Beiträge von Sbornaja

    So nun ist es Fix, Künzle zu Zug. Ziemlich sicher auch nur für 12 kirschtorten im Jahr.

    Der EHCB-Stürmer wechselt nach Zug
    Der neue Verein von Mike Künzle ist offiziell bekannt

    Mike Künzle unterschreibt beim EVZ ab der Saison 2024/25 einen Vertrag für zwei Jahre.

    Der 29-jährige Zürcher hat das Eishockey-ABC in der Organisation der ZSC Lions erlernt. Bis zu seinem Debüt im Fanionteam spielte der Flügel in den Nachwuchsteams des EHC Dübendorf und der GCK Lions. Gleich in seiner ersten Saison mit dem ZSC wurde Künzle 2014 Schweizer Meister, ein Jahr später folge das erste Aufgebot für die Nationalmannschaft.

    Nach einem weiteren Meistertitel mit den Lions 2018 verliess der Rechtsschütze die Zürcher in Richtung Biel, wo er die letzten fünf Saisons spielte. «Mike hat sich zu einem Powerstürmer mit Gardemassen entwickelt», sagt General Manager Reto Kläy über Künzle. «Er ist im besten Eishockey-Alter und wir freuen uns, dass er seine nächste sportliche Herausforderung beim EVZ in Angriff nehmen möchte.»

    Patrick Fischer im Sportpanorama
    "Der Druck ist etwas, das uns blockiert und hemmt"

    Patrick Fischer ist seit acht Jahren an der Bande der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft. Beim SRF sprach er im Sportpanorama über die Enttäuschungen an den letzten Weltmeisterschaften, die Zusammenarbeit mit den Vereinen und blickt auf die kommende WM.

    Gross war die Enttäuschung im Mai, als die Schweiz, wie bereits zwei Jahre zuvor, im Viertelfinal an Deutschland scheiterte. Woran es lag, ist für Trainer Patrick Fischer klar: "Der Druck ist etwas, das uns blockiert und hemmt". Er frage sich häufig, woran es liegt, dass es passiert. "Es passiert den Fussballer-Spielern, im Unihockey, den Handballern... vielleicht ist es wirklich ein Thema von uns Schweizern, zu zeigen und hinzustehen: Wir sind gut, ohne Komplexe und ohne Allüren".

    Der ehemalige Zug- und Davos-Stürmer sieht auch, wieso es bei anderen Ländern besser klappt in der wichtigen Phase: "Die Kanadier lieben diese Situationen, in grossen Spielen zu zeigen, was sie können". Auch an der zweimaligen Viertelfinal-Endstation Deutschland könne man sich ein Beispiel nehmen. "Das Selbstbewusstsein der Deutschen, ist schon das, was uns kitzelt".

    Der Austausch mit den Klubs ist enorm wichtig

    Zwischen den Weltmeisterschaften ist der 48-Jährige häufig bei den Vereinen der National League unterwegs. "Die Beziehung zu den Klubs ist hervorragend, wir sprechen vom Selben, haben immer den Spieler in den Augen", sagte der Nati-Coach über den Austausch und fügte an: "Wir haben das gleiche Ziel, unsere Spieler müssen im Mai bereit sein, ihre Spieler (die der Vereine) müssen im April richtig bereit sein".

    Besonders interessant zu sehen, ist für ihn die Entwicklung dieser Spieler, die bereits in der U20-Nationalmannschaft gespielt haben oder Spieler wie Nati-Neuling Marco Lehmann, dessen schnelle Genesung zu alter Stärke nach einer Viruserkrankung "überraschend schnell" verlief.

    Das beste Hockey soll bis in den Final durchgezogen werden

    Laut Fischer hat die Schweiz an der WM 2023 das beste Hockey gespielt, aber versagt, als es zählte. Dieses Bild soll nun gewendet werden, um "ein Vorbild für die Jungen zu sein". Die Frage, ob er sich einmal Gedanken gemacht habe, ob er noch der Richtige ist, bejahte er zwar, stellte aber auch klar, dass das Vertrauen der Spieler weiterhin vorhanden ist. Wenn er gemerkt hätte, dass dem nicht so ist, wäre er gegangen.

    Zuerst steht für die Nationalmannschaft allerdings der Karjala Cup in Finnland an, bei dem Fischer auf einige Spieler der CHL-Klubs verzichten wird. "Wir nehmen auch Rücksicht, wenn ein Spieler in der Folgewoche in der Champions Hockey League im Einsatz ist".

