So wurde es ja auch entschieden.
Beiträge von theshadow72
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Von was man hier lesen kann: Gut so.
Aber:
"Ob der aus einer kurdisch-jesidischen Familie stammende Verurteilte nach Verbüssung seiner Strafe tatsächlich in sein Herkunftsland zurückkehren muss, werden die zuständigen Vollzugsbehörden zum gegebenen Zeitpunkt entscheiden müssen. Grundsätzlich gilt, dass niemand in ein Land ausgewiesen werden darf, wo er an Leib und Leben gefährdet ist."D.h. wenn du einem Schweizer Bürger mit deiner Tat(en) Leib und Leben risikierst ist das soweit ok, als dass du zwar ins Gefängnis musst, aber nicht das
gleiche erleben darfst du ihm angetan hast. Ich - der weissgott nicht Rechts steht - sehe das ganz anders. Ich würde sagen: Tschüss, Tschäse, Tschau!!Grundsätzlich sind wir vom Auge um Auge System abgekommen, sonst brauchst Du keine Justiz sondern kannst dem Täter das antun, was er dem Opfer angetan hat und gut ist. Ist aber durchaus ok, dass dem nicht mehr so ist.
Vor diesem Hintergrund wird der Täter egal ob Schweizer oder Ausländer gleich bestraft. Das ist die Gefängnisstrafe. OIb die "gerecht " ist, ist eine andere Sache, hat aber nichts damit zu tun, ob der Täter Schweizer oder ausländer ist. Damit hat es sich aus Sicht des Strafrechts.
Danach kommt bei einem Ausländer, weil nur da ist es möglich, die Frage des Landesverweises. Da hat das Gericht klar entschieden, dass es einen solchen gibt. Nun kommt der Vollzug, und ja, da gibt es eine Idee, wonach man niemanden in ein Land ausweisen sollte, wo er aus (idR politischen, religiösen oder sexuellen) Gründen in Lebensgefahr ist. Finde das grundätzlich ok. Kommt hinzu, dass es in der Praxis so ist, dass man im Zweifel ausweist und nicht den Täter schützt. Diese Klausel kommt kaum im Zweifel nicht und damit kaum je zur Anwendung. Ob das ok ist, ist eine andere Frage...
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Jetzt muss er noch seine Frau überzeugen
Der 33-jährige Kanadier ist ein grosser Gewinn für die ZSC Lions – auch menschlich mit seiner lockeren Art. Und es gefällt ihm in Zürich. Trotzdem ist seine Zukunft noch offen.

Publiziert heute um 09:13 Uhr

Wie einst im College: Derek Grant darf beim ZSC eine offensivere Rolle spielen als in der NHL. Gegen Ajoie sammelte er seinen 12. Assist in dieser Saison, dazu hat er 11 Tore erzielt.
Foto: Michael Buholzer (Keystone)
Derek Grant sticht bei den ZSC Lions dieser Tage mit dem gelben Flammen-Helm und dem Topskorer-Dress besonders heraus. Dabei ist er kein grosser Fan dieser Spezialkleidung, die den besten Punktesammler hervorhebt. «Dieser Helm ist anders als der, den ich gewohnt bin. Nicht ganz so bequem. Und das Leibchen ist ein bisschen zu klein für mich», sagt der 1,91-Meter-Mann. Aber natürlich sei es eine Ehre, diese Kleidung zu tragen, schiebt er pflichtschuldig nach. «Es zeigt, dass du etwas beisteuerst.»
Trotzdem würde es Grant nicht stören, wenn er den Helm bald wieder abgeben könnte. Seine Stürmerkollegen Juho Lammikko, Denis Malgin, Jesper Frödén und Rudolfs Balcers sind ihm dicht auf den Fersen. «Ich hoffe, das Ding wechselt noch viele Male in unserem Team», sagt er. «Denn das bedeutet, dass wir uns gegenseitig pushen und viele verschiedene Jungs haben, die punkten.» Acht Spieler haben bei den ZSC Lions schon den Topskorer-Helm getragen.
Wenn Gegner ihn provozieren, lächelt er
Als Sportchef Sven Leuenberger im Juli Grant verpflichtete, schwebte ihm nicht vor, dass dieser die interne Skorerliste anführen würde. Er sah ihn eher als einen, der Physis und defensive Stabilität hineinbringt. Doch der Kanadier punktet auch verlässlich und ist mit seiner Ruhe am Puck, seiner Zweikampfstärke und Furchtlosigkeit ein grosser Gewinn. Und natürlich mit seiner entspannten Persönlichkeit. Wenn Gegner ihn provozieren wollen, lächelt er sie meist nur an mit seiner breiten Zahnlücke.

Die Zahnlücke ist sein Markenzeichen: Derek Grant ist gestählt durch über 400 NHL-Spiele.
Foto: Christian Merz (Keystone)
Wer so viel erlebt hat wie Grant, ist so leicht nicht aus der Fassung zu bringen. In zwölf Profijahren in Nordamerika spielte er in der NHL und der Farmliga AHL für elf verschiedene Teams. «Es ist ein stressiges Leben», sagt er rückblickend. «Die körperliche Belastung, die vielen Reisen und das physische Spiel sind nicht einmal das Härteste. Noch zermürbender ist das Mentale, wenn du nicht ein Connor McDavid oder Sidney Crosby bist und deiner sicher sein kannst. Du kämpfst jeden Tag um deinen Platz, in der Angst, ins Farmteam geschickt oder transferiert zu werden.»
Mit 33 hatte Grant genug und fand durch eine alte Connection eine neue Herausforderung. ZSC-Coach Marc Crawford kennt er, seit er ein Teenager ist: Er spielte einst in Vancouver mit dessen gleichaltrigem Sohn Dylan, der heute Videocoach bei den Vancouver Canucks ist. «Marc rief mich an und setzte mir diesen Floh von Zürich ins Ohr», sagt Grant schmunzelnd. «In meinem Alter musst du dir überlegen, was noch Sinn ergibt für deine Karriere und deinen Körper. Nun bin ich hier. Es ist schon spannend, wie sich der Kreis manchmal schliesst.»
Am Schweizer Eishockey hat er schnell Gefallen gefunden. Natürlich auch daran, dass er eine offensivere Rolle spielen darf als in der NHL – so wie früher im College. «Es macht Spass hier. Es ist ein schnelles Spiel und nicht so körperbetont. Und die Liga ist gut, sehr ausgeglichen.» Das habe man ja nun auch wieder beim knappen Sieg über Ajoie (2:1) gesehen.
Auch der Schäferhund ist gekommen
Grant geniesst den Luxus, jeden Abend im eigenen Bett schlafen zu können. Auch die Schweizer Berge haben es ihm angetan. Im Sommer nahm ihn sein Teamkollege Yannick Weber auf eine Wanderung ins Berner Oberland mit. «Am nächsten Tag spürten wir es», erzählt er lachend. «Wir waren eine Weile unterwegs.»
Die ersten Monate in Zürich war er von seiner Frau Alexa getrennt, die in Kalifornien als Immobilienmaklerin arbeitet. Die beiden besitzen ein Haus in Laguna Beach südlich von Los Angeles. Nicht direkt am Strand, sondern am Hang. Vergangene Woche liess es ihr Job nun zu, dass sie ihn in Zürich besuchen konnte. «Sie bleibt mindestens bis nach Silvester», freut er sich. Ihren Hund, einen australischen Schäferhund, hat sie auch mitgebracht. Er hat die lange Flugreise gut gemeistert.
Die beiden werden sich wohl auch darüber unterhalten, was die Zukunft bringen soll. Grant hat bei den ZSC Lions einen Einjahresvertrag unterschrieben, und ob er bleiben wolle, sei «eine Familienentscheidung». Ihm gefalle es sehr gut, auch menschlich. Er wohnt wie alle ZSC-Ausländer in Winkel und ist mit seiner lockeren Art sehr beliebt bei den Teamkollegen und bei deren Kindern. So ist er etwa der Lieblingsspieler des fünfjährigen Sohnes von Goalie Simon Hrubec. Grant schmunzelt. «Alles ist top hier. Aber natürlich muss es auch meiner Frau gefallen.»
Diese Woche reisen sie während der Nationalteampause nach Zermatt. Grant hofft, dass es schneit und nicht regnet. Und er freut sich, erstmals das Matterhorn zu sehen. «Bisher kenne ich nur jenes aus dem Disneyland.»
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Da gibt es viele, die noch lange vor Horst kommen was das angeht. Wobei ich sowieso nicht von was schulden sprechen würde.
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Die letzte Bewegung war gleichgewichtstechnisch unnötig und ein beabsichtigter Angriff. Krass.
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Unfassbar, dass das schon 25 Jahre her ist, ich krieg heute noch Gänsehaut. RIP Sly
https://www.blick.ch/sport/eishocke…m=blick_app_iosIch kann sowas nicht lesen ohne Tränen in die Augen zu bekommen... Wenn ich daran zurück denke, so tragisch und so schön zugleich. Absurd.
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Überzählige ZSC-Routiniers«Das habe ich noch nie so erlebt»
Der Leader reiht Sieg an Sieg, und Trainer Marc Crawford hat stets die Qual der Wahl. Während Stars überzählig zuschauen müssen, sorgen die Jungen für Aufsehen.
Publiziert heute um 12:50 Uhr

Vinzenz Rohrer (ZSC) hat gut lachen: Der 19-jährige Erstrundendraft der Montreal Canadiens wird gegen Servette zum besten Spieler seines Teams ausgezeichnet.
Foto: Martin Meienberger (Freshfocus)
Sie strahlen übers ganze Gesicht. Ella und Anni, die beiden Töchter von ZSC-Stürmer Denis Hollenstein. Sechs und drei Jahre jung sind sie mittlerweile. Und belagern ihren Papa, kaum hat dieser das Eis verlassen. «Papi, Papi», tönt es wieder und wieder. «Jetzt müsst ihr noch kurz warten», entgegnet der 34-Jährige.
Noch am vergangenen Freitag hatte Hollenstein alle Zeit der Welt, sich um seine Liebsten zu kümmern. Trainer Marc Crawford verzichtete darauf, den Flügel für das Auswärtsspiel in Biel zu nominieren. Durch die Rückkehr von Juho Lammikko und Jesper Frödén taten sich dem Coach wieder neue Möglichkeiten auf.
«Sicher keine einfache Situation», konstatiert Hollenstein, der das Spiel vom Wohnzimmer aus verfolgte. «Ich habe das noch nie so erlebt, stand noch nie in einem Team, das so breit aufgestellt war. Als Profi musst du damit umgehen können.» Für Crawford sind Namen nur auf dem Trikot aufgenähte Buchstaben.
Das zeigte sich auch am Samstag beim 4:2 gegen Meister Servette. Dieses Mal mussten die Routiniers Simon Bodenmann (35), Chris (32) und Phil Baltisberger (28), die gemeinsam sieben Meistertitel totalisieren, die Rolle als Zuschauer einnehmen.
Für die Show sorgten andere. Derek Grant etwa. Am Freitag war er mit einem Ablenker für den 3:2-Erfolg in Biel besorgt gewesen. Einen Tag später lenkte der 1,91-Meter-Hüne mit der Zahnlücke das Spiel mit einer Doublette in entscheidende Bahnen. Zweimal glänzte Vinzenz Rohrer als Vorbereiter.
Beim 1:0 setzte sich der Teenager an der Bande gegen den Genfer Topskorer Sami Vatanen durch. Vor dem 2:0 luchste er dem ehemaligen ZSC-Verteidiger Tim Berni an der eigenen blauen Linie die Scheibe ab. Weil Servette-Keeper Robert Mayer den beiden entgegenstürmte, den Puck aber verfehlte, hatte Grant mit einem Schuss ins leere Gehäuse leichtes Spiel.
«Der Torhüter hat einen Fehler begangen. Ich denke nicht, dass ich noch an meinem Gegenspieler vorbeigekommen wäre», mutmasste Rohrer, der zunächst gedacht hatte, Grant hätte das 2:0 verfehlt. Der Österreicher mit Schweizer Lizenz wurde zurecht zum besten Spieler seines Teams ausgezeichnet. «Ich denke, ich konnte mich seit der Nationalmannschaftspause noch weiterentwickeln», freute sich der 19-Jährige.
ZSC seit Crawfords Kritik ungeschlagen
Unter Crawford vertraut man beim ZSC wieder vermehrt dem Nachwuchs. Ligaweit setzt kein anderes Team mehr junge Spieler ein. Und diese wissen zu gefallen. Gegen Servette leitete der erst 17-jährige Daniil Ustinkov mit einem weiten Pass auf Rohrer das 1:0 ein, brachte es letztlich auf 12 Minuten Eiszeit. «Dass wir von den Trainern so viel Vertrauen erhalten, hilft natürlich», so Rohrer.
Der Draft der Montreal Canadiens kommt stets an der Seite Grants zum Einsatz. Sonst aber formiert Crawford seine Linien immer wieder neu, ruft während des Spiels auch mal drei Namen auf und schickt diese Spieler aufs Eis. «Mit Blick auf den weiteren Saisonverlauf kann es von Vorteil sein, wenn man mit jedem schon einmal gespielt hat», sagt Hollenstein mit einem Augenzwinkern.

Durfte gegen den Meister wieder mittun: ZSC-Stürmer Denis Hollenstein im Duell mit Servette-Topskorer Sami Vatanen.
Foto: Christian Merz (Keystone)
Vor zwei Wochen monierte Crawford nach einem 0:3 in Davos noch die Arbeitsmoral seines Teams. Seither haben die Lions kein Spiel mehr verloren und am Samstag den fünfen Sieg en suite eingefahren. Der Erfolg stand nie in Gefahr. Dass die Gäste in den Schlussminuten noch auf 2:4 verkürzen konnten, ist Hollenstein jedoch ein Dorn im Auge. Er sagt: «Wir können noch viel besser spielen.» Es klingt fast wie eine Drohung.
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4:2-Sieg gegen ServetteDer ZSC macht mit dem Meister kurzen Prozess
Nach 12 Minuten und zwei Toren von Derek Grant ist das Spiel bereits entschieden. Am Ende feiern die Lions den fünften Erfolg in Serie.
Publiziert: 02.12.2023, 23:09

Erst 12 Minuten sind gespielt: Denis Malgin, Sven Andrighetto, Patrick Geering und Rudolfs Balcers feiern den dritten Zürcher Treffer.
Foto: Martin Meienberger (Freshfocus)
Da nehmen die Genfer die 300 Kilometer nach Zürich unter die Räder, sitzen vier Stunden lang im Bus, nur um sich dann vom Gegner vorführen zu lassen. Nach knapp 12 Minuten ist die Partie im Prinzip bereits gelaufen. Trainer Jan Cadieux steht der Frust ins Gesicht geschrieben. Der 43-Jährige gibt ein paar Kraftausdrücke von sich und ersetzt dann den unglücklich agierenden Robert Mayer durch Gauthier Descloux.
0:3 liegt der Meister zu diesem Zeitpunkt bereits zurück. Der Nationaltorhüter, der schon am Freitag bei der 0:2-Niederlage gegen die SCL Tigers keine gute Figur abgab, muss drei der sieben Zürcher Schüsse passieren lassen. Beim zweiten Gegentreffer verspekuliert sich der 34-Jährige. Nachdem Teamkollege Tim Berni an der gegnerischen blauen Linie im Duell mit Vinzenz Rohrer die Scheibe verliert, verlässt Mayer sein Gehäuse, stürmt Rohrer entgegen und grätscht den Puck weg. Doch dieser landet bei Derek Grant, der die Scheibe nur noch im leeren Tor unterbringen muss.
Der Meister findet nicht aus der Krise
An Mayer alleine liegt es freilich nicht. Zu harmlos und fehlerhaft agieren die Genfer. Grant, der zum fünften Mal in Folge skort, ist auch für das 1:0 besorgt. Rohrer glänzt abermals als Vorbereiter. Klasse, wie sich der Österreicher mit Schweizer Lizenz an der Bande gegen den Genfer Topskorer Sami Vatanen durchzusetzen vermag.
ZSC Lions – Servette 4:2 (3:0, 1:0, 0:2)
Zuschauer: 10’861
Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions. 5-mal 2 Minuten gegen Servette.
Tore: 3. Grant (Rohrer, Ustinkov) 1:0. 10. Grant (Rohrer) 2:0. 12. Balcers (Malgin) 3:0. 29. Malgin (Kukan / Ausschlüsse Jacquemet, Völlmin) 4:0. 57. Hartikainen (Ausschluss Lammikko) 4.1. 59. Rod (Vatanen, Berni) 4:2.
ZSC Lions: Hrubec; Weber, Lehtonen; Kukan, Geering; Trutmann, Marti; Ustinkov; Frödén, Lammikko, Hollenstein; Andrighetto, Malgin, Balcers; Rohrer, Grant, Zehnder; Sigrist, Baechler, Riedi; Schäppi.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Harrington (verletzt), Phil Baltisberger, Chris Baltisberger und Bodenmann (alle überzählig).
Spannung kommt in der Swiss-Life-Arena nicht mehr auf. Die Zürcher erhöhen im zweiten Abschnitt in doppelter Überzahl auf 4:0. Erst dreieinhalb Minuten vor Schluss muss sich ZSC-Keeper Simon Hrubec ein erstes Mal geschlagen geben. Doch Teemu Hartikainen mag seinen Treffer nicht einmal mehr bejubeln. Am Ende gewinnen die Zürcher 4:2. Es ist der fünfte Erfolg en suite für die Equipe von Marc Crawford. Ganz anders Servette:
Noch im Frühjahr schafften die Grenats Historisches, feierten im Playoff-Final gegen Biel ihren ersten Meistertitel in der 118-jährigen Clubgeschichte. Das Team ist weitgehend zusammengeblieben. Von den Leistungsträgern haben einzig Henrik Tömmernes und Linus Omark die Mannschaft verlassen. Während Genf in der Champions Hockey League brilliert und sich vorige Woche für die Viertelfinals qualifizieren konnte, findet das Team in der Meisterschaft den Tritt weiterhin nicht.
«Zahner prägte den Sport, wie kein anderer»
Die Niederlage in Altstetten ist die vierte in Folge. In der Tabelle belegt die Truppe von Jan Cadieux, der zu den drei Nominierten für die Auszeichnung als Trainer des Jahres bei den Sports Awards gehört, bloss den 10. Rang.
Für den Leader ZSC ist es ein rundum gelungener Abend. Vor dem Spiel wird dem Geschäftsführer Peter Zahner von Regierungspräsident und Sportminister Mario Fehr der Sportpreis des Kantons Zürich überreicht. «Keiner hat den Eishockeysport in der Region Zürich und der Schweiz über so viele Jahre geprägt wie Peter Zahner», so Fehr in seiner Laudatio.

Regierungspräsident und Sportminister Mario Fehr überreicht ZSC-CEO Peter Zahner einen Scheck über 20’000 Franken. Der Betrag kommt dem Nachwuchs der Lions zugute.
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Beide Baltisberger draussen....
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Aktuell nur noch Meier und Harrington im Medical Report

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Alles anzeigen
Kent Nilsson (the Magic Man): Hatte im 2006 eine sagen wir mal "interessante" Begegnung mit ihm am Blackjack-Tisch in Riga
an der Hockey-WM. Er wurde von uns gänzlich ignoriert, auch wenn er wichtig tat und sein Unterhund/Betreuer immer wieder
dararauf aufmerksam gemacht hat, dass dies DER Kent Nilsson sei.
Als er dann so genervt war, dass wir mit allen am Tisch über Hockey gesprochen haben aber nicht mit ihm, hat er mich gefragt
ob ich überhaupt von Hockey eine Ahnung hätte. "Nein" habe ich gesagt. "Nur dass ich Kloten richtig Scheise gefunden habe und
Zesi mein Held gewesen ist" (im Wissen dass er bei einem Stockschlag mal fast Nilssons Hand gebrochen hat). Die Diskussion
war somit lanciert. Und der unterdessen fette Nilsson kriegte plötzlich einen roten Kopf, schimpfte auf schwedisch, sodass 3 (!!)
Betreuer uns aufforderten den Tisch zu verlassen. Was wir natürlich nicht gemacht haben. Dann kam die Hotel Security. Und
jetzt das Geilste: Der Chef der Security, den man geholt hat war ...... Finne. Also nix mit "Tschüss ihr Schweizer" sondern "halt's
Maul du Schwede" ...... Priceless!Herrlich, entweder genial gut oder genial gut erfunden. Nein echt, grossartig!

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Nicht rentabel... uff...
"Doch die Zürcher tun sich als Hallenbetreiber schwer, genügend andere grössere Events in die Swiss-Life-Arena zu locken. Zudem haben sie noch nicht alle Büroflächen vermietet." Hätte nicht gedacht, dass man darauf angewiesen ist um rentabel zu werden.
Vielleicht kann man ja bei der Kosumation noch was rausholen, ist ja derzeit recht günstig umsomehr angesichts des tollen Angebots im Stadion.

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Preisgekrönter ZSC-StrategeNach einer 30-sekündigen Liftfahrt wusste er: Es kommt gut
Peter Zahner schaffte es mit diplomatischem Geschick, die Swiss-Life-Arena durchzuboxen. Nun erhält der ZSC-CEO den Zürcher Sportpreis. Doch den 62-Jährigen plagen neue Sorgen.

Publiziert heute um 16:00 Uhr

Den Löwen im Nacken: Peter Zahner in der Swiss-Life-Arena.
Foto: Sabina Bobst
In Zürich werden Aargauer gerne belächelt. Doch es brauchte einen Aargauer, damit in der Limmatstadt endlich ein grosses Stadionprojekt realisiert werden konnte: Peter Zahner, in Aarau aufgewachsen beim Stadion Brügglifeld und der Kunsteisbahn. «In der Provinz», wie er selber sagt.
Schon als kleiner Junge schielte Zahner nach Zürich. Im Fussball war er FCZ- oder GC-Fan, je nachdem, wer gerade das schönere Leibchen hatte. Im Eishockey verfolgte er die grossen Clubs und den Spengler-Cup aus der Ferne. Dass er dereinst eine solche Karriere im Schweizer Eishockey machen würde, hätte er sich nie erträumen lassen, sagt der 62-Jährige beim Gespräch in seinem Büro im fünften Stock der Arena. Durch ein Bullauge kann er aufs Eis herabschauen. Es trainieren gerade Eiskunstläuferinnen.
20’000 Franken Preissumme – für den Nachwuchs
Durch eine glückliche Fügung des Schicksals wurde er einst mit 27 Trainer der Elite-Junioren des EHC Kloten in der damals besten Nachwuchsorganisation des Landes. Später wirkte er 15 Jahre als Verbandsdirektor und dirigierte das Schweizer Eishockey mit Nationalcoach Ralph Krueger nach vorne, seit dem 1. Dezember 2007 ist er Geschäftsführer der ZSC Lions. Die Realisierung der Swiss-Life-Arena ist sein wohl grösster Erfolg. Am Samstag wird er mit dem «Sportpreis des Kantons Zürich» gewürdigt. Die Preissumme von 20’000 Franken kommt dem ZSC-Nachwuchs zugute.

Ein Prunkstück: Am 18. Oktober 2022 eröffneten die ZSC Lions die Swiss-Life-Arena mit dem Spiel gegen Fribourg.
Foto: Ennio Leanza (Keystone)
«In Zürich gelte ich als Aargauer, im Aargau als Zürcher», sagte Zahner einmal schmunzelnd gegenüber der «Aargauer Zeitung». Er fühle sich aber immer noch als Aargauer und erfülle auch ein Klischee: «Der Aargauer ist sicher nicht laut, vor allem nicht im Vergleich zu den Zürchern.» Auch er sei kein Polterer, sondern meist eher zurückhaltend. Was ein anderes Aargauer Klischee betrifft: Weisse Socken trägt er nicht oder höchstens beim Sport.
Zitat«Ich war in keiner Partei und in keiner Zunft. Dass ich aus dem Aargau stammte, war ein Vorteil.»
Peter Zahner
Bei den ZSC Lions merkte Zahner schnell, dass es kein Nachteil war, dass er von aussen kam. Im Gegenteil. Als er 2010 die Nachwuchsabteilungen von ZSC und GC zusammenführte, war er für beide Seiten unverdächtig. Und im 14-monatigen politischen Prozess im Hinblick auf die Stadionabstimmung im Zürcher Gemeinderat vom 15. Juni 2016, in dem er sich mit über 80 Gemeinderätinnen und Gemeinderäten traf, liess er sich politisch nicht verorten. «Ich war in keiner Partei und kam nicht aus einer Zürcher Szene, war nicht in einer Zunft. Dass ich aus dem Aargau stammte, war ein Vorteil.»
Zahner war als Missionar in Sachen Stadion unterwegs und traf während Monaten praktisch täglich eine Politikerin oder einen Politiker. Manchmal sogar zwei oder drei an einem Tag. «Ich lernte die Stadt Zürich besser kennen, entdeckte Restaurants, die ich nicht gekannt hatte, oder Säle. Ich führte auch viele Gespräche in Serviceclubs wie dem Rotary Club, dem Kiwanis oder dem Lions Club.»
Weiss Zahner nach all diesen Debatten, wer in Zürich das Sagen hat? Er überlegt kurz. «Auf die Schnelle würde ich sagen: Nein. Aber ich erhielt spannende Einblicke in die Zürcher Politik. Die Linke hat hier ja traditionell die Macht, die Bürgerlichen sind in der Minderheit. Davor hatte ich Respekt. Ich verbrachte die meiste Zeit nicht mit den Befürwortern, sondern mit den Kritikern. Es ging mir nicht primär darum, sie umzustimmen. Sondern darum, ihnen unser Projekt glaubwürdig darzulegen, damit sie nicht zu viel Opposition machten und so andere negativ beeinflussten.»
Der AL-Mann, der ihn beeindruckte
Eine Begegnung ist ihm besonders geblieben: jene mit Niklaus Scherr, dem Strategen der Alternativen Liste und bis 2017 im Zürcher Gemeinderat. Zahner erzählt: «Mich warnten alle vor Scherr, aber schon im ersten Gespräch imponierte er mir. Ich dachte: Der ist blitzgescheit. Er tat meine Argumente nicht einfach ab, sondern ging darauf ein.»
Er wisse noch, wie er mit Scherr im Hochhaus Werd für ein Meeting mit der Finanzkommission im Lift in den 17. Stock hochgefahren sei. «Diese 30 Sekunden waren für mich ein Schlüsselerlebnis. Scherr sagte zu mir: ‹Herr Zahner, Sie machen das gut. Wir werden dagegen stimmen, aber das Stadion kommt durch. Unser Auftrag ist es, kritische Fragen zu stellen, und Sie müssen die richtigen Antworten geben.›»
Danach sei er völlig entspannt gewesen, sagt Zahner. «Da wusste ich: Unsere Kritiker respektieren uns. So wie wir sie auch. Ich glaube, das war der Schlüssel zum Erfolg: Wir sind immer anständig mit den Politikern umgegangen und haben nicht einfach nur gefordert.» Sein Gefühl täuschte ihn nicht. Mit 93 Ja- zu 19 Nein-Stimmen nahm der Gemeinderat das Projekt an. Im September 2016 sagte auch das Zürcher Stimmvolk Ja.

Fast 15 Jahre musste er aufs Stadion warten: Peter Zahner vor der Swiss-Life-Arena.
Foto: Sabina Bobst
Für Zahner war das Projekt für das Stadion ein lang gehegtes. Kurz nachdem er seinen Job bei den ZSC Lions angetreten hatte, skizzierte er bereits auf einer A4-Seite die Eckdaten für ein eigenes Stadion: wie viel Fläche es brauchen würde, welche Zuschauerkapazität anzustreben sei, wie viele Garderoben vonnöten wären, wie gross der Business-Club werden sollte. 2010 wurde dann in Altstetten der geeignete Standort gefunden. Die Stadt stellte den ZSC Lions das Land im Baurecht zur Verfügung.
Präsident Walter Frey legte Zahner schon früh ans Herz, dass ein eigenes Stadion Priorität habe. Bei ihrem ersten Treffen im August 2007 redeten sie indes während ihres über zweistündigen Gesprächs nie über Eishockey. «Herr Frey fragte mich über alles Mögliche», erinnert sich Zahner. «Über Politik, Wirtschaft, Autos, das Militär, das Weltgeschehen. Erst im Nachhinein begriff ich, wieso. Er wollte wissen: Wer sitzt mir da gegenüber? Was hat er für eine Weltanschauung? Hat er eine eigene Meinung?» Nach dem zweiten Gespräch hatten sie sich geeinigt.
«Ich hatte Frey zuvor nur aus den Medien gekannt», sagt Zahner. «Als erfolgreichen Unternehmer und als Politiker. Als wir uns unterhielten, merkte ich schnell: Was er mit den ZSC Lions gemacht hat, angefangen mit der Fusion mit GC 1997, hat Substanz. Das ist alles durchdacht. Es war etwas am Entstehen, am Gedeihen.»
Zahner war mit seiner akribischen, hartnäckigen, zuweilen pedantischen Art und seinem diplomatischen Geschick der Richtige, um diese Organisation weiterzuentwickeln. Aber auch er musste sich in seiner Rolle bei den ZSC Lions zuerst finden. In seiner dritten Saison stürmte er einmal nach einem kläglich verlorenen Spiel gegen Ambri in die Kabine und tobte. Danach habe er gemerkt: «Das war nicht gut. Das ist nicht die Aufgabe des CEO.» Seitdem ist er nach Spielen nie mehr emotionalisiert in die Garderobe geeilt.
Noch keine schwarzen Zahlen
Trotz des neuen Stadions: Den ZSC Lions gehen die Herausforderungen nicht aus. Das Ziel, in Altstetten schwarze Zahlen zu schreiben, ist noch nicht erreicht. Der Zuschaueraufmarsch und die Erträge aus dem Catering übertreffen zwar die Erwartungen. Doch die Zürcher tun sich als Hallenbetreiber schwer, genügend andere grössere Events in die Swiss-Life-Arena zu locken. Zudem haben sie noch nicht alle Büroflächen vermietet.
Zitat«Corona hat grosse Auswirkungen. Viele Büros stehen leer. Auch die Eventlandschaft hat sich stark verändert.»
Peter Zahner
«Corona hat auf vielen Ebenen grosse Auswirkungen», sagt Zahner. «In Zürich stehen viele Büros leer, weil viel mehr Leute im Homeoffice arbeiten. Auch die Eventlandschaft hat sich stark verändert.» Die Restriktionen, die die ZSC Lions 2015 eingingen, um das Hallenstadion nicht zu konkurrenzieren, binden sie zurück. Konzerte sind nicht erlaubt. Sportfremde Events bedürfen einer Sonderbewilligung. Kürzlich tagte immerhin der Kongress der Jungunternehmer in der Swiss-Life-Arena, weil das Hallenstadion besetzt war.
Wer Zahner kennt, der weiss, dass er darauf hinarbeiten wird, die Einschränkungen für die Arena aufzuweichen, um sie profitabel zu machen. Er sagt: «Seit 2015 hat sich die Welt fundamental verändert. Und es wäre doch schade, wenn man eine topmoderne, CO₂-neutrale Arena nicht auslasten könnte. Wir riskieren sonst, dass Zürich noch mehr Events verloren gehen.»
Tritt er 2026 ab? Nein!
Der 62-Jährige ist voller Tatendrang, doch im Januar 2026 hat er sein Pensionsalter erreicht. Wird er dann abtreten? «Diese Frage musste ja kommen», sagt er kopfschüttelnd. Natürlich hat er sich darauf vorbereitet: «Wir haben intern schon besprochen, dass ich weiterarbeiten werde. In welcher Form, müssen wir noch definieren.»
Mit dem 65. Geburtstag aufzuhören, ist für Zahner nur schon deshalb nicht denkbar, weil im Mai 2026 mit der Eishockey-WM der bis dahin grösste Event in der Swiss-Life-Arena steigen wird. Da darf der Geburtshelfer nicht fehlen.
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Wirklich nichts gegen Phil persönlich, aber er hat mir wirklich noch nie gefallen.
Die Geschmäcker sind halt verschieden. Kann nicht jeder so ein hübscher wie der Grönborg sein.

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Diese Zeiten sind schon sehr lange vorbei. Die NSW-Jungs sind (soweit ich das beurteilen kann) schon auf der Höhe ihrer Aufgabe.
Ja, ist tatsächlich schon lange her, man wird alt.

Weiss aber auch nicht, wie die Situation bei Ambri ist. Aber natürlich, da könnte einer schon aufpassen.
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Was ich nicht begreife, von jedem Team reisen doch eigene Securities mit und stehen im Block. Wieso nicht einen vor (oder noch besser in) der Toilette postieren? Das wäre für 90% sicher schon genug Abschreckung.
War nie viel an Auswärtsspielen dabei, kann mich aber noch gut an ein paar Spiele in Davos in der (guten) alte Zeiten erinnern, als unsere Security sich vor dem Spiel mit den potentiellen Krawallmachern warm-gesoffen und später gemeinsam Blödsinn angezettelt haben... Das war mehr ein "Team" als Aufpasser und Bösewichte. Weiss nicht ob das System eigener Security was bringt. Weiss aber auch nicht wie es heute ist.
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Yup, seit jetzt 7 Wochen. Nix mehr Virus - gut. Nix mehr ansteckend - gut. Trotzdem laufe ich auf knapp 40% der möglichen 100%
(meinem Alter entsprechend natürlich
)
Vielleicht geht's morgen ans Heimspiel. Vielleicht .........Krass. Wünsche weiterhin gute Besserung. Das muss doch mal aufwärts gehen!
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Die ZSC Lions tun nicht, was ihr Coach von ihnen fordert
Der Wiedereinstieg nach der Pause ist den Zürchern komplett missglückt. Sie sind beim 0:3 in Davos chancenlos. Marc Crawford ärgert sich über den fehlenden Kampfgeist.
Publiziert heute um 19:08 Uhr
Ein Anblick des Grauens: ZSC-Coach Marc Crawford gefiel der Auftritt seines Teams gar nicht.
Foto: Jürgen Staiger (Keystone)
Es gab im September und im Oktober Spiele, in denen die ZSC Lions ihre Gegner mit ihrem Tempohockey überforderten. Alles passte bei ihnen zusammen und sah so leicht aus. Diese Leichtigkeit ist seit einiger Zeit weg. Und auch die Nationalteam-Pause hat den Zürchern nicht geholfen, neuen Schwung aufzunehmen. Im Gegenteil. In ihrer ersten Partie seit 15 Tagen wurden sie in Davos von A bis Z dominiert. Mit dem 0:3 waren sie sogar noch gut bedient. Die 6547 Zuschauer im ausverkauften Davoser Eisstadion erlebten Einbahn-Eishockey.
ZSC-Coach Marc Crawford ist keiner, der die Dinge schönredet. Das tat er auch diesmal nicht. «Die Davoser waren in allen Bereichen besser als wir», konstatierte er. «Im Sturm, in der Verteidigung, im Tor. Kompliment an die Davoser für ihre engagierte Leistung. Was mir bei uns gar nicht gefiel: Wir haben nicht hart genug gekämpft. Wenn du in dieser Liga auswärts gewinnen willst, musst du härter arbeiten als der Gegner. Das taten wir nicht. Und das müssen wir ändern. Wir hatten vor dem Spiel darüber gesprochen, aber wir setzten es nicht um. Das geht auf mich. Ich muss dafür sorgen, dass die Jungs bereit sind.»
Davos - ZSC Lions 3:0 (0:0, 1:0, 2:0)
6547 Zuschauer (ausverkauft). – Tore: 22. Nussbaumer (Rasmussen, Fora) 1:0. 42. Ambühl (Fora, Rasmussen) 2:0. 59. (58:15) Stransky (ins leere Tor) 3:0. – Strafen: 2 Minuten gegen Davos, 3-mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions.
ZSC Lions: Hrubec; Kukan, Geering; Trutmann, Marti; Weber; Lehtonen; Ustinkov; Andrighetto, Malgin, Hollenstein; Frödén, Lammikko, Zehnder; Chris Baltisberger, Grant, Balcert; Bodenmann, Sigrist, Schäppi; Riedi.
Bemerkungen: Davos ohne Frehner (gesperrt), Knak (krank) und Schneeberger (verletzt), ZSC Lions ohne Rohrer, Harrington (verletzt) und Phil Baltisberger (überzählig). – 24. Tor von Nordström aberkannt (wegen Goalie-Behinderung). – Die ZSC Lions von 58:05 bis 58:15 ohne Torhüter.
Man darf davon ausgehen, dass Crawford in den nächsten Tagen deutliche Worte finden wird. Für die ZSC Lions war es die dritte Niederlage in Serie, nachdem sie vor der Pause schon Kloten (2:4) und Lausanne (2:3 nach Penaltys) unterlegen gewesen waren. Und es ist ja nicht so, dass die Davoser aktuell auf einer Erfolgswelle reiten. Die Bündner hatten zuvor ihre letzten drei Partien verloren, am Samstagabend in Lugano 4:6. Trotz wenig Erholungszeit waren sie den Zürchern auch läuferisch überlegen. Und zwar bis zum Schluss.
Dass die ZSC Lions relativ lange auf Punkte hoffen durften, hatten sie Goalie Hrubec zu verdanken, der manch spektakuläre Parade zeigte. Doch in der 42. Minute leistete sich auch der Tscheche einmal einen Fehler, er liess sich von Ambühl zum 0:2 backhand durch die Beine bezwingen, nachdem Trutmann der Puck über den Stock gesprungen war. Und angesichts des bescheidenen Zürcher Widerstands war die Partie damit gelaufen. Am nächsten waren sie einem Tor beim Lattenschuss Lehtonens (36.) gekommen.
Auch die Idee, die Linie mit Malgin, Andrighetto und Hollenstein wieder zu vereinen, die im Playoff 2022 brilliert hatte, zahlte sich nicht aus. Die Zürcher schafften es kaum je, mit Tempo durch die Mittelzone zu kommen. Was auch zurückzuführen war auf taktisch exzellent eingestellte Davoser.
Weiter geht es für die ZSC Lions erst am Freitag, auswärts gegen die SCL Tigers. Anschauungsmaterial, was besser zu machen ist, haben sie in Davos ausreichend produziert.
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Ich hatte anfangs Saison sehr grosse Freude an dieser Mannschaft!
Von dieser Freude ist nicht mehr viel vorhanden 😡
Leider, genau so ist es.
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Kleiner Fan-Boy, wie es aussieht

Von wem?