Beiträge von Larry

    Nach Niederlagen gegen Schweden (2:3) und USA (1:7) nun auch eine Niederlage gegen Deutschland (2:3).

    Bleibt noch das Spiel gegen Österreich das darüber entscheidet wer letzter wird und wer es in die Viertelfinals schafft. Dort wären sie gegen Kanada chancenlos.

    Absteigen können sie ja dieses Jahr nicht.

    Spiele und Tore:

    IIHF - Schedule and Results 2022 IIHF WORLD JUNIOR CHAMPIONSHIP
    IIHF - Schedule and Results 2022 IIHF WORLD JUNIOR CHAMPIONSHIP
    www.iihf.com

    Der FCZ ist sowas von angezählt, hier einen Pflichtsieg zu verlangen ist naja sagen wir mal, zu viel des guten.

    Mir schon klar aber falls sie wieder verlieren gegen den sieglosen Aufsteiger ist dies Totalversagen. Etwas Druck muss sein!

    BASIEREND AUF WAHREN BEGEBENHEITEN

    Berliner, die Urs Fischer lieben

    Der Schweizer Fussballtrainer hat aus dem 1. FC Union Berlin ein Spitzenteam geformt. In der Köpenicker Heimat des Kultvereins entdecken gestandene Anhänger tiefste Gefühle.

    Tom Kummer (Weltwoche)

    Berlin

    Von was reden wir eigentlich, wenn wir von Liebe reden?» Herausfordernd schaut Hans-Günther in die Runde. Er betreibt eine Autowerkstatt in Köpenick, einem Viertel in Berlins Südosten. Einen kurzen Fussmarsch entfernt steht das Stadion Alte Försterei, die Heimat des Fussballvereins 1. FC Union Berlin. Trainer Urs Fischer aus Zürich hat Hans-Günther kürzlich seinen Wagen zur Inspektion anvertraut. Seither nimmt sich dieser immer öfter das Recht dazu, das Wort zu ergreifen. «Ich frage euch: Was unterscheidet eigentlich Menschenliebe von Trainerliebe? Ihr dürft es ruhig weitererzählen: Ich liebe diesen Schweizer.»

    Hans-Günther, seine Frau Helga, sein Kumpel Schmidti und dessen Frau Conny sitzen an einem heissen Sommerabend am Küchentisch in Köpenick, trinken Bier mit Korn und überlegen, was es auf sich hat mit dieser Liebe zum Fussballverein 1. FC Union Berlin, zur Alten Försterei und besonders zu Urs Fischer, dem Schweizer, der ihr Leben verändert hat.

    Mörderischer Druck

    Union Berlin, das Provinzteam aus der deutschen Hauptstadt, gehört neuerdings zu den Grossen im europäischen Fussball. Das ist Urs Fischers Verdienst. Aber kann Union die hohen Erwartungen erfüllen? Oder herrscht auch hier bald der mörderische Druck, an dem schon so viele Teams zerbrochen sind? Ist ja bekannt, was daraus wird: zu viel Liebe, zu hohe Erwartungen, zu grosses Chaos. Wie früher bei Schalke 04. Oder jetzt beim HSV.

    Conny hält Schmidtis Hand und streichelt ihn. «Ihr wisst, was beim HSV passiert ist, oder? Wahnsinn! Da schiesst sich ein Fan selbst in den Mund, vor Liebe und Enttäuschung.»

    Schmidti befreit seinen Arm aus Connys Hand. «Der Bursche war doch übergeschnappt. Der wäre imstande gewesen, eine Bombe in der HSV-Kabine hochgeh’n zu lassen oder sonst was. Nur weil die den Aufstieg verpasst haben.»

    «Klingt wie ein Albtraum», sagt Conny. «Aber das kann bei uns nicht passieren. Wir haben den Urs Fischer.»

    Auf dem Tisch stehen vier Flaschen Berliner Kindl und ein Kornschnaps der Marke Berliner Brandstifter. Hinter dem geöffneten Fenster beginnt der Wald, dahinter erhebt sich die Alte Försterei. Nachts, wenn gespielt wird, leuchtet das Stadion wie ein Ufo, wirft Licht gegen die Wolken und zurück auf Köpenick.

