Beiträge von Simms

    Ist schon richtig, ich beziehe mich auf den Erfolg beim SCB, wenn Zug heute heute verliert, ist es sicherlich die Handschrift von Tapola.

    Wobei - wann ist das letzte Mal eine Mannschaft in solcher Unterform in die Playoffs gestiegen wie Zug dieses Jahr? Die waren die letzten 10-15 Spielen vor den Playoffs so etwa auf Niveau Ajoie/Kloten.

    Auf jeden Fall schon ein ziemlicher Vorteil für uns, vor allem da nur gerade ein Tage Pause zwischen Spiel 7 und dem Beginn des HF ist. Wenn wir gut in den HF starten, könnte es gleich nochmala schnell gehen, uns solls recht sein, mir würden 6 Playoffheimspiele genügen.

    Bei jeder gröberen Aktion sind die Foren und Kommentarspalten anschliessend voll mit "der hätte mindestens xy Spielsperren verdient" oder "den sollte man lebenslang sperren".

    Kapiert es endlich, es geht nur ums Geld! Keiner der Vereine möchte 20 Spiele auf einen Spieler verzichten, deshalb sind die Strafen so tief angesetzt. Also hört bitte bitte auf, das wird sich NIE ändern. Den Opfern bleibt nur der Gang vor ein Zivilgericht um allenfalls Schadenersatz geltend zu machen. Alles andere ist illusorisch.

    Ich glaube nicht, dass dies der Grund ist, die Vereine verlieren genau so Geld, wenn die Spieler verletzt ausfallen und in der Regel sind die Verletzungen länger als die Sperren.

    Wirklich geiler Schlagabtausch zwischen den beiden gewesen. Glaube aber nicht, dass sie sich "nicht mögen". Sie haben bezüglich gespieltem
    Profi-Eishockey einfach nicht die gleiche Meinung. Und das ist auch gut so! Hänni hat in seiner Profikarriere nicht einmal einen gegnerischen Spieler
    ausgespielt. Ausserdem gehe ich davon aus, dass er - der Bär - nicht allzu viele ECHTE Fights hatte, evtl. sogar gar keine. Walser hingegen hat als
    Stürmer definitiv die feinere Klinge geschwungen.

    Bezüglich Strafmass gegen Almond: Zwar korrekt - aber auch für mich viel zu wenig. Ich hätte ihm 20 gegeben, locker. Bezüglich Strafmass gegen
    Bozon: Leider völlig korrekt. Es gibt keine Passus in welchem steht, dass du als fiese Pussy eine Strafe erhältst, weil du einen Wehrlosen am Boden
    liegenen Spieler noch zweimal schlägst. Für charakterlose Spieler und Aktionen gibts (leider) keine echte Strafe.

    Locker 20? Warum nicht gleich lebenslang :gruebel:

    Ja, du hast wohl recht, es ginge wohl auch mit 14er Liga mit Auf- und Absteiger. Aber die Play-Ins sind glaubs schon der 14er Liga geschuldet, da sonst einfach fast die Hälfte gar keine “Playoff” Spiele hätte.


    Aber du hast natürlich mit allem anderen recht, die NLB wäre sehr viel attraktiver, wenn auch mal ein grosser runter würde und es würde wohl auch Geldgeber motivieren in die NLB zu investieren, wenn man als Meister fix aufsteigen würde. Ein Abstieg wäre auch halb so schlimm, wenn man gleich wieder rauf könnte. Ich verstehe einfach primär die grossen Clubs nicht, welche einfach akzeptieren, dass ein Ajoje/Kloten jahrelang NLA spielennohne auch nur halbwegs ein NLA Team zu haben.

    Auch ein deutliches Argument gegen die Play-Ins. Erstens war Biel von der Energie her tot, zweitens hat der 9. einfach nichts in den Playoffs verloren.

    Ich bleibe dabei, Scheissidee, weil die Vereine die Eier nicht haben, wieder auf eine 12er Liga mit echten Auf-, Absteiger umzustellen, wie es eigentlich alle europäischen Ligen kennen. Aber bei uns natürlich unmöglich, wegen Planungssicherheit, my ass.

    Es erinnert wieder an das Lausanne gegen das wir im PO 2021 gespielt haben. Meine Fresse: Ein Knie-Stich (ok, man könnte da
    noch sagen es war unglücklich, man "könnte".....), einmal den am Boden liegenden Gegner nochmals 2 Voll mit Fausthieben
    eindecken (einen voll gegen den Kopf, einen in die Rippen) und einmal ein Blindside-Check gegen den Kopf. UNGLAUBLICH!!
    Vor allem Almonds Check gegen den Kopf war ganz, ganz hässlich.

