Es kann ja sein, dass der Zett das grösste Budget hat, eine alte Leier und einfache Ausrede der Eifersüchtigen.
Aber der Zett hat halt auch die grösste / beste Juniorenabteilung und ist mit dem EVZ zusammen der Nährboden für gestandene und Zukünftige NLA Spieler.
Wenn ich da die Heuler aus dem Kinderzoo zu Rappi anschaue, ist das einfach nur erbärmlich.
Wenn man dann noch all die in Zürich ausgebildeten Spieler/Torhüter dazu nimmt, welche nicht mehr beim Zett spielen, müssten alle einfach nur danke sagen.
NL-Eigengewächse Teil 2 (Mit Rangliste)
Besonders die ZSC Lions und der EV Zug bauen auf viele Eigengewächse im Kader
In der National League spielen in jeder Saison zahlreiche Schweizer Spieler oder Spieler mit Schweizer Lizenz. Aber bei welchem Club wurden sie eigentlich gross und spielen sie noch bei ihrem Jugendclub? Diese Frage haben wir uns auch gestellt und wollten die Eigengewächse aller National-League-Teams unter die Lupe nehmen. Widmen wir uns dem zweiten Teil der Serie.
Bevor wir zu den ersten sieben Teams kommen, müssen wir definieren, was als Eigengewächs gilt, da Wechsel bei den Junioren durchaus auch vorkommen. Wir haben uns deshalb entschieden, dass wir Spieler als Eigengewächse zählen, wenn sie mindestens je eine Saison in zwei verschiedenen Altersstufen absolviert haben. Zudem zählen nur Spieler, die in dieser Saison einmal in der ersten Mannschaft zum Einsatz gekommen sind.
EHC Kloten - 7 Eigengewächse
- Steve Kellenberger
- David Reinbacher
- Nicholas Steiner
- Keanu Derungs
- Kevin Lindemann
- Rafael Meier
- Mischa Ramel
Der EHC Kloten war schon immer bekannt für seine Nachwuchsabteilung und so ist es auch wenig überraschend, dass diverse Eigengewächse den Weg in den Kader der ersten Mannschaft gefunden haben. Einer davon ist Top-Talent David Reinbacher, der aus Österreich in die Schweiz wechselte, aber in Kloten unsere Bedingungen erfüllte. Keanu Derungs stach diese Saison schon mit einem Hattrick heraus und auch andere Spieler wussten mit ihren Leistungen zu überzeugen.
SCL Tigers - 9 Eigengewächse
- Bastian Guggenheim
- Sebastian Schilt
- Jiri Felcman
- Timo Jenni
- Oskars Lapinskis
- Patrick Petrini
- Dario Rohrbach
- Joel Salzgeber
- Keijo Weibel
Bei den SCL Tigers wird auf die Jugend gesetzt. Nicht nur Spieler, die aus der eigenen Nachwuchsabteilung stammen, sondern auch Akteure wie Brian Zanetti oder Noah Meier sind in der Hoffnung auf mehr Eiszeit ins Emmental gewechselt. Sebastian Schilt ist der Routinier unter der Eigengewächsen bei den SCL Tigers, ist er doch schon 36 Jahre alt.
Lausanne HC - 7 Eigengewächse
- Kevin Pasche
- Igor Jelovac
- Aurélien Marti
- Makai Holdener
- Théo Rochette
- Benjamin Bougro
- Matthias Mémeteau
Bei den Waadtländern machte in den letzten Spielen vor allem ein Eigengewächs auf sich aufmerksam. Kevin Pasche durfte seine ersten fünf Partien in der National League bestreiten und konnte dabei gleich zwei Shutouts feiern. Zudem hat der LHC mit ihm zwischen den Pfosten vier Spiele gewonnen und ist noch nie ohne Punkt geblieben. Zudem gilt es natürlich auch Théo Rochette zu erwähnen, der in 21 Spielen schon 13 Scorerpunkte auf dem Konto hat.
