Im Fussball ist die ganze Saison so und zig Runden vor Schluss steht einer (meist der gleiche) als Meister fest.
Beiträge von Larry
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Ich will keine Playoffs im Fussball, kann von mir aus so öde wie immer schon bleiben.....null Spannung.....
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Klar haben sie null Druck, spielt ja überhaupt keine Rolle falls sie verlieren. Dann wird man halt an einem anderen Tag Meister. Aber Meister werden sie so oder so!
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oder dopplet eifach mal grad nah
Guter Plan!

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The Florida Panthers won the Presidents' Trophy, awarded to the NHL team with the best record in the regular season
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Matchday.....scho wieder.....und jetzt, schüssed mer absichtlich nöd s erschte Goal?


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Brown war ein wertvoller Mannschaftsspieler aber kein Skorer. Was wir im Hallenstadion gebraucht hätten für unser Publikum wäre ein Spektakelspieler gewesen, so wie AM34.
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Es ALLERLETZTE MAL Hallestadion, ich glaubs nöd 🥺😔😭😭😭
Ja....meine Emotionen hielten sich bis jetzt noch in Grenzen, denke das bleibt auch so. Wir wussten schon lange das dies passieren würde. Werden wir Meister sind wir im Freudentaumel, verlieren wir sind wir deswegen bedrückt.
Mit dem Titel im letzten Spiel in der Halle eine 72 jährige Geschichte abschliessen - wäre perfekt!
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Die legendäre 93. Minute des FC Zürich
«Wie in einer Bananenrepublik»
Nef wirft ein, Stahel flankt, Filipescu schiesst: Am 13. Mai 2006 fällt das berühmteste Tor im Schweizer Fussball. Es ist ein Tag für die Ewigkeit – auch wegen der Krawalle. Jetzt ist das Duell FCB - FCZ so aktuell wie selten.

Thomas Schifferle
Publiziert heute um 20:00 Uhr

Schuss ins Glück: Iulian Filipescu bezwingt im Fallen Basels Goalie Pascal Zuberbühler und macht den FC Zürich in der letzten Minute der Saison 2005/2006 zum Meister. Foto: Patrick B. Kraemer (Keystone)Manchmal ist es einfach, eine Geschichte zu erzählen. Dass daraus sogar Geschichte wird, kommt hingegen selten vor. Ausser Alain Nef schnappt sich den erstbesten Ball und leitet mit seinem Einwurf das berühmteste Tor im Schweizer Fussball ein.
1:1 steht es an diesem 13. Mai 2006 kurz vor Schluss zwischen den zu der Zeit besten Teams der Super League. Dem FC Basel genügt daheim vor 32’000 Zuschauern im St.-Jakob-Park ein Punkt, um schon wieder Meister zu werden, der FC Zürich braucht den Sieg, um erstmals seit einem Vierteljahrhundert den Titel zu gewinnen. Noch sechs Runden vor Schluss hat der FCZ acht Punkte hinter dem FCB gelegen.
In Basel läuft inzwischen die 91. Minute. Auf der Tribüne sagt Präsident Sven Hotz zu Tochter und Schwiegersohn: «Wir machen das Tor noch.» Der FCZ kommt zu einem Einwurf. Verteidiger Nef rennt der Seitenlinie entlang nach vorn, nimmt sich den ersten Ball, den er sich greifen kann, und wirft ihn so schnell als möglich ein. Ein paar Sekunden später ist der Ball bei Florian Stahel.
In diesem Moment tragen einige Basler auf ihrer Bank schon die vorgefertigten «Schweizer Meister»-Leibchen. Präsidentin Gigi Oeri hält ihres noch in der Hand. Trainer Christian Gross nimmt davon nichts wahr, er steht an der Seitenlinie und gestikuliert, wohl in der Hoffnung, die Spieler würden davon noch etwas mitbekommen.
Die Polizei baut sich vor dem Gästesektor auf, sie befürchtet Ausschreitungen frustrierter Zürcher Anhänger, falls ihre Mannschaft den Titel verpasst. Und begeht dabei eine fatale Fehleinschätzung, weil sie die aufgeladene Stimmung auf der anderen Seite des Stadions, in der Muttenzerkurve, nicht spürt.

Irrtum der Polizei: Statt die Gefahr zu erkennen, die von der Muttenzerkurve ausgeht, postiert sie sich vor Spielschluss vor den Zürcher Fans. Foto: Patrick Straub (Keystone)Iulian Filipescu hält es nicht mehr in der Abwehr, wo er seinen bevorzugten Arbeitsplatz hat. «Geh zurück!», ruft ihm Trainer Lucien Favre zwar zu. Aber er denkt sich: «Verteidigen? Wofür?» Ein paar Tage vor dem Spiel hat er einem Nachbarn noch gesagt: «Daniel, am Samstag musst du vor dem Fernseher dabei sein. Wir schlagen Basel. Und ich erziele das entscheidende Tor.»
Bickel sagt: «Er ist ein Tier»
Der Rumäne ist seit zweieinhalb Jahren beim FCZ, stets knorrig und wortkarg. «Kein Mitspieler sagt, er sei ein Superkollege», erinnert sich Fredy Bickel, der damalige Sportchef. Filipescu lässt sich von Favre keine grossen Ratschläge geben. Er trainiert auch immer wieder lausig. Als die sportliche Leitung einmal das Gefühl hat, die Spieler würden zu viel essen, gibt er bei einem Mannschaftsessen auf seine Art die Antwort, was er davon hält: Er wirft ein Brötchen nach dem Assistenztrainer, der ihn zur Zurückhaltung aufgefordert hat.
«Aber alle haben einen unglaublichen Respekt vor ihm», sagt Bickel, «im Spiel ist er ein Tier.» Filipescu stabilisiert die Abwehr entscheidend. Volume 90%
Die legendäre 93. Minute: Nef wirft ein, Stahel flankt, Filipescu trifft – und der FCZ ist Meister. Video: SRFIn Basel also hat er sich nach vorne geschleppt, als der Ball zu Stahel kommt. Der Verteidiger flankt im Fallen von der rechten Strafraumseite zur Mitte, alle verpassen den Ball, bis er dann bei Filipescu ist. Und Filipescu trifft ebenfalls im Fallen aus wenigen Metern: nach 92 Minuten und 42 Sekunden. Es ist sein erstes Tor überhaupt in seinem 77. Spiel für den FCZ.
Er dreht jubelnd ab. Favre hüpft aufs Spielfeld. Der FCZ ist Meister, dank der besseren Tordifferenz als das punktgleiche Basel. Im Stadion ist es schlagartig still. Der Schiedsrichter pfeift ab. «Dann brechen die Dämme», erinnert sich Florian Stahel später an das, was zur Schande von Basel führt.
Die Jagd auf die Zürcher
Um die 300 Basler Hooligans stürmen nach dem späten Siegtor den Platz und bringen alles ausser Kontrolle. Bei einigen «brennen die Sicherungen durch» (Stahel). Sie werfen Petarden und Feuerwerkskörper gezielt auf Zürcher Spieler. Sie machen Jagd auf sie. Nef und der junge Steve von Bergen bringen sich mit Sprints in Sicherheit. Das Fernsehen zeigt sie im Tribünengang mit angstvollen Blicken. Von Bergen will nicht mehr rausgehen: «Sonst bin ich tot.»
Endlich erkennt die Polizei die Bedrohung, die vom Basler Mob ausgeht. Sie zieht quer über den ganzen Platz einen Riegel auf. Filipescu beschleicht Angst, als er sieht, was auf ihn zukommt. Er greift zum Mittel der Selbstverteidigung und wehrt sich gegen die Hooligans mit Tritten. Als er Favre umarmt, reisst er sich wieder von ihm los, weil er einen nächsten Angreifer vor der FCZ-Bank sieht. Er tritt auch nach ihm. Alhassane Keita setzt sich auf die gleiche Art zur Wehr.