    Trotz des Verzichtes auf diese Spieler und der kurzfristigen Absage von Denis Malgin ist der Zuger überzeugt: "Wir werden eine Nati sehen, die stolz ist, sein Land zu vertreten".

    Wenn du den ganzen Talk mit Patrick Fischer sehen willst, kannst du ihn hier sehen.

    Scheint diesmal für Man City nicht sooo gut auszusehen...


    https://www.blick.ch/sport/fussball…id19114858.html

    Die werden sicher einen Weg finden um nicht abzusteigen.

    Die ganze Fussballscheisse ist so korrupt, da ist es einfach wichtig, die richtigen Personen zu kennen.
    Leider.
    Einem City Zwangsabstieg wäre ich nicht abgeneigt.
    Es müsste viele andere Teams ebenfalls treffen, auch wenn City ein ganz extremes Beispiel ist.

    Mann bin ich froh, kriegt Malgin endlich eine Pause und rückt nicht zum Karjala-Cup ein!
    Aber ja, bei uns steht/stand er 20min auf dem Eis

    Nati-Aufgebot für Karjala-Cup
    HCD-Nussbaumer rückt für verletzten Malgin nach

    Viele bewährte Kräfte und nur ein Debütant befinden sich im Kader, das Nati-Coach Patrick Fischer für den Karjala-Cup nächste Woche zusammengestellt hat.

    Für den Karjala-Cup vom 9. bis 12. November 2023 im finnischen Tampere hat Naticoach Patrick Fischer 26 Spieler aufgeboten.

    Marco Lehmann (24) vom SC Bern ist dabei der einzige Spieler, der noch nie für die Nati spielte. Auch dabei ist der unverwüstliche, 40-jährige HCD-Captain Andres Ambühl. Denis Malgin muss trotz Aufgebot mit einer leichten Verletzung passen. Für ihn rückt Davos-Stürmer Valentin Nussbaumer ins Aufgebot von Fischer.

    Das Team reist am kommenden Montag nach Finnland, um sich optimal auf das Turnier vorzubereiten. «Im Aufgebot ist ein grosser Teil der letzten WM-Mannschaft», sagt Patrick Fischer, «wir wollen den WM-Spirit wieder aufnehmen und dort weiterarbeiten, wo wir vor dem Sommer aufgehört haben.»

    Rücksicht auf CHL-Teams

    Aus Rücksicht auf die Mannschaften, die in den Achtelfinals der Champions Hockey League stehen, habe er auf verschiedene Spieler von Servette, Biel und den SCRJ Lakers verzichtet, so Fischer.

    Auf die Ziele für den Karjala-Cup angesprochen, sagt Fischer: «Wir wollen als Team weiter zusammenwachsen und konstant hohe Leistungen abrufen, egal wie die Umstände sind.»

    Die Schweizer spielen am Donnerstag (9. November, um 17.30 Uhr) gegen Finnland, am Samstag (11. November, um 12.00 Uhr) gegen Schweden und am Sonntag (12. November, 12.00 Uhr) gegen Tschechien. Alle drei Spiele finden in der modernen Nokia Arena in Tampere statt und werden live auf SRF info zu sehen sein. (sr)

    Es kann ja sein, dass der Zett das grösste Budget hat, eine alte Leier und einfache Ausrede der Eifersüchtigen.
    Aber der Zett hat halt auch die grösste / beste Juniorenabteilung und ist mit dem EVZ zusammen der Nährboden für gestandene und Zukünftige NLA Spieler.
    Wenn ich da die Heuler aus dem Kinderzoo zu Rappi anschaue, ist das einfach nur erbärmlich.

    Wenn man dann noch all die in Zürich ausgebildeten Spieler/Torhüter dazu nimmt, welche nicht mehr beim Zett spielen, müssten alle einfach nur danke sagen.

    NL-Eigengewächse Teil 2 (Mit Rangliste)
    Besonders die ZSC Lions und der EV Zug bauen auf viele Eigengewächse im Kader

    In der National League spielen in jeder Saison zahlreiche Schweizer Spieler oder Spieler mit Schweizer Lizenz. Aber bei welchem Club wurden sie eigentlich gross und spielen sie noch bei ihrem Jugendclub? Diese Frage haben wir uns auch gestellt und wollten die Eigengewächse aller National-League-Teams unter die Lupe nehmen. Widmen wir uns dem zweiten Teil der Serie.

    Bevor wir zu den ersten sieben Teams kommen, müssen wir definieren, was als Eigengewächs gilt, da Wechsel bei den Junioren durchaus auch vorkommen. Wir haben uns deshalb entschieden, dass wir Spieler als Eigengewächse zählen, wenn sie mindestens je eine Saison in zwei verschiedenen Altersstufen absolviert haben. Zudem zählen nur Spieler, die in dieser Saison einmal in der ersten Mannschaft zum Einsatz gekommen sind.

    EHC Kloten - 7 Eigengewächse

    • Steve Kellenberger
    • David Reinbacher
    • Nicholas Steiner
    • Keanu Derungs
    • Kevin Lindemann
    • Rafael Meier
    • Mischa Ramel

    Der EHC Kloten war schon immer bekannt für seine Nachwuchsabteilung und so ist es auch wenig überraschend, dass diverse Eigengewächse den Weg in den Kader der ersten Mannschaft gefunden haben. Einer davon ist Top-Talent David Reinbacher, der aus Österreich in die Schweiz wechselte, aber in Kloten unsere Bedingungen erfüllte. Keanu Derungs stach diese Saison schon mit einem Hattrick heraus und auch andere Spieler wussten mit ihren Leistungen zu überzeugen.

    SCL Tigers - 9 Eigengewächse

    • Bastian Guggenheim
    • Sebastian Schilt
    • Jiri Felcman
    • Timo Jenni
    • Oskars Lapinskis
    • Patrick Petrini
    • Dario Rohrbach
    • Joel Salzgeber
    • Keijo Weibel

    Bei den SCL Tigers wird auf die Jugend gesetzt. Nicht nur Spieler, die aus der eigenen Nachwuchsabteilung stammen, sondern auch Akteure wie Brian Zanetti oder Noah Meier sind in der Hoffnung auf mehr Eiszeit ins Emmental gewechselt. Sebastian Schilt ist der Routinier unter der Eigengewächsen bei den SCL Tigers, ist er doch schon 36 Jahre alt.

    Lausanne HC - 7 Eigengewächse

    • Kevin Pasche
    • Igor Jelovac
    • Aurélien Marti
    • Makai Holdener
    • Théo Rochette
    • Benjamin Bougro
    • Matthias Mémeteau

    Bei den Waadtländern machte in den letzten Spielen vor allem ein Eigengewächs auf sich aufmerksam. Kevin Pasche durfte seine ersten fünf Partien in der National League bestreiten und konnte dabei gleich zwei Shutouts feiern. Zudem hat der LHC mit ihm zwischen den Pfosten vier Spiele gewonnen und ist noch nie ohne Punkt geblieben. Zudem gilt es natürlich auch Théo Rochette zu erwähnen, der in 21 Spielen schon 13 Scorerpunkte auf dem Konto hat.

    HC Lugano - 8 Eigengewächse

    • Calle Andersson
    • Jesper Peltonen
    • Lorenzo Canonica
    • Roberts Cjunskis
    • Luca Fazzini
    • Giovanni Morini
    • Riccardo Werder
    • Marco Zanetti

    Beim HC Lugano sind mit Calle Andersson und Jesper Peltonen zwei interessante Eigengewächse dabei. Sie spielten einst für vier, resp. drei Jahre, in den Junioren der Bianconeri, weil ihre Väter für die erste Mannschaft gespielt hatten. Zudem hat Lugano mit Giovanni Morini und Marco Zanetti noch zwei Spieler im Kader, die aus Italien kommen. Lugano liegt aber nahe an der Grenze und so ist es keine Überraschung, wenn sich gute Junioren aus Italien dem HCL anschliessen.

    SC Rapperswil-Jona Lakers - 3 Eigengewächse

    • Mats Alge
    • Jonas Taibel
    • Sandro Zangger

    Bei den SC Rapperswil-Jona Lakers war das Thema Nachwuchs in der Vergangenheit ein schwieriges. Die U20-Elit spielte in der zweithöchsten Liga und so war es für den Verein schwierig, die eigenen Junioren zu halten. Mittlerweile wurde der Aufstieg geschafft und das Team spielt um die Playoff-Qualifikation mit. Das gibt Hoffnung auf mehr Eigengewächse in der Zukunft.

    EV Zug - 11 Eigengewächse

    • Luca Hollenstein
    • Tobias Geisser
    • Nico Gross
    • Leon Muggli
    • Livio Stadler
    • Dario Allenspach
    • Attilio Biasca
    • Sven Leuenberger
    • Lino Martschini
    • Tim Muggli
    • Louis Robin
    • Arno Nussbaumer

    Dass der Nachwuchs beim EV Zug grossgeschrieben wird, das zeigt auch ein Blick auf die Eigengewächse, welche in dieser Saison für die Zentralschweizer zum Einsatz gekommen sind. Gleich elf Spieler gelten beim EVZ nach unseren Kriterien als Eigengewächs. In dieser Saison ist Leon Muggli eine besonders interessante Personalie. Der 17-jährige Verteidiger wird von zahlreichen NHL-Scouts beobachtet und kommt in 17 Partien auf drei Scorerpunkte.

