Bin auch auf 13K im Jahr und das mit allen möglichen Billig-Tele-Modellen und natürlich mit der höchsten Franchise und ohne irgendwelche Zusatz- oder Halbprivatversicherungen. So gesehen hätte ich wohl noch einiges zu gut, falls ich mal etwas selber bezahlen müsste ![]()
Beiträge von Reto
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Gripptetote gab es (glaube ich) jeweils so zwischen 2'000 und 3'000 in durchschnittlichen Jahren.
Mein Grosi ist auch an einer Grippe gestorben, bzw. die Grippe hat den schlussendlichen Ausschlag gegeben, dass ihr Körper nicht mehr mitgemacht hat. Das ist wohl in viele Fällen bei Corona ähnlich. Trotzdem hat man nie von allen verlangt, dass sie sich gegen die Grippe impfen und wenn nicht, dass sie dann immer einen Test machen müssen. Empfohlen hat man es den Leuten im Gesundheitswesen natürlich trotzden...
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Ein lustiges Argument dafür, nichts für die Test zu verlangen, das ich gehört habe, ist noch das Folgende:
Dann gehen sich weniger Leute testen und dann haben wir auf einmal weniger Fälle, die gemeldet werden.
Damit liessen sich dann Massnahmen immer weniger begründen.
Daraus kann man dann wie immer die unterschiedlichsten Schlüsse ziehen: Sind die Massnahmen nicht mehr nötig oder ist es gefährlich, dass das dann so gesehen wird und mehr Druck auf die Auflösung der bestehenden Massnahmen gemacht wird?
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Das mit den Gratis-Test sehe ich auch so. Allerdings ist das dann wieder etwas der "indirekte Impfzwang", obwohl niemand gezwungen wird, ein Hockey-Spiel oder ein Konzert zu besuchen.
Ich denke nicht, dass die Impfquote noch wahnsinnig in die Höhe schnellen wird. Es wird wohl eher in die Richtung gehen, dass bisher Ungeimpfte immer mehr Gründe finden, die nicht wirklich für eine Impfung sprechen. Oder man kann sich dann mal impfen lassen, wenn die anderen ihren dritten, vierten oder fünften Pieks bekommen, wenn bis dahin klar ist, wie gut die Impfungen auch wirklich schützen.
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natürlich wären wir soweit, sämtliche massnahmen aufzuheben. aber der verlust des spitalbettes oder die kosten für die behandlung selber zahlen ist verdammt heikel! wo ziehst du die grenzen? warum hat dann der alkoholiker bei einer leberttransplantation ein spitalbett? warum der kettenraucher mit lungenkrebs? warum der im auto verunfallte, obwohl er mit massiv übersetzter geschwindigkeit gefahren ist? wieso der verunfallte extrembergsteiger? warum der ausserhalb der markierten route skifahrende? könnte noch beliebig fortgesetzt werden…
Peinlich, dass es in der Schweiz tatsächlich Politiker gibt, die solche Sachen vorschlagen.
Verärgerte Bürger kann ich noch knapp verstehen. Allerdings zielt man wohl auf die Falschen, wenn man denkt, dass die die Bösen sind, die sich dann halt doch mal noch anstecken, wenn die Massnahmen (sinnvollerweise) aufgeheben werden. Wie müsste man denn all die zur Kasse bitten, die sich bis jetzt schon mal mit Corona angesteckt haben, weil sie nicht alle Vorgaben eingehalten haben???
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Es heisst doch "Stammtisch" hier.
Leider ist es bei diesem Thema offenbar wirklich noch extremer, als sonst schon in der Politik. Die Meinungen sind in Stein gemeisselt und ich kann mir gut vorstellen, dass Leute, die die Beiträge von snowcat hier komplett daneben finden, diese nicht mal im Ansatz überhaupt lesen.
Genau gleich habe ich das im März / April 2020 auch gemacht, wenn mich jemand mit "die Massnahmen sind völlig übertrieben" usw. angequatscht und mir stundenlange Videos oder Texte geschickt hat.
Mittlerweile ist aber einiges an Zeit vergangen und man ist um viele Erkenntnisse reicher geworden. Ob man diese Erkenntnisse auch wirklich in die weitere Planung mit einbezieht, da frage ich mich manchmal ernsthaft.
Und zu snowcat: Nur schon, dass er sich geimpft hat, müsste eigentlich klar machen, dass er nicht zu den Schwurblern gehört. Aber keine Ahnung, ob das Mushu oder Ari überhaupt gelesen haben...
P.S. Gratulation no zum Hochziitstag, Mushu (isch glaub mal am 8.8. gsi, oder?)
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Bin also au überrascht...
Defür gsehmer d'Emine vilicht wieder mal

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Finde ich eben auch.
Unsere Nachbarin ist Krankenschwester und sie hat vor Kurzem sogar einen Corona-Bonus erhalten.
Ein Globus-Gutschein für Fr. 100.00
Da kann man echt nur den Kopf schütteln.
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Und nun noch zwei drei weitere Bemerkungen:
Die Bettenzahl ist scheissegal, wenn du nicht das Personal hast, um die Patienten zu pflegen. Und leider ist die Pflege von hospitalisierten Covid-Patienten relativ aufwändig.Und genau da liegt das Problem. In diesem Bereich hat man in dieser Situation total versagt. Würde ich im Gesundheitswesen arbeiten, würde ich mich ziemlich verarscht fühlen. Überall kann man Milliarden reinstecken, aber im Gesundheitswesen scheint es nicht nötig zu sein, strukturelle Veränderungen herbeizuführen.
Aber Hauptsache, wir haben geklatscht.
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beim thread schliessen bin ich auch dafür...
das thema wird ja immer wieder vom gleichen ausgegraben und man wird sich eh nie finden
gaht's no!?
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Für die, wo nöd so möged läse

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Koller fände ich mittlerweile ganz schlimm. Als er bei den Ösis war, hat er seinen Job wohl gut gemacht, aber mittlerweile scheint er mir ziemlich aus der Zeit gefallen, der Marcel - auch wenn er krampfhaft versucht, in den sozialen Medien jung und dynamisch rüberzukommen.
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Häsch es glueged?
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Für das englische Team tut's mir ja ein bisschen leid. Für alle anderen drumherum, leider überhaupt nicht. Und das nicht erst, weil seit diesem Turnier mehr Leute gesehen haben, wie sich die England-"Fans" verhalten.
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Er isch ja au Bayern-Fan.
Ich tue Lüüt nöd nach so Sache ver- oder beurteile. Aber komisch isch so öppis scho

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Lies doch das Zeugs von Snowcat mal durch. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass du nicht viel Abweichung zur Meinung von zuercher_sc finden wirst.
Die von ihm angesprochenen, fehlenden Grautöne sind genau das Problem in der heutigen Gesellschaft. Und das nicht nur beim Thema Corona.
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Sehe ich ähnlich. Man sieht aber auch immer die Leute, in deren Umfeld man sich bewegt.
Wie schon öfters gesagt, habe ich persönlich auch das Glück, dass weder unsere Kinder alt genug sind, zwingend das Bedürfnis nach Ausgang zu haben und gleichzeitig bin ich zu alt, um das ebenfalls zu verspüren
Das allereinzige, das ich wirklich vermisst habe in dieser Zeit, ist mein Unihockey-Training. Und da gibt es sicher schlimmere Schicksale.Gegen die Jungen zu meckern, dass sie nicht auf Party verzichten können, geht für mich mittlerweile aber auch nicht mehr auf, wenn ich sehe, dass viele den unbändigen Drang haben, jetzt mit dem Flieger in die Ferien zu fliegen. Keine Ahnung, ob das die gleichen sind, die all die Massnahmen aufrecht erhalten wollen. Es kann aber mathematisch fast nicht sein, dass alle, die jetzt ins Ausland in die Ferien gehen, irgendwelche Massnahmenkritiker sind. Hauptsache, das was für sie gerade genehm ist, ist möglich und erlaubt und dann muss man es ja auch sofort machen!
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Habe ich auch gedacht, als ich die Postings der beiden gelesen habe.
Schade... Aber mittlerweile nicht mehr verwunderlich.
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Zu Beginn der Pandemie habe ich ab snowcats Geschreibe nur den Kopf geschüttelt. Ich war der Überzeugung, dass er einfach gegen all die Massnahmen ist, weil er so keine Party mehr machen kann und auf alles verzichten muss, was ihm im Leben wichtig ist. Das ist sicher auch der Fall und ihn hat das Ganze sicher auch deshalb so stark beschäftigt.
Nachdem ich anfangs 2020 mit ihm überhaupt nicht einig war und wir uns mit der ganzen Familie sehr korrekt, in einer Art und Weise, in der ich mich selber gar nicht so richtig kenne, an alle Massnahmen strengstens gehalten habe, komme ich immer mehr zum Schluss, dass man es (man muss fast sagen, weltweit) mit einigen Massnahmen wohl ziemlich übertrieben hat.
Im Nachhinein ist man immer schlauer und mir käme nie in den Sinn, jemanden zu kritisieren oder gar zu verurteilen dafür, dass man übervorsichtig gehandelt hat. Manchmal frage ich mich aber schon, ob sich die "Regierenden" einfach nicht trauen, jetzt zuzugeben, dass man vielleicht etwas übers Ziel hinausgeschossen hat und die Geschichte deshalb immer weiter zieht.
Mit den Impfungen und einer möglichst hohen Durchimpfung hat man jetzt die Möglichkeit, Massnahmen zurückzufahren und zu reduzieren. Vielleicht (und ja: ich weiss es nicht, ich könnte es mir aber vorstellen), wäre das alles aber auch schon viel früher und ohne Impfung möglich gewesen. Nun kann man aber sagen, dass man das Dank der Impfung machen kann und muss nicht eingestehen, dass man es vielleicht etwas übertrieben hat.
Schlussendlich kann es nicht sein, dass wir ein Leben führen, in dem wir vor jedem, der uns begegnet, Angst haben, weil er ein todbringender Virusträger sein könnte. Man behandelt Leute, die man gern hat, ja sogar solche aus der eigenen Familie, wie Aussätzige und kommt ihnen nicht zu nahe und das nur, weil es rein theoretisch sein könnte, dass diese Person gerade zufälligerweise unsymptomatischer Träger des Corona-Virus sein könnte. Das, nachdem man es jetzt 15 Monate oder mehr, geschafft hat, sich nicht mit diesem Virus anzustecken. Eigentlich auch komplett unverhältnismässig.
Was das youtube-Geschwurbel usw. betrifft, finde ich es schon extrem schwierig. Die Grenze von "Faktenbasierter Recherche" zu absolut dämlichen Verschwörungstheorien ist leider sehr fliessend. Bei snowcat erkenne ich solche Sachen aber zum Glück nicht und leider ist das nicht immer der Fall, wenn man sich mit jemanden, der der ganzen Sache auch kritisch gegenübersteht, unterhält. Sobald Bill Gates zum Thema wird oder irgendwelche gefährlichen Proteine, welche die Geimpften aussenden, wird's jeweils schwierig, eine ernsthafte Diskussion zu führen

Auch da habe ich eigentlich Verständnis dafür, dass gewisse Inhalte von den sozialen Medien einfach gesperrt werden. Aber eigentlich ist das Bedenkliche daran, dass ich und viele andere, dafür Verständnis haben. Da ist etwas Grundsätzliches, das unsere Gesellschaft im Kern ausmacht, massiv gefährdet...
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Ah. Gut zu wissen.
Danke!
Hatte mich schon gewundert, dass die auf einmal so locker drauf sein sollten, nach all dem, wie sie teilweise reagiert hatten.