Wichtig.
Ach ja, wenn man über Schiris und/oder Reporter lästern muss, ist die Lage wohl sehr zum Verzwefeln ...
Wichtig.
Ach ja, wenn man über Schiris und/oder Reporter lästern muss, ist die Lage wohl sehr zum Verzwefeln ...
Zitat von larlf
Es zeigt eifach, dass er de Lüüt nöd traut & wänn mir de Chef nöd vertraut, dänn chani mir au en andere Job sueche... (mini Meinig)
Hmm, aber dass das scho im Blick staht zeigt doch au, dass es da es paar (oder min. 1) git, wo offebar genau e sone Klausle brucht, so chasch wenigschtens sottig Lölis, wo via Präss unrueh schtreued schasse ...
Zitat von snowcat
genau!
klar. die letzten jahre haben es auch nur zu deutlich aufgezeigt. in zürich ist konstanter spitzenfussball nur möglich wenna) die vereine über ein modernes, reines fussballstadion verfügen. die vermarktung/werbung und das catering über den club laufen und sich ausserdem die durchschnittlichen zuschauerzahlen zwischen 15'000-20'000 bewegen oder
b) ein/mehrere mäzen(e) jedes jahr mind. 10 millionen einschiessen oder
c) der schweizer meister permanent ein fixen cl startplatz hat und man mindestens alle 3 jahre meister wird. aber dies zu planen ist nahezu unmöglichausreisser wie der fcz die letzen jahre oder gcn dieses jahr wirds immer geben. aber konstanter spitzenfussball - wie in basel seit über 10 jahren - bieten nur die varianten a und b.
Du hast vergessen:
aa) die Kräfte auf einen Verein konzentriert werden. Die Sponsorenkräfte, die Funktionärskräfte sowie die Fankräfte. Das Stadion wäre dann nur noch Zugabe ... ![]()
Zitat von LarryAlles anzeigenAlexander Kühn am Donnerstag den 28. Februar 2013
Vom FCZ zu GC: Geständnis eines Konvertiten
Jahrelang hätte ich mir lieber alle zehn Fingernägel ausreissen lassen, als den Cup-Halbfinal zwischen den Grasshoppers und dem FC Zürich vom 3. März 2004 (6:5 nach Verlängerung) noch einmal anzusehen. Sie erinnern sich: Der FCZ, damals noch der liebenswerte Kleine im Zürcher Fussball, führte gegen den beleidigend erfolgreichen Rekordmeister im Hardturm bis in die Schlussphase der regulären Spielzeit mit 5:2. Obwohl mit Urs Meier ein Referee im Einsatz stand, den wir FCZ-Anhänger für einen verkappten GC-Fan hielten. Und obwohl Meier César nach dessen Treffer zum 5:2 wegen übertriebenen Torjubels mit Gelb-Rot unter die Dusche geschickt hatte.
Ich und meine Freunde, die den Hardturm gewöhnlich etwa so gern betraten wie eine Katze die Tierkadaver-Verbrennungsanlage, fühlten uns rundum wohl. Mit unseren Nokia-8310-Handys verschickten wir schon hämische Kurznachrichten an die Kollegen im GC-Block, spotteten über die seltsame Frisur von GC-Stürmer Mladen Petric (Zöpfchen!) und träumten vom Ende der sich zuverlässig wiederholenden Derby-Demütigungen. Dann aber schlug das Schicksal erbarmungslos zurück: In der 83. Minute gelang Eduardo mit einem Volley das 3:5, in der 89. Minute per Kopf das 4:5. Und in der 92. Minute – Meier liess vier Minuten nachspielen – schoss Petric trotz Zöpfchen per Abstauber das 5:5. Nun gingen auf unseren Handys die Spott-SMS ein, und mir schwante in meinem dunkelblauen Yasar-Trikot mit dem vom Tumbler lädierten Green.ch-Aufdruck schon, dass es auch diesmal nichts mit dem Triumph werden würde.
Die Verlängerung erlebte ich in einem emotionalen Koma, über Richard Nuñez’ Heber zum 6:5 für GC konnte ich mich nicht einmal mehr richtig aufregen. Mit einem vollen SMS-Speicher schlich ich nach dem Schlusspfiff Richtung Tramstation, trat auf dem Weg gegen den Reifen eines Autos und prellte mir luxuriös den Fuss. Aber das war nun auch egal. Genauso egal wie die drei Tore von Daniel Gygax und der vom zwölften GC-Mann Meier unterschlagene Penalty. Beim Thema Zürcher Fussball konnte ich erst wieder lachen, als GC am 12. April den Cupfinal gegen den FC Wil mit 2:3 verlor.
Und jetzt kommt das Geständnis: Wenn GC und der FCZ am 17. April 2013 wieder einen Cup-Halbfinal bestreiten, drücke ich den Grasshoppers die Daumen. Denn was der FCZ mir seit dem Ende der Ära von Sven Hotz angetan hat, ist noch schlimmer als die eingangs beschriebene Cup-Niederlage. Mit dem Amtsantritt von Präsident Ancillo Canepa und dem zur Schau getragenen Anspruch, neben dem FC Basel die einzige ernstzunehmende Kraft im Schweizer Fussball zu sein, verblasste meine Liebe zum Stadtclub sukzessive. Eine Liebe, die zuvor schon durch den penetranten Selbstbeweihräucherungsdrang der FCZ-Fanszene gelitten hatte und im Januar 2010 mit der Verpflichtung des teuren und mir wenig sympathischen Bundesliga-Restpostens Ludovic Magnin auch formal endete.
Trotz der schönen Erinnerungen an grosse FCZ-Figuren wie den Jahrhundertgoalie Ike Shorunmu, die Trainer Gilbert Gress und Lucien Favre, den georgischen Bierdeckeldribbler Gotcha Jamarauli, den in der Schlussphase bedingungslos nach vorne stürmenden Fredy Chassot und den auch tänzerisch überzeugenden Jahrhundertpatron Sven Hotz gelang es mir nie mehr, tiefer gehende Sympathien für den FCZ zu entwickeln. Das Selbstverständnis des Clubs ist mir zu grosskotzig geworden, die Fans zu sehr von der kulturellen Bedeutung ihres Treibens überzeugt. Und wenn ich dann noch an die unsägliche Phase der Irokesenfrisuren zurückdenke, dann tut es mir richtig leid um den alten FCZ, der wie der aktuelle keinen Erfolg hatte, dies aber auf eine sympathische Art. Es war so wunderbar rührend, mit welchen taktischen Verzweiflungstaten Raimondo Ponte und Gilbert Gress einst längst verlorene Spiel noch zu wenden versuchten und die treuen Fans (sie feierten noch ihre Mannschaft und nicht sich selbst) auch noch an diese illusionären Pläne glaubten.
Doch wie gesagt, nun bin ich ein Zürcher Fussball-Konvertit. Einer, der fast zehn Jahre lang eine Saisonkarte für die Osttribüne im alten Letzigrund besass (damals wurden die Tickets beim Betreten des Stadions noch mit der Zange gelocht) und konstatieren muss, dass der FCZ ausser dem Erfolg heute all das verkörpert, was einst an GC so befremdete. Einer, der nicht anders kann, als sich zu freuen, wenn das lange verspottete GC wieder ganz oben mitspielt. Einer, der noch ein altes FCZ-Trikot mit einer Widmung von Monsieur Gress im Schrank hat, und hofft, dass er es wieder einmal mit Stolz anziehen kann, wenn der ganze Coolness- und Wichtigkeits-Spuk um den einst sympathischsten Verein Europas zu Ende ist.http://blog.tagesanzeiger.ch/steilpass/inde…es-konvertiten/
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Ich kenne viele Leute die zwar nicht zu GC wechselten aber gleich denken!
Der geht nicht an GC-Spiele; er freut sich (vielleicht) für das heutige GC; aber nicht mal das nehm ich ihm ab, wenn ich den letzten Satz lese.
Der Arme ist einfach sehr traurig und kann sich mit vielem nicht mehr identifizieren, was da in seinem Lieblingsclub und in der Kurve vorgeht. Und da ist er nicht ganz alleine ...
Scheisse; jetzt hab ich doch tatsächlich einen zweiten und dritten Beitrag im weltweit überflüssigsten und unnötigsten Pinnwand-Thema geleistet. Entweder es gelingt mir, mich sofort zu bessern, oder der Löschroboter muss diesem Problem angepasst werden ...
Jetzt han i das äxtra aglueget und wer weiss was erwartet. Und das wo i ghört ha, han i nöd schlimm gfunde! Au wänns es geils Resultat gsi isch; chamers - je nach Usgangslag - halt durchus au es Chlibitzeli weniger geil finde ...
