Beiträge von Mushu

    Zitat von Larry

    Hättest Du die Diskussion in den Medien verfolgt bevor der Vertrag unterzeichnet wurde, wüsstest Du dass div. Clubs, darunter der ZSC und der SCB, mit dieser Lösung nicht zufrieden waren.

    Die "kleinen" Clubs haben halt dann die Brotkrümel genommen die in Davos vom Tisch fallen....

    Der Vertrag ist nun für 10 Jahre Fakt, die Diskussion somit eigentlich überflüssig, was weiterhin nervt ist vor allem der Unterbruch der Meisterschaft, kann mir aber eigentlich egal sein!

    Wieso glauben alle, dass das Publikumsrenner würden?
    Bin ja auch in den Ferien; und nicht nur hier ist Fullhouse. Unsere Wohnsiedlung ist auch mehr oder weniger leer!
    Weihnachten ist mittlerweile eine (die?) beliebte(ste) Reisezeit. Muss dann nur noch Langnau oder Biel angesetzt sein ...

    Zitat von Rangersfan

    Das Problem ist dass es jetzt fuer uns schlecht aussieht mit oder ohne NHL Saison.

    Falls es eine NHL Saison gibt haben wir noch 1.5 Auslaender. Falls die NHL Saison ausfaellt muessen wir auch noch 3 Auslaender engagieren die seit 9 Monaten nicht mehr gespielt haben und sehr wenig Zeit haben sich in Form fuer die Playoffs zu bringen. Wenn man von anfang an auf Lockouties gesetzt haette wuerde man zumindest im Falle einer Absage der NHL Saison gut dastehen.


    Übrigens:
    Einge Verträge von hier spielenden NHL-Typen laufe in diesen Tagen aus. Es wären demnach eingespielt zu haben ...

    Zitat von BMW

    Unter "unmoralisch" verstehe ich primär, dass es der Sportart "Eishockey in der Schweiz" absolut nicht dienlich ist, solche Verträge abzuschliessen. Es besteht schliesslich ein Gesamtinteresse. Aus Sicht von Amba sieht das natürlich anders aus, schon klar.
    Generell vertrete ich die Meinung, dass eine Klubführung keinem Spieler solche Verträge unterbreiten sollte, das ist aus betriebswirtschaftlicher Sicht riskant und unprofessionell. Einem Walter Frey würde so etwas nicht passieren, er ist ein Geschäftsmann. Womit auch die Klubführung des HCD abgestempelt wäre.

    Wie auch immer, die Sache wird ihren Lauf nehmen. Wobei insgesamt in beiden offenbar noch möglichen Varianten der ZSC weniger verlieren wird als Andere!!!

    Unmoralisch?

    Dieser Club sagt diesem Spieler eigentlich nur: "wir wollen dich auch nach der Aktivkarriere bei uns haben. "

    Unmoralisch, einen Spieler als mehr als "wegwerfbare Austauschware" zu sehen? Hätte ein anderer Club mit seiner Wand auch tun sollen ...

    Zitat von Larry

    :applaus:

    Würde den SC unter folgenden, für alle Seiten fairen Bedingungen durchgehen lassen:

    - Meisterschaft geht normal weiter, HCD holt seine Spiele vor bzw. nach
    - keine Ergänzungsspieler
    - kein Team Canada
    - zweite Schweizer Mannschaft entfällt oder muss halt wie HCD Spiele vor- bzw. nachholen
    - SF macht einen fairen Deal (Aufwand!) und kann natürlich nicht die grosse Kiste produzieren wie jetzt
    - Entschädigungszahlungen an andere Clubs entfallen

    Voila!

    Wie kommst du auf solch "faire" Ideen? Was hast du für Probleme? Hockst ja sowieso an der Wärme ...

    Das Turnier gibt es schon soooo lange; da werden die Bedingungen schon fair sein! Und wollen die CH-Clubs nicht mehr mit SRF mitspielen, können sie sich ja mit TeleBärn, TeleZüri und Radio Grischa neue fairere Bedingungen für ihr tolles Produkt aushandeln. Es zwingt sie niemanden dort mitzumachen!

    Oder ist vielleicht das Gesamtpaket für das CH-Hockey mit SC doch die "fairste" (oder vernünftigste" Lösung.

    Wie gesagt: jämmerlich!

    (Und mich interessiert der SC auch keinen Deut ...; muss das ja nicht schauen ...)

    Peinlich diese SC-Bashing hier. Man muss ihn nicht lieben, um ihm zu zugestehen, dass er wohl eine einzigartige Position im internationalen Hockeykalender hat, eine Marke darstellt, die jeder Club gerne "sein Eigen" nennen würde, auch wir hier im Unterland.

    Neid der Besitzlosen?

    Zitat von Caro

    wahnsinns-analyse... wieso söll ich e lösig, wo i erschter linie bezweckt, dass de canepa sich no meh in sportliche bereich imischt als suscht scho, guet finde? isch mer intolerant, wänn mer de canepa für nüme tragbar empfindet oder gwüssi entscheid bim fcz kritisiert? sowit ich mich mag erinnere, häsch du das i de vergangeheit doch au gmacht.

    Hey Caro

    Nöd ufrege! Bin doch nur e chli am Provoziere.
    :winke:

    Und wänn ich mich richtig erinnere mag, han i au das i de Vergangeheit au gmacht ...
    :gruebel:

    Und du bisch amix mir gägenüber au nöd umf's Muul gheit!
    :floet:

    Schöni Fäschttag und s'würd mi Freue, wänn mir eus emal wider über de Wäg laufed. Im Letzi bin i mässig/regelmässig und i d'Halle wird's mi au mal wider verschlah ...
    :bier:

    Analyse FCZ-Präsident Ancillo Canepa befördert Urs Meier zum Cheftrainer und stärkt seine Macht im Club. Von David Wiederkehr
    Ein Eingriff, der Fragen aufwirft

    Wer einen grossen Namen als Nachfolger von Rolf Fringer auf dem Trainerstuhl des FC Zürich erwartet hatte, der musste seine Enttäuschung kommen sehen. Das letztlich souveräne Weiterkommen im Schicksalsspiel im Schweizer Cup beim Erstligisten Köniz, die Aussicht beim FCZ, dass es in der Meisterschaft gar nicht viel schlechter kommen kann, und der unverminderte Spardruck auf den Club – all dies kam Urs Meier entgegen, dem Interimstrainer, der auf den am 26. November entlassenen Fringer gefolgt war. So bestätigte der FC Zürich gestern, was sich angedeutet hatte und kein unvernünftiger Entscheid ist: Meier steigt von der Übergangslösung zum Chef auf.

    Es spricht allerdings für sich, dass der FCZ in der Pressemitteilung als Qualität anpreist, Meier bringe als einstiger Assistent des liechtensteinischen Nationalteams «internationale Erfahrung» mit: Meier ist eine Billiglösung, die von Präsident Ancillo Canepa bevorzugte Billiglösung. Als Indiz dafür dient auch, dass die Dauer des neuen Vertrags nicht angegeben wird – was vermuten lässt, dass es gar keinen neuen Vertrag gibt. Gegenüber der Agentur «Sportinformation» verneint Canepa entschieden, dass der Club eine möglichst sparsame Variante gewählt habe: «Das zu behaupten, ist absoluter Blödsinn. Meier ist eine sehr gute Lösung. Er erfüllt alle Ansprüche und vertritt unsere Philosophie.»

    Kein Sportchef, aber ein Novum

    Canepa hat sich unlängst bereit erklärt, zusammen mit seiner Ehefrau Heliane neuerlich den Jahresverlust zu decken. Zwischen 5 und 7 Millionen Franken soll er diesmal betragen. Denn, so sagte er kürzlich in der «Bilanz»: «Ich will das Schiff wieder in ruhige Gewässer führen.» Helfen sollen ihm dabei Matrosen, die schon eine Weile mitfahren, das Boot FCZ kennen und loyal sind.