    Hans-Günther hebt das Glas. «Wisst ihr, echte Liebe ist immer geistige Liebe! Aber das mit dem Urs Fischer ist etwas anderes, kommt von tiefer unten. Das habe ich so noch nie erlebt.»

    «Klar ist das was Besonderes», sagt Schmidti. «Aber was, wenn es auch mit dem Fischer zu Niederlagen und Enttäuschungen kommt? Wie lange hält dann die Liebe, Hans-Günther? Ist doch so in der Liebe, da kommt immer irgendwann die grosse Enttäuschung.»

    Auch Helga ist skeptisch. «Wer von uns weiss denn schon wirklich was von der Liebe? Mir kommt es schon länger so vor, als wären wir alle bloss Anfänger auf diesem Gebiet. Und ich geh jetzt auf die Fünfzig zu.»

    Unbeeindruckt hebt Hans-Günther wieder sein Glas. «Auf die Liebe, auf Urs Fischer.» Zögerlich tun es ihm die andern nach.

    Im Garten hinter dem Haus bellt ein Hund. Hans-Günther geht hinunter und nimmt Bessie an die Leine. Er führt sie auf die Hämmerlingstrasse, dann bei der Union-Fankneipe «Abseitsfalle» rechts rein, auf einen Waldweg direkt an der Wuhlheide, flankiert von Scheinwerferlampen wie im Todesstreifen zu DDR-Zeiten. Die Lampen sollen an Spieltagen für Sicherheit sorgen, wenn sich Tausende Fans über diesen naturbelassenen Waldweg von der S-Bahn-Station Köpenick der Alten Försterei nähern.

    Bald taucht das Stadion vor uns auf. Zäune, Gitterstäbe, Stacheldraht, Fan-Graffiti an alten Mauern. «Weisst du, die grössten Unterschiede zu anderen Vereinen merkt man erst im Stadion drin», sagt Hans-Günther. «Hier gibt’s keine Show vor dem Spiel. Wir sind keine Show-Leute, wir sind eiserne Schlosserjungs.»

    22 000 Zuschauer fasst die Alte Försterei offiziell. Manchmal sind es sehr viele mehr. Fans steigen hier auch mal über den Zaun, was keinen kümmert. Bald soll die Kapazität des Stadions erweitert werden, auf 37 000 Plätze, davon 29 000 altmodische Stehplätze.

    Plage aus England

    Hans-Günther legt seinen Arm um meine Schultern. «Weisst du, der Aufstieg dreissig Jahre nach dem Mauerfall war für uns eine Wiedervereinigung im Kleinen. Wir stehen für den Osten, das Widerspenstige. Wir mussten schon in der DDR immer gegen Widerstände von oben ankämpfen. Nun gehören wir zur Elite des deutschen Fussballs. Aber den Spielstand lassen wir uns immer noch über Steckschilder anzeigen.»

    Bessie kläfft sich das Maul heiser. Vor uns stehen englische Touristen. «Während der Saison kommen sie zu Tausenden, ist echt eine Plage geworden», sagt Hans-Günther. «Sie kommen wegen der billigen Stehplätze und weil es hier im Stadion noch richtig abgeht. Sie können hier ihre Körper testen. Wie viel kann man auf der Stehplatztribüne einstecken? Kotzt man sich vor Angst auf die Hose, oder hüpft man mit wackelnden Knien einfach immer weiter?» Er spuckt auf die Erde.

    «Kommen die Engländer wirklich, weil sie vom durchkommerzialisierten Fussballzirkus auf der Insel die Nase voll haben?», frage ich.

    «Ja, klar!», sagt Hans-Günther.

    «Kommen die nicht vor allem, weil sie in deutschen Stadien so viel Bier trinken dürfen, wie sie wollen?», hake ich nach.

    «Glaube ich nicht, nein. Das ist Fussball-Liebe, echte Liebe», sagt Hans Günter. Er hat sein Lieblingswort wieder entdeckt.