    ZSC Lions - 13 Eigengewächse

    • Robin Zumbühl
    • Phil Baltisberger
    • Patrick Geering
    • Dean Kukan
    • Daniil Ustinkov
    • Sven Andrighetto
    • Chris Baltisberger
    • Denis Malgin
    • Willy Riedi
    • Vinzenz Rohrer
    • Reto Schäppi
    • Justin Sigrist
    • Nicolas Baechler
    • Joel Henry

    Ebenfalls eine hervorragende Nachwuchsabteilung haben die ZSC Lions. Viele Eigengewächse im Kader des "Zetts" sind aber schon etwas von der älteren Sorte. Das zeigt auf, wie schwierig es überhaupt ist, als junger Spieler einen Kaderplatz zu ergattern. Vinzenz Rohrer und Daniil Ustinkov haben dieses Kunststück geschafft und zweiterer dürfte im kommenden NHL-Draft gezogen werden.

    Alle Daten sind von eliteprospects.com

    Rangliste Anzahl Eigengewächse pro NL-Team

    1. ZSC Lions: 13 Eigengewächse
    2. EV Zug: 11 Eigengewächse
    2. SC Bern: 11 Eigengewächse
    4. SCL Tigers: 9 Eigengewächse
    4. HC Fribourg-Gottéron: 9 Eigengewächse
    4. HC Davos: 9 Eigengewächse
    7. HC Lugano: 8 Eigengewächse
    8. HC Ambri-Piotta: 7 Eigengewächse
    8. EHC Kloten: 7 Eigengewächse
    8. Lausanne HC: 7 Eigengewächse
    11. EHC Biel: 5 Eigengewächse
    12. HC Ajoie: 4 Eigengewächse
    13. SC Rapperswil-Jona Lakers: 3 Eigengewächse
    13. Genève-Servette HC: 3 Eigengewächse

    Kurz die Tore noch im TV angesehen. Genug Chancen zu gewinnen. Und was für ein Scheibenverlust und lasches Back Check von Bodenmann beim 2-1 und welche Idiotenstrafe von Rohner beim 3-2. Solche Dinge gilt es abzustellen. Bodenmann mit einer sehr bescheidenen Saison. Ghetto Mega angepisst im Interview. Balcers endlich wieder getroffen. Zehnder bemüht aber nicht besser als Riedi.

    Bin mal wieder nicht deiner Meinung ;P

    Eine faire Chance sieht anders aus! Riedi spielt meistens (zumindest sicher im 1 Drittel) in den vorderen Reihen und den gleichen Linienpartnern.
    Gönnt dem Jungen (Zehnder) mal 2-3 Spiele in den vorderen Reihen und dann kann man ihn beurteilen... Bei Riedi/Sigrist wird auch nicht jeder Shift beurteilt.
    Ich finde bei Zehnder sieht man leider langsam den Frust und die fehlende Matchpraxis.

    Malgin übrigens dieses Weekend in der +- minus Statistik mit einer sauberen -4. Muss man auch erst mal hinkriegen in 2 Spielen.

    Hier die Eiszeiten/Statistiken von gestern und vorgestern: (Zehnder /Baltisberger`s, Eiszeit noch weniger als sonst)

    Hochmut kommt vor dem Fall!

    Wenn nicht jeder alles aus sich herausholt reichts gegen Kloten nicht. Mit schön schön wird das nichts, geht alles über den Kampf.
    Die Waldaffen haben nichts zu verlieren, können nur gewinnen.

    In der SLA haben wir sie im 1. Drittel an die Wand gespielt, danach war es 2 Drittel lang ziemlich ausgeglichen mit Vorteilen für Kloten.

    FREE ZEHNDER!!!

    und noch einen:

    Neuer Topscorer-Sponsor
    Swiss League soll kurz vor Durchbruch bei Verhandlungen sein

    Die Swiss League soll in den Verhandlungen mit zwei möglichen Partnern stehen. In Kürze soll ein Vertrag mit einem neuen Topscorer-Sponsor abgeschlossen werden.

    Die zweithöchste Spielklasse des Schweizer Eishockeys hat einen schweren Stand. Auf der finanziellen Seite könnte die Swiss League schon bald positive Nachrichten verzeichnen. Wie Olivier Calame, der Präsident von La Chaux-de-Fonds Arcinfo mitteilte, soll die Liga in Verhandlungen mit zwei potenziellen Topscorer-Sponsoren stehen. Um welche zwei Firmen es sich bei den möglichen Geldgebern handelt, ist noch nicht bekannt. Im Vergleich zum Deal mit Postfinance und der National League soll die ausgezahlte Summe in der Swiss League aber auf alle Vereine gleich verteilt werden.

    Der HCL-Captain ist so produktiv wie noch nie
    Thürkauf könnte in dieser Saison als erst dritter Schweizer ein historisches Kunststück gelingen

    Ein Schweizer NL-Crack präsentiert sich in dieser Saison besonders produktiv, gehört doch HCL-Captain Calvin Thürkauf zu den besten Scorern in dieser Saison. Der 26-Jährige könnte gar ein seltenes Kunststück vollbringen, welches vor ihm erst zwei Schweizern gelungen ist.

    Sein bitteres WM-Ende hat ihn noch stärker gemacht

    Der Stürmer wechselte auf die Saison 2020/21 hin wieder zurück in die Schweiz, nachdem er sich in Nordamerika versuchte und es letztlich auf drei NHL-Einsätze für die Columbus Blue Jackets schaffte. Auf Leihbasis für den EV Zug brachte er es auf fünf Scorerpunkte aus 22 Einsätzen, was genug war, um den HC Lugano von einem Transfer zu überzeugen. Calvin Thürkauf bestreitet nun seine dritte Saison für den HCL und er befindet sich derzeit in der Form seines Lebens.

    Dabei verlief die letzte Spielzeit eher enttäuschend für ihn, es glückten ihm in der Regular Season nur gerade 19 Scorerpunkte (elf Tore und acht Assists) aus 52 Partien. Eine Marke, die er in dieser Saison bereits übertroffen hat. In den letztjährigen Playoffs drehte der Stürmer dann wieder auf und sammelte drei Tore und vier Assists aus acht Einsätzen. Nati-Coach Patrick Fischer konnte an der WM also auf einen formstarken Thürkauf zählen, wo es bereits im zweiten Spiel gegen Norwegen zum bitteren Ende kam. Eine Schulterverletzung setzte ihn ausser Gefecht und zwang ihn zu einer zweimonatigen Pause.

    Den Verletzungsschock scheint der Schweizer über den Sommer hinweg sehr gut weggesteckt zu haben, da wir derzeit den besten und produktivsten Calvin Thürkauf aller Zeiten sehen. Das "C" auf der Brust, wurde er doch von den HCL-Verantwortlichen auf diese Saison hin zum neuen Captain ernannt, scheint ihn komplett zu beflügeln. Schliesslich liess er bereits im Vorfeld der Saison verlauten, dass es für ihn "eine Ehre" sei und ihn mit Stolz erfülle, die Bianconeri als Spielführer aufs Eis führen zu können.

    Ihm könnte diese Saison ein historisches Kunststück gelingen

    Dem gebürtigen Zuger gelangen in dieser Saison in 19 Einsätzen bereits 22 Scorerpunkte (je elf Tore und Assists) und mit dieser Ausbeute ist er zusammen mit seinem Teamkollegen Daniel Carr der produktivste Spieler der gesamten Liga. Seine persönliche Bestmarke von 35 Scorerpunkten dürfte er in dieser Spielzeit pulverisieren, sofern er gesund bleibt. Scort er in der gleichen Art und Weise weiter, hätte er am Ende der Regular Season satte 60 Scorerpunkte auf seinem Konto. Eine Marke, mit der er sich in einen sehr illustren Schweizer Kreis hieven könnte.

    Seit der Saison 2002/03 wird am Ende der Qualifikation jeweils der PostFinance Topscorer gekürt. Diese Auszeichnung machen in erster Linie die Imports unter sich aus. Der erste PostFinance Topscorer in der NL-Geschichte war Petteri Nummelin mit ingesamt 57 Scorerpunkten. Nachfolgend einmal die Auflistung aller NL-Topscorer seit 2002:

    2002/03 Petteri Nummelin (HC Lugano) - 57 Scorerpunkte

    • 2003/04 Ville Peltonen (HC Lugano) - 72 Scorerpunkte
    • 2004/05 Randy Robitaille (ZSC Lions) - 67 Scorerpunkte
    • 2005/06 Glen Metropolit (HC Lugano) - 66 Scorerpunkte
    • 2006/07 Simon Gamache (SC Bern) - 66 Scorerpunkte
    • 2007/08 Erik Westrum (HC Ambri-Piotta) - 72 Scorerpunkte
    • 2008/09 Juraj Kolnik (Genève-Servette HC) - 72 Scorerpunkte
    • 2009/10 Randy Robitaille (HC Lugano) - 65 Scorerpunkte
    • 2010/11 Glen Metropolit (EV Zug) - 53 Scorerpunkte
    • 2011/12 Damien Brunner (EV Zug) - 60 Scorerpunkte
    • 2012/13 Linus Omark (EV Zug) - 69 Scorerpunkte
    • 2013/14 Matthew Lombardi (Genève-Servette HC) - 50 Scorerpunkte
    • 2014/15 Fredrik Pettersson (HC Lugano) - 69 Scorerpunkte
    • 2015/16 Pierre-Marc Bouchard (EV Zug) - 67 Scorerpunkte
    • 2016/17 Mark Arcobello (SC Bern) - 55 Scorerpunkte
    • 2017/18 Dustin Jeffrey (Lausanne HC) - 57 Scorerpunkte
    • 2018/19 Dominik Kubalik (HC Ambri-Piotta) - 57 Scorerpunkte
    • 2019/20 Pius Suter (ZSC Lions) - 53 Scorerpunkte
    • 2020/21 Jan Kovar (EV Zug) - 63 Scorerpunkte
    • 2021/22 Roman Cervenka (SC Rapperswil-Jona Lakers) - 64 Scorerpunkte
    • 2022/23 Roman Cervenka (SC Rapperswil-Jona Lakers) - 59 Scorerpunkte

    Gleich 19 der 21 PostFinance-Topscorer in der Geschichte der National League waren ausländische Akteure, die als Import-Spieler die Schweizer Liga mit ihren Scorerkünsten verzauberten. Mit Randy Robitaille, Glen Metropolit sowie Roman Cervenka gibt es sogar drei Spieler, die sich gleich zweimal zum Topscorer kürten. Es gibt aber auch zwei Schweizer, welche die Dominanz der Import-Spieler durchbrechen und somit Schweizer Geschichte schreiben konnten.

    Damien Brunner war in der Saison 2011/12 der erste Schweizer Topscorer in der National League, ihm gelangen damals sagenhafte 60 Scorerpunkte (24 Tore und 36 Assists) aus gerade einmal 45 Partien. Bis heute hält der mittlerweile 37-Jährige den Schweizer Scorerrekord in der Regular Season, seine 60 Scorerpunkte konnten noch von keinem anderen Eidgenossen übertroffen werden. Calvin Thürkauf müsste seine aktuelle Quote bis zuletzt aufrechterhalten, um diese fantastische Punktemarke egalisieren zu können, wobei bei ihm im Vergleich mit Brunner der Makel anhängen würde, dass er sieben Partien mehr zur Verfügung hatte.

    Der zweite und bis dato letzte Schweizer Topscorer war Pius Suter, der sich in der Saison 2019/20 die begehrte Einzelauszeichnung sichern konnte. Dem heutigen NHL-Crack gelangen im Dress der ZSC Lions 53 Scorerpunkte (30 Tore und 23 Assists) aus 50 Partien. Calvin Thürkauf würde in dieser Saison zu gerne in die Fussstapfen der beiden Schweizer treten und sich in den Annalen der Schweizer Hockeygeschichte verewigen. In der jetzigen Form ist es dem 27-Jährigen auch definitiv zuzutrauen.

    https://sport.ch/nla/1190581/th…stueck-gelingen

    Aleksi Saarela im Interview
    "In Langnau überzeugt mich der eingeschlagene Weg"

    Aleksi Saarela begeistert im Emmental. Mit 16 Scorerpunkten ist er derzeit der Topscorer der SCL Tigers. Trotzdem hat der Finne im Sommer nicht an einen Abgang aus Langnau gedacht, wie er der Berner Zeitung in einem Interview offenbart.

    Angreifer wie Saarela sind auf dem Markt begehrt. Der Finne sorgt für Spektakel und lässt gleichzeitig seine Effizienz nicht vermissen. Trotzdem konnten die Tigers den Spieler im Team halten. Mehr noch, Aleksi Saarela beteuert, er hätte nicht einmal mit anderen Mannschaften gesprochen.

    Zitat

    "Ich weiss also, wie es ist, ganz oben zu stehen. Es ist ein schönes Gefühl, aber es geht in einer Karriere nicht nur darum. In Langnau überzeugt mich der eingeschlagene Weg, es tut sich etwas mit dem Bau der zweiten Eishalle. Ganz ehrlich: Ich habe kein einziges Wort mit anderen Vereinen gewechselt."

