Beiträge von Lions

    Und trotzdem war das nix heute. Kloten einfach noch schlechter oder hatte weniger Glück. Und wir hatten den besseren Goalie!

    Die ersten beiden Drittel fand ich nicht soo schlecht. Defensiv standen wir sehr kompakt und taktisch waren wir gut eingestellt. Offensiv war es auf beiden Seiten unspektakulär, was für die Fans schnell langweilig wirkt - genauso wie das zurückhaltende Forechecking unsererseits. Trotzdem: Die Positionen stimmten.

    Das dritte Drittel hingegen war dann grösstenteils wirklich nix...

    ganz ehrlich find de Ustinkov besser als de Schwendeler, vor allem läuferisch

    Joa, bin zwar summa summarum nöd dere Meinig. Grad läuferisch findi de Schwendeler eigentli starch. Aber weiss, wa du meinsch. De Ustinkov het sich wieder klar gsteigeret. Und de Schwendeler het geschter viel Lehrgeld müesse zahle. Bim 1. Goal glaubs isches gsi, det het eifach d’Zueordnig/Absprach zwüschet em Ghetto und Schwendeler nöd gstumme. De Schwendeler cha scho füre go pinche, aber nur denn, wenn er sich sicher isch, dass de Ghetto im Gegezug hinde go absichere gaht und entsprechend sin Maa het. Und das isch nöd passiert. Klassische Absprachfehler. Bzw. mer chas au eso säge: Wo de Ghetto gseh het, dass de Schwendeler go pinche isch, det hetti er konsequenter selle backchecke.. Und bim zwoite Goal, det het de Schwendener eifach nöd sin Maa gha..

    Und ja, mer dörf au nöd vergässe, dass de Ustinkov doch nomal es paar Jährli jünger isch als de Schwendeler.

    In der letzten Saison hatte es noch seeeeehr, sehr viel Crawford-DNA im Team. Und MB hat ganz sicher nicht viel verändert - warum auch. Er hat
    mit den bestehenden Assistenten das Beste aus dem Team herausgeholt. Aber die Grundlage war bereits gegeben. Und diese wurde nicht von
    MB gelegt.

    Ja, das kann/darf man so sehen.

    Nur frage ich mich dann: Sind die 1.3 bis 1.4 Punkte unter Bayer in der letzten Quali auch Teil der Crawford-DNA?
    Und wenn ja, dann haben wir das Erfolgsrezept ja gefunden. Erfolgreiche Coaches braucht man nur eine halbe Saison anzustellen & bezahlen. Danach übernimmt irgendein Hampelmann, ändert nichts, schaut zu - und wird Meister.
    Erstaunlich eigentlich, dass das noch nicht alle Clubs so machen. ;)

    Aber Hand
    auf's Herz, glaubt irgend jemand wirklich daran (und nein, ich spreche damit nicht die Leute an die so oder so gegen MB sind, sondern die
    Beführworter), dass unser aktuelle Coach uns genau diese 2% besser macht in einer wichtigen Playoff-Schlacht wenn es mal echt gegen uns
    läuft und unsere Topshots wie z.B. Malgin uns im Moment nicht retten können? Ich glaube einfach nicht, dass er ein Leader ist, der im grossen
    Sturm da steht wie ein Fels an dem sich die Spieler orientieren können und für den sie durch's Feuer gehen. Nope.
    Okay, das war jetzt sehr pathetisch, ich weiss - ich weiss. Aber etwa so sehe ich das. Leider.

