Beiträge von Mirko

    :thumbup::nick::applaus:

    WHO zweifelt an Herdenimmunität beim Coronavirus

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann nicht mit Sicherheit sagen, ob das Vorhandensein von Antikörpern gegen das neue Coronavirus einen vollständigen Schutz gegen eine zweite Erkrankung verleiht. Ohnehin deuteten frühe Untersuchungen darauf hin, dass nur ein geringer Teil der Bevölkerung solche Antikörper aufweise, sagte der WHO-Experte Mike Ryan am Freitag.

    Dies spreche auch gegen die Ausbildung einer sogenannten Herdenimmunität. Daher werde diese «vielleicht nicht das Problem der Regierungen lösen», sagte Ryan. Bei einer Herdenimmunität ist ein so grosser Teil der Bevölkerung gegen eine Krankheit immun, dass der entsprechende Erreger sich kaum ausbreiten kann.

    es gibt nicht einen einzigen grund weshalb restaurants - selbstverständlich unter den vorlagen wie in den tagen vor dem lockdown - nicht ab 11.5. bzw. sogar 27.4. wieder öffnen sollen! fragt mal die 260‘000 arbeitnehmer was sie davon halten. und die mindestens nochmals sovielen arbeitnehmer von zulieferbetrieben!

    Den Grund gibt es offenbar, gemäss heutiger Pressekonferenz:

    Zitat

    Koch erinnerte auch an die schlechten Erfahrungen mit beschränkten Auflagen für Restaurants von Mitte März. «Das hat überhaupt nicht funktioniert», sagte er.

    Man kann alle Arbeitnehmer aller Brachen die irgendwie betroffen sind fragen, die sind alle nicht begeistert...

    für mich persönlich die interessanteste Frage: wann kann man wieder für Ferien ins Ausland reisen und vor allem, wohin?

    Die CH-Berge werden diesen Sommer voll sein...

    Ich glaube nicht, dass die Berge viel voller sein werden als sonst. Ja, es werden sicher viel mehr Schweizer in den Bergen sein, aber dafür werden die Massen an Touristen fehlen, die eben auch nicht einfach in die Schweiz reisen können.

    Für mich ist das Konzept zu 100% erkennbar.

    Wir haben die heutige positive Ausgangslage, dank den beschlossenen Massnahmen des Bundesrates.

    Er möchte öffnen und macht dies schrittweise, alles andere wäre einfach nur diletantisch.

    :applaus:

    Ich bin auf jeden Fall auch froh, wie der Bundesrat agiert. Auf einem guten Weg zur Herdenimmunität sind ja einzelne Bundesstaaten der USA, aber so etwas möchte ich in der Schweiz nicht unbedingt erleben.

    Einzig der Umgang mit der Gastronomie finde ich auch nicht ideal, hier hätte man aus meiner Sicht eine gewisse Lockerung machen dürfen, zum Beispiel abhängig von der Fläche des Restaurants eine maximale Kapazität definieren damit man Abstände einhalten kann. Aktuell bieten ja viele Restaurants Take-Away an, dort können die

    Von Restaurants war definitiv nicht die Rede:

    Bis zum 8. Juni will der Bundesrat ein ausführliches Monitoring durchführen und danach über die dritte Etappe beraten. «Wir wollen keinen Blindflug riskieren.» Danach wolle man gegebenenfalls die Strategie anpassen. Die Details zur dritten Etappe will der Bundesrat am 27. Mai beschliessen.

    ......

    Zu den Grossveranstaltung sagt Berset bis zur übernächsten Sitzung wolle man eine Übersicht machen und dann eine Auslegeordnung erstellen.

    Aber vielleicht kommt ja in der Fragerunde noch eine Präzisierung...

    meine zahlen sind fakten, weil sie existenz und jederzeit überprüfbar sind. real existierende zahlen, also fakten. sie sind nicht fakten, weil sie meiner meinung entsprechen! nein umgekehrt, meine meinung habe ich, weil ich mir diese auf grund real existierender und jederzeit überprüfbaren zahlen gebildet habe. also auf grund von fakten.

    Ja, wenn man natürlich nur die Berichte, Fakten und Zahlen anschaut die einem selber in den Kram passen...

    Fakt ist aber, es gibt Dutzende Virologen und hoch angesehene Wissenschaftler, welche es ganz anders sehen. Und die haben auch Zahlen zur Verfügung und können die womöglich sogar noch besser deuten. Und vor allem gibt es fast täglich irgendwelche neuen Erkenntnisse, weil das Virus noch immer ziemlich unbekannt ist.

    Wenn man hier immer mit Schweden argumentiert, die haben eine Einwohnerdichte von 23 Personen / km2. Die Schweiz hat 207 / km2. Lässt sich eher vergleichen mit Grossbritannien (273 / km2), die haben ja bei Corona auch den Schweden-Weg probiert und sind gewaltig auf die Fresse gefallen...

    Ich bin auch für eine gewisse Lockerung, auch in Restaurants. Dort könnte man z.B. eine Reservationspflicht einführen und die Daten der Gäste aufnehmen, im Sinne eines Contact Tracings oder so. Dass es im Sommer keine Konzerte und Fussball gibt, denke ich auch. Aber das ist mir eigentlich egal, ich gehe im Sommer sowieso lieber alleine in die Berge als an irgendwelche Massenveranstaltungen.

    beda stalder, prof. immunologie sagt dass, was ich schon seit 2 wochen sage: risikopatienten noch unter quarantäne halten, alle anderen raus, schnell, sofort! herdenimmunität ist das stichwort. dann sind wir in wenigen wochen/monaten durch! machen wir weiter wie bis jetzt geht die ganze scheisse noch bis zu drei jahren!

    auch klare worte von professor eichenberger, ökonom: wir haben das grösste politikversagen seit 1945, weltweit. hat damit zu tun, dass die regierungen mit den statistiken nicht ehrlich waren. die statistiken, welche sie brauchen sind schlicht unbrauchbar und deshalb auch völlig untauglich als entscheidungsgrundlage!

    Man glaubt immer dem Experten und sucht einen, der die eigene Meinung vertritt... Andere Experten sehen es ganz anders:

    https://www.n-tv.de/politik/Virolo…le21710079.html

    Ich weiss auch nicht, welcher Weg der richtige ist. In Schweden klappt es offenbar, aber Grossbritannien hat es ja auch mit Herdenimmunität versucht, das Resultat ist bekannt...

    Die einen regen sich auf über Menschen, die sich noch in Gruppen aufhalten. Die anderen regen sich auf über die Menschen, welche das denunzieren, etc.

    Sich aufregen über andere Menschen und das öffentlich kund zu tun ist halt offenbar auch in der DNA der Menschen... Ich geniesse lieber das schöne Wetter, zu viel Aufregung schadet schliesslich auch der Gesundheit :cool:


    das ist def. mühsam, eigentlich müsste man die ignoranten der ü65 Risikogruppe dazu verpflichten, dass es keine Wiederbelebungsmassnahmen gibt und sie im Fall der Fälle hinter jüngeren Patienten anstehen müssten: dann wäre es bei einem grossen Ausbruch zumindest für die Ärzte geregelt und sie müssen nicht (in)moralische Entscheidungen treffen?!

    Für Selbstverantwortung im Gesundheitswesen etwas bin ich schon lange, aber bitte dann konsequent. Wer sich beispielsweise mit Rauchen selber mutwillig zerstört, soll eine Behandlung von Lungenkrebs zum Teil selber übernehmen, wer sauft bis zum Umfallen bei einer Leberzirrhose ebenfalls etc. Genauso wie man bei fahrlässig herbeigeführten Unfällen für einen Teil selber verantwortlich ist.


    Das nervt dann doppelt, wenn man sich so einschränkt, wie wir das gerade tun und dann im Migros den Alten mit dem Rollator begegnet.
    Wenn man zusätzlich noch weiss, dass viele Leute gerne ihre Hilfe anbieten würden, aber viele Alte das nicht wollen.

    Auch wenn es mich ebenfalls stört, ein gewisses Verständnis muss man dafür schon auch aufbringen. Viele 70-80+ jährige fühlen sich noch nicht uralt sondern sind eigentlich noch ziemlich fit und sind viel unterwegs. Wenn man denen jetzt sagt, sie müssen wochen- oder sogar monatelang zu Hause bleiben, kann das schon sehr schwer zum Akzeptieren sein und auch psychische Probleme mit sich bringen. Auch wenn die Digitalisierung auch bei den Senioren ankommt, ihr Sozialleben findet halt nach wie vor nicht auf Skype, Facebook oder Instagram statt sondern bei einem kleinen Schwatz im Migros, beim Einzahlen auf der Poststelle, beim Coiffeur etc. Das wie gesagt über lange Zeit zu verlieren ist genauso schwer wie für die jüngere Generation Einschränkungen zu akzeptieren.

    Zudem wollen einige Alte keine Hilfe annehmen, weil sie das als "Kontrollverlust" ansehen, quasi man kann nicht mehr selber für sich sorgen und geht damit den ersten Schritt in Richtung Altersheim. Sagt zumindest eine Kollegin von mir, welche bei der Spitex arbeitet.


