Beiträge von Larry

    Macht für mich sowieso keinen Sinn, in den Jahren mit Olympischen Spielen (mit oder ohne NHL-Beteiligung) auch noch eine WM durchzuführen.

    Ist mir natürlich klar, geht schlussendlich um Sponsoring- und TV-Einnahmen, sportlich gesehen aber höchst fragwürdig.

    Die WM ist die Milchkuh des IIHF. Wie Du sagst in einem Olympia Jahr mehr als nur fraglich. Finde auch den Modus "jedes Jahr" fraglich, man könnte 2 Jahre nach einer Olympiade eine WM einstreuen, würde völlig genügen! Wie im Fussball EM / WM. Oder Dein Ski Vergleich.

    Diejenigen die dabei waren wird das nicht stören.

    Aber es braucht ein Kräftemessen mit sämtlichen NHL Spielern! Sie wären ja auch gekommen wenn nicht dieses scheiss Covid gewesen wäre!

    Die WM ist ein schwacher Trost da dort die Spieler aus den besten NHL Teams fehlen.

    Die Slowaken, in der Weltrangliste hinter der Schweiz auf Platz 9, macht was die Schweiz gern gemacht hätte: Sie holen die Bronze Medaille gegen Schweden! Schweden hat schon länger (WM Titel 2018) nichts mehr gerissen und wird in letzter Zeit von Nachbar Finnland abgehängt. Falls die Finnen Gold holen wäre es ihr erster Olympiasieg im Hockey!

    aber den effektiv sportlichen Wert würde ich als doch eher Bescheiden ansehen.

    Siehst Du völlig richtig. Siehe auch den Artikel von Daniel Germann aus der NZZ, er hat definitiv mehr Ahnung vom Hockey als der Serienplauderi Klaus Zaugg. Was der schreibt ist entweder lächerlich oder aber reine Polemik.

    PS: Es lohnt sich die Kommentare zum KZ Artikel auf watson zu lesen - er hat Null Zuspruch!

    Ein kleingeistiger Streit gefährdet das Eishockey-Turnier an den Winterspielen: das IOK in der NHL-Falle

    Ein Eishockeyturnier ohne NHL-Spieler ist nichts wert. Das hat sich selten so deutlich gezeigt wie in den vergangenen zwei Wochen in Peking. Das IOK steht unter Druck.

    Daniel Germann (NZZ)


    Der in der Schweizer National League spielende Harri Pesonen schiesst mit seinem 2:0 gegen die Slowakei sein finnisches Team in den Olympia-Final.

    Der in der Schweizer National League spielende Harri Pesonen schiesst mit seinem 2:0 gegen die Slowakei sein finnisches Team in den Olympia-Final.

    Mickael Chavet / http://www.imago-images.de

    Die Eishockeymannschaften von Finnland und Russland kämpfen am Sonntag (5 Uhr 10 MEZ) um die zweitletzte Goldmedaille an den Spielen in Peking. Es ist der Gipfel zwischen zwei Teams, die schon im Vorfeld des Turniers zu den Titelanwärtern gehört haben. Den Russen bietet sich die Chance, die für sie wichtigste Medaille erneut zu gewinnen.

    48 Spieler aus der Schweiz

    Russland qualifizierte sich mit dem 16. Versuch im Penaltyschiessen gegen Schweden für den Final. Zuvor hatte Finnland das Überraschungsteam aus der Slowakei auch dank einem Treffer von Harri Pesonen ins leere Tor mit 2:0 gestoppt. Der Langnauer ist einer von 48 Spielern in Peking, die bei Schweizer Klubs unter Vertrag stehen. Von den 12 Teams hatten nur die USA, China und Russland nicht mindestens einen Spieler aus der National League im Kader.

    Was auf den ersten Blick wie ein Qualitätsmerkmal der Schweizer Liga aussieht, ist vielmehr Ausdruck für die Schwäche des olympischen Eishockeyturniers. Mit der Abfahrt der Männer und der Entscheidung im Eiskunstlauf der Frauen war es bisher üblicherweise der meistbeachtete Event der Spiele. Doch selten waren Niveau und Interesse an diesem Turnier so tief wie diesmal, nie wurden die NHL-Spieler stärker vermisst.

