Zitat von MushuAlles anzeigen
Spreche ich von Zug? Wo?Ich spreche von Problemen, welche derzeit im Fussball öfters vorkommen, als im Hockey; derzeit ...
Und im Fussball gibt es nicht "1 Pyro-Vorkommnis", da hast du offenbar ein sehr erfolgreiches Verdrängungsdenken ...Mir kommen da in den Sinn (gefährlicher und weniger gefährlich; grundsätzlich sind Pyros in der Masse nie ungefährlich):
- Zürich
- Basel
- Rom
- Luzern
- Thun
usw.
Naja, ich habe mal angenommen dass du Zug meinst, weil der Titel dieses Threads lautet: "Diskussion um Sicherheitsmassnahmen in Zug (1/2-Final)"... Ich entschuldige mich.
Ich habe doch nicht gesagt dass das der einzige Pyrovorfall sei. Ich habe jeglich der jüngste und extremste Vorfall als Beispiel genommen. Und das du jetzt versuchst anhand von Fussball-Krawallen die repressiven Massnahmen in Zug (oder allgemein im Hockey) zu rechtfertigen zeigt doch deutlich, dass dir die Argumente ausgegangen sind um auf Hockeybasis weiter zu diskutieren. Ich hätte jetzt fast noch geschrieben, dass du beschränkt bist, aber das lasse ich heute ausnahmsweise sein.
ZitatHockey ist derzeit ruhiger. Ich war aber auch schon vor Ort, als in Bern brennende Fackeln in die gegnerischen Sektoren geworfen wurden und wie du sagst, ist Zug ja ein "gebranntes" (nein verrauchtes) Kind.
Hockey ist derzeit so ruhig wie noch nie. Ich hoffe du weisst wie es früher zu und her ging...
Tut mir leid, mir ist kein solcher Vorfall aus Bern bekannt. Ich würde mich gerne auf eine Quelle, oder Bestätigungen andere User, stützen. Wurden die Täter identifiziert und bestraft?
Ja, Zug wurde mal von einem Lausbubenstreich heimgesucht und ein Spiel wurde abgebrochen. Der damals 17-jährige wurde von den Z-Fans "ausgeliefert" und wird wohl die nächsten 10-20 Jahre am Existenzminimum leben und Zug bekommt die Umtriebe berappt.
Nur, was rechtfertigt die ID-Foto-Massnahme, wenn der Täter ohne grosses Tamtam verurteilt und gebüsst wurde? Wenn der Täter immernoch "flüchtig" wäre, dann könnte man so eine Massnahme verstehen. Nur wurde der Täter innert kürzister Zeit ausfindig gemacht durch... Selbstregulierung. Sorry, das ist kein Argument.
ZitatZug macht heute das, was morgen fast alle im Bereich Hockey/Fussball machen werden (müssen). Daher müssen wir uns nicht so sehr auf Zug fokusieren in dieser Diskussion. Und überhaupt; müssen wir beide gar nicht miteinander diskutieren. Wir werden uns da nie annähern; und verbales Ping-Pong bringt weder mich noch dich weiter ...
Zug macht, was Zug will. Zug möchte gerne der ganzen Schweiz zeigen, dass sie die Siebensiechen sind und den bösen Hooligans das Handwerk legen können. Solche Massnahmen finden in der Politik, Gesellschaft und Medien auf riesige Unterstützung. Dass aber der grösste Sportclub, mit dem mit Abstand grössten Anhang (Gewaltpotential) eine völlig andere Richtung eingeschlagen hat, nämlich auf Dialog, wird ausser Acht gelassen. Der FC Basel hat gemerkt, dass Repressionen eher das Gegenteil bewirken und fahren besser mit dem Dialog. Dies hat übrigens auch der Polizeivorsteher der Stadt Basel gemerkt, der vor ein paar Jahren Karin Keller Sutter in nichts nachgekommen ist. Jetzt, nach langjähriger Erfahrung, tönt es ganz anders und siehe da: Krawalle gingen in den letzten Jahren, in Basel, auf praktisch NULL zurück. Aber die Bauern aus Zug, St. Gallen und Luzern werden dies irgendwann auch merken. Vielleicht sogar irgendwann auch du.
ZitatEs geht um eine unhaltbare Situation und um (schwierige) Lösungen. Vielleicht gibt es derzeit auch keine schnellen Lösungen, sondern nur viele Teilschritte, von welchen auch einige scheitern werden. Aber nichts tun ist keine Lösung.
Welche unhaltbare Situation? Ich möchte endlich mal Fakten haben, was denn im Hockey für unhaltbare Situationen sind (vorallem in Zug). Die konnte mir noch keiner von euch liefern. Ausser Mushi der es mit Fussball-Krawallen versuchte...
Löungen (die auch funktionieren) gibt es bereits. Man müsste nur seinen Arsch nach Basel bringen und einen kleinen Lehrkurs besuchen. Aber nein, man versucht "umsverrecke" die Repressionsschiene zu fahren. So ist es halt bei den sturen Hinterwäldler, die den "Grossstädtler" gerne beweisen wollen, dass sie eben Siebesiechen sind. Aber auch die kochen nur mit Wasser...