Beiträge von Larry

    https://www.blick.ch/sport/eishocke…id16392135.html

    Letztes Jahr wären wir wohl Meister geworden aber man hat der Meisterschaft den Stecker gezogen, für mich nach wie vor ein Fehler! Diese Saison harzt es, nicht zuletzt wegen Verletzungen. Aber damit sind wir nicht alleine! Dallas war im Stanley Cup Final und wird diese Saison die PO's wohl verpassen! Liverpool verliert Spiel um Spiel. Wir wurden seit 2000 6x Meister aber auch 14x nicht Meister! Muss eben alles passen!

    Gucke mir seit dem Cupfinal die Spiele nur nochLive am TV an, wenn ich zu Hause hocke oder sonst nichts besseres läuft. Ist kein Fixpunkt mehr. Da stimmt gar nix mehr. Und einfach nur noch langweilig. Totomat reicht und danach noch Zusammenfassung. Die allgemeine Entwicklung sollte der Organisation zu denken geben. Wäre nicht das neue Stadion 2022, wüsste nicht wieviele noch eine Saisonkarte nehmen.

    Eine gefährliche Entwicklung die durch das Corona Jahr noch beschleunigt wird. Schon vorher haben sich hier viele geoutet das sie die Spiele mehrheitlich vor dem TV gucken und nicht im Stadion. Nun, nach einer ganzen Saison vor der Glotze hat sich wohl mancher daran gewöhnt. Viele meiner Kumpels haben die SK nur wegen den PO's und sind während der Quali oft nicht anwesend und dies seit Jahren. Nächste Saison müssen sie das Publikum mit attraktivem, erfolgreichem Hockey zurück in die Halle bringen!

    War auch noch Live dabei im dritten Drittel auf TV24. Das fünfte Goal natürlich tödlich, so hat es trotz Aufholjagt nicht mehr gereicht.

    Wir bauen JEDES Team auf das im Tief ist! Vorbereitung? Grönborg?

    TV24: Kann man ein Spiel schlechter verkaufen? Ich denke nicht!

    Hat wohl mit den Entschädigungen pro Spiel zu tun. Für möglichst viele Clubs möglichst viel Geld und dann im Final halt für zwei Clubs weniger Geld. Sportlich aber unbefriedigend.

    Wenn ich mich richtig erinnere hat Pavelich bei dem verhaengnisvollen Aufstiegs Playoff gegen Ajoie fuer uns gespielt. Kann das ein anderer "alter Chlaus" bestaetigen?

    Gem. Eliteprospects hat er 87/88 drei Playoff Spiele gespielt, Antwort in dem Fall: Ja!

    ich bleibe bei meiner meinung: rizzo ende saison ablösen.

    Traue ich Canepa nicht zu. Er wird verlängern mit ihm und ihn erst ersetzen wenn es nicht mehr anders geht. Er gefällt sich darin Trainer zu "erfinden" die schon im FCZ waren.

    aber sorry, bis auf die ersten 20 minuten hatte das genau gar nix mit fussball zu tun!

    ...und die habe ich nicht mal gesehen! Habe mir die zweite Halbzeit angetan, was für ein Grottenkick! Da fragt man sich zum wiederholten mal und das sollen Profis sein? Was machen die unter der Woche eigentlich?:nixwiss:

    Klar, hinter YB ist quasi alles fast gleich gut/schlecht, mit ein bisschen Konstanz könnte man diese Saison zweiter werden!

    PS: Congrats Coach CC zum Sieg!:mrgreen:

    Mark Pavelich, Miracle on Ice, New York Rangers, Lugano und kurzzeitig auch ZSC Stuermer ist im Alter von 63 Jahren verstorben. RIP Mark

    Meine Erinnerung: Saison 80/81 spielte Mark Pavelich und John Harrington vom US Team bei Lugano in der NLB wie der ZSC. Das Hallenstadion war wieder mal besetzt und so mussten wir in Kloten gegen Lugano spielen. Ich war in Bern auf einem Bundesamt im WK und fuhr ans Spiel und nachher wieder zurück. Wir siegten und stiegen Ende Saison auf, Lugano verpasste den Aufstieg.

    PS: Hab grad ein bisschen gegoogelt.....keine gute Geschichte am Schluss.......

    Das nächste Debakel

    Was ist los mit diesen ZSC Lions?

    Auf den verlorenen Cupfinal folgt für die Zürcher ein 1:5 in Lausanne. Sie spielen, als sehnten sie das Ende der Qualifikation herbei.


