Beiträge von Danny

    Was die Intensität in den Spielen betrifft behaupte ich dass KEIN Trainer den Jungs sagt "heute bissel gechillt gelled". Der Gameplan ist relevant und was der Coach vom Spiel will. Und die Intensität im Spiel dann auch je nach Gegner und Spielverlauf variabel.

    1. Satz: Das hat auch niemand behauptet. 2.Satz: Genau damit bestätigst du zu 100% meine Aussage.

    Ich weiss es nicht wie es im Detail im Profieishockey läuft. Aber habe ja auch nie behauptet es zu wissen. Ich kenne mich gut mit der Periodisierung im Sport aus was Trainingssteuerung mit und ohne Wettkämpfe anbelangt.

    Du behauptest dass die Trainingsintensität bei den Vorbereitunngsspielen, bei allen MS Spielen und im PO immer gleich ist?

    Lieber Danny, für mich sieht es aus als wären das deine Hypothesen, die auf deinen subjektiven Wahrnehmungen während des Saisonverlaufs machst. Oder hast du von Coaches auf diesem Niveau näheres erfahren?

    Da bin ich gespannt auf die Gegenargumentation, die ist bis jezt ausgeblieben?

    Klar macht ein Trainer "Belastungssteuerung". Aber bewusst über mehrere Spiele "Gas rausnehmen" führt in einer ausgeglichenen Liga wie der unsrigen meist zu mehreren Niederlagen.

    "Gas rausnehmen" eher nicht (ausser EVZ und Fribourg in den letzten Spielen vor PO).

    Muss eine Topmannschaft, die über 4 Linien sehr stark besetzt ist, mit Maximalleistung in die Saison starten? Das Training bzw. Einsatz ist genau so intensiv, dass knapp ca. 2P/Spiel im Durchschnitt erzielt werden. Ist eine Topmannschaft zu fest unter dieser Punkte Ideallinie dann stellt sich die Frage wo es harzt.

    Ein Topathlet müsste 8 Monate KONSTANT körperliche Maximalleistung bringen, nur früher oder später kommt der Einbruch, es wird dann viel Erholung verlangt.

    Ein Coach will es ja nicht dem Zufall überlassen. Die Tabelle Anfangs, Mitte und Ende der Quali anschauen. Die Topmannschaften müssen Maximalleistung aller Spieler im PO hinkriegen um eine Chance auf den MS Titel zu haben, was eine typische Strichmannschaft mit "nur" 2 starke Linien nicht macht. Die muss ihre Topspieler überforcieren und dann wieder ruhen lassen um Punkten zu können (Ambri ein gutes Beispiel).

    Aber interessant ists schon, für den Coach sicher wertvolle "Daten" zu sammeln.


    Und natürlich lieber Siege als Niederlagen. 🙂

    Vorbereitungsspiele, auch in Meisterschaftspausen sind sehr wichtig und unerlässlich (sehr relevant). Ich finde es auch super, dass es ganz treue Fans gibt die diese besuchen und die Mannschaft kräftig anfeuern. :hockey:

    Die Unbekannte ist, dass wir nicht wissen welche Absichten der Coach verfolgt und was er gerade ausprobiert, entsprechned kann es schnell passieren, dass falsche Schlüsse gezogen werden. Das Siegen steht nicht so ganz im Vordergrund, weshalb die Trainingsintensitäten auch nicht auf dem höchsten Level in dieser Phase sind. Eine Top Mannschaft zu früh in höchstform ist nicht unbedingt ein Vorteil, im Gegenteil es kann durchaus sein, dass dann die Formkurve zum falschen Zeitpunkt nach unten zeigt. Schwächere Mannschaften taktieren da umgekehrt und sind oftmals früh höchstform, was dann sehr ärgerlich für Topmannschaften sein kann.

    Niderlagen in der richtigen Dosis kann durchaus eine Steigerung der Mannschaft bewirken. Zu gut und zu Überlegen errachte ich nicht als ein Vorteil sondern als Risiko, da man sich nicht mehr steigern muss. Der EVZ hat das meisterlich bewiesen.

    Die Vorbereitungsspiele dienen als Warm up und für den Caoch zum ausprobieren (zwischendurch auch mal in die die falsche Richtung). Deshalb als Spassfaktor sicher interessant, aber sonst lässt sich wenig für den Zuschauer ableiten. Für mich sind es eher die Spiele, wo sich die jungen aufdrängen müssen. Das scheint bis jetzt nicht ganz, anhand den Kommentaren, der Fall sein.

    Es erstaunt mich wieviel Beachtung die Vorbereitungsspiele bekommen. Die SIHF Seite dokumentiert am wenigsten die einzelnen Linien, sondern hauptsächlich die Spieler die für das Spiel aufgestellt sind, wann welches Ereignis stattgefunden hat und das aktuelle Resultat, bei den Toren uns Assissts gibt es eine gewisse Unschärfe. RG wird die Herausforderung haben, dass er 4 sehr Starke und schwer berechenbare Linien aufbauen kann. Das gleiche gilt für die Special Situations. Mir ist ein guter Start und danach eine stetige Steigerung über vier Linien bis zum Po lieber als super Spiele in der Vorbereitung. Mit dem dritten Platz in der Quali und wenn dann die Punkte auch noch bei viel mehr Heim- als Auswärtsspielen zustande kommen, bin ich schon ganz happy. Natürlich als Sieger im letzten PO Spiel ist das Tüpfchen auf dem i.

    Erste aussagekräftige Resultate kommen dann nächste Woche mit der Chl.


    Sofern man diese ernst nimmt was ich schwer hoffe!

    RG wir die CHL sicher ernst nehmen (er braucht grosses Erfolgserlebnis), ob dann auch die ganze Mannschaft top motiviert ist, könnte sein? Mit dem Niedergang der KHL ist durchaus die CHL wieder mehr im Rampenlicht..

    Dann der erste Spieler der hoch schiessen kann, danach sind immer diejenigen die Besten welche am schnellsten sind, aber je höher die Stufe wird, je kleiner wird dieser Unterschied. Man ruht sich auf den eigenen Stärken aus und den Trainern passt es natürlich, dass die Resultate stimmen oder zweitrangig sind.

    Das bedeutet, dass nicht primär die Eiszeit das Sorgekind ist. Aus meiner Sicht leisten die CH Nachwuchsspieler grösstenteils nur so viel wie sie leisten müssen und das reicht international nicht. Umgekehrt bedeutet das, dass es als Talent zu einfach nach oben geht. Vielleicht wird auch zu früh zu stark ausgesiebt und die Spätzünder bleiben aus.

    Iceman hat es gut beschrieben und du mit deinen Erfahrungen ja auch aber ich denke, das ist nur ein Teil des Ganzen.

    Zwischdurch hatte ich den Eindruck, dass wir bei der U18 und U20 aufgerückt haben, offensichtlich hat wieder ein Stillstand stattgefunden. Die Frage ist doch wo es klemmt? Einzelne Fälle die unglücklich laufen gibt es immer, das grosse und ganze muss korrigiert werden. Interssanterweise sind "kleine" Länder mit einem liberalisierten Spielermarkt erfolgreicher.

    Weiter müssten sicher die U14-16 Spieler, welche ja bis dahin mehr oder weniger 5-7 Jahre ausgebildet wurden, besser gehalten werden. Hier gibt es viel zu viele "einfache" Abgänge die von den Vereinen einfach mit einem kurzen "ok" hingenommen werden. Meiner Erfahrung nach liegt über 50% der Schuld bei den Vereinen.
    Hier könnten viele Spieler gehalten werden.

    Kann sein, kann aber auch sein, dass die Eltern und ihr Junge meinen es handle sich um ein Ausnahmetalent und er müsse speziell gefördert werden. Ich sehe das Problem eher in der Schweizer Mentalität. Spieler die zu stark auf sich selbst fokussiert sind, sehen eben nur zu oft sich selbst auf dem Spielfeld. Wie kann sich da die Spielintelligenz und das Timing entwickeln?

    In unteren Ligen / Juniorenstufen spielt nicht der Beste im 1. Block oder spielt auf gleicher Stufe in einer höhern Klasse, nein vielfach ist es der Sohn des Arztes XY, dessen Vater selber Hockeyprofi war obwohl er in unteren Stufen unbrauchbar ist, der Betreuersohn wo der Vater den Car für ein paar längere Auswärtsreisen bezahlt oder der ganzen Stufe die Schlittschuhe nach jedem 2. Training schleifft und und und... Schön Spieler der mit dem Bentley Taxi ins Training chauffiert wurde, konnte nix, war in Block eins gesetzt, bis er wieder zurück ins Tennis wechselte.


    So läuft es in den unteren Stufen, hier könnte ich doch die eine oder andere Anekdote erzählen, wie jeder andere Eishockeyvater auch.

    Leistungsprinzip ja, doch nur am Rande.

    Trifft sicherlich auch zu, es gibt aber auch viele Talente die alles bekommen haben, und trotzdem der letzte grosse Schritt nicht geschaftt haben. Irgendwann reicht das Talent nicht mehr aus und dann ist ganz harte Arbeit gefordert.

    Die höhere Anzahl Ausländer mag die Schwelle für den Eintritt zwar etwas erhöhen, führt aber eben auch dazu, dass die heimischen Spieler sich einer ebenfalls höhere Intensität und Qualität stellen müssen. Bei der CH-Nationalmannschaft ohne die "konkurrenzgestählte" NHL-Fraktion benötigt es umgekehrt in Turnieren und Spielen immer eine gewisse Anlaufzeit, bis sich die Spieler aus der geschützten Werkstatt "National League" daran gewöhnt haben, dass man 60 Minuten lang voll da sein muss. Denn bei zu vielen von ihnen spielt es im Liga-Alltag keine grosse Rolle, wenn man in Spielen ab und zu etwas "abtaucht". Fallweise dauern diese "Taucher" auch mehrere Spiele an.

    Genau, so sehe ich es auch. Zudem, in CH wird zu viel Tamtam (Nachfrage, CHF) bei Spielern, die den Sprung in die NL schaffen können, gemacht.

    Ausserdem spielt sein Herzensverein jetzt wieder im A. Mein Tipp: Sollte KLOten eine gute Saison spielen und nicht nur am Tabellenende rumgurken wird er zurückkehren. "So isch hald s'Business!

    Blackstar hat es gut gesagt:

    Alles Spekulation…

    Bevor das passiert möchte Denis sicher noch den SM Titel haben.

    Hm, das hatte Gröni auch mit unseren Top Spieler hingekriegt. Nicht dass die Luft im Dezember draussen war, aber er hatte unsere Tops ziemlich ausgepresst, obwohl wir ja das breiteste Kader haben.

    Ich hatte eher den Eindruck, dass der ZSC zu wenig Effizient spielte und zu viel Energie für Punkte benötigte. Mit Kovar wurde es besser, wahrscheinlich bessere kommunikation bzw. Abstimmung hinten.

    Für die CH Goalies sieht es tatsächlich mau aus, auch beim ZSC. Hier sehe ich für die Nati schon ein Problem, Genoni und Berra sind am Ende ihrer Karrieren.

    Könnte mir gut vorstellen, wenn Waeber ein Schritt nach vorne macht, dass er eine Chance für die Nati bekommt. Im PO gegen Fribourg hat er wirklich überzeugt, Kovar hat ihm gut getan.

    Wie Larry schreibt, das Niveau der Liga wird ganz sicher zunehmen. Aber das ach so vernüftige Bla-bla-bla von Lüthi und Konsorten erweist sich

    einfach nur als Bullshit. Sieht aus wie ..... riecht wie ..... IST .....

    Die Welt hat sich ziemlich verändert in den letzten Jahren, ich würde es nicht dramatisieren. Was gestern richtig war muss nicht zwangsläufig heute und morgen richtig sein. Stillstand bedeutet Rückschritt.

    Es wäre noch sehr interessant zu erfahren inwiefern das die Lohnkosten der CH Spieler beeinflusst hat.

    Wow - das muntere "wer holt den besten Ausländer für sehr, sehr wenig Geld" geht also weiter!

    Ich denke auch, Preis/Leistung so gut wie noch nie!

    Vor allem hiess es man würde mit billigen Ausländern Kosten sparen, aber nun sind teure KHL Leute verfügbar und es wird munter zugegriffen.

    Teuer? Ich denke eher günstig für die Qualität die man bekommt!

    Nicht vergessen, die Liga ist jetzt auf 14 Mannschaften aufgestockt, also zwei zusätzliche Mannschaften. Das bedeutet ca. 50 Spieler zusätzlich mit National League Qualitäten. Haben wir denn so viele CH Talente um dieses Loch zu stopfen? Also die Ausganslage könnte nicht besser sein. Wenn 14 Mannschaften 2 Imports mehr haben dürfen macht das 28 Spieler, wo ist das Problem?

    Hinzu kommt der Starke Schweizer Franken, macht nochmals 10% aus.