Beiträge von Sbornaja
-
-
Sein Coach prophezeit ihm eine grosse Karriere
ZSC-Youngster Daniil Ustinkov hat auf nicht alltägliche Weise von seinem ersten NL-Einsatz erfahren
Daniil Ustinkov ist das wohl vielversprechendste Talent im Kader der ZSC Lions. Im Interview auf der Webseite der Lions spricht der 16-Jährige über seinen rasanten Aufstieg.
In der vergangenen Saison gab Ustinkov sein Debüt für die erste Mannschaft der ZSC Lions. Als er erfahren hatte, dass er noch am selben Tag in der National League debütieren wird, sass der Verteidiger in der Schule, als ihn sein U20-Elit-Coach Fabio Schwarz anrief. Für Ustinkov kam das Debüt völlig unerwartet. Um sich voll auf das Spiel gegen Servette fokussieren zu können, erhielt er von der Schule frei. Die ausverkaufte Swiss Life Arena machte den Youngsters ordentlich nervös. Doch die gestandenen Spieler nahmen ihm jegliche Nervosität: "Sie haben mir gesagt, ich solle einfach das Spiel geniessen." Bereits fürs erste Bully wurde Ustinkov von Marc Crawford aufs Eis geschickt. Am Ende gelang sein Debüt mit einem 6:5-Sieg über Genève-Servette.
Crawford holte Ustinkov bereits im Dezember ins Training mit der ersten Mannschaft. Zu seinem Verteidiger meint er: "Er ist wirklich wahnsinnig talentiert und ein guter Schlittschuhläufer. Ich habe gleich nach meiner Ankunft ein Spiel von ihm besucht und gemerkt, er könnte uns bei ein paar Spielen helfen." Im Alter von 15 Jahren hat Ustinkov den Schweizer Pass erhalten und spielt seither für die U-Nationalmannschaften der Schweiz. Er sagt: "Das russische Nationalteam war nie ein Thema für mich."
In der kommenden Saison sind für Ustinkov Einsätze in der Swiss League sowie National League geplant. Wichtig ist laut Crawford, dass der Youngster viel Eiszeit sammeln kann. Ustinkovs grosser Traum ist die NHL. Für seinen Trainer Marc Crawford ist klar: "Daniil wird ein NHL-Spieler." Gelingt dem 16-Jährigen eine gute Saison, darf er sich grosse Hoffnungen machen, im Draft 2024 gezogen zu werden.
https://sport.ch/zsc-lions/1149…insatz-erfahren -
Ja, und der Vorname hat er wegen Stiller Has. Stand mal in einer Zeitung.
....und Roger Meiers Vater ist Peter Meier, auch kein unbekannter beim ZSC.
-
Die Jahresrechnung zeigt ein positives Ergebnis für die Leventiner
Der HCAP betont, dass eine Erhöhung der Abo- und Mitgliederbeiträge unumgänglich ist
In Anwesenheit von rund siebzig Teilnehmern, wobei 224'467 von insgesamt 369'763 Aktien vertreten waren, hat die HCAP SA am Donnerstagabend in der Gotthard-Arena während ihrer ordentlichen und ausserordentlichen Generalversammlung 2023 die Jahresrechnung für das Geschäftsjahr 2022/23 vorgelegt.
Die Jahresrechnung zeigt ein positives Ergebnis für die HCAP SA: Gegenüber einem Betriebsverlust von CHF 720'000 im schwierigen Jahr 2021/22 - dem Jahr des Übergangs von der alten zur neuen Eishalle - weist die abgelaufene Saison einen Betriebsgewinn von CHF 206'086 aus, was (nach Abzug von Steuern, Unvorhergesehenem und finanziellen Belastungen) einen Reingewinn von CHF 36'962 bedeutet.
Zu Informationszwecken wurden erstmals auch die Betriebsergebnisse aller anderen Gesellschaften der HCAP-Gruppe (Valascia Immobiliare, Gottardo Catering, HCAP Servizi, Giovani und Girls) vorgelegt, die alle leicht positiv ausfielen, sodass die Gruppe einen konsolidierten Betriebsgewinn von CHF 604'000. -, das nach Steuern, Unvorhergesehenem und finanziellen Belastungen zu einem Nettogewinn von CHF 222'000 führt, wofür in erster Linie den Abonnenten und Fans, aber auch den stets treuen Spendern und Unterstützern zu danken ist.
Die HCAP SA allein verzeichnete Einnahmen von 16'086'710 CHF und Kosten von 15'880'624 CHF, während die konsolidierte Gruppe Einnahmen und Kosten von rund 21 Millionen CHF hatte. Die Jahresrechnung der HCAP SA wurde von der ordentlichen Versammlung einstimmig genehmigt.
Präsident Filippo Lombardi betonte die positive Entwicklung der letzten Jahre und die Tatsache, dass der HCAP endlich einen Betriebsgewinn erwirtschaften kann. Gleichzeitig verhehlte er nicht, dass die Hauptsorge die Verschuldung der Gruppe bleibt, die in den kommenden Jahren durch die Zahlung der Raten für die verschiedenen Mietverträge für die Infrastrukturen der Eishalle, die Rückzahlung der wichtigen Covid-Finanzierung (ohne die der Club nicht überlebt hätte) und die Rückzahlung der für die Gotthard-Arena aufgenommenen Darlehen, die durch die Explosion der Zinssätze noch verschärft wird, besonders spürbar sein wird. Die angespannte Situation wird noch einige Jahre lang Aufmerksamkeit erfordern, sollte sich dann aber wieder ausgleichen.
Um einen Beitrag zum Ausgleich der Verschuldung zu leisten, hat die ausserordentliche Generalversammlung den Verwaltungsrat ermächtigt, das Aktienkapital in den nächsten fünf Jahren zu verändern (Erhöhung oder Herabsetzung um bis zu 50% des aktuellen Kapitals).
