Beiträge von Larry

    Das geht einfach nicht so! Im Fussball meldet sich der VAR wenn der Schiri etwas übersieht, das muss im Hockey auch kommen! Eine nachträgliche Sperre gut und recht, aber es muss etwas gleich vor Ort passieren damit sich die Gemüter auch wieder legen.

    Schade fehlt uns ein Suchy oder Zalapsky oder ein Nolan. Da hätte es bestimmt nicht so herzlich geendet.

    Wenn Morant nicht zurück kommt brauchen wir einen Goon. Geht leider nicht anders, braucht es auch in der NHL noch. Nicht wie früher aber es braucht Leute die sich rächen können. Chris alleine kann es nicht richten! Ansonsten machen alle mit uns was sie wollen, wir werden rumgeschubst. Geht gar nicht!

    Und was spricht dagegen, das Kritisch zu beleuchten und hinterfragen? Gilt auch für China und Dubai btw.

    Fussball-WM 2022

    Ohne Druck von den Fans passiert in Katar genau gar nichts

    Ein WM-Boykott ist eine unrealistische Forderung. In einem Jahr geht es um Schadensbegrenzung und darum, dass sich Verbände aus demokratischen Ländern von Katar nicht am Nasenring durch die Arena ziehen lassen.

    Florian Raz
    MEINUNGFlorian Raz (TA)

    Scheich Hamad bin Khalifa Al Thani, Emir von Katar, mit der WM-Trophäe.


    Scheich Hamad bin Khalifa Al Thani, Emir von Katar, mit der WM-Trophäe. Foto: Anja Niedringhaus (Keystone)

    In exakt einem Jahr wird in Katar die Fussball-Weltmeisterschaft angepfiffen. Und es ist zu befürchten, dass es so sein wird wie immer bei Grossanlässen mit umstrittenen Gastgebern: Sobald der Sport läuft, interessiert sich – Entschuldigung – kein Schwein mehr dafür, wie es den Bauarbeitern ergangen ist, die in einem autokratischen Staat eine Glitzerwelt aufgebaut haben, auf dass sich seine Herrscher im Glanz der internationalen Aufmerksamkeit sonnen können.

    Wer jetzt ernsthaft einen WM-Boykott fordert, verkennt die Realität. Kein Fussballverband dieser Welt wird eine Endrundenteilnahme ausschlagen.

    Und von den Sportlern zu verlangen, dass sie auf einen Wettbewerb verzichten, der nur alle vier Jahre stattfindet? Weil vor zehn Jahren ein paar alte Männer bei der wohl dreckigsten WM-Vergabe der Geschichte für die laut Fifa-Bewertung schlechteste aller Bewerbungen gestimmt haben?

    Das wäre des moralischen Anspruchs an Fussballprofis zu viel, wenn gleichzeitig Bundesrat Ueli Maurer mit den Spitzen der Grossbanken Credit Suisse und UBS in Katar für bessere Geschäfte im Finanzsektor weibelt.

    Der Schweizer Hauptsponsor gehört zu fünf Prozent Katar

    Was aber nicht zu viel verlangt ist: dass die Fussballverbände aus den demokratischen Staaten dieser Welt ihre Verantwortung übernehmen, wenn sie nach Katar reisen.

    Dänemark ist eben vorgeprescht und hat seinen Umgang mit dem WM-Gastgeber bekannt gemacht: keine Werbung für Katar, statt Sponsorennamen während des Turniers Menschenrechtsbotschaften auf den Trainingskleidern, aktive Kontrolle der Arbeitsbedingungen der Hotelangestellten und anderen Mitarbeiterinnen.

    Die Schweizer sind traditionell defensiver in ihrem Auftreten. Menschenrechtsbotschaften auf Trainingsanzügen wird es kaum geben. Einer der Hauptsponsoren des Verbandes ist die Credit Suisse. Und die gehört zu immerhin fünf Prozent der Investmentbehörde von … Katar.

    «Der Druck muss von den Fans ausgehen, die von ihren Verbänden Rückgrat fordern.»

    Stattdessen hat Verbandspräsident Dominique Blanc eine Arbeitsgruppe mitbegründet, in der sich die Schweiz für Verbesserungen der Menschenrechtssituation in Katar einsetzt. Zusammen mit dem europäischen Verband Uefa, acht anderen europäischen Landesverbänden, der International Labour Organisation und Amnesty International.

    Man könnte das leicht als wenig mutige Symbolpolitik abtun. Die optimistischere Sicht ist, dass sich im Fussball zumindest in gewissen Ländern aufgrund des öffentlichen Drucks tatsächlich langsam so etwas wie ein Bewusstsein dafür entwickelt, dass Sport nicht einfach in einer apolitischen Blase stattfindet.

    Die Hoffnung kann dabei nicht auf dem Weltverband Fifa oder der europäischen Uefa ruhen. Der Schub muss von Fussballfans ausgehen, die von ihren nationalen Verbänden Rückgrat fordern.

    Es geht nicht um den naiven Glauben, dass eine WM ein Land verändert

    Die Schweiz hat zum Beispiel kürzlich die Ehe für alle angenommen. Da darf der Schweizerische Fussballverband WM-Gastgeber Katar gerne daran erinnern, dass er Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung ablehnt.

    Es geht dabei nicht um den naiven Glauben, mit einer WM ein Land verändern zu können. Amnesty International hat soeben in einem Bericht aufgezeigt, wie lustlos Katar seine auf dem Papier guten Reformen für Wanderarbeiter umsetzt. Ohne Druck geht in Katar genau gar nichts.

    Es geht darum, die eigenen Werte zu vertreten. Mutig und offensiv. Und wenn die Botschaft am Ende auch nur zu Hause ankommt und nicht in Katar.

    Wer das nicht tut, lässt sich vom Emir am Nasenring durch die Arena ziehen. Rund 150 Milliarden Franken lässt der sich die WM kosten. Seine Botschaft wird garantiert in der Welt ankommen

    Unser System funzt wenn der Gegner mitspielt, dann sieht man (mehr oder weniger) gut aus, wie gegen Rögle. Aber wenn der Gegner hinten rein steht fehlt die Geduld und wenn man in einen Konter läuft fällt alles auseinander. Es fehlt neben der Geduld auch der Glaube! Nach LS kommen der HCD, 2x FR und Biel, da wird mitgespielt, vielleicht können sie sich da wieder fangen. Time will tell! Melde mich ab in den Apéro!:suff:

    Check von Scherwey an Malgin von hinten in die Bande - Schiris schauen weg. Machst du dies in der NHL gegen den Starspieler des Gegners wirst du verprügelt! Leider haben wir ausser Chris keinen der dagegen hält. Spätestens in den PO's musst du da massiv dagegen halten! Krasser Fehler von Noreau! Nervt!

    Noch was zur Abwahl von Canepa: Er stand immer wie eine eins hinter Schifferle obwohl dieser wegen seiner privaten Prozesse eigentlich nicht mehr tragbar war. Und dann haben ev. noch ein paar Leute ihm eins ans Schienbein geben wollen weil FCZ Fans den ganzen Seich angezettelt haben.

    Das Ganze erinnert mich an den Bauer in Fehraltdorf der das Geläuf der Pferderennbahn umgepflügt hat mit dem Argument "das Land gehört seit 60 Jahren meiner Familie." Er ist zwar im Recht, aber ob das schlau war? Man redet nicht mehr miteinander, man "macht etwas".