Geil! Alles KI generiert! 😀
Die eingeblendeten U15 ZSC-Schweizermeister-Jungs sind auch KI generiert oder es wurde im vornherein aufgenommen.😏
Geil! Alles KI generiert! 😀
Die eingeblendeten U15 ZSC-Schweizermeister-Jungs sind auch KI generiert oder es wurde im vornherein aufgenommen.😏
Haha. Ein gutes Beispiel dafür, dass Ihr Euch nicht in andere Leute reinversetzen könnt und keine Ahnung habt, wir Ihr Euch fühlen würdet, wenn man Quasimodo als Vergleich mit Euch zeigen würde.
Das hat nichts mit fehlender Empathie zutun.
Bei mir wäre es beispielsweise nicht lustig, „Quasimodo“ einzublenden, weil ich zu wenig Ähnlichkeiten mit ihm habe. Das Spiel heisst: „look alike“ und nicht „look not alike“
Aber ich sehe deinen Punkt schon ein: Ich kann es nachvollziehen, wenn es einer Person unangenehm ist, wenn sie mit irgendeiner Person verglichen wird, wo sie nicht möchte. Aber wie Blacky es erwähnte: Manchmal ist es auch schön, über sich selbst zu lachen.
Und dagegen kann man aus rechtlicher Sicht auch nichts unternehmen. (Ok gut, wer extra ein Anschreiben an den ZSC macht, dass er nie auf dem look alike erscheinen möchte, dann wird wohl der Sitzplatz aufgeschrieben und dann sollte das kein Problem sein)
PS: Ich denke, es ist auch wichtig zu verstehen, weshalb die Leute lachen. Die Leute lachen nicht die Person aus, die gezeigt wird, sondern sie lachen über den lustigen Vergleich.
Manuel: Du holst grad etwas gar weit aus.
Ich bin auch überhaupt nicht auf diesem Trip. Es ist nur mein persönliches Empfinden, dass ich keinen Bock hätte, auf dieser Leinwand zu erscheinen und dann mit irgend einer hässlichen Person verglichen zu werden. Frau oder Mann - total egal. Es macht es einfach nicht besser, wenn die hässliche Person dann noch ein Mann ist. Eigentlich alles ganz einfach. Ich kenne niemanden, der Lust darauf hätte.
Man kann sich ja auch einfach einigen, dass es positive Vergleiche sein sollen.Auch mit "Otto" würde ich nicht verglichen werden wollen. Der Typ hat aber das Beste draus gemacht. Ob er es cool fand, mag ich nicht beurteilen (denke aber auch da, die Antwort zu wissen).
Kann sein, sorry.![]()
Ist ja der ZSC:Biel-Fred, und nicht der „Geschichte über die Entwicklung der Menschheit-Fred“😃
Ich sehe es da etwas anders als du: Für mich gibt es keine „positiven, gut-aussehenden“ oder „hässliche“ Figuren/Personen. Sobald es eine „lustige“ Ähnlichkeit gibt, go for it.
Alles anzeigenZu allererst einmal: Gute Besserung Sbornaja! Konnte in letzter Zeit ja auch nicht an die letzten paar Games. Hoffe sehr,
dass du bald wieder ins Stadion kannst!!Zum Spiel:
Wir waren besser als Biel - aber die Seeländer wie erwartet eine harte Knacknuss. Hätte es für sie besser ausgesehen mit
Sätteri im Tor?? Dann die Strafe wegen hohem Stock an Frödén. War das wirklich ein hoher Stock? Ich weiss nicht, heute am
TV konnte man das auch nicht 100%ig sagen. Er macht (leider!) etwas gar viel aus dieser Szene.
