Beiträge von Dani8

    Ein Vorsorgeauftrag ist kein "Formular, das man ausfüllen kann". Auch wenn es im Netz sogenannte "Musterformulare" gibt. Ein Vorsorgeauftrag ist genau wie ein Testament nur gültig, wenn dieser komplett handschriftlich erstellt oder notariell beglaubigt wird. Wichtig ist zudem, dass nicht nur ein Vorsorgebeauftragter (bspw. Ehepartner) definiert wird, sondern auch noch ein Ersatzbeauftragter (bspw. ein Kind). Wenn nämlich dummerweise bei einem Ehepaar beide zeitnah dement werden oder bei einem Unfall beide urteilsunfähig sind, dann kommt der Ersatzbeauftragte zum Zug. Zudem kann man auch mehrere Personen für unterschiedliche Aufgaben definieren wie beispielsweise den Ehepartner für die Personensorge und das Kind welches bei der Bank arbeitet für die Vermögenssorge.

    Medizinische Fragen wie hier genannt sind übrigens genau nicht im Vorsorgeauftrag zu definieren, sondern in der Patientenverfügung!

    Die KESB wird immer dort aktiv wo eben kein Vorsorgeauftrag besteht. Mit einem Vorsorgeauftrag (Voraussetzung: geeigneter Vorsorgebeauftragter und dieser nimmt die Aufgabe auch an), darf die KESB gemäss Kindes- und Erwachsenenschutzrecht nicht mehr eingreifen. Ausser man stellt fest dass die Interessen der verbeiständeten Person nicht mehr gewahrt sind (bspw. wenn das Vermögen im Casino verprasst wird).

    Du kannst sehr wohl ein Formular ausfüllen, musst es aber (wie du geschrieben hast) notariell beglaubigen lassen. Haben meine Frau und ich auch so gemacht.

    Betreffend meinem Beispiel: Habe den Fall in der Verwandschaft miterlebt, dass fast das ganze Vermögen für die lebensverlängernden Massnahmen aufgebraucht wurde, da das Wertschriftendepot dummerweise nur auf ihn lief.

    Bist du sicher, dass ich mit einem Vorsorgeauftrag die Maschine nicht abstellen lassen kann? Ich bin der Meinung dazu reicht es. Bei der Patientenverfügung kann ich zu Lebzeiten selber bestimmen was mit mir passieren soll, mit dem Vorsorgeauftrag schiebe ich diese Entscheidung (im Falle des Falles) auf meinen Beauftragten. Oder?

    tenverfügung ist zu empfehlen, ebenso der vorsorgeauftrag für die angehörigen, sollte der patient nicht mehr ansprechbar sein...

    Der Vorsorgeauftrag ist wohl das meistunterschätzte Formular welches jeder zwingend ausfüllen sollte. Ich finde es sogar noch wichtiger als ein Testament. Wieso? Weil sonst im Falle einer Urteilsunfähigkeit die KESB sämtlichte Vollmachten übernimmt.

    Beispiel: Ein verheiratetes Paar ohne Vorsorgeauftrag. Die beiden haben ein gemeinsames Konto, zusätzlich hat das Ehepaar ein Wertschriftendepot welches aber nur auf den Mann lautet. Der Mann fällt aufgrund eines Unfalls ins Wachkoma. Nach zwei Jahren ohne Verbesserung würde die Frau gerne die Maschine für die lebensverlängernden Massnahmen abstellen. Die KESB entscheidet sich aber dagegen und "investiert" das gesamte nur auf ihn lautende Kapital bis nichts mehr übrig ist.

    Füllt einen Vorsorgeauftrag aus und gebt die Entscheidungshoheit jemand anderem, aber sicher nicht der KESB.

    Und welche Massnahmen nun am besten sind, der Weg der CH, der Weg der Schweden der Weg von whatever - wir werden es nie wissen. Recht machen konnte es man sowieso niemanden, zu keiner Zeit.

    Meinst du nicht man kann nach dem ganzen Zirkus rückblickend die verschiedenen Vorgehen analysieren und für den nächsten Ausbruch die beste Taktik anwenden? Ist doch eigentlich ganz gut reagieren nicht alle genau gleich. Dein zweiter Satz trifft auf jeden Fall voll zu.

    Obwohl der Virus die Baustelle nie gestoppt hat

    Arbeitest du auf dem Bau? Ich glaube nicht. Ansonsten wüsstest du, dass Bauprogramme in die Länge gezogen wurden, damit die Massnahmen (zumindest nach Aussen) eingehalten werden können. Je grösser die Baustelle, desto mehr im Fokus der Öffentlichkeit, desto heikler das Weiterarbeiten zu Corona-Zeiten.