Hey Larry
Mir händ da nüt verlore.
Suscht händs dänn do - so i vier Mönet - öppe 20 Biiträg und meh als d'Helfti vo FCZ Fans ...
Ein bisschen Provokation eines Gast-Bloggers und die Fan-Volksseele kocht ...
Dabei ist diese provokative Sichtweise gar nicht so abwegig.
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Zitat von snowcat
das ego von canepa lässt eigentlich nur folgende 2 szenarien zu: entweder findet er geldgeber oder er tritt ab um den schon (lange) wartenden finanzjongleuren um gregi greber platz zu machen. drum fährt er auch das budget runter um einen schuldenfreien verein mit realistischem und finanzierbarem budget zu hinterlassen und keinen scherbenhaufen. der schuss geht nur nach hinten los, sollte der fcz absteigen diese saison. aber wie du sagst dürfte dass diese saison kaum geschehen.
Kann dieser Greber tatsächlich mehr Finanzen stabil einbringen als Canepa? Oder würde alles nur noch schlimmer?
Kenne diesen Typen nicht.
Zitat von Gysinowürkli keine isch was wert vo dene schriiberling:
http://www.blick.ch/sport/eishocke…-id2193048.html
artikel isch vo HÜT, isles geschter gspielt, PP 0/7 und es goal in underzahl kriegt, alli statistike stimmed nüme. streit glaubs 4 mal d'schiibe a de blaue linie verlore, fans händ en welle under de wulledecki gseh...
Villicht wird ja e Ziitig vo hüt geschter gschribe und druckt; und wänns dänn no e chlini Ziitverschiebig git ...
Eui Experteproblem wett i au mal ha ...
Zitat von Vladi19Lehtonen: ZSC-Debüt nach der Natipause
Mikko Lehtonen wird wohl am 16. Februar im Heimspiel gegen die SCL Tigers sein Debüt für die ZSC Lions geben. Der Finne erholt sich derzeit von einer Schulterverletzung, dürfte aber für die entscheidende Meisterschaftsphase wieder rechtzeitig fit sein.
Quelle: http://sport.ch.sportalsports.com/sportch/genera…6707800000.html
Mal schauen, ob das mehr wird, als ein wettkampfmässiges Aufbautraining für seinen russischen Arbeitgeber ...
Bin da skeptisch. So etwas kann eine funktionierende Einheit auch durcheinander bringen ... Und ob dann die "Herrschaften" den Mut haben das einzugestehen, und wieder auf den unbekannteren und günstigeren Einheimischen zu setzen; wäre dann noch zu beweisen.
Aber vielleicht kommts ja auch anders. Hier ist man ja eher vorsichtig euphorisch, denn kritisch.
Hab's doch gewusst, es gibt doch noch Transfers!
Nur in die andere Richtung als erwartet ....
Zitat von SimmsEinfacher gesagt, als getan.
Nein; man muss einfach etwas tun.
Mein E-Junior wird von seinem Vater ausgelacht und kritisiert, wenn er sich am Boden wälzt und nachher weiterspielen kann; seine Mannschaftskollegen auch. Mein E-Junior hört von seinem Vater, dass es ein Foul ist, wenn der Schiri pfeifft und keines, wenn er nicht pfeifft. Und wenn er Entscheide kommentiert (verbal und nonverbal) hört er auch etwas verbales.
Und das müssten eigentlich die Trainer und Spieler-Väter-Mütter machen. Leider ist das nicht die Regel. Aber unsere grossen Vorbilder ... (ach ja, das kann im Blog oben nachgelesen werden).
Zitat von snowcat
na ja, villicht darum, will dütschland alli erdenkliche vorussetzige mitbringt wo e wm im land rechtfertigt. bi qatar gsehn ich usser vill geld würkli keis argument für e wm i dem land. dänn chunt sicher no dezue, dass em durchschnittseuropäer emirat - also absoluti monarchie und dänn no mit staatsreligion islam - zimli suspekt sind.da laht mer dänn halt scho mal es föifi grad si so nach em motto: dütschland hät halt es bizz nagholfe, dass d'wm is richtige land chunt, qatar hät massiv nagholfe, dass d'wm is falsche land chunt...
Ja, das scheint mir als Vergleich nachvollziehbar und müsste für uns Schweizer als Antwort akzeptabel sein.
Ist ein wenig wie Steuerhinterziehung, was bei uns ja kein Steuerbetrug ist ...
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