Beiträge von Mushu

    folgendes ist nur ein beispiel (aus vielen momentan aktuellen). 11 positiv getestete bei ajax und sie spielen trotzdem. in der schweiz hast du einen und der ganze verein ist 10 tage in quarantäne. je nach auffassung/auslegung des kantonsarztes...

    https://www.google.ch/amp/s/www.spie…dacd98e1dc8-amp


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    Der mit einem und dann in Quarantäne zeigtst du mir noch; oder?

    Und komm mir nicht mit dem FCZ'ler! Schlussendlich war er nicht alleine; und zweimal 2.5 Stunden gemeinsam in einem Car, und definitiv ohne Maske/Schutz ist nicht hochprofessionell!!

    Oder verbreitest du doch Fakenews?

    hier eklärt dir der böni warum! bin gefühlt zum ersten mal mit böni einig...

    Am Ball mit Böni: «Kantonsärzte machen den Profisport kaputt»

    https://www.blick.ch/-id16176593.ht…n=blick_app_iOS


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    Komm! Ich weiss, dass du es besser weisst; hat nichts mit den Kantonsärzten zu tun, sondern mit den verdammt vielen positiven Fällen in den hochprofessionellen Teams!!

    Auch in den grossen Ligen wird getestet, wie verrückt; aber sie haben ihre teuren Mitarbeiter professionell isoliert und geschützt, damit der Betrieb aufrecht erhalten wird.

    Aber es soll Leute geben, die aus allen Anti-Problem-Beiträge machen, und auch heute noch keine kritische Lage erkennen.

    Unvorstellbar; gelle? Aber es soll sie tatsächlich geben ...

    Schon noch speziell, wie die Schutzkonzepte in den grossen Ligen funktionieren und nur vereinzelt Mannschaften "ausgallen", während in der Schweiz nur noch vereinzelt Mannschaften einsatzfähig sind ...

    wahrscheinlich schon! da aber bei >98% der infizierten die sache symptomlos oder nur mit leichtem schnupfen verläuft, weiss die person dass nur, wenn man sie auch getestet hat...:blosswech:


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    Egal; ist ja dafür evtl. nicht immun und wird eine weitere Chance erhalten, so richtig geile Symptome zu entwickeln ...

    Es wäre - ist aber wohl nicht - einfach die Zeit, in denen man vermehrt Massnahmen einleiten sollte, mit denen gefährdetere Mitmenschen direkt geschützt werden.

    Mein Sohn wird wohl ab Domnerstag nicht mehr ins Fussballtraining dürfen und keine Spiele mehr haben (draussen) und kann evtl. auch nicht mehr in einer Dreiergruppe ins Fitness. Das ganze Freizeitprogramm gestrichen.

    Stattdessen kann er aber in Gruppen, wohl bis 6 Personen. In eine Beiz gehen Alkohol saufen bis zum Abwinken und am Tisch - ohne Maske - rumgeifern und "angeregt" diskutieren.

    Das kann ich nicht nachvollziehen ...

    Wir haben schon einige Spiele/Punkte verloren. Es war nicht nur die Tagesform sondern die Mannschaft muss sich verbessern. Es dauert noch eine Ewigkeit bis zu den Playoffs also hat man Geduld. Um heute zu gewinnen, muss der Goalie besser sein und die Verteidigung muss ihn viel besser abschirmen. Ich hoffe, dass Waeber noch einmal das Vertrauen bekommt für diese Revanche. Wenn er noch einmal schlecht hält, kann man ihm eine Pause geben. Und mehr Entschlossenheit vor dem Tor/weniger rundherum spielen. Sind viele Punkte, die besser werden müssen in nur 24h.

    Wer soll sein Ersatz sein? Der 18jährige von gestern?

    Stand heute:

    Unbedingt verlängern: Roe, Trutmann

    Nice to have, ohne Wettbieten: Prassl, Simic

    Fast nie gesehen: Diem, Schäppi

    Natürlich spielt noch eine Rolle was auf dem Markt (oder bei GCK) zu kriegen ist, Diem und Schäppi als Schweizer Center sind wahrscheinlich nicht leicht zu ersetzen. Ausserdem kann ich als Laie schlecht beurteilen ob diese beiden wichtig sind fürs Mannschaftsgefüge oder trotz unspektakulärem Spiel wertvoll auf dem Feld. Ich habe da vollstes Vertrauen in Coach und Sportchef.

    Vor allem;
    Es braucht nicht nur Häuptlinge, sondern auch verlässliche Indianer, welche ihre Rolle klaglos akzeptieren und gut ausfüllen ...

    "Gleichgewicht/Ausgewogenheit" ...

    AboAnalyse zur Trainerentlassung

    Magnin stürzt über Canepas Emotionen

    Letzte Woche wollte FCZ-Präsident Ancillo Canepa noch nichts von einer Diskussion über Ludovic Magnin wissen. Nun hat aber auch er genug und setzt den Trainer ab.
    Thomas Schifferle
    Vor 9 Stunden

    «Ich bin voller Elan, um den Kritikern zu zeigen, dass sie völlig falsch liegen.» Zweieinhalb Wochen ist es her, dass Ludovic Magnin das sagte. Jetzt hat er schon keine Zeit mehr, um Wort zu halten. Er ist beim FC Zürich als Trainer ab sofort freigestellt.

    Überraschen kann das keinen. Überraschen kann höchstens, dass der FCZ so lange gebraucht hat, um diesen Entscheid zu treffen. Magnins Bilanz sagt alles: Der Club ist mit ihm kein wenig weitergekommen. 38 Siege in 108 Spielen sind kümmerlich.

    Die Trennung verläuft kurz und schmerzlos. Dreizehn Zeilen lang ist das Communiqué, das der FCZ am Montagnachmittag auf seine Homepage stellt. Darin findet sich kein Wort der Erklärung, wieso es zur Trennung gekommen ist. Man könne sich ja vorstellen, was der Grund dafür sei, richtet der Clubsprecher aus. Und nein, der Präsident stehe an diesem Tag für Auskünfte nicht zur Verfügung.

    Erstaunlich bei dieser kümmerlichen Art der Kommunikation ist nur, dass der FCZ Massimo Rizzo als interimistischen Nachfolger bekannt gibt. Der bisherige U-18-Trainer half vor fünf Jahren schon einmal für sechs Spiele aus, davon vier in der Meisterschaft. Eines gewann er, drei verlor er. Damit passt er von der Ausbeute her zu Magnin: Dieser hat in diesem Jahr von 21 Spielen nur 3 gewonnen, aber 13 verloren.

    Magnin war der siebte Cheftrainer, den Canepa in seiner Amtszeit selbst einsetzte. Bernard Challandes war der erste, er schenkte dem Präsidenten 2009 die Meisterschaft und die Teilnahme an der Champions League. Urs Fischer verpasste den Titel nur knapp, Rolf Fringer wurde zum Missverständnis, Urs Meier holte immerhin einen Cuptitel, Sami Hyypiä dagegen war eine kolossale Fehlbesetzung. Uli Forte konnte den Abstieg nicht mehr verhindern, wurde aber Cupsieger und stieg danach souverän auf. Und als Forte nach 21 Monaten ausgedient hatte, wurde Magnin aus der U-21 nach oben befördert.

    Der damalige Sportchef Thomas Bickel hatte für die Absetzung Fortes plädiert, weil er unter ihm keine Entwicklung der Mannschaft mehr gesehen hatte. Bickel war es auch, der Magnin vorschlug, weil er von seiner Arbeit im Nachwuchs überzeugt war. Canepa sagte am Tag der Vorstellung Magnins: «Es ist ein Glück für den FC Zürich, dass wir in Ludovic Magnin einen ausgewiesenen Fachmann, einen Trainer mit sehr grossem Potenzial bei uns haben.» Dem neuen Liebling gab er gleich einen Vertrag bis 2020.