    Das werden einige Sperren geben. Tja, ich dachte Lausanne ist effektiv ein (nicht mehr so geheimer) Geheimfavorit. Aber so?
    Keine Chance. Die nehmen sich ja selber aus dem Spiel - strohbohnen blöd!

    Sehe es gleich wie Colin. Die erste kann man noch diskutieren, dass es allenfalls unglücklich war, die anderen zwei waren sehr übel.

    Da fehlt halt in der Schweiz schon etwas die Selbstjustiz, Bozon hätte ein schwieriges nächstes Spiel gegen Davos (vermutlich nächste Saison), wenn solche Aktionen auch auf dem Eis von anderen Spielern gerächt würden. So muss man halt hoffen, dass die Verbandsjustiz durchgreift, aber die Bussen und Sperren (ohne Lohneinbussen) tun den Spielern weniger weh, als wenn ein 2m Brocken, der fighten kann, im nächsten Spiel auf dich wartet.

    Wenn wir tatsächlich den statistisch besten Torhüter und mehrere Talente haben, macht es erst recht keinen Sinn einen der teuersten Back-Ups zurückzuholen. Lieber ist er in Bern, wir sparen relativ viel Lohn und können evtl von Bern noch einen Batzen verlangen.

    So, habs fürs zweite Spiel auch nach Biel geschafft:

    - Biel platt, hatte nie auch nur eine Sekunde Zweifel, dass es noch kippen könnte, Luft war draussen.

    - Bieler Zuschauer sind meistens freudlich, aber ziemlich trottelig

    - Gut, dass wie die Plexigitter Pussies in die Ferien geschickt haben. Sollen sie doch Unihockey spielen.

    - Schade hat nicht einer dem Forster noch eins reingeboxt, wäre für mich ein Grund gewesen jemand direkt unters Hallendach zu ziehen.

    Noch etwas Batzeli rausholen von Bern oder wem auch immrr und au revoir. Wäre für alle die beste Lösung, er dürfte einen (zu) anständigen Lohn für ein Backup haben.

    ja, ja schon. aber wie?

    gäbe es die lösung, die clubs würden sie schon lang anwenden...

    Es gibt nicht die Lösung, eine Kultur eine Kurve verändert man (wenn man es dann möchte) über Jahre und mit ganz, ganz vielen kleinen Schritten.

    Ich finde der Artikel vom Tagi, der heute gepostet wurde, bringts ganz gut auf den Punkt, wie die Diskussion seit Jahren läuft: Die Fans und Clubs wollen Dialog, Prävention, Clubs vielleicht im Einzelfall noch Einzelverfolgung. Und die Politik sagt, das mache man seit Jahren und wenn man nicht mehr Massnahmen will, müssen sich die Clubs bewegen. Und schlussendlich passiert eh wieder nichts.

    Die Clubs und die SFL haben ja einen Lösung - Die aktuellen Massnahmen (Stadion Allianzen, Fanarbeit, Partnerschaft SBB etc.) fruchten grundsätzlich gut, noch nie gab es in den letzten Jahren so wenig Vorfälle. Gibt es mal wieder Vorfälle so rennen alle panisch im Kreis, können vor lauter Wutbürgertum nicht mehr richtig denken, die Fakten richtig einordnen und schreien "Es muss ENDLICH etwas passieren". Es ist immer das Gleiche.

    Die Clubs haben die Veranwortung im Stadion und nehmen diese auch wahr. Ausserhalb ist die Polizei zuständig, rechtlich und praktisch. Als Club hast du keine Chance ausserhalb des Stadions irgendetwas zu bewirken, weder Strafen noch proaktives Eingreifen sind möglich oder erlaubt (Stadionverbote werden jetzt schon zahlreich ausgesprochen). Vergleich: Kein Mensch würde z.B. auf die Idee kommen, dem Club Kaufleuten aufzutragen, sie seien nun auch für die Taten ihrer Clubbesucher ausserhlab der Clubs zuständig - Nur bei Fussballvereinen kommt auf solch realitätsfremden Forderungen. Und keiner kann natürlich sagen wie die Clubs ausserhalb der Stadien Ausschreitungen konkrekt verhindern sollen - wahrscheinlich nicht einmal du? :wink:

    Inwiefern sollen 10 Jahre Geisterspiele verschmierte Fassaden verhindern? Zahlreiche Beispiele belegen, dass die Fans trotz Geisterspielen an die Spiele fahren und potenziell Fassaden verschmieren oder Randale veranstalten können. Geisterspiele lösen gar nichts, es wird höchsten dem besorgten Bürger "Durchgreifen" vorgegaukelt.