Notwehr des Siegtorschützen: Basler Fans machen Jagd auf die FCZ-Spieler, Iulian Filipescu dreht im Reflex den Spiess um. Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Auf der Haupttribüne weint Sven Hotz vor Glück, 20 Jahre hat er als Präsident auf diesen Tag warten müssen. Plötzlich erhält er einen Stoss von hinten und fällt über die Stuhlreihe vor ihm. Der Täter pöbelt ihn auf üble Art an. Dafür kommt ein junger Mann zu ihm: «Herr Hotz, ich bin GC-Fan. Aber Ihnen gönne ich diesen Titel von ganzem Herzen.» Die Nachwirkungen des Angriffs spürt Hotz noch Monate später. Öffentlich hat er sich dazu nie äussern wollen.
Lucien Favre sagt in die TV-Kamera: «Was heute passiert ist, ist wie in einer Bananenrepublik.» Bernhard Heusler, damals erst auf dem Weg zum Präsidenten des FCB, sagt einmal im Rückblick: «Der 13. Mai war von der sportlichen Seite her emotional extrem aufgeladen. Aber er war auch eine Eruption von Problemen, die sich zuvor angesammelt hatten.» Club und Kurve haben im Jahr 2006 noch ein schwer belastetes Verhältnis. Der Dialog fehlt. Heusler muss ihn erst wieder herstellen.
Schiedsrichter Massimo Busacca hat seine ganz eigene Wahrnehmung, als er für sich und seine Assistenten redet: «Es ist schlecht, was passiert ist. Aber was wichtig für uns ist: Wir sind kein Thema gewesen.»
Die Pokalübergabe an die Zürcher verkommt zur würdelosen Prozedur.
Christian Gross nimmt die Tumulte gar nicht wahr. Er ist emotional leer, abwesend, grenzenlos enttäuscht. Er will nur noch in die Kabine. Als er später an der Pressekonferenz sitzt, nennt er die Basler Fans «toll». Eine Abordnung der tollen Basler Fans tobt in diesem Moment bestens hörbar vor dem Medienraum. Petarden, Steine, Flaschen, alles fliegt. Die Polizei antwortet mit Wasserwerfern, Tränengas und Gummischrot. Über 100 Personen werden verletzt, der Sachschaden beläuft sich auf 400’000 Franken. Gross sieht später ein, dass sein Verhalten ein Fehler gewesen ist, er habe eben nicht im Detail gewusst, was sich im Stadion abgespielt habe.
Dafür ist das Tor Filipescus für ihn immer irregulär gewesen. Aus seiner Sicht hat Nef den Ball viel zu weit vorne eingeworfen.
Die Tanzeinlage des Chefs
Irgendwann kann der Bus des FCZ an diesem 13. Mai das Stadion verlassen. Über dem Ausgang hängt ein Monitor. Darauf steht: «Bitte ruhig das Stadion verlassen.» Die Heimfahrt wird bierfröhlich. Um 1.30 Uhr trifft die Mannschaft auf dem Maag-Areal ein. Bickel nimmt den Pokal mit nach Hause, «wohlweislich», sagt er. Am Sonntag feiern Tausende die Mannschaft auf dem Helvetiaplatz. Sven Hotz legt auf dem Balkon des Volkshauses eine Tanzeinlage hin.

Siegestanz nach 20-jähriger Wartezeit: Kurz vor seinem Abgang erlebt Sven Hotz im Mai 2006 seinen grössten Moment als FCZ-Präsident. Foto: Walter Bieri (Keystone)Sechs Tage nach dem Spiel sitzt Filipescu im Büro von Hotz. Es geht um einen neuen Vertrag. 700’000 Franken hat er im Meisterjahr verdient, inklusive rund 100’000 Franken Prämien. Er will künftig nicht weniger haben. Darum sind ihm die 550’000 Franken, die Hotz bietet, zu wenig. Er wechselt nach Duisburg.
Hotz sagt: «Wer in der Schweiz zahlt schon 550’000 Franken für einen 32-Jährigen? Für einen Spieler, der gemäss ärztlicher Erkenntnisse drei Tage Erholungsurlaub benötigt, wenn er eine Leistung von 70 Prozent erbracht hat?»
Der FC Basel wird von der Swiss Football League mit 80’000 Franken gebüsst. Die ersten beiden Heimspiele der neuen Saison muss er vor leeren Tribünen austragen, bei drei weiteren Spielen bleibt die Muttenzerkurve geschlossen. Die Liga belegt Filipescu mit einer Busse von 500 Franken, Begründung: Überschrittene Grenzen der Notwehr. «Ein Witz», sagt er. Im November 2008 werden 26 Täter vom Basler Strafgericht verurteilt, drei von ihnen zu einer bedingten Gefängnisstrafe von bis zu zwölf Monaten.
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Gute Sache hier!
Von ZSC Fans für ZSC Fans!


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aber das ist halt Zürich
Dito beim FCZ: Gegen Real damals in der CL versuchten 200'000 Leute ein Ticket zu bekommen!
Nur wäg Bayern und Real bringsch in Züri d Bude voll....
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In Sachen Journalisten seit ihr aber ganz schön Dünnhäutig! Neben Simon Graf (TA) ist Daniel Germann (NZZ) einer der etablierten Eishockeyjournalisten in der Schweiz. Selbst Klaus Zaugg sieht das so. Früher gab es noch den Uli Pickel bei der NZZ, mein Favorit, aber der ist ja leider nun beim Blick wo man nichts mehr von ihm hört.
Die Leute berichten wie es ist, das ist im Moment für ZSC Fans halt nicht so leicht verdaulich.
Die beste Antwort darauf wäre ein Sieg morgen!

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Grönborg verschwindet im Bus – ein Blick in die Trainerseele im Play-off-Final zwischen dem ZSC und dem EVZ
In der Serie zwischen den ZSC Lions und dem Titelhalter EV Zug hat das Momentum gewechselt, die Zürcher führen nur noch mit 3:2-Siegen – das zeigt sich auch im Verhalten der Coachs. Dem ZSC-Trainer Rikard Grönborg droht ein Karriereknick.
Daniel Germann (NZZ)
Fragender Blick: Der ZSC-Trainer Rikard Grönborg versucht sein Team wieder auf Kurs zu bringen.
Ennio Leanza / Keystone
Die Temperatur einer Play-off-Serie und die Stabilität der involvierten Teams lassen sich relativ verlässlich am Auftreten ihrer Trainer messen. Der ZSC-Coach Marc Crawford beschimpfte Biels Kevin Schläpfer im Viertelfinal 2015 als Schauspieler und zeigte so seine Verunsicherung und die seines Teams. Vor einem Jahr übertrug sich die gehässige Note in der Serie zwischen den ZSC Lions und dem Lausanne HC auch auf die Coaching- und Betreuerstäbe.
Rikard Grönborg und Dan Tangnes haben auch den einen oder anderen Strauss miteinander ausgefochten. Am Mittwoch nach dem Zuger 4:1-Sieg spiegelte das Verhalten der Nordländer die Befindlichkeit der beiden Organisationen. Der ZSC-Trainer Grönborg verschwand praktisch als Erster und wortlos im Mannschaftsbus. Auf die Bitte, den Coach zu den Medien zu bringen, beschied der Zürcher Medienverantwortliche, Grönborg spreche heute nicht. Er habe noch einen Match vorzubereiten.
Dan Tangnes handelt aus einer Position der Stärke
Derweil plauderte Dan Tangnes im Bauch der Bossard-Arena gelöst mit den Medien. Er spann seine Churchill-Analogie vom Montag weiter und war fast schon enttäuscht, als nach gut fünf Minuten keine weiteren Fragen kamen. Der 43-jährige Norweger gehört zur entspannteren Spezies in der Branche.
Tangnes’ Erfolgsausweis erlaubt ihm Gelassenheit. In vier Jahren in Zug hat er das Team dreimal in den Play-off-Final, zweimal zum Qualifikationssieg und im vergangenen Frühling zum zweiten Titel der Klubgeschichte geführt. Sein Vertrag läuft noch bis ins Jahr 2024. Und sollte der EVZ seines Coachs überdrüssig werden, dürfte es an Interesse an seiner Person kaum mangeln.
Dan Tangnes (Mitte) stand in den letzten Wochen weniger unter Druck als sein Antipode Grönborg.
Christian Merz / Keystone
Die Position von Grönborg ist weniger komfortabel. Er ist zwar zweifacher Weltmeistertrainer. Doch in Zürich begleitet ihn die Kritik mehr oder weniger seit seinem Jobantritt. Im Dezember schien er kurz vor der Entlassung zu stehen, ehe sein Team den Tritt doch noch fand. Dass er offen damit kokettiert, es als Coach dereinst in die NHL zu schaffen, ist mancherorts schlecht angekommen. Aber weshalb soll ein Coach nicht auch danach streben, Anerkennung in der besten Liga der Welt zu erhalten?
Die laufende Finalserie könnte für die Karriere des 53-jährigen Schweden wegweisend sein. Bestimmt wäre es für sie nicht förderlich, wenn Grönborg eine 3:0-Führung im Final verspielen würde, was im internationalen Eishockey erst sehr wenigen Trainern passiert ist. In der Geschichte der NHL-Finals hat nur ein Team mit einem solch grossen Polster den Titel noch aus den Händen gegeben; 1942 die Detroit Red Wings gegen die Toronto Maple Leafs.
Doch so weit ist es noch nicht. Auch nach der jüngsten Niederlage führen die ZSC Lions in der Serie, nun mit 3:2-Siegen. Am Freitag können sie in ihrem letzten Spiel im Hallenstadion den zehnten Titel in der Klubgeschichte erringen. Möglicherweise verliess Grönborg die Bossard-Arena auch deshalb fluchtartig, weil er grübelt, wie er sein Team wieder auf Kurs bringen kann.
Der ZSC-Coach Rikard Grönborg zeigt seine Emotionen an der Bande: hier in einem Match gegen den Lausanne HC.
Youtube
Ohne wirklich das bessere Team zu sein, waren die Lions in der Finalserie mit 3:0 in Führung gegangen. Dreimal hatten sie einen Rückstand im Schlussdrittel noch gewendet. Nun hat das Momentum zwischen den nahezu ebenbürtigen Teams gewechselt; der EV Zug ist in den entscheidenden Momenten besser. In den letzten zwei Partien waren die Zentralschweizer das deutlich aktivere Team. Am Mittwoch nach dem Tor zum 2:1 durch Dario Simion kamen die Lions kaum zu guten Ausgleichschancen.
Das Schlussresultat von 1:4 spiegelt den Spielverlauf nur unzureichend. Die letzten zwei Treffer fielen ins verlassene Zürcher Tor. Doch wahr ist auch, was der ZSC-Captain Patrick Geering nach dem Match sagte: «Wir machen uns das Leben momentan selber schwer.» Offensiv kreiert dieses hochkarätig besetzte Team viel zu wenig, potenzielle Leistungsträger wie Marcus Krüger, Simon Bodenmann oder Justin Azevedo schwächeln. Die Gefahr geht fast ausschliesslich von der ersten Linie um den überragenden Denis Malgin aus.
Möglicherweise grübelte Grönborg in der Stille im Mannschaftsbus auch darüber, ob er im sechsten Spiel Garrett Roe in die Aufstellung zurückbringen soll. Der amerikanische Künstler mit einer Vergangenheit im EV Zug hat in den laufenden Play-offs erst fünf Partien bestritten. Letztmals spielte er im zweiten Match der Halbfinalserie gegen Fribourg-Gottéron.
Tangnes ist überzeugt: «Grosse Spieler werden in wichtigen Momenten besser»
Der EVZ-Trainer Tangnes sagte am Mittwoch, die Arbeit für den Coaching-Staff falle vor allem zwischen den Spielen an. Sie hätten noch eine lange Nacht vor sich. Doch er hoffe, dass er das Büro etwas früher verlassen könne, um am Donnerstag noch etwas Sonne zu geniessen.
Sein Team ist ins Fliegen gekommen. Und seine Aufgabe ist es nun, die Füsse der Spieler auf den Boden zurückzubringen, damit sie in der Euphorie des Moments nicht völlig abheben. Noch immer liegen die Vorteile auf der Seite der ZSC Lions.
Tangnes formulierte überdies Sätze, die auch aus dem Mund von Rikard Grönborg hätten kommen können. «Eigentlich ist es mir egal, wer die Tore schiesst. Doch es ist gut, wenn die potenziellen Skorer auch treffen. Sie schlafen dann besser und sind so schneller erholt. Grosse Spieler werden in wichtigen Momenten besser. Und genau das ist bei uns geschehen.» Tangnes dachte auch an seinen Captain Jan Kovar, der eben in Spiel 5 den EVZ mit drei Assists und einem Tor angeführt hatte.
Grönborgs Aufgabe hingegen ist es, seinen Leistungsträgern so schnell wie möglich Beine zu machen. Sonst könnte sich der Zürcher Play-off-Traum rasch in einen Albtraum verwandeln.
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Hey Larry
Schwedischer Trainer und nun noch ein schwedischer Transfer nach dem andern?
Hast du dir das mit der Saisonkarte gut überlegt?

Hab kein Problem mit Schwedischen Spielern, haben wir bei den Florida Panthers auch. Mit Schwedischen Trainern habe ich auch nur ein Problem wenn sie nicht erfolgreich sind.

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Bruno Vollmer hat übrigens gestern in der Halle davon gesprochen das nach heutigem Stand wenn alles weiter nach Plan verläuft das erste Heimspiel Mitte Oktober stattfinden könnte. Mit sehr viel Glück könnte das also auch für mich noch klappen!
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Noch zwei Meisterpucks für die ZSC Lions
Zwischen Ärger und Kitsch: Jetzt ist der ZSC gefragt
Innert 48 Stunden hat sich der Vorsprung der Lions gegen den EVZ halbiert. Doch noch immer sind sie die Favoriten. Kommt jetzt ein Abend für die Ewigkeit?

Marco Keller
Publiziert heute um 11:32 Uhr
Da war aus ZSC-Lions-Sicht am Mittwoch noch alles in Ordnung: Topskorer Denis Malgin bezwingt Leonardo Genoni in der nahen Ecke zum 1:0. Foto: Ennio Leanza (Keystone).Es ist das Los eines Führungsspielers, vor allem, wenn er das C auf der Brust trägt, auch in schwierigen Situationen Auskunft geben zu müssen – häufiger als andere.
Und weil Trainer Rikard Grönborg sich bereits unmittelbar nach der Partie in den Teambus verzogen hatte, war Patrick Geering der einzige Lions-Exponent, der sich zur Analyse der zweiten aufeinanderfolgenden 1:4-Niederlage gegen den EV Zug den Medien präsentierte. Bei Grönborg war der rasche Abgang ein Stück weit auch Selbstschutz: Speziell die umstrittene Fünfminuten- plus Spieldauerstrafe gegen Marco Pedretti – der Zusammenprall Knie gegen Knie mit Reto Suri war von den Schiedsrichtern als Kniestich des Jurassiers taxiert worden – hatte den Schweden offensichtlich in Rage versetzt.
Sie hätten viel Energie verbraucht, um die Strafen unbeschadet zu überstehen, sagte Geering. Und ausgerechnet als sie dann selber in Überzahl spielen konnten, servierten sie dem EVZ die 2:1-Führung auf dem Silbertablett – einer der seltenen «unforced errors» der Lions bisher in dieser Serie und nach einer Fehlerkette von Jakub Kovar über Chris Baltisberger bis hin zu Maxim Noreau. «Wir haben uns das Leben heute selber sehr schwer gemacht und müssen cleverer sein», analysierte Geering.
Die Topchancen von Justin Sigrist
Tatsächlich waren die Zürcher im Vergleich zum Montag und der ersten verpatzten Chance auf die Meisterschaft stärker gewesen. Die Zentralschweizer hatten zwar im Startdrittel ein deutliches Plus, das Überstehen der Strafe gegen Pedretti inklusive fast zwei Minuten in doppelter Unterzahl brachte aber wieder Selbstvertrauen zurück. Als Denis Malgin kurz nach Spielmitte die Führung erzielte, deutete nur wenig darauf hin, dass sich die Zürcher am Schluss ebenso wenig über das Tor würden freuen können wie alle Teams, die in den vorherigen Spielen das 1:0 erzielt hatten.
Die Lions waren dem 2:0 mehrfach nahe, besonders Justin Sigrist, dessen Abschlussversuch von Zug-Verteidiger Nico Gross in höchster Not von der Linie gekratzt wurde. Sigrist, der in 16 Playoff-Spielen erst ein Tor und einen Assist realisiert hat, hatte später in der ersten Überzahl der Zürcher überhaupt auch noch das 2:1 auf dem Stock. Er konnte die Scheibe aber in sehr guter Position nicht richtig kontrollieren, sie «flatterte» und landete schliesslich am Pfosten.
Zitat«Für diese Ausgangslage hätte ich vor der Serie unterschrieben.»
