Finde ich ziemlich fies für Spieler und Fans.
Am Ende zählt es genauso, aber es geht schon nichts über ein packendes Finale und Spannung bis zum Schluss.
Das gab es im Fussball früher auch noch, als die Stärkeverhältnisse noch nicht so weit auseinandergingen (OK, etwas lächerlich, im Fall der Superleague, diese Saison) und vor allem weil die Spiele alle gleichzeitig stattgefunden habe. Ich kann mich an ein paar richtig geile letzte Bundesliga-Spieltage erinnern, wo noch alles drunter und drüber ging während 90 Minuten und Meister und Absteiger im Viertelstundentakt wechselten.
Aber man kann nicht alles haben. Playoffs haben auch etwas Unfaires an sich. Aber im CH-Eishockey hat man das akzeptiert und freut sich über die geilste Hockeyzeit des Jahres.
Schlussendlich dürften bei Thun nicht allzu viele Fans heute mitgefeiert haben, die auch schon in der letzten Saison an den Spielen waren. Genauso wie die 80'000 in Fribourgt, von denen viele einfach Sympathisanten sind, aber zu gönnen ist es ihnen allen trotzdem und den wirklichen Fans, die die Clubs seit Jahren oder Jahrzehnten begleiten, gönne ich solche Erlebnisse umso mehr. Thun hat wenigstens noch ein bisschen etwas daras gemacht mit dem Public Viewing eines Spiels von zwei anderen Mannschaften. Haha. Ob das nun sinnvoll ist oder nicht. Die anderen waren schlicht alle zu schlecht, als dass das Meisterrechnen diese Saison hätte spannend werden können. Tragisch 