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Sprüche klopfen konnten wir immer am besten…
Ich warte sicher nicht bis nachher, wäre ja noch schöner!
Was soll das eigentlich sein, Eissportverein?
Mit einem Norweger als Coach?
Trainieren in der OMG Baracke, was es bringt sehen wir ja jetzt! ![]()
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Sprüche klopfen konnten wir immer am besten…
Ich warte sicher nicht bis nachher, wäre ja noch schöner!
Was soll das eigentlich sein, Eissportverein?
Mit einem Norweger als Coach?
Trainieren in der OMG Baracke, was es bringt sehen wir ja jetzt! ![]()
Der Berner Yannick Weber wechselte zu den ZSC Lions, weil er Meister werden wollte. Nun trennen ihn noch zwei Siege vom Titel. Daran hat der 31-Jährige erheblichen Anteil.
Am Anfang der Saison hat Weber die Leute oft mit Cross Checks weggearbeitet bei denen ich mich fragte wie lange die Schiris wohl zuschauen werden. Jetzt in den PO's spielt er sehr smart, nimmt keine Strafen, nimmt kein Risiko. Macht seinen Job. Weiter so!
Hauptsache es klappt, ob Spiel 4, 5, 6 oder 7... natürlich wäre Spiel 4 wunderschön und ein Gschichtli, wie es nur der ZSC schreiben kann. Aber schlussendlich spielt es keine Rolle - auf meiner Wunschliste wäre Spiel 6
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Spiel 6 wäre natürlich auch Geil, weil WE für das noch arbeitende Volk. Ich möchte aber Zug keinen Auftrieb geben!
Verschreieds nöd Kollege......
Das könnte nur die Mannschaft selber. Wir können rauslassen was wir wollen, es passiert nichts! Stängeli! ![]()
Langsam, langsam. Erst 2-0. Es war eng.. noch enger.
War gegen Fribourg auch so. War immer knapp. Ging trotzdem immer weiter.
Ich habe ein gutes Gefühl, auch wenn die Spiele wohl weiterhin knapp bleiben werden
Das selbe hier. Meister am Montag.
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larry seiner zeit um 13 jahre voraus!
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FCZ-Sion guck, ev. nicht ganz bis zum Ende, nach Hause "rasen" und ZSC gucken. Der Stress eines Fans! ![]()
- Haaaalle staaaaadion, Hallestadion! Und wie bei Larry, Gänsehaut und fast ein bisschen Pipi in den Augen....
Könnte am Montag (oder am Freitag) dann ganz schlimm werden...... ![]()
Für Snowcat & Mushu
(Mushu: Ich denke nach wie vor nicht das GC verschwinden wird, das ist reines Wunschdenken!)
INTERVIEW
Sky Sun ist endlich wieder in Zürich. Im Gespräch nimmt der GC-Präsident Stellung zu den zahlreichen Brennpunkten im Verein. Er stellt sich hinter den umstrittenen Sportchef Seyi Olofinjana.
Fabian Ruch (NZZ)
Simon Tanner / NZZ
Sky Sun, Sie waren bis Anfang April erneut dreieinhalb Monate in Schanghai. Wie einfach ist es, GC von China aus zu führen?
Es war ja nicht das erste Mal, dass ich für längere Zeit bei meiner Familie weilte. Wir sind bei GC ein eingespieltes Team und hatten täglich Kontakt mit Video-Meetings. Und der Fokus meiner Arbeit liegt auch in China darin, mich um die Grasshoppers zu kümmern. Aber ich bin nun froh, in der entscheidenden Phase der Saison wieder in Zürich zu sein.
GC ist nach einer guten Vorrunde abgestürzt. Warum?
Unser Projekt befindet sich immer noch in einer frühen Phase, wir sind jetzt zwei Jahre hier. Es wäre falsch und viel zu emotional, die Situation nach jedem Spiel neu zu beurteilen. Es geht immer noch darum, die Strukturen aufzubauen. Als Leader sehe ich das grosse Bild.
Dennoch: Sportlich läuft es im Frühling harzig. Flogen die Grasshoppers im ersten Halbjahr der Saison zu hoch?
Vergessen Sie nicht, dass wir der Aufsteiger sind. In der Vorrunde lief es ziemlich glatt für uns, das stimmt, aber wir haben zuletzt einen Punkt im Derby gegen den FCZ geholt und in Genf gegen Servette gewonnen. Wir erkennen die Fortschritte.
Sie selber haben die Latte sehr hoch gesetzt mit Ihren Aussagen letztes Jahr in der NZZ, innerhalb von fünf Jahren einen Titel gewinnen und in zehn Jahren zu Europas Spitze gehören zu wollen.
An dieser Zielsetzung hat sich nichts geändert. Wir können ja nicht herkommen und sagen, dass wir jahrelang gegen den Abstieg kämpfen wollen. Was wäre das für ein Signal? Das ist ein Langzeitprojekt, der Zeitraum von zehn Jahren war bewusst gewählt, unsere Ambitionen sind hoch.
In der Schweiz sind die Zweifel am GC-Projekt immer noch relativ gross. Es fehlt an Identifikationsfiguren und am lokalen Bezug, manchmal auch an Glaubwürdigkeit, weil man nicht genau weiss, wer wirklich die Entscheidungen trifft. Bekommen Sie diese Kritik mit?
Klar. Kritik gehört dazu im Fussball, das ist in jedem Klub der Welt so. Ich nehme das als Motivation, damit wir uns verbessern können. Wissen Sie, ich arbeitete jahrelang auch bei den Wolverhampton Wanderers in England, dort sind die Zeitungen nicht eben zimperlich. Und man könnte die Geschichte auch anders deuten: Wir sind sportlich im Fahrplan, stiegen im ersten Jahr auf, wollen nun den Ligaerhalt schaffen. Es geht nur Schritt für Schritt.
Im Konstrukt des Klubbesitzers Fosun gibt es chinesische Geldgeber, mit Wolverhampton einen englischen Partnerklub, mit Gestifute eine portugiesische Spielerberaterfirma, der GC-Campus liegt in Niederhasli. Die Investorin Jenny Wang hat sich immer noch nie öffentlich zum Engagement geäussert. Verstehen Sie die Skepsis angesichts dieser komplizierten Konstellation?
Es ist so, dass die Investoren grosse Pläne mit GC haben und über ein breites Netzwerk verfügen. Ich habe die Rechte, Entscheidungen zu treffen, und stehe zudem regelmässig in Kontakt mit Jenny Wang, die unseren Weg verfolgt.
Man hört, das GC-Defizit in dieser Saison soll rund zehn Millionen Franken betragen. Stört das die Investoren nicht?
Wir sind in der Aufbauphase und hatten einen Verlust im Budget eingeplant, zumal die Pandemie für zusätzliche wirtschaftliche Schwierigkeiten gesorgt hat. Den genauen Betrag kann ich Ihnen nicht nennen, weil die Saison noch läuft. Aber den Investoren war immer klar gewesen, dass es Zeit und Geld brauchen wird, um weiterzukommen.
An der Investitionssumme von rund fünfzig Millionen Franken während fünf Jahren hat sich also nichts geändert?
Wir haben das Budget, um zu reagieren, wenn es die Situation erfordert. Vielleicht wird es am Ende auch mehr sein, wenn wir das Gefühl haben, das sei notwendig.
Zürich ist eine reiche Stadt mit vielen vermögenden Menschen. Sind Sie manchmal enttäuscht, dass GC von lokalen Unternehmern nicht stärker unterstützt wird?
Es ist, wie es ist. Wir müssen uns darauf konzentrieren, was wir verändern können. Die Super League ist attraktiv, es fallen viele Tore, die Spiele sind spannend. Die gesamte Liga muss wachsen, auch international, aber man kann nichts erzwingen. Darum bleiben wir geduldig.
Es gibt einige Baustellen bei GC. Der Stadionbau etwa verzögert sich weiter, das ist ein Trauerspiel für die Stadt Zürich, zudem sind die Zuschauerzahlen an den Heimspielen bescheiden.
Es ist tatsächlich sehr schade, geht es bezüglich Stadion nicht schneller vorwärts. Aber wir respektieren die lokalen Begebenheiten und die demokratischen Prozesse, selbst wenn gewisse Dinge zuweilen schwer zu verstehen sind.
Einige Probleme bei GC wirken hausgemacht, die Transferpolitik ist verwirrend. In der Winterpause kamen Fussballer aus China, Japan, Südkorea, Portugal und Frankreich. Bringen solche Spieler das Projekt wirklich weiter?
Wir wollen die Qualität im Kader verbessern. Ich bin überzeugt von unseren Transfers, wir haben auch viele junge, entwicklungsfähige Fussballer im Team. Und wir sind bestrebt, weiterhin eigene Nachwuchsspieler hochzuziehen, weil auf unserem Campus ausgezeichnete Arbeit geleistet wird.
Der Abwehrspieler Toti Gomes wurde nach einer guten Vorrunde mit GC im Januar zu Wolverhampton transferiert, wird dort aber seit zweieinhalb Monaten nicht mehr in der ersten Mannschaft eingesetzt. Wäre er in Zürich nicht nützlicher?
Auch das kann man anders betrachten. Mich freut es sehr für den Jungen, hat er die Chance erhalten, in einer der besten Ligen der Welt zu sein. Toti Gomes wird seinen Weg in der Premier League gehen. Und wir werden dank der Zusammenarbeit mit Wolverhampton Talente bei GC einsetzen können, die sonst niemals in der Schweiz spielen würden. Es ist unser Weg, und den gehen wir konsequent weiter.
Der Sportchef Seyi Olofinjana ist in der Öffentlichkeit wenig präsent. Viele verstehen nicht, warum ein Nigerianer, der lange in England arbeitete, Sportchef bei einem Schweizer Verein ist.
Seyi Olofinjana ist fleissig, schaut sich auch viele Nachwuchsspiele an, lernt Deutsch, hat gute Ideen. Wir leben in einer globalisierten Welt, es darf keine Rolle spielen, ob jemand aus der Schweiz, aus China oder aus Nigeria kommt. Es gibt nicht immer nur Schwarz oder Weiss, selbst wenn das viele Menschen gerne so sehen.
Seyi Olofinjana soll sich unter anderem mit dem Managing Director Jimmy Berisha nicht besonders gut verstehen und intern nicht ideal kommunizieren.
Wir haben jeden Tag einen anständigen, professionellen Austausch. Ich spüre keine Schwierigkeiten, was die Harmonie angeht. Und ich ermuntere unsere Mitarbeiter sogar immer wieder, kontrovers zu diskutieren. Am Ende müssen wir als Team Entscheidungen treffen, und alle müssen dahinter stehen.
Welche Entscheidung trifft Ihr Verein beim jungen Stürmer Kaly Sène, der nach starken Leistungen das Interesse anderer Vereine geweckt hat? GC hat eine Option, Kaly Sène vom FC Basel für etwas mehr als eine Million Franken Ablösesumme zu übernehmen, hat es aber versäumt, den Anschlussvertrag mit Sène bereits auszuhandeln. Seine Lohnvorstellungen haben sich nun deutlich nach oben bewegt. Besteht die Möglichkeit, dass der Spieler im Sommer verkauft wird?
Tatsache ist, dass Kaly Sène sich bei uns wohl fühlt und wir ihn als Spieler und als Mensch schätzen. Wir stehen in Gesprächen mit dem Spieler und den Beratern und werden eine Lösung finden. Aber selbst wenn er bereits einen neuen Vertrag bei uns hätte, könnten wir mit den Vereinen aus den Topligen nicht mithalten. Und ja, es gehört auch zu unserem Konzept, möglichst hohe Ablösesummen zu generieren.
Gleichzeitig muss das Team im Sommer verstärkt werden.
Absolut. Wir sind bereit, weiter zu investieren. Sobald wir Klarheit haben, in welcher Liga wir nächste Saison spielen, werden wir die Kaderplanung vorantreiben. Doch selbst ein GC-Abstieg würde nichts an unseren hohen Ambitionen ändern.
Der Trainer Giorgio Contini hat sich als Gesicht des Vereins profiliert. Man hörte jedoch vor dem Derby gegen den FCZ Anfang April, dass Contini bei einer weiteren Niederlage womöglich entlassen werde. Wie zufrieden sind Sie mit seiner Arbeit?
Wenn eine Mannschaft mehrere Spiele nacheinander verliert, wird es für jeden Trainer schwierig. Aber wir haben keine grossen Zweifel an Giorgio Contini. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit ihm den nächsten Schritt gehen können.
Es heisst, Sie seien ein netter Kerl, der sich nicht gerne von Mitarbeitern trenne. Wie definieren Sie Ihre Rolle als mit 35 Jahren noch ziemlich junger Chef bei GC?
Ich spüre das Vertrauen der Investoren, bin mit Leidenschaft dabei. In China gibt es ein beliebtes Sprichwort: Wer hart arbeitet, wird irgendwann belohnt. Und GC ist keine One-Man-Show. Auch ich lerne jeden Tag dazu und scheue mich keineswegs, harte Entscheidungen zu treffen. Einen Trainer etwa musste ich schon einmal entlassen. Am Ende werde auch ich an den Ergebnissen gemessen, der Verein gehört nicht mir.
China hat im Fussball grosse Pläne und Projekte, möchte bis 2050 Weltmeister werden. Allerdings floss jüngst viel Geld wieder ab, es sind kaum noch teure ausländische Fussballer in der chinesischen Liga engagiert, Unternehmen sollen nicht mehr im Ausland investieren dürfen. Wie sehr ist das GC-Projekt durch den veränderten und strengen Kurs der Regierung beeinträchtigt?
Überhaupt nicht. Leider hat sich unser Nationalteam wieder nicht für die WM qualifiziert. Aber die Investitionen in den Fussball werden sich auszahlen, vielleicht erst mit der nächsten Generation. Fussball ist auch in China sehr populär, aus der Super League werden in jeder Runde drei Begegnungen live gezeigt. Und wenn ein GC-Spiel übertragen wird, sind die Einschaltquoten deutlich höher.
Ist es für Sie nicht schwierig, wenn die Familie in Schanghai lebt?
Meine Frau arbeitet dort, unser zweijähriger Sohn kommt bald in den Kindergarten. In Zürich kann ich mich voll auf meinen Job konzentrieren. Und mittlerweile habe ich hier sogar ein chinesisches Restaurant mit einem Koch aus Schanghai gefunden, der mir das Essen wie zu Hause zubereitet. Uns stehen spannende Jahre bevor, ich möchte noch lange hier arbeiten, lerne auch Deutsch, damit ich mich besser verständigen und die Zeitungen lesen kann.
Gestern wieder Warm Up in der Silberkugel in Oerlikon und dann in die Venus Bar. Pinnwand Treff. ![]()
Am Spiel waren die ehemaligen Meister eingeladen. Gesehen: Schrepfer, Kout, Stirnimann, Wichser, Zeiter, Blindenbacher, Bühler, etc. pp.
Gute Sache das mit den Alumni. ![]()
Wenn an der Mannschaft nichts auszusetzen ist, sucht man sich ein anderes Thema um zu nörgeln!
Freuen wir uns doch ab der sensationellen Leistung die unsere Mannschaft im Moment an den Tag legt!
Und das endlich wieder mal Stimmung in der Halle ist! Egal wie!
Ich finde sie bringen Stimmung. Auch wenn ich selber nie einen benutze…
Jep! War wirklich tolle Stimmung gestern! Auch weil die Kurve Lieder singt bei denen alle mitmachen können!
Dank des 2:1-Siegtreffers von Denis Malgin in der 57. Minute setzen sich die Zürcher auch im Hallenstadion gegen starke Zuger durch. Zwei Siege fehlen zum Titel.

Simon Graf (TA)
Der Mann für die wichtigen Tore: Erneut schiesst Denis Malgin die ZSC Lions kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit ins Glück.
Video: SRF
Die ZSC Lions haben verlernt zu verlieren. So eng die Spiele auch sind, am Schluss schaffen sie es immer wieder, einen draufzusetzen. Gegen Fribourg siegten sie dreimal in Overtime, im ersten Finalspiel in Zug dank zwei Toren in den letzten 89 Sekunden. Im Hallenstadion versetzte nun Malgin das Zürcher Publikum mit seinem 2:1 in der 57. Minute in Ekstase. Hollenstein wurde steil lanciert und sprintete los, ein Zuger Verteidiger bremste ihn, doch Hollenstein spielte den Puck in Bedrängnis quer zu Malgin, der ihn behänd kontrollierte und zum Siegtor einschoss.