Dann zu Hrubec: Beim ersten Gegentor - kein Onetimer, aber sehr gut geschossen - sieht er nicht gut aus. Aber "ein Fehler"
würde ich ihm nicht unterstellen. Beim 2 Gegentor: ganz klar mitschuldig. Das Schüsschen abprallen lassen und anschliessend
den Puck nicht gefangen oder weggewischt, sodass der Bieler seelenruhig ums Tor fahren und per Buebetrickli einnetzen konnte.Geiler erster ENORM wichtiger Sieg. Aber wollen wir in den Final, muss unser Horst anfangen besser zu performen! Die mit den
Quali-Stats kannst du dir in den PO's den Arsch abwischen, wenn du's nicht in den PO zeigen kannst.Zu den "Look-a-likes" in den Powerbreaks: Bekannt aus der NHL - aber wie geil ist denn das.......!!!!!! Sorry, das war echt ein kleines
Highlight. SO geht Unterhaltung. Nicht mit Cheerleadern uns solchem Zeugs. Und Reto, du Moralapostel: Wer sagt denn dass "die
Frau" welche mit dem bekannten Mann verglichen wurde, auch wirkliche "eine Frau" gewesen ist? Just kidding. Ich fand's nicht schlimm
im Gegenteil. Mich hätte es umgekehrt viel eher genervt, dass man mich mit solch einer unattraktiven Person verglichen hat.Und an all die Motzgis, welche den "Unleash the Lions" - Guggus (finde ich übrigens ein ziemlich schwacher Slogan, nur so nebenbei)
nicht supporten und sich fürchterlich darüber aufregen dass diese Merch gekauft wird: Es spült doch Geld in die eigene Kasse! So
what the fuck? Mir ist das doch sowas von Scheiss-egal ob jemand mit diesem Zeugs rumläuft oder nicht. Aber ja, man fühlt sich
heutzutage ja sogar angegriffen/beleidigt wenn Leute Dinge tragen welche man jetzt selber eher uncool oder schlecht findet. DAS ist
übrigens genau das gleiche WOKE-Gehabe, welches man dann selber so stark kritisiert.Alright, alles eigentlich vollkommen egal, wir führen mit 1:0 in der Serie. Morgen wird DAS Spiel, welche die Weiche zum weiteren
Verlauf dieser Serie stellt. Sollten wir's auch gewinnen, dann gibt's kein zurück mehr. Wenn es nach dem Spiel 1:1 steht, haben wir
eine echte 1/4-Final Thriller-Serie vor der Brust!!
Guter Beitrag!
Nur die Mann/Frau-Szene beim look alike ist eben so eine Sache…: (und sei vorausgesagt: Wer meine politischen Ansichten kennt, der weiss, dass ich ganz und gar nicht auf diesem Trip bin)
Aber man muss sich trotzdem laufend den gesellschaftlichen Normen anpassen, ob man dies will oder nicht, das spielt keine Rolle. Und heutzutage wird es weniger gern gesehen, wenn man eine Person mit dem anderen Geschlecht identifiziert, selbst wenn es nur ein Gag ist.
Ganz grob zusammengefasst, wie sich die letzten Jahre entwickelten:
Bis 1971: Frauen durften nicht wählen (crazy) —> 1971: Erst da durften Frauen in den meisten Kantonen wählen —> 1990: Auch in den letzten Kantonen wurde das Frauenwahlrecht eingeführt —> 2024 Heute wird bei jedem Scheiss der Genderstern verwendet, es wird daran gearbeitet, dass überall Lohngleichheit herrscht etc etc. Das einzige, was man heute Todsicher sagen kann, ist, dass in weiteren 34-53 Jahren auch solche Gags absolut unangemessen und vielleicht sogar verboten sind. Ich habe jetzt extra dieselbe Zeitspanne genommen, wie seit Einführung des Wahlrechts - realistisch betrachtet sind solche Mann/Frau-Gags ja jetzt schon von vielen Leuten nicht gern gesehen und eher so in 5-10 Jahren absolut unangemessen, wenn man sich die Entwicklung anschaut.
Ich gebe noch ein Paralellbeispiel, was ich mit der Entwicklung der gesellschaftlichen Normen genau meine: Im 18. Jahrhundert beteiligte sich die Schweiz noch aktiv am Sklavenhandel —> Vor gut 100-150 Jahren war Völkerschau in der Schweiz noch etwas völlig Normales. (Schwarze Leute wurden zum Anschauen ausgestellt, manchmal auch in Zoos) Sogar noch im Jahr 1964 gab es im Zirkus Knie Völkerschau (60 Jahre her!) —> Bis 1950 war der Begriff „Neger“ normal. So ab ca. 1950-1970 war die Verwendung des Wortes durch die Entkolonialisierung afrikanischer Länder und der Bürgerrechtsbewegungen in den USA nicht mehr gern gesehen, bis im Jahr 2004 oder 2005 glaubs, der Duden offiziell empahl, dass das Wort „Neger“ diskriminierend ist.
Im 2020 gab es beispielsweise durch den George Floyd-Tod eine riesen Debatte darüber, ob Doubler den Mohrenköpfen noch Mohrenköpfe sagen darf. Und auch hier kann man ganz einfach sagen: Da kann die Doubler Firma sich noch so fest dagegen wehren, dass man der Süssigkeit nicht mehr Mohrenkopf sagt. Aber was man mit einer 100iger% Garantie jetzt schon sagen kann, ist, dass die Mohrenköpfe in allerspätestens 20-30 Jahren nicht mehr Mohrenköpfe heissen werden.
Ich könnte noch X weitere Beispiele aufzählen, die von der Entwicklung gesellschaftlicher Normen betroffen sind:
Für mich ist beispielsweise jetzt auch schon klar, dass in spätestens 50 Jahren Fleisch essen oder Zirkusse nicht mehr angemessen oder sogar verboten sind. Einfach aus dem guten Grund, weil es in Zukunft nicht mehr der gesellschaftlichen Norm entsprechen wird, da man nicht mehr Tiere töten oder misshandeln will.
Von dem her kann ich euch nur mitgeben, dass man sich manchmal trotzdem den gesellschaftlichen Normen anpassen sollte, auch wenn man nicht derselben Meinung ist.
Und nochmals: Das war kein politischer Beitrag: Ich selbst finde es derzeit auch nicht verwerflich, im Stadion eine Frau als Gag als Mann zu zeigen, ich esse auch (viel) Fleisch, ich sage dem „Schokokuss“ auch noch Mohrenkopf. Aber all diese Sachen werden sich im Laufe der Zeit verändern.
die gisch automatisch mit em chauf vom ticket (siehe agb)
nhl lässt grüssen: lustig, dass viel gäge nhl motzed, es aber bi eus uf eimal lustig findet..,
klar, isch kei kiss cam gsi, aber die isch definitiv nüme wiet weg & mir sowas vo egal: solang s‘publikum spass hät & mir gwünned!
hüt vor allem dank em malgin, offensiv, aber das interessiert spötistens am mäntig abig niemer meh: schön händ ändlich po agfange & ich han en grund, mich uf de mäntig (in biel) z‘freuä!
Ja klar, us rechtlicher Sicht gits überhaupt nüt zdiskutiere, das hetti aber au nöd mini Ussag selle si.
Wobi Randbemerkig: ((Du akzeptiersch d‘AGB‘s nöd, will du iverstande bisch, dassmer en Gag us dir macht, sondern will du es Einzelticket oder en Saisonkarte chaufsch, um d‘Spiel chönne live zluege.))
Ich persönlich findes jetzt au nöd schlimm - dient wi gseit zur Unterhaltig & Spass und vo dem her findi alles ok. Nur gsehtmer, dasses vieli Lüüt au denäbe findet und die Frau selber u. U. au kei Freud dra het. Det muessmer eifach echli abwäge.
Die Assichte chömmet vo unterschiedliche Lüüt - es git sooo viel Fans…: Die wo ide NHL settig Spielis scheisse findet, findets au ide Schwiiz scheisse. Han demit meh welle säge, dassis guet finde, dass d‘Lüüt unterhalte werdet wärend de Powerbreaks. Aber es wird sicherlich au vieli Lüüt geh, wo das völlig unnötig und blödsinnig findet. Kiss cam brüchti jetzt au nöd unbedingt. Wird ines paar Schwiizer Stadie au gmacht - wenni mi nöd tüsche, denn in Chlote. Passt zo dene![]()
De Look a like Scheiss mag ja glatt si, aber e Frau als Doppelgängerin vomene Maa z zeige findi rächt asi. Sind da die gliiche Chind am Werk wie uf de Social Media Kanäl?
Guet, de isch schochli grenzwertig gsi gegeüber de Frau. Aber de Spass und Unterhaltigsfaktor isch ja im Vordergrund. I söttigne Fäll, wennmer si bringt, denn fändi en Zuestimmig vode zeigte Person no aständig. Nur wie?
Übrigens, noch so generell, sonst wird ja lieber kritisiert, aber: Ich fand die Powerbreaks gar nicht schlimm. Sie waren definitiv nicht so lange wie in der NHL. Und dass man die Zuschauer während den Powerbreaks mit dem „look like“ unterhält, so wie in der NHL, fand ich super! Ich bin mir sicher, die Leute hätten sich um einiges mehr geärgert, wenn sie während des Powerbreaks nicht unterhalten worden wären. Chapeau für diese Umsetzung!
Und unabhängig davon, ob man das Playoffintro gut oder schlecht fand: Man merkte definitiv, dass in Sache Ton/Sound etwas ging.
Scheisse, es ist abartig wie viele "Konsumenten" auf diesen Scheiss abfahren.
Also ich finde es lustig, wie sich Leute hier im Forum so fest über den Slogan aufregen.😂
1/12![]()
Positiv, das obligatorische Kackdrittel haben wir nun hinter uns.
Unser Tempo wird von Biel komplett rausgenommen und die Hochkaräter werden nicht verwertet.
So, nun aufs Gas drücken! In der Regular konnten wir meistens im letzten Drittel noch einen Gang höher schalten und dort den Unterschied machen.
Kurz gesagt: Jetzt muss im dritten Drittel der Löwe unleashed werden![]()
Lammikko verletzt
Du huere Tüpflischisser!!! De Marti isch genau no 13 Täg 30gi!!!
Du Granate, 13 TÄG!!!Aber weisch ja scho was ich demit säge will
Darum hani bim Marti extra es „no“ aneghänkt gha.🤣🤣 Er isch „no 30gi“😂
Hamer überleit, obi sell schriebe, dass de Bodemaa erst vor 14 Täg Geburtstag gha het, aber han denn denkt: „schlechti Idee“, wenn de Marti ebefalls ines paar Täg Geburtstag het😂
Was isch alt, was isch jung?
Grob gseit: 20gi abwärts isch „jung“ und über 34-35 isch „alt“. (also was s’Ishockey betrifft, nöd dass sich di meiste vom Forum agsproche fühlet)![]()
Solang mer no gnueg fit isch zum im Forum de Gegner abezmache, ischmer no bluetjung![]()
Alles anzeigenGeering 34
C Balti 33
Hollenstein 34
Bodie 36
Grant 34
Weber 36
Marti 31Truttmann 32
Momoll bluetjungi Truppe, fast no Windle ah
Tuesch echli bschisse du![]()
Weber isch 35gi
Grant 33gi
C Baltisberger 32gi
Marti no 30gi
Trutmann 31gi
Jetzt gseht die Truppe doch würkli scho fast bluetjung us
Hesch wahrschindli de Jahrgang agluegt
In Kloten, Ajoie knallen die Korken.
Wohl nur bedingt. Finanziell nicht wirklich. Aber so eine Dankeskarte von Kloten darf gerne noch kommen
Grande GCK
Geht doch.
Dr ander, gopf🤣 - chli en bequeme bisch😂
Sodeli, gerngscheh ![]()
Marc Crawford (63) ist bereits zum zweiten Mal Trainer der ZSC Lions. Im Interview wird er auch auf die TV-Serie «Ted Lasso» angesprochen. Der Serienheld ist ein US-amerikanischer Footballtrainer, der in der englischen Premier League erstmals einen Fussballklub trainiert und der umgeben ist von Paradiesvögeln, Zynikern, Profis und anderen schrillen Figuren. Was ihn auszeichnet? Er meint es stets mit allen gut.
Blick: Marc Crawford, kennen Sie die TV-Show «Ted Lasso»?
Marc Crawford: Oh ja, ich bin ein grosser Fan von Ted. Meine Tochter ist zudem Sportpsychologin, das macht es für mich besonders spannend, weil ich da voll auf meine Kosten komme. In der Serie geht es ja um alles, was das Leben in einer Mannschaft ausmacht, vor allem aber um die Beziehungen zwischen den Menschen. Die mentale Seite im Sport wird von den Figuren wunderbar aufgefangen, das ist wirklich gut gelungen.
Wie viel von Ted Lasso, dem empathischen, meist sanften und nur sehr selten lauten Trainer, steckt in Ihnen?
(Grinst.) Ich wäre gerne etwas mehr wie Ted, aber wahrscheinlich gibt es nicht sehr viel Gemeinsamkeiten. Obwohl: Es gibt ein paar Parallelen zwischen Ted und jedem Trainer der Welt.
Hat Ihr Assistent Rob Cookson etwas gemeinsam mit dem in der TV-Serie auf faszinierende Weise wunderlichen Assistenztrainer Coach Beard?
(Lacht.) Coach Beard ist eine grossartige Figur, und Rob ist eigentlich Coach Beard, oder er wäre es noch etwas mehr, würde er einen Bart tragen.
Würde Cookson in einer Karaoke-Bar vor der ganzen Mannschaft ein Lied von Lady Gaga singen?
Das würde er wohl tun, aber ich glaube, das könnte ganz gut auch ich sein. Ted Lasso hat auch mal bei einer Beerdigung gesungen. Natürlich ist das alles Fiktion, aber die Autoren schaffen es, die Chemie, den Lifestyle und das tägliche Leben innerhalb einer Mannschaft auf den Punkt genau zu beschreiben. Was mich wirklich packt, ist die Zeichnung der Charaktere, die Menschlichkeit, jeder kann sich wohl selbst in einer dieser Figuren wiedererkennen. Sie können sich eine der Doku-Serien anschauen, die schon über diverse grosse Fussballklubs gedreht wurden – ein riesiger Unterschied zwischen Realität und Ted Lasso besteht nicht.
Gibt es aktuell einen Typ bei den Lions, der Roy Kent nahekommt? Diesem Leader von altem Schrot und Korn – aber natürlich nicht wie zu Beginn der Serie so überzeichnet, zynisch, grunzend, fluchend, dass jeder zusammenzuckt, wenn er spricht. Mehr ein humaner Roy Kent, so etwa wie er in der dritten Staffel dargestellt wird.
Denke ich an Leaderfiguren, denke ich an Mathias Seger. Er ist ein brillanter Mensch, die Art und Weise, wie er tickt, was er ausstrahlt. Roy Kent ist in den Strassen von London sozialisiert worden, harte Umgebung und so weiter – und Seger ist in Uzwil aufgewachsen, wow. Er hat oft davon erzählt, wie das so war, wie er erzogen wurde, wie er dann zuerst nach Rapperswil ging und schliesslich hier in Zürich landete und seinen Traum lebte. Seinen Vater sieht man heute noch in den Stadien, der macht immer noch das, was er gerne tut: Hockey schauen. Seger hat im Grund schon etwas von Roy Kent, es ist aber nicht diese Härte, wie sie in der Serie beschrieben wird, sondern die Empathie, die man bei Roy Kent erst tief unter der rauen Schale entdeckt. Segers Härte war seine Wettkampftauglichkeit.
Sie haben viele Leader erlebt in Ihrer Karriere.
Mathias Seger war der grösste Leader, den ich je in einer Mannschaft hatte. Und ich habe viele gute Leader erlebt, in der NHL oder in Europa. Aber bei Seger liefen irgendwie alle Fäden zusammen, er wusste immer, wie es bei den Spielern steht, was gerade bei jedem sonst noch so los ist, was zu tun bleibt, er hat ein Sensorium für die Menschen, die Situation und die Kabine.
Sie haben mal gesagt, selbst leidenschaftliche Trainer könnten nicht 24 Stunden am Tag an den Sport denken. Wie lenken Sie sich ab?
Ich habe nicht mehr so viel Ablenkung wie noch vor ein paar Jahren, irgendwie wird die Zeit immer knapper. Aber ich höre sehr gerne Musik, ich interessiere mich für alle Arten von Musik. Und natürlich liebe ich Filme.
Welchen Film haben Sie zuletzt gesehen?
Das war «Rustin». Darin geht es um den schwarzen Bürgerrechtler Bayard Rustin und den Marsch auf Washington im Jahr 1963, als Martin Luther King seine berühmte «I have a dream»-Rede hielt. Ich denke, der Schauspieler, der Rustin darstellt (Colman Domingo, die Red.), hätte eigentlich einen Oscar verdient.
Zurück zum Sport. Wie hat sich der Schweizer Nachwuchs in der Zeit entwickelt, in der Sie nicht hier beschäftigt waren?
Die Kids sind besser trainiert, und sie sind besser vorbereitet. Das ist die Veränderung, die ich festgestellt habe. Zuvor gab es Individualisten, die herausragten, nun ist die Masse der Spieler insgesamt viel weiter, viel reifer und auch besser. Vielleicht hat das auch damit zu tun, dass heute mehr junge Schweizer ins Ausland gehen, um sich da dem internationalen Top-Level zu nähern.
