Beiträge von Larry

    Absolut! Die grösste Gefahr wird sein, wenn Berra aufhört und der Stammplatz bei seinem Herzensverein frei wird...

    Langfristig binden! Flüeler kann nächstes Jahr noch den Backup machen, danach brauchts einen zweiten. Ob von GCK oder sonstwo her. Bitte nicht Nyffeler von Rappi verpflichten, ist mir wie Schlegel zu klein.

    ZSC-Stürmer Roman Wick

    «Du musst das Adrenalin tief in dir suchen»

    Der 35-Jährige bereitete in Zug das 2:1-Siegestor vor. Gerne würde Roman Wick vor Publikum abtreten, doch seine Zukunft lässt er offen.


    Simon Graf (TA)

    Es war der perfekte Konter. Garrett Roe lancierte Roman Wick, der legte sich den Puck mit dem linken Schlittschuh elegant auf den Stock, zog in die Mitte und so den Zuger Verteidiger auf sich, ehe er gegen die Laufrichtung ablegte auf den mitgestürmten Dario Trutmann, der freie Schussbahn hatte und zum siegbringenden 2:1 traf. «Ich dachte, ich probiere es mal mit einem Pass, nachdem ich vorher so oft geschossen hatte», sagt Wick lächelnd. Es ist schon eine Weile her, dass er eine Partie mit einer Offensivaktion entschieden hatte. Das tut gut.

    Der 35-Jährige war am Samstag in der Bossard-Arena mittendrin, was das Offensivspiel betraf. Coach Rikard Grönborg nominierte ihn erstmals in dieser Saison fix im Powerplay. «Ich habe ihn nicht bedrängt, das zu tun», sagt Wick schmunzelnd. «Bei uns hängt jeweils die Powerplay-Aufstellung an der Wand, und da war am Donnerstag neu mein Name drauf. Natürlich hat es Spass gemacht.» Weil sich der EVZ immer wieder Strafen einhandelte, spielte Wick viereinhalb Minuten in Überzahl – fast so lange wie zuvor in 39 Spielen. «Es lief recht gut», resümierte der Flügel. «Nur das Tor fehlte.»


    70 Schüsse, 0 Tore

    Es ist für ihn, der für die ZSC Lions schon fünfmal 20 oder mehr Tore schoss, die Story der Saison. Als einziger Stammspieler hat er immer noch nicht getroffen, trotz 70 Torschüssen. Wick sei wie von der Schlange gebissen, sagt Grönborg auf Englisch, also: vom Pech verfolgt. Doch er sei nicht unzufrieden mit ihm, sagt der Schwede. «Er hat seine neue Rolle ohne Klagen akzeptiert. Und mit seinen Instinkten kann er uns auch offensiv helfen. Je wichtiger die Spiele, desto wichtiger wird die Erfahrung.»

    Die neue Rolle ist für Wick primär eine defensive, im dritten oder meist vierten Sturm und im Boxplay. In Unterzahl bekam er in dieser Saison am viertmeisten Eiszeit aller ZSC-Stürmer, knapp 70 Minuten. Er erledigt seinen Job zur Zufriedenheit des Coachs, das Zürcher Boxplay ist statistisch das beste der Liga. «Penaltykilling ist physisch viel härter als Powerplay», hat Wick erfahren. «Wenn es in einem Abschnitt zwei, drei Strafen gegen uns gibt, geht das recht in die Beine. Dann bist du in deinen Einsätzen bei 5 gegen 5 nicht mehr ganz so explosiv.»


    Grönborg gab den Spielern vergangene Woche vier Tage frei, um den Kopf zu lüften. «Es tat gut, nach diesen Psychomonaten einmal kurz wegzukommen vom Eishockey», sagt Wick. «Diese Corona-Saison fühlt sich an wie eine Saison, die nie endet. Sonst hast du jeweils noch die Nationalteam-Pausen und über Weihnachten frei. Das ist für die Psyche unglaublich wichtig. Diesmal waren unsere zwei Pausen die Quarantänen, während der wir zu Hause trainieren mussten. Und danach ging es gleich wieder weiter.»

