Beiträge von Sbornaja

    Das Gehalt ist jedoch der Knackpunkt
    Der EHCB will ZSC-Leihgabe länger im Seeland behalten

    Die ZSC Lions haben Jérôme Bachofner leihweise für vier Spiele an den EHC Biel abgegeben und diese sind nun vorbei. Die Seeländer würden den Offensivspieler gerne länger beim EHCB behalten, wie CEO Daniel Villard gesagt hat.

    Im Gespräch mit dem Journal du Jura hat er betont, dass man derzeit in Gesprächen sei, um einen gemeinsamen Nenner zu finden. "Wir suchen nach einer Lösung, um Jérôme Bachofner zu halten, was aufgrund seines hohen Gehalts in Zürich nicht einfach ist." Der 27-Jährige konnte in den vier Partien für die Bieler keinen Scorerpunkt sammeln und im Schnitt stand er während 14:46 Minuten auf dem Eis.

    Der EHCB will ZSC-Leihgabe länger im Seeland behalten
    Das Gehalt ist jedoch der Knackpunkt
    sport.ch

    Bilanz der ersten Saisonphase
    Die Überflieger und Abtaucher der National League

    Nati-Pause – das erste Kapitel der Meisterschaft ist bereits geschrieben. Höchste Zeit, die herausragenden und die enttäuschenden Spieler beim Namen zu nennen.
    Publiziert: 06.11.2023 um 17:36 Uhr Aktualisiert: 06.11.2023 um 21:14 Uhr


    Die Überflieger

    Calvin Thürkauf (26, Lugano)

    Der Topskorer der Liga hat im Südtessin den Lead übernommen. Vereinigt verschiedene Stile zu einem Gesamtkonzept, der würde auch als Finne durchgehen. Oder als Schwede. Ein Alleskönner, der nötigenfalls mit dem Kopf durch die Wand geht.

    Marcus Sörensen (31, Fribourg)

    Letzte Saison kam der Schwede ganz langsam in die Gänge, nachdem er sich in einer Schlägerei den Finger ausgerenkt hatte. Er steigerte sich dann aber. Nun hat der giftige Flügel noch einmal ein Brikett nachgelegt und ist mit 15 Treffern der mit Abstand beste Torschütze der Liga und zweitbeste Skorer.

    Juho Lammikko (27, ZSC Lions)

    Wenn der Finne mit der markanten Zahnlücke Tempo aufnimmt, hat er die Wirkung eines Trucks. Nichts stoppt ihn. Wer sich ihm in den Weg stellt, muss damit rechnen, unter die Räder zu kommen. Dazu hat der Lions-Topskorer der letzten und aktuellen Saison auch noch feine Hände und kühles Blut vor dem Tor.

    Patrik Nemeth (31, Bern)

    Ein Kühlschrank mit dem Zweikampfverhalten eines Käfigkämpfers. Der schwedische Verteidiger könnte wohl nur schon mit seinem Stellungsspiel die Pass- und Laufwege zustellen, macht sich aber einen Spass daraus, die Gegner auch mal aufs Kreuz zu legen. Ein Volltreffer.

    Fabrice Herzog (28, Zug)

    Der EVZ-Stürmer stellt derzeit so manchen Berufskollegen in den Schatten – nicht nur seiner Grösse (1,90 m) wegen. Der Flügel spielt mutig und voller Entschlossenheit. Herzog behauptet sich besser denn je in der Gefahrenzone, hat an seiner Agilität gearbeitet und schiesst Tor um Tor.


    Die Abtaucher

    Jonathan Ang (25, Kloten)

    Vor einem Jahr sorgte der Kanadier, der aus der Swiss League kam, mit seinen fantastischen Sololäufen, Spektakeleinlagen und Toren für einen Urknall im NL-Kosmos. Doch inzwischen scheint man ihn in der Liga durchschaut zu haben. Ang ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Das Selbstvertrauen ist weg und er trifft kaum mehr, hat nur drei Tore auf dem Konto.

    Philip-Michaël Devos (33, Ajoie)

    Der Kanadier füllt für die Jurassier seit 2015 die Netze. Doch sein Kultstatus bekommt derzeit Risse. Noch kein Tor in 16 Spielen, ab und an ist er sogar überzählig. Ist das Captain-Amt, das er auf diese Saison übernommen hat, eine zu grosse Bürde?