    Einer wie Urs Meier eben, der seit 2005 beim Stadtclub arbeitet, vornehmlich als Juniorentrainer bei der U-18 und der U-21, und der die ProLizenz der Uefa besitzt. Und der schon einmal notfallmässig eingesprungen ist: im vergangenen Frühling, als Mitte März Urs Fischer entlassen wurde, dessen Assistent Harald Gämperle aber die Papiere fehlten. Jetzt übernimmt Meier erstmals die Chefrolle. Dem 51-Jährigen kommt die heikle Aufgabe zu, mit einer verunsicherten, wenig konkurrenzfähigen und doch kaum verstärkbaren Mannschaft in die Rückrunde zu gehen. Das Saisonziel, so hat er das nach dem 0:1 im Stadtderby zum Abschluss der Herbstrunde selbst gesagt, lautet Ligaerhalt.

    So vorhersehbar die Beförderung Meiers, so überraschend ist indessen der zweite Entscheid, den der FCZ gestern bekannt gab: die Ernennung von Marco Bernet als neuem Technischen Direktor. Der 54-Jährige ist wie Meier langjähriger FCZ-Angestellter, unter anderem hatte er die Abteilung Letzikids geleitet. Aber das Amt, das er jetzt beim Club besetzt, ist neu. Nach dem Abgang von Fredy Bickel zu YB gebe es nun keinen Sportchef mehr, sondern einen Technischen Direktor, der, so schreibt das der FCZ, «den gesamten Fussballbereich strategisch und operativ führen wird».

    Diese Formulierung ist so nichtssagend, dass sie mehr Fragen aufwirft als beantwortet. Offenbar soll der neue Technische Direktor eine Sportkommission leiten, in der auch der Präsident sitzt. Damit hätte Canepa seine Macht vermutlich weiter gestärkt, denn man darf davon ausgehen, dass er noch mehr Einfluss auf die sportlichen Belange nehmen wird als vor Bickels Abgang. Dass jedoch dieser einschneidende Eingriff in die Clubstruktur «bereits vor einigen Monaten beschlossen» worden sei, wie der FCZ im Schreiben suggeriert, erstaunt sehr. Wäre dem so, hätte sich Canepa Ende November doch kaum vehement gegen den jähen Abgang von Sportchef Bickel zu den Young Boys gestemmt.

    Die Ernennung des wenig bekannten Bernet erstaunt noch aus einem zweiten Grund: Für Bickels Nachfolge galt dessen Assistent Massimo Rizzo als Kronfavorit. Seine Beförderung stand unmittelbar bevor. Eine Medienmitteilung mit entsprechendem Inhalt war bereits verfasst worden. Nun wurde der einstige Verteidiger überraschend übergangen. Rizzo mochte den Entscheid gestern nicht kommentieren.

    Canepa und der Vorwurf der Billiglösung

    Urs Meier bleibt Trainer des FC Zürich Nach wochenlanger Funktstille löste der FCZ die Trainerfrage. Der Aufstieg Meiers entspricht der allgemeinen Erwartung. Für Präsident Ancillo Canepa ist der Entscheid des Verwaltungsrats optimal: «Meier ist ein hervorragender Trainer. Er beherrscht einen differenzierten Umgang mit dem Team und kennt als ehemaliger U21-Trainer zahlreiche Spieler seit Jahren persönlich.»

    Der Verein hat sich nach der Darstellung Canepas trotz zahlloser Bewerbungen für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Meier entschieden: «Er hat als Nachfolger von Rolf Fringer gut gearbeitet und geniesst unser vollstes Vertrauen.»

    Gegen den Vorwurf, einen dem Sparkurs entsprechenden Entscheid gefällt zu haben, wehrt sich der VR-Vorsitzende vehement: «Das zu behaupten, ist absoluter Blödsinn. Meier ist eine sehr gute Lösung. Er erfüllt alle Ansprüche und vertritt unsere Philosophie.»

    Sportchef heisst neu Technischer Direktor

    Der Posten von Sportchef Fredy Bickel, der Anfang Januar nach neunjährigem Engagement beim FCZ zu den Young Boys wechselt, wird faktisch aufgehoben. Nach eingehender Analyse haben sich Canepa und Co. für eine Neustrukturierung entschieden – und setzen einen Technischen Direktor ein.

    Marco Bernet, am Aufbau der erfolgreichen Nachwuchs-Akademie mitbeteiligt und zuletzt Leiter der Abteilung LetziKids, soll als Direktor den Austausch zwischen dem Profi-Business und dem Nachwuchs-Sektor sicherstellen. «Er ist unser Koordinator im Fussball-Bereich.» Ins operative Tagesgeschäft hingegen ist er nicht eingebunden - dafür ist der neue CEO Claudio Ammann vorgesehen.

    Eine Win-Win-Situation für Canepa

    Nach der höchst unbefriedigenden Entwicklung der letzten 18 Monate glaubt Canepa, die Weichen richtig gestellt zu haben. Er deklariert (oder verkauft) die jüngste Personalrekrutierung als Win-Win-Situation: «Dass wir die zwei wichtigen Posten mit internen Kräften besetzen konnten, spricht für die vereinseigene Substanz.»

    Meier kenne den Klub in- und auswendig, sagt Canepa. Der frühere GC-Verteidiger - Mitte der Neunzigerjahre Assistent von Christian Gross – arbeitet seit 2005 für den FC Zürich. Die U21-Equipe übernahm der Uefa-Pro-Lizenz-Inhaber von Urs Fischer (inzwischen Coach bei Thun).

    Unklar ist weiterhin, ob der Zweitletzte der Liga im Winter im Spieler-Kader auch noch Veränderungen vornehmen wird. Klub-Boss Canepa schliesst Transfers jedenfalls nicht mehr kategorisch aus: «Das ist derzeit offen. Wir werden sehen.»

    Zitat von Caro

    jetzt geht das wieder los, wer wann und wieso der bessere fan ist?
    ich für mich kann doch selber entscheiden, ob ich früher nach hause gehe oder nicht... nein, ich bin gestern nicht früher gegangen, bin aber tolerant gegenüber leuten, die das tun und habe es in der vergangenheit auch schon getan - wenn auch selten.

    Wow; die Altersweisheit schlägt voll durch; Caro wird tolerant! Eine ganz neue Seite von ihr!!!

    Willkommen im Club der alten Weisen, welche über der Sache stehen.

    :winke:

    Tagi 2:
    Mit offenen Augen durchs Leben
    ZSC-Spielmacher Ryan Shannon behält nicht nur auf dem Eis die Übersicht.
    Von Simon Graf

    Auf dem Twitter-Konto umschreibt sich Ryan Shannon in vier Worten: «Hockeyprofi. Vater. Ehemann. Bewusst.» Bewusst? Er lächelt, hat die Frage, was er damit meint, wohl schon oft beantworten müssen. Er zögert kurz, dann sagt er: «Ich finde es wichtig, dass man sich hellwach durch sein Leben bewegt. Nicht wie ein Roboter tut, was man tun sollte. Man sollte den Moment geniessen und sich bewusst sein, was um einen herum vor sich geht. Offen sein für alles, dazulernen, sich entwickeln, wachsen.» Dann schaut er einen an mit seinem durchdringenden Blick, der einen verunsichern kann, und sagt: «Macht das Sinn?»