Auf Anfrage der Versammlung wurde erneut erklärt, dass die Erhöhung der Eintrittskarten- und Mitgliedsbeiträge unumgänglich sei, um der Liga trotz der erwähnten Schulden ein ausgeglichenes Budget für den Erhalt der Spiellizenz 2023/24 zu präsentieren. Die erwarteten Mehreinnahmen von rund CHF 600'000 werden in vier mehr oder weniger gleichen Teilen für die Bezahlung der mit der Gemeinde vereinbarten Parkgebühren, für die Verstärkung des Personals der ersten Mannschaft, für die Verstärkung des Personals der HCAP-Jugend und der HCAP-Mädchen, um ihre jeweiligen Meisterschaften mit guten Aussichten in Angriff nehmen zu können, und für die allgemeine Kostensteigerung (Energie, Lieferanten und Nicht Management-Personal) verwendet.
Anschliessend bestätigte die Versammlung einstimmig den HCAP-Vorstand (der als Verwaltungsrat der gesamten Gruppe fungiert) und nahm mit Genugtuung die Zusammenlegung der HCAP Giovani Sagl und der HCAP Girls Sagl zu einer neuen 'HCAP Future Sagl' zur Kenntnis, deren Präsident Gabriele Fransioli ist.
https://sport.ch/hc-ambri-piott…umgaenglich-ist -
Ich bin von der Natur gesegnet und brauche nicht auf meine Linie zu achten!

Du glücklicher, na dann hau rein

-
Hahaha, ich hol mal das
und mach es mir gemütlich..........Besser für die Linie als Chips

-
Schade, ein riiiiesen Talent der etwas im Schatten vom Ustinkov Hype lief. Endo war seit der U12 (sogar vorher) bei Dübi sackstark. Habe gehofft, dass er den nächsten Schritt, ins erweiterte Kader GCK, früh machen darf. OHL ist natürlich auch ein Weg den man gehen kann.
Da hat Vater Roger Meier wunderbare Arbeit geleistet.
Ich wünsche Endo viel Glück, eine verletzungsfreie Zeit und natürlich viel Erfolg. Hoffentlich auf ein Wiedersehen im ZSC Shirt oder in der NHL!
All the Best Endo!
Er wusste auch in der U18-Nati zu überzeugen
ZSC-Youngster wagt den Schritt nach Nordamerika
Während diverse Schweizer Spieler aus den nordamerikanischen Juniorenligen zurück in die Heimat gewechselt sind, machen andere den gegenteiligen Schritt. So zum Beispiel auch Endo Meier, der zu den Barrie Colts wechselt.
Die Barrie Colts spielen in der kanadischen Juniorenliga OHL. Meier spielte für die Organisation der ZSC Lions. Zuletzt lief er in der U20-Elit-Mannschaft der GCK Lions auf und sammelte in 53 Partien 47 Scorerpunkte. Auch an der U18-WM wusste der 18-jährige Stürmer zu überzeugen und kam in fünf Spielen auf sechs Zähler.
Wir freuen uns, dass Endo und seine Familie sich für uns hier in Barrie entschieden haben. Wir verstehen, dass es ein grosser Schritt für ihn ist, aber glauben, dass seine Fähigkeiten und sein Können es ihm erlauben werden, seine Entwicklung mit unserer Gruppe von Spielern und Trainern fortzusetzen. Wir freuen uns darauf, Endo bei seiner Ankunft kennenzulernen und ihm unsere Stadt zu zeigen. Marty Williamson (Coach und GM der Barrie Colts), 27.07.2023, barriecolts.com
https://sport.ch/zsc-lions/1148…ach-nordamerika -
Alles anzeigen
Jetzt aber nicht dein Ernst Sbornaja. Oder?
Das in Zug war das PLAYOFF-FINAL - schon nicht ganz mit einem Quali-Game zu vergleichen. Ich soll also die Fahrt nach Ambri machen, dort in der Kälte
vor dem Stadion draussen warten und auf meinem Mobile schauen wie das Game so läuft und dann alkoholisiert mit dem Extra-Zug oder nüchtern mit
dem Auto nach ZH zurückkehren? Ääähm ....... ja genau.
Am 2.1.2024 ist übrigens ein Game gegen Ambri, so nebenbei.
Natürlich hast du mit der Aussage, dass die Vereine keine Gastfans mehr wollen, nicht unrecht. Aber eine "EVZ - Final - Aktion" wird auch nicht dazu
führen, dass dies ändert. Ausser es kommen natürlich 800 Jungs (und Mädels) nach Ambri und machen ein bisschen "Lärm"......

Doch mein absoluter und voller Ernst!
Warum kann man ein PO Final nicht mit einem Qualispiel vergleichen? Wars dein erster und deshalb was besonderes? Warum kann man es nicht vergleichen, wenns bei einem Protest um die Sache geht und man sich nicht auf der Nase rumtanzen lassen möchte / sollte / will. Bist du genau der Rosinenpickertyp? Qualispiel boykottiere ich, PO-Final bin ich lustig trallala dabei? Oh ja genau sooo sehen Proteste aus
Was spielt die Kälte bei einem Protest für eine Rolle? Echt jetzt, willst mich versuchen zu verarschen oder? Protest geht bei dir also nur bei Schönwetter, aber da darfs dann nicht zu heiss sein oder wie? Bei Regen und warmem Wetter gibts ne Abstimmung ob das nun gutes oder schlechtes Wetter für einen Protest ist :roll: Ja nee is klar
Natürlich kannst nicht du allein mit deinem DeLoreon protestieren, wo schreib ich das? Wobei, können schon, nur ist die Wirkung wahrscheinlich kaum da.
