Beiträge von Larry

    Ich bin mir sicher, dass trotz Corona, die Leute sich irgendwo versammeln werden beim Meistertitel.

    Aber ganz sicher! Pyro Show! Feuerwerk! Das lassen sich die Ultras/Hard Core Fans nicht nehmen! Ist auch richtig so!

    Bin aber überzeugt, dass dieser Titel im Ranking sicher "unter ferner liefen" laufen wird, wenn es um die besten, geilsten und wichtigsten Titel und Momente als ZSC - Fan geht.

    Aber in Zug, Genf oder Fribourg würde dieser Titel trotzdem zu weinenden Fans Zuhause führen, bin ich überzeugt. Er hätte - trotz allem - einen ganz, ganz anderen Stellenwert als wenn der ZSC oder SCB den Titel gewinnt.

    :nick:

    Er ist nicht weniger Wert, aber wird weniger in Erinnerung bleiben, weil die Emotionen nicht so sind, wie wenn man live am Spiel dabei ist & nachher mit allen feiern kann.

    Wie gesagt, das ist meine Sicht & auch mit dem Hintergrund, bei allen Entscheidungen seit 2000 live dabei gewesen zu sein: mit Ausnahme vom letzten Titel, da war ich nur nach dem Spiel an der Feier & der ist mir am wenigsten in Erinnerung.
    Klar habe ich am TV auch mitgelitten, aber in der Halle ist es definitiv ein anderes Erlebnis...

    Das ist sicher so, kann uns aber egal sein wenn wir nicht gewinnen!:twisted:

    Das Gerede ist eher eine Abwehrhaltung, weil es dem ZSC nicht läuft. Das sind meist Leute die niemandem sonst irgend etwas gönnen, und dann wenn das (aktuell leider erwartete) frühe Ausscheiden in den Playoffs kommt sagen können "ist schon gut so, weil der Titel nichts wert gewesen wäre". Komischerweise war das zu Beginn der Saison, als der ZSC an der Spitze war noch kein Thema...

    Er trifft den Nagel auf den Kopf!

    Bei den neu bekannten Ansteckungen dürfte es kaum bleiben, und wenn sich das (mittlerweile infektiösere) Virus innerhalb einer Mannschaft ausbreitet, ist man selbst mit der von der Liga bei den Gesundheitsdirektoren beantragten neuen Strategie irgendwann am Ende. Rechne damit, dass die (Pre-) Play-off's früher oder später abgebrochen werden.

    Wird wohl so kommen! Und Zug bekommt einen Titel geschenkt den man dem ZSC letzte Saison nicht zusprechen wollten. Beide hatten die Regular Season gewonnen. Da bleibt ein schaler Nachgeschmack!

    Nach der Fusion hat man halt auch ein teilweise anderes Klientel angesprochen. Und dieses will Erfolge sehen! Gerade in Zürich!

    Dein Posting trifft wohl nur noch auf 10% der Zuschauer zu. Wir sind Dinos welche bald aussterben, ein Relikt vergangener Tage............

    Richtig und falsch. Es sind zum grossen Teil die gleichen Leute wie vorher! Ich gehöre auch dazu! Seit der ZSC Lions Zeit geht es nur noch darum ob man Meister wird oder nicht, ist einfach Fakt! Nach über 20 Jahren (!) noch von "früher" zu reden geht für mich gar nicht! Die Zeiten sind schon lange und endgültig vorbei! Der heutige ZSC ist zum Erfolg verdammt und das ist auch richtig so!

    ich hoffe es nicht, weil wenn die Premierensaison in der neuen Halle noch so wird, wie die nach dem Umbau vom Tempel zur Musikhalle, dann gute Nacht :suff:

    Die habe ich eben auch noch im Hinterkopf! Dort hat man brutal Hochgerüstet nur hat dies am Anfang halt nicht gepasst, dauerte drei Jahre plus ein paar Transfers.

    Ich verstehe auch Leute die das Geld zurück wollen weil einfach am Ende des Geldes zuviel Monat übrig bleibt! Bei den Panthers kann man die Saisonkarte per monatliche Rate zahlen! Ansonsten wären es dann halt ein paar Leute weniger!

    Muss jeder selber wissen! Ich bin Supporter Mitglied obwohl ich nicht mal eine SK habe, einfach so! Damit ich ab und zu auf gute Plätze zugreifen kann. Und weil ich dort Leute kenne. Aber beim Club des Milliardärs WF von Überleben zu schreiben ist dann schon starker Tobak!

    wie Tangnes noch einen Spieler wie Abdelkader, der immerhin 252 Punkte in 736 NHL Spielen erzielt hat kriegt, waehrend er GCK Auslaender erhaelt.

    Ich kritisiere seit Jahren die Billiglösungen bei GCK! Wir brauchen sie praktisch jedes Jahr, da würde sich mehr Qualität auszahlen!

    Der ZSC-Trainer Rikard Grönborg gerät aus der Fassung – und seine Spieler sind nervös

    Das 2:6 gegen den Leader aus Zug zerrt die Gemütslage der Zürcher schonungslos ans Licht: Der Coach verstrickt sich mit seinem Kollegen Dan Tangnes in ein Wortgefecht, die Mannschaft tut sich schwer. Das alles erinnert an Vorkommnisse vor fünf Jahren.

    Ulrich Pickel (NZZ)

    Am Samstag unterlagen die Zürcher dem Tabellenleader aus Zug 2:6. Es war nicht nur ein Spiel um drei Punkte. Es war ein Zeichen: dort der EVZ, der bereit zu sein scheint für die am 13. April beginnenden Play-offs. Hier die ZSC Lions, die mit sich selber kämpfen. Vieles hat sich bei ihnen in Luft aufgelöst, zum Beispiel die Heimstärke. Die Niederlage gegen Zug war inklusive Cup-Final die fünfte in Folge im Hallenstadion. Der Heimvorteil mag in Pandemie-Zeiten nicht die gleiche Bedeutung haben, wie schwer sich die Zürcher auf eigenem Eis tun, bleibt aber auffallend.

    Grönborg wie einst Crawford

    Plötzlich steht die lange ungefährdete direkte Play-off-Qualifikation zur Debatte. Dafür muss der ZSC mindestens Rang sechs erreichen. Gegenwärtig liegt er im fünften Rang in einer Tabelle, die nun erzwungenermassen neu berechnet wird. Seit letztem Freitag befindet sich der EHC Biel wieder in Quarantäne, dessen Spiele am Wochenende fielen aus. Nachholtermine stehen keine mehr zur Verfügung, weshalb die neue Zählweise angewendet wird: Anstelle der gewonnenen Punkte wird der Quotient gewertet, die Anzahl gewonnener Punkte pro Spiel. Vier Spiele stehen für die Lions noch an. Sollten sie zum Beispiel Siebente werden, werden sie vor dem Viertelfinal die Pre-Play-offs bestreiten müssen, eine Best-of-three-Serie gegen den Tabellenzehnten, derzeit die Rapperswil-Jona Lakers.

    Solche Gedankenspiele könnten aber auch bald von der Realität überrollt werden. Im Licht des jüngsten Quarantäne-Falls und der generell wieder steigenden Corona-Fallzahlen nimmt die Unsicherheit zu. Sollte das Virus wieder vermehrt Wege in die Eishockey-Garderoben finden und zum Beispiel in den Play-offs zu weiteren Quarantänen führen, stiege die Wahrscheinlichkeit, dass die Saison nicht wie geplant zu Ende gespielt werden kann – aus Zürcher Sicht wäre das wohl fast schon eine Erlösung.

    Vorderhand müssen sich die ZSC Lions weiter mit einem Kranz von Problemen herumschlagen. Eines davon betrifft die Nerven. Dem Trainer Rikard Grönborg ist die Anspannung mittlerweile klar anzusehen. Am Samstag in der ersten Pause, als der EVZ 4:0 führte, lieferte sich Grönborg auf dem Weg in die Garderobe mit Zugs Coach Dan Tangnes ein kurzes Wortgefecht. Grönborg hatte seinen Kollegen offensichtlich mit einer Provokation gereizt, worauf dieser laut dagegenhielt. Worum es genau ging, wollte Grönborg hinterher nicht verraten. «Ich habe ihm zu einem guten ersten Drittel gratuliert», so der ironische Kommentar des 52-Jährigen.

    Die Szene weckt Erinnerungen. Vor sechs Jahren geriet Marc Crawford im Viertelfinal gegen Biel aus der Fassung; seinem Gegenüber Kevin Schläpfer schrie er zu, er sei ein Selbstdarsteller und solle die Klappe halten («Hollywood-Affäre»). Die Mannschaft tat sich damals auf dem Eis gleich schwer wie der ausfällige Coach auf der Bank. Nun zeigt Grönborg dieselbe Dünnhäutigkeit. «Ich bin ein sehr schlechter Verlierer», gab er bei anderer Gelegenheit schon freimütig zu.

    Damals wie heute – das Problem ist das gleiche: Anspruch und Wirklichkeit klaffen auseinander. Lange wurden die ZSC Lions als einzige Mannschaft betrachtet, die mit Zug auf Augenhöhe ist. Sie sind längst in der Tabelle abgehängt worden – für einen schlechten Verlierer eine unerträgliche Situation. Und der Erwartungsdruck wird von jetzt an nur noch grösser. Für Grönborg steht in den Play-offs das Image des Erfolgstrainers auf dem Spiel, der mit Schweden zweimal WM-Gold gewann und seine Zukunft in der NHL sieht. Das Szenario eines frühen Ausscheidens könnte diesen Ambitionen einen Dämpfer versetzen. Allein der Gedanke daran dürfte wenig zur nervlichen Entspannung im Hause Grönborg beitragen.

    Emotionale Unruhe des Trainers bleibt selten folgenlos, sondern überträgt sich gerne auf die Spieler. Dass dies nun wie einst bei Crawford wieder der Fall ist, würden die Beteiligten wie immer in solchen Fällen entschieden abstreiten. Fest steht aber, dass die Mannschaft seit einiger Zeit mit den immergleichen Fehlern in Niederlagen gerät: Mangel an Konzentration, Disziplin, Leichtigkeit. Trainer und Spieler sitzen im gleichen Boot, für beide steht der gute Ruf auf dem Spiel. Aber Energie können sie aus dieser Situation augenscheinlich keine ziehen. Vielmehr sind sie in einer Art gegenseitiger mentaler Verkrampfung gefangen.

    Kaum jemand trifft noch

    Das schlägt sich nieder. Denis Hollenstein, Marcus Krüger oder Simon Bodenmann tragen nur noch wenig Zählbares bei. Maxim Noreau, der Abwehrstratege mit den öffnenden Pässen und dem scharfen Schuss, fehlt jede Unwiderstehlichkeit. Von den Ersatzausländern Ryan Lasch und Teemu Rautiainen ist wenig bis fast nie etwas zu sehen. Alles konzentriert sich auf den eben von einer mehrwöchigen Verletzung zurückgekehrten Garrett Roe und auf Sven Andrighetto. Dessen Beitrag mit nunmehr 27 Toren ist überragend, ohne Hilfe aus der zweiten, dritten und vierten Linie nützt das aber nichts.

    Betrachtet man Spiele der ZSC Lions, sieht man trotz Verletzungen (Chris Baltisberger, Fredrik Pettersson, Lukas Flüeler, Marco Pedretti, Johan Morant) immer noch eine gut besetzte Mannschaft. Solange sich aber fast alles auf ein paar wenige Figuren wie Roe oder Andrighetto reduziert, sind die ZSC Lions für jeden Gegner allzu leicht auszurechnen. Gelingt es Grönborg und den Seinen nicht, die Blockade im Kopf zu lösen und nochmals Dynamik freizusetzen, wird ihre Saison sehr schnell zu Ende sein.

    Zug provoziert ZSC nach Sieg mit Sechseläutenmarsch

    https://www.blick.ch/sport/eishocke…id16426024.html

    Wir wurden von A-Z vorgeführt! Mit Abdelkader hat Zug auch einen geholt der dann in der Crunch Time falls nötig auch mal zulangen kann. Beim Z sind wohl nur Ghetto und Hollenstein noch hungrig, die haben noch keinen Titel gewonnen. Grönborg sieht wohl seine NHL Felle den Bach runter gehen, kein Wunder ist er angefressen.

    Über die Sparpolitik beim Z kann ich nur den Kopf schütteln und das Wort "Stadion" kann ich nicht mehr hören! Fast so schlimm wie die OMG Hütte in Zug! Schiesst keine Tore und verhindert auch keine!

    Unsere Führung hat früh demonstriert, dass wir diese Saison andere Prioritäten haben als sportliche Ziele

    Zug WILL den Titel, hat das Team nun über Jahre immer mehr verstärkt, auch mit sehr teuren Leuten (Genoni, Hofmann, Diaz). Mit Abdelkader hat man noch nachgelegt mit Blick auf die Playoffs.

    Lausanne WILL den Titel, man verzichtet auf Kohle vom Staat und haut raus was man raushauen kann. Malgin landet bei Lausanne statt bei uns.

    ZSC will scheinbar sparen, vernünftig sein. Nur blöd gibt es für das keinen Pokal. Und was ist nächste Saison? :nixwiss: