Beiträge von Mirko

    nö, die haben jetzt auch einen positiven. erst noch einen, der gegen den fcz nicht gespielt hat!

    Das wars dann wohl mit der Meisterschaft... Oder handhaben die das so wie beim GC-Spieler?

    Wie ich schon gesagt habe: In allen anderen Ligen bringt man es einigermassen über die Bühne und die Schweizer SüperLig macht sich lächerlich. Gewiss, auch Deutschland und Italien hatten Fälle, das war aber zu Beginn der Wiederaufnahme und nicht Wochen nach dem Restart.

    NZZ: Leben mit dem Virus: Viel Vergnügen!

    Vorbei ist es mit der Solidarität. Die Leute wollen wieder Spass. Manche stilisieren ihren Leichtsinn gar zum Akt des zivilen Widerstands.

    Konrad Paul Liessmann

    14.07.2020, 05.30 Uhr

    Wenn der Eindruck nicht täuscht, ändern wir gerade wieder einmal unsere Einstellung zu Leben und Tod. Waren angesichts der ausbrechenden Corona-Pandemie vor wenigen Monaten Angst und Panik die vorherrschenden Emotionen, scheint sich nun eine neue Sorglosigkeit breitzumachen. Obwohl die Gefahr nicht gebannt ist, weder Medikamente noch Impfungen bereitstehen, stossen die ohnehin nur mehr rudimentär empfohlenen Vorsichtsmassnahmen zunehmend auf Unverständnis. Die Deutungshoheit ist von den Virologen auf die Psychologen und Verhaltensökonomen übergegangen, die uns eindringlich darauf hinweisen, dass der Mensch keinesfalls längere Zeit ohne Partys, Feste, Alkoholexzesse, kollektive Ekstasen, Reisen und Ferien am Meer auskommen kann.

    Eine neue Kaltschnäuzigkeit

    Natürlich versteht man die Sorgen der Tourismusindustrien und Gaststätten, und eine ernsthafte Debatte, wie den sozialen und ökonomischen Folgen der Krise zu begegnen sei, ist notwendig. Deshalb den Konsum zur ersten Menschenpflicht zu erklären, scheint doch etwas übertrieben zu sein. Immerhin wird uns dadurch klargemacht, worin wir den eigentlichen Sinn unseres Lebens zu sehen haben: Verbrauchen sollst du! Sollst verbrauchen!

    Der mentale Sinneswandel, der sich nun abzeichnet, ist dennoch erstaunlich. Unsere Präferenzen ändern sich rascher, als es sich Friedrich Nietzsche, der grosse Umwerter aller Werte, je hatte träumen lassen. Aus der vielbeschworenen Solidarität der ersten Stunden, aus der gegenseitigen Rücksichtnahme im Dienste der Gesundheit aller ist eine neue Kaltschnäuzigkeit geworden, die das Recht auf uneingeschränkten Spass gegen die Beachtung noch der simpelsten hygienischen Standards auszuspielen weiss.

    Dass nach allem, was wir mittlerweile wissen, die hartnäckigen, ja gehässigen Diskussionen über die Wirksamkeit des Nasen-Mund-Schutzes fortgesetzt werden, dass die Aufforderung, in bestimmten Räumen und Situationen Masken zu tragen, als Eingriff in die persönliche Freiheit gilt und vorsichtige Menschen als Feiglinge betrachtet werden, ist irritierend. Im vollen Wissen eines positiven Befundes eine Bar oder eine fröhliche Gesellschaft aufzusuchen und dabei ein potenziell gefährliches Virus zu verbreiten, ist auf dem besten Wege, zu einem sozial akzeptierten Verhalten zu werden. Leben mit dem Virus, lautet die dazugehörige Parole. Manche stilisieren solchen Leichtsinn sogar zu Akten des zivilen Widerstands. Wer hechelnd drängelt, darf sich als Freiheitskämpfer fühlen. Weit haben wir es gebracht. Einige Unannehmlichkeiten in Kauf zu nehmen, die vielleicht lästig sein mögen, aber niemanden wirklich einschränken, scheint uns schon zu viel verlangt. Von der wortreich beschworenen Selbstverantwortung bleibt in der Realität nichts übrig als das Selbst.

