Beiträge von Larry

    So lief das Spiel: Das Leben ist hart für einen Aufsteiger. Ajoie hat neun der letzten zehn Partien verloren, das Torverhältnis ist desaströs schlecht und spiegelt die Position am Tabellenende.

    Hinzu kommen erhebliche Personalsorgen: Gleich drei Ausländer fallen verletzt aus, deshalb musste kurzfristig Ersatz her, der Schwede Sebastian Wannström und der Kanadier Maxime Fortier spielen erst seit gut zwei Wochen für die Jurassier. Allen Widrigkeiten zum Trotz bleiben Klub und Publikum ruhig, sie sind realistisch genug, um zu wissen, dass sie nicht mehr als ab und zu ein Erfolgserlebnis erwarten dürfen.

    Da trifft es sich besonders gut, wenn ein Gegner wie die ZSC Lions kommt. Sie sind sportlich im Grunde unerreichbar, haben aber derart Mühe, konstante Leistungen zu zeigen, dass eine Überraschung gegen sie ganz und gar nicht abwegig ist. Und siehe da: In Pruntrut fühlt man sich plötzlich für einen Abend in die Vergangenheit zurückversetzt, als sich Ajoie und der Zürcher SC in den wilden 1980er Jahren epische Aufstiegs-Duelle lieferten, die den älteren Semestern unter den Zürcher Anhängern noch heute schmerzlich in Erinnerung sind.

    Ajoie macht, was man gegen die mit sich selber beschäftigten Zürcher machen muss: Man riegelt die Gefahrenzone ab und hofft, sich mit schnellen Gegenstössen Luft zu verschaffen. Die Zürcher haben Scheibenbesitz à discrétion, Torschüsse ebenso (59:24), finden aber kaum Wege ins Gehäuse und ermöglichen so dem Gegner die erhofften Gegenstösse. Und weil im ZSC anstelle von Ruhe Nervosität und Verunsicherung herrschen, macht er zahlreiche Fehler, womit der Aufsteiger immer im Spiel bleibt: Nach zwei Dritteln führt er gar 4:3.

    Dabei bleibt es, Rikard Grönborgs Star-Ensemble findet auch im Jura einen Weg in die Niederlage. Das Publikum in der Ajoie kann sein Glück kaum fassen. Das Leben mag hart sein für einen Aufsteiger, aber nicht gegen den ZSC. Für ihn ist das Leben derzeit geradezu deprimierend. Ob schnelle Besserung in Sicht ist, darf bezweifelt werden: Am Sonntagnachmittag empfangen die Zürcher die SCL Tigers – und die sind schon seit einer ganzen Weile ein Angstgegner. (pPickel/NZZ)

    Grönborg hat das Team verloren. Im Jahr drei (!) funktioniert gar nichts mehr! Man kann die Entlassung nun rauszögern aber das wird nichts mehr bringen, mit ihm werden wir nichts gewinnen!

    Ich würde nun Flüeler bringen wenn man dieses Spiel noch gewinnen will!

    Waeber 4 Tore bei nur 22 Schüssen, er ist nicht schuld an den Toren aber er verhindert sie auch nicht.

    Doch doch, das geht schon! Ist in Lugano jahrelang praktiziert worden, lauter teure Stars aber kein Team. Es scheint als ob es bei uns ähnlich läuft....

    Nicht nur in Lugano! Hat man das Sieger Gen erst verloren (oder hatte es nie) wird es schwierig! Fribourg, Servette (nie!), Lugano, Biel, ....ausser Zug, ZSC, Bern und Davos wurde seit 15 Jahren niemand mehr Meister. Gibt es auch in der NHL: Toronto (1967), Montreal (1993), Rangers (1994), drei der Original Six haben schon sehr lange nicht mehr gewonnen. Die Buffalo Sabres und die Vancouver Canucks gibt es seit 51 Jahren: Kein Cup!

    Teams die oft Meister werden entwickeln ein Selbstbewusstsein, sie glauben daran! Wir haben noch einige solche Spieler dabei, wir sollten aber nicht mehr zu lange warten!