    Aleksi Saarela, Berner Zeitung, 30.10.2023

    Im Vergleich zum Vorjahr ist Saarela fit ins Emmental zurückgekehrt. Das dürfte ein Mitgrund dafür sein, weshalb er sich in einer solch starken Frühform befindet.

    Zitat

    "Es ist schwierig, wenn du in der Vorbereitungsphase verletzt bist, Rückstand hast und erst wieder in Form kommen musst. Da braucht es einfach Zeit. Viel mehr gibt es dazu nicht zu sagen."

    Aleksi Saarela, Berner Zeitung, 30.10.2023

    Im Interview betont Saarela auch, wie sehr es ihm im Team gefällt. Dadurch, dass sie fünf Finnen wären, könnten sich auch die Partnerinnen untereinander austauschen. Das sei sehr wichtig, da die Lebensgefährtinnen ansonsten oft etwas einsam in einem fremden Land seien.

    BananaJoe auf dem Weg nach Daffotz.

    In neuer Rolle
    Joe Thornton kehrt nach Davos zurück

    Erst vor Wochenfrist beendete Joe Thornton seine grosse Karriere, in der er fast ausschliesslich in der NHL auf dem Eis stand, jedoch auch das Trikot des HCD trug. Nun kehrt er bald schon im Rahmen des Spengler Cups in die Schweiz zurück.

    Es ist eine Nachricht, die wohl alle Spengler-Cup-Fans begeistern wird: Big Joe ist Teil der diesjährigen Durchführung. Nachdem er erst vor wenigen Tagen seinen Rücktritt als Spieler bekannt gab, wird man ihn in der Schweiz trotzdem noch einmal in einer Eishalle zu sehen bekommen. Dabei jedoch nicht als Spieler, sondern als GM vom Team Canada. Thornton spielte während 26 Jahren professionelles Eishockey, in drei davon stand er phasenweise in der Schweiz beim HCD auf dem Eis, den Rest in der NHL. Nun kehrt er zum Gastgeber des Spengler Cups zurück und wird sich auf einen wohl herzlichen Empfang freuen dürfen.

    Aha, hat mich mein Bauchgefühl nicht getäuscht:

    Bieler Ausverkauf droht
    Martin Steinegger stellt sich auf zahlreiche Abgänge ein

    Beim EHC Biel droht mit Blick auf die zahlreichen auslaufenden Verträge ein regelrechter Ausverkauf (siehe Artikel unten). Für Sportchef Martin Steinegger steht bereits jetzt fest, dass dieser eintreten wird.

    Zuletzt wechselte Yannick Rathgeb von Biel zu Gottéron und um diverse andere Biel-Spieler wie Mike Künzle oder Tino Kessler kreisen hartnäckige Gerüchte. In Biel droht ein Ausverkauf, was auch die Einschätzung von Sportchef Martin Steinegger zeigt. "Aktuell schätze ich, dass von den Spielern mit auslaufendem Vertrag zwischen 30 und 50 Prozent bleiben werden", äussert er sich gegenüber dem Blick.

    Bei den Beispielen Kessler und Künzle wurde Biel in seinen Augen Opfer des eigenen Erfolgs: "Sie kamen zu uns, weil sie bei ihren vorherigen Vereinen eine kleine Rolle hatten. Bei uns sind sie durch unsere Erfolge in den letzten Jahren gewachsen. Dadurch ist das Interesse anderer Vereine gross geworden und jetzt ist ein Punkt erreicht, bei dem wir finanziell nicht mehr mithalten können".

    Steinegger wagt auch einen Blick in die nähere Zukunft und meint: "Es kann durchaus sein, dass wir zur Erkenntnis gelangen, die nächste Saison mit einer relativ jungen Mannschaft anzupacken. Und etwas neu aufbauen, sodass es dann eben zwei bis drei Jahre dauert, bis wir wieder ganz vorne angreifen können. Die grösste Herausforderung wird sein, dafür die richtigen Spieler zu finden. In den vergangenen Jahren sind auch immer mal wieder Spieler bei einem grossen Klub durch den Raster gefallen. Da ergeben sich auch Möglichkeiten, bei denen wir dann mitmischen wollen".
    https://sport.ch/ehc-biel-bienn…he-abgaenge-ein

    Glaube eher Waeber oder Hrubec, aber nicht beide. Kann mir nicht vorstellen, dass Waeber nochmals als Back-Up zurück kommt.

    Und ich halte zwar nicht viel von Leuenberger, aber hoffe schon schwer, dass sie ihre Entscheidigung nicht mal 1% davon abhängig machen, ob ein Spieler von den Fans gefeiert wird oder nicht.

