Beiträge von Iceman

    Zitat von Larry

    m.E. wird auch im Fussball (Basel-GC) kaum Kritik an den Schiris geübt.

    SF hat schon immer Fehler der Schiris ausgeblendet bzw. ist nicht darauf eingegangen, ob Fussball oder Hockey.

    Das Ganze stinkt zum Himmel!

    Glaube nicht an eine "Verschwörungstheorie", allerdings wäre es wohl schwierig, das richtige Mass zu finden. Da müssten also, unter Beizug von Experten, Hockey- und Fussballspiele bzw. die Schiri-Entscheide im schweizerischen Farbfernsehen Leutschenbach analysiert bzw. aus den verschiedensten Blickwinkeln betrachtet werden. Am Ende der Übung würde man dann lapidar feststellen, dass es eben ein / kein Fehlentscheid war. Die Schiris würden dadurch noch viel ärger als via "Blick" öffentlich zur Schnecke gemacht. Ob dies den Nachwuchsproblemen im Schiedsrichterwesen helfen würde, darf bezweifelt werden.

    Das Gegenteil, d.h. dass Schönreden von schlechten Leistungen seitens der Verantwortlichen, ist allerdings auch nicht hilfreich. Im Hockey hat man sich immerhin durchgerungen, das Profiwesen für Schiris zu etablieren. Evtl. ist dies auch der Grund, dass es im Hockey nicht ganz so arg ist mit den Schiri-Leistungen wie im Fussball. Diesbezüglich schlug das Spiel Basel-GC dem Fass ja wieder mal den Boden raus!

    Dass die Liga ausgeglichen ist wie noch nie ist halt nicht nur ein Schlagwort aus Vorsaison-Analysen, sondern Realität. Trotzdem scheint man es im Umfled der erfolgsgewohnten Klubs noch nicht so richtig verdauen zu können, dass sich diese Ausgeglichenheit in den Spielen und der Tabelle niederschlägt. Im Quali-Modus hat man soviel Erholungszeit, dass auch die Klubs gut aussehen, bei denen nur eine Linie die Musik macht. In den Play-off's wird's dann wieder etwas anders aussehen. Vorläufig reicht ein kleines Zwischentief aber schon aus, um in Strichnähe zu kommen. Macht aber die Quali auch etwas interessanter.

    Dafür kaprizieren sich die Spielleiter neu nun auf angebliche "Schwalben" so nach dem Motto:"Wenn wir schon sonst nichts sehen...". Wahrscheinlich war dass ein Thema an einem Schiedsrichtervorkurs, und man will nun zeigen, dass man sich nicht für dumm verkaufen lassen will. Im Training müssen die Spieler nun auch noch lernen, wie man möglichst unspektakulär hinfällt. Oder wie man auch noch dann fröhlich aus der Wäsche schaut, wenn man einen Ellbogen auf die Nase bekommen hat. Denn wer mit dem Verziehen des Gesichtes ein kleines Unwohlsein simuliert läuft Gefahr, dafür 2 Minuten Kühlbox einzufangen. Nichts gegen den Kampf gegen das Simulantentum, schliesslich will niemand Zustände wie im Fussball, dennoch wirkt es etwas grotesk, wenn man andererseits gröbste Regelverstösse übersieht.

    Der arme Chris McSorley, trotz stetem Lavieren nahe an der finanziellen Verelendung findet er doch immer wieder ein paar Brotkrümmel, um ganz bescheidene Transfers zu tätigen. Auch wenn durch den Abgang von Fritsche Mittel frei werden, so ist Holenstein sicher kein günstiger Transfer. Aber eben, das ewige Lamentieren, wie benachteiligt der HCGS im von den pösen Deutschweizern dominierten Hockeybusiness doch sei, wird wohl weitergehen. Und ausser Lugano, dem ZSC und Bern sind ja sowieso alles arme Dorfvereine, wo das Geld für's warm Duschen fehlt.

