das stadion mit der kapazität von 18'500 zuschauern bei nationalen spielen ist genau richtig. wenn es etwas ist, dann eher zu gross...natürlich ist die kapazität für internationale spiele mit 16'000 zu knapp. aber für welche internationalen spiele? gcn-reykjavik? wo mit viel glück, günstigstangeboten und optimistischer zählweise 3500 zuschauer anwesend sein werden?
international brauchte es in zürich das letzte mal über 16'000 plätze beim spiel fcz-gladbach vor 2 jahren, das vorletzte mal in der championsleague des fcz 2009. das nächste mal könnte diese saison sein, wenn der fcz einen grossen wie manu oder inter zugelost erhält. wenn...bei gcn kann ich mich nicht mal erinnern, wann eine kapazität über 16'000/international nötig war. wahrscheinlich mitte der 90-er in der cl, also vor 20 jahren!
und was mokiert sich die fifa uber die stehplätze? geht die doch einen scheiss an. in den buli stadien ist es auch nicht anders: "stüehl use", wärhend der meisterschaft, "stüehl ine", international.
soll man jetzt wirklich für die handvoll spiele ein überdimensionales stadion bauen? nö... 
us de hütige nzz am sunntig:
Kritik am Zürcher Stadionprojekt
Das geplante Stadion auf dem Hardturmareal sei eine Mogelpackung, sagt ein Ex-GC-Präsident. Die Fifa stört sich an den Stehplätzen.
Andreas Schmid
Im Wettbewerb für ein neues Zürcher Fussballstadion haben die HRS Investment AG und die Credit Suisse die Jury mit ihrem Vorschlag am meisten überzeugt. Sie können auf dem Hardturmareal eine Arena für 18 500 Zuschauer bauen und zwei 137 Meter hohe Wohn- und Bürotürme sowie über 170 Genossenschaftswohnungen errichten. Die Stadt beteiligt sich finanziell nicht, stellt aber das Land für das 550 Millionen Franken teure Gesamtprojekt namens Ensemble im Baurecht zur Verfügung. Der grüne Finanzvorsteher Daniel Leupi lobte den detaillierten, gut durchdachten und stimmigen Businessplan.
Freude darüber, dass Zürich nach 20 Jahren und zahlreichen gescheiterten Anläufen neben dem Letzigrund endlich ein reines Fussballstadion erhalten soll, ist trotzdem nicht überall spürbar. Die Vereine GC und FCZ zeigten sich zwar angetan, als die Stadt am Dienstag das Vorhaben präsentierte. Bereits werden aber kritische Stimmen laut, weil die Zuschauerkapazität zu gering sei. In den 18 500 Plätzen seien die Stehrampen eingerechnet, für internationale Spiele seien aber nur 16 000 Zuschauer zugelassen, sagt etwa der einstige GC-Präsident Fritz Peter. «Das ist eine Mogelpackung, international sind 20 000 Sitzplätze meist die Untergrenze.» In diesem kleinen Stadion hätten die Fussballklubs weiterhin keine Chance, ihre strukturellen Defizite zu decken und gleichzeitig Spitzenfussball zu betreiben, bemängelt Peter. Ihre Zustimmung rühre daher, dass sie das Projekt nach all den gescheiterten Versuchen begrüssen müssten, nach dem Motto «Vogel, friss oder stirb».
Zuletzt hatte die Zürcher Stimmbevölkerung vor knapp drei Jahren ein Stadionvorhaben auf dem Hardturm abgelehnt, das die Stadt finanziell massgeblich mitgetragen hätte. In der Folge wurde der Investorenwettbewerb ausgeschrieben.
Dass im neuen Stadion für Meisterschaftsspiele 3500 Stehplätze bereitgestellt werden, ist dem Wunsch der Klubs geschuldet. Den Weltfussballverband Fifa, der in Zürich beheimatet ist, stört dieses Eingeständnis an die Fans: «Aus Gründen der Sicherheit und des Komforts entsprechen Stehplätze nicht unserer Philosophie», sagt ein Sprecher. Die Fifa sei aber nicht über das neue Stadionprojekt informiert worden. Beim letzten Vorhaben war eine Finanzspritze an den geplanten Stehplätzen gescheitert.
Stadtrat Leupis Sprecher Patrick Pons hält fest, man habe sich bei der Ausschreibung an die Vorgaben der Swiss Football League gehalten. Ob die Fifa trotz ihrer anderen Haltung zu Stehplätzen um eine finanzielle Beteiligung am Stadion ersucht werde, sei Sache der Investoren. Von deren Seite heisst es, man habe mit der Fifa bezüglich des Projekts «Ensemble» keinen Kontakt gehabt.