    Simon Graf (TA)

    Das Positive vorweg: Die ZSC Lions haben in dieser ungewissen Coronasaison, in der nur schon ein absolviertes Spiel ein Erfolg ist, eine weitere Partie hinter sich gebracht. Die 42. Das heisst: Nur noch deren zehn, dann haben sie es tatsächlich geschafft, die Regular Season zu absolvieren. Am 5. April sollte es so weit sein, sofern sich keine weiteren Verzögerungen ergeben.


    Das Negative hingegen ist: Man hat das Gefühl, die Zürcher sehnten das Ende der Qualifikation herbei, so uninspiriert treten sie aktuell auf. Captain Patrick Geering hatte nach dem 2:5 im Cupfinal gegen den SC Bern gefordert, man müsse endlich die Ärmel hochkrempeln. Doch davon war in Lausanne nichts zu sehen. In den ersten 40 Minuten brachten die Lions gerade mal 13 Schüsse aufs gegnerische Tor, und die Partie war da mit 4:1 für Lausanne schon entschieden. Die Waadtländer, zuletzt auch nicht gerade im Hoch, bedankten sich.

    Offensiv harmlos

    Dass ein Team, das trotz namhafter Absenzen (Roe, Pettersson, Chris Baltisberger) immer noch das erfahrene Trio Pedretti/Schäppi/Wick als vierte Linie aufs Eis schicken kann, offensiv so harmlos ist, ist erstaunlich. Und für einmal konnte sich auch Andrighetto, der zuvor 19-Mal in Serie gepunktet hatte, nicht hervortun.


    Nur Krüger traf wieder einmal, in der 10. Minute zum 1:0 in Überzahl nach einem schönen Querpass Hollensteins. Doch es war nicht der Auftakt zur Mission Wiedergutmachung nach dem verpassten Cupsieg. Emmerton glich nur 85 Sekunden später aus, und Douay (15.) lenkte die Partie mit dem 2:1 per Shorthander in die von Lausanne gewünschte Richtung.

    Was noch? Noreau wurde wegen eines Slew Footings (Kick mit dem Schlittschuh) mit fünf Minuten plus Spieldauer schon im Mitteldrittel unter die Dusche geschickt. Vielleicht gelingt es den Zürchern ja bald wieder einmal, ihre Emotionen gewinnbringend einzusetzen.

    Der FC Zürich in der Super League

    Es geht abwärts – ziemlich schnell und ziemlich laut

    Beim FCZ liegen nach der nächsten Niederlage die Nerven blank. Die Mannschaft taumelt, doch der Trainer findet es nicht so schlimm. Drei Erkenntnisse aus der Abstiegszone.


    Christian Zürcher, Florian Raz (TA)

    Die Explosion von Vulkan Brecher

    Die Niederlage trifft Yanick Brecher, den Torhüter, den Captain. Nach Spielschluss steht er noch eine Weile an seinem Strafraum, regungslos blickt er über den Rasen, dann lässt er sich auf der Spielerbank nieder und starrt Löcher in die Luft. Torhüter können sehr einsame Menschen sein.

    Luzerns Ersatzgoalie Dave Zibung nimmt bei ihm Platz, kurze Zeit gesellt sich auch noch Luzerns Nummer 1, Marius Müller, dazu. Die beiden Luzerner können mit Brecher mitfühlen, sie kennen solche Tage aus älterer und jüngerer Vergangenheit. Solche Spiele, bei denen Torhüter zu bemitleidenswerten Menschen werden. Oder wie sagt es Brecher: «Ich kassiere in den ersten sieben Minuten zwei Tore und habe dann ein Spiel lang keinen Ball mehr halten müssen.» Die Kollegen haben ihn im Stich gelassen. Einmal mehr. Das hängt an.

    Die beiden Luzerner haben es sicherlich gehört. Natürlich haben sie es gehört, es ist unüberhörbar, was sich zur Halbzeitspause in der Zürcher Garderobe abspielt. Die Stimme hebt an, wird lauter und lauter, irgendwann überschlägt sie sich. Es muss raus. Aller Frust und Zorn. Einfach raus. Doch es geht immer weiter, noch mehr Unbill, noch mehr Ärger muss raus. Es ist eine Brandrede, eine Tirade der groben Art. Ohne dass man die Sätze versteht, weiss man, um was es geht: um Stolz, um Widerstandskraft, um alles, was der FCZ vermissen lässt.