    Gegen die sehr robusten Senfer wird sich Brown punkto Checks austoben können. McSorley's Mannen werden aber nicht zurückstehen, wobei es dann eben nicht (mehr) bei korrekten bis groben Checks bleibt, sondern auch Knie- und Stockendstiche zum Einsatz kommen. Hoffe, dass Dustin Brown auf diese "Spezialitäten" gefasst ist oder gebührend vorgewarnt wird. Grobe oder sogar strafenwürde Checks ist er sich sicher gewohnt, aber ich weiss nicht, ob die absichtliche Verletzung von Gegnern in der NHL auch praktiziert wird. Einfach etwas auf die Kniebänder achtgeben, wenn man an Vukovic & Co. vorbeifährt bzw. diese das Bein bzw. Knie stehen lassen.

    Gehe mal davon aus, dass Dan Fritsche gehörig abkassiert in Lugano. Dort will man nach jahrelangen Enttäuschungen nun einfach wieder den Erfolg um buchstäblich jeden Preis. Immerhin kann sich die Familie Mantegazza solche Spässe leisten. Mal schauen, wann Lugano wieder mal "grande" ist.

    Der 50:50 Vorschlag ist in erster Linie ein "Trick", um den schwarzen Peter den Spielern zuzuschieben. Bettman zählt auf den 0815-Holzkopf, der glaubt, weil da nun "fifty-fifty" stehe, sei die Sache fair, und danach in den Pinboards und Leserbriefspalten seinem Unmut Luft macht. Dass die eigentliche Basis nur sehr schwammig definiert ist ("hockey related revenues") ist der eigentliche Pferdefuss. Denn wie man weiss, kann man sehr unterschiedlich beurteilen, welcher Teil der Einnahmen "hockey related" ist, und welcher nicht.

    Im übrigen könnte man ja alle paar Jahre mal wieder mit einem Vorschlag kommen. Jetzt geht's von den ehemals vereinbaren 57% auf 50%. Das nächste Mal finden die "Besitzer", dass eigentlich 40% für die Spieler noch immer genug sei. Am Ende kommen sie den Spielern dann auf 45% entgegen.... etc. etc.

    Zitat von Blackstar

    Vielleicht auch nicht. Weil Papi nicht den Sohn tranieren will. Soll es ja geben. Aber hast schon recht. Die Statistiken sind
    sehr mässig. Und nicht jeder Spieler der bei ADC landet ist ein Jahrhunderttalent. Diesen Mythos ist Davos defintiv los.

    Apropos: Irgendwie hatte ich jahrelang den Eindruck, dass jeder vielversprechende Jungspund zum HCD wechselte. AdC und wohl auch die Erfolge des HCD übten eine grosse Anziehungskraft aus und man ärgerte sich, dass die "eigenen" Klubs nicht in der Lage waren, den jungen Talenten Perspektiven zu bieten. Trotzdem scheint sich nun beim HCD ein richtiges "Loch" aufzutun zwischen den in die Jahre gekommenen Erfolgsgaranten wie RvA, Rizzi & Co. und denjenigen, welche in deren Fussstapfen treten sollten. Mindestens wenn man den Klagen von AdC lauscht, der neben dem noch nicht so ganz bereiten Nachwuchs auch "zu wenig Biss" nach den vielen Erfolgen ortet. Aber wahrscheinlich falle ich da nur wieder auf die rhetorischen Fähigkeiten von AdC herein ..."verlieren, verlieren, verlieren, verlieren"...

    Zitat von Sbornaja

    Nei, so schnell wie möglich verdufte sölleds und eusi Liga chan zum Altag übere gah.
    Au d Meisterschaft wär den nonig so verfällscht.
    Bern zbsp. chänt sini bereits usglehnte Verteidiger wieder zruggpfiffe, de Nummelin dürft z Lugano wieder spille und muss kei Wohnig in finnland sueche oder de EVZ würd selber merke dass ime verdammte Loch sitzed trotz 3-4 Lockoutler.

    Us minere Sicht nur Vorteil wenn die sich all wieder verchrüched und zwar für all. Geschweige den us de Sicht vom Schatzmeischter..

    ...der Höhener in Ambri hat sicher schon ähnliche Depressionen wie der Pacioretty :mrgreen:

    Das mit der Meisterschaftsverfälschung hält sich glaub' in engen Grenzen, nachdem die Jungs aus der NHL halt doch einen sichtbaren Trainingsrückstand aufweisen. Thornton / Nash konnten ihr Startfurioso nicht mehr wiederholen, und auch die anderen deuteten ihr Potential zwar an (... so nach dem Motto:"Wenn der schon so spielt wenn er den ersten Match seit 5 Monaten bestreitet, was passiert dann erst mit etwas mehr Spielen in den Beinen...) aber grossmehrheitlich spielbestimmend waren sie nicht. Nun dürfte das Intermezzo vorbei sein, bevor es richtig angefangen hat. Na ja, war lustig, hat viel Diskussionsstoff geliefert und wie erwartet wohl zuviel gekostet. There is no business like show business.

    Die Genfer sind physisch sehr stark und wollen dies auch ausnützen, dies schlägt dann sehr rasch in Fouls um. Wenn der Schiri nicht von Beginn weg den "Tarif" durchgibt, artet es garantiert aus. Dazu noch das Rumpelstilzchen McSorley an der Bande, welcher die Spieler offenbar anheizt, bis sie sich nicht mehr spüren.

    Nichts gegen etwas physisches Spiel und ein paar "Nettigkeiten", nur haben die Genfer mit Vukovic & Co. Typen im Team, die permanent mit durchgebrannten Sicherungen unterwegs sind. Dies äussert sich nicht in harten Checks, sondern in hinterhältigen Fouls wie z.B. Kniestichen und so. Habe schon lange keinen mehr deswegen auf die Bank wandern sehen (bei Lugano war früher Domeniconi der Spezialist dafür...), aber am letzten Samstag war's dann wieder soweit. Der "getroffene" Vermin hat Glück gehabt, dass es ihn auf dem weniger belasteten Bein erwischt hat. Sonst wäre wohl das Knie und die Saison futsch gewesen. Vukovic bekam erstaunlicherweise nur 2 Minuten, der applaudierende McSorley wurde auf die Tribüne verbannt.

    Der ZSC muss sich nicht vor der Härte, aber vor den teilweise gesundheitsgefährdenden Attacken vorsehen.

    Zitat von fleury14

    Genau! Es gibt wahrscheinlich noch über 500 NHLer die sich bisher keinen Übergangs-Club gesucht haben. Ich wage mal zu behaupten, dass mind. ein Drittel davon als klare Verstärkung für jedes CH-Team angesehen werden kann. Und auch von den ganz grossen, sogenannten Superstarts, gibt es weiss Gott noch mehr als genug.

    Das Argument mit der Angewöhnungszeit zieht doch auch nicht wirklich. Die bisherigen sind doch schon ganz gut in Schwung und sooo lange sind die jetzt auch noch nicht hier...

    Macht m.E. absolut Sinn, wie der ZSC da bisher vorgeht.

    Ist sicher einer der Punkte, welcher die Klasse dieser "Superstars" - neben anderen - zum Ausdruck bringt. Seit 5-6 Monaten ohne Ernstkampf, dazu nicht richtig austrainiert (..in der NHL findet das Sommertraining scheints auch noch etwas in der Quali statt...), in einer Linie mit Spielern, welche sich an die Pässe aus unmöglichen Situationen nicht gewöhnt sind und auch sonst kaum nachvollziehen können, was der Zauberkünstler an der Scheibe aufführt - und trotzdem sind die richtigen NHL-Stars grösstenteils respektabel unterwegs und schiessen Tore.

    Da gibt's kein monatelanges "...muss sich halt jetzt noch an die Liga gewöhnen...", natürlich müssen sie sich an die Liga gewöhnen, aber so nebenbei schiessen sie entscheidende Tore und spielen die entscheidenden Pässe.

    Über die Probleme, welche die Integration und insbesondere die dereinstige "Verabschiedung" der NHL-Gäste verursachen kann / könnte / wird / ist schon viel zutreffendes geschrieben worden. Aber mal so einem Tavares live zusehen zu können, ist schon eindrücklich. Und einige junge CH-Spieler mit NHL-Träumen lassen sich hoffentlich inspirieren und realisieren, wieviel Talent und noch mehr harte Arbeit es braucht, um auch nur ansatzweise auf diesen Level zu kommen.

    Zitat von vancouver

    Langsam werde ich ehrlich gesagt schon nervös !
    Wenn die Spieler im Dezember zurückgehen, dann ist es sicher ok
    wenn man jetzt keine NHL Spieler reinzieht.
    Sollte aber in der NHL diese Saison nicht mehr gespielt werde,
    dann würde ich meinen, dass wir dem Titel schon mal tschüss sagen können.

    Wenn der ZSC sein Pokerface noch etwas beibehält, hat dann Crosby gar keine andere Wahl mehr, als nach Zürich zu wechseln... ausser er will in Nova Scotia bis Weihnachten Mutter's Waschmaschine zerdeppern beim Schusstraining...

    Wo gehobelt wird, da fallen bekanntlich Späne, und wer Spieler in eine an sich "fertige" Mannschaft nachträglich einfügt, muss mit den Konsequenzen leben. Als Sportchef hat man es nicht leicht im Moment, denn Recht machen kann man es den Zuschauern sowieso nicht. Wer Spieler aus der NHL beschäftigt sieht sich dem Vorwurf ausgesetzt, Unruhe in die Mannschaft zu bringen und viel Geld für nicht nachhaltiges Feuerwerk (im besten Fall...) zu verpuffen. Wer sich nicht vom Lockout-Fieber mitreissen lässt, wird als Batzenklemmer verschrien, der dem treuen Zuschauer etwas Spektakel verweigert.

    Dass ein Höhener infolge (vorläufigem) Verteidigerüberschuss beim SCB an Ambri ausgeliehen wird - na ja, eher suboptimal für sein "Wohlbefinden". Dass er eine grosse Lücke hinterlässt, kann man leider nicht behaupten. Und auch wenn man sich seitens SCB mit der Formulierung viel Mühe gegeben hat, so ist natürlich jedem klar, warum eben ein Höhener zu Ambri geht und nicht ein anderer.

    Andererseits sind die Herren Spieler relativ gut entschädigt für all das Ungemach, welches das beschwerliche Leben eines Hockeyprofis in der Schweiz mit sich bringt. Das Gros der Zuschauer sieht sich tagtäglich weitaus höherem Druck für einen kleineren Lohn ausgesetzt.

    Zitat von Reto

    die bauen sich jetzt eine neue NHL auf, ohne all die Geldsäcke, die viel zu viel Kohle verlangen und holen sich unsere guten Schweizer und die teuren Spieler sind ja jetzt alle bei uns.

    ...und gemäss Klaus Zaugg entsteht in Huttwil (liegt in der Schweiz...) ja nun ein KHL-Team (Huttwil Falcons), welches dazu beiträgt, den extremen Überschuss an NLA-tauglichen CH-Spielern abzubauen. Sofern irgend ein Oligarch die nötigen Mittel spricht + die KHL-Reglemente etwas elastisch ausgelegt werden, lassen sich Tavares, Bergeron, Seguin & Co. evtl. als "Hockeyschweizer mit Migrationshintergrund" einbinden.... :wink:

    Zitat von larlf

    Müsste eigentlich Pflichtlektüre sein für all die Möchtegerne-Sachverständigen, welche Stadien nur von weitem kennen. Leider dürfte es aber so sein, dass den meisten Politikern durchaus bewusst ist, dass gewisse Massnahmen völlig sinnlos sind. Nur ist das eben nicht das Entscheidende, sondern wichtig ist, dass man wieder gewählt wird. Und so werden Gesetze oder Verbote propagiert, Ausgaben beschlossen etc. um beim Wähler Punkte zu sammeln, nicht um Probleme zu lösen.

    ...ich kenne die Details zwar nicht, aber punkto Lockout und ZSC habe ich irgendwo in der Presse gelesen, dass beim "Z" auch so die Erfahrung von über 1000 NHL-Partien in der Mannschaft stecken würden. Diese "Erfahrung" - sollte die Zahl stimmen - wird sich wohl im wesentlichen auf Tambellini, Shannon, Brulé und Lashoff verteilen. Dass der ZSC mindestens im Sturm ein sehr hochkarätiges (...und vermutlich nicht billiges...) Trio verpflichtet hat, dürfte ein guter Grund für Salis & W. Frey sein, punkto Lockout keine Hektik aufkommen zu lassen. Beim ZSC ist das Risiko, mehr Schaden als Nutzen zu stiften, höher als in einigen anderen Klubs. Dort wird man evtl. später in der Saison noch "auf die Welt" kommen bzw. eine Art Katzenjammer zu verarbeiten haben mit ungewissen Auswirkungen auf die entscheidende Phase der Meisterschaft.... sofern der Lockout nicht die ganze Saison dauert.

    Einen vernünftigen, sachlichen Grund für eine Lockout-Verpflichtung gibt es nur an den wenigsten Orten. Wo wegen Verletzungen ein Söldner länger ausfällt, passt eine Lockout-Verstärkung eher rein als dort, wo dann ein anderer Ausländer "bänkeln" muss. Die Mär von den höheren Zuschauerzahlen kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Mag sein, dass es ein gewisser Effekt am Anfang gibt, aber letztlich zählen für den Zuschauer Erfolg und Spielweise "seines" Teams. Eine nachhaltige Steigerung der Einnahmen NUR wegen einer NHL-Koryphäe ist Utopie.

    Und wenn es keinen sachlichen Grund für eine Lockout-Verpflichtung gibt, so bleiben eben noch die "unsachlichen" bzw. alle anderen Gründe, die schon ins Feld geführt wurden. Attraktion, die Möglichkeit, mal einen Crosby im ZSC-Dress zu sehen, weil es der ZSC bzw. W. Frey "vermag", weil man Geld schon dümmer ausgegeben hat im CH-Hockey etc. etc.

    Würde die Sache jetzt nicht so überbewerten; der Lockout wird aus heutiger Sicht kaum die ganze Saison dauern, und irgendwann im Dezember ist dann wieder Normalbetrieb angesagt, dessen ist man sich sogar beim SCB bewusst. Bei einem Streit oder Josi ist es relativ klar, dass man die nicht von der Bettkante stösst. Wäre ein Blindenbacher in der NHL, würde ihm der ZSC ein vorübergehendes Engagement wohl auch kaum verweigern. Und was die Ausländer anbelangt, so hat der ZSC nun mal schon relativ hochkarätige Spieler in der Offensive. Da sehe ich jetzt - ausser dem Faktor "Zirkus + Attraktionen" auch keinen Handlungsbedarf.

    Jetzt haben wir auch "einen"..... fast wie früher im Sandkasten. Sicher attraktiv, mal so einem Crack zusehen zu können. Mir wäre aber ein (zusätzlicher) "regulärer" Ausländer, der vor dem leeren Tor nicht noch den besser postierten Mitspieler sucht, lieber gewesen, als eine temporäre "Attraktion". Aber auf mich hört ja keiner :nixwiss:

    ***********************
    John Tavares wird am Dienstag in Bern eintreffen und am Mittwoch erstmals mit der Mannschaft des SCB trainieren. Der Zuzug des NHL-Topspielers wird ausserhalb des für die Verpflichtung von Mark Streit und Roman Josi bereitgestellten und ausgeschöpften Budgets über den Verwaltungsrat und externe Gönner für die kommenden zwei Monate finanziert.

    Zitat von Supreme

    Herr Roost sieht das übrigens gleich.....