HC Lugano - 8 Eigengewächse
- Calle Andersson
- Jesper Peltonen
- Lorenzo Canonica
- Roberts Cjunskis
- Luca Fazzini
- Giovanni Morini
- Riccardo Werder
- Marco Zanetti
Beim HC Lugano sind mit Calle Andersson und Jesper Peltonen zwei interessante Eigengewächse dabei. Sie spielten einst für vier, resp. drei Jahre, in den Junioren der Bianconeri, weil ihre Väter für die erste Mannschaft gespielt hatten. Zudem hat Lugano mit Giovanni Morini und Marco Zanetti noch zwei Spieler im Kader, die aus Italien kommen. Lugano liegt aber nahe an der Grenze und so ist es keine Überraschung, wenn sich gute Junioren aus Italien dem HCL anschliessen.
SC Rapperswil-Jona Lakers - 3 Eigengewächse
- Mats Alge
- Jonas Taibel
- Sandro Zangger
Bei den SC Rapperswil-Jona Lakers war das Thema Nachwuchs in der Vergangenheit ein schwieriges. Die U20-Elit spielte in der zweithöchsten Liga und so war es für den Verein schwierig, die eigenen Junioren zu halten. Mittlerweile wurde der Aufstieg geschafft und das Team spielt um die Playoff-Qualifikation mit. Das gibt Hoffnung auf mehr Eigengewächse in der Zukunft.
EV Zug - 11 Eigengewächse
- Luca Hollenstein
- Tobias Geisser
- Nico Gross
- Leon Muggli
- Livio Stadler
- Dario Allenspach
- Attilio Biasca
- Sven Leuenberger
- Lino Martschini
- Tim Muggli
- Louis Robin
- Arno Nussbaumer
Dass der Nachwuchs beim EV Zug grossgeschrieben wird, das zeigt auch ein Blick auf die Eigengewächse, welche in dieser Saison für die Zentralschweizer zum Einsatz gekommen sind. Gleich elf Spieler gelten beim EVZ nach unseren Kriterien als Eigengewächs. In dieser Saison ist Leon Muggli eine besonders interessante Personalie. Der 17-jährige Verteidiger wird von zahlreichen NHL-Scouts beobachtet und kommt in 17 Partien auf drei Scorerpunkte.
ZSC Lions - 13 Eigengewächse
- Robin Zumbühl
- Phil Baltisberger
- Patrick Geering
- Dean Kukan
- Daniil Ustinkov
- Sven Andrighetto
- Chris Baltisberger
- Denis Malgin
- Willy Riedi
- Vinzenz Rohrer
- Reto Schäppi
- Justin Sigrist
- Nicolas Baechler
- Joel Henry
Ebenfalls eine hervorragende Nachwuchsabteilung haben die ZSC Lions. Viele Eigengewächse im Kader des "Zetts" sind aber schon etwas von der älteren Sorte. Das zeigt auf, wie schwierig es überhaupt ist, als junger Spieler einen Kaderplatz zu ergattern. Vinzenz Rohrer und Daniil Ustinkov haben dieses Kunststück geschafft und zweiterer dürfte im kommenden NHL-Draft gezogen werden.
Alle Daten sind von eliteprospects.com
Rangliste Anzahl Eigengewächse pro NL-Team
1. ZSC Lions: 13 Eigengewächse
2. EV Zug: 11 Eigengewächse
2. SC Bern: 11 Eigengewächse
4. SCL Tigers: 9 Eigengewächse
4. HC Fribourg-Gottéron: 9 Eigengewächse
4. HC Davos: 9 Eigengewächse
7. HC Lugano: 8 Eigengewächse
8. HC Ambri-Piotta: 7 Eigengewächse
8. EHC Kloten: 7 Eigengewächse
8. Lausanne HC: 7 Eigengewächse
11. EHC Biel: 5 Eigengewächse
12. HC Ajoie: 4 Eigengewächse
13. SC Rapperswil-Jona Lakers: 3 Eigengewächse
13. Genève-Servette HC: 3 Eigengewächse