ja er war auch so eine lieber netter Gentleman, aber eigentlich hat er nie was wichtiges gewonnen,
weder bei KLOten im Final noch bei uns unter ADC usw. wo er sonst noch war
Stimmt. Er war ja nicht Assistant während der Kossmann-Feuerwehrsübung...
ja er war auch so eine lieber netter Gentleman, aber eigentlich hat er nie was wichtiges gewonnen,
weder bei KLOten im Final noch bei uns unter ADC usw. wo er sonst noch war
Stimmt. Er war ja nicht Assistant während der Kossmann-Feuerwehrsübung...
Nanana. Ich erinnere mich an eine Eishalle in der Schweiz, wo man einen ganzen Meter in der Länge „vergessen“ hat. Das wurde dann auch symbolisch in der Halle verewigt. Weiss allerdings leider nicht mehr welche Halle es war.
War das nicht in Herisau?
Ich sage es nicht böse, aber:
Wenn wir eins können, dann ist es konsequente Charakterentwicklung. Andere Teams machen einfach nur Hockey – wir bauen daraus eine Dramaturgie, die selbst Netflix so nicht schreiben würde.
Da führst du 2:0 gegen Ajoie, alles läuft, die Welt ist blau-weiss-rot, und plötzlich entscheiden die Jungs:
„Wisst ihr was? Wir machen Fortschritte. Wir verlieren heute nur 2:3.“
Denn hey – 2024 haben wir ja noch ein 4:0 weggeworfen. Und wenn man es genau nimmt, ist ein 2:3 nach 2:0 eigentlich schon fast eine Stabilisierung. Ein Trend nach oben. Eine ZSC-Variante von „small steps, big dreams“.
Hier brennt es natürlich lichterloh. „Untergang“, „Schande“, „Hockey-Apokalypse in Kleinformat“.
Und ich sitze da, nippe an meinem Kaffee Lutz und denke mir:
Leute, chillt. Wenn wir schon verlieren, dann wenigstens mit dramaturgischer Finesse.
Am Ende ist es simpel:
Wer gegen Ajoie eine Führung herschenkt, zeigt damit nur, dass er weiterhin lernfähig ist. Fehler passieren – wir machen sie halt zweimal, aber dafür mit Stil. Und irgendwann, da bin ich mir sicher, passiert der grösste Fortschritt von allen: Wir gewinnen wieder. Vielleicht sogar einmal, ohne dass man danach einen Seelsorger braucht.
Bis dahin:
Kopf hoch. Nach vorne schauen.
Die Reise ist lang – und Zürich macht sie halt mit Plot-Twists.
Es dauert noch ein bisschen bis zum 1. April.... Habe trotzdem gut gelacht, danke dafür. Besonders über den letzten Abschnitt
Quelle: HCD-Forum?
Keine Sorge, ist kein April-Scherz.
Aber ja, die Idee ist so revolutionär, dass sie im HCD-Forum vermutlich erst akzeptiert wird, wenn jemand sie in Comic Sans postet und ein Lagerfeuer-Emoji drunter setzt.
Mal eine kreative Idee, aber wie soll ich verstehen, dass Davos dabei bleibt? Als Austragungsort und -klub ohne Teilnahme der Mannschaft am Turnier oder mit Teilnahme (auch wenn sie nicht amtierender Meister sind). Letzteres wäre eine Farce.
Guter Punkt – und völlig fair.
Davos bleibt in meinem Vorschlag nicht als „Wildcard für immer“ drin, sondern als Host, der das Turnier trägt – so wie bei einem Festival, bei dem der Veranstalter nicht automatisch auch Headliner ist.
Sportlich qualifizieren müssten sie sich ganz normal.
Kein Freipass, kein „Hübsch, wir wären dann auch mal da“.
Die Rolle von Davos wäre eher: Sie stellen die Hütte, sorgen für die Höhenluft, die Trommeln in der Kurve und das Budget, damit man überhaupt ein Turnier auf diesem Niveau in der Altjahreswoche stemmen kann. Das ist kein sportlicher Vorteil, sondern eine Art „lokale Verankerung“ – so wie Wimbledon ohne London oder die Vierschanzentournee ohne Oberstdorf irgendwie auch keinen Sinn ergäbe.
Teilnahme gibt es nur über den Titel – Host sein dürfen sie trotzdem. Wenn nicht: dann schauen sie halt zu, verdienen sich eine goldene Nase als Veranstalter und sorgen dafür, dass das Ganze nicht wie ein Dienstagabend-Spiel im Februar wirkt.
Fairness bleibt, Tradition bleibt, aber das Format gewinnt endlich ein Profil.
neues CHL Konnzept
Wer schon einmal am Spengler Cup war – also wirklich am Spengler Cup, nicht nur auf Instagram mit Glühwein in der Hand – der weiss: Dieses Turnier ist eigentlich der Grossonkel des europäischen Klub-Eishockeys. Einer, der immer am Fenster sitzt, davon erzählt, wie früher alles besser war, und trotzdem jeden Abend heimlich auf TikTok scrollt. Und genau diesen Grossonkel will ich adoptieren. Also nicht ich persönlich, aber die Champions Hockey League. Oder besser: eine CHL, die endlich weiss, was sie sein will.
Denn mal ehrlich: Die CHL hat in ihren bisherigen Jahren ungefähr so viel Emotion erzeugt wie ein leerer Hallenboden nach dem Zamboni-Einsatz. Man schaut drauf, denkt „schön glatt“, und geht weiter. Es ist Zeit für etwas mit Würze, Drama, Höhenluft – und Fonduegeruch.
Also: CHL, aber als Spengler-Cup-Deluxe. In der Altjahreswoche. In Davos. Fertig.
Die Idee ist simpel:
Die Meister aus Tschechien, Schweden, Finnland und der Schweiz steigen direkt ein. Vier Schwergewichte, die wissen, wie man Schlittschuhe zum Klingen bringt. Dazu kommen zwei bis vier Wildcards aus den sogenannten „Operettenligen“ – also all jene Ligen, die im europäischen Hockey zwar mitspielen dürfen, deren Highlights aber manchmal eher an Operetten erinnern: viel Herz, wenig Budget und ein paar Blechbläser zu viel.
Die Wildcard-Teams dürfen eine Quali austragen. Eine Art Eurovision Song Contest, nur ohne Jury, Kostüme und politisches Voting. Dafür mit Checks an der Bande, was die Sache schon attraktiver macht.
Und Davos?
Davos bleibt Gastgeber, bleibt Bühne, bleibt Wintersport-Disneyland. Und ja – Davos darf weiter die Kohle einstreichen. Nicht nur, weil die Bündner sonst beleidigt wären, sondern weil sie damit weiterhin ein konkurrenzfähiges Budget haben (nebst der Kohle aus dem Unterland), um wieder Teams zu bauen, die nicht nur schön Schlittschuh laufen, sondern auch mal ein Viertelfinale überleben.
Das Ganze hätte auf einmal alles, was die CHL bisher gesucht hat:
Ein echtes Zentrum. Eine echte Identität. Ein Turnier, das sich nicht an Dienstagabenden in anonymen Arenen verliert, sondern im Alpenkessel brodelt. Die besten Teams Europas. Ein klarer Modus. Und eine Tradition, die man nicht erfinden muss – weil sie bereits seit 1923 auf der Seebühne steht.
Vielleicht ist es am Ende genau das, was europäisches Eishockey braucht: Weniger „Konzept“, mehr Gefühl. Weniger Play-Ins, mehr Postkartenromantik. Weniger Verwaltungsrat, mehr Altjahreswoche.
Und ja, wenn der Grossonkel Spengler Cup dadurch ein bisschen hipper wird – vielleicht sogar TikTok-tauglich – dann ist das doch eigentlich der schönste Nebeneffekt von allen.
heute Andys Ketchup Spiel. 5 Punkte.
es gibt keinen sportchef, der die letzten 20 jahre über einen vollen tresor verfügt hat, ausser leuenberger. deshalb sind alle vergleiche lediglich mutmassungen, auch meine.
In Bern, Lugano, Fribourg, Genf, Zug, Lausanne und Davos ganz bestimmt nicht. Da hast du wohl recht.