Erneut also Malgin, der schon zwei Overtime-Treffer gegen Fribourg erzielt hatte. Eine weitere Parallele: Die Zürcher waren im Finish das frischere Team. Zwei Drittel lang hatten sie arg leiden müssen gegen die Zuger, die ein horrendes Tempo anschlugen und sie in der eigenen Zone immer wieder unter Druck setzten. Doch im Schlussabschnitt konnte der EVZ diese Kadenz nicht mehr hochhalten. Die Zürcher Verteidiger bekamen nun etwas mehr Zeit, die Angriffe zu lancieren, und ein solcher führte zum Siegtor. Der öffnende Pass kam von Marti.
Die Zuger versuchten danach noch vehement, das 2:2 zu erzwingen. Dan Tangnes ersetzte Goalie Genoni 85 Sekunden vor Schluss durch einen sechsten Feldspieler und nahm im Finish die Coach’s Challenge, nachdem Bodenmann ins verlassene Zuger Tor getroffen hatte. Diesmal bekam der Norweger recht, es hatte ein Offside vorgelegen bei der Puckeroberung Schäppis. Doch es nützte dem EVZ nichts mehr. Die letzten 19 Sekunden konnten die Zürcher den Puck in ihrer Zone monopolisieren.
Damit führen sie nach zwei höchst intensiven Finalspielen 2:0, zwei Siege fehlen ihnen noch zu ihrem zehnten Titel. Doch es war erneut wieder hauchdünn zwischen diesen beiden Topteams. Interessant war, dass die Zürcher erneut im dritten Abschnitt mehr Spielanteile hatten. 11:7 war die Bilanz der Torschüsse im Schlussdrittel, in Spiel 1 hatte sie sogar 17:7 gelautet. Das dürfte Konditionstrainer Mattia Stendahl besonders freuen.

So feiern Sieger: Denis Malgin nach dem Siegtreffer.
Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)
Trotzdem dürften die Zürcher froh sein, dass sie nun zwei Tage Pause haben und nicht nur einen wie üblich. Dieses kurze Durchschnaufen war eigentlich gedacht gewesen vor dem Finalstart, doch weil beide Teams im Halbfinal mit 4:0 durchgekommen waren, fällt sie nun in diese Serie. Das gibt Zugs Tangnes Zeit zu überlegen, was er noch ändern könnte, um sein Team zurück zum Siegen zu bringen. Es wäre keine Überraschung, würde er nun Powerflügel Klingberg einwechseln für Lander.
Viel machen die Zuger nicht falsch, sie kommen einfach kaum an Jakub Kovar vorbei und haben in den Zürchern einen äusserst disziplinierten Gegner, der den Kopf nicht (mehr) verliert. «Wir haben die Ruhe, bekommen keine Panik, spielen einfach unser Spiel», sagte Matchwinner Malgin im TV-Interview. Acht Spiele in Serie haben die Zürcher inzwischen gewonnen. Und wie heisst es so schön: Es ist einfacher, weiter zu siegen, als wieder damit zu beginnen.
Den ZSC Lions gelingt der achte Sieg in Serie. Erneut drehen sie einen Rückstand und siegen dank einem späten Treffer, dieses Mal 2:1. Für den Gegner Zug müssen die Ereignisse etwas Demoralisierendes haben.
Nicola Berger, (NZZ)

Christian Merz / KEYSTONE
Im Sommer 2020 verpflichteten die ZSC Lions Sven Andrighetto. Ein Jahr später angelten sie sich Denis Malgin. Zwei Nationalspieler in der Blüte ihres Schaffens, Andrighetto ist 29, Malgin 25. Beide sind als Zürcher mit der Stadt verbunden. Sie sind sehr teuer und sehr gut. Jetzt, im Frühjahr 2022 zahlen sich die Investitionen für den ZSC aus. Der 10. Meistertitel der Klubgeschichte ist zum Greifen nah, und es sind die beiden Top-Stürmer, die dem Klub den Weg ebnen.
Am Mittwoch im ausverkauften Hallenstadion waren Andrighetto und Malgin, dieses famose Duo, abermals die Hauptakteure, die im zweiten, wiederum hochstehenden Duell der Play-off-Finalserie gegen Zug die Entscheidung herbeiführten. Andrighetto traf in der 30. Minute zum 1:1-Ausgleich. Malgin besorgte drei Minuten vor Schluss den umjubelten Siegtreffer, der zur Konsequenz hat, dass dem als Aussenseiter in diese Serie gestarteten ZSC nur noch zwei Siege zum Titel fehlen.
