Zitat von Ali Bengaliwer will die beiden schon nach so ner saison?
klagenfurt? die nämed ja au dä chrigel weber...
Zitat von Ali Bengaliwer will die beiden schon nach so ner saison?
klagenfurt? die nämed ja au dä chrigel weber...
villeicht steigen sie nun endlich ab? ![]()
Ich hoffe, dass ihm das von Eggi und Zahner schon mitgeteilt wurde...
Absolut! ![]()
Wobii ich mier mitem Hartley irgendwie meh erhoffe als letscht Saison underem ewige Assi.
sehr guet.
I like this guy:
«Wer faul ist, kann nicht 15 oder 20 Minuten Eiszeit erwarten»
Graf
Der neue ZSC-Coach Bob Hartley erklärte am Rande der WM seine Philosophie. Er hat klare Vorstellungen.
Bob Hartley, was ist der Zweck Ihrer Reise an die WM?
Vor allem wollte ich unsere Spieler sehen, Seger, Ambühl, Monnet, und Kenins bei den Letten. Letzte Woche traf ich mich in Zürich schon mit den anderen. Ich unterhielt mich mit jedem unter vier Augen und stellte mich vor. Mir ist Kommunikation sehr wichtig. Meine Botschaft war: Es ist ein frischer Start für alle. Was letzte Saison war, zählt nicht mehr.
Worüber sprachen Sie mit den Spielern? Auch über Persönliches?
Natürlich. Ich fragte, ob sie verheiratet sind, Kinder haben, was für Typen sie sind, was sie mögen. Und ich gab ihnen einen Fragebogen ab, der sich um Eishockey dreht. Wer ist ihr Idol? Was sind ihre Stärken? Woran müssen sie arbeiten? Bevor ich den Spieler kennen lerne, will ich den Menschen kennen. Gute Menschen machen gute Teams aus. Nicht unbedingt gute Spieler. Mit guten Spielern mit schlechter Einstellung gewinnt man nicht viel.
Sie erhielten eine Harddisc mit allen ZSC-Spielen der letzten Saison zugeschickt. Was war Ihr Eindruck?
Ich schaute stundenlang Partien und machte Notizen zu meinen Spielern und Gegnern. Das gibt mir einen guten Eindruck, was zu erwarten ist.
Was ist beim ZSC falsch gelaufen?
Ich bin kein Doktor. Es ist nicht an mir, darüber zu reden, was schlecht war. Sondern, mit dieser Gruppe vorwärtszugehen. Die Spieler sind sehr enttäuscht über die letzte Saison. Aber ich sah genug Leadership in diesem Team und sehe grosses Potenzial.
Was für ein Eishockey kann man unter Ihnen erwarten?
Meine Teams treten immer aggressiv auf, mit Intensität. Wir setzen den Gegner unter Druck, laufen viel. Schweizer Spieler sind bekannt dafür, gut zu laufen. Das passt zu meiner Philosophie. Ich verlange Intensität, Leidenschaft und Disziplin. Das heisst nicht, dass man den Gegner ins Gesicht crosscheckt. Sondern, dass man für 30 Sekunden aufs Eis geht und alles aus sich rausholt. Diese Einstellung will ich auch beim Sommertraining sehen. Bei mir gibt es nicht viel Raum für faule Spieler.
Was tun Sie mit diesen?
Sie schauen zu.
Von der Bank aus?
Oder von der Tribüne aus. Ich bin hier, um zu gewinnen. Kein Spieler hat das Recht zu mogeln. Wer faul ist, kann nicht 15 oder 20 Minuten Eiszeit erwarten. Die muss man sich verdienen. Mir ist egal, ob einer 35 ist und schon viel erreicht hat oder 19. Alle starten bei mir bei null.
Bei den Ausländern haben Sie noch Spielraum. Muss Westcott oder Murphy gehen? Kommen zwei Stürmer oder nur einer?
Wir arbeiten dran. Die einzigen Spieler, mit denen ich noch nicht gesprochen habe, sind die Ausländer. Das werde ich tun, wenn ich nach Kanada zurückkehre.
Wonach suchen Sie?
Wir suchen einen Goalgetter, der unser Spiel spielen kann. Und der aus den richtigen Motiven kommt. Ich will keinen Touristen. Ich will einen, der den Unterschied macht. Und der mit Druck umgehen kann. Ich arbeitete acht Jahre lang in einer Fabrik. Wenn man da einen schlechten Tag hat, wird man nicht ausgepfiffen. Aber es klatscht auch niemand, wenn man einen guten Job macht. Man arbeitet seine acht Stunden ab und geht nach Hause. Im Eishockey ist es anders. Wem das nicht passt, sollte die Arbeit wechseln.