Ich freue mich schon auf die Drohmail des ZSC Managements betreffend Saisonkarten.
Was werden sie dieses Jahr für einen Preis verlosen? Wer diese Saison mindestens zehn Spiele durchhält, kriegt eine Therapie gutgeschrieben?
Letztes Jahr Angst vorm Abo-Entzug.
Dieses Jahr Angst vorm nächsten Heimspiel.
Sean Simpson wurde am Freitag in der SLA gesehen
Samstagabend, Eishockey, und die naive Hoffnung auf ein friedliches Spiel
Also gut. Ich dachte, ich gönn mir mal was. Schluefweg, ein bisschen Hockey schauen, die teuersten Plätze – weil man ja auch mal ein Spiel geniessen will, ohne dass einem direkt ein Bierbecher zwischen die Schulterblätter fliegt. Ich also ganz neutral, ohne ZSC-Merch, einfach nur da, um ein bisschen Sport zu gucken.
Bis zum 2:0 hat das auch funktioniert. Ich meine, klar, ein Tor des Z ist immer schön, aber ich hab’s wirklich diskret gefeiert – also so diskret, wie man halt feiern kann, wenn einem innerlich der Z im Herzen brennt.
Offensichtlich war das schon zu viel. Denn plötzlich – zack – einer aus der Reihe hinter mir verteilt eine saftige Kopfnuss auf meinen Hinterkopf. Oder, um im Zürcher Dialekt zu bleiben: richtig eis an Chessel! Ich drehe mich um, in der Hoffnung, ein „Sorry, bin ausgerutscht“ zu hören, aber nein – stattdessen vier Klotner, die aussehen, als hätten sie gerade erst von ihrer Bewährungsstrafe gehört. „Häsch es Problem? Willst eine in die Fresse?“, schnauzt einer.
Ich, höflich wie ein frisch gebügeltes Hemd, setze mich wieder hin. Kopf brummt, aber gut.
In der Drittelpause dann das nächste Highlight: Plötzlich klebt mir irgendwas am Kopf. Ich taste nach – und ja, es ist, wie es ist. Jemand hat mir einen Schluefburger auf die Mütze geklebt. Wer auch immer das war – ich hoffe, du hast wenigstens Mayo draufgemacht, sonst war’s einfach nur lieblos. Ich drehe mich um, frage ruhig, was das soll. Falscher Move. Die Jungs hinter mir drehen komplett durch, schubsen mich rum, und nur dank einer stabilen Hand am Geländer mache ich nicht den Abflug die Treppe runter.
Kleine Randnotiz: Die Hand ist jetzt verstaucht, aber gut. Wenigstens hat mir niemand den Kopf abgerissen – was mir übrigens noch angedroht wurde.
Security? Nirgends. Polizei? Wahrscheinlich gerade mit einer Radarkontrolle beschäftigt. Ich? Dann halt auf den Rollstuhlplätzen weitergeschaut – das sicherste Plätzchen in dieser Halle.
Jetzt mal ehrlich: Ich bin seit über 30 Jahren in den Hallen dieses Landes unterwegs, von Kloten bis zu den entferntesten Ecken, wo man in der Drittelpause noch Kaffi mit Schuss serviert bekommt. Und ja, klar, Frotzeleien gehören dazu. Aber das? Das war keine Rivalität, das war einfach nur asozial.
Und jetzt sitz ich hier, denke nach, und merke: So ein Erlebnis raubt einem kurz mal die ganze Liebe zum Spiel. Aber hey – Eishockey ist zu schön, um es solchen Idioten zu überlassen. Ich komm wieder. Aber beim nächsten Mal vielleicht mit Helm.
Warnung: kann Spuren von Sarkasmus enthalten
Da müssten doch auch die Spieler aufstehen und sagen, dass sie Anders bzw. so wie früher spielen möchten. Klar, jeder Spieler spielt gerne viel - aber im "schlimmsten besten" Fall gibt es noch 23 Spiele zu absolvieren. Da kann man nicht mit 3 Linien durchpowern...
