Ich freue mich extrem auf diese beiden Spiele, ich kann zum Glück beide besuchen. Auch schnapstechnisch kann man es laufen lassen, da morgen in der Bude eh nur noch rumgedödelt wird.
Beiträge von Dani8
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Ein Sieg heute gegen den mutmasslichen PO Final Gegner wäre natürlich optimal 😊
Plus ein Sieg am Samstag würde den 1. Platz zementiert, obwohl ich sehr unsicher bin, ob es für die Mannschaft gut wäre mit einem 10 Punkte Polster in die PO zu steigen 😉
🔵⚪️🔴
"Mutmasslicher PO-Final Gegner"........
Überheblichkeit kommt vor dem Fall!
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Geht mir nur ums Wetten an sich.
Wenn man das bewusst als Hobby betreibt und sich ein festes Budgets setzt, mag es ja OK sein (wenn auch total sinnlose Geldverschwendung). Aber zeig mir einen, der mal vorwärts gemacht hat und wenn, das dann nicht wieder verzockt hat im Anschluss. OK. Ist beim Lotto wohl in einem ähnlichen Verhältnis

Ja voll bei dir.
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Null echauffiert!
Nur lustig, dass man nur seine Gewinne hier postet. Die Gesamtrechnung wäre viel spannender

Ja logo. Du zeigst dich ja auch überall nur von der besten Seite (Whattsapp-Profilbild, Facebook, Insta etc.). Aber die Jungs wurden belohnt für ihren Einsatz beim 0:2 Rückstand. Ich hätte nicht mehr gewettet......
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Jetzt arbeiten mittlerweile zig Leute in der ZSC Organisation und absolut niemand bringt es auf die Reihe den Trauerflor in Gedenken an Walti zu organisieren.
Trotz Sieg, dies ist eine riesen Enttäuschung. Hauptsache wir haben fancy Insta-Stories "ab de Bande".
Keine Sorge, Walti wird morgen zuhause sicher gebührend Respekt gezollt. Da du üblicherweise nur einmal mit Trauerflor spielst finde ich es viel besser dies zuhause durchzuführen.
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Weihnachtsgeschenk 1 von 3 ist eingetütet, morgen folgt der nächste Streich.
8 in a row, läuft bei uns!

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Man kann von Stricker halten was man will, aber das war geil. Sogar Hockeyschiris sind harte Typen

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Gratuliere, trink eins auf Walti

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im auswärtssektor stehen 9 nasen. wird losan boykottiert?
Das passiert wänn sich vo 100 Iträg nur 10 um de Z dreiet

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RIP Walti
Als kleiner Bub habe ich zig Abende vor dem Radio verbracht um ca. alle 15min deine Stimme zu hören. Ein Herz für den ZSC, ein Leben lang.
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Eishockey-Legende Peter Forsberg«Ich vergass die Schmerzmittel – das waren meine härtesten zwölf Stunden»
Der 50-jährige Schwede gewann alles, bis er von einer mysteriösen Verletzung gestoppt wurde. In Zug wohnhaft, bricht er bald auf zur Überquerung des Atlantiks. Sein Leben am Limit.

