Beiträge von Dani8

    Gleiches gilt schon lange zBsp. beim EVZ, wo der Gästesektor in der alten Herti aus allen Nähten platzte und auch zu Beginn der neuen Bossardarena- eigentlich voll war.
    Dann bei den ersten kleinen Problemen: Personalisierung und das "Problem" löste sich von selbst, der Gästesektor ist selten voll. Keine Probleme mehr! In den ersten Spielen nach den Auflagen ein bisschen trallala, Demos und Boykott, kam auch regelmässig in den Medien, danach regelte sich das für den EVZ zum positiven.

    Der EVZ vertreibt aber nicht nur die potenziellen Krawallmacher, sondern auch mich, indem sie im Gästesektor zusätzlich keine Fahnen, Doppelhalter, Choreos etc. dulden. DAS geht einfach nicht!

    Nö du......aber ich freu mich doch für dich! ;)

    :D darf ich mich anschliessen?

    Ich darf es fast nicht aussprechen, aber meine Motivation hält sich trotz all den Schlägereien und trainerschen Provokationen immernoch in argen Grenzen. Mal schauen wies dann am übernächsten Di. aussieht.

    Hei bracht, und wie! :sensa:

    Jetzt müesstmer die unsäglich WM aktiv boykottiere... :floet::blosswech:

    Bravo, wer hätte das gedacht! Ich lag mit meiner Schwarzmalerei über Yakin voll daneben, anscheinend passt das. Ich verneige mich!

    PS: Mein Plan für die Qatarstrophen-WM: Nur mit möglichst vielen Leuten zusammen die Spiele schauen, sodass nur eine Kiste läuft. Würden das alle machen, sähe es unter dem Strich doch tatsächlich so aus als würden weniger Leute zuschauen :heilig:

    Und Malgin bietet man aus Überheblichkeit nicht mehr auf, nur weil er einmal abgesagt hatte.

    (Ausser er hat mittlerweile seinen Rücktritt eingereicht und ich hab das verpennt...)

    «Wir wollen hier und am Heimturnier in Visp (16./17. Dezember) viele verschiedene Spieler testen und taktische Sachen anschauen», sagt Nationaltrainer Patrick Fischer. Deshalb wird vor der finalen Vorbereitung für Peking keiner zweimal selektioniert.

    Malgin wird dann sicher in Visp dabei sein.

    Ist Grönborg der richtige Mann, Herr Leuenberger?

    Sven Leuenberger erklärt, wo er die Probleme der strauchelnden ZSC Lions sieht. Er spricht über die Arbeit von Coach Rikard Grönborg und hat eine Message für die Spieler.

    Simon Graf
    Publiziert heute um 11:31 Uhr

    Die ZSC Lions liegen zur Nationalteam-Pause auf Rang 6, hinter den Rapperswil-Jona Lakers. Obschon Sie kurz vor Saisonstart noch Denis Malgin engagierten und mit fünf Ausländern spielen. Hatten Sie nicht mehr erwartet?

    Ich bin nicht zufrieden, das ist klar. Aber mir geht es weniger um den Platz in der Tabelle als um gewisse Dinge, die im Spiel nicht passen. Ich dachte, wir würden uns schneller finden, würden kompakter spielen. Der Tabellenrang ist nicht das Schlimme. Mit 1,8 Punkten pro Spiel liegen wir 0,2 hinter unserem angestrebten Schnitt. Das ist nicht dramatisch. Aber ich bin nicht zufrieden mit der Spielweise.

    Erkennen Sie die Handschrift von Rikard Grönborg, wenn Sie das Team spielen sehen?

    Wenn kritisiert wird, Grönborg habe kein System, muss ich das klar von der Hand weisen. Das ist Stammtischgeplauder. Ich weiss, was wir spielen wollen. Aber die Umsetzung ist nicht gut, vor allem im Spiel 5 gegen 5. Was für mich hinten und vorne nicht stimmt, ist das defensive Verhalten der Stürmer. Wir forcieren zu sehr im Forechecking, wo es nicht nötig ist. Die Stürmer sind ungeduldig, der zweite Forechecker hat die Geduld nicht, zu steuern, sondern greift den Puckführenden zu schnell an. Und dann stürzt unser System ein wie Dominosteine. Zudem ist unser Umschaltspiel nicht gut.

    Das ist ein bisschen viel auf einmal. Wo sollte Grönborg ansetzen?

    Entscheidend ist, dass alle unsere Spieler erkennen, dass sie sich in den Dienst der Mannschaft stellen müssen. Ich hatte grosse Freude am Freitag, wie wir gegen Lugano den Vorsprung verwalteten. Wir gestanden den Luganesi keine hochkarätigen Chancen mehr zu. Gut, man kann sagen, Lugano sei nicht gerade im Hoch. Aber mich freute, dass wir es sauber runterspielten. Gegen Langnau waren wir noch blind nach vorne gestürmt wie die Bourbaki-Armee. Da konnte ich kaum mehr zuschauen.


    «Du kannst nie zu viel Talent haben. Aber das Entscheidende ist, dass alle Spieler ihre Rollen akzeptieren.»

    Es heisst ja: Zu viele Köche verderben den Brei. Haben die ZSC Lions zu viele Stars?

    Wir können retour gehen bis zum Lugano des John Slettvoll in den 1980er-Jahren, dann kamen wir mit dem SCB. Wir hatten einmal vier absolute Topcenter: Vrabec, Haworth, Montandon und Triulzi. Da musste einer auf den Flügel ausweichen. Der EHC Kloten, später die ZSC Lions, der HCD mit Reto von Arx, Marha, Rizzi, Taticek, Ambühl und wie sie alle heissen. Du kannst nie zu viel Talent haben. Aber das Entscheidende ist, dass alle Spieler ihre Rollen akzeptieren. Wenn sich unsere Spieler nicht in den Dienst der Mannschaft stellen, gibt es eine lange Saison. Meine Message an die Spieler ist: Hey Jungs, wir wollen hier etwas erreichen! Und wenn der Trainer etwas vorgibt, wird das gemacht! Wenn einer nicht einverstanden ist, darf er gerne zu mir kommen.

    Haben Sie diesen Findungsprozess unterschätzt?

    Wir haben Spieler, die noch nie Schweizer Meister wurden und es unbedingt schaffen wollen. Spieler, die auch deswegen zu uns gekommen sind. Die wollen es so fest, dass sie denken, sie müssten das ganze Hallenstadion auf ihren Rücken nehmen. Und wenn einer versucht, es mit Einzelvorstössen zu erzwingen, wissen die anderen nicht mehr, was sie tun sollen. Dann bricht alles zusammen, dann spielen wir wie beim freien Eislauf. Wir können die Spiele auch noch gewinnen, wenn wir 0:2, 0:3 zurückliegen, wenn wir richtig spielen. Wenn wir unser Tempo hoch halten und das Spielsystem einhalten, brechen die Gegner gegen uns irgendwann ein.

    Flüeler sagt bald Adieu

    Am Freitag verhalf er den ZSC Lions noch zum 4:1 in Lugano, am Samstagmorgen gab Lukas Flüeler bekannt, dass er per Ende Saison aufhört. Mit 33. Bereits in einem 30-Prozent-Pensum bei der Swiss Life tätig, wechselt der vierfache Meistergoalie im Frühjahr 2022 endgültig zum Versicherer.

    Es sei nicht so, dass er Flüeler nicht mehr habe behalten wollen, sagt Sven Leuenberger. «Wir hatten ein gutes Gespräch, und ich machte ihm eine Offerte als Nummer 2. Auch was das Finanzielle betraf. Er hat es sich überlegt und sich entschieden, ein gutes Angebot aus der Privatwirtschaft anzunehmen, das so schnell nicht wiederkommt. Ich drängte ihn überhaupt nicht dazu und wünsche ihm alles Gute.» (sg.)

    Vor der Saison schrieben fast alle, dass die ZSC Lions Titelfavorit Nummer 1 seien. Sehen Sie das auch heute noch so?

    Ich bin nach wie vor überzeugt, dass wir eine absolute Topmannschaft haben. Wir müssen einfach als Mannschaft auftreten. Wir haben vier Linien, bei denen sich der Gegner fragen sollte: Wer macht heute den Unterschied? Wir haben acht, neun Stürmer, die alle über zehn Tore schiessen können. Das ist unsere Stärke. Mir ist doch egal, wer den Topskorer-Helm hat. Oder ob wir einen Spieler in den Top 10 der Skorerliste haben. Wir müssen uns viel mehr auf das Teamtaktische konzentrieren und weniger aufs Einzeltaktische.


    «Jetzt muss Grönborg wie bei einem Pferd die Zügel wieder anziehen. Loslassen ist immer einfacher als Anziehen.»

    Da stellt sich die Frage: Ist Grönborg der richtige Mann, um das umzusetzen?

    Im ersten Jahr unter ihm beherrschten wir das Spielsystem fast bis zur Perfektion. Und unser System ist heute nicht grundsätzlich anders. Dann gab er den Spielern etwas mehr Freiheiten, und die wurden etwas gar offensiv interpretiert. Jetzt muss er wie bei einem Pferd die Zügel wieder anziehen. Loslassen ist immer einfacher als Anziehen. Aber ich bin guten Mutes, dass wir es schaffen. Wenn wir es hinkriegen, dass wir ohne Puck besser spielen und unsere Angriffe schneller auslösen, gibt es ein erfolgreiches Jahr.

    Grönborg hat eine Ausstiegsklausel für die NHL, sonst würde sich sein Vertrag automatisch bis 2023 verlängern. Bis wann muss er diese ziehen?

    Per Ende des Kalenderjahres. Das machten wir so ab, damit wir frühzeitig planen können.

    Haben die ZSC Lions auch eine Ausstiegsklausel?

    Nein.

    Danke fürs posten Larry.

    Mit der momentanen "ich gebe nur 90% Einsatz, wir haben ja ein super Team, es wird schon reichen"-Einstellung des Teams war ich zuletzt häufig ein No-Show Kandidat. Und ich bin sicher nicht der einzige.

    Entscheid im ordentlichen Verfahren: Fünf Spielsperren und Busse gegen Fabrice Herzog vom EV Zug.

    Fabrice Herzog vom EV Zug wird wegen eines Crosschecks gegen Mauro Dufner von Fribourg-Gottéron in der 42. Minute des Meisterschaftsspiels der National League vom 30. Oktober 2021 für fünf Spiele gesperrt und mit CHF 7’700.- gebüsst (inkl. Verfahrenskosten). Eine Spielsperre hat Herzog bereits verbüsst.

    Lächerlich!