Beiträge von Danny

    Jede Saison fängt wieder von vorne an und die Erfolge der Vergangenheit gehen mit der Zeit in die Geschichte ein. viele Erfolgskonzepte sind an einer Zeitspanne gebunden und enden wieder. Will man vorne dabei sein muss man es kontinuerlich besser machen. Vielleicht könnte deshalb SL auf RG gesetzt haben und möglicherweise das menschlich Kulturelle zu wenig beachtet haben. Für mich stellt sich eher die Frage wie die Mannschaft aus der aktuellen Talsohle herauskommt.

    Vielleicht wäre es eine Variante Gb ein passender Assistenten zur Seite stellen. Einer der ein guten Draht zu den Spielern hat und Gb gut ergänzt. Könnte aus meiner Sicht eine Win-Win Situation sein.

    Jap Iceman, das ist die vierte Variante, damit bekommt Gb Zeit sich neu zu orientieren. Klub Coach oder Nati Coach sind zwei verschiedene Aufgaben und dann noch eine CH Klub Mannschaft mit hohen Ansprüchen. Da is SL nicht ganz aus dem Schneider.

    Grönborg hat via Medien verlauten lassen das er vom ZSC das Vertrauen ausgesprochen haben will, TV SRF hat darauf SL und div. Spieler interviewt, von dort stammen diese Aussagen. Grönborg ist ohne mit seinen Chefs zu sprechen an die Öffentlichkeit gegangen, fände ich als sein Boss nicht die feine Art. Wie schon gesagt: Grönborg sieht seine (NHL) Felle davonschwimmen, er reagiert nicht sehr souverän in letzter Zeit, sei dies gegen Schiris oder andere Coaches, sei dies mit dem Gang an die Medien. Seine Nerven liegen blank!

    Bei aller Liebe. Sollte Grönborg tatsächlich Sibiren dem ZSC vorziehen, dann würde ich lieber früher als später die Reissleine ziehen. Dann kann es für SL nur noch darum gehen, den Nachfolger einzutüten und die Sache mit Grönborg sobald dies der Fall ist zu beenden.

    Wenn ich diese beide Zitate Gegenüberstelle, dann ergibt das eine bzw. das andere kein Sinn für mich. Sollte Gb kurz vor dem Absprung sein, macht man sich das Leben nicht zusätzlich schwer, sondern konzentriert sich auf die Zukunft. Oder es gibt eine dritte Variante, zu einem Klub zu wechseln wo die Austiegsklausel nicht gilt.

    Das Grönborg (via Medien!) quasi die Vertrauensfrage gestellt hat ist eigentlich nirgends gut angekommen. Da hat er sich selber ein Ei gelegt. SL hat auf entsprechende Fragen angesäuert reagiert ("ich habe es gelesen"), die Spieler sagen einfach "das interessiert uns nicht". Für mich ist das Tuch zerschnitten!

    Und bedeutet, dass SL direkt mit den Spielern kommuniziert hat und Gb ausgelassen hat. Deshalb hat Gb auch die Vertrauensfrage gestellt. Was heisst das wohl?

    Du solltest Deine Meinung über ihn mal hinterfragen! Vielleicht ist eben die falsch!

    Die Frage ist, zählen die Fakten oder das Marketing? Rein sachlich betrachtet, stellt ja der sc den Headcoach ein und macht die Abklärungen. Auch bei der Verpflichtung der Spieler ist der sc im Lead. Ich frage mich eher wie gut arbeiten die beide "Manager" zusammen und wie sie sich unterstützen? Wenn die Spieler Uneinigkeit wahrnehmen kommt es nicht gut.

    Kann es sein, dass ein Trainer einer der weltbesten National-Mannschaften einen anderen Job ausübt, als der Trainer einer ambitionierten Clubmannschaft, welche auch noch Erträge aus der Weiterentwicklung von jüngeren Spielern erzielen sollte?

    Wenn das so ist, dann hat SL spekuliert und nicht wirklich hinterfragt.

    Ich finde es übrigens durchaus auch bemerkenswert, dass es nur zwei drei Leute hier hat, die Leuenberger, bzw. dessen Leistungsausweis

    bei uns, genau so kritisch sehen wie du oder ich.

    Gegenwertig wirkt SL auf micht etwas hilflos. Betrachtet man seine Erfahrung, ist in der Minikrise nicht viel sichtbar (Trainerwechsel ist das letzte "0815"- Mittel). Sein kürzliches Interview in der NZZ hat mich auch nicht wirklich überzeugt.

    Was die Leistungsträger und ihre Leistung betrifft, ja, da müsste mehr kommen. Weshalb sollen sie mehr Leisten als nötig. Für mich stellt sich die Frage, weshalb die Eigenmotivation etwas abhandengekommen ist? Dazu hat SL sicher eine Statistik die hilft.

    Welche Eigenschaften muss dann der Nachfolge Trainer vorweisen können? Ist dieser schon gefunden, verfügbar, bezahlbar und auch interessiert? So lange das nicht geklärt ist stellt sich kein Trainerwechsel zur Diskussion. Für mich stellt sich eher die Frage, ob alles schon ausgereizt ist. Man kann sich auch die Frage stellen, ob SL der richtige Sportchef ist und was der Beitrag des CEO ist um Grönborg den Rücken zu stärken bzw. die Spieler besser zu "motivieren". Ich gehe davon aus, dass alle "Punkten" wollen, jedoch unterschiedliche Interesse in die Quere kommen.

    Was macht die mentale Differenz z.B. zwischen den "Rappi" und den "Z" Spielern aus? Die Lohnsumme und entsprechend viele Neulinge bzw. Manager, Spieler die sich beweisen müssen, das bedeutet, dass sie sehr sehr viel Eigenmotivation mitbringen. Wenn sie unten in der Tabelle sind, werden sie sich auf dem Markt schlecht verkaufen können. Das ist natürlich anders wenn man bei einer "Topadresse" angestellt ist, man hat eine top Referenz! Rappi ist es gelungen aus all diesen Neulingen eine verschworene Einheit zu bilden. Früher oder später wird dieser Erfolg zum Problem führen, da die Ansprüche wachsen und natürlich auch die Saläre. Ich hoffe jedoch, dass man nicht allzulange wartet beim "Z" und vorher den Schritt nach vorne hinkriegt. Mit einem Trainerwechsel verschiebt sich das Problem um ein paar Spiele, um dann wieder von der Realität eingeholt zu werden. Aus meiner Sicht sollte jetzt mehr auf Winner Mentalität fokussiert werden und weniger auf Statistiken.

    Die Spieler werden den/die Trainer ja nur los, wenn sie möglichst viele Spiele verlieren.

    Ich mag Grönborg wünschte er hätte mehr Erfolg, aber dafür sind die Spieler in Zürich zu schnell und mit wenig zufrieden.

    Ich denke die fragwürdige Maturität einzelner Spieler, sowie die limitierte Erfahrung als Clubtrainer kombiniert mit der schwedischen Führungskultur, steht einer Entwicklung der Mannschaft "etwas" im Wege. Hier kommt SL ins Spiel, mit Statistiken lässt sich dieses Problem nicht lösen, hier braucht es auch ein "Sportpsychologe". Die ganze Organisation und die Mannschaft muss am gleichen Seil ziehen, sonst reicht es einfach nicht.

    Fast alle Spiele, insbesondere die Niederlagen zeigen das gleiche Muster: Der "Z" kann Tore schiessen, ja, jedoch wird viel zu viel Aufwand benötigt (zu ineffizient) und dafür kommt der Gegner zu leicht zu Toren.

    Ich habe heute das Interview von Leuenberger in der NZZ gelesen. Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Schwedische Trainier sind strategisch gut, taktisch eher nicht und hinsichtlich die Spieler auf das bervostehende Spiel angemessen zu motivieren liegt den Nordländern noch weniger (es gibt Ausnahmen).