Damien Brunner hat im Eisbrecher-Podcast erwähnt, dass als Antti ausfiel vielfach die Spieler Steinegger gesagt haben wie sie spielen möchten - unteranderem auch als einige Linien zu stark forciert wurden. Also sollte das doch vor allem beim ZSC auch möglich sein.
Brunner hat halt auch nie was gewonnen. Daher würde ich ihn nicht als Referenz nehmen.
Das war Hockeyromantik pur.
Absolut korrekt.
Aber im Vergleich zum einem CL- oder UEFA-Finale im Fussball, wirst du kaum abertausende Schweden haben, die unter der Woche nach ZH kommen
um den CHL sehen zu wollen.
Daher fände ich es eben doch richtig, dass die Gesamtverantwortung der Ticketvergabe - in diesem Fall - beim Heimteam wäre. Selbstverständlich nach
Abzug eines Kontingents für Verbands-Leute und Gäste-Fans Tickets (Sitzplätze). Mal schauen wie's kommt.
Sehe ich genauso. Vermutlich bleibt der CHL aktuell gar nichts anderes übrig, als es so zu handhaben, um überhaupt eine Chance zu haben, das Stadion einigermassen zu füllen.
Streng genommen fungiert der ZSC bei dieser Veranstaltung "nur" als Host, während die CHL der eigentliche Auftraggeber ist. Der ZSC hat hier lediglich den Auftrag, das Event im Namen der CHL zu organisieren. Das bedeutet, dass die CHL theoretisch auch direkt den Vorverkauf starten könnte – ohne Rücksicht auf spezifische Faninteressen oder -wünsche.
Der Vergleich mit der UEFA und einem Champions-League-Finale drängt sich hier auf: Auch dort liegt die Entscheidungsgewalt über Ticketvergabe, Kontingente oder Rahmenbedingungen nicht bei den teilnehmenden Vereinen, sondern bei der UEFA selbst.
Natürlich wäre es wünschenswert, wenn die Fanbasis des ZSC besonders berücksichtigt würde – aber ich kann mir vorstellen, dass es hier Vorgaben Seitens CHL gibt.
Auch hier, wird lediglich von Hosting Rights geschrieben: CHL Final 2025 to Take Place in Zurich!
Marco Bayer. Dein Blender-Status hast du dir redlich verdient. Egal, wo man hinschaut: Bei der U20? Null Leistung. In Interviews? Nur Geschwafel und Gejammer. Bei GCK? Liniger hat dir den Teppich ausgerollt, du bist nur darauf spaziert. Erfolg? Fehlanzeige. Und jetzt stehst du hier und glaubst ernsthaft, du könntest diese Mannschaft führen? Wach mal auf.
Ja, die Truppe ist arrogant – und das ist gut so. Sie können es sich leisten, weil sie Talent und Klasse haben. Aber du? Du kannst damit nicht umgehen. Du bist der falsche Typ zur falschen Zeit am falschen Ort. Du bist nicht der Leader, den diese Organisation braucht. Du bist ein Hindernis.
Willst du wirklich dabei zusehen, wie wir alles in den Sand setzen? Derbies, Klassiker, Champions League Meistertitel – du zerstörst jede Chance, die wir haben! Wenn jetzt nicht die Reissleine gezogen wird, ist alles vorbei. Und dann warst du der Grund dafür.
Leuenberger hat noch eine letzte Patrone im Lauf – und die muss sitzen. Das heisst: Du raus. Jetzt. Heute. Im Sinne des Vereins. Im Sinne des Erfolgs.
Das isch Züri!
Ich hoffe nach diesem Weekend wird knallhart analysiert. Wir brauchen neue Impulse von der Bande, kann mir nicht vorstellen, dass wir so weitwursteln wollen.
Achtung: der verfasste Text kann Spuren von Sarkasmus enthalten
Hoffe, dass wir pünktlich vor Ort sind. Will die Pokal- und Spengler Cup Sieger Zeremonie auf keinen Fall verpassen.
Wieso sollte Dubé eigentlich nach Lugano schielen?
Was hat er denn dort erreicht ausser zweimal den PO-Final gegen uns zu verlieren? Nix, nada...
Also etwa gleich wie in Fribourg als Spieler und Trainer.
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