Beiträge von Benny

    Da öppis über de Brunner. Es isch vum Red Wings Huusjournalischt Ansar Khan:

    DETROIT, June 12, 2013 – Determining Damien Brunner's market value hasn't been easy for the Detroit Red Wings, who are attempting to sign the skilled forward before he hits unrestricted free agency on July 5.

    By the time a player is eligible for the open market he usually has a track record in the NHL, which the sides can use to determine his worth.

    Brunner, 27, is a special case because he has played only one NHL season after dominating for several years in the Swiss league.

    The highs and lows he experienced further complicate matters. He flourished the first 19 games (10 goals), slumped during his final 25 games (two goals) and then led the team with five goals in the playoffs.

    That makes it a little tricky trying to settle on the term and the money for his next contract, after he earned a base salary of $925,000 this past season.

    The Red Wings would be hesitant to sign him for more than $2.5 million per season, or for more than three years.

    Maybe Brunner can get a better deal in a thin free-agent market, especially at a time when goal-scorers are at a premium. But, is it worth it to leave a comfortable environment for a little more money?

    “I guess I have to think about it in the next couple of weeks and talk to my agent and Kenny (general manager Holland), and then we’ll see what’s going on,'' Brunner said during locker clean-out day on May 31.

    Brunner had nothing but positive things to say about his experiences on and off the ice.

    “It was exciting and a lot of fun; my first NHL season and I get a chance to play with the Red Wings,'' Brunner said. “It was an honor to put that sweater on and I’m happy that it turned out the way it did.”

    He called it the best locker room he has ever been in.

    “When you come in as a new guy it's always tough the first day you walk into the locker room,'' Brunner said. “Those guys make it so easy on you. They've helped me through the whole year.

    “It’s a different game over here and there was a lot to adjust to and a lot to learn, but I think I made a step in the right direction.''

    Brunner has good offensive instincts, a terrific shot. Being a right-handed shooter makes him more valuable to the Red Wings, whose roster is dominated by lefties.

    But, Brunner is not a complete player due to his defensive shortcomings.

    Brunner appeared in a career-high 97 games between Europe and the NHL this season. Wherever he plays next season, he'll be better prepared for the grind.

    “I hit a wall only because the amount of travel for me was tough to adjust to, and the time difference,'' Brunner said. “The good thing is I came back after that 15-, 20-game slump and played some of my better hockey again in the postseason.''

    He called the playoffs tight and intense.

    “I don't think I ever got more cross-checks in my back and more slashes in my calves than the last four weeks,'' he said. “But, it's exciting, especially playing in front of all those fans. It's such a great atmosphere.''

    The Red Wings were tied for 19th in goals per game during the regular season (2.54). They need to improve their offense, and teammates hope Brunner is part of the solution.

    “He did a great job for us, scored some big goals,'' goaltender Jimmy Howard said. “He's got a nose for the net, takes the pressure off some of our big guys up front. It's good to be able to have that scoring touch, a guy that can put the puck in the net.''

    Zitat von zuercher_sc


    gsehn ich genau so. ich han mit 4 jahr grechnet und denn payday mit 27gi.

    wobi er halt scho au e concussion vergangeheit het. da nimsch so viel jahr wied bechunsch.

    Habe genau dasselbe gedacht, als ich von seinem Vertrag gehört habe. Einesteils ehrt ihn dieser Deal, denn scheinbar seckelt er (oder sein Manager) nicht einfach der Kohle nach. Das ist sympathisch. Und wahrscheinlich passt es ihm ja auch in Nashville (obwohl er scheinbar nicht auf Country Music steht). Aber er hätte in der NHL einen kürzeren und um einige Mio besseren Deal abschliessen können, da bin ich sicher. Kommt dazu, dass er bei den Predators in den folgenden 7 Jahren vielleicht einmal, maximal zweimal zum Playoff spielen kommen wird. Klar, nach Vertragserfüllung wird er erst 30 sein, und wenn alles gut geht, er gesund bleibt, kommt dann nochmals ein Riesenvertrag. Wegen der Hirnerschütterung-Vergangenheit: Das kann natürlich in jedem Match abosolut jeden treffen. Nenn mir Hockeyspieler, die noch nie eine Hirnerschütterung hatten. Letztes Beispiel eines grossen in der NHL, an welches ich mich erinnere, war Claude Giroux von den Flyers, den sie lange Zeit nicht mehr aufs Eis zurück liessen. Aber seit dem ersten Einsatz nach dem Vorfall, und dies bis heute, bzw. Ende Saison 2103, war er wieder der alte. Denke nicht, das eine Concussion-Vergangenheit negative Auswirkungen haben muss, weder auf die Spielweise, noch auf Verträge.

    Bin gespannt, wie die Geschichte bei Brunner weitergeht.

    Rückblick auf die Conference Finals

    Ost:

    PIT – BOS 0 : 4
    In den 4 Matches….
    - 136 : 123 Schüsse aufs Tor
    - 21 : 23 Zweiminutenstrafen
    - Kein einziges Powerplay Goal
    - Sage und schreibe 2 : 12 Tore
    - Ein Sieg erst in der 2. Overtime.
    - Ein Sieg auf fremden Eis mit 1 : 6

    Vokoun, der alle Spiele bestreiten durfte war zwar nicht schlecht. Aber sein Gegenüber Rask war besser. Genauer gesagt herausragend. Und wenn’s sein musste nochmals ein bisschen mehr!

    Die nach zwei Playoff Runden gelobte Pittsburgh Offensive mit Malkin, Letang, Crosby und Iginla schoss in den 4 Spielen 0 Tore und buchte 0 Assists!

    Bei Boston stachen in den ersten beiden Auswärtspartien der Tscheche David Krejci und Nathan Horton heraus. Zu ihnen gesellten sich Brad Marchand und Patrice Bergeron, die ebenfalls bei bester Spiellaune waren und wichtige Tore vorbereiteten oder schossen.

    Die beiden Spiele auf Bostoner Eis waren beide hart umkämpft. Im ersten hatten die Pittsburgh Penguins sogar ein Übergewicht von 54 : 40 Torschüssen, im zweiten eines von 24 : 26 und doch reichte es beide Male nicht zu einem Sieg.

    BOS hui, PIT pfui!

    West:

    CHI – LAK 4 : 1
    Chicago startete schwach, wirkte müde und schien physisch nicht auf gleicher Höhe, wie die Kings, welche in Spiel 1 auswärts 0:1 führten. Mit Toren im Mitteldrittel (Sharp und Hossa) kehrten die Blackhawks die Chose, mussten aber im letzten Drittel froh sein, dass sie, als sie praktisch nur noch hinten drin standen, kein Tor mehr hinnehmen mussten.

    In Spiel 2 dann ein 4:2 Heimsieg der Blackhawks. Quick mit einer grauenhaften 13:17 Bilanz, worauf er in der 30. Minute ausgewechselt wurde. Sein Backup Jonathan Bernier machte seine Sache sehr gut und hielt alle 9 Schüsse, die auf sein Tor abgegeben wurden. Das letzte Tor war eines ins leere Tor. LAK zwar mit 31:26 Schussvorteil, aber 0 Siegen nach 2 Spielen.

    Spiel 3 endete mit einem, schon fast selbstverständlichen, Heimsieg für die Kings: Schlussstand 3:1.

    Spiel 4 mit dem Break für CHI. Verdienter Auswärtssieg der Blackhawks mit 2:3, bei welchen Patrick Kane wieder stärker wirkte. Hossa scheint in grosser Form. Die Kings mit einem Hänger. Offensiv kommt einfach zu wenig, bzw. zu wenig Zwingendes.

    Spiel 5: Toller, ausgeglichener Match. Die Blackhawks führen durch Tore von Keith und Kane 2:0, doch die Kings gleichen die Führung durch King und den Slowenen Anze Kopitar wieder aus. Und selbst als man schon davon ausging, dass Kanes zweiter Treffer die Stanley Cup Final Qualifikation bedeutet, glich Mike Richards 9.4 Sekunden vor Schluss nochmals aus. Es folgte eine 20-minütige Overtime ohne nennenswerte Vorkommnisse. Doch im zweiten Zusatzdrittel schlug Teufelskerl Kane nochmals, und diesmal endgültig, zu. Der Stanley Cup Sieger, die Los Angeles Kings, sind entthrohnt, Chicago empfängt ab Donnerstagnacht zweimal die Boston Bruins.

    Tolle Final-Affiche!

    Zitat von Der Weise

    Anscheinend ist Ralph Krüger in Edmonton gefeuert worden!

    War für mich sehr überraschend, nachdem der neue GM nach seinem Amtsantritt die Aussage gemacht hatte, man wolle ihn behalten.

    Zitat von Der Weise

    Der Streit wird aber mächtig auf die Schnauze fallen. So einen Vertrag in seinem Alter abzulehnen?
    Haett ihm etwas mehr Intelligenz zugetraut. Captain, ein junges aufstrebendes Team und bald der Umzug in eine neue Arena. Einfach nur dumm. Der haette auch mit dem Islanders Angebot ausgesorgt!

    Also dumm ist jetzt meinerseits etwas, was nicht zu Streit passt. Zumindest nicht bis hierhin. Finde jetzt auch, dass das neue Angebot grundsätzlich hätte passen sollen. Aber eben, vielleicht hat er von dritter Seite eine solche Zusage?

    Allerdings hat sich beim Lockout in Bern und auch in der laufenden NHL Saison gezeigt, dass Streit seinen Zenit überschritten hat. Wenn er sich allerdings noch 2 - 3 Jahre auf dem Niveau der PO 2013 halten kann, wohlan.

    Bin gespannt welche nächsten News über ihn daher kommen werden.

    Man stelle sich mal folgendes Szenario vor:

    Eine Mannschaft aus der Provinz, Fribourg-Gottéron (1) gewinnt die Quali vor den Bären Städtern, dem SCB (2). Im Playoff Final finden sich die beiden Überflieger wieder. Die ersten beiden Spiele finden bei den Drachen (3) statt. Bei den Provinzlern spielte vor allem ihr bester Stürmer, Andrej Bykov (4), eine bislang herausragende Saison. Im Land wird gewerweisst, ob er tatsächlich der beste Spieler während der ganzen Qualifikationsrunde war. Vor dem Final ist man in der Drachen Stadt voller Zuversicht, da auch ihr ausländischer Star und Grossverdiener (5), wie es schien, nun in den Playoff Begegnungen endlich so richtig auf Betriebstemperatur kam. Zwar überstanden sie die erste PO Begegnung gegen die Kloten Flyers (6) nur mit etwelchem Glück, guten Darbietungen ihrer Leistungsträger und einem an sich nicht geplanten Goaliewechsel. In den PO Halbfinals war Ambri aus der Südschweiz (7) nach ihrem erstaunlichen Gewinn gegen Lokalmatador Lugano (8) scheinbar am Ende ihrer Kräfte und bot keine nenneswerte Gegenwehr mehr. Nun also gings ins Finale gegen die Bären (9).

    Spiel eins ging sec 0:3 verloren. Die Leute in der Patinoire St. Léonard (10) trauten ihren Augen nicht. Hallo? Sind unsere denn alle wach? Aber klar, solche Betriebsunfälle gibt es immer mal wieder, dachten wohl Spieler, Betreuer, Trainerstab, Management und nicht zuletzt auch die Fans. Nicht weiter schlimm. In einer best-of-seven Serie hat ein verlorenes erstes Spiel keinen entscheidenden Charakter. Korrekt.

    Aber die zweite Ohrfeige folgte sogleich! Und diese schmerzte nun spürbar mehr! Aber was heisst hier Ohrfeige? Es war eine richtige Demütigung des Dominatoren der Qualifikationsrunde. Der Herr Bykov (4) himself leistete sich nach 32 Spielsekunden an der eigenen blauen Linie einen Fehlpass der ganz üblen Sorte: Gegenzug und 6 Sekunden später steht es bereits 0:1. 5 Minuten vor Drittelsende eine Unachtsamkeit des Keepers: 0:2. Zwei Minuten später das Highlight des Spiels: Die Überflieger-Stürmer der Bären (9) lassen die Scheibe wie im Bilderbuch zirkulieren, pitsch – patsch – putsch (11) und schon heisst es wieder 0:3. Dann endlich ein Zeichen der Drachen (3): Eine halbe Minute vor Drittelsende die Resultatverbesserung auf 1:3. Doch 9 Sekunden vor der ersten Sirene (12) ist der alte Torabstand bereits wieder hergestellt.

    Danach wird die erwähnte Demütigung auf fremden Eis zelebriert. Schlussresultat 1:6. Die Bären (9) führen in der Serie 2:0.

    Absolut berechtigte Frage: Kommt da noch was? Oder war’s das schon?

    Nun, aufgrund der Analogie mit unserer Geschichte, bzw. dem uns allen bestens bekannten Resultat zwischen Drachen und Bären per 2013, dürfen wir verkünden: Die Bären (9) werden’s machen.

    Legende:
    (1) Pittsburgh Penguins
    (2) Boston Bruins
    (3) Penguins
    (4) Sidney Crosby
    (5) Evgeni Malkin
    (6) New York Islanders
    (7) Ottawa aus Kanada
    (8) Montreal Canadiens
    (9) Bruins
    (10) Consol Energy Center
    (11) tic – tac - toe
    (12) Buzzer - nur weil dies so ein lässiges Wort ist, wurde die Legende bis (12) ausgebaut….! ;o)

    Zitat von Larry

    Der Sieger aus CHI vs. LA soll den Pott holen!

    Ich mag CHI, aber ich würde LA die Titelverteidigung sehr gönnen!

    Ich habe schon letztes Jahr die Spielweise der Kings, so effizient sie auch war, nicht sonderlich gemocht. Dieses Jahr dito. Kann es sein, dass man mit diesem defensiv zweifellos effizienten, aber offensiv wenig attraktiven Spiel zweimal hintereinander den Chübel holt? Wäre ja unglaublich!

    Wer tippt die richtigen Sieger der beiden Conference Finals?

    Ich mache den Anfang mit meinen Tipps:
    PIT - BOS --> Penguins nach 7 Spielen
    CHI - LAK --> Blackhawks nach 6 Spielen

    Conference Halbfinals West:

    CHI – DET 4 : 3
    Die Serie ging standesgemäss los, die Blackhawks gewannen scheinbar ohne grosse Probleme zum Auftakt daheim 4:1. Alles auf der Linie, niemand im NHL Land zuckte mit der Wimper, genauso musste das ja kommen. Dann aber…. im zweiten Heimspiel im United Center wurden die Indianer von den Red Wings düpiert, und mit dem gleichen Skore von 1:4 vom Eis geschickt. DET verteidigte sich geschickt, Zetterberg nahm sich des CHI Captains Jonathan Toews an, und die Angriffsmaschinerie der Blackhawks kam, nachdem sie nach dem 1. Drittel noch 1:0 führten, ins stottern. Brunner lenkte zu Beginn der 2. Periode einen Schuss leicht ab, der Puck flog ins Tor. Und das war in jenem Spiel bereits der Anfang vom Ende für Chicago. Weitere 3 Tore (von Smith, Franzen und Filppula) folgten. Was würde nun das erste Heimspiel in der Joe Louis Arena in Detroit bringen? Die Ausgangslage war ja mit dem 1:1 in der Serie vielversprechend. Und zack, grad nochmals einen drauf: Die Red Wings spielten ohne Furcht und voller Selbstvertrauen, hatten das eine oder andere Mal auch das nötige Quentchen Wettkampfglück, einen fantastischen Torhüter in der Person von Jimmy Howard hinterhand – und voilà, Sieg Nummer 2 resultierte. Beim 3:1 für den Heimclub gab Damien Brunner aus dem eigenen Bullykreis einen Lob-Pass auf Stürmerkollege Gustav Nyquist, welcher kaltblütig zum 1:0 verwertete. Eine halbe Minute später bereits das 2:0, durch einen abgelenkten Schuss. Stelle mir vor, dass bei den Blackhawks nun spätestens das orange Lämpchen zu blinken begann. 5:2 kleine Strafen zuungunsten von DET nach zwei Dritteln, aber das Skore stand 2:0. Im letzten Drittel dann bis zum letzen kämpfende Blackhawks, doch ausser einem Treffer der 88, Patrick Kane, welcher 2 Minuten später von Datsyuk wieder „egalisiert“ wurde gab’s keine Scoreboard Veränderungen. Allerdings nahmen die Chicago Blackhawks im letzten Drittel 5 Strafen, was natürlich das Aufholen erschwert! 3:1 Sieg für DET. Doch es kam noch besser: DET Heimspiel Nummer 2 wurde – wenn’s läuft, dann läuft’s – auch noch gleich siegreich eingefahren: 2:0 Sieg! Die Partie war, wie die voran gegangene, äusserst umkämpft. Der Kampf wogte hin und her, mit vielen Torszenen hüben, wie drüben, aber zwei untadelige Schlussleute liessen nichts zu! Bis ziemlich genau zur Spielhälfte. Dann fand im Powerplay ein Puck den Weg an Corey Crawford vorbei ins Netz: 1:0 durch Jakub Kindl, welcher ja unlängst gegen Damien Brunner anlässlich des WM-Viertelsfinals ein Nachtessen verwettete. Sein Tor dürfte seinen Schmerz über das Ausscheiden von Tschechien an der WM und die Restaurantrechnung stark gemildert haben! Justin Abdelkader nahm dem Goalie die Sicht. Crawford war machtlos. Dabei blieb’s bis kurz vor Schluss, als Dan Cleary ins leere Tor einschieben konnte und damit den Sieg definitiv sicherte. Interessante Fussnote: Toews wurde im Mitteldrittel dreimal hintereinander auf die Strafbank geschickt. Bei der letzten seiner drei Strafen erzielte DET das Tor! Ausrufezeichen! In Spiel 5 sah man eine weitgehend überlegene Blackhawk Heimmannschaft. Kleiderschrank Bryan Bickell legte im 1. Drittel vor. Im Mitteldrittel dann der Ausgleich aus heiterhellem Himmel: Ein Abpraller nach Schuss von Henrik Zetterberg brachte Cleary (wieder er) Richtung Tor, wo Hüter Crawford mit seinem Schlittschuh den Puck ins eigene Tor beförderte. Der 1:1 Spielstand entsprach in keiner Weise dem Gezeigten. DET schwächte sich im Anschluss mit 2 dummen Strafen selbst. Und diesmal reüssierte CHI zweimal unwiderstehlich. Zuerst lenkte Shaw einen Slapshot von der blauen Linie von Keith erfolgreich ab, kurze Zeit später dann doch der erste Treffer von Jonathan Toews zum vorentscheidenden 3. Treffer. Danach war die Suppe gegessen. Shaw erhöhte schliesslich noch auf 4:1. Die Blackhawks haben sich eindrücklich zurück gemeldet. Ihr Spiel war physisch engagiert, man spürte, dass in dieser Mannschaft in den letzen Tagen etwas passiert ist. Nur mit spielen, wie noch in der Quali, ging’s nicht mehr. Jetzt war Kampf und Einsatz gefragt. Und die Antwort war tatsächlich eindrücklich! Nur noch 3:2 für DET in der Serie. Game 6 in DET brachte schliesslich den Gleichstand in der Serie. Doch so klar, irgendwie zwingend und verdientermassen Spiel 5 zugunsten der wieder erstarkten Chicago Blackhawks ausging, so offen war diese sechste Partie. DET nahm insgesamt 6 kleine Strafen, CHI 5. Chicago skorte allerdings bereits im allerersten Powerplay und zwar bereits Sekunden nachdem Jakub Kindl auf der Strafbank Platz genommen hatte. Anmerkung am Rande: Keine Mannschaft konnte danach ihr Überzahlspiel in Tore ummünzen. Aber es war ein schlechter Start für die Red Wings. Doch sie kamen zurück, glichen noch im ersten Drittel aus und gingen nach 10 Minuten im zweiten Drittel durch einen Flatterpuck von Andersson 2:1 in Führung. So stand es auch in der zweiten Drittelspause. Der Match war ausgeglichen und solche Spiele auf eigenem Eis „taten die Wings in der Vergangenheit gegen die Ducks mehrere heim“. Doch diesmal sollte es nicht sein. Sofort im dritten Spielabschnitt glich Chicago aus und 4 Minuten später stand es sogar 2:3 für die Gäste aus Illinois. Beides keine zwingenden, aber umso mehr „erarbeitete“ Tore. Schliesslich auch etwas Pech für rot, dass der Schiri einen Stockschlag gegen die Hand des alleine aufs Tor von Jimmy Howard zu brausenden Michael Frolik mit einem Penalty ahndete. Nun gut, ein Penalty ist ja auch in der NHL bei weitem kein halbes Tor, aber diesmal verwertete der Tscheche Frolik seinen Strafstoss kompromisslos. Das war die Vorentscheidung. Brunner betrieb schliesslich 52 Sekunden vor Schluss noch etwas Resultatkosmetik, als er einen Rückpass im Spiel 4 gegen 4 gekonnt mit einem platzierten Slapshot abschloss. Die Chicago Blackhawks holten also den wichtigen Auswärtssieg und gelten nun als Favorit im entscheidenden 7. Spiel in ihrer Arena. Auch in diesem 7. und letzten Match dieser Halbfinal-Serie zeigen sich die Blackhawks alert, wach, physisch präsent. Valtteri Filppula verletzte sich bereits in seinem 2. Einsatz nach einem Techtelmechtel mit Shaw und konnte danach nicht mehr mittun. Die Red Wings halten zwar dagegen, kommen ebenfalls zu guten Chancen, aber….. ein Tor schiesst vorderhand nur Chicago: Nach gut einer Minute im Mitteldrittel kommt CHI zu einer 3 gegen 1 Situation (!) und „chügelet de letscht Verteidiger und de Goalie uus, wie das ebe nur e Wältklassemanschaft cha“. Klasse gemacht, da gibt es nichts zu sagen, noch zu intervenieren. Nach zwei Dritteln lautet das Schussverhältnis 24 : 17 für den Heimclub. Beide Torhüter spielen tadellos und brillieren mit vielen tollen Saves. DET hielt im ersten Drittel eher besser mit, als im zweiten, aber ein Eintorevorsprung ist ja im Eishockey binnen Sekunden aufgeholt. Es muss nur „passen“. Und tatsächlich, das dritte Drittel hatte kaum begonnen, Chicago Verteidiger Johnny Oduya bringt eine Scheibe nicht aus seinem Drittel, Michael Nyquist tankt sich am rechten Flügel durch, passt ideal zur Mitte, wo Henrik Zetterberg mitgelaufen ist und problemlos an Corey Crawford vorbei zum Ausgleich einschiesst. Wow! Jetzt ist Detroit am Drücker, erarbeitet sich Chancen zur Führung, die aber nicht gelingt. Hossa & Co. bleiben allerdings gefährlich. Der Match und die Serie kann nun auf diese oder jene Seite kippen! Die Wings überstehen auch die 4. Zweiminutenstrafe. Babcock wirbelt nun seine Linie durcheinander. Brunner plötzlich mit Zetterberg. Und tatsächlich scheint Chicago verunsichert. DET sucht die Entscheidung, aber Kane, der wie Brunner nur Flaum und keinen Bart präsentieren kann, zeigt einen seiner gefährlichen Rushes. Doch kein Tor. Keiner der beiden Teams verdienen die Niederlage, geht es mir durch den Kopf. Es ist halb 5 Uhr morgens! Und dann das Unsägliche: Zetterberg, der bislang magistral spielte, verliert nach einem langen Einsatz knapp 2 min vor Ende des Drittels die Scheibe unnötigerweise unmittelbar ausserhalb seines Verteidigungsdrittels an Saad. Dieser passt steil auf Shaw, welcher Verteidiger Niklas Hjalmarsson, der in Stellung gelaufen ist, perfekt bedient, Slapshot und die Granate schlägt im Lattenkreuz von Jimmy Howard ein. What an end! Aber…. es war noch nicht das Ende!!! Denn…. währendem Saad den Puck eroberte, duellierten er und Quincey sich just vor der Spielerbank und der zweite Ref unterbrach die Partie und sprach gegen beide je eine Strafe aus. Das Spiel war beim Torschuss bereits unterbrochen. Je 2 Strafminuten für beide. Kein Tor! Es kommt zur Overtime. Doch nach 3:35 ist es gleichwohl Chicago mit dem Siegestreffer: Brent Seabrook erlöst den Favoriten mit einem Schlenzer über Howards Fanghandschuh. Der Schuss ist vom Verteidiger noch leicht abgelenkt; Howard sieht schlecht aus, kann aber nichts tun. Die Menge tobt. Die Schlacht ist zu Ende. Goalie Howard und seine Kollegen sind konsterniert. Die Chicago Blackhawks schlagen die Detroit Red Wings nach tollem Spiel 2:1 in der Verlängerung. Die Red Wings verlangten dem Gegner alles ab. Sportliche und freundschaftliche Handshakes auf dem Eis. 05:10 und jetzt is Näscht!

    LAK – SJS 4 : 3
    Im ersten Match in LA zeigten die Kings einmal mehr, wie stark sie zuhause sind, bzw. wie schwierig es ist, sie zuhause zu besiegen. 2:0 Heimsieg. In Spiel 2 führten die Kings ebenfalls wieder mit zwei Toren, ehe die Sharks in der Serie zum ersten Mal auf die Anzeigetafel kamen. Nicht nur glichen sie den Zweitorevorsprung aus, sie legten 11 Minuten vor Ende des dritten Drittels sogar vor und führten 2:3. Die Führung hielt bis gut 3 Minuten vor dem Sirenenton. Dann überstürzten sich die Ereignisse: Brad Stuart (SJS) wurde für ein sehr zweifelhaftes Beinstellen für 2 min in die Kühlboxe geschickt. Doch damit nicht genug, 20 Sekunden später musste auch noch sein Kollege Vlasic raus. Ungerechterweise, wie ich fand, denn der Puck verliess zwar den Rink, aber Vlasic lupfte ihn nicht übers Glas, sondern die Scheibe „spickte“ aufgrund eines Stockzweikampfs über die Abschrankung. Die Uhr zeigte 17:41. Und nun brachen alle Dämme. Die Kings glichen durch Dustin Brown nicht nur aus, sondern Trevor Lewis bescherte ihnen sogar noch den Sieg. Los Angeles fährt also dort weiter, wo sie letztes Jahr aufhörten. Der Conference Final schien bereits in greifbarer Nähe. Aber die Sharks besannen sich auf ihre Stärken und zeigten auf, dass auch sie auf ihrem Heimeis nur sehr schwer zu schlagen sind. San Jose vormochte die Serie mit 2 knappen Heimsiegen (zweimal 2:1) wieder auszugleichen. Nicht immer machten die Kings den Eindruck, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen zu halten. Aber vielleicht schonten sie ja nur ihre Kräfte? Spiel 5 im Staples Center endet jedenfalls 3:0 für die Hausherren. Das erste Tor fiel allerdings erst kurz vor der 2. Sirene und das dritte war ein Treffer ins leere Tor kurz vor Schluss. In Spiel 6 im HP Pavilion bewahrte auch San Jose ihre makellose Heimbilanz mit einem 2:1 Sieg. Thornton im Powerplay und Galiardi für die Sharks sowie Brown mit einem Schuss von hinter der Torlinie (!) für die Kings waren die Torschützen. Die Sharks nahmen ab ihrer 2:0 Führung nach 4 min 10 im zweiten Drittel keine Strafen mehr und schaukelten die Chose relativ sicher über die Zeit. Showdown 2 Tage später in Los Angeles: Und alles blieb genau wie gehabt. 14. Heimsieg de suite (!), oder nur auf Playoff-Spiele bezogen, ihr 7. PO Sieg in Folge, letztjähriger Stanley Cup Final mitgerechnet. Die Los Angeles Kings sind also erster Finalist des Western Conference Finals. Ihre Mission Titelverteidigung geht also weiter. Dieses Spiel 7 verlief, wie eigentlich alle ihre letzten Heimspiele. Die Kings mit Feldüberlegenheit, mehr Chancen und schliesslich auch mit Toren (2 Tore im 2. Drittel innerhalb 3 Minuten durch Justin Williams, eines davon im PP) und mit einer kompakten Defensive. San Jose blieb aber im Rennen dank guten Interventionen ihres Schlussmannes Antti Niemi. Nach fünfeinhalb Minuten im 3. Drittel fand ein Weitschuss von Shark Dan Boyle von der blauen Linie den Weg an Freund und Feind vorbei ins Tor. Alles war wieder offen. Und nun hatten die San Jose Sharks auch ihre beste Phase, erspielten sich klare Torchancen, aber Jonathan Quick liess sich nicht mehr bezwingen. Die Partie endete folgerichtig 2:1.

    Conference Halbfinals Ost:

    PIT – OTT 4 : 1
    Die Ottawa Senators haben, so schien es, ihr Pulver im kanadischen Duell gegen die Montreal Canadiens bereits verschossen. Sie gewannen allerdings ihr erstes Heimspiel auf eigenem Eis in der 2. Overtime und verkürzten nach zwei vorangegangenen relativ problemlosen Heimsiegen der Penguins auf 2:1 in der Serie. Doch leider ging danach ihr zweites Heimspiel mit 3:7 gründlich in die Hose (trotz 1:0 und 2:1 Führung im ersten Drittel). Trotzdem, was ihr Captain Daniel Alfredsson, immerhin mittlerweile 40, auf dem Eis noch bietet ist vorbildlich. Um nicht zu sagen genial. Aber jetzt kommt’s: Als ihn nach jener Schlappe im 4. Spiel ein Reporter fragte, ob Ottawa denn jetzt noch die Kraft habe, Pittsburgh in den nächsten 3 Spielen zu besiegen, meinte er lakonisch: „Probably not.“ Das sind natürlich Aussagen, die man in Nordamerika gar nicht gerne hört. Von einem Captain und Teamleader umso weniger. Besonders wenn man im nächsten, bzw. letzten Spiel (welches in Pittsburgh 6:2 verloren ging) praktisch chancenlos ist. Die Lichter wurden danach also auch in der kanadischen Hauptstadt ausgeknipst. Andererseits war Alfredsson ja nur ehrlich. Wohl auch frustriert nach jener bitteren Niederlage in Spiel 4, wo nachweislich die wenigsten Spieler ihren Gameplan so umsetzten, wie es angedacht war. Selbst Craig Anderson, ihr Goalie, normalerweise ein Fels in der Brandung, wurde in dieser Serie von den Pinguinen zum Teil entzaubert. Verteidiger Kris Letang, Sidney Crosby und Evgeni Malkin ragten bei den Penguins heraus. Seit Goalie Tomas Vokoun anstelle von Marc-André Fleury das Tor hütet, verlor Pittsburgh übrigens nur noch einmal. Beste Playoff-Skorer bei Pittsburgh (beide Serien gerechnet):
    Evgeni Malkin 16 Pkte (4 + 12)
    Kris Letang 16 Pkte (3 + 13)
    Sidney Crosby 15 Pkte (7 + 8)
    Jarome Iginla 12 Pkte (4 + 8)
    Pascal Dupuis 10 Pkte (7 + 3)
    James Neal 10 Pkte (6 + 4)
    Diese Statistik zeigt, wie breit diese Mannschaft offensiv abgestützt ist. Jeder dieser erwähnten Spieler kann in einem engen Match für den Sieg verantwortlich zeichnen. Jedenfalls scheint dieses Team bereit für die nächsten, auf sie zukommenden Aufgaben.

    BOS – NYR 4 : 1
    Bad lines für die Rangers. Sie lagen in der Serie bereits 0:3 zurück, ehe sie im zweiten Heimspiel im Madison Square Garden zu Manhattan zumindest einen Punkt auf auf die Tafel brachten. Dieser Sieg in der Overtime verschaffte ihnen etwas Luft. Obwohl sie in Spiel 1 zwischenzeitlich 1:2 in Führung lagen und in Spiel 3 durch einen abgelenkten Weitschuss von der blauen Linie bis gut eine Viertelstunde vor Ende des dritten Drittels 1:0 führten, endeten beide Partien mit Niederlagen für die New Yorker (3:2 in der Verlängerung in Boston und schliesslich noch 1:2 für die Gäste aus Boston im ersten Heimmatch). Speziell jener Siegestreffer zum 1:2 für die Bruins im dritten Spiel verdient Erwähnung: Dreieinhalb Minuten waren im dritten Drittel noch zu spielen. Ein Schuss prallt auf den Brustpanzer von Goalie Lundqvist, von dort beschreibt die Scheibe eine Bogenlampe über seine Schulter an die Unterkante der Querstange des Tores und von dort fällt sie knapp vor die Linie. Nun aber nicht, wie jeder Physiker erklären würde, über die Linie ins Tor, sondern erstaunlicherweise ändert der Puck seine Richtung und prallt ins Feld zurück.(!) Aber da kommt Spielverderber Daniel Paille, der die Scheibe geistesgegenwärtig mit einem magistralen Chip doch noch im Tor unterbringt. So glücklich der Treffer für die Bruins war, so unglücklich war er natürlich für das gut kämpfende Heimteam, denn das war so kurz vor Ende der Partie die Entscheidung. Spiel 2 schliesslich ging mit 5:2 an die Bruins. Die Torsteher waren beidseits die Pfeiler in der Schlacht, bzw. in den Schlachten. Rask und Lundqvist hatten in dieser Serie allerdings beide auch ihre schwächeren Momente, trotzdem bildeten sie mit vielen magistralen Saves das Rückgrat ihrer Teams. Rangers Coach John Tortorella war speziell mit der Leistung seiner Powerplay-Formationen unzufrieden, resultierte doch aus 15 Überzahlsituationen erst im allerletzten davon endlich ein Treffer. Besonders kritisierte er, für viele unverständlicherweise, seinen schwedischen Stürmer Carl Hagelin. Zitat Torts: „He stinks in the powerplay.“ Was er genau damit meinte, bleibt sein Geheimnis. Eher ungewöhnlich sicher, dass ein Coach seinen eigenen Spieler öffentlich „so verbratet“. Wer weiss, was da schwelt. Schliesslich Match Nummer 5 wieder in Boston: Die Rangers gehen mittels eines Powerplay Treffers 0:1 in Führung, welcher aber im zweiten Drittel, ebenfalls im PP, gekontert wurde. Torey Krug, US-amerikanischer Verteidiger der Boston Bruins, 22 Jahre alt, bestritt bislang erst ein Qualifikationsspiel, wird bereits als eigentliche Entdeckung in diesen Playoffs gefeiert. Er realisierte im 5. PO Match bereits sein 5. Tor! Und was für eines! Boston spielte stark, war überlegen und die 2:1 Führung war eine fast logische Folge. Die Rangers schienen müde, kamen im drittel Drittel ein paarmal nur mit Glück und dank Lundqvist um einen weiteren Verlustreffer herum. N.Y. Captain Ryan Callahan hatte zwar die grosse Chance auf den Ausgleich, als er alleine aufs Boston Tor ziehen konnte, jedoch wehrte Goalie Tuukka Rask einmal mehr gekonnt ab. So kam es, wie es kommen musste: Die Bruins stellten den Sieg mit einem Schuss ins leere Tor schliesslich definitiv sicher. Mit diesem 3:1 Heimsieg schickten sie die Rangers in die Ferien, die Serie war entschieden.

    PIT - BOS heisst nun der Conference Final im Osten. Beide Teams scheinen heiss und in Form.

    Die Conference Halbfinals im Westen sind beide noch im Gang. 5 Matches sind absolviert, beide Ties stehen 3:2. DET und LAK brauchen noch einen Sieg, doch würden 7 Spiele bei beiden Begegnungen nicht erstaunen.

    Solche Situationen gibt es ja noch relativ oft: Puck einen Moment nicht sichtbar, der Schiri pfeift. Dann taucht die Scheibe trotzdem plötzlich auf und ein Angreifer macht sie rein. Klar kein Tor, denn der Schiri hatte ja das Spiel mit einem Pfiff unterbrochen. Gestern im SJS-LAK Match war's ebenfalls so; das Spiel wurde durch den (sicher etwas voreiligen) Pfiff des Schiedsrichters unterbrochen. Und erst danach kullerte der Puck noch über die Linie.

    Meine Meinung ist, wenn beim ZSC Match der Schiri pfeift, BEVOR der Puck die Linie überquerte, er danach nicht auf Tor entscheiden dürfte. Es sei denn, der Puck lag schon vor dem Pfiff drin.

    Eine umstrittene Szene war ja gestern auch das nicht gegebene Ausgleichstor zum 2:2 der Blackhawks gegen die Red Wings. Der Schiri steht unmittelbar daneben und winkt ab, weil ein Angreifer im Torraum steht. Aber behindert wurde der Goalie nicht, obwohl dies der Reporter suggerierte. Danach grosse Diskussionen, solche Szenen gebe es ja oft und das werde ja in der Regel gar nie gepfiffen etc.

    Im Finalspiel in Bern bei McCarthys Siegestor stand (ich glaube Ambühl war's) ein Zürcher im Torraum. Trotzdem wurde, wie wir wissen, der Treffer gegeben.

    Interessanter Artikel der "Red Wings Front" erschienen am 19. Mai 2013:

    Quote:
    Babcock on Damien Brunner: “He scores.”

    When Detroit Red Wings coach Mike Babcock talks about Damien Brunner he always finds a way to fit in two words, “he scores.”

    Babcock is correct.

    Brunner netted his fourth goal of the postseason in Detroit’s 4-1 win over the Chicago Blackhawks in Game 2 Saturday afternoon.

    “He wants the puck and he scores,” Babcock said. “Anybody who wants the puck and plays with the kind of speed he has, is valuable. He’s going to get better just because he’s going to get bigger and stronger, he’s going to learn the league more. He’s better defensively already. We think we’ve got a good player.”

    The goal ties him for the team lead in the playoffs with Johan Franzen. He’s also second on the team, tied with Pavel Datsyuk in points, with seven.

    “He’s a sniper,” defenseman Niklas Kronwall said. “That’s what he’s been doing all along for us, all season long. We’re happy to have him. He finds a way to get goals.”

    And Sunday’s goal was one, where he just skated through the slot and redirected in soft, floating shot from the point by Jakub Kindl.

    “I really don’t think he has a clue what’s going on,” goalie Jimmy Howard said. “I don’t think he understands the realm of things, of what could possibly happen here as the playoffs unfold. He’s in a good mood every single day. He comes to the rink with a smile on his face and when he’s out there he’s doing the right things. He’s going to the net. When you’re out there and competing like he’s competing, pucks go in for you.”

    Brunner also netted the Wings’ lone goal in Game 1 and would have had a second one, but Chicago defenseman Brent Seabrook was able to whack his shot out of midair to keep it from crossing the goal line.

    “He’s a smart player, he’s scored a lot of goals in his career, he keeps doing it,” forward Henrik Zetterberg said.

    Zetterberg has known Brunner the longest in the locker room after playing with him in the Swiss National A league during the lockout.

    “I saw that he was a good player,” Zetterberg said. “He’s really good offensively. He still has some to learn defensively. But when you start playing in the system, you start learning that and I think he’s been improving all year.

    “He’s strong on his stick, he’s strong when he battles for the puck,” Zetterberg added. “I think he improved a lot in protecting the puck. In (Switzerland) you don’t have to protect the puck that much in the offensive end, but I think he’s become a lot better since he came here.”

    Brunner’s first season in the NHL has had its share of highs and share of lows.

    In the third period of Game 3 in the Wings’ opening series with Anaheim, Brunner had the puck stripped away by the Ducks’ Ryan Getzlaf at the end of a long shift, just as a Wings power play was about to expire, and it led to Anaheim’s second goal in a 4-0 victory.

    In Game 4, Brunner followed up a rush by Gustav Nyquist and banged home the game winner in a Wings 3-2 win in overtime over the Ducks.

    “It’s a new experience, also the travel, going back and forth and playing every other day,” Brunner said. “We got used to that already during the season so that helped a little bit. But it’s fun. It’s intense and all the fans are into it so it’s a lot of fun out there.”

    Brunner also seemed to hit a wall during the regular season as well.

    After getting off to a torrid pace with 10 goals in his first 19 games to start the season, Brunner went 15 games without scoring a goal. He also found himself a healthy scratch one game during the slump.

    Since Babcock took Brunner off one of the top two lines, it has seemed to re-engage his forward and now that line, which is rounded out by Nyquist and Joakim Andersson, is flying.

    “Obviously I’m happy that the puck’s bouncing for me right now,” Brunner said.

    Noch nie habe ich eine Schweizer Nationalmannschaft gesehen, die an einer WM in einem kapitalen Match so selbstbewusst aufgetreten und gegen einen vermeintlich stärkeren Gegner so überlegen gespielt und schliesslich absolut verdient gewonnen hat.

    Man musste sich während dem Spiel tatsächlich die Augen reiben, denn man konnte kaum glauben, was man sah! Stimmt’s?

    Und wie Reto schrieb, die Gefahr schien, dass die Unseren das Spiel zwar bravourös machen, sich Chancen kreieren, aber keine Tore schiessen. Getreu dem Motto „wer sie vorne nicht macht, kriegt sie hinten“. Jüngstes Beispiel im Fussball European Cup Final zwischen Benfica und Chelsea. Dazu kam der Malus, dass Schweizer Mannschaften vielfach in Spielen, in denen es um die Wurst geht wie blockiert wirken, bzw. ihr Potenzial nicht abrufen können.

    Aber nichts von all dem! Da wurde einfach weiter gelaufen und gefightet, bis das Ziel (das erste Tor und schliesslich der Sieg) erreicht war.

    Hut ab vor dieser Truppe. Super gemacht. Luftsprung. Hymne stehend mitgesungen! Wow!

    Im Moment sieht es tatsächlich so aus, dass diese Mannschaft an dieser WM von keiner Mannschaft geschlagen werden kann. Doch allein dieser Gedanke beängstigt mich irgendwie. Denn.... nur wer erwartet wird enttäuscht!

    Zitat von ZSColin

    Tja, leider nöd.
    Wär natürli de Oberhammer gsi (wänn sich d'CH defür würd qualifiziere). Aber chunsch fascht kein Rückflug am Pfingstmontag über und d'Ticketpriise für de Final sind nomal tüürer.........

    Reto: Han genau s'gliiche dänkt woni de Monnet am Schluss gseh han. Rede chammer viel so vo wäge "s'Team isch s'Wichtigschte" und so, aber Taten - wie ebe em Monnet sini - machet's us. Vor allem wänn's au no so spontan gsi isch!

    Gnüss de Trip und de Match und s'Drum & Drah! Cool!

    Die Viertelsfinals wurden heute morgen definitv abgeschlossen und alle Entscheidungen sind demnach gefallen:

    Ost:

    PIT - NYI 4 : 2
    Nein, das haben wohl nur die grössten Isles Fans und vielleicht einige NHL Nostalgiker ernsthaft in Erwägung gezogen, dass diese Serie so eng sein würde. Zumal Crosby, der bis zu seiner Verletzung eine sehr gute Quali spielte, ja ab Spiel 2 wieder dabei war. Und prompt gleich auch wieder Akzente setzte. Und den während seiner Verletzungspause unsichtbar gewordenen Sturmpartner Chris Kunitz auch gleich wieder aktivierte. Aber was für eine tolle Leistung der Islanders. Da spürte man Herzblut, und den Willen und Glauben bei jedem einzelnen Spieler, diese Serie für sich entscheiden zu können. Schliesslich fehlte nicht viel. Und doch! Der Primus setzte sich am Schluss schliesslich gleichwohl durch. Unverdientermassen darf man nicht sagen. Aber gleichwohl mit einem Quentchen Glück in gewissen Spielszenen, die es, so wage ich zu behaupten, in einem Playoff-Tie einfach braucht, um weiter zu kommen. Ich denke an eine entscheidende Strafe und an gewisse unglückliche Abwehrszenen in den Playoffs des während der gesamten Saison sonst untadeligen Goalies Nabokov. Aber eben, "wäre" und "hätte" bemühen stets nur Verlierer. Ich dachte während jenen tollen Spielen der Islanders oft an gewisse ihrer teilweise schlechten, und wie es schien, uninspirierten, Matches während der Quali. Wäre nicht eine bessere Klassierung möglich gewesen und somit ein vermeintlich leichterer Gegner in den Playoffs? John Tavares war der Überflieger im Team der Long Islanders. Was er leistete war enorm. Und in den PO steigerte er sich nochmals. Toll, so einen Spieler während dem Lockout in der Schweiz gehabt zu haben! Zu Beginn der Saison tat mir der Kerl echt leid, in einem Team wie den NYI spielen zu müssen. Aber er riss seine Team Mates mit, und es bleibt zu hoffen, dass der Durchbruch der Mannschaft, mit entsprechender Verstärkung, nächste Saison passieren wird. Übrigens steht John Tavares als Finalist der "Hart Trophy", die jeweils dem besten Spieler während der Quali verliehen wird, Sidney Crosby gegenüber! Ausrufezeichen! Die Penguins bekommen es nun mit dem einzig übrig gebliebenen kanadischen Verein zu tun, den Ottawa Senators.

    MTL - OTT 1 : 4
    Die stärker eingestufte Mannschaft konnte ihre vermeintliche Überlegenheit auf dem Eis gegen die Hauptstädter meist nicht umsetzen. Das erste Heimspiel in Montreal ging gleich verloren. Im zweiten glich man die Serie zwar aus. Doch der Absturz der Habs kam im 3. Spiel in Ottawa. Zwar dominierten sie das Spielgeschehen über weite Strecken, aber in den entscheidenden Momenten stand Ottawa Goalie Craig Anderson wie eine 1, was man vom Gegenüber Carey Price eben genau nicht behaupten konnte. Techtelmechtel der eher gröberen Sorte kamen hinzu und die nützten ausnahmslos den robusten Ottawa Akteuren. Verlieren in Spiel 4 war also für die Canadiens verboten. Aber nochmals klappte es nach an sich gutem Match nicht; sie verloren in der Overtime 3:2. Diaz in den Schlagzeilen mit einem saublöden, unparierbaren, unglücklichen und matchentscheidenden Eigentor. Und voilà, MTL lag in der Serie 1:3 zurück. Spiel 5 war dann bereits das Ende; in Montreal gewann ein voller Selbstvertrauen aufspielendes Ottawa gleich nochmals 6:1. And that was it! Serie zum Vergessen für die Habs.

    WSH - NYR 3 : 4
    Beide Teams gewannen zu Beginn ihre beiden Heimspiele. Die Caps legten im nächsten Heimspiel erneut vor. Allerdings war alles sehr ausgeglichen und erst in der Overtime schafften die knallrot gekleideten Washingtoner das entscheidende Tor zum 2:1. Doch das Break im Madison Square Garden schafften sie nicht. Und was für ein tolles Spiel jenes Spiel 6 war! Spannung, tolle Szenen hüben wie drüben, brillante Torhüter, wobei Henrik Lundqvist den Vogel in jenem Match abschoss. Was der Schwede in jenem Spiel alles bot, bzw. hielt, kann höchstens noch mit "das gibt's ja gar nicht" umschrieben werden. Und natürlich auch da, irgendeinmal fällt auf einer Seite der Puck rein. Und der entscheidet dann über Sieg oder Niederlage, Verbleib in den PO oder Saisonende. Der Hockeygott entschied sich an jenem Abend für die Rangers. Kick-off war übrigens um halb 5 Ortszeit, sodass wir hier in der Schweiz zu einem Live-Spiel zu einigermassen christlicher Zeit kamen. 3:3 stand es also und es kam bereits anderntags zum alles entscheidenden Showdown im Verizon Center zu Washington DC. Der 1:0 Sieg der Rangers vom Vortag muss Wunder für ihre Moral gewirkt haben. Oder Coach John Tortorella hatte für einmal die 100 % passenden Worte gefunden. Ebenso wie die Niederlage die Caps scheinbar mental blockierte. 0:5 lautete das endgültige Verdikt in Spiel 7 und Teufelskerl Lundqvist feierte seinen nächsten Shutout. Zwei Shutouts in entscheidenden PO Partien der NHL innert 2 Tagen? Well, that’s great stuff indeed! Jetzt geht's gegen die Boston Bruins.

    BOS - TOR 4 : 3
    Auch hier kam es zu einem Herzschlag-Finale. Boston zog in der Serie erwartungsgemäss 3:1 weg. Allerdings gaben die kämpferischen Kanadier aus der Hockeyhochburg Toronto, ihres Zeichens Partnerclub unseres ZSC's, nie auf, verkürzten mit einem Break (1:2 Sieg in Boston) auf 3:2, um schliesslich mit einem knappen, frenetisch gefeierten Heimsieg (nochmals 2:1) auf 3:3 in der Serie zu stellen. Nun bedurfte es also nochmals eines Auswärtssiegs, um in den Himmel, sprich in die Conference Halbfinals, zu kommen. 1:1 stand es nach dem 1. Drittel. 1:2 für TOR in der zweiten Pause. 1:3 nach 2 Minuten im 3. Drittel und sage und schreibe 1:4 nach 5 min 29! Donnerwetter, diese Leafs! Sensationell ihr Kampfgeist und ihr Einsatz! Wer hätte ihnen das nach der dritten Niederlage zugetraut? Doch es blieben ja noch 14einhalb Minuten zu spielen. Noch vor der 10 Minuten Marke kamen die Bruins auf 2:4 heran. Milan Lucic skorte 1:22 min vor Ende zum 3:4. Und der "Luganese" Patrice Bergeron stellte 31 Sekunden danach den Gleichstand her - 4:4 lautete also das Resultat nach 60 gespielten Minuten. TOR musste froh sein, dass ihr Ofen nicht schon in der regulären Spielzeit ausgemacht wurde. Aber jetzt gab's nochmals Pause, Tee, etwas Zeit zum "Abafahra", ruhen, um sich danach nochmals voll zu konzentrieren. Momentum? Keine Frage! Das Heimteam sah sich wohl schon in den Ferien. Mit ihrer Willensleistung bewiesen sie allerdings einen unbändigen Kampfgeist und eine tolle Moral. Und sie reussierten! Wer sollte ihnen JETZT die Halbfinalquali noch wegnehmen? Nochmals superspannende 6 Minuten. Aber dann führte Bergeron (nochmals er) auf Pass vom "Bieler" Tyler Seguin den Nackenschlag aus und zerstörte die Toronto Maple Leafs, bzw. stürzte die ganze Stadt Toronto in Trauer. Auch da: Hat nicht sollen sein. Die "Netminders" (ich liebe dieses Wort!) beidseits prägten diesen Tie. James Reimer und der Finne Tukka Raask - beide waren zeitweise herausragend und wohl auch Schlüssel des Erfolgs ihrer Teams. Aber auch hier wieder: Leider kann nur einer gewinnen. Die Leafs erfreuten die Hockeywelt mit ihrer kämpferischen und frischen Spielart nach 8-jähriger PO Absenz. Alle - ausser den Fans und Leuten aus Boston - hätten ihnen wohl ein Weiterkommen gegönnt, ja gewünscht.

    Die nun folgenden Halbfinals:
    PIT - OTT
    BOS - NYR


    West:

    CHI - MIN 4 : 1
    Chicago tat sich schwerer, als allgemein erwartet. Die Minnesota Wild aus St. Paul kämpften so gut es ging. Sie gewannen ihr 1. Heimspiel, aber das war's dann auch. Zwar endeten die Resultate eher knapper, als erwartet, aber Kane, Toews, Hossa und Sharp prägten das Spiel der Blackhawks und lenkten es in für sie richtige Bahnen. Hinten stand ebenfalls eine Lebensversicherung: Ihr Goalie Corey Crawford. Und jetzt kommt's zum Nachbarduell gegen das nur 250 Meilen entfernt liegende Detroit.

    ANA - DET 3 : 4
    Dieses Duell interessierte uns Schweizer natürlich wegen der in ihren Reihen stehenden CH Söldnern. Jonas Hiller und Luca Sbisa bei den Ducks sowie Damien Brunner bei den Red Wings. Bei Hiller ist interessant, dass er zusammen mit dem schwedischen Nationalgoalie Victor Fasth die Quali-Saison teilte. Beide kamen auf ungefähr gleichviele Partien. Hiller kommentierte dies als eine gute Sache. Er sei froh, dass sie nun zu zweit wären und nicht die ganze Bürde auf ihm lasten würde. Trotzdem setzte Bruce Boudreau in den PO nur noch Hiller (mit der Rückennummer 1) ein.(!) Ich denke, dass der Appenzeller gute Playoffs spielte. In seinem Fall darf man das wohl so sagen, obwohl sein Team schliesslich knapp den kürzeren zog. Mich dünkte die Mannschaft aus Anaheim im Vergleich mit den Detroit Red Wings grundsätzlich gleichmässiger besetzt. Bei einer direkten Gegenüberstellung des Spielermaterials sah ich qualitativ leichte Vorteile bei den Kaliforniern. Das untermauerten sie auch mit ihrem Gruppensieg in der Pacific Division. Die Red Wings andererseits zitterten sich schliesslich leidlich in die Playoffs. Viel hätte nicht gefehlt und sie hätten die PO nach 21 Jahren de suite verpasst. Aber die Teamstützen Pavel Datsyuk, Henrik Zetterberg und Goalie Jimmy Howard sowie ihre Lieutenants Abdelkader, Franzén, Filppula und Kronwall besannen sich im entscheidenden Moment auf ihre Stärken und zogen als zweitletzte in die PO ein. ANA war wohl leichter Favorit und gewann sogleich ihr Auftakt-Heimspiel. Dann aber schlug DET im zweiten Auswärtsspiel ihren Gegner in der Overtime (4:5 nach einer 1:4 Führung!). Das anschliessende Heimspiel in DET ging sec 0:4, man kann eigentlich sagen, standesgemäss verloren. Es folgten zwei 3:2 Overtime Heimsiege, je einer für DET und ANA. Die Korporäle Nyquist und Brunner fabrizierten zusammen das 'game winning goal' in Game 4 und Datsyuk schlenzte einen rein, der später unbedingt in seinem Familienalbum einen Ehrenplatz unter dem Titel "Lasershot" finden müsste. Hiller klagt seither über praktisch unsichtbare Kugelblitze in seinen Träumen, die ihn aber immer und immer wieder aufweckten! Im 6. Match nochmals absolut herausragende Datsyuk und Zetterberg! Und noch ein Sieg im Zusatzend (4:3) - die Serie steht 3:3. Letztes und entscheidendes Spiel in Anaheim. Und die Detroit Red Wings haben die besseren Nerven, oder mehr Willen, oder die besseren Individualisten (Datsyuk, Zetterberg WIEDER genial). Der Match wird, wie es scheint, ohne grössere Probleme über die Distanz gebracht. Auch ein Erfolgsfaktor der Wings: Sie nahmen in den letzten Spielen relativ wenige Strafen. In Spiel 6 sogar keine einzige! Brunner ist etwas in der Versenkung verschwunden, was natürlich auch damit zu tun hat, dass er nicht mehr in der 2. Linie zusammen mit Z spielen kann/darf. Im 4. Sturm mit Nyquist kommt er mir oft vor, wie eine Fliege, die im Raum herumsummt/herumfliegt, aber wenn's um Backchecking- oder Puckeroberungsarbeiten geht hat halt eine Fliege gegenüber einem Bulldoggen einen extrem schweren Stand! Wünschen wir ihm, dass er in den Halbfinals das eine oder andere Mal zur rechten Zeit am rechten Ort steht, was dann ja meistens mit zählbarem zu tun hat. Ryan Getzlaf ist für mich der beste Anaheimer. Eindrückliche Wasserverdrängung, stocktechnisch stark, fast nicht von der Scheibe zu trennen, gute Vista, guter Skorer. Eine Art Mini-Crosby. Hey, und ja, du "fäbe" mit em irische Caffrey's Bier Logo häsch mit dim Post: "en schwiizer isch letschte verteidiger, en schwiizer pariert und en schwiizer haut de abpraller ine. wär hetti das vor 15 jahr denkt.", de Nagel uf de Chopf troffe. S'Mini-Video isch genial und zeigt tatsächlich eusi 3 Schwiizer imene kapitale Playoffmatch vu de Änneitschäll im Spotlight uf de grosse Bühne. Na ja, wämmer so wott isch ja die bisherigi Leischtig vu de Schwiizer a de WM z'Stockholm wie'nen'Art Beschtätigung vu genau demm, nöd wahr?

    VAN - SJS 0 : 4
    Paff!!! E Flättere für die Canucks. Oder ein "sweep", wie die Leute im NHL Land zu sagen pflegen. Der Sieger der Northwest Division enttäuscht seine Anhänger zum zweiten Mal in Folge. Letztes Jahr verloren sie als Conference Beste gegen die achten im Westen, die LA Kings, die nachmaligen Stanley Cup Sieger nota bene. Diesmal waren die Sharks aus San Jose mit ihrem unermüdlichen Quarterback Joe Thornton Endstation. Ein guter Rückhalt mit Torsteher Antti Niemi und ein qualifizierter, grosser und muskelbepackter Sniper in Person von Patrick Marleau sind wohl neben Big Joe die Trümpfe der Haie. Nun bleibt abzuwarten, ob die Sedins wirklich alles daransetzten um auszuscheiden, nur damit sie an der WM im eigenen Land dabei sein können und um wieder mal Gold für die "Tre Kronor" zu holen?

    LAK - SLB 4 : 2
    Keine der 6 Begegnungen endete mit mehr als einem Tor Unterschied! Zweimal musste man in die Overtime. Die St. Louis Blues siegten in den ersten beiden Heimpartien. Um dann alle 4 danach folgenden Partien, wie gesagt, äusserst knapp zu verlieren. Bad lines really! Jonathan Quick, der Kings Goalie, darf wohl als Vater des Erfolgs für den letztjährigen Titel bezeichnet werden. Er hexte auch dieses Jahr wieder! Was der zum Teil alles hielt, ging auf keine Kuhhaut. Die Blues Stürmer werden wohl noch von ihm träumen.

    Die nun folgenden Halbfinals:
    CHI - DET
    LAK - SJS

    Freuen wir uns auf weitere tolle Spiele.

    DET hat's doch noch geschafft: Nach 1:04 in der Verlängerung Zetterberg Schuss von der blauen Linie. Ein Verteidiger und Abdelkader stehen vor Hiller..... und Goal. 7. Spiel am Sonntag in Kalifornien.

    WSH hat's ebenfalls in der Verlängerung noch geschafft und legen 3:2 vor.

    Good night!

    Nailbiting Finish in Boston, wo die Leafs ihren 2. Sieg einfuhren. Nur noch 3:2 für Boston. Next game in Toronto

    Bei DET - ANA stets die gleichen Verdächtigen, die Tore schiessen (Datsyuk und Zetterberg nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich). Unglückliches 3. Tor für Hiller, der Puck prallte nach einem Schuss von Abdelkader an den Pfosten, dann an Hillers Rücken und von dort kullerte er knapp über die Linie. Noch viereinhalb Minuten und DET wird das durchziehen und die Serie 3:3 ausgleichen!

    WSH - NYR steht 1:1 in der 1. Verlängerung.

    Ich gheie fascht vum Stängeli.........

    Schöns Weekend allersiits!