    Unvermittelt wendet er sich zu einem Baum, pinkelt, dreht dazu den Kopf in meine Richtung und redet weiter. «Hier werden Sachen halt anders gemacht. Die Alte Försterei ist das Stadion der Unioner. Es gibt keine privaten Grossaktionäre, keine Abhängigkeit von privaten Unternehmen. Die Verantwortung für das Stadion tragen die Menschen, die hier eine Heimat gefunden haben und denen es am Herzen liegt.» Bessie kläfft den Engländern nach. Langsam gehen wir zurück zur Autowerkstatt.

    «Wir stehen für das Widerspenstige. Wir mussten schon in der DDR gegen Widerstände ankämpfen.»

    «Hans-Günther, ich muss es dir jetzt doch sagen, obwohl ich zuerst nicht wollte: Eure Loblieder auf die ‹eisernen Schlosserjungs›, auf eure ‹Trainerliebe›, auf Urs Fischer – diese ganze Union-Romantik wirkt auf mich ein bisschen, wie soll ich sagen, überstrapaziert, wenn du weisst, was ich meine . . .»

    Hans-Günther schaut mich verdutzt an. Dann wendet er den Blick auf Bessie. Die schnuppert den Waldboden ab, wo an Spieltagen Tausende Fans in die Wuhlheide pissen.

    Ich versuche mich zu erklären. «Also, ich verstehe es schon irgendwie. Man will seine Wurzeln nicht verlieren, das Image des unbequemen Underdogs bewahren. Aber was passiert, wenn hier alles zur profitorientierten Folklore verkommt. Wie bei Schalke 04?»

    Hans-Günther packt meinen rechten Arm, hält mich fest und schaut mir in die Augen. «Kein Scheiss jetzt, ja?! Wir sind ein Bundesligaverein! Ein europäischer Spitzenverein! Aber mit Union-Atmosphäre! Daran wird sich nichts ändern!»

    «Und wenn ihr euch was vorlügt?»

    «Verrückt geworden?! Anderswo sind die Anhänger nur Kunden, wir verstehen uns als Familie. Man hilft sich, wenn’s einem dreckig geht!»

    Über die Autowerkstatt kehren wir zurück in die Küche. Conny raucht am Fenster eine Zigarette. Schmidti studiert die Sport-Bild. Helga bestreicht Brötchen mit «Hackepeter».

    Arbeiter, Punks, Künstler

    Mein scheuer Einwand lässt Hans-Günther keine Ruhe. «Weisst du, als unser Verein 2004 zu finanzschwach war, um eine Lizenz für die Regionalliga zu bekommen, da spendeten die Fans Blut. Herzblut. Darum geht’s! Wenn ein Union-Mitglied stirbt, wird das beim nächsten Spiel durchgesagt – dafür bleibt die Halbzeitpause frei von Werbung. Auf Dauerbespassung und Stimmungsmusik verzichten wir. Stattdessen haben wir uns Regeln gegeben. Die eigene Mannschaft wird nie ausgepfiffen. Und keiner verlässt vor dem Schlusspfiff das Stadion.»

    «Und ihr glaubt wirklich, das könnt ihr durchhalten?»

    «Weisst du», sagt Hans-Günther, «wir waren immer schon anders, schon zu DDR-Zeiten. Das Stadion war gefüllt mit Arbeitern, dazwischen Hippies, Punks, Künstler, Oppositionelle. Man sagte: ‹Nicht jeder Staatsfeind ist ein Unioner, aber jeder Unioner ist ein Staatsfeind.›»

    Schmidti ruft dazwischen: «Bei Freistössen schrie mein Vater: ‹Die Mauer muss weg!›»

    «Natürlich gefiel das der Stasi nicht», fährt Hans-Günther fort. «Aber ein ganzes Stadion konnten sie ja nicht verhaften. Weisst du, wir Unioner gehen mit unseren Schwächen ironisch um. Wir haben, wie sagt man . . . wir haben einfach . . .»

    «. . .Kultur. Wir haben Kultur», sagt Helga mit spöttischem Unterton.

    «Ja, Kultur! Genau! Wir haben Kultur!»

    Helga lacht laut heraus. «Was weisst denn du von Kultur?»

    «Leck mich am Arsch, Helga! Natürlich haben wir Kultur», sagt Hans-Günther. «Sonst wäre der Urs Fischer nicht nach Berlin gekommen, sondern in seinem feinen Zürich oder Basel geblieben. Was will der bei uns in Berlin, wenn es ihm nicht auch um Kultur geht?! Schliesslich gibt es hier vier Opernhäuser. Ehrlich jetzt, ich will nicht, dass man mich in der Schweiz falsch versteht: Es geht um eine Fussballkultur, die Menschen verbindet, so unterschiedlich sie auch sein mögen. Fans erzeugen einen Zusammenhalt, der nicht nur symbolisch ist . . .»

    «Symbolisch? Was soll das jetzt wieder heissen, Hans-Günther?», fragt Schmidti.

    «Die Stadionerfahrung, Schmidti! Kapierst du’s echt nicht? Es ist die rauschhafte Erfahrung beim gemeinsamen Zuschauen. Und dabei die Grenzen des eigenen Körpers zu überschreiten. Es ist wie bei der Liebe. Genau wie bei der Liebe!»

    Helga krümmt sich vor Lachen. «Was redest du da?! Wann hast denn du bei der Liebe zuletzt die Grenzen deines Körpers überschritten?»

    «Mach mich nicht an!», sagt Hans-Günther. «Ich wollte nur einen Vergleich ziehen. Mir geht es darum, unserem Schweizer Gast zu erklären, wie sehr wir es schätzen, dass uns sein Land den Urs Fischer ausgeliehen hat.»

    «Ausgeliehen? Der gehört jetzt uns», sagt Helga. «Wem sonst? Den lassen wir nie mehr ziehen. Manchmal bist du wirklich nicht zu retten. Aber ich liebe dich trotzdem, Schätzchen. Du bist mein Urs.»

    Schmidti dreht sich zu Conny um. «Von was reden die eigentlich, wenn sie von Liebe reden?»

    Sie nimmt seine Hände, stützt ihre Stirn an die seine und schliesst ihre Augen. «Vielleicht können wir es ja auch hören, was Helga und Hans-Günther gerade hören», sagt Conny sanft.

    «Was denn?», fragt Schmidti.

    «Wie so ein Schweizer Herz schlägt. Ticktack, ticktack. Hörst du es? Unser Herz, mein Schatz!»

    Wenn es noch eines Hinweises dafür gebraucht hätte, wo der FCZ seine Prioritäten derzeit setzt, dann gibt es Foda im Rückspiel gegen Linfield mit der Startaufstellung. Es sind die gemäss Formstand und Erfahrungsschatz momentan elf besten Spieler, die er aufs Feld stellt. Und er tut das im 3-5-2, das den meisten von ihnen noch aus der letzten Saison bekannt vorkommen sollte. (TA)

    Vielleicht rafft es FF ja noch. Winti ist für mich ein Pflichtsieg und dann schauen was gegen die Schotten rausschaut.

    Es werden im September Leute aus den NHL Trainingscamps fliegen die dann doch keinen Vertrag kriegen. Ob darunter allerdings unser gesuchter Sniper ist darf in Frage gestellt werden.

    Wilfried Gnonto und Becir Omeragic

    Der Millionenpoker um die FCZ-Talente

    Gegen Linfield spielt der FCZ um europäische Millionen. Mindestens so wichtig ist aber, was mit Wilfried Gnonto und Becir Omeragic passiert. Der Club droht beide Talente ablösefrei zu verlieren.

    Florian Raz
    Florian Raz (TA)
    Publiziert heute um 06:12 Uhr

    Nicht weniger als 30 Clubs sollen gerüchteweise an ihm interessiert sein: Wilfried Gnonto, 18-jähriger Stürmer des FC Zürich.