Ich schreibe ja explizit von den grossen Fanszenen (oder halt grössere Masse, wie auch immer) und dass es die vom ZSC ja auch versucht haben und irgendwann aufgegeben haben, mehr nicht.
War der Grund des Ende des Protestes wirklich der PO-Final? Echt, wusst ich nicht mehr, das passt dann aber zu deinen Aussangen...
Aber weils du bist, kannst dich schon wie Homer Simpson an den Pfosten ketten, den Regentanz tanzen und so protestieren, bei Homer hats ja auch funktioniert. Aber hey, Wetterradar konsultieren nicht zu nass und bitte ja nicht zu kalt
Wie du dann in deinem Kommentar irgendwann zum Glück doch noch selber bemerkt hast:
Den Druck den man erzeugen KÖNNTE, liegt natürlich nur in der Masse. Da und in der AUSDAUER.
Ich bleibe dabei:Ein nichterscheinen der Fanszenen ist genau das, was man sich in Ambri (und auch andere Orten) erhofft. 1-0 Ambri! Qualispiel PO-Spielnummer XY Hans wie Heiri!
Was meinst du wo mehr Kohle machbar wäre: (und nur um dies geht es beim aktuellen Beispiel in Ambri)
20 - 250 Auswärtsfans pro Spiel oder durchstuhlen und die Plätze als Sitzplatz oder sogar Saisonkarte verkaufen? Dann wäre natürlich auch kein Polizeiaufgebot mehr notwendig, keinen Glaser der die zertrümmerten Glasscheiben ersetzen muss und und und... -
Fast die gesamte ehemalige U17 mit dabei
Das Schweizer Aufgebot für eines der wichtigsten Nachwuchsturniere der Welt ist bekannt
Vom 31. Juli bis 5. August 2023 findet in Breclav (Tschechien) und Trencin (Slowakei) der Hlinka-Gretzky Cup statt. Die Schweizer U18-Nationalmannschaft hat sich in den letzten Tagen in Davos intensiv auf dieses Turnier vorbereitet.
Der Hlinka-Gretzky Cup ist neben der Weltmeisterschaft das wichtigste Nachwuchsturnier für die U18-Spieler. Head Coach Patrick Schöb hat zwei Torhüter, sieben Verteidiger und dreizehn Stürmer aufgeboten. Die Schweiz spielt zusammen mit der Slowakei, Kanada und Finnland in der Gruppe B, welche ihre Partien im slowakischen Trencin austrägt. In der Gruppe A spielen die USA, Deutschland, Tschechien und Schweden.
Fast die gesamte ehemalige U17 mit dabei
Im ersten Gruppenspiel trifft die Schweiz am 31. Juli um 19 Uhr auf die Slowakei, am 1. August um 15.30 Uhr spielen die Eisgenossen gegen Finnland und den Abschluss der Qualifikation bildet das Spiel vom 2. August um 15.30 Uhr gegen Kanada. Die Playoff- und Finalspiele werden am 4. und 5. August ausgetragen. Der grösste Teil der Mannschaft spielte Ende Januar 2023 bereits als U17 beim European Youth Olympic Festival EYOF in Italien zusammen, als die Schweiz im Final gegen Lettland die Goldmedaille holte. Im Vergleich zu damals sind nur gerade Phileas Lachat, Lenny Giger und Paul Mottard neu mit dabei.
Das Aufgebot im Detail
Torhüter (2):
Kirsch Christian (EV Zug), Lachat Phileas (EHC Biel-Bienne)
Verteidiger (7):
Blessing Niklas (EHC Biel-Bienne), Geisser Mischa (EV Zug), Kurt Joel (EHC Biel-Bienne), Meier Gian (GCK/ZSC Lions), Muggli Leon (EV Zug), Sansonnens Basile (Fribourg-Gottéron), Ustinkov Daniil (GCK/ZSC Lions)
Stürmer (13):
Antenen Robin Nico (EV Zug), Bosson David (GCK/ZSC Lions), Cattin Nolan (EHC Biel-Bienne), Forget Jordan (Lausanne HC), Giger Lenny (Rögle BK / SWE), Grossniklaus Joel (SCL Tigers), Körbler Kimi (HC Davos), Mottard Paul (EHC Biel-Bienne), Ponzetto Yannik (GCK/ZSC Lions), Reber Jamiro (HV71 / SWE), Tarchini Noé (EHC Biel-Bienne), Wehrli Nils (EV Zug), Wey Loris (EV Zug)
Das Schweizer Aufgebot für eines der wichtigsten Nachwuchsturniere der Welt ist bekanntFast die gesamte ehemalige U17 mit dabeisport.ch -
Noch eine kleine Story zum neuen NLB Aufsteiger HCV Martigny:
Im dritten Anlauf soll endlich Ruhe einkehren
Tennisspieler, Musiker und die bewegte Geschichte eines EishockeyclubsViele Eishockeyclubs der Schweiz haben bewegte Geschichten, dazu gehört auch der HCV Martigny, der in der neuen Saison wieder in der Swiss League spielen wird. Die Unterwalliser erlebten in den letzten 30 Jahren zahlreiche Auf und Abs. Dabei hatten auch ein Tennisspieler, ein Musiker und ein russischer Topstürmer Haupt- und Nebenrollen inne.
Beginnen wir aber von vorne: Gegründet wurde der Verein 1939. In den 50er-Jahren spielte der HC Martigny in der damaligen Nationalliga A. Danach waren die Unterwalliser oft in der zweit- und dritthöchsten Eishockeyliga vorzufinden. Machen wir einen Sprung in die 90er-Jahre, als Martigny unter Präsident René Grand in der damaligen Nationalliga B vorne mitspielte.
Der Präsident galt aber auch als impulsiv und entliess in seiner Zeit 22-mal den Trainer, wie der Bund berichtete. Darunter einmal sogar in der ersten Drittelspause. Er selbst übernahm ab dem zweiten Abschnitt das Kommando und das Spiel gegen den Lausanne HC konnte tatsächlich noch gedreht werden. Wie Grand tickte, zeigt auch eine Geschichte aus dem Jahr 1998, als er den ehemaligen Schweizer Tennisspieler Jakob Hlasek lizenzieren wollte. Hlasek spielte in seiner Juniorenzeit auch Eishockey, zu mehr als einigen Probetrainings reichte es aber nicht.Der freiwillige Abstieg
1999 spielten die Unterwalliser nicht mehr vorne mit. Sie mussten als Tabellenletzter in die Abstiegsrunde und zogen sich dort schliesslich wegen Geldsorgen aus der Nationalliga B zurück.
Sechs Jahre vergingen, bis sich Martigny auf die Saison 2005/06 hin in der zweithöchsten Schweizer Eishockeyliga zurückmeldete. Dieses Intermezzo war allerdings von kurzer Dauer. 2008 konnten keine Geldgeber für eine Existenz in der Nationalliga B gefunden werden und so entschied der Verein an der Generalversammlung, sich aus der Liga zurückzuziehen, bereits zum zweiten Mal hatte der Club also Geldsorgen.
Der HC RED Ice entstehtEine Fusion mit dem HC Verbier Val-de-Bagnes erschuf das neue Team HC Red Ice Martigny-Verbier-Entremont. Finanziert wurde die Profimannschaft von einer Gruppe russischer Investoren. Entsprechend dauerte es nicht lange, bis Martigny zurück in der zweithöchsten Liga war. 2012 war der Aufstieg Tatsache, mit Albert Malgin, dem Vater von Denis Malgin, wurde ein bekannter Trainer verpflichtet. Assistenztrainer wurde Igor Fedulov. Der russische Topstürmer lief zwischen 1995 und 1998 sowie der Saison 2011/12 für Martigny auf. Sein Name ist heute noch im Forum d'Octodure, dem Stadion der Unterwalliser, mit dem Trikot unter dem Dach verewigt.
Wie es mit Investoren so ist, gibt es aber auch eine Schattenseite. Als sich die Russen 2017 entschieden, die Profimannschaft des HC RED Ice nicht mehr zu finanzieren, folgten sogleich die ersten Geldprobleme. Es folgte der Konkurs und damit der Ausschluss aus der zweithöchsten Schweizer Eishockeyliga.
Neuer Anlauf unter dem Namen HCV Martigny
Anschliessend folgte die zweite Fusion des Vereins. Der Sion HC und der HC Monthey-Chablais wurden zum HC Valais-Chablais. Heute laufen die Mannschaften unter den Namen HCV Martigny (Swiss League) und HCV Sion (1. Liga) auf.Zur Geschichte der Unterwalliser gehören auch die grossen Namen. Einer davon ist Bastien Baker. Der Schweizer Musiker spielte bekanntlich im Nachwuchs von Monthey, Gottéron und Lausanne, entschied sich danach aber für seine Musikkarriere. In der Saison 2020/21 gab er sein Comeback beim HCV Martigny. Dieses dauerte allerdings aufgrund von COVID-19 nur gerade vier Partien.
In dieser Saison schaffte der HCV Martigny im Februar den Triumph im National Cup, der ab der kommenden Saison auch die Swiss-League-Teams beinhalten wird. Im Final wurde der EHC Arosa mit 2:0 bezwungen. Es war der erste von zwei Erfolgen in der vergangenen Spielzeit. In den Playoff-Halbfinals setzte sich der HCV Martigny erneut gegen Arosa durch und sicherte sich damit den Aufstieg in die Swiss League. Den Titel holten sich die Unterwalliser dank eines Finalsiegs im fünften und entscheidenden Spiel gegen den EHC Thun.
Der HCV Martigny nimmt also einen neuen Anlauf in der Swiss League und hofft wohl auf ruhigere Zeiten, aber ob das bei dieser Geschichte überhaupt möglich ist?
https://sport.ch/hcv-martigny/1…-eishockeyclubs -
Er wurde in diesem Jahr gedraftet
Servette-Goalie wird in der kommenden Saison in Kanada das Tor hütenDer junge schweizerisch-französische Torhüter Antoine Keller wird in der kommenden Saison in Kanada spielen. Zuletzt gehörte er dem Genève-Servette HC an.
Antoine Keller wurde im diesjährige Draft von den Washington Capitals in der siebten Runde an 206. Stelle gezogen. Kurz danach durfte der 18-jährige französische Juniorennationalspieler am Developement Camp der Caps teilnehmen. Wie novacapsfans.com schreibt, spielt Antoine Keller ab der kommenden Saison für die Acadie-Bathurst Titans in der kanadischen Juniorenliga QMJHL. Der junge Torhüter meint zu diesem Schritt: "Das nordamerikanische Eishockey ist ganz anders, schon die Spielfelder sind kleiner. Für einen Torhüter ändert sich dadurch eine Menge, was die Position und die verschiedenen Spiele angeht. Ich denke, Washington wird in diesem Jahr genau darauf achten, wie ich mich an diese Spielfelder anpasse. Ich spiele gerne auf kleinen Eisflächen, ich hatte die Gelegenheit, während der Weltmeisterschaft in Norwegen dort zu spielen und es hat mir sehr gut gefallen." Mit dem Draft und dem Wechsel nach Nordamerika hat er nun zwei kleine, aber wichtige Schritte machen können, sich den Traum von der NHL verwirklichen zu können.
-
Da pissen einige Vereine nun dem Verband und dem Waibel etwas ans Bein. Ich finds en geile Zug vo de Zuger :twisted:
Sovill zum Thema es hat keine Spieler für ein Prospectcamp und der EVZ und ZSC stellen sich gleich internationaler Konkurrenz.
