Beiträge von Danny

    Und wer überprüft/recherchiert denn ob das was LH jeweils schreibt bzw. die Personen die er diskreditiert wirklich der Wahrheit entspricht?

    Genau das ist ja die Schwachstelle und gar nicht so einfach richtigzustellen. 1. Kann das ein riesen Aufwand beduten (wer bezahlt das?) und 2. liegt ja praktisch die Beweislast bei dem der es anzweifelt (Es wird jemand beschuldigt nicht die Wahrheit zu sagen). Trump hat das ja Beispielhaft aufgezeigt. Und wenn du das Gegenteil nicht Schwarz auf Weiss beweisen kannst bist noch mehr angezählt, also was passiert?

    Mittwoch, 28. Dezember 2022, 14:50 - Roman Badertscher

    Was wird sich am Spiel der ZSC Lions durch Marc Crawford aus deiner Sicht ändern?

    "Ich gehe davon aus, dass wir mehr nach vorne spielen, dass wir in der Mittelzone kompakter stehen und allgemein strukturierter agieren werden".

    Vielen Dank, Sven, für das Gespräch.

    Interessant, das wollte doch RG auch?!

    Glaube nicht, dass die Rechnung so einfach ist. Ausverkaufte Spiele mit 6'000 tatsächlichen Besuchern sind gastronomisch schwierig. Du hast ordentlich "Ohnehin-Kosten"; die du zuerst reinholen musst. Wenn dann wirklich 12'000 da sind, rollt der Rubel; sonst eher weniger ...

    Ich glaube vor allem, dass die Einnahmenmaximierung im Schweizer Eishockey deutlich weniger wichtig ist für die Vereine als in Fussball, da es nicht wirklich einen internationalen Markt um die Spieler gibt.


    Wenn die Schweizer Fussballliga 20% weniger einnimmt, dann nimmt die Qualität ab, da Spieler eher in ähnliche Ligen wie Österreich, Belgien, etc. gehen, die dann verhältnismässig mehr zahlen können.


    Wenn die Schweizer Eishockeyliga 20% weniger einnimmt, nimmt die Qualität praktisch nicht ab, da man weiterhin mehr bezahlen kann als vergleichbare Ligen (De, Swe, Fin). Die grossen Profiteure von mehr Geld in der Schweizer Liga sind die Spieler, die im Szenario oben ca. 20% weniger verdienen würden.

    (Ich glaube!) Es ist Punktuell und fragmentiert und nicht auf den Fakten basierend. Ich kann nur eine Ernsthafte Vollkostenrechnung und eine professionell SWOT Analyse für jede Variante/Änderung empfehlen. Alles andere ist Hoffnung und Glaube.

    Denke nicht, dass die Saisonkarte markant günstiger wird; erwarte ich nicht. Hier macht der Markt den Preis. Und "erfolgreich/attraktiv" hat im Raum Zürich einen grossen Markt ...

    Also dann wäre es ja ein happiger Preisaufschlag, gleich viel bezahlen und weniger Spiele bekommen. Ein gewagtes Experiment (grosses Risiko), das können nur Fans ohne Verantwortung gutheissen.

    Suchen wir mal anders:
    52 Runden! Wie sinnvoll ist das? Wieviele Wochen mit 3 Spielen (vor allem auch bei "Terminkollissionen) hat das zur Folge? Ist das gesund? Kann man so den Level stetig hoch halten? Wann ist Zeit für Training; etwas Neues einzustudieren; Genesene wieder einzubinden? Kann man ja zwischen den Spielen nur noch regenerieren ...


    Geben die 6-7 Heimspiele mehr wirklich den monitären Mehrwert? Ich zweifle irgendwie.


    Glaube; das Spiel wird so überreizt und die Spieler ausgelaugt.


    Für mich würden 39 Spiele reichen; und allenfalls wären - real - nicht weniger Zuschauer anwesend.

    Es gibt noch zusätzliche Aspekte und nicht nur die des Zuschauers. Stelle mal eine Kalkulation auf und dann eine Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben. Es wird vermutlich sichtbar, dass die Spieler halt für weniger Arbeit auch entsprechend tiefer entlöhnt werden. Auch denke ich dass die Saison Karte markant günstiger wird, was du ja möchtest. In der NHL nehme ich nicht an, dass die Spieler nach nur 39 Spielen schon ausgelaugt sind.

    Von mir aus können wir gerne mit mehr Imports verstärken.

    Fragmentiert und zufällig! Ich denke du bevorzugst jemand der mit so viel Glück geboren ist, dass egal was er macht, es einfach immer richtig ist. Und wenn es diese Person dann tatsächlich gibt, dann hat er so viel Glück und entscheidet sich für den ZSC.

    Auf jedenfall freue ich mich schon auf nächste Saison, in welcher wir dann an 2. Stelle liegend während eines Monats einen Scheiss zusammen spielen und hier wieder 70% der TV-Konsumenten den Kopf des Trainers fordern!