Publiziert: 18.12.2023, 19:32

Peter Forsberg: «Wenn ich die Probleme in Schweden sehe, fühlt es sich gut an, in der Schweiz aufzuwachen.»
Foto: Dominique Meienberg
Seit 2018 leben Sie in der Nähe von Zug. In einer schwedischen Talkshow beschwerten Sie sich einmal darüber, dass Sie hier am Sonntag nicht den Rasen mähen dürften und die Kinder bis 9.30 Uhr ruhig sein müssten. Kommen Sie nun besser zurecht mit den Schweizer Sitten?
(schmunzelt) Sagen wir es so: Ich kannte sie nicht. Es wurde dann ja auch kolportiert, ich hätte gesagt, die Schweizer seien langweilig. Das stimmt so nicht. Aber ja, einige Dinge sind gewöhnungsbedürftig. Man sollte sich vorbereiten, wenn man in die Schweiz zieht. Einiges ist schon anders. Aber das lernst du mit der Zeit. Und ich habe lieber, dass es Regeln gibt als keine.
Gab es noch andere Dinge, die Sie hier überraschten?
Nein, nicht wirklich. Damals war alles auch noch ziemlich frisch. Wir haben uns gut eingelebt in der Schweiz. Und wenn ich die Probleme in Schweden sehe, die Schiessereien und Bombenanschläge, fühlt es sich ziemlich gut an, in einem Land wie der Schweiz aufzuwachen. Ihr habt Regeln und Gesetze und setzt diese auch durch. Es ist auch gut für die Kinder, ihre Grenzen kennen zu lernen. Auch wenn sie damit nicht immer einverstanden sind. Als ich aufwuchs, war mein Vater ziemlich streng mit mir. Das hat mich geprägt.
Sein Penalty im Olympiafinal 1994 gegen Kanada ist eine der berühmtesten Szenen im Eishockey: Er düpiert Goalie Corey Hirsch mit einem frechen Trick und beschert Schweden erstmals Olympiagold. Die schwedische Post widmete Peter Forsberg darauf eine Briefmarke. Seine Kombination von Kreativität und Wucht war einmalig und machte ihn auch in der NHL zum dominanten Stürmer. Er wurde zweimal Stanley-Cup-Gewinner (1996, 2001), Olympiasieger (1994, 2006) und Weltmeister (1992, 98) und ist einer von 30 Spielern im Triple-Gold-Club, dem Kreis derjenigen, die alle drei grossen Titel gewonnen haben.

2011 trat er mit 37 zurück. Seit 2018 lebt er in Zug, er hat drei Kinder: Lennox (11), Lily (9), Diego (7). Von seiner Verlobten Nicole Nordin ist der 50-Jährige seit einigen Monaten getrennt. Forsberg ist unter anderem Partner und Verwaltungsrat der Sportagentur 4 Sports und Mitgründer der Zuger Firma Aycane, die schnittfeste Eishockey-Kleidung herstellt. (sg.)
Ihre beiden Söhne Lennox und Diego spielen bei den Junioren des EV Zug. Wie ist es, wenn Sie sie jeweils ins Training fahren? Schauen die anderen Eltern Sie staunend an?
Die meisten erkennen mich nicht. Vielleicht haben sie den Namen Forsberg schon einmal gehört. Aber es ist ja schon eine Weile her, dass ich gespielt habe. In Stockholm ist das anders. Doch da bin ich auch präsent in den Medien und wirkte in diversen Fernsehshows mit. Ich war im Dschungelcamp, in Talkshows.
Sie waren eine ganz besondere Art von Eishockeyspieler: kreativ, aber auch sehr robust. Sie scheuten den Körperkontakt nie. Fiel Ihnen diese Spielweise in den Schoss?
Als ich aufwuchs, war ich ziemlich klein. Ich wurde erst mit 16, 17, 18 grösser und bekam mehr Muskeln. Dann begann ich, sie auch einzusetzen auf dem Eis. Das gehört einfach zum Spiel. Ich versuchte nicht, meine Gegner zu töten. Aber die körperliche Komponente verschafft dir einen Vorteil. Und ja, ich konnte so richtig wütend werden. Dann kannte ich gar nichts mehr. Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich noch am Leben bin. (lacht) Wenn du Prügler wie Tie Domi oder Bob Probert reizt, kann das übel ausgehen.
Wieso waren Sie so furchtlos?
Ich machte mir vor dem Spiel schon meine Gedanken. Aber wenn der Puck einmal eingeworfen war, vergass ich alles und nahm es mit jedem auf. Danach dachte ich manchmal: Oh nein, was hast du getan? Das nächste Mal werden sie sich bestimmt an dir rächen. Aber während des Spiels unternahm ich alles, um zu gewinnen. Ohne Rücksicht auf Verluste.
Es heisst, Sie seien sonst ein sehr schüchterner Junge gewesen. Stimmt das?
Absolut. Ich bin immer noch etwas schüchtern ausserhalb der Eishalle. Aber ich habe mich verbessert. Als ich jung war, war ich sehr, sehr schüchtern. Ausser ich spielte Eishockey. Da schrie ich den Schiedsrichter und die anderen an. Sonst sagte ich kein Wort. Ich wollte mit niemandem reden. Das Eisfeld war für mich eine Art Freizone, da lebte ich mich aus.
Kann man die Leidenschaft, die Sie für das Spiel hatten, vermitteln? Oder ist sie gottgegeben?
Das meiste ist angeboren. Aber man kann schon daran arbeiten. Ich spielte mit Spielern, die mir halfen, zu verstehen, was es braucht, um zu gewinnen. Winnertypen wie Patrick Roy oder Claude Lemieux. Sie taten alles für den Sieg. Ich lernte beispielsweise, dass man im Playoff nicht mit den Gegnern redet. Auch wenn sie Landsmänner sind. Im Playoff hat man keine Freunde. Mit den Gegnern zu reden, macht einen nur weich.