    Millionensubventionen? Die Stadt Zürich verdient Geld mit den Cateringeinnahmen der beiden Clubs und dürfen auf eine gute Auslastung des Letzigrundes zählen. Der GC und FCZ bezahlen schliesslich Stadionmiete und sehen nur einen Bruchteil der Cateringeinnahmen. Wie du auf Millionensubventionen kommst ist mir ein Rätsel, man stünde finanziell viel besser da wenn man ein eigenes Stadion hätte.

    Das Hauptproblem ist, dass man das eigentlich Problem einfach totschweigt: Die Polizei hat zu wenig Personal um Chaoten einhalt zu gebieten, man schafft es nur selten Täter zu verhaften, geschweige mal einen ganzen Mob einzukesseln, die gerade randalieren (z.B. die 20-30 FCZ-Nasen beim Bahnhof Altstetten nach dem Spiel gegen Basel). Man hat ja in der Vergangenheit gezeigt, dass es sogar möglich ist, sämtlich mitgereiste Basler einzukesseln - und das waren ein paar Nasen mehr als der Mob (oder Möbchen) beim Bhf. Altstetten. Solange man nicht zur Erkenntnis kommt, das die Polizei die Taktik ändern und entsprechend mehr Personal zur Verfügung haben muss, dreht man sich im Kreis.

    Dein Posting ist aber genauso populistisch, du glaubst ja nicht im ernst, dass die Caterineinnahmen nur annähernd ein Stadion plus die Polizeiausgaben decken? Vielleicht die Polizeiausgaben von 2 Fussballspielen.

    Aber zu den Punkten - versuche mal alles abzudecken, ohne Gewähr bei so einem Riesenposting:


    - Die gleichen Leute, die hier Einzelverfolgungen fordern, beklagen sich doch auch bei jedem Kessel. Müsste mal im Archiv des FCZ Forum stöbern, was damals deine Meinung zum Kessel von Altstetten war. Kann mir fast nicht vorstellen, dass du damals fandest „oh cool, Einzelverfolgung“. Zumal der Kessel, den du forderst, ja auch diverse Unschuldige einschliesst.

    - Ich bin ziemlich sicher: Würdest du einen Verein gründen und jedes zweite Wochenende gäbe es Straftaten von Leuten, die Kleidung deines Vereins tragen, würde die Staatsgewalt irgendwann auf deinen Verein losgehen.

    - Ich glaube auch nicht, dass irgendetwas was bringt, weder Kaskaden noch 10 Jahre Geisterspiele. Ich glaube trotzdem, dass die Clubs die Kultur der Kurven irgendwie beeinflussen müssen, sonst wird‘s immer weiter drehen, weil die meisten Leute einfach die Schnauze voll haben. Wenn das nicht gelingt, dann ist es meine Prognose, ohne Wertung, dass ich es gut finde, dass irgendwann viel drastischere Massnahmen kommen.

    Kommst du morgen? Dann können wir‘s persönlich beim Bier diskutieren :bier:

    Ich glaube wir sind uns einig, dass das Kaskadenmodell für die Tonne ist und kein Problem löst. Schlussendlich müssen aber die Clubs eine Lösung finden und sonst gibt‘s früher oder später eine Abstimmung, nach der die Fans sich wünschen würden, es gäbe nur das Kaskadenmodell.

    Als im Umfeld des Letzi wohnender, kann ich sagen, dass die Geduld bei den allermeisten extrem gegen null tendiert. Da gibt‘s Leute, die monatlich die Fassade reinigen müssen, die würden auch ja stimmen, dass 10 Jahre nur Geisterspiele bewilligt werden dürfen.

    Jetzt ist die Frage, was man daraus macht. Ich sehe halt weiterhin die Clubs in der Verantwortung, schliesslich profitieren sie von Millionensubventionen (Stadion, Sicherheit, etc.) um ihr KMU einigermassen über Wasser zu halten.

    Hochmut kommt vor dem Fall, aber Angstschweiss vor dem Viertelfinal hat man definitiv nicht nach diesem Spiel. Chaotisch, unorganisiert, einfach kein gutes Hockey von beiden Teams.