    Wieso andere Stadion schneller hochgezogen wurden, dazu kann ich mich nicht äussern.

    Oder wer will hier schon einen Import Spieler aus NA der eigentlich nicht viel mehr kann als ein CH-Spieler.

    Wenn der Import-Spieler statt 250k nur 150k kostet..... jeder Sportchef. Nur wird es dann so sein, dass die finanzstarken Teams einfach 8 geile Ausländer haben. Daher finde ich die jetzige Regelung gut und sollte meiner Meinung nach nicht geändert werden.

    Ich freue mich einfach wieder auf geile Hockeyspiele. Und natürlich auf die neue Halle. Sollte es in der Quali noch mehr Spiele geben (die mich nicht unbedingt interessieren) bleibe ich einfach mehr zuhause, ganz einfach. Die Saisonkarte kaufe ich ja sowieso. Und sollte der Z bei allfälligen Zusatzspielen den SCB wählen, kann man getrost auch mal ein "grosses" Spiel auslassen. Ging mir gegen die Waldbuben am Ende gleich, bei 6 Derbies jede Saison....

    Andrighetto und Malgin wären beide interessant, wohl eher in der höheren Lohnklasse anzusiedeln aber langfristig wohl interessantesten.

    Höher gehts gar nicht..... Aber wir haben grundsätzlich sicher genug Kohle. Über die interne Juniorenförderung mal hinweggesehen. Ausserdem kann ja allenfalls ein 5ter Ausländer eingesetzt werden, das hat sicher auch noch einen Einfluss.

    Eine Heim-WM im neuen ZSC-Stadion?

    Swiss Ice Hockey peilt eine Verlegung der abgesagten Weltmeisterschaft auf 2023 an, nicht auf 2021. Das eröffnet neue Perspektiven.

    René Fasel lächelte am Samstag als Sieger in die Kameras des Schweizer Fernsehens. Der Präsident des Eishockey-Weltverbands triumphierte im Samschtig-Jass mit nur elf Punkten Differenz in drei Durchgängen. Zweimal sagte er null an, zweimal vermied er einen Stich. Anstatt einen Pokal zu vergeben, nahm er für einmal einen in Empfang. Die Sendung war Anfang März aufgezeichnet worden, Bastian Baker sang den WM-Song, das Maskottchen Cooly tanzte. Es scheint eine Ewigkeit her.

    «Ach, so schade, dass alles so gekommen ist», seufzt Fasel. Mit seiner Crew und den diversen Landesverbänden ist er derzeit daran, die Zukunft zu planen – mit allen Unwägbarkeiten wegen des Coronavirus. Und natürlich treibt ihn die Frage um, was mit der abgesagten WM in der Schweiz geschieht. Auf Mittwoch ist ein nächster Videocall angesetzt mit Vertretern von Swiss Ice Hockey und des Vermarkters Infront, der 50 Prozent der WM hält. «Wir müssen von den Schweizern bald einmal wissen, ob Interesse da ist für 2021», sagt Fasel. Wobei er durchblicken lässt, dass er diese Variante nicht mehr favorisiert.

    Nicht zu jedem Preis

    Auch bei Swiss Ice Hockey hat sich inzwischen die Erkenntnis durchgesetzt, dass eine Verschiebung aufs nächste Jahr keinen Sinn macht. «Wir möchten so schnell wie möglich ein Eishockeyfest in der Schweiz», sagt CEO Patrick Bloch. «Wir müssen jetzt einen Entscheid fällen. Aber die ökonomischen Risiken für 2021 sind Stand heute sehr hoch.» Es gibt keine Garantie, dass es bis im nächsten Frühjahr eine Impfung gibt gegen das Coronavirus. Also ist noch fraglich, ob und wie dann überhaupt eine WM stattfinden kann. «Und wie steht es dann mit der Kaufkraft der Wirtschaft?», fragt Bloch. «Haben die KMUs dann noch Geld, um in Hospitality-Pakete zu investieren? Und können oder wollen sich die Fans aus dem Ausland dann eine Reise in die Schweiz leisten?»