Für den Widersacher Zug muss die neuerliche Niederlage trotz abermaliger Führung etwas Demoralisierendes haben. Wer weiss, ob sich der EVZ von diesen Nackenschlägen noch einmal erholen kann. Der Coach Dan Tangnes gab sich kämpferisch und sagte mit demonstrativer, fast staatsmännischer Gelassenheit: «Das ist ein guter Test für uns, unsere mentale Stärke wird jetzt geprüft. Unser Weg ist nun ein bisschen weiter, weil wir 0:2 zurück liegen. Aber wir verfügen über gute Schuhe.»
In Zug sind sie ja bemüht, den Faktor Zufall zu eliminieren. Der Klub erhebt zu allen möglichen Aspekten Daten, die den Entscheidungsträgern evidenzbasierte Entscheide ermöglichen. Der Zuger Erfolg der letzten Jahre hat etwas Systematisches, in den besten Momenten gleicht das Team einer Maschine, um die zu stoppen es der Konkurrenz an Mitteln und Ideen fehlt.
Aber im Sport gibt es noch immer Elemente, die sich nicht messen lassen. Das viel zitierte Momentum ist so etwas. Was es mit einem Team macht, wenn es zum Auftakt einer Play-off-Finalserie in den letzten 20 Minuten einen 2:0-Vorsprung verspielt und sich zwei Sekunden vor Schluss eine bittere Heimniederlage einfängt. Welche Auswirkungen das hat auf die Psyche, auf das Selbstvertrauen, im Kollektiv und individuell, beim Torhüter zum Beispiel. Die Aura des EVZ-Goalies ist durch die Geschehnisse vom Montag beschädigt - im ZSC gibt es jetzt die Gewissheit, dass er ein Wesen aus Fleisch und Blut ist, auch seine Darbietungen im Play-off in der Vergangenheit oft etwas Übermenschliches hatten. Es war nicht Genonis Schuld, dass der EVZ Spiel 1 verlor, er war bei allen Gegentoren machtlos. Aber mental müssen auch ihm die Geschehnisse einen Knacks versetzt haben. Am Mittwoch liess er sich in der 30. Minute von Sven Andrighetto überwinden lassen, der Zürcher Topskorer erwischte ihn in der nahen Ecke; es war ein Tor, wie Genoni es in entscheidenden Spielen selten kassiert, eines vom Prädikat «haltbar».
Andrighettos Treffer ebnete dem ZSC den Weg zu einem nicht unverdienten Sieg. Jetzt ist es die ZSC-Maschine, die unaufhaltsam scheint.
Und dazu endlich bzw. wiederum eine geile Stimmung in der Halle!
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Wow diese Stimmung! Sagt einer die die aller-aller-beste Stimmung von früher noch kennt!
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Nach dem 1:0 haben wir gewankt, doch wir sind nicht gefallen. Hollenstein-Ghetto-Malgin haben es wieder gerissen! Was für eine Linie! ![]()
Jetzt durchlaufen, am Montag den Meister feiern in der Halle! ![]()
Als das Publikum kurz vor Schluss "Haaaaallenstaaaadion" angestimmt hat musste ich mich ziemlich zusammen reissen...... ![]()
Meister am Montag! 🏆
Same Game wie damals mit Bodenmann und anderen! Wer Fischer etwas Paroli bietet, fliegt raus!
Fischer ist sich selber am wichtigsten und nicht Kritikfähig.
Ist so!
Es sind nicht die einzigen atmosphärischen Störungen in den letzten Monaten rund um das Nationalteam. Der Bieler Mittelstürmer Gaëtan Haas hatte sich im Abschlussgespräch der mit der deutlichen Viertelfinalniederlage gegen Finnland erneut enttäuschend verlaufenen Olympischen Spiele kritisch gegenüber Fischer geäussert, was dieser offenbar wenig goutierte, es fielen harsche Worte. Haas, 30, hat für die WM in Helsinki mit der Begründung abgesagt, dass er sich «physisch und mental leer» fühle.(NZZ)
Schade fand und finde Haas eine Bereicherung für die Nati
Er hat abgesagt......
Schon jetzt keine Lust mehr zu arbeiten, will einfach nur dass es losgeht…
Heute wieder ein paar Pinnwändler an selben Ort wie letztes Mal vor dem Spiel? 🥂🍻
Arbeiten?
Denke schon! ![]()