Die Bürokratie funktioniert da etwas anders. Bei Vergehen an anderen Spielern schreibt der PSO die Anklage, und der sitzt zumeist Übersee und hat während der Schweizer Nacht genügend Zeit.
Bei Vergehen gegenüber Offiziellen schreibt das Officiating Management die Anlage, und die Herren sind ja bekanntlich nach dem Ausschlafen noch mit Waltis Kronjuwelen beschäftigt, bevor sie sich dem lieben Herrn Bayreuther widmen können.
Krakonos Kleine Anmerkung unter uns: Du hast den Prozess gesagt, wo du pfeifst.
Aber in der NL ist der PSO ja indirekt schon involviert, wenn keine SPD ausgesprochen wird, was meines Wissens nach bei Tigers vs. Lausanne der Fall war, aber korrigier mich gerne, hab den Match nicht geschaut... Stichwort „Sounding Board“ (PSO, Vertreter Officiatings und SIHPU) meine ich.
Weil beim Prozess kommt es ja darauf an, ob die Schiedsrichter eine SPD im Spiel ausgesprochen haben oder nicht. Falls eine SPD ausgesprochen wurde, füllen die Schiedsrichter den Disciplinary Rapport aus und der geht ja dann direkt an den Einzelrichter und giltet automatisch als Antrag des Officiatings auf Eröffnung eines Verfahrens. Und wenn im Spiel keine SPD ausgesprochen wurde, dann entscheidet ja das Schiriteam bzw. der betroffene Schiedsrichter, welche der drei Kategorien er als richtig empfindet und rapportiert das mündlich dem Officiating. Und dann erstellt das Officiating ja einen schriftlichen Bericht und gibt ihn eben an das „Sounding Board“ weiter. Und dieses prüft ja dann den Vorfall und entscheidet per Mehrheitsbeschluss, ob eine zusätzliche Strafe nötig ist oder nicht. Und falls ja, dann wird der Fall ja dem Einzelrichter weitergeleitet, der dann über die Sanktion entscheidet…