    Genau so ist es. Aktuell wird geglaubt wenn man das macht was in der Vergangenheit zum Titel geführt hat wiederholt, läuft es gleich erfolgreich ab. So denken viele, nur kommt es meisten anders als man denkt! Gemäss Vergangenheit wären wir letzter Saison SM geworden, es ist aber anders gekommen und genau deshalb ist ein Coach Change nicht per se einfach so erfolgreich (WF weiss das ganz genau). Natürlich, ich bin auch der Meinung, dass RG nicht der ideale ZSC Coach ist, aber deshalb muss ein Nachfolger es nicht unbedingt besser machen. Und nein, Liniger ist keine Option, er kann nur verlieren.

    genau darum! ist das einzige noch verbliebene "argument" um den besten sportchef aller zeiten gutzuschreiben.

    Das ist genau der Fehlschluss, nur das Importkontingent aufheben, entsprechend sinkt die Macht der Spieler und die der Agenten von CH Spielern. Die Motivation konstant hohe Leistung zu bringen ergibt sich ganz selbst. Anschliessend werden wir Hockey auf höheren Niveau sehen und SL hat mehr Handlungsspielraum.

    Quali Sieg ja, aber wie es in den Playoffs gegangen wäre, Spekulation, haette er den damals besten Center, Roe, den besten Offensiverteider, Noreau und

    den besten CH Spieler P. Suter auch bis zum Umfallen gebracht? man weiss es nicht. Fakt ist, gewonnen er hat nichts mit einem Kübel bei uns.

    Fakt ist, dass die Spieler zu viel Macht haben und jeder Trainer früher oder wenig später angezählt sein wird beim ZSC.

    Bei Heinrich ist nur das Problem, dass er eine gewisse Zeit nach jeder Niederlage die Schachteln bringen wollte. Aber zwischenzeitlich hat er ganz normale Beiträge geschrieben & somit alles ok und gern gelesen (von mir).
    Wäre langweilig, wenn hier immer nur die ganz Alten schreiben & diesbezüglich wurde es hier ja bereits ein wenig aufgefrischt, was ich cool finde!

    Ich denke auch, dass der Nachfolger früher oder später Schachteln benötigt, also eine wiederkehrende Angelegenheit für Heinrich. Nicht vergessen, RG war ein Sieg und ganz wenige Tore vom Titel entfernt, also alles andere als eindeutig.

    Die nächsten 2-3 Spiele gewinnen sie dann wieder, die Halles ist ausverkauft und alle sind happy.


    DAS Problem über das wir hier diskutieren besteht seit August. Die Niederlage in Polen, Rappi und Langnau. Danach fangte man sich. Lange ungeschlagen in der neuen Halle. Dann Auswärtsderby verloren, in Bern verloren, dann wieder besser, danach dann in der CHL rausgeflogen, dann wieder viele Spiele gewonnen und jetzt wieder ein Tief. Ergo diese Tiefs kommen so alle 5 Wochen. UND das Team hat halt zuviel Klasse sodass auch sehr mässige Leistungen zu Rang 3 reichen

    Also für dich alles im grünen Bereich?

    Bitte in den nächsten 20 Jahren keinen Skandinavier mehr ...

    Alle in den gleichen Topf? Von den Skandinaviern errachte ich die Schweden als (vielleicht) zu ausgeprägt systemisch, was auch bei RG zutrifft. das Gegenteil wäre dann pröbeln (Improvisation). Beide Extreme sind nicht unbedingt das Richtige in CH. Wobei die Finnen viel näher der CH Kultur sind und eben nicht so starr und bürokratisch, sondern mehr flexibel sind. Dan Tangnes ist ein Norweger und passt nicht in das Schweden Profil. Ich denke der ZSC braucht ein Coach der die richtige Dosis zwischen Gundsystem und Individualismus findet bzw. wenn nötig, gekonnt Anpassungen vornehmen kann. Aber es gibt sicher auch Schweden die nicht in das Muster passen. Auch denke ich, dass schwedische Spieler diszipliniert normiert und standardisiert spielen (individuelle Klasse vorenthalten). Das erklärt der Erfolg von RG mit dem Tre Kronor Team. In CH muss er im Vergleich zu SE mit Individualismus und einem Gefälle in der Mannschaft klarkommen (das errachte ich als grösste Herausforderung). Gleichzeiitig muss er noch die Spieler vorwiegend intrinsisch motivieren können.

    Ich denke wir sollten aufpassen nicht dem Pröbli Modus zu verfallen. Okay, die Mannschaft hat jetzt in den letzten Spielen, insbesondere nach der Nati Pause ein grosser Leistungsabbau gezeigt. Bevor wir Symptombekämfung betreiben sollten die zugrundeliegenden Ursachen fokussiert werden? Aus meiner Sicht sind die Ursachen tiefer verwurzelt als nur beim Coach das Problem zu sehen. Die Nachfolge Coaches werden früher oder später am gleichen Problem scheitern, den Spielern und ihren Agenten ist das egal, kassieren tun sie ja trotzdem. Genau deshalb würde ich es genau umgekehrt angehen und die Spieler die nicht bereit sind sich an der Maximalleistung zu orientieren sollen die Konsequenzen ziehen.