    Wie Der Weise schon sagte: MB hat letzte Saison bereits bewiesen, dass er in den Playoffs die letzten 2 % herauskitzeln kann. Und nein, kommt mir bitte nicht wieder mit RC. ^^

    Ein Selbstläufer war das ebenfalls nicht: Unter MB holte man letzte Saison in der Quali nur irgendwas zwischen 1.3 und 1.4 Punkte pro Spiel, und viele hier im Forum hatten die Saison damals bereits abgeschrieben…

    Ich sag’s mal so: Aus meiner Sicht sind wir Favorit Nummer 1, wenn wir in den Playoffs keine Verletzten Key Players haben. Sollte einer oder mehrere unserer Key Players verletzt sein (besonders Malgin, Andrighetto oder Hrubec), dann wird es sehr schnell schwer.. Und gerade mit Blick auf Olympia halte ich das Szenario, dass es plötzlich bei einem unserer Key Players heisst „Saisonende“, für nicht ganz unrealistisch…

    Bin froh haben wir beim ZSC a) ein Farmteam und b) kein OYM.

    Die Stimmern mehren sich von Spielern denen die Kaserne und der Betrieb dort nicht gefällt.

    https://www.blick.ch/sport/eishocke…id21620533.html

    Ja. Und mit 3 Mio. jährlichen Kosten nur fürs OYM kannst du dir schon fast Malgin, Andrighetto, Kukan und Weber zusammen finanzieren. Wenn man da keinen klaren Mehrwert auf dem Eis bei den Spielern sieht, dann hat sich das Ganze am Ende einfach nicht gelohnt.

    Einzig während Corona denke ich schon, dass Zug von der OYM-Infrastruktur profitieren konnte. Während andere Mannschaften ständig isoliert waren oder in Quarantäne und/oder ausweichen mussten, konnte Zug im OYM mehrheitlich „einigermassen“ normal trainieren…

    Zauberlehrlinge haben oftmals einen schweren Stand, er wurde irgendwie auch verheizt.
    Er hatte zudem das Pech, dass sein Team nicht über die gleichwertig hohe individuelle Klasse verfügte wie die ZSC Lions.

    Schon so. Zug musste auch verletzungsbedingt viele sehr junge Spieler einsetzen. Das ist grundsätzlich positiv, zumal ihr Nachwuchs einige gute Spieler mitbringt.
    Trotzdem nicht vergleichbar mit dem ZSC: Ohne Academy in der Swiss League fehlen Zug Spieler mit Erfahrung im Erwachsenen- bzw. Profihockey.. Entsprechend musste man mit Guerra sogar einen Spieler ausleihen (mittlerweile verpflichtet) und wird das wohl auch künftig punktuell tun müssen. Ob das die beste Lösung ist, bezweifle ich.
    Bin froh, haben wir GCK!

    Der wäre ein Versuch bei uns wert. Könnte unseren "bei so viel Kohle so wenig erreicht"-Sven ablösen. :P

    Haha, das wäre mal interessant. ^^

    Was ich Kläy bei seinen Transfers vor allem ankreide, ist der zu starke Fokus auf reine Skoringqualitäten. Gute Zweiweg-Stürmer sind in Zug Mangelware, und zusätzlich hat man vor allem die Defensive über Jahre hinweg vernachlässigt. Gute Schweizer Verteidiger? Brauchen wir nicht, dachte man offenbar. Stattdessen setzt man je nach Saison 2-3 Ausländer in die Verteidigung, stellt Genoni ins Tor und denkt sich: passt schon, die holen das schon raus. Geisser ist gefühlt fast der einzige Schweizer Verteidiger, der noch halbwegs einen Namen hat.

    Umso dümmer, wenn man dann zusätzlich eigene junge Verteidigungstalente wie Leon Muggli oder diese Saison Johnson verliert, auch wenn man bei Muggli letztlich nichts dafür konnte.

    Diese Saison hat man mit Diaz immerhin reagiert. Nur bringt das wenig, wenn er praktisch die ganze Saison verletzt ist…

    Und ja, langsam darf man mMn in Zug auch mal Kläy infrage stellen. Die Transfers der letzten Jahre waren häufig sehr schwach, sportlich hat man nicht geliefert. Auf zwei Meistertitel kann man sich nicht ewig ausruhen…