ist es wirklich so gut, dass der trainer gar nicht zur debatte steht? oder zementiert gerade der die festgefahrerenen verhältnisse weiter?
allem vorab, man darf nie vergessen, dass KEIN trainer seit kreisel-harry irgend etwas bewegen konnte, egal welcher koloratur. und den hatte man entlassen.
und auch transfers von ausländern brachten wenig bis gar nicht ausser relativ kurzes aufflackern und dann stetiger niedergang. ausser sejna und den hatte man entlassen.
dafür holte man schweizer mit zweifelhaftem renomme. viel verdrängungspotential, langer und schwerer anamnese, aber wenig spielwitz, geschwindigkeit und vor allem, wenig scorerpunkte.
und hier sind wir wieder beim denken der führung angelangt. Es MUSS, koste es, was es wolle, unbeding NHL philosophie von vor mindestens 10 jahren sein. mit allem, was dazu gehört.
ABER:
wir sind NICHT in der NHL, wir HABEN grössere eisfelder, wir HABEN KEINE werbepausen und bei uns WIRD NICHT drop&chase erfolgreich gespielt. das hiesige hockey ist schnell, spielerisch und wenig körperlich.
also muss dieses denken hiesigen verhältnissen angepasst werden und die clubs, die dies begriffen haben, haben erfolg. solange die lions-führung stur auf ihrem dogma beharrt, wird sich kein erfolg einstellen. trainer der oberen tabelle sind finnen, schweden, schweizer, schweizer und schweizer. bei den erfolgreicheren schwanzclubs genau gleich.
dazu braucht es aber eine neue spotliche ausrichtung und einen anders denkenden sportchef. die jetztigen sind in ihrem denken zusehr versteift, als man dies noch ändern könnte. es braucht einen trainer, der die hiesigen verhältnisse kennt, sie schätzt und diese weiterentwickelt und nicht einer mit lange vergangenen renomme, der in der gleichen zeit verhaftet ist wie die sportlich führung. es braucht ausländer, die, wo sie herkommen, ein ähnliches spiel gespielt haben, wie in der nla. und es braucht schweizer, die spielen können und nicht nur rumpeln. schnelle, trechnisch versierte spieler mit witz.
und dann wird der erfolg kommen. aber erst dann!