegenwart, ist Marco Lehmann wieder in absoluter Topform und brilliert beim SC Bern. In 21 Partien schoss er fünf Tore und bereitete neun weitere Treffer vor. So hat auch er sich das Aufgebot für die Nationalmannschaft verdient. Endlich kann er also bei seinem Lieblingsverein (er schlief schon als Kind in SCB-Bettwäsche) brillieren und allen zeigen, was er draufhat. Jetzt folgt mit der Nationalmannschaft der nächste Schritt.

    https://sport.ch/nationalteams/…hritt-zu-machen

    La Chaux-de-Fonds, Olten und Visp
    Drei Topteams aus der Swiss League melden Aufstiegsansprüche in die NL an

    Die Teams aus der Swiss League hatten bis am 31. Oktober die Möglichkeit, den Antrag für einen möglichen Aufstieg in die National League einzureichen. Drei Teams haben das auch gemacht und damit Ansprüche an einen Aufstieg in die National League angemeldet.

    Es handelt sich dabei um den amtierenden Swiss-League-Champion HC La Chaux-de-Fonds, den momentanen Tabellenführer EHC Olten sowie um den EHC Visp. Sollte einer dieser drei Teams den Meistertitel in der zweithöchsten Schweizer Spielklasse gewinnen, würde es zu einer Ligaqualifikation gegen den Letzten der National League kommen, wo es dann um den Aufstieg gehen würde. Alle anderen Teams aus der Swiss League können in dieser Saison nicht in die NL aufsteigen, selbst dann, wenn sie Swiss-League-Champion werden würden.

    Hollenstein, Gross und Kessler ins Bündnerland
    Der HC Davos bedient sich bei der NL-Konkurrenz und holt sich ein Schweizer Trio

    Drei Bündner wechseln auf die Saison 2024/25 zum HC Davos. Der Torhüter Luca Hollenstein und der Verteidiger Nico Gross kommen je mit einem Zweijahresvertrag vom EV Zug. Der Stürmer Tino Kessler hat für vier Saisons in Davos unterschrieben und wechselt vom EHC Biel zum HCD.

    Der 23-jährige Torhüter Luca Hollenstein hat bereits zwei Meistertitel in seinem Trophäenschrank. Als Nummer 2 hinter Leonardo Genoni hat der frühere U-20-WM-Torhüter in Zug bisher 56 NL-Partien bestritten, dazu stand er in 11 Champions League- und 3 Schweizer Cup Partien zwischen den Pfosten. In dieser Saison wurde Hollenstein bisher in acht NL-Partien eingesetzt, in denen er eine Fangquote von 93.2% erreichte und durchschnittlich nur 1.8 Tore pro Spiel zugelassen hat. Hollenstein stammt aus Ems und war im Nachwuchs des EHC Chur, ehe er 2016 zu den Junioren des EV Zug wechselte. Nun hat er beim HCD einen Vertrag bis Ende Saison 2025/26 unterschrieben.

    Nico Gross, ebenfalls Jahrgang 2000, stammt aus Pontresina und hat seine ersten Spuren ins Eis des EHC St. Moritz geritzt. Er wechselte wie Hollenstein als Junior zum EV Zug, bevor er seine Karriere drei Jahre auf höchstem nordamerikanischem Junioren-Level in der OHL vorantrieb. Seit 2020 läuft er wieder für die 1. Mannschaft der Zentralschweizer auf und konnte ebenfalls zwei Meistertitel feiern. Gross wechselt mit einem Zweijahresvertrag bis Ende Saison 2025/26 nach Davos.

    Für den 27-jährigen Stürmer Tino Kessler ist der Wechsel eine Rückkehr. Er kam als 14-jähriger Junior vom HC Prättigau-Herrschaft nach Davos, wo er alle Juniorenstufen durchlebt hat. Die letzten vier Jahre stand der Rechtshänder beim EHC Biel unter Vertrag und hat sich in dieser Zeit zu einem torgefährlichen Flügelstürmer entwickelt. Nun kehrt Tino Kessler heim zu seinem Stammclub und hat einen Vertrag bis Ende Saison 2027/28 unterschrieben.