...und no zum Lohnverzicht in Bern, Ambri und Fribourg:
Nächsten NL-Vereine kommunizieren Gehaltskürzungen
Solidarität wird gross geschrieben: Lohnverzichte in Bern und in der Leventina
Am Montag wurde beim SC Bern das ganze Team inklusive Trainerstab und Staff-Mitglieder auf Corona getestet. Alle Tests fielen negativ aus. Die Berner sind damit startbereit für den Saisonbeginn am 1. Oktober.
Wie die Bären weiter mitteilen, haben alle Angestellten der SCB Eishockey AG im Sinne der dringend notwendigen Sparmassnahmen ein starkes Bekenntnis zum SCB abgegeben. Die Mannschaft sowie die Mitglieder der Geschäftsleitung und Mitarbeitende mit einem Lohn über CHF 100'000 verzichten auf 20 Prozent Lohn, die übrigen Angestellten tragen mit einem Lohnverzicht von 10 Prozent zur Kosteneinsparung bei. "Diese Beiträge sind für das Überleben des SCB dringend notwendig. Dennoch ist die Bereitschaft aller Angestellten, auf Lohn zu verzichten, nicht selbstverständlich. Entsprechend dankbar sind wir dafür", sagt CEO Marc Lüthi.
Ebenfalls Lohnverzicht beim HC Ambri-Piotta
Auch in der Leventina werden die Mitarbeiter des HCAP freiwillig auf einen Teil ihres Lohns verzichten. Wie die Tessiner mitgeteilt haben, werden jene Angestellten, welche pro Jahr mindestens 84'000 Franken verdienen, auf 22% ihres Gehalts verzichten. Eine tolle solidarische Geste bei den Tessinern.
_____________________________________________________________________________________________________Noch immer nicht geeinigt
In Fribourg möchte man endlich Klarheit bezüglich der Lohnreduktion
Schon vor Monaten gaben die Spieler von Fribourg-Gottéron ihre Einwilligung bezüglich einer Reduktion ihres Gehalts. Nun ist die Sache immer noch nicht geklärt.
Wie Gottéron Captain Julien Sprunger gegenüber La Liberté preisgibt, möchten die Spieler dieses Anliegen noch vor dem Saisonstart geklärt haben. Es nehme Platz in der Kabine ein. Bereits vor vier Monaten sei man sich einig gewesen, dass die Spieler auf Lohn verzichten werden, man wisse nur bis heute nicht, wie gross der Betrag sein müsse.
Gem. Zahner wird dies beim Z auch gemacht - einfach nicht an die grosse Glocke gehängt. Kann ich zwar verstehen, sendet aber ein falsches Signal. Ob man jetzt zwingend die genauen Prozentzahlen nennen muss (welche nicht zwingend stimmen müssen, wenn man wieder andere Vergütungen ausbauen würde/könnte) weiss ich nicht. Aber man sollte schon auch darüber offiziell kommunizieren. Es könnte sonst ein falscher Eindruck entstehen. Meine Meinung.