Vor Ihrem zweiten Stint in Zürich hatten Sie die Möglichkeit, Italiens Nati mit der Vision Olympia 2026 zu übernehmen. Warum haben Sie abgelehnt? Sie mögen doch Italien.
Oh ja, ich mag Italien sehr gerne, und meine Schwester lebt in Rom. Das Angebot des italienischen Verbands war interessant, aber es hat mich auch etwas erschreckt, weil ich mich für eine sehr lange Zeit hätte verpflichten müssen, und das wollte ich zu diesem Zeitpunkt nicht. 2026 werde ich 65 Jahre alt sein.
Der Vertrag mit Zürich läuft 2025 aus. Werden Sie dann also Schluss machen?
Das kann ich nicht sagen. Was ich sagen kann, ist nur, dass ich nicht noch zehn Jahre Trainer sein werde. Mein Vater hat im Eishockey gearbeitet, bis er 85 oder 86 Jahre alt war, und ich habe mitbekommen, was das für meine Mutter bedeutete. Meine Mutter ist an Alzheimer gestorben, eine besonders schwere Form, aber solange sie noch gesund war, hat mein Vater gearbeitet. Meine Mutter hat die Welt schon bereist, hat uns Kinder überall in der Welt besucht, aber halt allein, ohne meinen Vater. Ich liebe meinen Vater, aber das ist etwas, das ich anders machen möchte. Wann, kann ich nicht sagen, aber wenn es so weit ist, werde ich das spüren. Meine Frau mag, dass ich Trainer bin, sie mag es, hier zu sein und Dinge zu unternehmen. Aber ich möchte, dass sie sich auf das freuen kann, was danach kommt: Sie zuerst, nicht der Sport oder ich. Ich bin mir sehr bewusst, was das bedeutet.
Momentan sind Sie aber noch mittendrin.
Ja, und es macht mir Spass. Ich hoffe, dass andere daraus auch Vergnügen ziehen, das ist auch wichtig. Aber das gelingt nicht immer.
Man muss ja auch nicht jedermann gefallen. Vielleicht haben die Schiedsrichter nicht ganz so viel Spass an Ihnen wie andere.
Klar, es ist mir bewusst, was ich zu tun habe. Bei diesem Vorfall (im Februar 2023 beschimpfte Crawford den finnischen Schiedsrichter Kaukokari als Schwanzlutscher, die Red.) waren die Anzeichen da, aber ich habe sie nicht erkannt, das hat mich selbst am meisten geärgert. Was geht und was nicht? Ich weiss es. Aber weiss ich es auch noch in dem Moment, in dem der Ärger hochkocht? Eine wichtige Lektion für mich ist, genau dann gut auf diese Zeichen zu achten. Das gelingt mir immer besser und besser. Der Job ist oft mit Druck verbunden, Stress, Aufregung und Anspannung – aber das zeichnet diesen Beruf ja auch aus, das mögen und schätzen wir. Wir alle lieben den Nervenkitzel des Wettkampfs, da geht es um Gewinnen und Verlieren, aber man ist in einem Schaufenster, und das darf man nicht vergessen.
Apropos Nervenkitzel: Die Playoffs stehen vor der Tür. Wie wichtig ist für Sie dieser erste Platz nach der Qualifikation?
Dafür haben wir das ganze Jahr gearbeitet. Die Playoffs sind ein brillantes Format, zuletzt siegte der Erste der Quali gegen den Zweiten, und das im letzten Heimspiel. Das bedeutet: Der Heimvorteil hat eine Rolle gespielt. Aber der Beste der Qualifikation kann theoretisch auch in der ersten Runde rausfliegen. So was sollte eigentlich nicht möglich sein, müsste man denken, aber es passiert trotzdem immer wieder. Das macht die Sache so spannend.
Ist der Druck in Zürich besonders gross?
Besonders gross nicht. Im Profisport ist der Druck überall präsent, aber das ist auch nur ein Teil des Nervenkitzels, der uns antreibt. Gäbe es keinen Druck im Profisport, wäre es kein Nervenkitzel.
Suscht kopieris dir churz use, wenns dr lieber isch
Sorry das ist aber eine unbrauchbare mühsame Schaiss-Seite....
Wieso?😂 Wendisch si richtig ah? Bi mir funktionierts iwandfrei
Kannst Du den Artikel allenfalls reinposten, ist hinter einer Bezahlschranke. Danke im Voraus.
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