    Puh, sind ein paar vom Leben scheinbar doch sehr stark gefrustete Leute hier drin.

    Denke ich auch. Bei gewissen Usern kann man aber getrost die Links nicht beachten, weil dahinter etwas Abstruses zum Vorschein kommen würde...


    ps. was ich aber auch sage: das gesundheitssystem, noch nicht ausgehöhlt von unseren neoliberalen freunden, hätte sogar eine durchseuchung ohne überlastung und grössere probleme ertragen.

    Weshalb wird dann die Schweiz nach wie vor für eines der besten Gesundheitssysteme gelobt? Klar, unsere Cüpli-Sozi-Freunde hätten natürlich am liebsten in jedem Dorf ein Spital gebaut (und gleichzeitig gejammert dass die Krankenkassenprämien noch viel stärker steigen), und das hätte es vermutlich für eine schnelle Durchseuchung auch gebraucht. Aber das ist wie überall im Leben ein Abwägen, nur weil für ein absolutes Topspiel alle 10 Jahre 50'000 Tickets abgesetzt werden könnten, baut der ZSC jetzt auch nicht ein Stadion für 50'000...


    Ich habe nur etwas Mühe mit der Tatsache, dass es uns offenbar so gut geht, dass "wir" es grausam schlimm finden, wenn wir ein paar Wochen nicht raus dürfen, um Party zu machen.

    :nick: :nick:

    Bei einigen ist halt in der Corona-Krise die Hauptsache, dass die Profifussballclubs wieder mit dem Training beginnen können...


    Ist ja logisch. Mit kleineren Bobos geht man momentan auch nicht zum Arzt. Aber nicht unbedingt aus Angst, sonder um die Leute dort zu entlasten. Die Zahnarzttermine hat auf jeden Fall der Zahnarzt abgesagt. Das ist aber auch verständlicher.

    Wenn man verdächtige Symptome hat, sollte man ja den Arzt anrufen und nicht vorbeigehen. Wenn er das Gefühl hat, es könnte Corona sein, dann schickt er dich direkt in ein entsprechendes Spital zur Abklärung. Die "normalen Hausärzte" behandeln keine Covid-Patienten und müssen deshalb aktuell auch nicht entlastet werden. Wie ich gesagt habe ist es eher umgekehrt, es kommen viel weniger Leute. Eine MPA-Kollegin von mir ist aktuell auf Kurzarbeit, weil in ihrer Praxis die Termine um etwa zwei Drittel eingebrochen sind...

    Und beim Zahnarzt ist es so, dass wenn es um Zahnschmerzen geht, man problemlos einen Termin bekommt. Was abgesagt worden ist sind Routinekontrollen und Dentalhygiene.

    Komisches Interview heute im Tages Anzeiger. Es ist ein ABO+ Artikel und ich weiss dass nicht alle es lesen können, ich habe es in der gedruckten Zeitung gelesen.

    https://www.tagesanzeiger.ch/wir-reden-mit-…st-658327666975

    Für mich war eigentlich nur folgender Teil speziell:

    Zitat

    Pochen Sie auf eine Durchführung der Playoffs zu einem späteren Zeitpunkt?
    Wir sind lediglich Inhaber von Sportrechten und haben keinen Einfluss auf die Spielpläne. Es kommt zuerst darauf an, wann die Regierung ihre Massnahmen dahingehend lockert, dass Sportanlässe wieder möglich sind. Dann entscheidet die Liga, ob die Playoffs nachgeholt werden.

    Es hiess doch, die Saison sei beendet, wie kommen die darauf?


    Nur noch ein Nachtrag. Ich habe soeben einen SRF News Tweet gelesen dass Notfallaerzte besorgt sind weil viel weniger Menschen aus Angst vor dem Virus die Notfallaufnahmen nicht mehr besuchen und dies fatale Fogen haben kann. Ich weiss nicht wie dies in der Schweiz ist aber in den USA gibt es im Moment keine Routine Mammograms, Colonoscopies und andere Screenings. Man koennte meinen dass Krebszellen sich nicht mehr vermehren und andere Krankheiten Pause machen nur weil sich im Moment alles um den Coronavirus dreht.

    Das ist in der Schweiz genau gleich, dass die Patienten nicht mehr zum Arzt/ins Spital gehen. Hat letzthin auch der Koch vom BAG gesagt, dass Eltern sich nicht mehr getrauen mit einem kranken Kind zu einer Untersuchung zu gehen und dass dies nicht sein darf... Viele Hausärzte haben auch Kurzarbeit angemeldet, weil die Patienten ausbleiben.

    Was aber nach wie vor gemacht wird, sind Routineuntersuchungen und Check-ups. Einzig sogenannt aufschiebbare Operationen (z.B. künstliches Gelenk) wo man ein Spitalbett belegt, mussten verschoben werden.

    Der volkswirtschaftliche Schaden ist in der Tat immens und er wird noch grösser werden... Es geht nicht nur darum, dass in der Schweiz das Leben stillsteht, sondern auch im Ausland. Zwei Pfeiler der Schweiz sind Exporte und der Tourismus, diese werden das noch lange spüren. Nicht nur bei uns wird sicherlich die Schere arm/reich grösser und es werden sich viele über längere Zeit nicht mehr das Leben leisten können, was sie hatten. Dann kommt noch Druck auf den Immobilienmarkt, das Rentensystem welches schon seit Jahrzehnten hätte reformiert werden müssen etc. Deshalb hoffe ich schon, dass man da irgendwie wieder die Kurve kratzt...

    Im Gesundheitswesen haben wir es offenbar doch recht gut gemacht, wir können es uns auch leisten Patienten aus dem Ausland aufzunehmen. Ich denke man hat alles was nicht notwendig ist einfach einmal abgesagt, weil man ein mögliches Szenario "Norditalien" im Hinterkopf hatte und die Kapazitäten dafür reserviert hat. Im Tessin und auch in einzelnen westschweizer Kantonen ist man ja effektiv auch am Anschlag...


    „mr. dax“ dirk müller. einer börsenguru, der seit jahren warnt...guter typ. cashkurs auf youtube.

    https://youtu.be/-cgS1RAOR4Y

    Jetzt kommen wieder die selbsternannten Gurus, welche es "seit Jahren gesehen haben"... Wenn etwas sicher war wie das Amen in der Kirche, dass die Börse irgendwann mal wider runter kommt, das hätte sogar ein Primarschüler vorhersagen können... Wenn er wirklich so ein Guru ist, wieso warnt er denn "seit Jahren"? Da lag er ja die letzten 5 Jahre komplett daneben...


    Für den Fussball, dem keine Krise etwas anhaben konnte, wird die Corona-Pandemie zur Zäsur. Im Sommer dürften die Transfersummen deutlich sinken. 

    Vielleicht kommt man da wieder zum Idealbild von einigen Fans, welche jeweils ihre Transparente mit "Nein zum modernen Sport" im Stadion aufhängen...


    tönt einerseits verständlich + auch sinnvoll, nur liest man in der letzten Zeit derbe Berichte von jungen die wieder Gesund sind: sind das die absoluten Ausnahmen, dass es sie in dem Alter so fest getroffen hat + vor allem wie hart das zum Teil war?
    Hätte keinen Bock auf dauerhafte Sauerstoffzufuhr und „stiche in der Lunge“, etc, auch wenn es nur paar Tage dauert...

    Ich finde solche "Horrorgeschichten" sinnvoll, es zeigt auch den jüngeren dass sie nicht "unbesiegbar" sind und die Regeln einhalten sollen. Ich denke aber, das sind statistische Ausreisser die es immer gibt, wie es vermutlich auch den einen oder anderen 85-jährigen gibt, welcher das Virus ohne Probleme überstehen wird. Ich würde mir hier nicht zu grosse Sorgen machen und vor allem die Vorsichtsregeln einhalten damit das Ansteckungsrisiko klein ist. Alles andere ist dann halt genau so "Schicksal" wie wenn man eine schwere Krebsdiagnose bekommt.

    Zudem ist es immer auch möglich, dass man sich zwar gesund und fit fühlt, aber trotzdem eine Vorerkrankung hat. Menschliche Organe sind teilweise sehr gut darin, zu kompensieren und sich erst zu melden wenn schon Teile davon irreversibel geschädigt sind. Bei einer bisher nicht diagnostizierten Vorerkrankung kann dann Corona vermutlich grössere Schäden verursachen. Es gibt halt einfach noch nicht genügend wissenschaftliche Studien...

    Gaht scho um echli meh als es paar Hotelzimmer. Da gaht's au um sau-tüüri Sponsore-Verträg.
    Klar us eusere Sicht müessti das eigentlich machbar si. Aber gem. Vertrag füehret SWE/DEN d'WM im kommende Früehling dure.

    D‘WM nöchst Jahr isch in Minsk und Riga planet... SWE/DEN sind ersch 2025 dra