    Drei Monate war Magnin der Chef, als er gegen YB den Cupfinal gewann. Das war am 27. Mai 2018. Von diesem Sieg hat er bis heute gezehrt. Canepa hatte diesen Erfolg zuletzt am Tag vor dem Start in die laufende Saison wieder hervorgekramt, um zu erklären, wieso er von Magnin als Trainer überzeugt ist. Und er redete auch vom Erreichen des Sechzehntelfinals in der Europa League im Herbst 2018. Und von den sechs Siegen in sieben Runden im vergangenen Herbst. Und von der Wichtigkeit der Ausbildungsarbeit, die unter Magnin betrieben werde …

    Magnin war bei diesem Pressetermin dabei und raunzte in die Runde, Journalisten sehe er selten auf der Allmend: «Ihr schreibt über mich, ohne beim Training zu sein.» In seinem Fall reichte es, sich die Spiele und Resultate anzuschauen, um zu wissen, dass der FCZ mit ihm keine Spur weiterkommt, sondern alles immer nur ein Warten auf die nächste Krise ist. Das 0:4 am Samstag in Lausanne lieferte dafür die letzte Bestätigung, die selbst Canepa als feuriger Fürsprecher des Trainers nicht mehr ignorieren konnte.

    Hätte Canepa auf seinen alten Sportchef gehört, den nun zum Scout heruntergestuften Thomas Bickel, wäre Magnin nie so lange Trainer geblieben. Bickel sah die Arbeit Magnins zunehmend kritisch, er liess sich auch nicht von der Serie mit sechs Siegen vor einem Jahr blenden. Das tat er, weil er keine spielerische Entwicklung der Mannschaft sah, jedenfalls keine positive. Deshalb riet er intern davon ab, Magnin über den Sommer 2020 hinaus an den FCZ zu binden.

    Und was machte Canepa? Er machte genau das. Er handelte ohne jegliche zeitliche Not und gab Magnin einen Vertrag bis 2022. Er war der Einzige, der von diesem Entscheid überzeugt war. Selbst seine Frau Heliane war dagegen. Aber so ist das bei diesem Verein und bei diesem Präsidenten: Er ist unkontrollierbar in seinen Emotionen. Und die Emotionen beeinflussen seine Entscheide. Alles ist geprägt von seinem Ego. Canepa nimmt gern für sich in Anspruch, alles am besten zu wissen.

    2010 kam Magnin als Spieler zum FCZ. Er war der linke Verteidiger, der auch ein Leader sein sollte. Eigentlich wollte ihn Canepa nicht, aber Magnin wusste, was er ihm sagen musste. Irgendwann bot Canepa ihm das Du an und dann einen Lohn weit über einer halben Million Franken. Drei Tage später schreckte er auf und fragte: «Was haben wir da bloss für einen Seich gemacht?» An der Frage stimmte nur eines nicht: das Wir. Canepa hat schon immer gern allein entschieden.

    Am liebsten sind ihm die Mitarbeiter, die nicht widersprechen. Bickel ist darum nicht mehr Sportchef. Dafür ist das seit ein paar Wochen Marinko Jurendic, der offenbar akzeptiert, dass er nichts zu sagen hat. Jedenfalls, so hört man, zog es Magnin vor, lieber direkt mit dem Präsidenten zu kommunizieren und nicht mit dem neuen Sportchef.

    Canepa war es, der Magnin intern durch alle Böden verteidigte. Noch letzte Woche war er intern nicht bereit, auch nur ein Wort über den Trainer zu verlieren. Dabei konnte er sich auf seine Frau verlassen, die sich auf einmal ebenfalls für Magnin aussprach.

    Nun aber hat er nach dem Debakel von Lausanne radikal umgedacht. Das war auch eine der schlimmsten Blossstellungen, die der FCZ unter Magnin erlebt hat. Wie es Jurendic am Tag danach beim Bezahlsender Blue TV schaffte, in diesem Spiel noch gute Momente gesehen zu haben, war schon tollkühn.

    Neu ist es beim FCZ nicht, dass ein Trainer nach drei Runden fortgeschickt wird. Das war schon bei Urs Meier 2015 so. Besser macht es das aber jetzt nicht, im Gegenteil. Es bringt nur zum Ausdruck, wie sehr das strategische und weitsichtige Denken fehlt. Canepa muss nun selbst für den kostspieligen Fehler geradestehen, Magnin so lange unter Vertrag genommen zu haben. 90 Prozent des Vereins gehören ihm und seiner Frau.

    Schneider? Weiler? Petrosyan? Nur Canepa weiss, was Canepa will. Darum ist alles nur Spekulation.
    Die Mannschaft dürfte aufatmen, Magnin los zu sein. Sie war gegen ihn, weil er sie nur noch mit Kritik eindeckte. So wären allenfalls auch Nichtleistungen wie in Lausanne zu erklären, als gerade Spieler wie Schönbächler, Kryeziu oder Kololli mit ihrer negativen Körpersprache verstörten und mit ihrer fehlenden Bereitschaft, sich in einem Zweikampf zu engagieren. Ehrenvoller wird ihr Verhalten dadurch nicht.

    Zehn Jahre war Magnin nun bei den Zürchern. Zum Abschied schreibt der FCZ in seinem Communiqué: «Wir wünschen Ludovic Magnin auf seinem weiteren persönlichen und beruflichen Weg alles Gute.» So viel Wärme soll dann doch noch sein. Die Frage ist nun, wie es weitergeht beim FC Canepa. Die erste Spekulation ist an diesem Montag gleich: Marc Schneider, weil er beim FC Thun zurückgetreten ist. Schneider, ein ehemals verdienter Spieler des FCZ, lässt ausrichten, er schliesse nichts aus. Der zweite Reflex: René Weiler. Doch das Ego von Weiler ist nur schwer kompatibel mit jenem von Canepa. Artur Petrosyan, der Coach der U-21? Er würde zum Profil passen, dass der FCZ weniger Spitzenclub als vielmehr nur noch Ausbildungsverein ist.

    Und sonst? Nur Canepa sitzt im Kopf von Canepa. Nur er weiss, was er will.

    nehme mal an, dass die situation folgende ist: wenn nachgewiesen werden kann, dass schneider den vertrag nur auflöste, um beim fcz anzuheuern, sprich man hat schon in den letzten tagen verhandelt, dann dürfte es juristenfutter werden oder man einigt sich aussergerichtlich.

    sollte das aber tatsächlich zufällig parallel gelaufen sein, oder nicht nachweisbar, dann ist schneider ab morgen ein freier mann. er bezieht ja auch keinen lohn mehr von thun.


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    Stand ja in der Mitteilung. Er und der Sportchef sind zusammengesessen. Er hat um Auflösung gebeten. Der SC hat den zugestimmt. Er hat sich bedankt. Die waren lange zusammen, haben keinen Ärger miteinander, derzeit keinen Erfolg, sind im B, haben kein Geld.

    Selbst wenn eine Offerte FCZ vorgelegen hätte, wären die mit Sicherheit transparent miteinander umgegangen.

    Da wird es kein Ärger und kein Groll geben. Und auch keinen Präsidenten, der sich einmischt. OK der SC wird ja bald Präsi; oder ist ers schon?

    a) Der sollte ein Vorbild für LM sein!!!
    b) Wir haben kein unterdurchschnittliches Kader!!!
    c) Sehe MS aber nicht als Lösung für den FCZ

    AboAnalyse zum FCZ-Saisonstart

    Mit Magnin kommt der FCZ nicht weiter

    Das 0:4 in Lausanne ist eine Bankrotterklärung und führt zur Erkenntnis: Solange die Spieler
    keine Ehre haben und Ludovic Magnin Trainer ist, wird der FCZ dauerhaft anfällig für Krisen sein.
    Thomas Schifferle

    Den besten Auftritt haben die Zürcher, als der schwere Schaden angerichtet ist. Yanick Brecher und Ludovic Magnin versuchen wenigstens nicht einmal im Ansatz noch etwas aufzuhellen, was tiefschwarz ist. Der Captain und sein Chef stehen hin und sagen, wie es ist. Es liegt das kollektive Versagen vor.

    Dieser FC Zürich gibt in Lausanne ein erschreckendes Bild ab. 0:4 verliert er, wobei es nicht einfach ein Verlieren ist, es ist ein Untergang, eine Demütigung. Es ist eine derartige Nichtleistung, die alles ad absurdum führt, was die Zürcher in den Tagen dieser jungen Saison schon alles erzählt haben.

