Beiträge von Iceman

    Lugano lässt 3 Spieler daheim
    Montag, 25. Oktober 2010, 14:27 Uhr - Maurizio Urech

    Der HC Lugano hat die Spieler Timo Helbling , Oliver Kamber und Raffaele Sannitz nach der 1:9-Pleite in Langnau aus disziplinarischen Gründen vom Kader für das morgige Spiel gestrichen.
    Die drei Spieler erhalten damit die Quittung für die Leistungen in den letzten Spielen und dürfen morgen nicht zum Auswärtsspiel beim HC Fribourg-Gottéron mitreisen.

    An ihrer Stelle werden die Nachwuchsleute Grassi und Bertaggia voraussichtlich in einer Linie mit Jörg spielen. Genoway wird wohl auf die Tribüne müssen, da wohl Nummelin und Popovic spielen werden.

    Helbling war nicht erfreut über die Massnahme während dem Training und es gab offenbar eine kleine Auseinandersetzung mit Flavien Conne sowie als der Trainer Philippe Bozon eingriff auch ein Disput mit dem Trainer.

    ....also Nolan muss ja eigentlich nur die Scheiben reinschieben, welche die anderen vor lauter Eifer vor dem Tor liegen lassen. Richtig eingesetzt - d.h. ohne grosse Laufarbeit - kann's evtl. was werden. Ohne deutliche Steigerung der arrivierten Kräfte im Team wird es aber trotzdem nicht gehen.

    Klaus Zaugg könnte aber schon morgen ganz genau begründen, weshalb es mit Gustafsson und dem ZSC nie gut gehen konnte. Spielt aber eigentlich keine Rolle, ein Trainerwechsel - ganz egal zu welchem Trainer - gibt einem Team immer einen gewissen Ruck. Das genügt ja oft schon, damit der Knoten platzt.

    W. Frey ist ja scheints kein Freund von Trainerentlassungen. Zudem dürften Zahner/Salis nicht erst gestern einen "Sparauftrag" erhalten haben, was evtl. ein Grund dafür ist, dass man in der Offensive keinen ausländischen Knaller eingekauft hat, sondern beim "günstigen" Down geblieben ist. Welcher sich ja letzte Saison nicht schlecht gemacht hatte.

    Wie in Bern können die Verantwortlichen beim "Z" auf die ebenso hochkarätige wie kostspiele "Schweizer Prominenz" im Kader verweisen. Und sowohl in Bern als auch in Zürich (aber auch in Genf) sind vorallem die CH-Spieler in den oberen Lohnklassen ihrem Ruf (...oder wohl eher ihrem Salär...) noch nicht wirklich gerecht geworden.

    Nach alter Väter Sitte stehen aber in erster Linie Trainer und Ausländer in der Kritik, währenddem dies bei den Grossverdiener mit CH-Pass nur marginal der Fall ist. Wohl deshalb, weil man weiss, dass dort die Alternativen ebenso rar wie teuer sind.

    Zitat von Messier

    Investitionen über 600'000 Franken um sich zu verstärken :rofl:

    ....ja, vorallem wenn man den "Erfolg" des SCB in diesen Spielen anschaut... den können sie sich wohl definitiv abschminken. Wenn aber der Posten mit dem Preisgeld durchkommt, wird's für den IIHF eher kritisch, denn dann kommen die restlichen Klubs natürlich auch.

    Dicke Post

    Der SCB macht Ernst und verklagt den Internationalen Eishockey-Verband
    Der SC Bern hat am Donnerstag vor dem Sportgericht in Lausanne wegen des Ausfalls der Champions Hockey League Schadenersatz von 1,2 Millionen Franken eingeklagt. Setzt er sich durch, löst das eine Lawine aus.

    Daniel Germann

    Die Champions Hockey League überdauerte nur den Winter 2008/09. Die Aufarbeitung des gescheiterten Wettbewerbs dauert bedeutend länger und droht für den Internationalen Eishockey-Verband (IIHF) zum Fiasko zu werden. Der SC Bern hat am Donnerstag beim Internationalen Sportgerichtshof in Lausanne (TAS) die Einleitung eines Verfahrens beantragt. Folgt der TAS der Argumentation der Berner, wird sich die IIHF wegen Vertragsbruch verantworten müssen. «Das Gericht soll entscheiden, ob man Verträge einfach zerreissen kann», sagt Marc Lüthi, der CEO des SC Bern.

    600 000 Franken Investitionen

    Lüthi hatte in den vergangenen Monaten bei der IIHF erfolglos eine Entschädigung eingefordert. Nun zieht er den Streit vor ein Schiedsgericht. Lüthi reklamiert das ausgefallene Preisgeld in der Höhe von 400 000 Euro, das dem SCB für die letzten beiden Jahre gemäss dem Vertrag vom 22. April 2008 zugestanden hätte. Zudem macht er Personalinvestitionen von 600 000 Franken geltend, die der Klub im Zusammenhang mit der Champions Hockey League getätigt habe. Inklusive Zinsen beläuft sich seine Forderung auf rund 1,2 Millionen Franken.

    Zumindest die Personalkosten stehen auf wackligen Füssen. Für den SCB dürfte es schwierig werden zu belegen, dass er nur wegen der Champions Hockey League in sein Kader investiert hat. Die Forderung nach dem Preisgeld hingegen wird gestützt durch das «Champions Hockey League Agreement» vom April 2008. In diesem garantiert die IIHF über die nächsten drei Jahre ein Preisgeld von 10 Millionen Euro. Und was bei einer rechtlichen Beurteilung möglicherweise noch von Relevanz werden wird: Unter Punkt 4.2 der Vereinbarung verpflichtet sich der internationale Verband, eine Versicherung abzuschliessen für den Fall, dass der Anlass verschoben oder ganz abgesagt werden muss.

    Der IIHF-Generalsekretär Horst Lichtner sagt, die besagte Klausel sei eine Absicherung für Verpflichtungen gegenüber den Fernsehpartnern gewesen. Von der Berner Klage hatte er bis zum Donnerstag nicht offiziell gehört. Entsprechend wollte er sich auch nicht konkret äussern. Er sagte nur: «Wir arbeiten weiterhin an einer zukunftsorientierten Lösung. Falls es tatsächlich eine solche Klage gibt, hilft sie niemandem.» Der Präsident René Fasel war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

    Die IIHF hatte im Winter 2008/2009 17 Millionen Euro in die Champions Hockey League investiert. Nach nur einem Jahr aber war der Klubwettbewerb bereits wieder eingestellt worden, weil die russisch-schwedischen Investoren ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen konnten und sich zurückzogen. In einem Settlement Agreement verzichteten die involvierten Ligen aus der Schweiz, Schweden, Finnland, Deutschland, Tschechien und der Slowakei auf finanzielle Forderungen gegenüber der IIHF, verlangten im Gegenzug aber eine Entschädigung von 200 000 Euro für die direktqualifizierten Klubs. Die IIHF akzeptierte diese Bedingung zwar nicht, stellte aber einen Betrag von 1,6 Millionen Euro als Entschädigung in Aussicht, falls sich die Ligen dem Vorschlag einer Nachfolge-Lösung anschliessen würden. Diese scheiterte wegen der langen Dauer, für die sich die Klubs hätten verpflichten müssen. Damit wurde auch das Settlement Agreement hinfällig.

    Davos wartet ab
    Seither sucht die IIHF einen Ausweg aus der verfahrenen Situation. Bisher hat sie aber noch keinen Vorschlag präsentiert, der auf breite Zustimmung stösst. Nun bringt der SCB mit der Klage einen Prozess in Gang, der für den Verband verheerende Auswirkungen haben kann. Der Anwalt der Berner steht in Kontakt mit den tschechischen Klubs, die vom Ausfall der Champions Hockey League betroffen sind und ebenfalls eine Klage erwägen. Aus Deutschland haben die Eisbären aus Berlin signalisiert, sich anzuschliessen. Und auch die schwedischen Vereine erwägen rechtliche Schritte. Für den HC Davos ist die Situation heikler. Wegen des Spengler-Cups ist der Klub auf den Goodwill der IIHF angewiesen. Der HCD-Vizepräsident Gaudenz Domenig sagt deshalb: «Wir verfolgen die Angelegenheit genau und werden im Falle eines Urteils Gleichberechtigung reklamieren.» Der erste Stein rollt. Welchen Schaden er anrichtet, ist nicht absehbar.
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    Bringt wohl nicht viel, ausser Ärger. Andererseits sind beim IIHF halt schon Amateure am Werk, welche die vorläufig beerdigte CL offensichtlich mit einem Grümpelturnier verwechselten und gegenüber den Geldgebern keinerlei Absicherungen besassen.

    Ambri hat auch immer stark von seinen meist überdurchschnittlichen Ausländern gelebt. Allgemein sind die Ausländer in der NLA aber nicht mehr so dominant wie noch vor 10-15 Jahren, bzw. der Abstand zwischen guten CH-Spielern und Ausländern ist kleiner geworden. Die Ausländer können's somit heute nicht mehr alleine richten. Das gestrige Spiel darf man (hoffentlich) nicht als repräsentativ für Ambri nehmen, da war weder von Schweizern noch von Ausländern etwas zu sehen.

    ....schon die Frage, was Laporte genau falsch gemacht hat, dass ihn die Fans derart hassen. Was erwartet man denn genau bei einem Verein, welcher Jahr für Jahr mehr ins Hintertreffen gerät? Wahrscheinlich wird den leidgeprüften Ambri-Anhängern langsam bewusst, dass der Verbleib in der NLA jede Saison mehr gefährdet ist. In den letztjährigen Play-out's hat man sich immerhin frühzeitig ans Ufer retten können. Allerdings ist Ambri nun selbst gegenüber den anderen Kellerkindern aus Biel und Langnau ins Hintertreffen geraten.

    Wäre zwar schön, wenn solche Trainer den ab und an etwas bequemen Herren in der geschützten Werkstatt "CH-Eishockey" Feuer unter dem Hintern machen würden. Nur funktioniert es nicht, weil die Voraussetzungen bei uns völlig anders sind.

    Musste Keenan jemals in seiner Karriere seine Leistungsträger hätscheln, damit sie in einem Spiel "parat" waren? Solche Luschen scheitern dort bereits so früh, dass sie der Chefcoach erst gar nicht zu Gesicht bekommt. Wer nicht in jedem Training und in jedem Spiel alles gibt, findet sich im Farmteam wieder. Dieser Druck ist hierzulande weitgehend unbekannt, und die labilen Pflänzchen gehen sofort ein, wenn die Atü's ansteigen. Alternativen hat der Coach - ausser für viel Geld auf den Ausländerposten - praktisch keine, das "my way or the highway" ist die absolute Ausnahme.

    Die Gedankengänge sind aber stets die gleichen. Ist ein Team nicht erfolgreich und erweckt einen nicht ganz so eifrigen Eindruck, will man die Herren mit einem "harten Hund" strafen. Funktioniert hat es meines Wissens noch nie. Spontant kommen mir da der Alpenvulkan Zach beim ZSC oder Boxmeer bei Bern in den Sinn. Beiden eilte der Ruf als "harte Hunde" voraus, beide scheiterten letztlich, weil die NLA eben nicht die NHL ist.

    Ist wohl ein allgemeines Phänomen, welches aber natürlich vor allem im Fussball und - wenigstens in der CH - auch im Eishockey auffällig ist. Immerhin ist man bei den Klubs zur Einsicht gelangt, dass es den "Fan" auch braucht. Denn auch die Eventbesucher, VIP's und Cüplitrinker wollen ja schliesslich, dass an einem Match etwas läuft.

    Das stetig grösser werdende Drumherum an den Spielen ist aber schon langsam nervtötend. Vor dem Spiel muss so ein unsäglicher Animations-Schreihals auf dem Eis die Fans "heiss" machen, dann stacksen die Jungfrau-Cheerleaders auf's Eis, und nun wird neuerdings nicht nur der beste Spieler, sondern auch noch das schönste Tor des Spiels gewählt und mit einem Geschenk gewürdigt, übergeben "....vom Geschäftsführer von Hobelmann & Söhne, der herausgeführt wird im neuen Peugeot 847 mit innenbelüftetem Ölabscheiderli..." usw. usw.

    Nächstens wird nun wohl das gröbste Foul prämiert, gesponsort von der Knochenchirurgie der Privatklinik XY....

    Zitat von Rangersfan

    Ich wuensche mir Simon Schenk als GM, er hat den Z vom Schwanzclub zum Meister gebracht, versteht das CH Eishockey wie kein Zweiter und hat den noetigen Abstand und Respekt.

    S. Schenk wurde hier seinerzeit auch genauso in die Pfanne gehauen, wie jetzt Salis, als es damals mit der teuer zusammengestellten Mannschaft (1es Jahr im neuen HaSta) nicht laufen wollte...

    Die Transfers von Salis auf diese Saison hin sind für mich eigentlich nachvollziehbar. Die "Künstler" Bärtschi, Monnet und Wichser wurden mit Chrampfer und Hammertransfer Ambühl (ist für mich nach wie vor ein Hammertransfer...) veredelt, welcher mit Monnet an der WM für Furore sorgte. Blaine Down und Pittis haben sich in der letzten Saison als Torschützen ebenfalls bewährt. Punkto Kunst und Torgefährlichkeit kann man Salis m.E. keine Versäumnisse nachweisen. Dass man angesichts der vielen erhaltenen Tore in der letzten Saison 2 Ausländer mit durchaus achtbaren Referenzen in der Defensive beschäftigt, ist ebenfalls logisch. Die Transfers von Paterlini und Ziegler kann man eher diskutieren, aber wenn Kampf und Chrampf und etwas "böses Hockey" gefragt ist, na gut. Nur darf man halt von den beiden keine konstruktiven Beiträge zum Spielgeschehen erwarten. Aber für das gibt's ja eine Reihe von ausgewiesenen Spezialisten (siehe oben).

    Summa summarum habe ich als halbwegs objektiver "Aussenstehender" nicht den Eindruck, dass man Salis nun grosse Vorwürfe machen kann.

    Wie es kommt, dass sich qualitativ sehr gute Teams derart in die Krise spielen können, wird wohl nie so ganz eindeutig zu beantworten sein. Zumal die Krise dann aus ebenso schwer nachvollziehbaren Gründen plötzlich wieder vorbei ist. Der Z ist da nicht der erste und sicher nicht der letzte Fall.

    ....und wenn man kein Glück hat, kommt noch das Pech hinzu. Man muss schon fast lachen, wenn man sieht, wie der Puck "ums verrecken" nicht für den Z reinfällt. Im 2en Drittel gab's für den Z genügend Chancen, um 2 Spiele zu gewinnen. Aber eben...

    Aus SCB-Sicht erfreulich, dass wenigstens die 4e Linie um Froidevaux ab und zu etwas kreieren kann (...vom "Rest" des SCB will ich lieber nicht reden...). Ansonsten kann man sich noch beim phänomenalen Travis Roche und bei Bührer bedanken. Oder eben froh sein darum, dass dem ZSC auch heute das Pech fast schon greifbar an den Schaufeln klebte. Ansonsten wäre nur mit einer guten 1en Viertelstunde für den SCB keine Punkte dringelegen.

    Blindenbacher ins Farmteam geschickt

    Verteidiger Severin Blindenbacher erhielt am Sonntag enttäuschenden Bescheid von den Dallas Stars. Der 27-jährige Zürcher wird vorerst nach Austin in die AHL geschickt, wo er bei den Texas Stars Spielpraxis sammeln soll.

    Blindenbacher geriet zum Nachteil, dass in der finanziell klammen Organisation der Stars (die zum Verkauf steht) bereits sieben Verteidiger über einen sogenannten Einwegvertrag verfügen und auch im Farmteam gleich viel verdienen wie in der NHL. Das Salär des Schweizer Internationalen hingegen beträgt in der AHL nur 67 500 statt 900 000 Dollar.

    NZZ 4.10.2010
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    Dem Text nach auch das Problem "zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort". Bei Blindenbacher kann die Organisation Geld sparen, bei den anderen 7 halt nicht mehr. Verfolge das Geschehen in der NHL aber zuwenig intensiv, um zu beurteilen, ob es Blindebacher auch sportlich nicht "längt". Offensichtlich muss man sich als Spieler aber sehr genau informieren, wie die Situation in der jeweiligen Organisation ist. Wenn eine finanziell klamme Organisation schon bereits 7 1-Weg-Vertrag-Verteidiger beschäftigt, sind die Chancen für Neueinsteiger mehr als schlecht.

    ...ist noch die Frage, wie glücklich McSorley mit Fritsche werden wird. Habe den Eindruck, McSorley hat nach den 2 letzten knappen Finalniederlagen die Nerven etwas verloren, und will es nun mit allen Mitteln erzwingen(...allerdings, wer will das nicht?)

    Ob das alles mit der Kohle finanziert wird, welche die Stadt Genf rüberwachsen liess, oder ob da noch andere Investoren dabei sind. Irgendwie passt das sonst nicht zusammen. Oder aber es gibt einen ziemlich lauten Knall am Lac Léman...

    ... komisch, vor kurzem hat K.Z. doch den SCB noch in den Himmel gelobt und fast Angst vor einer "Überperfektion" geäussert.

    Vor einem Jahr hat er den Transfer von Gardner als den Coup des Jahres gepriesen, welcher die Eishockeylandkarte durcheinander wirbeln und den selbstzufriedenen Stars in Bern endlich Feuer unter dem Hintern machen werde.

    Nun ist plötzlich alles ganz anders. :wink: :wink:

    Im Prinzip ist aber alles beim alten, die tiefschürfenden Kommentare folgen einfach den Resultaten auf dem Eis. Würde der SCB trotz den bisherigen, meist himmeltraurigen Leistungen gewinnen, würde K.Z. die Abgeklärtheit und Routine loben. Ändert aber nichts daran, dass derzeit wirklich nur gequirlte Sche isse auf Eis geboten wird.

    Zug, Kloten und Davos sind als Teams ganz klar besser aus den Löchern gekommen als der ZSC oder - leider - auch der SCB. Bei den drei erstgenannten "läuft" das Spiel, die Angriffsauslösung ist sehr gut, die Pässe kommen an, die Spieler laufen sich aber eben auch frei etc., kurz, Eishockey wie es eigentlich sein soll. In einem solchen Team ist es für die Ausländer - ob mit oder ohne CH-Erfahrung - wohl leichter, gut auszusehen.

    Andernorts sind vorallem die hochbezahlten CH-Stars noch nicht in der Meisterschaft angekommen. Wenn man sich erinnert, wie z.B. das Duo Ambühl / Monnet (ok, Brunner vom EVZ war auch noch sehr gut in dieser Linie) an der WM für Furore sorgte, dann ist bei diesen beiden noch sehr viel Potential nach oben vorhanden. Auch P. Bärtschi wird kaum auf diesem Niveau verharren. Den offenbar bereits "vorverurteilten" Paterlini kann ich nicht einschätzen. T. Ziegler habe ich immerhin jahrelang gesehen; er war nie der Mann für's Konstruktive, sondern ein klassischer Defensivcenter, welcher beim SCB meist in einer Abbruch-GmbH-Linie tätig war. Bei ihm frage ich mich höchstens, ob und wie lange sich sein angeknackster Rücken mit seinem physischen Spiel verträgt.

    Es bleibt die lapidare Erkenntnis, dass sowohl der ZSC wie auch der SCB kaum auf ihrem tatsächlichen Niveau agieren. Obwohl die Formkurve dann vorallem im Februar ansteigen sollte, kann man damit aber nicht alles entschuldigen. Zwischen "Hochform" und dem Prädikat "unterirdisch" gibt es ja noch ein paar Zwischentöne, welche beide Teams bisher selten bis gar nie getroffen haben. Die Unruhe in den Vereinen (bzw. eher im Umfeld) sowie die Verkrampfung auf dem Eis steigen dabei erfahrungsgemäss überproportional an. Man kann sich damit trösten, dass solche "Mini-Krisen" auch heilsam sein können. Sofern sie nicht Ende Februar auftreten.

    Zitat von Edgar

    LugaNO ??

    ... diese Saison müsste die Frage wohl eher "MäcSorley?" lauten. Nachdem er dann auch noch Dan Fritsche verpflichtet hat, kann er dank seinen Beziehungen sicher noch einen günstigen Leihvertrag für Souray aushandeln.....