Was genau taten Sie in der Fabrik?
Ich arbeitete vier Jahre lang in einer Papierfabrik in meiner Heimatstadt Hawkesbury. Als die nach 110 Jahren zumachen musste, arbeitete ich noch vier Jahre in einer Fabrik für Scheibenwischer.
Im Büro?
Nein, am Fliessband, mit 400, 500 anderen Angestellten. Ich hätte eigentlich weiter in die Schule gehen sollen, doch dann starb mein Vater. Und der Boss bot mir an, anstelle von ihm in die Papierfabrik zu kommen. Drei Wochen vor meinem 18. Geburtstag. Vier Generationen meiner Familie hatten in dieser Fabrik gearbeitet. Es lockte gutes Geld, also verliess ich die Schule. Diese zwei Fabrikjobs haben mich geprägt.
Wie kamen Sie zum Coaching?
Aus Zufall. Einer meiner früheren Trainer fragte mich, ob ich der Goaliecoach des Juniorenteams in Hawkesbury werden wolle. Ich war 26 und spielte nur noch aus Spass. Ich sagte zu, und nach sechs Spielen bot er mir an, das Team zu übernehmen. Ich lehnte ab, weil ich keine Ahnung hatte, wie das geht. Zwei weitere Niederlagen später wurde der Coach entlassen, und der Besitzer sagte zu mir: Der Neue kommt erst in zwei Wochen, könntest du einspringen? Ich sagte zu. Doch den Coach, von dem er geredet hatte, gab es nicht. Also blieb ich. Wir waren nicht besonders erfolgreich, gewannen nur 9 von 48 Spielen. Aber jenes Jahr machte Appetit auf mehr.
Wie gehen Sie als ehemaliger Goalie die Torhütersituation an?
Als früherer Goalie hatte ich stets eine besondere Beziehung zu meinen Torhütern. Mit Patrick Roy bin ich immer noch sehr gut befreundet. Bei meinen letzten drei Titeln war der Goalie im Playoff unser wertvollster Spieler. Man kann die beste Taktik haben, die besten Feldspieler, den besten Manager. Es nützt alles nichts, wenn dein Goalie den Puck nicht stoppt. Wir können uns in Zürich glücklich schätzen, zwei gute Torhüter zu haben. Und zwei, die sich mögen. Als ich Sulander und Flüeler beim Training zuschaute, kamen sie mir vor wie der ältere und der jüngere Bruder. Aber natürlich wollen beide spielen.
Werden Sie in Zürich wohnen?
Meine Frau ist momentan in Zürich und schaut Wohnungen an. Ich will in der Nähe der Arena sein, denn ich werde oft dort anzutreffen sein. Ich bin bekannt als harter Arbeiter. Es ist witzig, dass ich nun in der Schweiz arbeiten werde. 2005, während des Lock-outs, wurde ich zu einem Piccolo-Turnier in Freiburg eingeladen, wegen David Aebischer. Ich schaute mir auch zwei Spiele der Grossen an und war beeindruckt. Vom Tempo, von der Atmosphäre, den Fans mit den grossen Fahnen, den Gesängen. Ich sagte zu meiner Frau: Eines Tages werde ich in dieser Liga coachen. Wir haben uns damals in die Schweiz verliebt.
Quelle: TagesAnzeiger
Du meinst also, dass er sich noch locker ein Polster anfressen kann? ![]()
?
im titel vo dem thread staht ZSC...
Zitat von RetoNa ja. Man gewöhnt sich an alles. Mir kann keiner erzählen, dass zwei Titel alle drei Jahre (Bayern, Basel) noch die gleichen Emotionen auslösen wie ein ZSC-Meistertitel nach 39 Jahren oder so einmalige Sachen wie beim FC Aarau oder St. Gallen usw.
Das natürlich nicht, aber grundsätzlich sollte man das (bei jedem Titel ausflippen) schon können, ausser man ist (etwas) abgestumpft...
Allgemein mit Topscorern aus europäischen Ligen... :roll:
dä arno halt...
Zitat von BMWWobei du wohl zugeben musst, dass ihr um überhaupt in den Final zu kommen, das Glück doch ordentlich beansprucht habt.
Da hätten einige Spiele auch auf die andere Seite kippen können...
Absolut. Weshalb ich auch ihr Gejammere nicht mehr hören kann, dass sie ach so Pech haben bzw. der HCD ach soviel Glück...
verdammt gute frage!
ebä (au) drum: so wie dä mauro tuena im lions-sideschal echli i dä gäng umestah und luegä, wer ihn ächt erkännt... :roll: