The curse is over! ![]()
Zum ersten mal seit 1996 als sie im Final standen überstehen die Panthers die erste Runde!
Way to go Cats!
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Am 10. Mai ist Walter J. Scheibli verstorben. Er war einer der prägenden Sportjournalisten in Zürich und schrieb jahrelang für den «Zürcher Unterländer».
Thomas Renggli (TA)

Walter J. Scheibli, hier auf einer Aufnahme im Jahr 2012.
Foto: Peter Weiss (Archiv)
Freitag, der 13. Bei der Lektüre des «Tages Anzeigers» stockte mir der Atem. Unter den Traueranzeigen steht ein Name, den ich nie an dieser Stelle sehen wollte – der mit so viel Leben gefüllt war, dass die Nachricht des Ablebens schon fast surreal tönt: «Walter J. Scheibli – 5. März 1959–10. Mai 2022». 63 Jahre – nur. Wir wussten, dass es ihm nicht gut geht. Und trotzdem macht sein Tod sprachlos.
WEITER NACH DER WERBUNG
Als ich Walti vor rund 30 Jahren kennen lernte, begegneten wir uns vor allem an zwei Orten – an zwei Orten, die für sein Leben eine prägende Bedeutung besassen: auf den Pressetribünen von Hardturm, Schluefweg, Hallenstadion und Letzigrund – und am Mittwochmittag jeweils in der Turnhalle Sihlhölzli. Dort rannten jene Sportjournalisten ihrer verlorenen Jugend nach, die für sich eigentlich einen Platz in der Fussballnationalmannschaft einforderten, aber anstatt das Tor vor allem die Schienbeine der Gegner oder die Sprossenwand trafen.
Walti besass diesen Anspruch nicht. Dafür war er zu bescheiden und bodenständig – und vermutlich auch zu realistisch. Obwohl mit gewissen technischen Fähigkeiten gesegnet und quasi der Zico von der Steinkluppe, kannte er seine fussballerischen Grenzen ganz genau. Und die lagen bei der letzten Runde im Konditionstest oder bei der höchsten Intensitätsstufe des Mittelfeldpressings. Walti war ein Fussballer mit Herzblut und Leidenschaft, aber die dritte Halbzeit fand für ihn neben dem Platz statt – dort, wo es gesellig wird und die verbalen Ausführungen grösser sind als die Taten im Spiel davor.
Als Radioreporter gehörte Walter J. Scheibli zu den Besten des Landes. Wie sein Vater war er stets einer der Ersten im Stadion und akribisch vorbereitet. Gab es Kollegen, die sich erst an der Pressekonferenz vor dem Spiel über die Personalsituation erkundigten, wusste Walti immer Bescheid. Und er kommentierte punktgenau und ohne Versprecher. Ich fragte mich immer wieder, weshalb er nie den Schritt zur SRG machte. Auf einen Fachmann wie Walter J. Scheibli darf eigentlich kein nationaler Sender verzichten. Aber auch in diesem Fall gilt: Walti nahm sich nie zu wichtig. Radio 24 war der perfekte Ort für ihn. Hier konnte er sein Hobby als Beruf ausleben, gleichzeitig noch für den «Zürcher Unterländer» schreiben – und so viel Unabhängigkeit bewahren, dass er nicht jeden Morgen um 8.30 Uhr einem Chef rapportieren musste.
Walti war ein Mann der sportlichen Underdogs. Den FC Unterstrass gab es für ihn auch im Ausland. In Deutschland schlug sein Herz für 1860 München, in England kokettierte er mit Millwall – jenem Club aus den Londoner Docklands, der die Arbeiterklasse wie kein anderer Verein symbolisiert und schon die Qualifikation für einen Sechzehntelfinal des Liga-Cups wie Weihnachten, Geburtstag und Ostern zusammen feiert.
Walter J. Scheibli war ein Zürcher durch und durch. Dazu gehörte, dass er sich (im Gegensatz zu seinem Vater) nie auf einen Club fixieren wollte. Er freute sich für den FCZ wie für GC – bejubelte die Siege von Kloten ebenso wie jene des ZSC. Und er war auch bereit, wenn es einen Fachmann für Handball oder die 100-Kilometer-Américain am Sechstagerennen brauchte. Walter J. Scheibli gehörte der immer rareren Spezies der journalistischen Generalisten an.
Vor allem aber war er ein wunderbarer Kollege und ein guter Freund – mit einem herrlichen Sinn für (englischen) Humor. Mit kaum einem konnte man herzhafter lachen und die Spiele an der Theke genüsslicher Revue passieren lassen. Spätestens nach dem zweiten Bier mit Walti war man sich wieder sicher: Der Sport ist die schönste Nebensache – aber er ist eben doch nur eine Nebensache. Das änderte sich höchstens, wenn die englische Nationalmannschaft ein Penaltyschiessen gegen Deutschland verlor.
Walter J. Scheibli liebte das Leben und seine lockeren Seiten – und er war immer ein geselliger und unterhaltsamer Gesprächspartner. Doch er war auch eine ernsthafte und sehr sensible Persönlichkeit. Das realisierten wir vielleicht zu spät. Als sich kurz nach Weihnachten 2018 seine Mutter Margrit in die Ewigkeit verabschiedete, ging auch ein Teil von ihm. Sein Familiengefühl war so gross, dass er den Tod seiner Mutter nie verkraftete. Immer seltener kam er in die Stadien, sein Lächeln schien wie eingefroren. Die Fröhlichkeit, die seinen Vater Walter Scheibli bis heute umgibt, kehrte beim Junior nie mehr zurück.
Am 10. Mai endete sein irdisches Dasein – auch weil es Walti vermutlich so wollte. Er hinterlässt tief betroffene Freunde und eine grosse Lücke im Sportjournalismus – aber auch die Hoffnung, dass es ihm jetzt besser geht: dort, wo die Engel zwischen den Sternen einem Ball oder einem Puck nachjagen; dort, wo auch seine Mutter einen Tribünenplatz hat.
Lieber Walti – wir werden Dich nie, nie vergessen. Und wir sehen uns wieder! Ruhe in Frieden.

Walter J. Scheibli (links) mit dem ehemaligen Schweizer Nationalstürmer Adrian Knup anlässlich eines Fussballspiels zwischen dem FC Basel und den Zürcher Grasshoppers im Letzigrundstadion.
Foto: Archiv
Zwei Jahr jünger als ich.......er häd ja immer "müesse" Chloote reportiere wil de Vater ja de ZSC gha häd.
Rest peacefully.
«Der Entscheid ist mir nicht leichtgefallen, aber der Zeitpunkt der WM ist in meiner derzeitigen persönlichen Situation sehr ungünstig. Ich möchte meine hochschwangere Frau momentan nicht alleine lassen», (NZZ)
Lassen wir es so stehen. Klar kann ich das auch nachvollziehen. Ich persönlich hätte einen anderen Grund vorgeschoben.
was mir auch aufgefallen ist: es hatte extrem viele junge fans. ist mir wahrscheinlich darum speziell aufgefallen, weil ich im finale beim zsc eine gewisse überalterung bei den zuschauern festgestellt habe.
Da der ZSC die Lions Kids hat mache ich mir da keine Sorgen! Besser kann man die Kinder nicht anfixen als wenn der Vater sie schon früh mit nimmt ins Stadion. Aber Du hast trotzdem recht: Im Stadion wurde mir dies auch bewusst das es sehr viele Leute in der Halle hatte die noch älter als ich waren..... ![]()
Fiala wäre nun verfügbar.....aber da ist der Vertrag der ausläuft....wenn er sich nicht schon einig ist mit den Wild dürfte dies ein Knackpunkt sein.
Niederreiter muss ins Game 7. Unglaublich spannende NHL Playoffs!
Kind kommt im Juli, WM endet am 29. Mai, habe schon bessere Ausreden gehört.
Warum sagt er nicht einfach er sei ausgebrannt von der Saison und enttäuscht über das Playoff out, keine Motivation.
Nimmt ihm jeder ab.
Warum muss nun jeder die Familien Karte spielen?
Das dies ein Verlust für die Nati ist das ist auch klar.
Denkbar, dass es gar nicht zu diesem Vergleich kommen wird.
Na ja....jedes Jahr kommen neue Leute in die NHL durch den Draft und die KHL wird total ausbluten, sämtliche Spieler die keine Russen sind werden wohl abhauen, da gibt es sicher auch noch den einen oder anderen Kandidaten. Dürfte also nicht ganz so einfach werden für Malgin, aber er hat eine hervorragende Saison hinter sich, und das kann man schon verkaufen.
Oder das man in Zürich die Oper jährlich mit 80 Millionen subventioniert weil es angeblich "Kunst" ist.
Ob 375 Mio für Brady oder 75 Mio Ablöse für Haaland plus je nach Quelle 25 bis 40 Mio Salär für einen 21 jährigen: Das Geld ist da, also wird es ausgegeben. Kratzt mich unterdessen überhaupt nicht mehr.
Mich nimmt es ja Wunder, ob er einem Malgin das Wasser reichen kann… Ich prognostiziere mal: eher nicht.
Malgin machte 0,31 Punkte pro Spiel, Bärtschi 0,47. Aber die letzten drei Jahre hat er nichts mehr gerissen! Zwei Jahre praktisch nur noch AHL gespielt. Bin gespannt ob er es noch bringt.
ausverkauften stadions
Der FCZ wird sich vor voller Hütte nicht blamieren!
Kommt drauf an in welchem Zeitfenster das Transferfenster angesetzt wird. Kommen nur diejenigen in Frage die weder die Playoff noch die Playout erreichen, oder kommen die VF-Verlierer auch noch in Frage (siehe Beispiele Mirko)
Und kann sich der A Club auch mit solchen Ausländern verstärken? Beim ZSC war dies damals der Fall!
Top-Ausländer von ausgeschiedenen A-Vereinen
Die zwei Wörter beissen sich wenn Du mich fragst......
Ein zweiter Abstieg der Waldbuben?
Sehe im B keine namhafte Konkurrenz mehr, zudem dürfte Ajoie kaum besser sein.
Also ist unser sportliche Leitung doch engagiert gewesen.
Gut so. Wünsche mir noch einen Goalie, wir brauchen zwei Top Goalies!
Sollten Fiala und VOR ALLEM Josi noch dazu stossen - wäre für unsere Nati schon ziemlich geil! Hinten könnten wir Josi sehr, sehr gut brauchen.
Ev. fliegt ja Niederreiter auch noch raus. So oder so: Eine gute Truppe die trotz Fischer an der Bande :twisted:
was reissen könnte - wenn sie denn alle kommen......
Die Chancen bei Fiala stehen eher schlecht, da er einen auslaufenden Vertrag hat.
Ja aber er war so gut das eine Verlängerung wohl nur Formsache ist. Denke er kommt falls sie ausscheiden.
Sind trotzdem in den Viertelfinals ausgeschieden und mal sehen ob alle die Performance im nächsten Jahr auch so auf Eis bringen. Falls nein ist Rappi dann näher an Platz 8 als an Platz 4.
Fakt.