    Als sich Wick im November 2019, noch vor der globalen Covid-19-Pandemie, mit Sportchef Sven Leuenberger auf eine Vertragsverlängerung einigte, sagte er: «Das wird meine letzte Saison.» Inzwischen ist er sich nicht mehr so sicher. «Ich möchte eigentlich nicht in einem leeren Stadion aufhören. Aber wer sagt mir, dass wir nächste Saison wieder fix vor Zuschauern spielen werden? Momentan will ich es mir offenlassen.»


    Mit Leuenberger hat er vereinbart, dass sie sich nach der Saison zusammensetzen und über die Zukunft reden. Wick verhehlt nicht, dass er Mühe hat mit der aktuellen Situation: «Es sind für alle Menschen komische Zeiten. Ich kann mich nicht an die leeren Stadien gewöhnen. Du musst das Adrenalin wirklich tief in dir suchen. Sonst ist es immer automatisch gekommen. Dieser Spitzenkampf in Zug wäre ganz anders gewesen: ein Hexenkessel, Stimmung, Strafen, über die sich die Leute aufregen. Es sind seltsame Zeiten.»

    Die Tore aufgespart

    Sollten die ZSC Lions die direkte Playoff-Qualifikation verpassen, Wicks Karriere könnte schon in neun Spielen vorbei sein. Zwei Meistertitel mit den ZSC Lions (2014, 2018) feierte er bisher, mit Binghamton gewann er 2011 die AHL-Meisterschaft. Als er 2014 erstmals Schweizer Meister wurde, war Robert Nilsson mit dem verwandelten Penalty zum Triumph die grosse Figur. Der Schwede hatte in den Wochen zuvor kaum mehr getroffen.

    Eine ähnliche Geschichte schwebt Wick vor. Schmunzelnd sagt er: «Ich spare mir die Tore noch auf.»

    Chicago wurde nach 4 Niederlagen in Serie von Columbus eingeholt und vom 4. Platz (Playoffs) verdrängt. Nach gutem Start in die Saison sieht es jetzt eher mau aus. Dallas auf Platz 6 hat noch 5 Spiele Rückstand und darf auch noch nicht abgeschrieben werden. Dürfte ein Gerangel um den 4. Platz geben.

    Nun ist die "Himmlische Sonne" :mrgreen:also angekommen. In den div. Interviews wird schnell klar das er eine Ahnung hat von was er spricht, schliesslich hat er das gleiche schon erfolgreich mit den Wolves gemacht. Unterdessen steht GC mit einem Bein bereits wieder oben. Nächste Saison müssen sich YB und Basel (noch) keine Sorgen machen, ev. auch nie, aber für die anderen Clubs, auch den FCZ, dürfte wieder einer dazu kommen der sich darum rangelt hinter YB und Basel ein Stück vom Kuchen abzubekommen. Ich freue mich auf die Derbys, auch wenn es ev. wieder mal eine Niederlage gibt, vielleicht bringt es Canepa dazu wieder mehr zu investieren. Wir werden sehen.

    Alston soll in Davos SC werden? Ganz komische Vorstellung

    https://www.nzz.ch/sport/national…-hcd-ld.1607356

    Alston setzte sich gegen mehr als zwei Dutzend Bewerber und Kandidaten durch. Einer der Finalisten um den Job war dem Vernehmen nach Alex Chatelain, der 2020 degradierte Sportchef des SC Bern. Es gab auch Interessenten aus dem Dunstkreis der NHL – und aus Finnland. Der öffentlich ebenfalls gehandelte Félicien Du Bois, der langjährige HCD-Abwehrchef, der zum Saisonende zurücktreten wird, soll derweil als Mann für die Zukunft aufgebaut werden. Du Bois wird ein Studium in Sportmanagement absolvieren.