    Die Stimme gehört Yanick Brecher, diesem gewöhnlich so höflichen Mann. Brecher ist böse geworden. Eine miserable Halbzeit gegen ein starkes Luzern hat dem Captain den Rest gegeben. Einen von unterdrückten Emotionen verstopften Vulkan hat es verjagt.

    Es ist die alte Geschichte. Einmal mehr ist der FCZ nicht bereit, einmal mehr verteidigt er desolat, und einmal mehr verliert er ein Fussballspiel. Es ist ein schlechter Auftritt, der in der zweiten Hälfte etwas besser wird. Doch sie kann nicht wettmachen, was davor geschah. Das Spiel zeigt, wo es beim FCZ momentan nicht läuft. Ziemlich überall.

    Tabellenlesen ist so eine Sache

    Fussballer lernen früh, wie man Tabellen liest. Es gibt ein Oben und ein Unten – oben ist gut, unten weniger, ziemlich banal also. Trotzdem kann es plötzlich kompliziert werden, wenn es darum geht, das Oben und Unten zu deuten. Der FCZ ist nach 23 Spielen Siebter und hat sieben Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz und vier Punkte Rückstand auf Platz 2. Ist das nun gut oder eher schlecht?

    Captain Brecher sagt: «Die Tabelle sieht schon länger nicht gut aus.» Antonio Marchesano sagt, dass man die Tabelle momentan eh nicht ernst nehmen könne. «Nach einem Sieg sieht alles wieder anders aus.» Angst, in den Abstiegsstrudel zu geraten, habe er nicht, nein, überhaupt nicht. Captain Brecher ist da vorsichtiger. «Wir haben lange den dritten Platz anvisiert, nun müssen wir uns nach unten orientieren.» Die Umorientierung verfolgt einen Zweck: bloss keine Probleme kriegen.

    Was nun? Wer hat recht? Marchesano oder Brecher? Darauf angesprochen, sagt Trainer Massimo Rizzo – da bleibt er sich treu – eher wenig. Er mag solche Interpretationen nur mässig. Er schaue nicht auf die Tabelle, sondern von Spiel zu Spiel.

    In diesem nächsten Spiel gegen Lugano ist Marchesano gesperrt. Er ist momentan der einzige FCZ-Spieler, der für etwas Kreativität und ernsthafte Torgefahr sorgt. Rizzo muss sich also etwas überlegen. Denn selbst er weiss: Ohne Tore geht es nach unten. Und wie schnell das passieren kann, weiss der FCZ seit der Abstiegssaison 2015/16.

    Die Tendenz zeigt nach unten

    Spielerisch war der FCZ in den vergangenen Runden ziemlich dürftig unterwegs, das hat sicherlich auch mit der Verletztenliste zu tun. Doch Massimo Rizzo, erster Verteidiger seiner Mannschaft, will nicht von einer schlechten Entwicklung sprechen. Auch nicht nach der Partie gegen Luzern. Für ihn sind die letzten Spiele ein «Auf und Ab», er spricht von «ein paar Holpersteinen». Das System Rizzo scheint gerade nicht zu funktionieren.

    Diese Zeitung hat einmal von einem «Rizzo-Knick» geschrieben. Es ging dabei um die Tor-Verhütungsmethoden des damals noch frischen FCZ-Trainers. Der hatte es in kürzester Zeit geschafft, seiner Mannschaft ein defensives Gewissen einzutrainieren. Das zeigten nicht nur die Resultate – das bewies auch der Blick auf die Art und Weise, wie der FCZ zu seinen Punkten kam. Im Vergleich zu Vorgänger Ludovic Magnin liess der FCZ weniger Chancen zu – und kam selber zu mehr und besseren Abschlüssen.

    Aber damit ist es vorbei. Seit der Winterpause ist der umgekehrte Rizzo-Effekt zu beobachten. Die Wahrscheinlichkeit für Gegentore steigt, jene für eigenen Jubel sinkt. Was beweist: So, wie der anfängliche Erfolg unter Rizzo nicht einfach reines Glück war, so ist die aktuelle Bilanz von vier Punkten aus sechs Spielen auch nicht bloss Pech.

    Nein, der FCZ spielt derzeit genau so schwach, wie es seine Resultate aussagen.

    Servette, Xamax, Lugano sind schon ganz tief getaucht, sind aber wieder da. Nur Wettingen (u.a. wie Biel, Grenchen) nicht!

    In D sieht das schon anders aus: Div. Bundesligisten und sogar ex Meister dümpeln in der 3. Liga (oder noch tiefer!) rum (1. FCK, 1860, etc).