    Zitat aus dem Tagi:
    Genauer gesagt: Plötzlich müssen Spieler, die normalerweise Eiszeit haben, hinten anstehen und sind bei ihrem Coach nur noch zweite oder dritte Wahl. Roost wirft noch einen zusätzlichen Punkt in die Waagschale: «Viele NLA-Clubs mussten ihre Budgets kürzen oder kämpften – wie im Falle der Kloten Flyers – ums Überleben. Spieler mussten teilweise happige Lohneinbussen in Kauf nehmen. Und während des Lockouts ist plötzlich wieder Geld da, um die NHL-Profis zu entlöhnen. Damit der Schuss mit den Verstärkungen aus Übersee nicht nach hinten geht, braucht es Spieler, welche mit dieser anspruchsvollen Situation demütig umgehen können.»

    Dass die Kloten-Spieler das nicht so tragisch nehmen, ist keine riesige Überraschung. Die Saläre in Kloten waren ja offenbar nicht gerade am "Existenzminimum" , so dass die meisten Spieler auch mit der 15% Reduktion immer noch mindestens so gut dastehen, wie (die meisten) vergleichbare Spieler in anderen Klubs, Ausnahmen gibt's bekanntlich immer.

    Hingegen dürften die ehemaligen Gläubiger die Sache etwas weniger emotionslos sehen. Sie wurden vor wenigen Wochen vor die Wahl gestellt, entweder alles zu verlieren (d.h. auf ihren Forderungen zu bestehen, womit Gaydoul/Matter NICHT eingestiegen wären) oder aber fast alles (d.h. ihren "Sanierungsbeitrag" zu leisten, auf den grössten Teil ihres Geldes zu verzichten und so das Überleben von Kloten zu ermöglichen durch den Einstieg von Gaydoul/Matter).

    Dass diese Gläubiger sich je nach "Lockout-Star" noch verarschter vorkommen dürften als ohnehin schon, ist klar. Gegen eine notwendige Ergänzung mit einem "normalen" Ausländer für den Rest der Saison wäre hingegen wohl kaum etwas zu sagen. Aber eben, Geld zu verpuffen für einen vorübergehenden "wow Effekt" am Schluefweg, das würde eher sauer aufstossen.

    Zitat von larlf

    Scheisse, d'Meisterschaft müemer abschriebe :(

    "Die einzige Mannschaft, die von der Besetzung her dem HCD gefährlich werden kann, ist ein gut trainierter und gecoachter SC Bern. Die Konkurrenz kann zwar auch NHL-Stars holen. Aber nicht so gut integrieren wie Arno Del Curto. Von nun an behüte Gott die HCD Gegner – oder er möge wenigstens dafür sorgen, dass die NHL-Saison so schnell wie möglich beginnt."

    http://www.20min.ch/sport/dossier/…Gegner-26681950

    Jaja, also selbst wenn ich bei meiner Fanbrille den rosa Filter einschalte, sehe ich dass nicht so wie der liebe Klaus. Der SCB hat keine schlechte Mannschaft, aber zwischen dem hoffnungsvollen Nachwuchs um die 20 Jahre und den alten Schlachtrössern ab 34 aufwärts klafft eine etwas grosse Lücke. Da kann man noch so gut trainieren, deswegen werden Rüthemann, Gardner & Co. nicht jünger, und Vermin, Bertschy & Co. kommen nicht innerhalb einer Saison auf das nötige Kampfgewicht. Das Statement von Klaus wäre dann richtig, wenn er statt dem SCB den ZSC genannt hätte. Denn auf dem Papier hat der ZSC die mit Abstand stärkste Mannschaft, nicht zuletzt wegen der Ausländer, welche allesamt über dem NLA-Durchschnitt liegen. Es stimmt zwar, dass man Meisterschaften nicht "auf dem Papier" gewinnt, aber wenn es um Prognosen + Einschätzungen geht, orientiert man sich nunmal daran. Und dass der ZSC unter dem neuen Trainer innerhalb einer Saison derart auseinanderfällt, dass die hochkarätigen Spieler keine Wirkung mehr entfalten können, ist etwas sehr weit hergeholt. Kurz + gut, glaube nicht, dass der HCD - mit Thornton + Nash - den ZSC in einer PO-Serie bezwingen kann. Aber Klaus Zaugg wird wie gewohnt seine Einschätzung sicher noch revidieren... :wink: