Beiträge von Larry

    Sie haben sich vor allem auch dankTransfers weiterentwickelt. Aber holt Zug sicher ein Maximum aus dem Team raus.

    Zug ist eine Kopie des ZSC und erinnert mich an den ZSC 2000/2001. Machen im Moment alles richtig, aber es kommen auch wieder andere Tage.

    Seit den erfolgreichen 4 Jahren unter Crawford haben wir uns leider mir Experimenten die in die Hose gegangen sind (Wallson, Del Curto) selber ins Knie geschossen.

    Grönborg war sicher ein richtiger Transfer, nun nach drei von vier (durchzogenen) Jahren fragt es sich: Soll man ihm das vierte Jahr geben?

    Pro: Wir waren im Final, sind gegen Ende Saison in die Gänge gekommen, warum nicht weiter machen?

    Contra: Seine zweite Saison plus der Start in die dritte plus der Final in dem ein 3:0 hergegeben wurde. Folgen ihm die Spieler noch?

    Weiss es nicht..... :nixwiss:

    FCZ-Fans hinterlassen in Basel grosse Schäden

    Die Fans des FC Zürich haben am Sonntag im Joggeli ihre Spuren hinterlassen. Der Rasen wurde malträtiert, das Tornetz geklaut und die LED-Banden teilweise kaputtgetreten. Auch im Inneren des Sektors sind Schäden und Verunreinigungen zurückgeblieben. Der FC Basel schätzt den Schaden gegenüber SRF auf «mehrere 100'000 Franken». Wer genau dafür aufkommen muss, ist noch unklar. Sobald die genaue Summe feststeht, werde man das Gespräch mit dem FCZ suchen. (jwe)

    Ich verstehe das Drama nicht. Wir wurden 3. in der Quali mit nur 4 Punkte Rückstand. Es waren aufregende Playoffs und im Final hat man auch mitgespielt. Dass man den Final verloren hat, ist doch zweitrangig. Man ist vorne dabei, betreibt eine grosse Sportorganisation mit viel Nachwuchs, hat bald eine neue Halle. Ich denke, einige verstehen nicht, worum es hier geht. Es geht nicht darum, den Titel zu holen oder mehr aus den Mitteln zu machen. Sondern gut zu spielen, vorne dabei zu sein, Tickets verkaufen, einen Event bieten. Ist ja eh nur Sport, da muss man auch mal akzeptieren können, wenn andere es besser machen. Und mit der neuen Halle wird eine schwarze Null stehen. Wieso Grönborg nicht weitermachen lassen? So lange man wieder ins Halbfinale kommt und in der Quali so knapp hinter der Spitze ist.

    Hast "Ironie off" vergessen! :mrgreen: Advocatus Diaboli :twisted:

    Hier wurde von Leuten deren Namen mir soeben entfallen sind (...) :mrgreen: schon immer auf die Sportchefs des ZSC geschossen, sei es auf Schenk (97-06), Iten (06-09), Salis (09-17) oder nun Leuenberger (ab 17).

    Alle holten sie aber Titel!

    Nebst den Titeln 2000, 01, 08, 12, 14, 18 stand man 02, 05, 15 und 22 im Final.

    In den 25 Jahren seit die ZSC Lions bestehen wurden 24 Titel vergeben, der ZSC holte 6 und kein anderes Team holte mehr!

    ZSC, HCD und SCB mit je 6 Titeln, Lugano und Zug mit je 3.

    Immer nur zu fordern man müsse viel mehr herausholen ist naiv, die anderen Teams schlafen ja auch nicht!

    Lugano, Bern, HCD waren lange auf Augenhöhe mit dem ZSC, auch was die Kohle betrifft, im Moment ist es wohl nur noch Zug und Lugano in Sachen Geld.

    Ich denke man kann als ZSC Fan durchaus zufrieden sein!

    es ist wie in einer anderen hitzig geführten diskussion in diesem fred. wenn die gegenargumente fehlen, nimmt man nicht mehr auf den inhalt des gesagten bezug, sondern auf den absender der aussagen.

    Wie Im Corona Fred: Wenn es gerade in Deinen Kram passt zitierst Du die grössten Vollidioten auf dem Planeten!

    Argumente, das ich nicht lache! :rofl:

    das ist seit jahren so, nicht erst seit leuenberger hier ist. er hat daran einfach nichts geändert, sondern sich nahtlos in die (nicht-)arbeit seiner vorgänger eingefügt.

    bis so ein mann engagiert wird, werden sich die zsc erfolge, wie die letzten jahre, auf alle 4-5 jahre beschränken. aber beinahe noch schlimmer: das fürchterlich langweilige und uninspirierte gegurke in den 50 qualispielen, wird ein fürchterlich langweiliges und unispiriertes gegurke bleiben! es hat ja schon seine gründe, wieso jeweils sehr viele sk inhaber, sehr vielen spielen in der quali fernbleiben!

    Totaler Quatsch!

    Es braucht nur den richtigen Coach!

    Unter Crawford (Salis) wurden wir mit begeisterndem Hockey 3x 1. in der Quali und 1x Meister. Die Zuschauerzahlen erreichten Höchststände!

    Danach kam Wallson (Salis) dieser Volltrottel und zerstörte alles! Kossmann (Leuenberger) konnte wenigstes noch den Titel sicherstellen.

    Dann verzettelte man sich mit der Aktion Del Curto (vermutlich Zahner) die auch ein riesiger Fehler war.

    Grönborg (Leuenberger) hatte eine gute erste Saison die abgebrochen wurde, eine schlechtere zweite plus eine dritte in der zwar die Quali nicht über jeden Zweifel erhaben war aber uns trotzdem auf Platz 3 brachte plus in den besten Final aller Zeiten in der Schweiz.

    Wäre Zug 3:0 vorne gewesen, hätte das Hasta das mit Zug getestet..

    Lächerliche, aufgebauschte typische Blick Story.

    Natürlich müssen Medaillen bereitliegen, die T-Shirts und Caps sind auch schon gedruckt (im Fall ZSC nun für die Tonne!).

    Das man den Test macht wenn bereits Zuger in der Halle sind ist unglücklich aber sicher nicht Matchentscheidend.

    Ein schöner Bericht, da kommen viele Erinnerungen hoch 😍

    Aufstieg 1973 gegen Davos im seit einer Woche (!) ausverkauften Hallenstadion. War dabei, war der erste Erfolg mit dem ZSC den ich feiern konnte! Als Stift im 1. Lehrjahr. :baby:

    Zum ZSC-Abschied vom Hallenstadion

    Eine Ode an den Tempel

    Legendäre Konzerte, Sechstagerennen und Boxkämpfe – doch ihren Mythos verdankt die Halle in Oerlikon dem ZSC. Vier Protagonisten kramen noch einmal in ihren Erinnerungen.

    Kristian KappSimon GrafMarco Keller
    Marco Keller, Simon Graf, Kristian Kapp
    Publiziert heute um 06:30 Uhr

    Ein starkes Stück Schweizer und Zürcher Sportgeschichte: Das alte Hallenstadion in Oerlikon mit angrenzender Radrennbahn in einer Luftaufnahme aus dem Jahr 1971.


    Ein starkes Stück Schweizer und Zürcher Sportgeschichte: Das alte Hallenstadion in Oerlikon mit angrenzender Radrennbahn in einer Luftaufnahme aus dem Jahr 1971. Archivfoto: Fritz Grunder (Keystone/Photopress)


    Arno Del Curto: Das Hallenstadion war seine Wohnung


    «Ich wohnte einst im Hallenstadion. 1975 war das, ich war als junger Spieler aus St. Moritz zum ZSC gestossen und hatte vorerst keine Bleibe in Zürich. Die erste Nacht verbrachte ich in der Garderobe der Velofahrer beim Sechstagerennen, danach durfte ich ­einen Monat lang die Wohnung des Hausmeisters benützen. Das Beste daran: Ich konnte ein und aus, wann ich wollte. Ich bekam darum alles mit, was im Hallenstadion lief. Alle Konzerte, alle Soundchecks der Stars. Das Gleiche galt später, als ich zum ersten Mal ZSC-Trainer wurde und mein Büro in der Halle hatte.


    Darum verbinde ich das ­Hallenstadion nicht nur mit Eis­hockey, sondern vor allem mit guter Musik und unglaublichen Begegnungen mit Stars. Ich sah viele grosse Künstler: Led Zeppelin, Tina Turner. Oder Prince, den ich im Gang traf und mit dem ich ein paar Worte wechseln konnte. Ich kannte seine Musik damals noch nicht wirklich, doch dann schaute ich bei seinen Proben zu und wurde erst so zu einem Fan. Klare Ansage: Die ZSC-Fans erinnern im Playoff 2022 nochmals daran, dass die Halle vor allem dank ihnen Legendenstatus hat.


    Klare Ansage: Die ZSC-Fans erinnern im Playoff 2022 nochmals daran, dass die Halle vor allem dank ihnen Legendenstatus hat. Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)

    Solche Erlebnisse sind der Traum jedes Musikfans, das ist unbezahlbar! Ich gehe bis heute an Konzerte in der Halle. Nach dem Rammstein-Konzert lernte ich die Band kennen, Schlagzeuger Christoph Schneider besuchte mich danach am Spengler-Cup, stand bei unseren Spielen an der Bande.

    Natürlich gibt es auch die unvergessenen Eishockey-Erlebnisse im Hallenstadion. Den Playoff-Sieg gegen Lugano. Es waren so viele Leute da, ich schaffte es kaum in die Garderobe, alles war voller Zuschauer. Später, mit ­Davos, spielte ich zunächst nicht so gerne in Zürich, es war komisch, als Gegner dort anzutreten. Doch natürlich ist auch die Erinnerung an den ersten Titel 2002 wunderbar. Die ZSC-Fans hatten mich in ihr Herz geschlossen, es gab auch für mich eine Standing Ovation, für den Coach des Gegners.»


    Patrick Geering: Holzsplitter im Hintern und süsse Verlockung


    «In der Nähe des Schwamendingerplatzes aufgewachsen, verbinde ich das Hallenstadion seit je mit Eishockey und dem ZSC. In der Halle schnürte ich auch erstmals die Schlittschuhe.

    Meine Eltern nahmen mich schon früh an die Spiele mit, das Geschehen auf dem Eis interessierte mich zunächst aber nicht gross. Lieber spielte ich mit meinen Kollegen mit den Deckeln der PET-Flaschen Fussball. Und wenn die Security nicht aufpasste, rutschten wir die Rennbahn hinunter und fingen uns Holzsplitter am Hintern ein. Steile Sache: Arbeiter präparieren in den Sechzigerjahren die alte Rennbahn um das Eisfeld herum.


    Steile Sache: Arbeiter präparieren in den Sechzigerjahren die alte Rennbahn um das Eisfeld herum. Archivfoto: Vogt/Keystone

    Allmählich begann ich, mit dem Team mitzufiebern. Ich glaube, ich war im Hallenstadion, als Plavsic die ZSC Lions 2000 zum Titel schoss. Sicher erlebte ich 2001 im Stadion. Mein Vater nahm mich zum Public Viewing im Hallenstadion mit. Wir harrten aus bis in die frühen Morgenstunden, bis das Team aus Lugano zurückgekehrt war. Ich war elf, mein Vater drückte beide Augen zu. Es war zum Glück Samstag. Der Spielbesuch hatte bei uns Tradition: Schon mein Grossvater hatte meinen Vater mitgenommen.


    Im alten Hallenstadion hatte der ZSC ja noch seine Homebase, wir Junioren waren oft dort. Manchmal schlichen wir uns in die Garderobe der ersten Mannschaft und liessen beim Wasserspender isotonische Getränke heraus. Die schmeckten so süss! Wenn uns Peter Schrag (der Materialwart) erwischte, gab es einen Rüffel. Ich hatte noch Angst vor Schrag, als ich in die erste Mannschaft kam. Ich tat alles, um mir seine Gunst zu verdienen. Ich half ihm, wo ich konnte. Schon bald schloss er mich in sein Herz.

    Ich kann nicht leugnen, dass mein Herz etwas schmerzt, weil wir das Hallenstadion verlassen. Ich hoffe, viele Fans werden den Weg von Zürich-Nord nach Alt­stetten auf sich nehmen. Das ist ja keine Weltreise. Und wir werden entschädigt mit unserer neuen Arena.»


    Heinz Hinterkircher: Als alle im Stadion zum Doktorat gratulierten


    «Die Vorfreude auf unser erstes Spiel im Hallenstadion war riesig. Am 18. November 1950 war es so weit, wir bestritten gegen das Spitzenteam Arosa ein sogenanntes Propagandaspiel und trennten uns 5:5. Wir hatten vorher gerätselt, wie viele kommen würden, aber das Interesse war gross, rund 8000 waren da.

    Wir waren froh über den Wechsel vom Dolder in die Halle. Die Bedingungen waren nun regelmässiger und fairer. Wir mussten im März nicht mehr bis zu zwei Stunden warten, bis die Sonneneinstrahlung nachliess, um beginnen zu können, und auch nicht den Puck mit mehr Kraft spielen, wenn es regnete, oder ihn lupfen, wenn es schneite. Das Hallenstadion, aufgenommen im Jahr 1951. 


    Das Hallenstadion, aufgenommen im Jahr 1951. Foto: Keystone

    Bis wir endlich indoor spielen durften, gab es vom Verband ­Widerstand. Präsident Raymond Gafner sagte, Eishockey sei ein Freiluftsport und werde es immer bleiben. Er hat sich getäuscht. Lange waren wir das einzige Team mit einer Halle, aber auch die Gegner kamen gerne zu uns.

    Zwei Dinge sind mir neben den Spielen besonders in Erinnerung geblieben. Während wir unten auf dem Eis trainierten, drehten oben die Velofahrer ihre Runden. Und als ich meine letzten mündlichen Doktoratsprüfungen in Ökonomie abgelegt und bestanden hatte, es war der 21. Januar 1951, hatten wir am nächsten Tag ein Heimspiel. Der Speaker erfuhr irgendwie davon, und als ich wieder einmal aufs Eis fuhr, verkündete er das Resultat den Zuschauern – das ganze Stadion applaudierte.

    Wann immer ich eine Ein­ladung hatte, bin ich auch später immer wieder gerne als Zuschauer ins Hallenstadion gekommen. Gerade in den letzten Jahren waren die Oldies Days ­besonders schön. Jetzt freue ich mich aber enorm auf die neue Arena in Altstetten. Ich hoffe fest, dass ich das Eröffnungsspiel noch erlebe und live im Stadion dabei sein kann.» Festhütte 1973: Die ZSC-Fans feiern Aufstiegstrainer Stu Robertson.


    Festhütte 1973: Die ZSC-Fans feiern Aufstiegstrainer Stu Robertson. Foto: Keystone


    Michel Zeiter: In guten wie in schlechten Zeiten


    «Ich werde mit dem Hallenstadion ewig verbunden sein, mein Helm ist ja unter der Halle vergraben. Das passierte 2004 beim Spatenstich für den Umbau, eine CD von DJ Bobo ist auch unten.

    Ich habe im Hallenstadion von 1992 bis 2007 wirklich alles erlebt. Zuerst waren wir eine Liftmannschaft und hatten trotzdem 9000 Zuschauer, wir wurden ein Spitzenteam und gewannen zwei Titel.

    Für mich war die alte Halle wie ein zweites Zuhause. Die Sechstagerennen, Risi/Betschart, all die Konzerte, die Knockout-Bar, der Rauch. Das Hallenstadion war weit mehr als eine Hockeyarena, es war der ­Place-to-be in Zürich.

    Ich spielte als 17-Jähriger bei GC, als mich Arno Del Curto sah und zum ZSC holte. Er wollte die Jungen fördern, sagte er und hielt Wort. Ich durfte mich entwickeln im Hallenstadion, durchsetzen, wachsen bis zum Titel. 2000 war die Zeit reif. Wir waren eine extrem coole Truppe. Micheli, Salis, Seger oder Zehnder, mit allen habe ich heute noch Kontakt. Was wir erlebten, verbindet. Nach dem Titel waren wir unterwegs bis am Montagmorgen, wir gaben Gas. Am Sonntag hiess es plötzlich, wir müssten ins Fernsehstudio. Wir gingen gleich direkt vorbei. Volksfest zum Meistertitel 2001: Michel Zeiter präsentiert den Pokal. 


    Volksfest zum Meistertitel 2001: Michel Zeiter präsentiert den Pokal. Foto: Steffen Schmidt (Keystone)

    Wie wir 2001 nachdoppelten, ist unvergesslich. Jener Final ­gegen Lugano bot alles, was das Sportlerherz begehrt. Wir waren 1:3 zurück und wendeten es in ­extremis. Zwei Titel in Folge, wir waren selber überfordert.


    Dann kam der Unfall. Der 15. November ist für mich noch heute ein spezielles Datum, wenn ich auf den Kalender schaue. Dann geht mir jeweils durch den Kopf, wie viel Glück ich damals hatte. Ich wurde von einer Kufe am Hals getroffen und verlor viel Blut. Ich kämpfte um mein ­Leben, bis ich im Universitätsspital war. Es zählte jede Minute.

    Ich habe wirklich alles erlebt im Hallenstadion – im Guten wie im Schlechten.»

    Wie verändert sich das Gesicht des Teams auf nächste Saison? Kommen vier neue Ausländer dazu?

    Drei oder vier neue Ausländer, ja. Wir müssen intern noch besprechen, ob wir mit fünf oder sechs Ausländern starten. Azevedo und Roe haben ja noch einen Vertrag, und ich gehe davon aus, dass sie bleiben.

    Ist einer der neuen Ausländer ein Goalie?

    Ziemlich sicher, ja.

    (Ausschnitt aus dem Interview mit Sven Leuenberger, Spiel 7 Fred)