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    Revival des Playoff-Klassikers – Darum gibt es für den ZSC keinen besseren Gegner als Davos
    Die Affiche ZSC gegen HCD hat ihren besonderen Reiz. Marc Crawford und Patrick Geering haben ans letzte Duell 2015 keine guten Erinnerungen. Zum Glück ist es…
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    Darum gibt es für den ZSC keinen besseren Gegner als Davos

    Die Affiche ZSC gegen HCD hat ihren besonderen Reiz. Marc Crawford und Patrick Geering haben ans letzte Duell 2015 keine guten Erinnerungen. Zum Glück ist es diesmal kein Final.

    Als sich die ZSC Lions letztmals im Playoff mit dem HCD duellierten, hiess ihr Coach auch schon Marc Crawford. Und sie verzweifelten an einem Zürcher. «Wir waren in vielen Belangen besser», sagt Crawford am späten Samstagabend in der Berner Postfinance-Arena. «Aber Genoni war einfach überragend.» Die Zürcher verzweifelten am HCD-Goalie – und manchmal auch an sich selbst. Captain Patrick Geering kann sich an eine Szene aus dem Final 2015 noch gut erinnern: «Einmal wäre der Puck ins Tor gegangen, aber Chris Baltisberger fiel auf ihn drauf und stoppte ihn mit der Nase. Wir hätten in dieser Serie mehr verdient gehabt. Aber wir schafften es einfach nicht, die Tore zu schiessen.»

    Als Titelverteidiger und Qualifikationssieger verloren die Zürcher jene Serie 1:4, nachdem sie das Startspiel gewonnen hatten – und verpassten so eine grosse Chance in der ersten, vierjährigen Ära Crawfords. Dreimal gewannen sie unter ihm die Regular Season, aber nur einmal (2014) die Meisterschaft. Seit 2015 kreuzten sich die Wege der beiden Teams im Playoff nicht mehr. Nun kommt es zum Revival des Klassikers, der seit 2000 schon neunmal stattfand. Die drei Finals gewann der HCD (2002, 2005, 2015), ansonsten siegten die Zürcher in fünf von sechs Duellen.

    Erstmals heisst der HCD-Coach nun nicht Arno Del Curto, werden die Bündner vom Duo Waltteri Immonen und Glen Metropolit geführt. Der temporeiche Stil, für den der Rekordmeister steht, ist aber geblieben. So sagt Geering: «Die Davoser spielen ein schnelles Eishockey, wir probieren auch, rasch umzuschalten und unsere läuferischen Qualitäten auszuspielen. So gehe ich davon aus, dass es eine sehr enge Affiche wird mit hoher Intensität. Das sind die Spiele, die man sehen will.»

    «Davos ist ein solch spezieller Ort im Schweizer Eishockey. Es ist eine wunderbare Rivalität. Fast wie ein Derby.»
    Marc Crawford

    Die ZSC Lions spielen lieber gegen Teams, die mitspielen, als gegen solche, die allzu destruktiv auftreten. Wenn sie Räume vorfinden und schnell angreifen können, sind sie am besten. So erklärt sich auch, dass sie gegen den HC Davos 16 der letzten 17 Partien gewonnen haben. Doch Geering warnt: «Im letzten Match (beim 4:1 am Donnerstag) hörten wir nach 40 Minuten auf, Eishockey zu spielen. Da hatten wir viel Glück. Wichtig ist, dass wir nicht das Gefühl haben, das werde ein Selbstläufer. Es beginnt alles wieder bei null. Wir hatten auch schon schlechte Serien gegen andere Teams, und im Playoff sah plötzlich alles anders aus.»

    Del Curto habe er schon lange nicht mehr getroffen, sagt Crawford. Leider. «Ich habe es immer sehr genossen, gegen seine Teams zu spielen. Sie waren stets gut gecoacht. Und Davos ist ein solch spezieller Ort im Schweizer Eishockey. Es ist eine wunderbare Rivalität. Fast wie ein Derby. So viele Leute in Zürich haben eine Beziehung zu Davos. Wir haben immer viele Davos-Fans, wenn sie bei uns spielen.»

