Du weisch scho, dass bi eus dä 14.03.22 isch gäll!?
Muah!
Der Titel des Freds von 007 war falsch!
und ich habs nicht gerafft weil Kalender in den USA immer mit dem Sonntag und nicht dem Montag beginnen! ![]()
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Nachdem ich meinen Admin Pflichten noch nachgekommen bin verabschiede ich mich wieder einmal in die Happy Hour!
"It's Five O'Clock Somewhere"
Aber zuerst mal heute noch gegen Lugano. Bin gespannt, ob man mit den Ausländern rotiert, ob Waeber wieder fit ist und ob Luki wenigstens für ein paar Minuten noch sein 500. Game machen kann und ob die Balti Brothers auch wieder mal Eiszeit kriegen. Wenn ich unseren Trainer richtig einschätze, dann wird das alles nicht passieren...
ZSC Lions ohne Flüeler (verletzt), Trutmann, Hollenstein (krank), Kovar, Roe (überzählig), Capaul, Guebey, Meier, Aeschlimann, Küng, Suter (GCK Lions), Morant (Saisonende).
Mit Waeber im Goal, Chris 13. Stürmer.
Das neue Fussballstadion auf dem Zürcher Hardturm rückt immer weiter in die Ferne. Was ist da los?
Michael von Ledebur (NZZ)

Ennio Leanza / Keystone
534 Tage. So lange dauert es nun schon, seit 59,1 Prozent der Stimmberechtigten am 27. September 2020 Ja zu einem neuen Fussballstadion gesagt haben – zum zweiten Mal Ja notabene, nach einer ersten Abstimmung im Jahr 2018. Seitdem herrscht totaler Stillstand. Mit Verzögerungen hatte man stets gerechnet, aber nun wurde das Projekt auf unerwartete Weise blockiert. Der Vergleich mit einem Wanderer, der einen langen Marsch vor sich hat, aber schon am Schuhebinden verzweifelt, scheint angezeigt.
Wie kann das sein? Die Antwort hat mit einer Ferienabwesenheit zur Unzeit zu tun, mit einem Gerichtsdolmetscher mit spitzen Ohren und mit einer Justiz, die das öffentlich breit abgestützte Projekt offensichtlich nicht prioritär behandelt – anders, als von vielen erhofft.
Erstaunlich ist, dass das Vorhaben von Stimmrechtsbeschwerden behindert wird. Solche sind in der Regel schnell erledigt. Sie sind nicht gegen das eigentliche Bauprojekt gerichtet, sondern gegen die Abstimmung vom 27. September 2020. Die Stimmrechtsbeschwerden erscheinen inhaltlich zahnlos – zumindest haben das zwei Gerichtsinstanzen so gesehen. Und dennoch sind sie immer noch nicht erledigt. Seit dem vergangenen August liegen sie in Lausanne.
Wie lange die Bearbeitung noch dauert, weiss man nicht, denn das Bundesgericht nimmt zu laufenden Verfahren keine Stellung. Das Projekt «Ensemble» umfasst ein Stadion für 18 000 Zuschauer, eine Genossenschaftssiedlung mit gemeinnützigen Wohnungen und zwei Hochhäuser.
Quellen: HRS Real Estate AG, Boltshauser Architekten, Caruso St John Architects
NZZ / cke.
Am Ursprung der Verzögerung steht eine Episode mit tragikomischer Komponente. Als der Zürcher Bezirksrat die Einsprache gegen die Stadionabstimmung beäugte, weilte einer der fünf Mitglieder in den Ferien. Die Konsequenz: ein Formfehler. Ausgerechnet bei einem derart prestigereichen Projekt.
Das Verwaltungsgericht taxierte die Abwesenheit nicht als schwerwiegenden Mangel. Das Bundesgericht hingegen schon: Es schickte die Beschwerde zurück auf Feld 1, an den Bezirksrat. Auch in Fünferbesetzung lehnte der Bezirksrat die Beschwerde ab, das Verwaltungsgericht stützte diesen Entscheid. Doch die Ehrenrunde bis vor Bundesgericht war zeitraubend.
Es war nicht das erste Mal, dass der Bezirksrat als Vierergremium getagt hatte – aber das erste Mal, dass jemand darin eine juristische Einfallsachse erspähte. Beim Beschwerdeführer handelt es sich um Peter-Wolfgang von Matt, der als langjähriger Gerichtsdolmetscher offensichtlich ein Sensorium für juristische Details und formale Unstimmigkeiten entwickelt hat. Er erlangte im vergangenen Herbst durch seine Initiative für Freiräume am See lokale Berühmtheit. Die Stimmberechtigten lehnten sein Ansinnen aber ab.