    Das ist aber genau der Vertrag den Waeber bei uns unterschrieben hat. Waeber hat bei uns einen gültigen Vertrag bis 2025.

    Entweder er bleibt in NA oder dann kommt er zu uns zurück und zwar falls Hrubec noch hier ist; auf die Bank, von wo aus er sein NA Abenteuer gestartet hat.
    That`s the rules.

    Falls er in NA bleiben möchte, braucht er viel Glück und einen noch viiiiel längeren Atem/Schnauf.

    Natürlich kann er sich aus dem Vertrag rauskaufen oder einen Deal mit dem ZSC eingehen, das ist heute natürlich alles möglich, aber dafür benötigt er auch den Goodwill vom Zett.

    Olypia 2026, zwar noch etwas weit weg, aber lieber früh als zuspät:

    Es gibt allerdings noch zwei Fragezeichen
    Schweizer Gegner für die Olympischen Spiele 2026 sind bekannt

    Am 6. Februar 2026 werden die olympischen Winterspiele in Mailand eröffnet. Dann wird auch die Eishockey A-Nationalmannschaft im Einsatz stehen und die Gruppen wurden bekannt gegeben.

    Die Schweiz wird auf Kanada, Schweden und Gastgeber Italien treffen.

    In der Gruppe B befinden sich Finnland, Deutschland und Tschechien, es wird zudem noch ein Qualifikant hinzukommen.
    In der Gruppe C sind Russland, die USA sowie noch zwei Qualifikanten.
    Mit Russland sind wir auch schon bei den Fragezeichen angekommen. Denn es ist noch nicht klar, ob Russland und Belarus die Teilnehmererlaubnis erhalten werden. Das wird im Frühjahr 2024 bestimmt. Sollten sie nicht teilnehmen, würden die Gruppen neu gemischt und die Slowakei hätte einen fixen Startplatz. Sollten Russland und Belarus mit von der Partie sein, dann sehen die Qualifikationsgruppen folgenermassen aus:

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    Der EVZ gewinnt praktisch alle Spiele, souverän und deutlich und trotzdem rüsten diese nach dem längeren Ausfall von Kovar nun nach.
    So macht man das! Die machen seit 5-7 Jahren einfach alles richtig.
    Mann muss sie nicht mögen, aber da kann man nur den Hut ziehen! Was für eine Ruhe in diesem Verein!

    Captain fehlt wochenlang
    EVZ dürfte bald einen Ersatz für Jan Kovar präsentieren

    Der EV Zug muss im schlimmsten Fall bis Ende Jahr auf Captain Jan Kovar verzichten, weswegen Spotchef Reto Kläy derzeit den Markt sondiert. Bereits in der bevorstehenden Nati-Pause dürfte ein Ersatz präsentiert werden.

    Aufgrund der Beinverletzung von Jan Kovar steht dieser dem Team im dümmsten Fall erst nächstes Jahr wieder zur Verfügung. Logisch also, dass sich der EVZ in Person von Sportchef Reto Kläy nach möglichen Alternativen umsieht. Wie die Luzerner Zeitung berichtet, hat dieser bereits erste Gespräche mit mehreren Kandidaten geführt und soll zeitnah eine Entscheidung verkünden können. Als Zeitpunkt nennt die Quelle die anstehende Nati-Pause.

    https://sport.ch/ev-zug/1190370…r-praesentieren

    aus dem Blick:

    Über die sich abzeichnenden Abgänge von Leistungsträgern wie Kessler, Künzle oder Rathgeb:

    «Kessler und Künzle sind zwei gute Beispiele. Sie kamen zu uns, weil sie bei ihren vorherigen Vereinen eine kleine Rolle hatten. Bei uns sind sie durch unsere Erfolge in den letzten Jahren gewachsen. Dadurch ist das Interesse anderer Vereine gross geworden und jetzt ist ein Punkt erreicht, bei dem wir finanziell nicht mehr mithalten können. Nun müssen wir eben die Nächsten finden, die den Weg mit uns gehen wollen. Ich weiss nicht, wie es von Aussen wahrgenommen wird – aber wir sind weit davon entfernt, ein Klub zu sein, der die höchsten Löhne zahlen kann. Das ist ein Fakt.»

    Klar im Fokus stehen dort Spieler wie Sopa, Guebey, Sigrist, Bachofner plus unser ganzer Nachwuchs wie auch praktisch alle GCK Spieler unter 28ig (um das mal nur auf uns zu beziehen).