Kaum vom Puck zu trennen: Peter Forsberg im Dress der Colorado Avalanche, mit denen er zweimal den Stanley-Cup gewann.
Foto: David Zalubowski (AP Photo)
Sie haben alles gewonnen, was man gewinnen kann. Und zwar zweimal: den Stanley-Cup, Olympiagold, den Weltmeistertitel. Was sticht für Sie heraus?
Schwer zu sagen. Wenn du in der NHL neun Monate auf ein Ziel hinarbeitest und es dann erreichst, ist das schon ein Bubentraum. Ich war mit 22 bereits Stanley-Cup-Sieger, Olympiasieger und Weltmeister. Das wird wohl keiner mehr schaffen. Natürlich hatte ich auch Glück. Ich möchte die verschiedenen Titel nicht miteinander vergleichen. 1992 wurde ich mit 18 erstmals Weltmeister, das zweite Mal, 1998, war mein Vater Kent der Nationalcoach. 1994 in Lillehammer schoss ich das Siegestor im Penaltyschiessen, 2006 gewannen wir nochmals Olympiagold mit all den Spielern, mit denen ich im Nationalteam jahrelang zusammengespielt hatte: mit Mats Sundin, Nicklas Lidström oder Daniel Alfredsson. Wenn du zusammen etwas Grosses gewonnen hast, hast du dein Leben lang eine spezielle Verbindung. Wenn man sich Jahre später wiedersieht, kommen gleich wieder Erinnerungen hoch. Wie du den Stanley-Cup hochgestemmt hast oder dir die Medaille umgehängt wurde. Daran zu denken, ist ein schönes Gefühl.
Mit Ihrem Penaltytor bei den Olympischen Spielen 1994 in Lillehammer wurden Sie zum schwedischen Nationalhelden. Sie wirkten so ruhig, wie Sie den kanadischen Goalie Corey Hirsch düpierten. Wie sah es in Ihnen drinnen aus?
Na ja, ich war damals ja gerade mal 20. Ich wusste, ich werde als Vierter drankommen. Und dann lagen wir schnell 0:2 zurück. Ich dachte: Wenn ich verschiesse, werden wir wohl verlieren. Dann bist du schuld. Ich war brutal nervös. Aber als ich zum 2:2 getroffen hatte, fiel eine Last von mir. Ich dachte: Wenn wir verlieren, nicht wegen mir. So war ich viel relaxter, als ich zum zweiten Mal drankam.
Mit diesem frechen Penaltytrick bescherte Peter Forsberg Schweden Olympiagold.
Video: Youtube
Wussten Sie, als Sie anliefen, dass Sie Hirsch zur Seite locken und den Puck im letzten Moment in die Mitte ziehen würden? Oder war das eine spontane Eingebung?
Ich wusste, was ich tun würde. Wenn man die amerikanische TV-Übertragung schaut, sieht man, dass ich den Trick auf dem Eis nochmals übe, bevor ich antrete. Natürlich hatte ich Hirsch zuvor beobachtet, wie weit er aus dem Tor gefahren war. Und ehrlich gesagt hatte ich keinen anderen Trick mehr auf Lager. Ich hatte diesen in Schweden einmal versucht, aber den Pfosten getroffen.
Diesen Trick in einem solch entscheidenden Moment zu probieren, braucht ziemlich viel Mut.
Ich hatte auch Glück. Zuerst stand der Puck auf, weil das Eis so schlecht war. Und als ich ihn in die Mitte zog, berührte er noch den Handschuh von Hirsch. Es war sehr knapp. Jemand da oben wollte wohl, dass ich treffe.
Die schwedische Post machte aus jener Szene eine Briefmarke. Frankieren Sie Ihre Briefe oder Postkarten jeweils mit dieser?
(lacht) Ich schickte einem Freund aus meiner Zeit bei Colorado, Adam Deadmarsh, einmal einen Brief mit dieser Briefmarke. Das fand ich ziemlich cool. Denn in den USA gibt es nur Briefmarken mit US-Präsidenten oder Verstorbenen. In Europa ist das anders. Ich habe mir einen Bogen mit meiner Marke gekauft. Ja, schöne Erinnerungen! Nicht nur das Penaltyschiessen, einfach auch, wie wir mit Schweden erstmals Olympiasieger wurden.

Es ist geschafft: Dank Peter Forsbergs verwandelten Penaltys ist Schweden 1994 erstmals Olympiasieger.
Foto: Hans Derk (AP Photo)
In der folgenden Saison wechselten Sie in die NHL und spielten unter dem heutigen ZSC-Coach Marc Crawford in Québec und dann in Colorado. Crawford galt als sehr harter Coach. War das für Sie ein Kulturschock?
Es war schon eine Umstellung. Vorher war ich meistens von meinem Vater gecoacht worden. Crawford war damals gerade vom Farmteam St. John’s hochgekommen. Er verknurrte uns immer mal wieder zu Linienläufen und konnte auch laut werden. Aber der Coachingstil war damals auch ein anderer als heute. Das Wichtigste ist, dass man seinen Coach respektiert. Das tat ich. Ich wollte mich beweisen. Für mich war ja alles neu. Ich war ein schüchterner Junge aus Schweden. Aber es ist dann ziemlich gut herausgekommen.
Sie gewannen Ihren ersten Stanley-Cup 1996 unter Crawford, den zweiten 2001 unter Bob Hartley. Beide wurden später Schweizer Meister mit den ZSC Lions. Wer war härter?
Härter? Schwer zu sagen. Beide wollten gewinnen und verstanden es, dich zu pushen und besser zu machen. Sie schreckten beide nicht davor zurück, es dir zu sagen, wenn sie nicht mit dir zufrieden waren. Aber sie hatten unterschiedliche Stile. Damals machte man den Mund als Spieler auch noch nicht gross auf. Und etwas rechne ich Crawford hoch an. Ich startete in Québec ziemlich gut, skorte vier Punkte in den ersten drei Spielen. Dann blieb ich acht Spiele ohne Skorerpunkt. Das ist mir in meiner Karriere sonst nie mehr passiert. Acht Spiele! Dann rief mich Crawford in sein Büro …
… und stauchte Sie zusammen?
Nein, eben nicht. Er sagte: «Mach dir keine Sorgen, spiel einfach dein Spiel. Wir werden dich nicht ins Farmteam schicken. Du bist ein wichtiger Teil der Zukunft dieses Teams. Spiel einfach weiter und mache dir keine Gedanken.» Danach flogen mir die Punkte nur noch so zu, und ich wurde als Neuling des Jahres ausgezeichnet. Jenes Meeting mit Crawford war wichtig für meine Karriere. Wenn du als Junger in die NHL kommst, fragst du dich: Passe ich da rein? Bin ich gut genug? Nach dem Meeting wusste ich: Er glaubt an dich, jetzt mach einfach dein Ding. Dafür bin ich Crawford sehr dankbar.
Haben Sie ihn in der Schweiz schon getroffen?
Hier noch nicht. Ich traf ihn einmal in Stockholm, als er Assistent bei Ottawa war und sie dort spielten. Er scheint immer noch einen Weg zu finden, damit seine Teams gewinnen. Ich sah kürzlich am Fernsehen, wie er nach einem Sieg in Zug ganz zufrieden in die Garderobe lief.
Noch vor Ihrem 30. Geburtstag wurden Sie von Fussproblemen gebremst. Wie kam das?
Es kam aus den Nichts. Vor dem Playoff 2003. Von einem Tag auf den anderen. Der rechte Fuss begann, sich im Schlittschuh zu bewegen. Egal, wie fest ich den Schuh zuschnürte. Ich hatte keine Balance mehr mit dem rechten Fuss. Sieben Jahre kämpfte ich mit diesem Problem. Auch durch unzählige Operationen wurde es nicht besser.