    Schwierig zu beurteilender Leistungsausweis

    Für ihn wäre die Anstellung wohl zu früh gekommen, auch deshalb hat das Rennen nun offenbar Alston gemacht; die Personalie könnte noch in dieser Woche offizialisiert werden. Alston, 51, war zuletzt neun Jahre lang Sportchef im Lausanne HC, ehe er nach dem Besitzerwechsel von 2020 zusammen mit dem Coach Ville Peltonen einem umfassenden Frühjahrsputz zum Opfer fiel. Sein Leistungsausweis ist schwierig zu beurteilen. Unter ihm schaffte Lausanne die Metamorphose von einer NLB-Equipe zu einem Titelkandidaten in der Beletage. Dabei half, dass der Klub teilweise sehr hohe Löhne bezahlen konnte. Im letzten von Alston zusammengestellten Team fand sich 2019/20 noch eine einzige lokale Stammkraft: Benjamin Antonietti.

    Es ist eine Entwurzelung, die sich der HCD in seiner Positionierung als Ausbildungsklub nicht wird leisten können und wollen. Eine von Alstons Schwächen in Lausanne war die Aussendarstellung, die Kommunikation. In diesen Belangen wird er seinem Vorgänger, dem jovialen Raffainer, nicht das Wasser reichen können, aber vielleicht ist das auch nicht entscheidend. Es gibt andere Leute, die die Marke HCD nach aussen verkaufen können: neben dem CEO Gianola etwa der leidenschaftliche Trainer Christian Wohlwend.

    Mal in erster Linie hinten sicher stehen. Nicht mehr kopflos anrennen. Dann wäre schon viel gewonnen! In Zug kann man verlieren, fragt sich nur wie. Entscheidend ob wir die Top 6 halten können sind dann die nächsten Spiele. Wir haben es (noch) in der Hand!

    Weil Kroatien (dank Dinamo Zagreb) und Tschechien (dank Slavia Prag) mit ihren Siegen an der Schweiz vorbeizogen, liegt diese in der Fünfjahreswertung der Uefa nur noch auf dem 19. Platz. Hinter Ländern wie Serbien, Zypern – und den erwähnten Kroaten oder Tschechen. Und neun Ränge hinter Österreich.

    Ab 2022/23 sieht die Realität noch düsterer aus. Der Schweizer Meister muss dann schon in der 1. Quali­fikation­srunde der Champions League einsteigen. Erst wenn der Meister diese 1. Runde, dann selbstverständlich noch die 2. und 3. sowie zum Abschluss das Playoff überstanden hat, steht er in der Gruppenphase.

    Cupsieger sowie der Meisterschaftszweite und -dritte haben derweil nicht einmal mehr Chancen auf die Europa League. Diese Teams müssen nächstes Jahr bereits ab der zweiten Qualifikationsrunde in der Europa Conference League mitkicken. Ab 2021/22 der drittwichtigste Club-Wettbewerb in Europa.

    Fakt!

    Aber wenn schon dann Kloten, Ich vermisse die Derbies...

    Wenn schon Kloten, wegen den Zuschauern. Die anderen bringen alle rein gar nix.

    Ist aber kein richtiges Derby, das einzig wahre Derby ist FCZ-GC und das findet hoffentlich nächste Saison wieder statt! Das vermisse ich mehr als ZSC-Kloten. Aber klar: Immer noch besser als Spiele gegen Ambri, Langnau, Rappi. Unser Hallenfüller #1 heisst aber seit eh und je HCD!

    Was früher war interessiert aber nicht mehr. Im Gegensatz zu Bern und Davos haben wir seit 20 Jahren ein Farmteam plus die grösste Juniorenabteilung und so ziemlich das höchste Budget in der Liga. Statt nur gleich viele Titel wie SCB und HCD zu holen hätten es deutlich mehr sein müssen! Wir machen zu wenig für all den Aufwand!