Im Fall des Stadions kann man durchaus von einem Coup sprechen. Nicht die hochspezialisierten Anwälte, sondern ein «Amateur» vermag das Ensemble bis heute juristisch zu verzögern. Von Matt sagt, er verspüre darüber «Genugtuung, aber sicher keine Schadenfreude».
Es gehe ihm nicht um Verzögerung, beteuert er. Seine Beschwerde betrifft die Sicherheit. Er habe eine Zeitlang mit seinem Sohn die Heimspiele des FC Zürich besucht und sich Gedanken über die Fangewalt gemacht. Er sagt: «Wir sehen seit dem Ende der Pandemie wieder Gewalt bei jedem Risikospiel.» Bei einem Umzug auf den Hardturm würde sich die Sicherheitslage verschlechtern, ist er überzeugt, unter anderem, weil Gästefans via eine Passerelle und einen Tunnel ins Stadion geschleust würden.

Visualisierung Nightnurse
Entscheidend ist allerdings nicht, ob diese Kritik am Stadionprojekt berechtigt ist – sondern, ob die Behörden die Stimmberechtigten vor dem Urnengang zu wenig darüber aufgeklärt haben, wie von Matt in seiner Beschwerde moniert. Der Bezirksrat und das Verwaltungsgericht waren anderer Meinung.
Eine zweite Stimmrechtsbeschwerde von drei Privatpersonen zielt auf den Schulraum, der in einem der Wohntürme geplant ist, was erst nach der Abstimmung bekannt wurde. Auch diese Beschwerde haben die beiden Vorinstanzen abgelehnt. Das Verwaltungsgericht verwies unter anderem auf die grosse Differenz zwischen Ja- und Nein-Stimmen von 18,2 Prozentpunkten: Mit der Information über die Schule wäre das Abstimmungsergebnis nicht entscheidend beeinflusst worden.
Doch weshalb dauert es so lange, bis das Bundesgericht entscheidet? Es mag mit der allgemeinen Belastung der Justiz infolge von Corona zu tun haben. Endgültig klären lässt sich die Frage nicht. Die Stadt Zürich gibt sich auf Anfrage diplomatisch. Der Zürcher Hochbaudepartements-Sekretär Urs Spinner sagt: «Wir hoffen sehr, dass sich das Bundesgericht der Bedeutung des Projekts für die Stadt Zürich bewusst ist und so rasch als möglich entscheidet.» Zumal das Vorhaben noch einen langen Weg bis zur Genehmigung und Realisation zurückzulegen habe.
Für die Fussballklubs ist die Entwicklung schlicht frustrierend. Der GC-Vizepräsident Andras Gurovits sagt: «Es ist sehr schade, dass noch nicht einmal der politische Prozess ganz abgeschlossen ist, obwohl die Stimmbevölkerung zwei Mal zugestimmt hat.» Das neue Stadion sei eben nicht in erster Linie wegen der besser Stimmung darin wichtig, sondern weil es zusätzliche Einnahmen ermögliche, auf die die Klubs angewiesen seien. Bis dahin müssten stets finanzielle Löcher gestopft werden. Dass die Durststrecke bis zum Einzug ins neue Stadion nun länger und länger werde, sei «ein Elend».
Der FCZ-Präsident Ancillo Canepa hoffte nach der Abstimmung, dass im Jahr 2024 oder gar schon 2023 im neuen Stadionrund gespielt werden kann. Nun sagt er: «Ich bin bodenlos verärgert, dass Einzelpersonen einen demokratisch beschlossenen Entscheid auf diese Weise aushebeln können.» Es sei schlicht unglaublich, dass man seit seinem Antritt im Jahr 2006 vergeblich versuche, in der Stadt Zürich ein Stadion zu bauen. Für die Fussballvereine werde es jedes Jahr schwieriger, das jährliche strukturelle Defizit zu decken.
Sind die Stimmrechtsbeschwerden dann einmal erledigt, beginnt der eigentliche juristische Parcours. Die Kantonsregierung setzt den Gestaltungsplan fest. Dagegen kann man rekurrieren – in drei Instanzen bis vor Bundesgericht. Erst wenn der Gestaltungsplan rechtskräftig ist, kann gestützt darauf eine Baubewilligung erteilt werden. Diese kann man erneut bis vor die höchste Instanz anfechten.
Sowohl beim Gestaltungsplan wie bei der Baubewilligung ist im aus Investorensicht besten Fall mit mindestens einem Jahr zu rechnen, bis ein definitiver Entscheid vorliegt. Im schlechtesten Fall sind es 2,5 Jahre. Dies gerechnet ab dem Zeitpunkt, da die Stimmrechtsbeschwerden erledigt sind. Ab Baubewilligung dauert es mindestens ein weiteres Jahr, bis Stadion und Genossenschaftsbau erstellt sind. Bis die Hochhäuser fertig sind, dauert es nochmals zusätzlich zwei Jahre.
Das heisst: Bis der Ball rollt, wird es frühestens 2025. Im schlechtesten Fall wird das Stadion 2028 eröffnet. Dies immer nach den Prognosen des Ensemble-Projektteams.
Könnte die Verzögerung das Vorhaben sogar gefährden, weil es für die Investoren, also die CS und die Firma HRS, ab einem gewissen Punkt wirtschaftlich nicht mehr interessant ist? Markus Spillmann, Sprecher von Ensemble, beteuert, dass diese Gefahr nicht bestehe. Einsprachen hätten die Investoren bereits mitbedacht. «Auch bei Ensemble wird sich zeigen, dass solche Einwände das breit akzeptierte Projekt zwar zeitlich behindern, aber letztlich nicht verhindern können.» Anzeichen für einen «Ermüdungsbruch» sehe er nicht.
Eine Ironie besteht darin, dass der Zürcher Fussball derzeit unverhofft die nationale Liga dominiert mit einem seiner beiden Vertreter, dem FCZ, der auf Meisterkurs ist. Angesichts der Baisse vergangener Jahre hatten Zweifler bereits infrage gestellt, ob ein neues Stadion für zwei in der Bedeutungslosigkeit verschwindende Zürcher Fussballvereine überhaupt angemessen sei. Nun haben sich die Verhältnisse verkehrt: Der Fussball hat Klasse. Aber die Infrastruktur kommt einfach nicht vom Fleck.
Wie beurteilt ihr die Situation zwischen Bachofner und dem Bieler Goalie?
Er fährt sogar noch den Ellbogen raus! Hat alles in Kauf genommen. 5 Plus Spieldauer.
Die ZSC Lions verspielten am Wochenende zwei Vollerfolge. Fünf Voraussetzungen, damit sich dies im Playoff nicht wiederholt.

Marco Keller (TA)

Er war am Wochenende zweimal gut: Simon Bodenmann, hier beim Führungstor am Freitag in Bern.
Foto: Anthony Anex (Keystone)
In Bern waren die ZSC Lions leicht besser, verloren aber 1:2 nach Verlängerung. Gegen Lugano mussten sie trotz klarer Dominanz froh um zwei Punkte beim 5:4 nach Verlängerung sein.
Simon Bodenmann, Schütze des 1:0 in Bern, war selbstkritisch: «Wenn wir ehrlich sind, hätten wir sechs Punkte holen müssen.» Dass es letztlich nur die Hälfte war, lag am Nachlassen in der Schlussphase in Bern und an mangelnder Kaltblütigkeit gegen Lugano.
Minutenlang wurden die Luganesi regelrecht eigeschnürt, alle vier Linien erzeugten Druck. Einmal mehr zeigte sich: Das Potenzial der ZSC Lions ist riesig. Bodenmann sagt: «Wir müssen es auch aufs Eis bringen, müssen als Linie auftreten, dann wird es für alle schwierig.»

Ist oft nicht einmal mit einem Sonderbewacher – hier Luganos Raphael Herburger – zu stoppen: ZSC-Topskorer Denis Malgin.
Foto: Walter Bieri (Keystone).
In diesem Satz versteckt sich ein aber. Wenn sie das nicht tun würden, so Bodenmann weiter, hätten sie gegen alle Mühe: «Vor kurzem haben wir das bei Ajoie gesehen.» Er sagts in Anspielung auf das 1:3 beim Aufsteiger, der vorher 19-mal in Serie verloren hatte.
Die Erfolgsformel ist wie für jedes hoch talentierte Team klar, die Umsetzung nicht so einfach. Bodenmann gibt die Parole aus: «Jeder muss für den anderen arbeiten, dann kommt es gut. Für die nächsten Wochen müssen wir uns dieser Tatsache bewusst sein und vor allem bewusst werden.»
Gerade im Playoff werden die Special Teams fundamental. Die Lions weisen bisher das viertbeste Überzahlspiel aus, sind aber nur die Nummer 9 der Liga in Unterzahl – zu wenig, wenn sie Meister werden wollen. Bodenmann verlangt zudem mehr direkten Zug. «Wir haben oft die Scheibe, und es sieht schön aus, aber wir müssen mehr Scheiben aufs Tor bringen. Und natürlich auch einmal ein dreckiges Tor erzielen, per Rebound zum Beispiel.» Chris Baltisberger, der Mann, der dieses Credo vorlebt wie kein Zweiter, erhielt zuletzt allerdings nur wenig Eiszeit.

Wie hier im Januar in Lugano gab Chris Baltisberger schon oft mit direktem Spiel die Marschroute vor.
Foto: Samuel Golay (Keystone)
Am Montag endet die Regular Season bei Meister Zug, dann haben die Lions eineinhalb Wochen spielfrei. Eine lange Zeit, und es wird zentral, diese richtig zu nutzen, damit man nicht zum Playoff-Start überrascht wird. «Zuerst werden wir herunterfahren und auch zwei, drei Bobos kurieren», sagt Bodenmann, «anschliessend ist es wichtig, dass wir schon im Training jene Intensität hinbekommen, die ab dem ersten Playoff-Tag vorherrschen wird.»
Eine Runde vor Schluss ist im Schweizer Eishockey erst klar, dass noch gar nichts klar ist. Wer alle möglichen Varianten ausrechnen möchte, hätte mit Vorteil ein Nachdiplomstudium in Mathematik im Curriculum. Bodenmann mag sich nicht mit Eventualitäten beschäftigen: «Es kann noch so viele Konstellationen geben. Ich will nicht damit Energien verschwenden. Wir müssen es ja sowieso nehmen, wie es kommt.»
Infos
John Quenneville
In der ZSC-Garderobe erster Anwärter auf die «Goldene Palme.» Im vierten Saisonspiel gegen die Luganesi traf der Kanadier zum fünften Mal.
Patrick Geering
Die Reihe der filigranen Skorer wurde beim ZSC um den Captain erweitert. Dem 4:4-Ausgleich per Backhand ging eine Pirouette voraus. Stilnote: 5,8.
Die Verletzten
Lugano verlor innert weniger Minuten zwei physisch starke Spieler. In der 5. Minute Julian Walker, der einen Schienbeinbruch erlitt. Kurz darauf Olympia-Aufsteiger Calvin Thürkauf, der sich den Fuss verdrehte.
Mein Optimismus für die Playoffs hält sich in Grenzen soweit. Lasse mich gerne überraschen. Vielleicht wecken uns die Lausanner im Viertelsfinal?
Wer überzeugt noch von den "Spitzenclubs"?
Zug drei Niederlagen in Folge, Fribourg vier, Biel fünf (!) Pleiten in Folge! So sieht keine gute Vorbereitung auf die PO's aus!
Lausanne dagegen mit sechs (!) Siegen in Folge - denen möchte ich nicht begegnen! Das Team der Stunde!
Im Moment hätten wir Biel - wäre für mich der Wunschgegner! Oder dann Davos!
SCB kann, ZSC will scheinbar nicht mehr machen. Sehe Malgin wie ich ihn kenne, aber was ist mit den anderen? Ghetto? Sehr Mau das Ganze! Jetzt ab in die Happy Hour! ![]()
Wir warten ab......sieht aus als ob es für uns um nichts mehr geht.
ZSC Lions ohne Flüeler (verletzt), Waeber (krank), Guebey, Quenneville, Roe (überzählig), Capaul, Meier, Aeschlimann, Küng, Suter (GCK Lions), Morant (Saisonende).
Mit der gestrigen Niederlage gegen die GCK Lions bestritt die EVZ Academy ihr letztes Spiel in der Vereinsgeschichte. Die Mannschaft wird aufgelöst.
Nun, es ist mutmasslich absehbar, dass der FCZ seine Meistermannschaft nicht zusammenhalten kann. Dazu muss man kein grosser Prophet sein. Spieler aus der Schweiz sind bezahlbar und wer sich ins Rampenlicht spielt, weckt Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen (siehe YB). Das ist am Ende das Schicksal aller Schweizer Clubs. Jetzt kannst noch etwas mit CL Quali etc. winken und dann kann Canepa noch hier oder dort nachbessern, dann sind die Argumente aber schon bald nur noch auf der emotionalen Ebene.
....und Breitenreiter wird schon bald auf den Listen div. BuLi Clubs stehen. Aber so läuft es halt! Erinnern wir uns an Favre!
Lausanne möchte ich übrigens in den PO's lieber nicht. Die kommen so ganz langsam in Fahrt. Bei Zug und Gotteron wird man sehen ob es nur der gedrängte Spielkalender ist oder einfach ein kleiner Durchhänger.
Beim aktueleln Formstand stechen Lausanne, Genf und wir heraus (ohne das wir wirklich 100% überzeugen). Biel, Zug etc. doch mit einer Minikrise.
Aus der Ferne fragt man sich was mit Zug los ist. Nicht ideal so kurz vor den PO's. Dito Fribourg. Werden wir noch dritter und Lausanne noch sechster haben wir die, und ja, nicht unbedingt ein Wunschgegner.
Aber wie unser Cillo schon mal klar und deutlich Kante bezogen hat:
"Wer die Verträge auslaufen lässt und den Verein wechselt, wird nie mehr beim FCZ spielen solange ich Präsident bin".
Ist zwar (wieder) sehr emotional, aber schon ok so. Der FCZ ist UNBEDINGT auch Transfereinnahmen angewiesen. Und
wenn eine Stammkraft nicht verlängert, sondern - mit Handgeld - geht, der hat nie mehr ein Türchen offen beim Stadtverein.
Das ist diesen Leuten total egal, meist handelt es sich ja eh um Ausländer. Denke Doumbia und auch Ceesay werden das Handgeld nehmen und gehen!
Gemäss watson.ch soll Lugano sogar ohne das Wissen von Zürich-Präsident Ancillo Canepa schon gleich zwei FCZ-Stammspieler für nächste Saison unter Vertrag genommen haben. Das wäre ein Hammer! Klar ist: Auch bei Assan Ceesay und Blaz Kramer laufen die Verträge aus.
Denke Ceesay könnte auch gehen, so läuft das halt. Muss man mit leben!
Wie ich schon gesagt habe: Mit Wagner hat Wuschu ins Klo gegriffen!
....und tschüss! ![]()
so isch es!
nur yb und basel können sich (echte) fcz stammspieler leisten, lugano sicher nicht.
Du weisst schon wem Lugano heute gehört?
Er war der Sportchef, als der FCZ 2006, 2007 und 2009 Meister wurde. Nun erklärt er den Höhenflug in dieser Saison.

Thomas Schifferle (TA)

«Dieser Wille, Glaube und Zusammenhalt»: Fredy Bickel über die grosse Stärke dieser FCZ-Mannschaft.
Foto: Jean-Guy Python (Keystone)
Wie ist der FCZ auf dem Weg zum Titel noch zu stoppen?
Gar nicht mehr, ausser er würde völlig den Boden unter den Füssen verlieren. Aber das ist bei diesem Trainer und diesem Teamgeist nicht möglich.
Nach dem 2:0 in Lausanne beträgt sein Vorsprung 11 Runden vor Schluss 15 Punkte. Wenn er da nicht Meister wird, ist er selbst schuld, oder?
Ja klar! Dann hätte der FCZ noch mehr Fehler gemacht, als es Basel und YB diese Saison gemacht haben. Nur: Ihm wird das nicht passieren.
Was zeichnet ihn aus?
Er hat genau den Trainer, den er gebraucht hat. Und zwar einen, der gut kommuniziert, der eine gute Rhetorik hat, sehr viel Empathie und eine grosse Sozialkompetenz. Genau das hat dem FCZ gefehlt. Dazu gibt es eine Mannschaft, die ich in meiner Zeit im Fussball, also seit über 30 Jahren, vielleicht einmal erlebt habe, beim Gewinn der Meisterschaft 2006. Auch da hatte sie einen unglaublichen Willen, Glauben und Zusammenhalt. Auch wenn man nicht Fan des FCZ ist: So etwas berührt und freut einen.
Diese berühmte Saison 2005/06 mit der 93. Minute von Basel…
Was auch eine Parallele zu heute ist: Auf dem Papier konnten wir damals ebenso wenig Meister werden wie der FCZ jetzt. Wirklich nicht! Basel war eine grosse Macht. Doch die Spieler sagten schon im Winter trotz acht Punkten Rückstand: «Wir wollen Meister werden.» Und als der FCB dann drei Tage vor diesem 13. Mai in Bern verloren hatte, war für alle klar: Wir werden in Basel gewinnen! Diese Mentalität, diesen unzerstörbaren Glauben sehe ich bei der Mannschaft von heute auch.
Präsident Ancillo Canepa macht zwei Baumeister für den Erfolg aus: den Trainer und vor allem Marinko Jurendic als Sportchef. Teilen Sie diese Einschätzung?
Beim Trainer ist es klar. Ich würde die Mannschaft aber ebenso hervorheben. Und wenn beides stimmt, dann muss der Sportchef alles richtig gemacht haben. Sein Wissen wird intern auch gerühmt, er müsste eigentlich einen Doktortitel haben.

Von 2003 bis 2012 erfolgreicher Sportchef beim FCZ: Fredy Bickel (56), heute Experte bei Blue.
Foto: Christian Merz (Keystone)
Wie sehen Sie die Rolle von Canepa?
Ich habe Freude, wie er sich angepasst hat. Ist anpassen das richtige Wort? Nein, wie er sich auf den neuen Trainer und die neue Situation eingestellt hat. Er spricht anders.
Das heisst?
Er hat seine Sprache eher dem Trainer angepasst. Er verhält sich ruhiger und hat das Gespür, dass er sich zurücknehmen muss, weil das Sportliche von selbst läuft. Das finde ich stark, wenn man seinen Charakter kennt, seine Persönlichkeit…
…und seine Emotionalität.
Und seine Emotionalität, genau.
Der FCZ profitiert allerdings auch von den Schwächen der Gegner.
Er macht vieles gut, ja. Aber was auch für ihn spricht: Er ist wirklich vom ersten Tag an bereit gewesen, um die Fehler der anderen auszunutzen. Und je mehr Punkte die Gegner liegen lassen, desto besser geht es ihm, desto grösser sind der Rückenwind und das Selbstvertrauen. Wenn er sieht, wie die anderen stolpern, gibt ihm das enorm Aufwind. Ich kann es so zusammenfassen: Die Gegner haben Zürich in der Rückrunde noch einmal stärker gemacht.
Zitat«Wenn der FCZ sieht, wie die anderen stolpern, gibt ihm das enorm Aufwind.»
Fredy Bickel, Ex-Sportchef
Was ist denn in Basel und Bern schiefgelaufen?
In Basel ist es hausgemacht. Da werden die Verantwortlichen noch sehen, dass sie mit der Art, wie sie den Verein führen, keinen Erfolgen haben werden. Und die Young Boys? Sie habe ich lange in Schutz genommen: neuer Trainer, viele Verletzungen… Selbst vor der Rückrunde glaubte ich noch, dass sie Zürich abfangen können. Aber was ich nicht verstehe, ist ihre Transferpolitik im Winter. Damit haben sie ihren grossen Vorteil vom qualitativ besten Kader aus der Hand gegeben (mit den Abgängen von Nsame, Aebischer, Martins und Hefti, die Red.) – und das ohne Druck. Und was die vielen Verletzten betrifft: Irgendwo muss es eine Erklärung dafür geben. Diese Häufung ist nicht einfach nur noch Pech.
Der FCZ hat in den letzten sieben Runden den Vorsprung gegenüber YB fast verdoppelt, von 8 auf 15 Punkte…
…ja, und stellen Sie sich die Situation im vergangenen Juli vor. YB lag in der Saison zuvor 31 Punkte vor Basel und 41 vor dem FCZ. Dann bleibt die Mannschaft mehr oder weniger zusammen. Nur der Trainer wechselt. Und jetzt? Jetzt liegt YB 15 Punkte zurück. Das heisst, es hat innert knapp acht Monaten 56 Punkte auf den FCZ verloren. Eigentlich ist das gar nicht möglich.
Wie lange kann der FCZ noch bei seiner defensiven Kommunikation bleiben und sagen, ach, wir nehmen Spiel für Spiel?
Sie war bis heute gut. Aber jetzt sind mehr als zwei Drittel der Saison gespielt. Und jetzt muss der FCZ sagen: Wir wollen Meister werden!
Schöne Geschichte! Danke! ![]()