    Resilienz ist nur ein Schlagwort

    Man kann das durchaus verstehen. Die moderne Gesellschaft ist nicht für längere Phasen der Unsicherheit geschaffen. Resilienz ist nur ein Schlagwort, mehr nicht. Krisen machen uns, im Gegensatz zu einer verbreiteten Ideologie, nicht innovativ, sondern konservativ. Trotzig fordern wir die sofortige Rückkehr zum Status quo ante! Das Ansinnen, auf etwas, und sei es nur für eine begrenzte Zeit, zu verzichten, kollidiert mit einem seit langem propagierten Anspruchsdenken. Goethes «Entbehren sollst du! Sollst entbehren!» überlassen wir gerne seinem frustrierten Faust, mit uns hat das nichts mehr zu tun. Also dann: Hinein ins Menschengewühl, für prickelnde Spannung ist jedenfalls gesorgt. Risikosportarten erübrigen sich in diesem Sommer, es genügen die biederen Strandferien, um sich als Held zu fühlen. Manche werden vielleicht auf der Strecke bleiben, aber das darf die Stimmung nicht mehr trüben. Viel Vergnügen!

    :applaus::applaus:

    es ist ja schon so zurückgedrängt, dass wir ein normales leben führen könnten!

    Ist es eben genau nicht...

    Seit dem letzten Lockerungsschritt führen wir noch lange kein "normales Leben wie früher", trotzdem sind die Fälle in kurzer Zeit von einer einstelligen Zahl wieder auf fast 150 hochgeschnellt. Ich will nicht wissen, wie das ausgesehen hätte, wenn man Anfang Juni wieder alles so erlaubt hätte wie es noch Anfang Jahr war...

    Der grösste Witz ist aber, dass die Teams gar nicht zumindest wöchentlich einen Test machen müssen wie im Ausland. Angesichts dessen wird sich jeder andere Club nun hüten einen weiteren Corona-Fall zu publizieren und notfalls den Spieler als "verletzt" melden und intern in Quarantäne schicken ohne grosses Aufsehen zu generieren.

    Finde ich auch einen Witz! Der zweite Teil des Postings hat sicherlich etwas wahres. Wenn das dann aber doch herauskommt, dann würde es wohl juristische Schritte gegen den Club geben! Ganz unter Verschluss halten kann man einen Coronatest übrigens nicht, die Clubs müssen das ja an ein Labor schicken und dieses ist verpflichtet das dem BAG zu melden, bzw. wegen Contact Tracing müsste das eigentlich auch von Amtes wegen dem entsprechenden Kanton weiter gemeldet werden.

    Auf Watson fordert übrigens ein Journalist, der FCZ solle mindestens auch gegen St. Gallen mit der U21 auflaufen, das wäre dann vermutlich wirklich "Dienst am Schweizer Fussball":

    https://www.watson.ch/sport/kommenta…aft-verfaelscht

    Bis dann weiss man auch ob es für den FCZ überhaupt noch realistisch ist, auf Platz 4 zu schielen. Die Chancen sind ja jetzt mit den zwei kommenden "U21-Spielen" schon mal markant gesunken.

    Und zum verschobenen Spiel gegen Sion: Es kann ja sein, dass dieses Spiel schlussendlich Zünglein an der Waage wird, ob Sion in die Relegation oder gar absteigen muss. Sollte das zu Ungunsten von Sion ausgehen, dann wette ich jetzt schon dass Constantin juristisch dagegen vorgehen wird.

    Niemand weiss, ob Kryeziu der «Patient 0» ist, wo er sich angesteckt hat und ob er sich leichtfertig verhalten hat. Hinweise darauf gibt es keine. Es genügt, dass er ein junger Mann ist, der im Kanton Zürich mit all seinen Vergnügungsangeboten wohnt, um ihn zu verdächtigen.

    Er war offenbar einfach die Person, die Pech hatte, zuerst Symptome entwickelt hat und sich testen liess. Ob er wirklich der "Verursacher" ist, kann hinterfragt werden. Es kann ja auch sein, dass ein anderer der positiv getesteten das Virus zuerst "aufgelesen" hat aber keine Symptome hatte, und es unwissentlich in der Mannschaft weitergegeben hat. Insofern finde ich eine "Hexenjagd" auf Kryeziu nicht wirklich angebracht.

    Leider! Kann ja nicht sein das solche Dinge in jedem Kanton anders geregelt werden! Da hätten die Leute von Verband / Liga eingreifen müssen. In der BuLi ist das klar geregelt.

    Doch, es soll so sein dass die Kantone selber regulieren können. Ok, bei Schweiz weiten Sachen wie Sport könnte man sich besser absprechen, hier sehe ich aber auch den Verband in der Pflicht!

    Ansonsten macht es jetzt definitiv keinen Sinn mehr, wenn es im Tessin einen neuen Hotspot geben würde, dass man Appenzell-Innerrhoden in den Lockout schickt und die gleichen Massnahmen verfügt.

    Immerhin, das was sich viele FCZ-Fans wünschen, ist jetzt ja eingetreten: Der FC Zürich ist national und international wieder einmal in den Schlagzeilen :D:D

    darum nochmals die frage: warum auf den fcz beschränkt, wieso keine massnahmen bei xamax?

    Könnte ich mir schon erklären. Das Virus breitet sich aus, wenn man sich längere Zeit nahe beieinander befindet. Ob das in den wenigen Minuten wo er gespielt hat auch mit Xamax-Spielern der Fall war? Wenn die "normalen Massnahmen" eingehalten wurden, d.h. Mannschaften getrennt aus der Garderobe, kein Shakehands, Desinfizieren/Händewaschen direkt nach dem Spiel, ist die Wahrscheinlichkeit einer Übertrag vermutlich sehr gering. Dass andere Spieler der eigenen Mannschaft angesteckt wurden, ist logisch, die sitzen in der Garderobe und im Bus aufeinander...

    Während auf der ganzen Welt wo noch gespielt wird die Meisterschaften mehr oder weniger gut über die Bühne gegangen sind, führt die Unfähigkeit eines Clubs in der Schweiz zum Chaos.

    Wieso Saison abbrechen? Forfaitniederlagen für den unsäglichen FCZ, und gut ist. Man kann nur hoffen, dass kein Xamax-Spieler angesteckt wurde.

    Es zeigt sich, dass eben genau richtig reagiert wird. Bei einem Viertel bis einem Drittel möglicher Infizierter sind in den ersten Tagen Inkubationszeit negative Tests möglich. Insofern ist ein negatives Testergebnis der restlichen FCZ-Exponenten noch lange keine Garantie, dass kein weiterer Infizierter vorhanden ist.

    Startet unsere Hockey-Saison erst am 1. Januar 2021?

    https://www.watson.ch/sport/eismeist…m-1-januar-2021

    Ich finde diese Diskussionen mit solchen Terminen immer etwas speziell. Wenn uns Corona die letzten Monate etwas gezeigt hat, dass es sehr dynamisch und unvorhersehbar ist. Es gibt immer noch Leute die denken, das Virus verschwinde dann einfach wieder und man kann auf einen bestimmten Zeitpunkt zur Normalität zurückkehren. So wie hier der Hockeyverband: wenn es am 18. September noch nicht geht, dann ist die Situation spätestens Anfang 2021 wider in Ordnung. Daran glaube ich einfach nicht. Es kann sein, dass die Zahlen wieder zurückgehen, man bspw. im Oktober startet aber dann plötzlich in einer Region z.B. im Tessin mehr Fälle auftreten und man dort wieder restriktivere Massnahmen anwendet etc. Man sieht jetzt ja in einigen Ländern wie schnell es gehen kann.

    ich hoffe auch, eine gewisse Normalität kehrt über kurz oder lang wieder ein, denke aber das wird erst mit einem wirksamen Impfstoff wirklich der Fall sein...

    Das ist schon rechtlich umstritten, ob das mit der Verfassung überhaupt vereinbar ist.

    Die Schweiz kennt bei Bundesgesetzen keine Verfassungsgerichtsbarkeit, d.h. das Parlament kann Gesetze verabschieden, welche der Bundesverfassung widersprechen. Auch das Bundesgericht kann diese nicht aufheben. Es ist dafür dem Volk aber möglich, das Referendum zu ergreifen.

    Ist so. Aber wie kurz nach der heissen Phase schon wieder etliche zwingend ins Ausland stressen, oder unbedingt clubben müssen um genau mit etlichen Fremden den Abstand nicht einzuhalten... ich verstehs nicht.

    Das Partyvolk arbeitet mit Hochdruck daran, dass Clubs bald wieder schliessen müssen.

    irgendwie bezweifle ich, dass man bereits in diesem Jahr wieder normal Reisen kann :traurig:

    Wenn man sieht, dass auch bei uns bereits erste Fälle von Reisenden aus dem Ausland eingeschleppt werden, ist das nicht nur zu befürchten...

    In der Schweiz haben wir das "Problem" doch recht gut in den Griff bekommen, und ich hoffe nun dass man dies auch bei Reisetätigkeit nicht fahrlässig aufs Spiel setzt. Reisende, die aus Ländern kommen wo man es überhaupt nicht im Griff hat, wie beispielsweise die USA, soll man bitte 14 Tage in Quarantäne schicken.