    Eishockey war an den Winterspielen ein Kern-Event, lange bevor die NHL ihren Meisterschaftsbetrieb 1998 erstmals unterbrach. Die sagenumwobenen Puckkünstler aus der ehemaligen Sowjetunion garantierten über Jahrzehnte für Aufmerksamkeit.

    Mit den NHL-Spielern stieg das Eishockeyturnier zum eigentlichen Herzstück der Spiele auf. Das weckte den Argwohn des ehemaligen FIS-Präsidenten Gian Franco Kasper, der seine Macht als IOK-Mitglied dazu nutzte, eine Front gegen die teure Versicherung der hohen Saläre der NHL-Profis aufzubauen. 2014 bei der bisher letzten Olympia-Teilnahme von NHL-Spielern in Sotschi kostete diese Versicherung 7 Millionen Dollar. 2018 wäre der Betrag auf rund 10 Millionen Dollar gestiegen. Das IOK weigerte sich, diese Kosten zu übernehmen, und provozierte den Bruch mit der NHL.

    Wie kleingeistig die Diskussion war und wie kurzsichtig sie geführt wurde, verdeutlicht eine einfache Rechnung. In Pyeongchang betrugen die TV- und Marketing-Einnahmen des IOK rund 1,5 Milliarden Dollar, bei einer Teilnahme der NHL hätte die Versicherung also mit nicht einmal einem Prozent dieses Betrages zu Buche geschlagen. In diesem Jahr in Peking scheiterte die Rückkehr der NHL nicht am Geld, sondern am Coronavirus. Erst im Dezember hatte die NHL ihre Zusage aus Angst vor einem Terminchaos zurückgezogen.

    Wie Fussball-WM ohne Messi, Ronaldo und Neymar

    Ohne die Spieler aus der weltbesten Liga lässt sich kein internationales Eishockeyturnier mehr organisieren, das nennenswertes Interesse weckt. Die NHL ist auch in Europa nicht mehr das ferne Wesen, das sie einmal war. Ihre Spiele sind in den meisten Ländern live im Fernsehen zu sehen. Jeder vierte Spieler der Liga kommt aus Europa. Heute spielen allein 100 Schweden in der NHL. Die Eishockey-WM ist trotz ihrer jährlichen Austragung auch deshalb immer noch ein Erfolgsprodukt, weil sie an jedem Turnier NHL-Stars präsentieren kann, die für ihr Land spielen.

    Olympia ohne NHL-Spieler ist wie eine Fussball-WM ohne Messi, Ronaldo oder Neymar. Will das IOK das Eishockeyturnier weiterhin als Argument beim Verkauf der TV-Rechte nutzen, kommt es nicht umhin, alles daranzusetzen, die NHL in vier Jahren in Mailand an die Spiele zurückzubringen. Sonst wäre es konsequenter, Eishockey aus dem Programm zu streichen.

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    Der "Eismeister" hat (wie fast immer!) keine Ahnung!

    Eishockey: Andrighetto muss zuschauen

    Der Zürcher Sven Andrighetto wird nach seiner Rückkehr von den Olympischen Spielen in Peking die nächsten zwei Spiele der National League verpassen. Der ZSC-Stürmer hatte Ende Januar beim 0:3 gegen Servette seinen Gegner Theo Campagna von hinten hart gecheckt. Neben den Spielsperren wird Andrighetto mit einer Geldstrafe in der Höhe von 4000 Franken bestraft. Nächste Woche empfangen die Lions am Dienstag den EV Zug und am Freitag den HC Davos. (mro)

    The 2022 IIHF World Junior Hockey Championship will be played in Alberta in August.

    The tournament will be restarted from scratch.

    Gut für die Jungs! :geil:

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass das soviel ist. Der Grensteuersatz in der Schweiz liegt zwischen 22% (Zug) und 45% (Genf). Alles was auf dem Lohnausweis steht, wird so versteuert. Die Steuerämter werden kaum zulassen, dass bei einer Mio weniger als die Hälfte auf dem Lohnausweis ist.

    Ganz optimistisch geschätzt wäre bei 1 Mio der Unterschied maximal 200k?

    Sehe das auch so. Zug ist aber nur ein Club von 13! In Genf gibt es somit kaum einen Unterschied. In Florida z.B. machst du wesentlich mehr Kohle als irgendwo sonst dank tiefen Steuern!

    Hehe, witzig! Ich schätze mit der guten Finanzberatung macht die Differenz etwa 350k bei 1M aus.

    Wenn du bei Ajoie spielst und dort wohnst (oder im Kanton Bern) definitiv nicht! Bei den meisten Clubs in der CH dürften heftige Steuern anfallen. Beim EVZ weniger! :mrgreen:

    Das "Modell Weber" dürften nicht die Regel werden für CH-Spieler in der NHL - der habe ja seit jeher für verhältnismässig wenig Geld gespielt, wenn man die hohen US-Steuern berücksichtigt, und wäre in der CH wohl finanziell besser gefahren. Er wollte aber unbedingt in der NHL spielen

    Er hat auch mal 1,5 Mio kassiert, mehrheitlich aber am unteren Rand verdient. 850k ist aber auch nach Abzug der Steuern noch 425k, also verhungern muss niemand! Er hat seinen Traum gelebt und für das hat er meinen ganzen Respekt, ganz im Gegensatz zu Hofmann.

    Steuern zahlt man übrigens auch in der CH.....

    Die Schweden, Russen, Kanadier können auch nur 20 Jungs nominieren auch wenn sie hunderte NHL-Spieler haben.

    Bei uns MÜSSEN die NHL Spieler einfach auch gewisse Qualitäten haben (Niederreiter, Josi, etc.) - dann können sie

    das Kollektiv auch besser machen, besser als es eigentlich ist.

    Ja stimmt.... wir haben nun auch ein paar wirklich gute, aber eben: Die Top Nationen haben mehr davon! An einer WM ist es dann Zufall wer kommen kann (NHL Playoffs) bzw. will (Auslaufender Vertrag). Auch im optimalen Fall wird ein Halbfinal/Final immer eine Ausnahme bleiben.

    Bei einer Topleistung mit 20-22 Jahren kann durchaus das eine oder andere Türchen sich nachträglich öffnen

    Ja wie bei Pius Suter. Das Märchen "Schweizer wollen gar nicht in die NHL" stimmt einfach nicht!

    Noch etwas zu den Löhnen der Schweizer in der NHL da man ja in der Schweiz soo viel verdient:

    Josi 9 Millionen pro Jahr

    Hischier 7,25 Mio.

    Meier 6 Mio.

    Niederreiter 5,475 Mio.

    Fiala 5,1 Mio.

    Suter 3,25 Mio.

    Ja es gibt schon keinen Grund in die NHL zu wechseln wenn man in der CH 500-800 K verdienen kann....... :roll:

    Ich glaube nicht an einem strukturellem Problem oder fehlenden Talent, sondern dass es schlicht und einfach an den zu hohen Salären liegt.

    Falsch! Der erste Schritt in die NHL ist überhaupt gedraftet zu werden, und dort wird nur auf das Talent geschaut. Geld spielt zu dem Zeitpunkt (sind ja noch Junioren!) absolut keine Rolle. Und Schweizer werden in den letzten Jahren praktisch keine mehr gedraftet, weil sie schlicht nicht gut genug sind! Das Beispiel Hofmann der spät in der Karriere es in der NHL noch "versuchen" wollte (bzw. eben nicht...) ist die grosse Ausnahme.

    Ein Nachfolger wird ohne NHL Truppe auch nicht mehr hinkriegen. Ja und die Hoffnung, dass wir CHer etwas besonderes sind, wird vor dem Turnier von den CH Medien gerne hochgespielt.

    Vor der WM meinte man es ist ein Vorteil für die CH das alle ohne NHL Spieler antreten müssen, nun da dies nicht passiert ist liegt die Hoffnung wieder auf den NHL Spielern, nur: Die anderen Nationen haben mehr davon! Also klar kein Vorteil!

    7 Turniere in denen man 6x Viertelfinal oder weniger hatte und 1x im Final stand - was ist wohl die Realität?

    Auch Diaz sagt man solle nicht mehr zurück blicken auf den Final 2018, ist eher hinderlich.

    Bin auch dieser Meinung. Seither überschätzt man sich in der Schweiz!

    Die Regel bestätigt die Ausnahme - das gilt auch für das Schweizer Hockey!

    Von ca. 10 Zielen in all den Jahren an Grossanlässen hat er es ca. 2x erreicht.

    Es waren 7 Turniere (5xWM, 2xOLY) seit er im Dezember 2015 die Nati übernahm:

    2x Viertelfinale nicht erreicht

    4x im Viertelfinal ausgeschieden

    1x Final verloren