    Kommt dazu, dass die Schweizer die Organisationskomitees der folgenden beiden Weltmeisterschaften (Riga/Minsk und Helsinki/Tampere), die ja um je ein Jahr zurückgeschoben würden, abgelten müssten. Von einem Betrag von gegen drei Millionen Euro ist die Rede. 2023 wäre es günstiger, und es kommt dazu, dass die WM in Sankt Petersburg alles andere als gesichert ist, weil die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) im Dezember 2019 wegen Staatsdopings eine vierjährige Sperre gegen die russischen Athleten verhängt hat. Verboten sind in dieser Periode auch sportliche Grossveranstaltungen in Russland. Auf Maskottchen Cooly, hier bei einem Promo-Auftritt im Zürcher HB, dürften die Organisatoren wieder zählen können. Foto: Ennio Leanza/Keystone

    Die russische Anti-Doping-Agentur legte beim internationalen Sportgerichtshof TAS in Lausanne Rekurs ein, das Urteil wird aber erst in einigen Monaten erwartet. Und man geht nicht davon aus, dass die Sperre aufgehoben wird. Für die Planungssicherheit wäre es also das Eleganteste, die Schweizer WM für 2023 einzufügen und die folgenden Turniere nach hinten zu verschieben. Und wenn jemand die Russen überzeugen kann, dann Fasel. Ansonsten wäre erst 2026 wieder frei. Die Schweiz würde da fast sicher den Zuschlag erhalten, sollte sie sich bewerben. Doch dann wären seit der letzten Heim-WM 17 Jahre verstrichen.

    2023 würde auch neue Perspektiven eröffnen: Denn im August 2022 wird die neue ZSC-Arena in Zürich-Altstetten eingeweiht. Während man 2021 mit dem gleichen Konzept und dem weitgehend gleichen OK fahren würde, könnte man sich im Hinblick auf eine allfällige Durchführung 2023 die Stadionfrage durchaus neu stellen, sagt Michael Rindlisbacher, der Verwaltungsratspräsident von Swiss Ice Hockey. Die Swiss-Life-Arena ist anders als das Hallenstadion eine reine Hockeyarena, es wären da weniger zusätzliche Bauten nötig und so wohl auch weniger Zusatzkosten fällig. Zudem verfügt das neue ZSC-Stadion auch über eine integrierte Trainingshalle, wie das heute Standard ist.

    Wenn es einen Vorteil gibt, dann der: Wir können gewisse Learnings mitnehmen.
    Michael Rindlisbacher, VR-Präsident Swiss Ice Hockey

    «Wenn es einen Vorteil gibt aus der Verschiebung, dann der: Wir waren schon sehr gut unterwegs für die WM, aber gewisse Learnings könnten wir mitnehmen», sagt Rindlisbacher. Swiss Ice Hockey wird den Entscheid, auf welche WM die Schweiz aspiriert, mit dem Weltverband absprechen und vorgängig auch die Meinung der Clubs abholen. Und deren Stimme ist deutlich: 2023 und nicht 2021! Zumal sich die Wirtschaft bis dann wieder etwas erholt haben dürfte.

    Bis zum definitiven Entscheid will Rindlisbacher aber die Antwort des Versicherers abwarten zum Fall der abgesagten WM 2020. Mitte Mai werde man so weit sein, stellt er in Aussicht. Doch man muss kein Prophet sein, um zu ahnen, in welche Richtung es geht. Zumal es sich empfiehlt, René Fasel im Boot zu haben. Denn der Freiburger weiss nicht nur im Jassen, welche Karte man zu welchem Zeitpunkt spielen sollte.

    Quelle: Tagi

    Ich bin bei dir Larry, am liebsten würde ich auch so weitermachen wie bisher. Aber wenn es Massnahmen braucht, da die kleineren Vereine finanziell am abkacken sind, was wäre für dich das kleinere Übel?

    Ich würde einen Salary-Cap statt einer Ausländeröffnung bevorzugen. Habe wirklich Angst, dass sonst Junge nicht mehr zu ihrer Chance kommen zu spielen. Ausserdem, gibt es tatsächlich Leute die eine geschlossene Liga bevorzugen würden? Davon lebt doch der Sport. Es werden den B-Clubs ja sonst schon genug Steine bzw. Benachteiligungen in den Weg Richtung A gelegt.

    Haben Heimprogramme erhalten per App. WIrd sicher Leistungstests geben sobald sie das durchführen dürfen.
    Entsprechend wird dann auch sicher nachgeschliffen. und den anderen Mannschaften gehts ja genau gleich.

    Vielleicht ist es dann zu spät zum nachschleiffen... Wir wissen ja alle zu gut wie schnell der Schlendrian einsetzt nach einer guten Saison. Und genau wie Larry schreibt, es war eine gute Saison. Aber egal, ich vertraue den Coaches.