Was steckte dahinter?
Das wissen wir bis heute nicht. Ob es von der Abnutzung herrührte oder sonst etwas passiert war. Wir konnten das Problem nicht lösen. Ich spielte fast jedes Spiel mit neuen Schlittschuhen. Sie mussten noch härter, noch enger sein. Ich tapte meinen Fuss auf ganz unterschiedliche Weisen. Es half nichts.
Im Februar 2011 traten Sie zurück, nachdem Sie nochmals nach Amerika zurückgekehrt waren und zwei Spiele mit Colorado bestritten hatten. Ein schwieriger Entscheid?
Es tat weh. Aber am Schluss musste ich vernünftig sein. Ich wollte mir nicht noch das Genick brechen. Zumal ich im Jahr zuvor Nicole (Nordin) getroffen hatte und wusste, dass ich mit ihr gern eine Familie gründen würde. Ich war 37, als ich zurücktrat. Ich kann mir nicht vorwerfen, nicht alles versucht zu haben. Ich weiss noch, wie ich Jahre zuvor in einem Spiel gegen Philadelphia in der ersten Drittelspause zum Coach ging und sagte: «Ich trete zurück. Ich kann nicht mehr Schlittschuh laufen.» Er sagte, ich solle wenigstens das Spiel fertig spielen. Aus reinem Zufall schoss ich ein Tor und bereitete eines vor. Wir gewannen 3:2, und ich dachte: Jetzt kann ich nicht zurücktreten. Und dann feilten wir tags darauf wieder am Schlittschuh. So ging es immer weiter. Jedes Jahr hatte ich eine neue Operation. Doch es half einfach nichts.
Die Zeit ist gekommen: Peter Forsberg gibt am 14. Februar 2011 seinen Rücktritt.
Video: Youtube
Was für Operationen waren das?
Wir durchtrennten den Fersenknochen und verschoben ihn. Später setzten wir ihn wieder an die ursprüngliche Position. Wir entfernten andere Knochen, nähten Bänder zusammen, versetzten Muskelstränge. Wir taten alles, was denkbar ist. Nichts funktionierte. Wir können zum Mond fliegen, aber meinen Fuss konnten wir nicht heilen. Ich betrachte es heute so: Es hätte schon viel früher passieren können. Ich hatte viel Glück, spielte von 20 bis 30 bei Colorado in einer der besten Mannschaften der Welt. Ich gewann viele Titel, schloss gute Freundschaften im Eishockey. Ich beschwere mich nicht.
Wie viele Operationen hatten Sie?
Ich glaube, es waren zehn. Mit der Zeit setzte ich den Termin auf Freitag an, damit ich am Samstag Sport schauen konnte, wenn ich den ganzen Tag flachlag. Premier League oder anderes. Der Fuss schmerzte, aber immerhin konnte ich mich ablenken. Einmal vergass ich nach der Operation die Schmerzmittel im Auto meines Arztes. Er schaltete sein Handy am Freitagabend aus und war nicht mehr erreichbar. Das waren meine härtesten zwölf Stunden bis am nächsten Morgen.
Wie fühlt sich Ihr rechter Fuss heute an? Sie spielen ja wieder Eishockey, bei den Senioren des EV Zug.
Die Balance habe ich noch heute nicht. Wenn das Spiel nicht so schnell ist, ist es okay. Aber auch bei den Senioren will ich gewinnen. Wenn es ausgeglichen ist, forciere ich mehr. Dann merke ich, dass der Fuss nicht gut ist. Wenn ich mit den Kindern aufs Eis gehe, geht es gut. Und im normalen Leben behindert mich der Fuss nicht.
Viele frühere Eishockeyprofis sagen, Sie hätten im normalen Leben nie mehr den gleichen Kick gefunden wie auf dem Eis. Wie haben Sie den Übergang verkraftet?
Es ist unmöglich, nochmals solch intensive Emotionen zu spüren wie bei der Jagd auf den Stanley-Cup. Wenn Millionen von Menschen zuschauen, das Publikum ausflippt, die Teamkollegen glücklich sind. Aber damit muss man klarkommen. Die meisten haben nie die Erfahrung gemacht, die ich auf dem Eis machen durfte. Ich habe noch viele Freunde von früher, die nicht aus dem Eishockey sind. Das sind die wahren Freunde. Sie kamen nicht dazu, weil ich erfolgreich war. Durch meine Probleme mit dem Fuss konnte ich mich früh aufs Leben danach einstellen. Ich war immer mal wieder mehrere Monate ausser Gefecht. So begann ich schon früh, in Unternehmen zu investieren. Ich war bei Vorstandssitzungen dabei, erhielt Einblicke in eine andere Welt. Es war für mich eine sanfte Landung. Und nach meinem Rücktritt besuchte ich eine Wirtschaftsschule in Schweden. Ich lebe nun ein anderes Leben. Aber das ist okay.
Kam es für Sie nie infrage, wie Ihr Vater Coach zu werden?
Nein. Die Coaches heutzutage verbringen fast den ganzen Tag auf der Eisbahn. Das wäre nichts für mich. Aber ich habe ein Bein im Eishockey bei der Agentur 4 Sports und als Kommentator im schwedischen Fernsehen. Ich versuche, mich auf dem Laufenden zu halten. Und natürlich will ich Zeit mit meinen Kindern verbringen, wenn ich sie habe. Nicole und ich haben uns ja getrennt. Ich versuche, nicht zu stark fremdbestimmt zu sein. Ich arbeite nicht von 7 Uhr morgens bis 16 Uhr, sondern tue, wozu ich Lust habe. Im Januar nehme ich an einer schwedischen TV-Show teil, bei der wir über den Atlantischen Ozean segeln.
Über den Atlantischen Ozean?
Genau. Mit einem Team von sechs Leuten. Das dauert etwa zweieinhalb Wochen. Ich mache verschiedene Dinge. Jeder Tag sieht anders aus. Das gefällt mir. Ich hätte Mühe, den ganzen Tag am Schreibtisch zu sitzen.
Ermutigen Sie Ihre Söhne, Hockeyprofis zu werden?
Es ist definitiv kein Müssen. Sie spielen inzwischen mehr Fussball als Hockey. Schauen wir, wie das weitergeht. Ich finde es gut, dass sie Sport treiben. Egal, was es ist. Sie sollen sich bewegen und nicht die ganze Zeit am Computer sitzen. Und ehrlich gesagt bin ich ein grösserer Fussball- als Hockeyfan. Wenn sie also lieber auf Fussball setzen wollen, ist das für mich völlig okay. Solange sie eine Karriere bei Tottenham anstreben. (lacht)
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Besser isches. Ludo fehlte uns nach diesem Chabis-Turnierli letztes Jahr dann auch lange verletzt.
Das isch kei Antwort uf mini Frag Herr Kollege