    Der Amerikaner hat bei den ZSC Lions ein neues Kapitel in seinem Leben aufgeschlagen. Und er ist bereit zu lernen. Nicht nur auf dem Eis, auch daneben. Mit seiner Frau nimmt er Deutschlektionen, um die Sprache zu lernen in dem Land, das zumindest für drei Jahre sein Zuhause sein soll. «Wenn ich eine Zeitung anschaue, habe ich inzwischen eine Ahnung davon, wovon ein Artikel handelt. Aber mit der Konversation tue ich mich noch schwer.» Zumal der Mix aus Hoch- und Schweizerdeutsch, mit dem er im Alltag konfrontiert wird, schwer zu entwirren ist. Die 18-monatige Tochter Emma, die bereits eine Krippe besucht, dürfte ihre Eltern sprachlich wohl bald links überholen.

    Ein Entscheid für die Familie

    Womit wir bei einem wichtigen Faktor sind, wieso sich der 29-Jährige entschied, seine NHL-Karriere abzubrechen und nach Zürich zu kommen. «In der NHL zu spielen, war ein Traum, der wahr wurde», sagt er. «Aber jetzt habe ich eine Familie, und meine Prioritäten haben sich verschoben.» ZSC-Sportchef Edgar Salis wollte Shannon schon 2011 in die Schweiz lotsen. Doch der unterschrieb, gerade Vater geworden, einen Einjahresvertrag bei Tampa. Im Verlaufe jenes Winters sei es für ihn aber immer schwieriger geworden, so lange weg von zu Hause zu sein, erzählt er. «Ich bekam Mühe, meine Emotionen zu managen. Wenn du ein Baby hast und zwei Wochen auf einem Roadtrip bist, hat es sich komplett verändert, wenn du zurückkommst.»

    Dazu kam, dass sich der 1,73 Meter grosse Stürmer in der NHL Saison für Saison einen neuen Vertrag verdienen musste. Dass er es mit seiner Grösse überhaupt auf über 300 NHL-Spiele brachte, ist bemerkenswert. Und 2007 wurde er mit Anaheim auf Anhieb Stanley-Cup-Sieger. Sein Tag mit der imposanten Trophäe ist gut dokumentiert. Er bestätigt, dass er, den Cup neben sich, seiner Freundin in einer Disco in Manhattan einen Heiratsantrag machte. «Es waren so viele Leute um uns herum, da konnte sie gar nicht Nein sagen», erzählt er schmunzelnd. «Aber wir sind immer noch zusammen. Also hat es gepasst.»

    Geld sammeln für den Ex-Coach

    An jenem Tag nutzte er die Publizität des Stanley-Cups auch, um erstmals Geld zu sammeln für die Stiftung seines früheren Eishockeycoachs Obie Harrington. Der hatte bei einem Badeunfall eine Rückenmarkverletzung erlitten, sitzt seit 15 Jahren im Rollstuhl und gründete eine Organisation, um jenen, die ein ähnliches Schicksal heimgesucht hatte, ein noch lebenswertes Leben zu ermöglichen. Und weil Shannon nicht jedes Jahr den NHLPokal zur Verfügung hat, rief er danach jeweils im Sommer ein Benefizspiel zugunsten der Stiftung ins Leben. In diesem August fand dieses mit NHL-Cracks wie Martin St. Louis, Max Pacioretty oder Matt Moulson zum vierten Mal statt.

    In der wohlhabenden Kleinstadt Darien, Connecticut, aufgewachsen, eine 45-minütige Zugfahrt von Manhattan entfernt, begann Shannon mit vier mit dem Eishockey. Er fieberte mit den New York Rangers mit, besuchte mit seinem Vater deren Spiele und sah Wayne Gretzkys letzten Auftritt. Wie die Nummer 99 ist er ein Spielmacher und ein kreativer Geist und passt so gut ins Schweizer Eishockey. Und wenn man ihn erzählen hört, merkt man schnell: Nicht nur auf dem Eis hat er die Augen offen.

    Tagi 1:
    Tambellini und Laich sind abgereist(sg./phm)

    Wenn die ZSC Lions heute im Hallenstadion Leader Fribourg empfangen, fehlt ihnen nur noch Jeff Tambellini. Es könnte aber sein, dass sie künftig ganz auf den Kanadier verzichten müssen. Der 28-Jährige, der ein wichtiges Stück im Meisterpuzzle war, ist in seine Heimat zurückgereist.VorderNationalteampause fehlte er verletzt, doch nun scheint der Grund ein anderer zu sein. Sportchef Edgar Salis gibt sich auf Nachfrage wortkarg: «Er ist aus privaten Gründen in Kanada. Wir erwarten ihn am 28. Dezember zurück. Dann wird das Training nach Weihnachten wieder aufgenommen. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.»

    Unweigerlich wird man an Gilbert Brulé erinnert, der die ZSC Lions Ende Oktober «aus persönlichen Gründen» verliess. Dem Vernehmen nach soll Tambellini, der in 27 Spielen erst 12 Punkte erzielt hat, nicht mehr zufrieden sein mit seiner Rolle. Zudem könnte es einen Einfluss haben, dass seine Freundin in Vancouver arbeitet. Klar ist, dass ein Abgang des Flügels, der einen Vertrag bis 2014 besitzt und im Team gut integriert ist, ein Verlust wäre für die Zürcher.

    Für was brauchen wir Trainer und Sportchef? Wir haben andere Sorgen.

    Aber seit letzter Woche haben wir jetzt eine Homepage auf englisch und französische. Hier werden noch Prioritäten gesetzt!

    Ärgere mich zur Zeit ganz schön ordentlich ...

    Zitat von Champs-de-Mars

    Einmalmehr viel Geschwafel für die Katz. Ich denke Du kannst nicht beurteilen, ob nun eher die Clubbesitzer oder die Spieler Schuld am Scheitern der Verhandlungen sind. Und nur weil ein paar NHL'er wieder abreisen, sind nicht gleich alle von denen in den gleichen Topf zu werfen. Gerade das heutige Interview mit Brown zeigt auf, dass es durchaus auch solche gibt, die ihr Engagement ernst nehmen. Oder wenn ich einen Laich in Kloten sehe, welcher sich perfekt eingelebt hat und sich so gibt, als wäre er schon Jahre im Club.

    Aber ja, auch ich würde mir ein Ende des Lockouts wünschen.

    Bin gespannt, ob man dieses Produkt auch zerstörren kann. Wird es die NHL in der bekannten Form (und dem vielen Geld) weiterhin geben? Können da die nötigen Fernseh- und Sponsorengelder noch aquiriert werden? Wie reagiert das Volk? Kommt es einfach wieder zurück, wenn dann die Lust zum Spielen wieder da ist; oder wendet es sich diesem Sport ab? Wie reagiert das Volk auf die Existenzen, die da wohl zerstörrt werden? Die Besitzer und Spieler können schon ein Jahr auf Lohn verzichten; aber wie ist das für den Hauswart, die Eismeister, die Würstchenverkäufer, die Zulieferer usw. können die ein Jahr ohne Einkünfte überstehen?

    Vielleicht schaufeln sie sich alle ihr eigenes Grab (bis zu einem gewissen Umfang); und Hockey wird in Zukunft plötzlich wieder ein Sport, der in der alten Welt weiterhin attraktiv bezahlt ist, bzw. sich auch dort gesundredimensionieren kann. Dann hätte das Ganze ja doch noch etwas Gutes gehabt ...

    Zitat von virus

    halli hallo

    sueche es ticket für s'hochbrisante schpiil zsc - hcap vo morn. leider isch e ticketübergab fähl gschlage und bis morn schaffemer das nüme. hät irgendöpper e vörigi saisoncharte für mich? gib sie nach em iitritt grad wieder zrugg.

    danke und gruess

    Du arme Schlucker; langst nöd e mal meh für es sälbert zahlts ...
    :floet:

    Zitat von snowcat


    gut gebrüllt löwe, äh drache! :razz:

    ich denke schon, dass er in bern erfolg haben wird. neues, angenehmeres umfeld, für ch verhältnisse geld ohne ende, kein spardruck und sicher wieder top motiviert. in zürich war/ist die situation scheinbar tatsächlich zu verfahren, als dass er hier nochmals zum erfolg hätte zurückkehren können.

    zwei vr, welche doch ordentlich investiert haben, sind weg. kann canepa diesen verlust alleine auffangen? wohl kaum. konsequenterweise müsste jetzt herr canepa auch zurücktreten. die frage ist einfach, wer übernimmt das präsidium? wie schon erwähnt, gregi ist mir sehr suspekt...aber auf diese lösung würde es wohl hinauslaufen.

    Wenn nicht der reiche Götti kommt (und von denen gibt es auf der FCZ Seite nicht sooooo viele), gibt es eigentlich nur noch zwei Wege:

    1. Man beschränkt sich definitiv auf ganz kleine Brötchen und stellte den Spitzensport im Verein in Frage;
    2. Man spricht mit den anderen betreffend Fusion. Schade hier nur, dass man das vor zwei Jahren aus einer Position der Stärke hätte machen können, und ist man nicht wirklich ein sehr starker Partner.

    Oder eben: irgendjemand schmeisst ordentlich Geld rein ...

    Traurig ....

    Danke Fredy Bickel

    Der FCZ hat in den letzten Jahren viel Freude gemacht. Dazu hast du wesentlich beigetragen! Auch dazu, dass ich wieder Saisonkartenbesitzer bin (und bleiben werde).

    Speziell berührt hat mich heute, dich wieder lächeln zu sehen. Weiss nicht, wann ich das zum letzten Mal bemerkt habe. Mage es dir gönnen.

    Hoffe, dass ich bald auch mal wieder lächeln kann, befürchte aber, dass ich noch etwas warten muss.

    Alles Gute in Bern!

    (Und viel Vergnügen mit maximal zweiten Rängen! Sorry, aber das brauchte ich nun doch für mein Gemüht ... )

    ;)

    Zitat von snowcat


    jeder kann sich selber sehr leicht ausrechnen, was am sonntag passieren wird. das xxxl shirt wird brennen, allerdings im sektor d und nicht im familycorner oder auf der ost- bzw. haupttribüne. die insektenkurve wird (verbal) toben. quer durch's stadion rennen dürfte niemand mehr im letzi. nach dem match wird's auch noch ziemlich zoff geben. aber nicht unmittelbar neben dem stadion. ich kann den ganzen - möglichen - ausschreitungen, auch mit kindern, deshalb in und ausserhalb des stadions sehr gut ausweichen. und nun liegts an jeder einzelnen familie, das risiko abzuschätzen.

    ich persönlich halte die wahrscheinlichkeit auf der fahrt zum stadion zu verunfallen für wesentlich grösser, als bei allfälligen ausschreitungen verletzt zu werden.

    Ich habe auch nicht wirklich angst, dass meinen Kindern etwas passieren könnte. Auch ich weiss (oder glaube zu wissen), wie ich dem aus dem Weg gehen kann.

    Aber weisst du was? Meinen Kindern macht diese Atmosphäre voller Hass und Gewalt im Stadion Angst!! Und da habe ich sogar Verständnis dafür.

    Zitat von larlf

    Logisch wird nüt gah und wäg em Liebli-Chlau allei, wür ich ehrlich gseit au niemer sueche/identifizierä. (Das dörf de Fetscherin quasi als "Lehrgäld" verbueche)
    Ich frög mich glich no, ob/wieviel Lüüt dass es git, wo wäg dem Seich jetzt Angst händ mit de Familie/Chind go s'Spiel luege und drum dihei bliebed?

    Glaub nöd vill!
    Mini Chind händ scho Angscht und wänd gäge GC und Basel nümme gah. Isch also gliich, wie blöd, dass da no tüend ....

    Wobii's bi Basel jetzt zweimal am TV gseh händ, dass d'Fäns nümme chömmed. Das händ's no guet gfunde. Wer weiss ...