    Magnin: Wir wissen, dass wir gut arbeiten. Die Spieler sind daran, eine Mannschaft zu werden. Oder Ancillo Canepa, der Präsident: Natürlich sind wir ein Spitzenclub. Auf den Punkt gebracht ist das, was sie bis zu diesem Samstag sagen, ein einziges Blabla.

    Die Zerbrechlichkeit des FCZ lässt Canepas Gerede vom Spitzenclub noch absurder erscheinen, als es ohnehin ist.
    Natürlich ist das jetzt nur ein Spiel, das verloren ging, und die Saison ist jung, auch das stimmt. Aber darum geht es nicht bei diesem FCZ, der immer mehr sein will, als er ist. Das Problem hält schon lange an und geht viel tiefer. Im Kern heisst die Erkenntnis: Mit Magnin kommt die Mannschaft nicht weiter.

    Canepa zeigt eine Nibelungentreue zu seinem Trainer, die ihn gleich über jede Krise hinwegsehen lässt. Und die ihn gar dazu brachte, dessen Vertrag im letzten Januar gegen alle Widerstände innerhalb des Vereins zu verlängern – um zwei Jahre gleich, als käme ein anderer Club irgendwie auf die Idee, Magnin abzuwerben.

    Krisen hat es schon genug gegeben, seit Magnin im Februar 2018 für Uli Forte auf den Thron gehoben wurde. Dass dieses 0:4 vom Samstag reicht, um den Club schon wieder zu erschüttern, sagt alles über seine Standfestigkeit. Sagt alles, wie sehr ihm das Fundament fehlt. Die Zerbrechlichkeit dieses FCZ lässt Canepas Gerede vom Spitzenclub noch absurder erscheinen, als es das ohnehin ist.

    Canepa bewegt sich im dauernden Kampf mit sich selbst. Den Trainer kann er nicht entlassen, weil er sonst zugeben müsste, dass er sich in ihm geirrt hat. Der Mannschaft kann er die Qualität nicht absprechen, weil er sonst überführt wäre, dass seine Transferpolitik falsch ist. Er mag sich jetzt trösten, dass er nach Kevin Rüegg (Hellas Verona) mit Simon Sohm (zu Parma) einen weiteren jungen Spieler für gutes Geld verkaufen konnte.

    Die Ausbildung hat er sich auf die Fahne geschrieben. Und Magnin ist sein Trainer, der sie vorantreiben soll. Das ist alles nett. Doch was bringt sie, wenn der Club in seiner sportlichen Existenz gefährdet ist und sich derart blossstellen lässt wie vor drei Wochen im Cup beim kleinen Chiasso oder nun in Lausanne?

    «So wie der FCZ heute gespielt hat», sagte Magnin am Samstagabend, «hat das nichts mit Super League zu tun.» Und wenn Goalie Yanick Brecher fordert, dass sich alle hinterfragen müssten, hört sich auch das nach einer einzigen Bankrotterklärung an.

    In Lausanne sind die jungen Aussenverteidiger Wallner und Schättin heillos überfordert. Vor allem aber versagen die Spieler, die das Team tragen müssten: Lasse Sobiech, Hekuran Kryeziu, Antonio Marchesano, Marco Schönbächler, Benjamin Kololli, Blaz Kramer… Note 1 für jeden wegen der Körpersprache und der offensichtlichen Unlust, in Zweikämpfe zu gehen. Jeder tut so, als ginge ihn alles gar nichts an. Schönbächler und Marchesano verschulden dazu mit ihrer fehlenden Bereitschaft, sich körperlich zu engagieren, die Gegentore zwei bis vier. Als Einziger genügt Brecher.

    Zwei Wochen hat der FCZ nun Zeit, in sich zu gehen, weil bis zum Spiel gegen Basel die Meisterschaft ruht. Er muss das zum x-ten Mal in der Zeit unter Magnin tun. Und weil das so ist, fällt auch die Prognose leicht: Die nächste Krise folgt beim FCZ bestimmt, solange Magnin im Amt ist. Das ist nicht allein seine Schuld, das liegt auch am Charakter der Spieler. Aber die Zahlen sprechen einfach gegen ihn: 38 Siege in total 108 Spielen, nur drei im Jahr 2020.