Zitat von Larry
Auf Davos gemünzt ist dies sicher so, bei Kloten sieht dies (bis jetzt...) nicht ganz so aus, aber Du schreibst ja: Nicht nur Meisterfeiern.
Letzte Saison haben sog. konservative Teams wie Bern (vor allem!) und Genf den Kürläufern z.T. deutlich (Kloten) ihre Grenzen aufgezeigt. Ich mag lieber solches Hockey wie es Bern letzte Saison spielte, aber das ist reine Geschmackssache!
Glaube auch, dass man die Sache mit einer kritischen Distanz betrachten sollte. Natürlich haben die Teams, die im Final stehen, alles richtig gemacht. Deswegen ist andernorts aber nicht alles falsch. Im Vorjahr ist der HCD im 1/4-Final rausgeflogen, Kloten sang- und klanglos im Halbfinal. Hat nun AdC den HCD im Vorjahr weniger gut vorbereitet, oder haben etwas Zufall, etwas Tagesform, und etwas die schwächeren Ausländer eine Rolle gespielt? Und hätte sich Kloten gegen Bern nicht aufrappeln können, wenn sie vorher nicht über 7 Spiele hätten gehen müssen? Mit etwas Glück wären es evtl. nur 5 gewesen.
Davos hat im Vergleich zum Vorjahr sicher die stärkeren Ausländer, bei Kloten zahlen sich die Investitionen ins CH-Spielermaterial aus. Haben die beiden Klubs ihre Philosophie wegen den letztjährigen PO's auf den Kopf gestellt? Davos sicher nicht, bei Kloten fällt auf, dass die Spieler etwas kampfstärker sind als auch schon. Ein Paradigmawechsel ist deswegen nicht auszumachen. Im nächsten Jahr kann schon wieder alles anders sein.
Man könnte es auch das "Klaus Zaugg Syndrom" nennen: Die Tendenz, bei den Einen alles in den Himmel zu analysieren, und bei Anderen nur das Negative herauszukehren. Und zwar immer aus dem Augenblick heraus. Dafür aber grundsätzlich, in Stein gemeisselt, unverrückbar.... bis 2 Tage später das nächste Spiel folgt und sich alles ins Gegenteil verkehrt...