    Nicht weniger als 30 Clubs sollen gerüchteweise an ihm interessiert sein: Wilfried Gnonto, 18-jähriger Stürmer des FC Zürich. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

    Auf den ersten Blick sieht es aus wie der Jackpot. Auf den zweiten? Entpuppt sich das Geschenk des Himmels zumindest als Mitgrund für die Startschwierigkeiten des FC Zürich in der neuen Saison.

    Wilfried Gnonto hat beim FCZ eine Saison als Edeljoker hinter sich, als er im Juni unverhofft in Italiens Nationalteam spielen darf. Der Europameister hat soeben die Weltmeisterschaft in Katar verpasst. Die alten Heroen liegen am Boden, das Land dürstet nach neuen Helden. Gnonto stürmt unbekümmert auf den Sockel.


    Kann einem Schweizer Fussballclub etwas Besseres passieren? Gnonto ist erst 18 Jahre jung, Angreifer und Nationalspieler einer trotz der verpassten WM grossen Fussballnation. Alles Faktoren, die seinen Marktwert in ungeahnte Höhe treiben können.

    Wäre da bloss nicht dieses eine Problem: Gnontos Vertrag läuft in einem Jahr aus. Nicht nur kann er den FCZ dann ohne Ablöse verlassen. Er darf auch bereits ab Januar offiziell mit neuen Arbeitgebern verhandeln.

    Das drückt nicht nur auf den Preis, den ausländische Clubs momentan zu zahlen bereit sind. Es nimmt Gnonto und seinen Beratern auch die Motivation, mit dem FCZ zu verlängern. Weil das Wort «ablösefrei» in die Irre leitet. Geld fliesst für einen begehrten Spieler trotzdem. Bloss nicht an den abgebenden Verein. Sondern an den Spieler und seine Begleiter.


    Die Wette auf eine vielleicht goldene Zukunft


    Der FCZ erlebt gerade die Zwickmühle, in der die meisten Schweizer Clubs stecken. Mit Spielern unter 18 dürfen Verträge von höchstens drei Jahren Dauer gemacht werden. Setzt sich dann ein junger Profi durch, ist es oft schon zu spät, um den Vertrag zu verlängern.

    Einerseits gibt es Berater, die bereits zwei Jahre vor Vertragsende auf einen ablösefreien Transfer spekulieren. Andererseits muss sich der Club eine Vertragsverlängerung mit einem deutlich aufgebesserten Lohn erkaufen. Und geht das Risiko ein, dass der Spieler stagniert. Es ist eine Wette auf eine nur vielleicht goldene Zukunft, die sich in der Schweiz ausser den Young Boys und mit Abstrichen Basel kein Club leisten will und kann.

    Trotzdem bleibt die Frage, ob der FCZ nicht schlicht den richtigen Zeitpunkt verpasst, seine Talente längerfristig an sich zu binden. Gnonto ist nicht der Einzige aus dieser Kategorie, dessen Vertrag am 30. Juni 2023 endet: Becir Omeragic ist auch erst 20 Jahre alt und hat sich beim FCZ zu Einsätzen im Schweizer A-Nationalteam gespielt.

    Ausserdem musste der Club immer wieder eigene Talente ziehen lassen. Auch für Almen Abdi, Cédric Brunner oder Oliver Buff hat er bloss die von der Fifa festgeschriebene Ausbildungsentschädigung erhalten.

    FCZ-Sportchef Marinko Jurendic hält mit Blick auf Gnonto und Omeragic entgegen: «Wenn junge Spieler einen nächsten Schritt in der Karriere machen wollen, wäre die sportliche Situation auch mit längerfristigen Verträgen ziemlich ähnlich.»



    Der Appell an ein Mass an Ehrbarkeit


    Jurendic sagt auch: «Als FCZ wollen wir bei der Gestaltung einer Spielerkarriere eine vertrauensvolle Zusammenarbeit pflegen. Dazu gehören viele Beteiligte, die im Idealfall von Beginn bis zum Schluss eine gemeinsame Idee verfolgen.» Und meint damit, dass der Spieler, seine Familie und die Berater auch anerkennen sollten, welches Sprungbrett in höhere Sphären der Club geboten hat.

    Die aktuelle Situation wird für den FCZ durch diesen Appell an ein gewisses Mass an Ehrbarkeit allerdings nicht gemütlicher. Derzeit gilt: Entweder finden die Zürcher für Omeragic und Gnonto noch in diesem Sommer seriöse Abnehmer. Und generieren so dringend benötigte Einnahmen. Oder sie riskieren, dass die beiden in einem Jahr weg sind – ohne Entschädigung.

    Die dritte Variante, eine Vertragsverlängerung zum jetzigen Zeitpunkt, wäre eine Überraschung. Und vom FCZ zumindest im Fall von Omeragic auch gar nicht unbedingt angestrebt. «Becir ist seit vier Jahren beim FCZ und mit seinen fast 90 Spielen für das Profiteam reif für eine grössere Liga», sagt Sportchef Marinko Jurendic. Sucht nach einer Verletzung noch seine Form: Becir Omeragic, hier im Zweikampf mit dem St. Galler Emmanuel Latte Lath.


    Sucht nach einer Verletzung noch seine Form: Becir Omeragic, hier im Zweikampf mit dem St. Galler Emmanuel Latte Lath. Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)

    Bloss hat sich Omeragic Ende letzter Saison verletzt. Trainer Franco Foda hat schon davon geredet, der Verteidiger müsse eigentlich erst in der U-21 fit werden. Bloss kann er sich dort kaum für einen Transfer in eine grosse Liga empfehlen.

    Derzeit jedenfalls wird Omeragic in der ersten Mannschaft eingesetzt. Und hilft dem wankenden Meister dort derzeit ebenso wenig wie Gnonto. Der hat Mühe, in die neue Rolle des Stammspielers zu wachsen. Vermutlich hilft es dem Teenager dabei nicht, dass einschlägige Portale nicht weniger als 30 Clubs auflisten, die gerüchteweise an ihm interessiert sein sollen.


    Am 1. September herrscht spätestens Klarheit


    Spielen die beiden also darum, weil sie der FCZ für einen Auslandstransfer ins Schaufenster stellen muss? Sportchef Jurendic sagt: «Solange sie beim FCZ unter Vertrag sind, steht das Ziel im Vordergrund, dass sie unserem Team helfen und sich für höhere Aufgaben empfehlen.»

    Am 1. September schliesst sich das Transferfenster in den grossen europäischen Ligen. Spätestens dann ist klar, ob Spieler, Berater und Club eine Lösung finden, die für alle stimmt.

    Wenn keine Ablöse in die Kassen des FCZ fliesst, muss er sich daran halten, was Jurendic zu Omeragic und Gnonto auch festhält: «In beiden Fällen wird unsere Ausrichtung als ambitionierter und erfolgreicher Ausbildungsverein dokumentiert. Für diese Philosophie wird der FCZ auch international wahrgenommen.»

    Es ist kein Zufall, dass in diesem Sommer ein gewisser Cosimo Fiorini in den Nachwuchs des FCZ gewechselt ist. Der Teenager ist Captain der U-16 Italiens.

    En Maa wo so langi Haar hät, dassmer chan dra riisse häts nöd anderst verdient! :D

    Genau! :twisted:

    Das Thema ist an den Haaren herbeigezogen!

    Ich meine alle tragen einen Helm und wer hat solch langes Haar? Wer wurde an den Haaren gezogen? Es gab scheinbar einzelne Fälle, musste das Googeln was so viel heisst wie: Kommt nie vor!

    Bevor die ZSC Lions am Dienstag, 18. Oktober, ihr erstes Heimspiel in der neuen Swiss Life Arena gegen den HC Fribourg-Gottéron austragen, haben mit den Junioren der U20-Elit und dem Swiss League-Team der GCK Lions zwei Mannschaften aus der Organisation anlässlich eines Meisterschaftsspiels ihren grossen Auftritt. Dazu laden wir unsere Fans herzlich ein! Der Eintritt ist gratis – Tickets ab 20. September.