    Vor dem Davos-Spiel vom Donnerstag habe er den 16-Jährigen Daniil Ustinkov gefragt, wer der beste HCD-Spieler sei, erzählt Crawford. «Er nannte Ambühl. Es ist schön, wenn auch die Jungen einen solchen Respekt haben vor diesen Legenden.» Bei den ZSC Lions sind aus dem Team vom Final 2015 noch Geering, Chris Baltisberger und Schäppi dabei, beim HCD mit Senn, Paschoud, Ambühl, Corvi und Marc Wieser sogar fünf Spieler.

    «Wenn du einmal in diesem Abwärtsstrudel bist, ist es schwierig. Aber es ist manchmal gut, wenn du Widerstände überwinden musst.»
    Captain Patrick Geering

    Derweil der HCD dem Qualifikationsende entgegenschlitterte, seine letzten vier Spiele verlor, fingen sich die ZSC Lions in den vergangenen Wochen. Zur Krise in der ersten Phase unter Crawford sagt Geering: «Die Punkte, die wir Ende 2022 noch mitgenommen hatten, obschon wir sie nicht verdient hatten, liessen wir im neuen Jahr liegen, obwohl wir eigentlich gut spielten. Wir fanden Wege, um jedes erdenkliche Spiel zu verlieren. Und wenn du einmal in diesem Abwärtsstrudel bist, ist es schwierig, herauszukommen. Aber es war für uns eine gute Lektion als Kollektiv. Es ist manchmal gut, wenn du Widerstände überwinden musst.»

    Ihren Spielstil unter Crawford scheinen die Zürcher inzwischen gefunden zu haben. Der Puck zirkuliert schnell, so wie es dem Kanadier vorschwebt. Wobei der laue Auftritt am Samstag in Bern (1:4), wo es für die ZSC Lions um nichts mehr ging, nicht als Massstab genommen werden kann. «Wir haben unseren Tritt gefunden», sagt Geering. «Jetzt müssen wir schauen, dass wir die Intensität beibehalten können, weiter mutig aufspielen und die Tore schiessen.»

    Zehn Tage Pause

    Die Intensität hochzuhalten, ist bei einer zehntägigen Pause, bis es am Mittwoch, 15. März, endlich losgeht, gar nicht so einfach. Aber Crawford kommt die Pause nicht ungelegen. Andrighetto und Hollenstein, die am Donnerstag ihre Comebacks gaben, können noch ganz genesen. Auch Kukan dürfte zum Playoff-Start zurück sein. Und zuletzt kränkelten viele in der ZSC-Kabine, in Bern fehlte Wallmark.

    «Für uns ist die Pause gut, so können wir uns gut erholen», sagt Crawford. «Wir werden diese Tage klug nutzen. Wir haben alles darauf ausgerichtet, am 15. bereit zu sein.» Eines schiebt der Coach noch nach: «Dass wir den HCD diese Saison viermal geschlagen haben, müssen wir sofort vergessen. Die Regular Season ist eine Sache, das Playoff etwas ganz anderes.» Die Playoff-Rhetorik hat schon begonnen.

    Ich warte sehnlichst auf den ZSC Coin, mit welchem du überall in der Lions Welt bezahlen und Staken kannst, oder sogar Minen? :mrgreen:

    wir haben doch Yuh als Sponsor die haben auch einen eigenen Token… könnte also durchaus eines Tages kommen…

    Ja da hast du schon recht, vor allem geht es ja noch eine Weile bis die PO losgehen aber:

    - wir sind doch die selbsternannte NHL-Organisation ausserhalb der NHL

    meine Worte. Wenn das der HC Thurgau so kommuniziert hätte ich kein Problem. Beim ZSC aber mit dem „modernsten Stadion Europas“ und dem „grössten Videowürfel des Universums“, müsste ja eine gleichzeitige Kommunikation im Bereich des Machbaren sein…

    8.10 für ein 5dl Bier ist gegenüber dem Hasta ein Aufschlag von 25%!! Und auch das Essen war viel günstiger. (Pommes mit Fleischkäs für 12.—). Wenn man bedenkt das jetzt viel mehr als vorher in den Taschen der ZLE bleibt als noch im Hasta ist das dem Fan (und Stimmbürger der Ja zum Stadion gestummen hat) schon frech.

    Für mich gehört so eine Info auf die Homepage und nicht auf Instagrääääm / Tiktok oder was weiss ich was für eine Kackplattform.

    Meine Meinung. Beim HCD muss ich die Info auch nicht auf deren Insta/Snapchat/Facebook/TikTok/Be real/only fans/Linkedin/Twitter/ Kanal lesen ab wann es Tickets gibt. Ich lade doch nicht extra alle Social Media Apps herunter nur weil es der ZSC nicht fertig bringt auf ihrer Homepage zu informieren.

    Der ZSC mit der modernsten Arena von Europa und 40 Fest Angestellten hat die Ticketvorverkaufinfos für die Playoffs auf der Homepage noch nicht aufgeschalten. Auch die Infos mit den Spieldaten kamen erst gestern. Da dies ja das Nörglerforum ist, täglich gibt es Social Media Beiträge ob der Spieler lieber Fondue oder Raclette hat, aber das elementare veröffentlicht man nicht… bei davos geht der Vorverkauf morgen los, bei genf gibts schon Tickets… bei und tappt man im dunkeln…

    Zug wurde hier drinnen ja schon komplett abgeschrieben da sie zuviel Energie für die CHL benötigten - ja sie seien nur noch ein Schatten ihrer selbst und die CHL fresse zuviel Energie und Geld und im Halbfinal seien sie auch noch gescheitert und zwei Monate später sind sie hier drinnen Titelkanditat 🤪🤪

    Meisterquoten:

    Genf 3.3

    Zug 5.25

    Zürich 6.25

    Biel 7.25

    Davos 11.0

    Rapperswil 12.0

    Fribourg 14.0

    Bern 27.0

    Lugano 35.0

    Kloten 95.0

    Zug wird also viel höher gehandelt als der 6. Schlussrang.

    Damit wird also die Zeitspanne zwischen Quali-Ende und Playoff-Start noch grösser ... bisher benötigte das Pre-Playoff 3 Spiele, neu sind es dann 4 Spieltage

    Wieso nicht gleich 16 Teams mit Olten und Visp und die Quali mit 3 mal hin und Rückspiel ergäbe 90 Quali Spiele. Gibt noch mehr Einnahmen beim Catering und Zuschauer und wir hätten endlich mehr Quali Spiele als die NHL.

    Dazu noch Pre-In-Sold-Cut-Out-Playoffs mit Hin- und Rückspiel und dann Best Of seven. Und die ersten sechs können in dieser Zeit Vorbereitungs Spiele für die neue Saison austragen.

    Ab nächster Saison also schon wieder ein neuer Modus….


    Ab nächster Saison gibt es keine Pre-Playoffs mehr. Sondern Play-ins. Die gehen so: 7. gegen 8. und 9. gegen 10. Hin- und Rückspiel. Bei Gleichstand unabhängig vom Torverhältnis Verlängerung im 2. Spiel. Es ist also möglich, dass das Hinspiel unentschieden endet. Erstes Spiel beim schlechter klassierten Team. Der Sieger aus 9. gegen 10. ist aber noch nicht in den Playoffs. Der letzte Platz in den Playoffs wird zwischen dem Verlierer 7. gegen 8. und dem Sieger 9. gegen 10. mit Hin- und Rückspiel ermittelt.