Beiträge von Larry

    Lausanne möchte ich übrigens in den PO's lieber nicht. Die kommen so ganz langsam in Fahrt. Bei Zug und Gotteron wird man sehen ob es nur der gedrängte Spielkalender ist oder einfach ein kleiner Durchhänger.

    Beim aktueleln Formstand stechen Lausanne, Genf und wir heraus (ohne das wir wirklich 100% überzeugen). Biel, Zug etc. doch mit einer Minikrise.

    Aus der Ferne fragt man sich was mit Zug los ist. Nicht ideal so kurz vor den PO's. Dito Fribourg. Werden wir noch dritter und Lausanne noch sechster haben wir die, und ja, nicht unbedingt ein Wunschgegner.

    Aber wie unser Cillo schon mal klar und deutlich Kante bezogen hat:

    "Wer die Verträge auslaufen lässt und den Verein wechselt, wird nie mehr beim FCZ spielen solange ich Präsident bin".

    Ist zwar (wieder) sehr emotional, aber schon ok so. Der FCZ ist UNBEDINGT auch Transfereinnahmen angewiesen. Und

    wenn eine Stammkraft nicht verlängert, sondern - mit Handgeld - geht, der hat nie mehr ein Türchen offen beim Stadtverein.

    Das ist diesen Leuten total egal, meist handelt es sich ja eh um Ausländer. Denke Doumbia und auch Ceesay werden das Handgeld nehmen und gehen!

    Gemäss watson.ch soll Lugano sogar ohne das Wissen von Zürich-Präsident Ancillo Canepa schon gleich zwei FCZ-Stammspieler für nächste Saison unter Vertrag genommen haben. Das wäre ein Hammer! Klar ist: Auch bei Assan Ceesay und Blaz Kramer laufen die Verträge aus.

    Denke Ceesay könnte auch gehen, so läuft das halt. Muss man mit leben!

    Fredy Bickel im Interview

    «Jetzt muss der FCZ sagen: Wir wollen Meister werden!»

    Er war der Sportchef, als der FCZ 2006, 2007 und 2009 Meister wurde. Nun erklärt er den Höhenflug in dieser Saison.

    Thomas Schifferle
    Thomas Schifferle (TA)

    «Dieser Wille, Glaube und Zusammenhalt»: Fredy Bickel über die grosse Stärke dieser FCZ-Mannschaft. Foto: Jean-Guy Python (Keystone)


    «Dieser Wille, Glaube und Zusammenhalt»: Fredy Bickel über die grosse Stärke dieser FCZ-Mannschaft.

    Foto: Jean-Guy Python (Keystone)


    Wie ist der FCZ auf dem Weg zum Titel noch zu stoppen?


    Gar nicht mehr, ausser er würde völlig den Boden unter den Füssen verlieren. Aber das ist bei diesem Trainer und diesem Teamgeist nicht möglich.


    Nach dem 2:0 in Lausanne beträgt sein Vorsprung 11 Runden vor Schluss 15 Punkte. Wenn er da nicht Meister wird, ist er selbst schuld, oder?


    Ja klar! Dann hätte der FCZ noch mehr Fehler gemacht, als es Basel und YB diese Saison gemacht haben. Nur: Ihm wird das nicht passieren.



    Was zeichnet ihn aus?


    Er hat genau den Trainer, den er gebraucht hat. Und zwar einen, der gut kommuniziert, der eine gute Rhetorik hat, sehr viel Empathie und eine grosse Sozialkompetenz. Genau das hat dem FCZ gefehlt. Dazu gibt es eine Mannschaft, die ich in meiner Zeit im Fussball, also seit über 30 Jahren, vielleicht einmal erlebt habe, beim Gewinn der Meisterschaft 2006. Auch da hatte sie einen unglaublichen Willen, Glauben und Zusammenhalt. Auch wenn man nicht Fan des FCZ ist: So etwas berührt und freut einen.


    Diese berühmte Saison 2005/06 mit der 93. Minute von Basel…


    Was auch eine Parallele zu heute ist: Auf dem Papier konnten wir damals ebenso wenig Meister werden wie der FCZ jetzt. Wirklich nicht! Basel war eine grosse Macht. Doch die Spieler sagten schon im Winter trotz acht Punkten Rückstand: «Wir wollen Meister werden.» Und als der FCB dann drei Tage vor diesem 13. Mai in Bern verloren hatte, war für alle klar: Wir werden in Basel gewinnen! Diese Mentalität, diesen unzerstörbaren Glauben sehe ich bei der Mannschaft von heute auch.


    Präsident Ancillo Canepa macht zwei Baumeister für den Erfolg aus: den Trainer und vor allem Marinko Jurendic als Sportchef. Teilen Sie diese Einschätzung?


    Beim Trainer ist es klar. Ich würde die Mannschaft aber ebenso hervorheben. Und wenn beides stimmt, dann muss der Sportchef alles richtig gemacht haben. Sein Wissen wird intern auch gerühmt, er müsste eigentlich einen Doktortitel haben. Von 2003 bis 2012 erfolgreicher Sportchef beim FCZ: Fredy Bickel (56), heute Experte bei Blue. Foto: Christian Merz (Keystone)


    Von 2003 bis 2012 erfolgreicher Sportchef beim FCZ: Fredy Bickel (56), heute Experte bei Blue.

    Foto: Christian Merz (Keystone)


    Wie sehen Sie die Rolle von Canepa?


    Ich habe Freude, wie er sich angepasst hat. Ist anpassen das richtige Wort? Nein, wie er sich auf den neuen Trainer und die neue Situation eingestellt hat. Er spricht anders.


    Das heisst?


    Er hat seine Sprache eher dem Trainer angepasst. Er verhält sich ruhiger und hat das Gespür, dass er sich zurücknehmen muss, weil das Sportliche von selbst läuft. Das finde ich stark, wenn man seinen Charakter kennt, seine Persönlichkeit…


    …und seine Emotionalität.


    Und seine Emotionalität, genau.


    Der FCZ profitiert allerdings auch von den Schwächen der Gegner.


    Er macht vieles gut, ja. Aber was auch für ihn spricht: Er ist wirklich vom ersten Tag an bereit gewesen, um die Fehler der anderen auszunutzen. Und je mehr Punkte die Gegner liegen lassen, desto besser geht es ihm, desto grösser sind der Rückenwind und das Selbstvertrauen. Wenn er sieht, wie die anderen stolpern, gibt ihm das enorm Aufwind. Ich kann es so zusammenfassen: Die Gegner haben Zürich in der Rückrunde noch einmal stärker gemacht.

    Zitat
    «Wenn der FCZ sieht, wie die anderen stolpern, gibt ihm das enorm Aufwind.»
    Fredy Bickel, Ex-Sportchef


    Was ist denn in Basel und Bern schiefgelaufen?


    In Basel ist es hausgemacht. Da werden die Verantwortlichen noch sehen, dass sie mit der Art, wie sie den Verein führen, keinen Erfolgen haben werden. Und die Young Boys? Sie habe ich lange in Schutz genommen: neuer Trainer, viele Verletzungen… Selbst vor der Rückrunde glaubte ich noch, dass sie Zürich abfangen können. Aber was ich nicht verstehe, ist ihre Transferpolitik im Winter. Damit haben sie ihren grossen Vorteil vom qualitativ besten Kader aus der Hand gegeben (mit den Abgängen von Nsame, Aebischer, Martins und Hefti, die Red.) – und das ohne Druck. Und was die vielen Verletzten betrifft: Irgendwo muss es eine Erklärung dafür geben. Diese Häufung ist nicht einfach nur noch Pech.



    Der FCZ hat in den letzten sieben Runden den Vorsprung gegenüber YB fast verdoppelt, von 8 auf 15 Punkte…


    …ja, und stellen Sie sich die Situation im vergangenen Juli vor. YB lag in der Saison zuvor 31 Punkte vor Basel und 41 vor dem FCZ. Dann bleibt die Mannschaft mehr oder weniger zusammen. Nur der Trainer wechselt. Und jetzt? Jetzt liegt YB 15 Punkte zurück. Das heisst, es hat innert knapp acht Monaten 56 Punkte auf den FCZ verloren. Eigentlich ist das gar nicht möglich.


    Wie lange kann der FCZ noch bei seiner defensiven Kommunikation bleiben und sagen, ach, wir nehmen Spiel für Spiel?


    Sie war bis heute gut. Aber jetzt sind mehr als zwei Drittel der Saison gespielt. Und jetzt muss der FCZ sagen: Wir wollen Meister werden!

    Pius Suter und seine Detroit Red Wings zu Besuch in Süd Florida.

    Es gab nichts zu holen für die müden Wings die am Tag zuvor in Tampa gespielt und auch dort verloren hatten.

    Nach zwei Dritteln stand es 6:1, die Fans forderten "we want 10!" und die Welle kreiste ums Rund.

    Im letzten Drittel wurde aber Gas weggenommen, 6:2 am Schluss.

    Pius mit 14:39 Ice Time, Einsätze im PP und BP. Lag nicht an ihm, das müde Detroit hatte einfach keinen Stich.

    Tolle Unterhaltung einmal mehr in Sunrise! :geil:

    Habe immer den 3. Platz für den FCZ gefordert und gesagt wenn einer der grossen zwei patzt könnte man auch mal 2. werden.

    Das beide patzen und man selber derart auftrumpft, nein das habe ich nicht für möglich gehalten!

    Helvetiaplatz kann gebucht werden - man soll die Feste feiern wie sie fallen! :suff:

    Malgin. :geil: Dabei muss man sehen: Konnte sich in der NHL nicht dursetzen (kaum zu glauben, oder?) und dort auch niemandem davon laufen.....so von wegen Lauf- und Tempoliga Herr Zaugg......

    PS: Fribourg......Beeindruckend! Mit denen ist zu rechnen!

    Wieso ist Weber gesperrt? Aber nicht für die Aktion in Ajoie wo der Jurassier mit der Kufe verkantet hat und selbst gefallen ist?

    • Team News: Yannick Weber vorsorglich gesperrt

      Yannick Weber von den ZSC Lions wurde wegen eines Checks gegen die Bande gegen Thibault Frossard vom HC Ajoie in der 46. Minute des Meisterschaftsspiels der National League vom 26. Februar 2022 vorsorglich für ein Spiel gesperrt. Gleichzeitig wurde gegen Weber ein ordentliches Verfahren eröffnet.

    ZSC Lions ohne Krüger, Quenneville, Riedi (verletzt), Sigrist (krank), Weber (gesperrt), Flüeler (überzählig), Capaul, Meier, Küng, Suter (GCK Lions), Morant (Saisonende).

    Mit Kovar und Kivistö.

    Das von dir; überrascht mich nun doch sehr! Du bist doch der stärkste Verfechter von "was in der Regular läuft ist scheissegal, das einzige was zählt ist der Erfolg in den PO's".

    Wo hast Du denn den Quatsch her? Bin ich ganz sicher nicht und war ich nie! Scheiss Qualis sind mir ein Gräuel und ich finde es eine Frechheit den zahlenden Fans gegenüber! Bin auch der Meinung das sollte in den PO's nicht belohnt werden!