Meine MeinunG: Top gelöst! 10x besser als dieses Sichtungscamp mit Gehirnwäsche!
Schade machen sie es nicht während de SpenglerCup ;P aber klar da sind dann meistens U- WM`s.
Könnte man auch mal schauen gehen, meistens Top Niveau und der eine oder andere Star der Zukunft wird da auch zu sehen sein!
Die EVZ-Prospect-Challenge
Der EVZ ruft einen "Spengler Cup für die besten europäischen U20-Teams" ins Leben
Vom 17. bis 20. August findet in Zug ein U20-Turnier mit hochkarätigen Teams aus den europäischen Top-Nationen statt.OK-Präsident Roland Schmid, Leiter der Hockey Academy, spricht von einer Champions Hockey League auf Nachwuchsebene, Sportchef Reto Kläy von einem Spengler Cup für die besten europäischen U20-Teams. Die Erwartungen und die Vorfreude bei den Beteiligten sind hoch: Mit Rögle BK, den Jungadlern Mannheim, IFK Helsinki, Bili Tygri Liberec und den GCK/ZSC Lions treffen die EVZ U20-Elit nicht nur auf den aktuellen Schweizermeister in der höchsten Nachwuchskategorie, sondern auf hochkarätige Teams aus den Top-Nationen Finnland, Schweden, Deutschland und Tschechien.
Zum Auftakt der 1. EVZ Prospects Challenge treffen am Donnerstag, 17. August die vier ausländischen Teams aufeinander.
Liberec, Helsinki und die ZSC Lions sind in die Gruppe A eingeteilt, Mannheim, Rögle und der EVZ in die Gruppe B.
Aus den Resultaten der zwei Gruppenspiele ergeben sich die Paarungen für die Finals um die Plätze 1–6 am Sonntag. Mit Ausnahme des Finals um den 3./4. Rang finden alle Spiele in der Bossard Arena statt. Der Eintritt ins Stadion ist kostenlos. -
Rappi boykottiert ZU RECHT den Scheiss Ambri Auswärts Sektor! CHF 40.00 für ein Stehplatz Ticket (notabene CHF 5.00 mehr als das Heim Stehplatz Ticket).
Unglaublich und unfassbar……
Nimmt mich Wunder ob unser Block evtl. ähnliches vor hat.
Gesendet von iPhone mit Tapatalk
und genau das ist es doch was sie in Ambri wollen: möglichst keine Auswärtsfans mehr! Der Boykott kommt ja Ambri noch so gelegen!
So können sie dann immer sagen: sind ja jeweils nur ein paar Nasen gekommen, lohnt sich also nicht, Auswärtssektor wird eingestampft...Hat nicht S. Leuenberger nach dem Ambri (oder wars gg Klöten?) Theater in der SLA mal vorgerechnet was man bei vollem Sektor einnimmt/ ausgibt und die Schäden massiv höher waren als man eingenommen hat?
Dies ist doch auch genau ein Grund warum zBsp. die grösseren Fanszenen der Basler, Zürcher, Hoppers, Luzerner oder Berner einfach trotzdem anreisen und halt vor dem Stadion "warten/feiern"
Haben der ZSC doch auch gemacht in Zug als die ID Kntrolle eingeführt worde. Ist das noch immer so?
Wo hast du als Sicherheitschef die 200er Meute lieber vor dem Stadion oder im Stadion?
Nicht aufgeben!!
-
Habe ich das Konzept richtig verstanden, dass er die 50km Runde einfach so lange fährt, bis er nicht mehr kann?
Hmmm so verstehe ich das auch.
Es steht aber nicht in welcher Kategorie er startet. So wie es beschrieben ist würde mMn. Marlon bei Tortour Myself starten.
Herte Chrieger!!!
Hier von die off. HP:
https://www.tortour.com/rennformate/ultracycling/WAS IST NEU ZUM 15. JUBILÄUM?
Formate: Neue und klare Formatbezeichnungen: TORTOUR 1000, TORTOUR 500, TORTOUR 250
Neues Format: TORTOUR Myself – Teste Deine Grenzen!
Das perfekte Format, wenn du herausfinden willst, wie weit Du mit Deinem Velo kommen kannst. Bestimme Deine eigene Startzeit und fahre die 50 km lange Strecke, so oft Du kannst in 24, 12 oder 9 Stunden.
Auch als 2er-/3er-Team Prolog: Auf einen Prolog wird verzichtet.Teams: Neuer Team-Spirit
- Bei 4er- und 6er-Teams sind immer mindestens die Hälfte der Teammitglieder auf der Streck
- Die Teams können die Einsätze und Distanzen ihrer Athlet*inne frei bestimmen und jederzeit Wechsel vornehmen
- Teamfahrt (gesamtes Team) auf der letzten Etappe
- Nur ein Begleitfahrzeug pro Team
Strecken: Neue Strecken führen immer wieder zurück in die KEK, Küsnacht
- TORTOUR 1000 – 4 Mal: nach 500, 750, 950 und 1‘000 km
- TORTOUR 500 – 3 Mal: nach 250, 450, 500 km
- TORTOUR 250 – 2 Mal: nach 200 und 250 km
- TORTOUR Myself – x-Mal: nach 50, 100, 150, 200 km usw.
-
Hauptsache ein Farmteam für 2-3 NLA Vereine...
Zudem wurde ein Trainer gefunden
Die Bellinzona Rockets haben einen weiteren Partnerclub in der National League gefundenWie erwartet, übernimmt Raffaele Sannitz an der Bande der Bellinzona Rockets. Ein weiterer Partnerclub in der National League wurde ebenfalls
gefunden.
Fast seine ganze Karriere verbrachte der heute 40-jährige Raffaele Sannitz beim HC Lugano. Seit zwei Jahren war er nun Trainer der U20 des HC Ambri-Piotta. Jetzt übernimmt er bei den Bellinzona Rockets erstmals ein Traineramt im Erwachseneneishockey. Sein Assistent wird Diego Scandella sein. Mit den SCL Tigers haben die Bellinzona Rockets, neben dem HC Ambri-Piotta, einen weiteren Partnerclub aus der höchsten Liga gefunden. Mit dem HC Lugano befindet man sich noch immer in Gesprächen über eine mögliche Zusammenarbeit. Das Team der Rockets soll dabei aus zehn bis zwölf eigenen Spielern sowie Perspektivspielern von Ambri und Langnau bestehen. Auf den Importpositionen plant man mit den beiden sehr talentierten Youngsters Jiri Felcman (SCLT) und William Hedlund (HCAP). Der tschechische Center Felcman wurde gar im diesjährigen Draft von den Chicago Blackhawks gezogen (3. Runde, 93.Stelle).
https://sport.ch/bellinzona-roc…league-gefunden -
Marlon Graf verfolgt ein ambitioniertes Ziel
ZSC-Youngster will bei einem Ultracycling-Event seine Grenzen ausloten
Marlon Graf zählt bei den ZSC Lions zu den hoffnungsvollen Talenten für die Zukunft, weswegen man dem 20-Jährigen zuletzt auch einen neuen Vertrag bis 2025 unterbreitet hat. Der Offensivspieler hat jedoch nicht nur eine Leidenschaft fürs Eishockey, sondern auch fürs Radfahren.
Wie die ZSC Lions auf ihrem Instagram-Kanal in einem Post verraten hat, verfolgt der Youngster ein ambitioniertes Ziel. So will Marlon Graf bei der TORTOUR in der 50 Kilometer Myself Kategorie am Start stehen. Die TORTOUR ist der grösste mehrtägige Nonstop-Ultracycling-Event der Welt.
Das Rennen mit Start und Ziel auf der KEK in Küsnacht fordert Radsportlern und ihrer Crew alles ab: In nur zwei Tagen ist eine 1000 Kilometer lange Nonstop-Rennstrecke über mehrere Alpenpässe rund um die Schweiz zu meistern – Tag und Nacht, solo oder im Team.
https://sport.ch/zsc-lions/1147…renzen-ausloten -
Die Zürcher laden am 19. August zum Season Opening ein
Gleich drei Testspiele der ZSC Lions können gratis in der Swiss Life Arena verfolgt werden
Es geht nicht mehr allzu lange, bis die NL-Teams in die entscheidende Vorbereitung für die neue Saison starten. Die ZSC Lions laden für am 19. August zum Season Opening gegen Schwenningen ein, zu welchem die Fans Gratis-Tickets ergattern können.
An jenem Tag bieten die Zürcher den ZSC-Anhängern gleich einige Highlights an, wobei das Rahmenprogramm unter folgendem Link angeschaut werden kann. Gratis-Tickets für das Spiel können hier geholt werden.
Die ZSC-Fans geniessen ausserdem sowohl am Mittwoch, 9. August, als auch am Dienstag, 5. September, freien Eintritt zu den Testspielen gegen die GCK Lions (19:00 Uhr) resp. den HC Ajoie (19:30 Uhr). Es ist kein Ticket notwendig. Zutritt über die Eingänge auf der Ostseite, Türöffnung jeweils eine Stunde vor Spielbeginn. Verpflegungsmöglichkeiten sind vorhanden. Es stehen keine Parkmöglichkeiten zur Verfügung.
https://sport.ch/zsc-lions/1147…verfolgt-werden
Highlights hier:
https://www.zsclions.ch/news/artikel/z…10-68c9f748e970ZSC Lions Season Opening-Party am Samstag, 19. August
Die ZSC Lions laden ihre Fans zum Season Opener 2023/24 in die Swiss Life Arena ein. Samstag, 19. August 2023, ab 10:00 Uhr. Gratis-Tickets für das Testspiel gegen Schwenningen um 16:30 Uhr sind ab sofort in unserem Online-Ticketing erhältlich!
Wir nehmen das Testspiel gegen Schwenningen zum Anlass, mit unseren Fans gleich einen ganzen Tag lang die neue Saison einzuläuten.
Mit folgenden Highlights:- Öffentlicher Eislauf in der Swiss Life Arena
- Geführtes Plauschtraining für alle in der Trainingshalle
- BBQ & Warmup-Party mit DJ
- Testspiel und Mannschaftspräsentation (Gratis-Ticket notwendig)
- Im Anschluss Sommerfest inkl. Autogrammstunde mit der ganzen Mannschaft -
Philipp Kurashev steht vor zwei entscheidenden Jahren
Ein etwas zu hoch dotierter Vertrag und die Konstanz als entscheidender FaktorDer Schweizer NHL-Spieler, Philipp Kurashev, hat einen neuen Vertrag unterschrieben. Bei den Chicago Blackhawks kassiert der 23-Jährige in den nächsten zwei Jahren jeweils 2.25 Millionen US-Dollar. Diesen Vertrag und seine Zukunft, die nun gesichert scheint, wollen wir etwas genauer unter die Lupe nehmen.
Dass Kurashev am Ende einen Vertrag über zwei Jahre unterzeichnete, lag an den Chicago Blackhawks. Die beiden Parteien handelten den neuen Kontrakt nämlich vor dem Schiedsgericht aus, das auch den Lohn des Schweizers bestimmte. Die Blackhawks konnten einzig über die Dauer des Vertrags entscheiden und wählten zwei Saisons.
Vonseiten der Blackhawks-Supporter gab es zahlreiche Reaktionen zum Vertrag Kurashevs. Viele davon fanden, dass der Schweizer überbezahlt sei, für die bisherigen Leistungen, die er in der NHL gezeigt hat. In der letzten Saison kam der Nati-Spieler in 70 Partien auf 25 Scorerpunkte und neun Tore. Das war seine bislang beste Spielzeit in der besten Liga der Welt. Es wäre aber sicherlich auch mehr drin gelegen, schliesslich stand Kurashev im Schnitt über 17 Minuten pro Spiel auf dem Eis.
Der Salary Cap sollte den Chicago Blackhawks in den nächsten zwei Jahren keine Probleme machen Die sogenannte Lohnobergrenze wird in vielen Ligen der USA eingesetzt und so auch im Eishockey. Die Lohnsumme der Spieler darf in der Saison 2023/24 83.5 Millionen US-Dollar nicht überschreiten. Bei einigen Teams ist der Salary Cap jeweils eine Gratwanderung, nicht so bei den Chicago Blackhawks. Das Team aus dem Bundesstaat Illinois kommt derzeit auf eine totale Lohnsumme von 70.635 Millionen US-Dollar. Es könnten also theoretisch noch für fast 13 Millionen US-Dollar Spieler unter Vertrag genommen werden.Auf die Saison 2024/25 hin wird erwartet, dass der Salary Cap auf rund 88 Millionen US-Dollar ansteigen wird. Bei den Blackhawks werden nicht weniger als 16 Verträge auslaufen. Ob mit allen Spielern verlängert werden wird, kann jetzt noch nicht gesagt werden. Aber der nötige Cap Space ist auf alle Fälle vorhanden, auch mit dem Vertrag von Philipp Kurashev.
Die Konstanz bei Philipp Kurashev als entscheidender Faktor
In der vergangenen Saison erhielt der Schweizer so viel Eiszeit wie noch nie zuvor in der NHL. Dennoch kam Kurashev, wie bereits erwähnt, "nur" auf 25 Scorerpunkte. Deshalb wird der neue Vertrag auch entsprechend von den Fans hinterfragt. Wirklich falsch liegen sie mit ihren Annahmen auch nicht. Man darf durchaus sagen, dass Kurashev etwas überbezahlt wird. Legt der Stürmer aber eine tolle Saison hin, werden in der Saison 2024/25 bestimmt alle mit dem Vertrag zufrieden sein, so ist der Lauf der Dinge.
Es ist aber ohne Frage, dass sich Philipp Kurashev noch weiterentwickeln und an seiner Konstanz arbeiten muss. Gerade bei der Konstanz konnten beim Schweizer immer wieder Defizite festgestellt werden. Am einen Abend zeigt er eine absolute Top-Leistung und spielt die gegnerischen Verteidiger schwindlig, während ihm am nächsten Tag überhaupt nichts mehr gelingt. Wird der Linksschütze konstanter, wird er sogleich auch mehr Scorerpunkte sammeln und niemand wird mehr über die 2.25 Millionen US-Dollar sprechen, die er verdient.Gerade die nächsten beiden Saisons werden bei Philipp Kurashev also zeigen, in welche Richtung seine Karriere weitergehen wird.
https://sport.ch/chicago-blackh…eidender-faktor -
Hier noch das ganze Inti von der ZSC HP: https://www.zsclions.ch/news/artikel/f…kaffee-antrieb/
Finnischer Motor mit Kaffee-AntriebJuho Lammikko ist in seiner ersten Saison mit den ZSC Lions zum Publikumsliebling avanciert. Der finnische Sturmtank mit dem breiten Grinsen spricht über Prinzipien, Familie und Niederlagen. Und er verrät sein Kaffee-Geheimnis.
«But first, Coffee», sind die ersten Worte von Juho Lammikko in der Homebase der ZSC Lions, bevor wir uns auf den Weg in die Zürcher City machen. Noch kurz auf den Knopf mit der Bohne drücken, Becher volllaufen lassen mit schwarzem Kaffee und ab geht’s mit unserem Fotografen in die Stadt. Die Nummer 83 ist zur vergangenen Saison von den Vancouver Canucks zum Löwenrudel dazugestossen und hat im Laufe der Spielzeit seine Arbeitspapiere um weitere zwei Jahre verlängert. Die Gründe dafür sind simpel: «Ich habe schon einige Stationen erlebt in meiner Karriere. Hier hast du alles. Einen friedlichen Lifestyle, eine grossartige Stadt und sportlich gesehen die besten Voraussetzungen mit der Swiss Life Arena.» Natürlich sind die Mitspieler ein weiterer wichtiger Faktor, den der 27-Jährige hervorhebt. «Bis auf wenige Neuzuzüge im Kader werden wir in der nächsten Saison das gleiche Team haben. Da kann etwas heranwachsen. Wir haben eine spezielle Truppe, nun möchten wir nächste Saison ein besseres Resultat erzielen.»
Umgang mit NiederlagenJuho Lammikko hasst es zu verlieren, wie er uns verrät beim Spaziergang über die Quaibrücke mit Aussicht auf die Zürcher Skyline. Egal bei welchem Spiel, einer Niederlage schaut der Center nie gerne ins Auge. Er findet es jedoch extrem wichtig, wie man mit einer Niederlage umgeht. Lange sauer sein, ist zum Beispiel nichts für ihn: «Du kannst es nicht widergutmachen. Was du tun kannst: Sofort daran arbeiten, es das nächste Mal besser zu machen.» Trotzdem: Der verlorene Halbfinal gegen Biel schmerze noch immer. «Wir waren nicht die beste Version von uns selbst», gesteht der Stürmer selbstkritisch ein. Gegeben habe seine Mannschaft alles, daran hat er keine Zweifel. Leider seien die Leistungen in den entscheidenden Phasen nicht gut genug gewesen, um den Meister-Thron zu besteigen.
Das ist Juho Lammikko
«Take it easy» neben dem Eis, «go hard» auf dem Eis. So beschreibt der 190-Zentimeter-Hüne seinen Lebensstil. Für ihn geht harte Arbeit vor, unabhängig vom Ziel. Egal in welchen Bereichen, Lammikko möchte jeden Tag ein wenig besser werden. «You get what you deserve», heisst zu Deutsch: Du bekommst, was du verdienst.
Der Finne und seine Partnerin Julia sind seit wenigen Monaten stolze Eltern des kleinen Emiil. Auf die ersten gemeinsamen Ferien als kleine Familie freut er sich besonders und er kann es kaum erwarten, in seiner Heimat mit dem Sohnemann die freien Tage zu geniessen. Lammikko selbst sieht sich als aufgeschlossenen, ruhigen und chilligen Typen. Dazu ist er äussert humorvoll, was sich besonders in der Mannschaftsgarderobe bemerkbar macht. Mit ihm gibt es immer etwas zu lachen.
Der akribische Arbeiter
Obwohl der Offensivmann der ZSC Lions mit seiner Körpergrösse sehr robust und stark wirkt, hat er die Fans in der Swiss Life Arena oft mit Leichtigkeit verzückt. Das kommt nicht von ungefähr, sondern es steckt viel Arbeit dahinter. Lammikko mag es, über Spielsituationen zu reden und zu analysieren. Sei es nach dem Training, während der Fahrt zu einem Auswärtsspiel oder direkt nach einer Partie. Er ist lösungsorientiert und versucht mit seinen Mitspielern Antworten zu finden. «I just wanna win», sagt er mit Blick über den Zürichsee. Für den Erfolg muss harte Arbeit her und dafür ist er sich nie zu schade. Egal welches Dress der Name Lammikko ziert, der Mann, der es trägt, will immer gewinnen. «Das treibt mich täglich an, um besser zu werden.»
Und dann gibt es noch den Kaffee
Im Gran Café Motta am Limmatquai bittet die Frau hinter der Theke unseren Sturmtank, sich selbst das Gebräu aus der Maschine zu lassen. Der Kaffeeliebhaber gönnt sich gleich zwei Tassen feingemahlenen Kaffee. Die zweite Runde während des Gesprächs geht aufs Haus und es scheint, als hätte es die Barista geahnt: Juho Lammikko kann einem gutriechenden Espresso nicht widerstehen. Am Tag gönnt er sich gut und gerne vier bis fünf Tassen. Für den Center ein nicht unwichtiges Elixier, um seine Leistung abrufen zu können: «Ich muss ganz ehrlich sein, der Motor läuft nur mit Kaffee», erklärt er lachend. Ob es wirklich die Zauberformel ist für weitere Tore und Assists (40 Punkte in der Saison 2022/23), wird wohl auf ewig ein Geheimnis bleiben. Doch bleibt seine Punkteausbeute weiterhin so hoch, werden wir noch oft den Namen Lammikko durch die Stadionlautsprecher hören. Hoffentlich kann die Kaffeemaschine in der Lions-Homebase unseren finnischen Antreiber weiterhin zum Toreschiessen beflügeln.
Steckbrief
Geburtstag: 29. Januar 1996
Alter: 27-jährig
Grösse: 1.90m
Gewicht: 92kg
Nationalität: Finnland
Position: Stürmer
Bei den ZSC Lions seit: 2022/23
Vorherige Teams: Ässät, Kingston Frontenacs, Portland Pirates, Springfield Thunderbirds, Florida Panthers, Kärpät, Metallurg Magnitogorsk, Vancouver Canucks
Lieblingssport nebst Hockey: Tennis
Lammikkos Favoriten
Lieblingsessen: Pizza
Der lustigste Mitspieler: Simon Hrubec
Wer hat den besten Flip-Pass: Christian Marti
Schlechtester Two-Touch-Spieler: Willy Riedi
Lieblings-Eishockeyspieler: Dean Kukan
Wer hat den besten Modegeschmack: Nicht Simon Hrubec
-
Juho Lammikko erzählt auch, warum er in Zürich verlängert hat
ZSC-Finne ist überzeugt davon, dass bei den Lions etwas heranwachsen wird
Juho Lammikko wusste in seiner ersten Saison für die ZSC Lions durchaus zu gefallen, sammelte der Finne doch 44 Scorerpunkte (26 Tore und 18 Assists) aus 60 Partien. In seiner zweiten Saison soll es nun noch besser laufen.
Im Verlaufe der letzten Spielzeit hat der 27-Jährige seinen Vertrag vorzeitig um zwei Jahre verlängert. "Ich habe schon einige Stationen erlebt in meiner Karriere. Hier hast du alles. Einen friedlichen Lifestyle, eine grossartige Stadt und sportlich gesehen die besten Voraussetzungen mit der Swiss Life Arena", wie er auf der Homepage der ZSC Lions die Gründe benannte. Natürlich hat ihn auch der Erfolgshunger zur Vertragsverlängerung bewegt. "Bis auf wenige Neuzuzüge im Kader werden wir in der nächsten Saison das gleiche Team haben. Da kann etwas heranwachsen. Wir haben eine spezielle Truppe, nun möchten wir nächste Saison ein besseres Resultat erzielen."
Der Finne ist einer, der es hasst, zu verlieren. Es sei jedoch wichtig, wie man mit Niederlagen umgehe. "Du kannst es nicht wiedergutmachen. Was du tun kannst: Sofort daran arbeiten, es das nächste Mal besser zu machen." Trotzdem nagt das Halbfinal-Out gegen Biel noch immer an ihm. "Wir waren nicht die beste Version von uns selbst." Letztlich seien die Leistungen in den entscheidenden Momenten nicht gut genug gewesen, um auf den Meister-Thron zu steigen. Eine Tatsache, die nächste Saison besser werden soll.
https://sport.ch/zsc-lions/1147…ranwachsen-wird