    Die Swiss Life Arena mit einem Fassungsvermögen von 12'000 Plätzen wird das neue Zuhause der ZSC Lions. Die steilen Ränge beginnen nahe am Spielfeld. Das schafft für Fans optimale Sicht aufs Spielgeschehen und verwandelt die Arena in einen Hexenkessel. Noch vor dem ersten Match der ZSC Lions am 18. Oktober ermöglichen wir den GCK Lions (Swiss League) und den Junioren der U20-Elit, in der Swiss Life Arena einzulaufen und ein Meisterschaftsspiel vor toller Kulisse auszutragen:

    • Samstag, 8. Oktober, 19:45 Uhr: GCK Lions vs. EHC Basel (Swiss League)
    • Freitag, 14. Oktober, 20:30 Uhr: GCK Lions vs. EV Zug (U20-Elit)

    Was für die Mannschaften gilt, das gilt auch für die Fans: Sie können bereits am 8. und 14. Oktober erstmals das neue «Home of the ZSC Lions» besuchen und in die neue Welt der Löwen eintauchen. Wir möchten beiden Abenden einen würdigen Rahmen geben und laden unsere Fans deshalb in die Swiss Life Arena ein. Gleichzeitig können wir mit viel Publikum die Abläufe testen, was sehr hilfreich im Hinblick auf das erste Heimspiel der ZSC Lions ist. Darum gilt: Termine reservieren!

    Der Eintritt an beide Meisterschaftsspiele ist gratis, es muss aber jeweils ein Ticket bezogen werden. Die Tickets werden am Dienstag, 20. September, ab 14:00 Uhr, online erhältlich sein.

    Wir freuen uns schon jetzt auf die beiden Vorpremieren mit den GCK Lions, den U20-Elit-Junioren und unseren Fans in der Swiss Life Arena!

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    Dabei! :bier:

    als fan bleibt nur die hoffnung, dass sich foda neu erfindet und sein ego hinter den fcz stellt!

    Das machen Trainer im Normalfall nicht, vor allem dann nicht wenn sie schon länger im Geschäft sind. Nicht mal der Neuling Magnin hat das gemacht. Ansonsten ist es so wie von Dir beschrieben: Passieren kann dem FCZ ausser einer versauten Saison eigentlich nichts.

    ab jetzt hat foda meinen support verloren! weiler wurde heute frei. halte zwar nichts von ihm

    Ich auch nicht, aber man müsste jetzt etwas machen. An all jene die immer bei jeder FCZ- oder ZSC-Pfeife mehr Zeit fordern die dann doch noch nie etwas gebracht hat: Es wird auch bei Foda nichts bringen! Denke Canepa ist einmal mehr stur und will seinen Fehlgriff nicht eingestehen. Die Saison wird der FCZ nicht auf einem internationalen Platz abschliessen und ev. vergeigt man in den nächsten Spielen auch noch sehr viel Geld. Und zu Gnonto: Canepa träumt wieder mal von zweistelligen Millionen wie schon mal, die Realität dürfte sein das er im Sommer ablösefrei geht, einmal mehr.

    Die Schiris haben bei ihm schon brutal viel durchgehen lassen. Vor allem seine unnötigen Crosschecks

    Jep! Wunderte mich auch, dürfte sein NHL Bonus sein. So nach dem Motto "dem müssen wir nichts erklären!".

    Was sind seine Stärken?

    Yannick Weber is a diminutive offensive-minded defenseman. Possesses a very hard slap shot and as a right-shooting reguard is the perfect addition on the power play. Still raw on his defensive-game, but always keen to play a simple and safe game. (by Rafik Soliman)

    His big point shot and ability to produce on the power play were his best attributes. Also played with poise along the blueline. Could even line up as a winger in the NHL, if need be. Lacked ideal size for the defense position and struggled at times against bigger forwards in the corners and in front of the net in the NHL. Lacked defensive shutdown capability.

    Long Range Potential: Depth defenseman.

    hoffe ich schwer, dass Weber den Finger ausm Arsch bekommt

    Ich habe es schon am Anfang gesagt: Weber wird nie so spielen wie sich das die Fans hier vorstellen und das wird sich auch nicht ändern. Man muss sehen was seine Rolle all die Jahre in der NHL war und was er kann.