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Isch de Horst nüme ide Tscheche-Nati? Sind die andere zwei würkli besser?
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Das ist dann aber schon nicht mehr das Gleiche. Da kann man sich in Ruhe anschauen was und wer sich anbietet.
Ja klar, ist nicht so wichtig wie die Verlängerung mit Horst Superstar. Da dieser Typ dann aber schon das ein- oder andere Spiel machen wird bin ich trotzdem gespannt wie ein Pfeilbogen.
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Jetzt ist Ruhe im (Goali-)Karton, perfekt!
Noch nicht ganz. Die Nr.2 fehlt noch. Zumbühl und Meier haben doch auslaufende Verträge....oder?
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Danke Horst!

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Ähä.
Betont, dass man für die Benützung des OYM mehr als 10'000.- pro Spieler und Saison bezahlen muss (wir sind dort nur Mieter).
Er erzählt, man sei 21 und 22 Meister geworden, obwohl man nicht die teuerste Mannschaft gehabt habe.
Und täglich tätschelt ihm H.P. Strebel das Händli während er ihm das Guetnachtgschichtli vorliest.

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Und hier noch was für die besitzlosen innerhalb der NL. Beide Stammtorhüter fallen aus, also holt man halt kurz preisgünstigen Ersatz.
Goalie Jussi Olkinuora zu Genf-Servette?
Laut Blick dürfte der finnische Torhüter Jussi Olkinuora (33) zu Genf-Servette wechseln, im Hinblick auf das CHL-Rückspiel gegen die Växjö Lakers. Olkinuora hat seinen Vertrag mit den Pelicans Lahti per sofort aufgelöst.
Du kriegst doch Kohle von der Versicherung wenn sich ein Spieler verletzt.... Aber klar, Senf nagt sicher nicht am Hungertuch.
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Alles anzeigen
Und Karma is a Bitch.(es kommt alles zurück). Kann der Kommunikations Chef wieder ein Täubeli Tänzchen machen wie Rumpelstilzchen:
Skandal in der Champions League – wegen Tschechen-Nati
Lakers dürfen Captain Cervenka nicht einsetzen
Roman Cervenka kann im Viertelfinal-Rückspiel nicht eingesetzt werden. Der tschechische Verband pocht trotz Gentlemen's Agreement mit der CHL darauf, dass der Lakers-Captain ins Camp einrückt – und versteckt sich dabei unsportlich hinter der IIHF-Regel.
Die Lakers müssen – Stand jetzt – im CHL-Viertelfinal-Rückspiel gegen Vitkovice ohne ihren Captain Roman Cervenka antreten. Aus einem fragwürdigen Grund: Der 38-Jährige muss am Dienstag ins Nati-Camp der Tschechen einrücken. Spätestens 48 Stunden vor dem ersten Spiel müssen die Spieler der Landesauswahl zur Verfügung stehen – das besagt die Regel des internationalen Verbandes IIHF.
Der SCRJ spielt am Dienstag um 18.00 Uhr in Ostrava (Live auf Blick im Ticker), Tschechien duelliert sich am Donnerstag um 18.00 Uhr mit Finnland. Ergo: Cervenka kann die 48-Stunden-Regel nicht einhalten. Andere Nationalteams und -trainer – auch Patrick Fischer in Bezug auf die aufgebotenen Spieler von Servette und Rappi-Jona – zeigen diesbezüglich Kulanz und die Nati-Akteure dürfen später zum Team stossen. Dazu besteht auch ein Gentlemen's Agreement.
Unsportlich und mutwillig
Das interessiert die Tschechen jedoch nicht. Sie beharren darauf, dass Cervenka am Dienstag auf dem Parkett steht – und verhalten sich damit mehr als unsportlich. Denn: Von Lakers-Gegner Vitkovice sowie vor allem von Pardubice, einem weiteren CHL-Viertelfinalisten, hat der tschechische Nati-Trainer Radim Rulik keinen der Stars aufgeboten. Sondern bloss den Ersatzkeeper Pardubices.
Dies hinterlässt einen bitteren Beigeschmack, weil es mutwillig erscheint. Ihre besten Spieler der beiden Teams können auf dem CHL-Parkett antreten. Der Lakers-Captain kann es nicht. Das hat Cervenka, dessen Ziel ein WM-Aufgebot ist, auch persönlich in eine Zwickmühle gebracht. Er ist bereits am Sonntag nach Prag gereist.
Die Lakers versuchen nun bis zur letzten Minute, bei der CHL, der IIHF sowie beim tschechischen Verband zu intervenieren, damit eine Lösung gefunden werden kann. «Es ist inakzeptabel», so SCRJ-Sportchef Janick Steinmann, «dass wir in einem Viertelfinal-Rückspiel nicht die besten Spieler aufs Eis schicken können.» Seine Verärgerung ist verständlich. Vor allem auch, weil es die CHL offensichtlich verpasst hat, eine haltbare Vereinbarung zu treffen, damit es nicht zu so einem Fall kommen kann.
Zufall das die Rappen gegen Tschechen spielen?
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"Gäge Aschua sötted mir mindeschtens 10 zu 0 günne"
Scheissegal, Sieg ist Sieg, seven in a row Kollege