Patrick GeeringZwei von maximal vier Chancen sind damit aus ZSC-Sicht vertan. Wer aber das Team in den letzten Wochen am Werk gesehen hat, der darf durchaus optimistisch bleiben. Zudem könnte nun jenes Szenario eintreten, das sich vor Saisonbeginn nicht einmal der fantasievollste Kitschromanautor mit Faible für Blauweissrot hätte ausmalen können. Den zehnten Meistertitel im letzten Eishockeyspiel der ZSC Lions im bis zum Bersten gefüllten Hallenstadion überhaupt zu gewinnen und gleichzeitig die überragende Schweizer Mannschaft der letzten vier Spielzeiten zu entthronen. Kann es etwas Schöneres geben? Die Antwort umfasst vier Buchstaben: nein. Geering sagt: «Für diese Ausgangslage hätte ich vor der Serie unterschrieben.»
Es gäbe gewiss eine legendäre Meisternacht. Patrick Geering will den Blick fürs Wesentliche aber nicht verlieren: «Am Schluss ist es einfach ein Hockeymatch. Ich weiss, dass ich mein letztes Spiel für meinen Club im Hallenstadion bestreiten werde. Und dieses Spiel will ich unbedingt gewinnen.» Für die Mathematik-Freaks: Morgen endet die Club-Eishockey-Ära im Hallenstadion genau 71 Jahre, 5 Monate und 11 Tage nach dem Eröffnungsspiel am 18. November 1950 (5:5 gegen Arosa).
Pronto war bereit und erzielte drei Treffer
Auch für die Zuger ist die Motivation morgen riesig. Sie wollen an diesem aus ZSC-Sicht wahrhaft historischen Abend zum insgesamt dritten Mal als Partycrasher auftreten und endgültig in die fast schon verloren geglaubte Serie zurückkehren. Bei einem allfälligen Showdown am Sonntagabend wäre auch die Bossard-Arena für seismografische Ausschläge gefährdet.
Besonders eklatant die Effizienzsteigerung bei Dario Simion. Der Mann, der einst im HC Vallemaggia ausgebildet wurde, hat schwierige Monate hinter sich. Besonders, dass er den Grossteil seiner Olympiapremiere in chinesischer Isolation verbrachte – Simion war total elf Tage und damit noch zwei Tage länger als Malgin von der Mannschaft getrennt –, hatte Spuren hinterlassen. Und auch in den ersten Spielen der Finalserie hatte er vor allem durchs Chancenauslassen auf sich aufmerksam gemacht. «Für Pronto freue ich mich ganz besonders», sagte Trainer Dan Tangnes. Pronto? Tangnes lacht: «Als wir die ersten Male telefonierten, hat er immer zuerst Pronto gesagt. Seit da hat er diesen Spitznamen.» Pronto heisst auf Italienisch auch bereit. Am Mittwoch war dies Dario Simion gleich dreimal.
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ZSC organisiert kein Public Viewing. Find ich jetzt Obersackschwach!

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war auch direkt im Ticketshop. Bei anderen Geräten ewig im Warteraum.

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Zum Glück habe ich 3 Saisonkarten (die ich normalerweise für Kundenevents nutze)

Werde mir nächste Saison auch wieder eine kaufen, zwar ziemlich Sinnlos in meiner Situation aber das brauche ich nicht mehr! Meine Nerven!
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was heisst hier abwarten? wenn ich mich jetzt einlogge, komme ich direkt in den ticketshop, ohne warteraum. bist du noch immer dort im warteraum?
Das System ist total weich! Die Leute im Warteraum müssten abgearbeitet werden nach Eingang und neue oder solche die refresh machen müssten an den Schluss gesetzt werden. Idiotisch programmiert!