Beiträge von Danny

    Muss gehen. Einfach nur 5 statt 50 Stockfehler machen, dann sieht es schon anders aus. Die vertendelten Scheiben am Donnerstag waren so viel, das kannst du kaum wett machen.

    Natürlich müssen diese Fehler abgestellt werden. Bin mir sicher, nur einer war zuviel, der von Marti welcher das 3:2 für Lausanne ermöglichte, das war die Entscheidung. Sonst hätte der ZSC gewonnen. Also heute ist der Rost bei allen weg. Insofern bin ich sehr zuversichtlich.

    Bestes Beispiel ist Spiel 2 Halbfinale Fribourg vs. Lausanne. Lausanne hat ihre Top-Verteidiger um Welten mehr forciert als Fribourg. Djoos stand knapp 51 Minuten auf dem Eis, Glauser 48 Minuten, Pilut 45 Minuten… Ein Jelovac war im selben Spiel gerade mal läppische 7 Minuten auf dem Eis. Ja, wäre der Qualitätsverlust der Top-Spieler so gross, dann würde der Trainer ihre Spieler, die viel Ausdauer haben und qualitativ besser sind, weniger forcieren. Spoiler: Lausanne hat die Verlängerung gewonnen und ab da gab es keine einzige Niederlage mehr für sie gegen Fribourg… Lausannes Top-Spieler mögen nach wie vor im Final.

    Sehr simple Schlussfolgerung, ist aus meiner Sicht schon noch komplexer. U.a. Skills, Intensität der Dauerbelastung und mentale Belastung etc. macht das ganze schwer vergleichbar. Im Gegensatz zu Fribourg ist Lausanne (als Mannschaft) nicht am obersten Leistungsmaximum gelaufen, somit hat der Coach den Vorteil gesehen den "Sack zuzumachen" und seine Schlüsselspieler für ein schnelles Ende zu forcieren, was ihm ja klar gelungen ist (die Pause der restlichen zwei ausbleibenden Spielen waren ja dann der Energiegewinn). Was wäre gewesen wenn es über sieben Spielen einen harten Abnützungskampf gegeben hätte und dann mit minimaler Erholung noch gegen ZSC, alles genau gleich?

    Sehe ich ähnlich. Gestern durften/hätten wir uns aufgrund der vielen Eigenfehlern grundsätzlich nicht so offensiv verhalten sollen.
    Wobei, es kann auch als eigene Stärke gesehen werden, dass man - egal wie's läuft - nicht vom Matchplan abweicht. Nur eben, wenn
    man bei den Basics (zu) viele Fehler produziert ...... Kommt dazu, dass es die Lausanner dann auch sehr gut gemacht haben!

    Jap, Genau richtig die gestrige Niederlage und gemachte Erfahrung. Die Schwachstellen, Verbesserungspotential offensichtlich klar jetzt und wir wissen welche Fehler tödlich sind. Auch weiss die Mannschaft welche Spielweise den Lausanner probleme bereitet und wie lange der Gegner das Tempo mithalten kann. Zudem wird der letzte Pausenrost (Marti) morgen weggespielt sein.

    Jetzt kennen wir wie die maximale Leistungsfähigkeit und taktische Spielweise von Lausanne. MC wird die richtigen Schlüsse ziehen und mit den entsprechenden Massnahmen den Spiess drehen. Gelingt ihm das (was anzunehmen ist), ist Lausanne wieder im Zugzwang. Genau genommen ist die gestrige Niederlage keine Überraschung.

    Gestern hat uns das läuferische und der Speed gefehlt. Wenn wir laufen und mit Tempo spielen ist es für Lausanne viel schwieriger die Härte zu bringen.

    Im letzten Drittel kam das Läuferische mehr zu Geltung und Lausanne bekam zunehmend Mühe. Unnötigerweise hat eine von mehreren Unkonzentriertheiten dann zum 3:2 für Lausanne geführt, gegen den Spielverlauf. Insofern zuversichtlich, bis auf die etwas vielen unforced errors hat es einigermassen gut funktioniert.

    Wir sind nun gefordert!!!

    Wenn wir es am Samstag verkacken, wird es schwer, irgendwie scheinen wir uns das Leben selber schwer zu machen; Obwohl Lausanne nicht besser war, der Gewinner hat immer Recht

    Hey, das ist PO mit (endlich) einem konkurrenzfähigen Gegner. Gestern noch immer etwas Rost, was die unforced Errors erklärt. Jetzt ist der ZSC gefordert und muss sich steigern so wie es von einzelnen Experten vorausgesagt wurde.Gewinnen ist das eine, aber hochstehend und spannend soll es eben auch sein.

    Beide Varianten möglich. Wo liegt die Frustlevel Grenze?

    Lausanne muss clever spielen. Sprich alles über die Grenzen geht wird unkontrollierbar (Strafen, PP Tore). Sie waren am Dienstag extrem nahe dran. Sie wissen, dass es mit mehr Effizienz reichen kann.

    Im Gegenzug hat der ZSC nur 10 Minuten gut gespielt und das hat schon gereicht. Wenn du immer anrennst und machst und trotzdem nicht gewinnst, kann dich das schon frustrieren. Dann könnte es kippen. Sehe ich aber eher ab Spiel 3 oder 4 als Thema. Heute wird man es nochmals mit den gleichen Mitteln probieren zudem noch das Publikum im Rücken.

    Wer ist heute in Lausanne?

    Wenn Lausanne im Rennen um den SM Titel bleiben will, müssen sie heute Abend unbedingt gewinnen und kein Break zulassen. Heute ist das Schlüsselspiel für sie und sie werden kompromisslos die äusserste Grenze ausloten bzw. sich maximal an allem bedienen was die Schiris zulassen. Genau genommen bleibt ihnen nichts anderes übrig. Deshalb steuert die festgelegte Grenze der Schiris wer heute Abend gewinnt.

    - Nächstes Spiel schon die Entscheidung: Wenn wir morgen gewinnen kommt Lausanne nicht mehr zurück, finito!

    Mit dem Rücken zur Wand würde es mich nicht verwundern wenn die Lausanner zunehmend mit einer Grenzüberschreitende Härte das Spiel zu entscheiden versuchen. Am Ende der ersten Finalbegegnung begann diese DNA sich bereits zu entwickeln. Einerseits gehe ich davon aus, dass die ZSC Spieler sich (u.a. wie Grant) auf die "Zähne" beissen und nicht auf Provokationen eingehen. Anderseits, dass die Shiris keine allzu tolerante Regelauslegung zum Masstab nehmen. Sollte es nicht so sein, machen sie sich (aus meiner Sicht) zum Unterstützer einer Fehlentwicklung im Schweizer Eishockey.

    Ich bin schon die ganze Saison gelassen und versprühe stets gute Stimmung!

    Ich finde, diese Zuversicht spürt man auch unter den Leuten. In der ersten Drittelspause waren die Fans trotz Rückstand gelassen und es herrschte gute Stimmung untereinander. Schon gegen Zug im 1. Spiel war das für mich auffällig. (Kann natürlich auch am Bier liegen). Allerhöchstens das Unwetter trieb den einen oder anderen zur Nervosität/schlechten Laune, oder die langen Warteschlangen für Essen/Trinken oder zum Pinkeln gehen. :mrgreen:
    Und anfangs zweiten Drittels, als wir völlig unter Druck gerieten, gab es einzelne nervöse Weckrufe vonseiten des Publikums. Aber sonst sind alle relaxed😃 :zsc:

    Ein gutes Beispiel: Das dritte PO Spiel gegen Biel, Hrubec die letzten zwei Minuten durch einen sechsten Feldspieler ausgewechselt, Malgin an der Bande holt ein neuer Stock, sieht die Scheibe zügig Richtung ZSC Tor zu bewegen und verhindert das bevorstehende 0:2. In der letzte angebrochene Minute erzielt Hollenstein den Ausgleichstreffer zum 1:1, dann in der zweiten Verlängerung kommt das ZSC Siegestor. Das versprüht Zuversicht:jump::welle:

    ertes drittel wie fast befürchtet war die z maschine durch die lange pause etwas angerostet. ab 2. drittel bzw riats pfostenknaller, gings dann langsam geölter weiter und sie nahmen so richtig fahrt auf. dominanz nach dem 2. tor bzw lausanne sah kein ufer mehr gegen ende des 2. drittels. im schlussabschnitt ziemlich kontrolliert das ganze runtergespielt, auch wenn das dritte tor manchmal auch fahrlässig vergeben wurde (z.b. malgins schlechter pass auf ghetto). wie schon ein vorschreiber bemerkte, denke ich dies war vermutlich unsere schlechteste partie in der ganzen serie (eben wegen des knorzigen starts). im gegensatz dazu frage ich mich, kommt da noch mehr von lausanne?

    Im Gegensatz zu den anderen PO Serien wollte Lausanne unbedingt das Break im ersten Spiel. Sie wussten, dass sich beim ZSC mehr Rost angesetzt hat und sie selbst bestens im Flow sind. Nach dem 1:1 war der Gesichtsausduck von Ward wie auch von Hughes unmissverständlich auf "genau das wollten wir unbedingt verhindern" Somit war ihr Gameplan vom Kurs abgekommen. Mit dem 2:1 wurden sie definitiv auf dem falschen Bein erwischt, wirkte nahezu wie ein KO-Schlag. Die Leistung vom ZSC würde ich nicht unterschätzen. Weil der Gast unbedingt das Break wollte, glaube ich nicht, dass sie noch einen Gang höher schalten können. Der ZSC wird sich steigern (müssen).

    For some more lecture about the coming NL finals (in English): https://nlicedata.com/#!/subs/articl…zsc-lhc-preview

    Es treffen zwei erfolgreiche Coaches aufeinander die ihr sorgfältiges Handwerk vorwiegend in der NHL gelernt und verfeinert haben. Insofern sind es die feinen Details welche die kleinen Vorteile ausmachen werden. Ich gehe davon aus, die Qualitäten werden sich gegenüber der Statistik etwas verschieben. Das schnelle Antizipieren der Stärken/Schwächen vom Coachingstaff und die präzisen Rückschlüsse bzw. optimierung wird von entscheidender Bedeutung sein.

    Heute geht es los. Mein Tipp die Lausaner werden voll und über motovoert aus den Garderoben stürmen. Im 1. Drittel 3x 2min Strafen gegen sie. Der Zsc wird 2 davon ausnützen. Im 2. Drittel gibt es ein Frustfaul welches in einer 5min plus Spieldauer endet…Am ende gibt es ein lockerer Sieg. 5:1

    Wie immer kann es aber anders kommen. Aber habe so ein gutes Gefühl das es gut kommt.

    Oh man es geht noch zu lange bis zum Anpfiff.

    Nein, den Gefallen machen sie dem ZSC bestimmt nicht, kann mir nicht vorstellen, dass die Lausanner so naiv auftreten werden. Jeff Ward bringt einiges in seinem Rucksack mit: https://de.wikipedia.org/wiki/Geoff_Ward

    Die Hauptfigur in diesem Musikvideo verliert...

    Die Hauptfigur hatte ja auch als Einzelklämpfer gegen die X-Fach überlegende Räuberbande mit Pfeilbogen keine Chance. Der ZSC wird die Geschichte jetzt im 2024 als Mannschaft und 4 starke Linien neu schreiben, diesmal mit vielen "unleashed :zsc:Lions" und die haben die wesentlich feinere Klinge.

    Off Topic: Heute - und nur heute - finde ich unseren Torsong (in der Original-Fassung, nicht dieses Disco-BumBum Zeugs) gut :nick:

    Disco-BumBum stellt nicht so hohe Anforderungen an die Soundanlage. Bei der SLA Einweihung hat das Live Orchester des Torsongs qualitativ sehr gut geklungen. Ganz gut klingt das PO Intro Trompeten Fanfare, impliziert Power, Entschlossenheit und Sieg.