    Roman Cervenka (37, SCRJ Lakers)

    Die Dominanz des MVP (Most valuable Player) der letzten beiden Saisons wird schmerzlich vermisst. Und ist mit ein Grund, weshalb die Lakers in der Krise stecken. Sein Einfluss aufs Spiel ist gering, der Tscheche kann auch seine Mitspieler nicht mehr in Szene setzen.

    Ivars Punnenovs (29, Lausanne)

    Im Mai noch Mitglied des WM-Bronzeteams, droht der lettische Goalie mit Schweizer Lizenz nun zwischen Stuhl und Bank zu fallen. Wegen einer unterirdischen Abwehrquote von 82,7 Prozent. Und weil ihm neben dem derzeit verletzten Connor Hughes auch der junge Kevin Pasche den Rang abgelaufen hat.

    Juha Metsola (34, Kloten)

    Die Rechnung bei einem ausländischen Goalie ist schnell gemacht: Der sollte schon überperformen und ab und zu ein Spiel klauen, sonst investiert man die Lizenz besser in einen Feldspieler. In seiner ersten Saison in Kloten erfüllte der Finne diese Vorgabe, aktuell nicht mehr.

    https://www.blick.ch/sport/eishocke…id19116875.html


    sport.ch

    Dafür soll der Vertrag mit Säteri verlängert werden

    EHCB-CEO bestätigt den Abgang von Joren van Pottelberghe

    Beim EHC Biel laufen nach der Saison zahlreiche Verträge aus und auch die beiden Kontrakte der Goalies Harri Säteri sowie Joren van Pottelberghe neigen sich dem Ende entgegen. In einem Interview mit dem Journal du Jura hat EHCB-CEO Daniel Villard nun offiziell bestätigt, dass der Schweizer den Verein verlassen wird.

    Zuletzt wurde zwar bereits darüber geschrieben, dass van Pottelberghe in Richtung Lugano weiterziehen wird, nun hat Villard den Abgang auch bestätigt. Dafür arbeitet man mit Nachdruck daran, den Vertrag mit Harri Säteri zu verlängern: "Es ist noch nichts unterschrieben. Es gibt noch einige Details zu klären. Wir haben immer klar gesagt, dass dieses Duo nur für eine Saison machbar ist. Für beide ist es nicht optimal, intern einen solchen Konkurrenzkampf zu haben."

    Der Schweizer trifft im dritten Spiel in Folge
    Suter weiter in Skorerlaune

    Pius Suter ist so richtig bei den Vancouver Canucks angekommen, er traf bereits im dritten Spiel in Folge.

    Der 27-Jährige traf beim 6:2-Sieg seiner Vancouver Canucks über die Edmonton Oilers zum zwischenzeitlichen 2:1. Auf Vorlage von Joshua und Cole traf der Walliseller mit einem Handgelenksschuss.

    Suter kam auf fast 14 Minuten Eiszeit und beendete das Spiel mit einer +1 Bilanz. Überragender Akteur bei den Canucks war Quinn Hughes mit einem Tor und drei Assists.

    Keine Einsätze für Waeber und Bichsel

    Beim 5:4-Sieg der Florida Panthers kam Ludovic Waeber ebenso nicht zum Einsatz wie Liam Bichsel bei den Dallas Stars, die 3:2 gegen die Boston Bruins verloren.

    Klare Sache im Direktduell
    Chris Baltisberger zeigt Willy Riedi den Meister

    Beim ZSC sind sowohl Chris Baltisberger als auch Willy Riedi für Tore zuständig. Im Trainings-internen Kampf um die bessere Quote lässt Baltisberger seinem Kontrahenten Riedi keine Chance und siegt überlegen, wie ein Video des Vereins zeigt.

    Die ZSC Lions stehen nach 21 gespielten Partien mit einem Punkt Rückstand auf Gottéron auf dem 2. Rang und sowohl Chris Baltisberger mit vier als auch Willy Riedi mit zwei Treffern konnten schon zu diesem Erfolg beitragen. Für ihren Verein lieferten sich die beiden Offensivspieler ein Hockey-Tic-Tac-Toe, wobei Baltisberger überlegen siegte. Riedi hatte dabei wie schon mit Blick auf die Scorerliste der National League auch im Plauschwettbewerb grössere Schwierigkeiten, den Puck in der gewünschten Zone unterzubringen, wie nachfolgendes Video zeigt.


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    Keywords: Chris Baltisberger
    ZSC-Stürmer Chris Baltisberger äussert sich zu diversen Stichwörtern aus dem sportlichen und privaten Bereich. Dabei äusserte er sich zu Beginn der Saison zu…
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    Ellbogencheck gegen den Kopf
    ZSC-Youngster hat ein Verfahren am Hals

    Viele Eigengewächse der ZSC Lions verdienen ihre Sporen in der Swiss League bei den GCK Lions ab und so ist es auch bei Marlon Graf, der in der letzten Saison immerhin sechs NL-Partien für die Zürcher absolvieren durfte.

    Nun ist der 20-Jährige wegen einer unschönen Aktion im Fokus, denn die Disziplinarkommission hat ein Verfahren gegen den Offensivspieler eingeleitet. Der Grund ist ein Ellbogencheck gegen den Kopf von Jacob Nilsson während des Meisterschaftsspiels vom 4. November 2023. Die Szene ereignete sich in der 50. Spielminute. Marlon Graf sammelte in der Swiss League in bislang 19 Partien elf Scorerpunkte (fünf Tore und sechs Assists).

    https://sport.ch/gck-lions/1192…rfahren-am-hals

    Interessante Wege mit Stolpersteinen
    Zwei junge Spieler mit Potenzial bekommen die Chance, den nächsten Schritt zu machen

    Für die Schweizer Nationalmannschaft steht zum zweiten Jahr in Folge die Euro Hockey Tour auf dem Programm. Es kommt also erneut zu je einem Turnier in Finnland, Schweden, Tschechien und der Schweiz. Den Anfang macht Finnland mit dem Karjala Cup. Dabei kommen zwei junge Schweizer zum Zug.

    Mit den zwei jungen Spielern sind Valentin Nussbaumer und Marco Lehmann gemeint. Lehmann wurde zum ersten Mal überhaupt für die Schweizer Nationalmannschaft aufgeboten, Nussbaumer wird zum zweiten Mal in der A-Nati auflaufen. Es sind zwei junge Schweizer, die in dieser Saison ziemlich auf sich aufmerksam gemacht haben, entsprechend kommen die Aufgebote keinesfalls aus dem Nichts.

    Valentin Nussbaumer und der grosse Durchbruch

    Nussbaumer wurde beim HC Ajoie ausgebildet und wechselte 2015 in die U17-Mannschaft des EHC Biel. In der Saison 2017/18 kam er zum Debüt in der ersten Mannschaft und absolvierte sogleich 27 Partien. Anschliessend schloss er sich während eineinhalb Saisons den Shawinigan Cataractes in der kanadischen QMJHL an, bevor er ins Seeland zurückkehrte. Unter Antti Törmänen konnte Nussbaumer aber keine grosse Rolle einnehmen und so kam es während der Saison 2020/21 zum Spielertausch mit dem HC Davos. Luca Hischier und Perttu Lindgren schlossen sich dem EHC Biel an, während Nussbaumer und David Ullström zum HCD wechselten.

    Valentin Nussbaumer im Einsatz für den EHC Biel (Urs Lindt/freshfocus).

    Die Bündner bekamen damals mit Nussbaumer einen jungen Spieler mit viel Potenzial, während der EHC Biel mit Hischier einen gestandenen NL-Spieler erhielt. So sah es zumindest auf dem Papier aus, aber Nussbaumer legte einen Top-Start hin. In den ersten 26 Partien für den HC Davos sammelte er 19 Scorerpunkte. Sein erstes Nati-Aufgebot erhielt er übrigens nach der Rückkehr aus der QMJHL.

    In der Saison 2021/22 musste Nussbaumer dann etwas unten durch und verpasste viele Spiele aufgrund einer Verletzung an der Hand, die eine Operation zur Folge hatte. Er nahm damals auch die Nationalmannschaft ins Visier, konnte sich aber im Team von Patrick Fischer keinen Platz ergattern.

    Das hat sich in dieser Spielzeit geändert und das aus gutem Grund. Nach 21 Spielen hat Nussbaumer sechs Tore und neun Assists auf dem Konto. Damit trägt er beim HC Davos den Topscorer-Helm. Ganz allgemein scheint Nussbaumer in seinem Spiel den nächsten Schritt gemacht zu haben. Entsprechend ist auch das Nationalmannschaftsaufgebot keine Überraschung.

    Marco Lehmann ist endlich wieder gesund

    Auf die Saison 2022/23 hin wechselte Marco Lehmann zum SC Bern. Wirklich viel bekamen die Fans der Mutzen aber nicht vom neuen Schützling zu sehen. Nur gerade vier Spiele machte der Stürmer. Eine Krankheit bremste Marco Lehmann vollends aus und schon in der Saison 2021/22 kämpfte der Stürmer mit Verletzungen. Er spielte nur 29 Partien, damals noch bei den SCRJ Lakers. Seine bislang beste Saison machte er 2020/21, als er in der Regular Season in 50 Partien elf Tore schoss und 19 Assists sammelte. In den Playoffs kamen dann in elf Partien vier weitere Scorerpunkte hinzu. Verdient wurde er Ende Saison an den Swiss Ice Hockey Awards zum "Youngster of the Year" gewählt.

    Marco Lehmann im EHCK-Trikot (Pascal Muller/freshfocus)

    Gross wurde Lehmann beim EHC Kloten, wo er in der Saison 2016/17 sein Debüt in der National League gab. Den Schritt in die erste Mannschaft komplettierte er aber erst nach dem Abstieg in die Swiss League. 2018/19 war er erstmals so richtig Teil des Kaders beim EHC Kloten. Den Durchbruch schaffte er ein Jahr später, als er in 40 Partien auf 37 Scorerpunkte kam. Entsprechend folgte der Wechsel zum SCRJ.

    Zurück in der Gegenwart, ist Marco Lehmann wieder in absoluter Topform und brilliert beim SC Bern. In 21 Partien schoss er fünf Tore und bereitete neun weitere Treffer vor. So hat auch er sich das Aufgebot für die Nationalmannschaft verdient. Endlich kann er also bei seinem Lieblingsverein (er schlief schon als Kind in SCB-Bettwäsche) brillieren und allen zeigen, was er draufhat. Jetzt folgt mit der Nationalmannschaft der nächste Schritt.

    https://sport.ch/nationalteams/…hritt-zu-machen

    La Chaux-de-Fonds, Olten und Visp
    Drei Topteams aus der Swiss League melden Aufstiegsansprüche in die NL an

    Die Teams aus der Swiss League hatten bis am 31. Oktober die Möglichkeit, den Antrag für einen möglichen Aufstieg in die National League einzureichen. Drei Teams haben das auch gemacht und damit Ansprüche an einen Aufstieg in die National League angemeldet.

    Es handelt sich dabei um den amtierenden Swiss-League-Champion HC La Chaux-de-Fonds, den momentanen Tabellenführer EHC Olten sowie um den EHC Visp. Sollte einer dieser drei Teams den Meistertitel in der zweithöchsten Schweizer Spielklasse gewinnen, würde es zu einer Ligaqualifikation gegen den Letzten der National League kommen, wo es dann um den Aufstieg gehen würde. Alle anderen Teams aus der Swiss League können in dieser Saison nicht in die NL aufsteigen, selbst dann, wenn sie Swiss-League-Champion werden würden.

    Hollenstein, Gross und Kessler ins Bündnerland
    Der HC Davos bedient sich bei der NL-Konkurrenz und holt sich ein Schweizer Trio

    Drei Bündner wechseln auf die Saison 2024/25 zum HC Davos. Der Torhüter Luca Hollenstein und der Verteidiger Nico Gross kommen je mit einem Zweijahresvertrag vom EV Zug. Der Stürmer Tino Kessler hat für vier Saisons in Davos unterschrieben und wechselt vom EHC Biel zum HCD.

    Der 23-jährige Torhüter Luca Hollenstein hat bereits zwei Meistertitel in seinem Trophäenschrank. Als Nummer 2 hinter Leonardo Genoni hat der frühere U-20-WM-Torhüter in Zug bisher 56 NL-Partien bestritten, dazu stand er in 11 Champions League- und 3 Schweizer Cup Partien zwischen den Pfosten. In dieser Saison wurde Hollenstein bisher in acht NL-Partien eingesetzt, in denen er eine Fangquote von 93.2% erreichte und durchschnittlich nur 1.8 Tore pro Spiel zugelassen hat. Hollenstein stammt aus Ems und war im Nachwuchs des EHC Chur, ehe er 2016 zu den Junioren des EV Zug wechselte. Nun hat er beim HCD einen Vertrag bis Ende Saison 2025/26 unterschrieben.

    Nico Gross, ebenfalls Jahrgang 2000, stammt aus Pontresina und hat seine ersten Spuren ins Eis des EHC St. Moritz geritzt. Er wechselte wie Hollenstein als Junior zum EV Zug, bevor er seine Karriere drei Jahre auf höchstem nordamerikanischem Junioren-Level in der OHL vorantrieb. Seit 2020 läuft er wieder für die 1. Mannschaft der Zentralschweizer auf und konnte ebenfalls zwei Meistertitel feiern. Gross wechselt mit einem Zweijahresvertrag bis Ende Saison 2025/26 nach Davos.

    Für den 27-jährigen Stürmer Tino Kessler ist der Wechsel eine Rückkehr. Er kam als 14-jähriger Junior vom HC Prättigau-Herrschaft nach Davos, wo er alle Juniorenstufen durchlebt hat. Die letzten vier Jahre stand der Rechtshänder beim EHC Biel unter Vertrag und hat sich in dieser Zeit zu einem torgefährlichen Flügelstürmer entwickelt. Nun kehrt Tino Kessler heim zu seinem Stammclub und hat einen Vertrag bis Ende Saison 2027/28 unterschrieben.

    So nun ist es Fix, Künzle zu Zug. Ziemlich sicher auch nur für 12 kirschtorten im Jahr.

    Der EHCB-Stürmer wechselt nach Zug
    Der neue Verein von Mike Künzle ist offiziell bekannt

    Mike Künzle unterschreibt beim EVZ ab der Saison 2024/25 einen Vertrag für zwei Jahre.

    Der 29-jährige Zürcher hat das Eishockey-ABC in der Organisation der ZSC Lions erlernt. Bis zu seinem Debüt im Fanionteam spielte der Flügel in den Nachwuchsteams des EHC Dübendorf und der GCK Lions. Gleich in seiner ersten Saison mit dem ZSC wurde Künzle 2014 Schweizer Meister, ein Jahr später folge das erste Aufgebot für die Nationalmannschaft.

    Nach einem weiteren Meistertitel mit den Lions 2018 verliess der Rechtsschütze die Zürcher in Richtung Biel, wo er die letzten fünf Saisons spielte. «Mike hat sich zu einem Powerstürmer mit Gardemassen entwickelt», sagt General Manager Reto Kläy über Künzle. «Er ist im besten Eishockey-Alter und wir freuen uns, dass er seine nächste sportliche Herausforderung beim EVZ in Angriff nehmen möchte.»

    Patrick Fischer im Sportpanorama
    "Der Druck ist etwas, das uns blockiert und hemmt"

    Patrick Fischer ist seit acht Jahren an der Bande der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft. Beim SRF sprach er im Sportpanorama über die Enttäuschungen an den letzten Weltmeisterschaften, die Zusammenarbeit mit den Vereinen und blickt auf die kommende WM.

    Gross war die Enttäuschung im Mai, als die Schweiz, wie bereits zwei Jahre zuvor, im Viertelfinal an Deutschland scheiterte. Woran es lag, ist für Trainer Patrick Fischer klar: "Der Druck ist etwas, das uns blockiert und hemmt". Er frage sich häufig, woran es liegt, dass es passiert. "Es passiert den Fussballer-Spielern, im Unihockey, den Handballern... vielleicht ist es wirklich ein Thema von uns Schweizern, zu zeigen und hinzustehen: Wir sind gut, ohne Komplexe und ohne Allüren".

    Der ehemalige Zug- und Davos-Stürmer sieht auch, wieso es bei anderen Ländern besser klappt in der wichtigen Phase: "Die Kanadier lieben diese Situationen, in grossen Spielen zu zeigen, was sie können". Auch an der zweimaligen Viertelfinal-Endstation Deutschland könne man sich ein Beispiel nehmen. "Das Selbstbewusstsein der Deutschen, ist schon das, was uns kitzelt".

    Der Austausch mit den Klubs ist enorm wichtig

    Zwischen den Weltmeisterschaften ist der 48-Jährige häufig bei den Vereinen der National League unterwegs. "Die Beziehung zu den Klubs ist hervorragend, wir sprechen vom Selben, haben immer den Spieler in den Augen", sagte der Nati-Coach über den Austausch und fügte an: "Wir haben das gleiche Ziel, unsere Spieler müssen im Mai bereit sein, ihre Spieler (die der Vereine) müssen im April richtig bereit sein".

    Besonders interessant zu sehen, ist für ihn die Entwicklung dieser Spieler, die bereits in der U20-Nationalmannschaft gespielt haben oder Spieler wie Nati-Neuling Marco Lehmann, dessen schnelle Genesung zu alter Stärke nach einer Viruserkrankung "überraschend schnell" verlief.

    Das beste Hockey soll bis in den Final durchgezogen werden

    Laut Fischer hat die Schweiz an der WM 2023 das beste Hockey gespielt, aber versagt, als es zählte. Dieses Bild soll nun gewendet werden, um "ein Vorbild für die Jungen zu sein". Die Frage, ob er sich einmal Gedanken gemacht habe, ob er noch der Richtige ist, bejahte er zwar, stellte aber auch klar, dass das Vertrauen der Spieler weiterhin vorhanden ist. Wenn er gemerkt hätte, dass dem nicht so ist, wäre er gegangen.

    Zuerst steht für die Nationalmannschaft allerdings der Karjala Cup in Finnland an, bei dem Fischer auf einige Spieler der CHL-Klubs verzichten wird. "Wir nehmen auch Rücksicht, wenn ein Spieler in der Folgewoche in der Champions Hockey League im Einsatz ist".

    Trotz des Verzichtes auf diese Spieler und der kurzfristigen Absage von Denis Malgin ist der Zuger überzeugt: "Wir werden eine Nati sehen, die stolz ist, sein Land zu vertreten".

    Wenn du den ganzen Talk mit Patrick Fischer sehen willst, kannst du ihn hier sehen.

    Scheint diesmal für Man City nicht sooo gut auszusehen...


    https://www.blick.ch/sport/fussball…id19114858.html

    Die werden sicher einen Weg finden um nicht abzusteigen.

    Die ganze Fussballscheisse ist so korrupt, da ist es einfach wichtig, die richtigen Personen zu kennen.
    Leider.
    Einem City Zwangsabstieg wäre ich nicht abgeneigt.
    Es müsste viele andere Teams ebenfalls treffen, auch wenn City ein ganz extremes Beispiel ist.

    Mann bin ich froh, kriegt Malgin endlich eine Pause und rückt nicht zum Karjala-Cup ein!
    Aber ja, bei uns steht/stand er 20min auf dem Eis

    Nati-Aufgebot für Karjala-Cup
    HCD-Nussbaumer rückt für verletzten Malgin nach

    Viele bewährte Kräfte und nur ein Debütant befinden sich im Kader, das Nati-Coach Patrick Fischer für den Karjala-Cup nächste Woche zusammengestellt hat.

    Für den Karjala-Cup vom 9. bis 12. November 2023 im finnischen Tampere hat Naticoach Patrick Fischer 26 Spieler aufgeboten.

    Marco Lehmann (24) vom SC Bern ist dabei der einzige Spieler, der noch nie für die Nati spielte. Auch dabei ist der unverwüstliche, 40-jährige HCD-Captain Andres Ambühl. Denis Malgin muss trotz Aufgebot mit einer leichten Verletzung passen. Für ihn rückt Davos-Stürmer Valentin Nussbaumer ins Aufgebot von Fischer.

    Das Team reist am kommenden Montag nach Finnland, um sich optimal auf das Turnier vorzubereiten. «Im Aufgebot ist ein grosser Teil der letzten WM-Mannschaft», sagt Patrick Fischer, «wir wollen den WM-Spirit wieder aufnehmen und dort weiterarbeiten, wo wir vor dem Sommer aufgehört haben.»

    Rücksicht auf CHL-Teams

    Aus Rücksicht auf die Mannschaften, die in den Achtelfinals der Champions Hockey League stehen, habe er auf verschiedene Spieler von Servette, Biel und den SCRJ Lakers verzichtet, so Fischer.

    Auf die Ziele für den Karjala-Cup angesprochen, sagt Fischer: «Wir wollen als Team weiter zusammenwachsen und konstant hohe Leistungen abrufen, egal wie die Umstände sind.»

    Die Schweizer spielen am Donnerstag (9. November, um 17.30 Uhr) gegen Finnland, am Samstag (11. November, um 12.00 Uhr) gegen Schweden und am Sonntag (12. November, 12.00 Uhr) gegen Tschechien. Alle drei Spiele finden in der modernen Nokia Arena in Tampere statt und werden live auf SRF info zu sehen sein. (sr)

    Es kann ja sein, dass der Zett das grösste Budget hat, eine alte Leier und einfache Ausrede der Eifersüchtigen.
    Aber der Zett hat halt auch die grösste / beste Juniorenabteilung und ist mit dem EVZ zusammen der Nährboden für gestandene und Zukünftige NLA Spieler.
    Wenn ich da die Heuler aus dem Kinderzoo zu Rappi anschaue, ist das einfach nur erbärmlich.

    Wenn man dann noch all die in Zürich ausgebildeten Spieler/Torhüter dazu nimmt, welche nicht mehr beim Zett spielen, müssten alle einfach nur danke sagen.

    NL-Eigengewächse Teil 2 (Mit Rangliste)
    Besonders die ZSC Lions und der EV Zug bauen auf viele Eigengewächse im Kader

    In der National League spielen in jeder Saison zahlreiche Schweizer Spieler oder Spieler mit Schweizer Lizenz. Aber bei welchem Club wurden sie eigentlich gross und spielen sie noch bei ihrem Jugendclub? Diese Frage haben wir uns auch gestellt und wollten die Eigengewächse aller National-League-Teams unter die Lupe nehmen. Widmen wir uns dem zweiten Teil der Serie.

    Bevor wir zu den ersten sieben Teams kommen, müssen wir definieren, was als Eigengewächs gilt, da Wechsel bei den Junioren durchaus auch vorkommen. Wir haben uns deshalb entschieden, dass wir Spieler als Eigengewächse zählen, wenn sie mindestens je eine Saison in zwei verschiedenen Altersstufen absolviert haben. Zudem zählen nur Spieler, die in dieser Saison einmal in der ersten Mannschaft zum Einsatz gekommen sind.

    EHC Kloten - 7 Eigengewächse

    • Steve Kellenberger
    • David Reinbacher
    • Nicholas Steiner
    • Keanu Derungs
    • Kevin Lindemann
    • Rafael Meier
    • Mischa Ramel

    Der EHC Kloten war schon immer bekannt für seine Nachwuchsabteilung und so ist es auch wenig überraschend, dass diverse Eigengewächse den Weg in den Kader der ersten Mannschaft gefunden haben. Einer davon ist Top-Talent David Reinbacher, der aus Österreich in die Schweiz wechselte, aber in Kloten unsere Bedingungen erfüllte. Keanu Derungs stach diese Saison schon mit einem Hattrick heraus und auch andere Spieler wussten mit ihren Leistungen zu überzeugen.

    SCL Tigers - 9 Eigengewächse

    • Bastian Guggenheim
    • Sebastian Schilt
    • Jiri Felcman
    • Timo Jenni
    • Oskars Lapinskis
    • Patrick Petrini
    • Dario Rohrbach
    • Joel Salzgeber
    • Keijo Weibel

    Bei den SCL Tigers wird auf die Jugend gesetzt. Nicht nur Spieler, die aus der eigenen Nachwuchsabteilung stammen, sondern auch Akteure wie Brian Zanetti oder Noah Meier sind in der Hoffnung auf mehr Eiszeit ins Emmental gewechselt. Sebastian Schilt ist der Routinier unter der Eigengewächsen bei den SCL Tigers, ist er doch schon 36 Jahre alt.

    Lausanne HC - 7 Eigengewächse

    • Kevin Pasche
    • Igor Jelovac
    • Aurélien Marti
    • Makai Holdener
    • Théo Rochette
    • Benjamin Bougro
    • Matthias Mémeteau

    Bei den Waadtländern machte in den letzten Spielen vor allem ein Eigengewächs auf sich aufmerksam. Kevin Pasche durfte seine ersten fünf Partien in der National League bestreiten und konnte dabei gleich zwei Shutouts feiern. Zudem hat der LHC mit ihm zwischen den Pfosten vier Spiele gewonnen und ist noch nie ohne Punkt geblieben. Zudem gilt es natürlich auch Théo Rochette zu erwähnen, der in 21 Spielen schon 13 Scorerpunkte auf dem Konto hat.

    HC Lugano - 8 Eigengewächse

    • Calle Andersson
    • Jesper Peltonen
    • Lorenzo Canonica
    • Roberts Cjunskis
    • Luca Fazzini
    • Giovanni Morini
    • Riccardo Werder
    • Marco Zanetti

    Beim HC Lugano sind mit Calle Andersson und Jesper Peltonen zwei interessante Eigengewächse dabei. Sie spielten einst für vier, resp. drei Jahre, in den Junioren der Bianconeri, weil ihre Väter für die erste Mannschaft gespielt hatten. Zudem hat Lugano mit Giovanni Morini und Marco Zanetti noch zwei Spieler im Kader, die aus Italien kommen. Lugano liegt aber nahe an der Grenze und so ist es keine Überraschung, wenn sich gute Junioren aus Italien dem HCL anschliessen.

    SC Rapperswil-Jona Lakers - 3 Eigengewächse

    • Mats Alge
    • Jonas Taibel
    • Sandro Zangger

    Bei den SC Rapperswil-Jona Lakers war das Thema Nachwuchs in der Vergangenheit ein schwieriges. Die U20-Elit spielte in der zweithöchsten Liga und so war es für den Verein schwierig, die eigenen Junioren zu halten. Mittlerweile wurde der Aufstieg geschafft und das Team spielt um die Playoff-Qualifikation mit. Das gibt Hoffnung auf mehr Eigengewächse in der Zukunft.

    EV Zug - 11 Eigengewächse

    • Luca Hollenstein
    • Tobias Geisser
    • Nico Gross
    • Leon Muggli
    • Livio Stadler
    • Dario Allenspach
    • Attilio Biasca
    • Sven Leuenberger
    • Lino Martschini
    • Tim Muggli
    • Louis Robin
    • Arno Nussbaumer

    Dass der Nachwuchs beim EV Zug grossgeschrieben wird, das zeigt auch ein Blick auf die Eigengewächse, welche in dieser Saison für die Zentralschweizer zum Einsatz gekommen sind. Gleich elf Spieler gelten beim EVZ nach unseren Kriterien als Eigengewächs. In dieser Saison ist Leon Muggli eine besonders interessante Personalie. Der 17-jährige Verteidiger wird von zahlreichen NHL-Scouts beobachtet und kommt in 17 Partien auf drei Scorerpunkte.

    ZSC Lions - 13 Eigengewächse

    • Robin Zumbühl
    • Phil Baltisberger
    • Patrick Geering
    • Dean Kukan
    • Daniil Ustinkov
    • Sven Andrighetto
    • Chris Baltisberger
    • Denis Malgin
    • Willy Riedi
    • Vinzenz Rohrer
    • Reto Schäppi
    • Justin Sigrist
    • Nicolas Baechler
    • Joel Henry

    Ebenfalls eine hervorragende Nachwuchsabteilung haben die ZSC Lions. Viele Eigengewächse im Kader des "Zetts" sind aber schon etwas von der älteren Sorte. Das zeigt auf, wie schwierig es überhaupt ist, als junger Spieler einen Kaderplatz zu ergattern. Vinzenz Rohrer und Daniil Ustinkov haben dieses Kunststück geschafft und zweiterer dürfte im kommenden NHL-Draft gezogen werden.

    Alle Daten sind von eliteprospects.com

    Rangliste Anzahl Eigengewächse pro NL-Team

    1. ZSC Lions: 13 Eigengewächse
    2. EV Zug: 11 Eigengewächse
    2. SC Bern: 11 Eigengewächse
    4. SCL Tigers: 9 Eigengewächse
    4. HC Fribourg-Gottéron: 9 Eigengewächse
    4. HC Davos: 9 Eigengewächse
    7. HC Lugano: 8 Eigengewächse
    8. HC Ambri-Piotta: 7 Eigengewächse
    8. EHC Kloten: 7 Eigengewächse
    8. Lausanne HC: 7 Eigengewächse
    11. EHC Biel: 5 Eigengewächse
    12. HC Ajoie: 4 Eigengewächse
    13. SC Rapperswil-Jona Lakers: 3 Eigengewächse
    13. Genève-Servette HC: 3 Eigengewächse

    Kurz die Tore noch im TV angesehen. Genug Chancen zu gewinnen. Und was für ein Scheibenverlust und lasches Back Check von Bodenmann beim 2-1 und welche Idiotenstrafe von Rohner beim 3-2. Solche Dinge gilt es abzustellen. Bodenmann mit einer sehr bescheidenen Saison. Ghetto Mega angepisst im Interview. Balcers endlich wieder getroffen. Zehnder bemüht aber nicht besser als Riedi.

    Bin mal wieder nicht deiner Meinung ;P

    Eine faire Chance sieht anders aus! Riedi spielt meistens (zumindest sicher im 1 Drittel) in den vorderen Reihen und den gleichen Linienpartnern.
    Gönnt dem Jungen (Zehnder) mal 2-3 Spiele in den vorderen Reihen und dann kann man ihn beurteilen... Bei Riedi/Sigrist wird auch nicht jeder Shift beurteilt.
    Ich finde bei Zehnder sieht man leider langsam den Frust und die fehlende Matchpraxis.

    Malgin übrigens dieses Weekend in der +- minus Statistik mit einer sauberen -4. Muss man auch erst mal hinkriegen in 2 Spielen.

    Hier die Eiszeiten/Statistiken von gestern und vorgestern: (Zehnder /Baltisberger`s, Eiszeit noch weniger als sonst)