    Wochenende mit Spielen gegen Langnau und Ajoie steht an. Ohne zwei Siege müsste man den Trainer entlassen. Danach wäre der Spielplan auch nicht gedrängt, perfekt für einen neuen Übungsleiter

    Das habe ich nur gedacht aber mich nicht getraut zu schreiben. Aber beim ZSC geht das meist nicht so schnell. Wer wurde in der Lions Ära im November entlassen? Huras und Weber, im Dezember Wallson und im Januar Aubin.

    Aber nur bei Grönborg den Fehler zu suchen ist mir auch etwas zu einfach..

    Der Trainer ist nun mal das schwächste Glied in der Kette. Es wäre m.E. gut wenn Leuenberger/Zahner mal öffentlich (!) Tacheles reden würden mit dem Team so wie das eben in Bern passiert ist. Wir sind (noch) nicht in der miesen Lage von Bern, aber es ist jetzt schon klar das wir nicht dort sind wo wir möchten. Schaden würde es sicher nicht!

    Nein. Wir reden von ja den CH-Verhältnissen. Man weiss es nicht wie Jahr 2 beim ZSC geworden wäre…

    Ja das ist Kaffeesatzlesen. Normalerweise verteidigst du den Titel eh nicht, auch nicht wenn du ADC heisst! Ausnahmen in den letzten 20 Jahren: ZSC und SCB. Von dem her.....

    Ich finde eigentlich auch man müsste mal einen Schweizer nehmen.....nur wen? Experiment ADC ging grausam in die Hose und ich habe die Befürchtung das wenn die Garderobe erfolgreicher war als der Trainer das dann.......

    PS: Ich hätte Grönborg auch angestellt, ich bin auch ratlos! Ich würde ihm noch Zeit geben bis Weihnachten und dann entscheiden.

    Eigentlich denke ich, dass das eine Ente ist. Aber Omsk steht mit 21/24 auf Rang 6 in ihrer Conference, 16 Punkte hinter dem Leader Metallurg und 12 Punkte hinter Rang 2. So ähnlich wie wir…

    Trainer Rochade - warum nicht?

    Jemand hat mal gesagt "diese Mannschaft ist nicht trainierbar" ich glaub es war Larry, sorry Larry falls dem nicht so ist !

    Als Hartley Trainer war, habe ich mehrere Trainings besucht und seither bin ich pro Hartley.

    Wenn ein Spieler etwas falsch gemacht hat, hat er sofort unterbrochen und ihn korrigiert.

    Und das ich genau dass was Blindenbacher auch im Interview gesagt hat und unsere Spieler brauchen das, davon bin ich überzeugt.

    Ja kann sein, nur eben, die Mannschaft sieht jedes Jahr anders aus, von dem her......

    Hartley hat einen klaren Plan, ein System an das sich jeder halten muss. Die Schweden lassen den Spielern gerne Freiheiten, und genau DAS mag es bei Schweizern (allgemein!) nicht leiden!

    Bin kein ausgesprochener Hartley Fan, das Hockey unter Marc Crawford hat mir viel besser gefallen! 3x 1. Platz, 1x Meister und die Zuschauerzahlen wieder weit nach oben getrieben.

    Aber Hartley wäre im Moment wohl wieder der richtige, gut möglich auch das er nach drei Jahren und dem Titel die KHL gesehen hat.

    Nachdem es mit Wallson und nun auch mit Grönborg so richtig happert - kann man auch einfach sagen - nein können sie demnach nicht.

    Das Team unter Wallson und jenes heute unter Grönborg hat nicht viel gemeinsam.....darum sind Sprüche wie "nur in Zürich klappt das nicht" eben auch nur Kalauer.

    Die Zeit von Grönborg ist abgelaufen.
    Er ist nun die dritte Saison in Zürich und konnte bis dato der Mannschaft keine Struktur, kein Profil geben. Graf hat es perfekt beschrieben, das passt ganz einfach nicht.

    Ich warte gespannt auf einen Artikel von Ueli Pickel zum Thema!